Autor Thema: Harz in der Presse  (Gelesen 474505 mal)

STS

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2100 am: April 13, 2021, 06:39:42 Nachmittag »
Der große Wurf wär doch: Ein von Schierke frustrierter Investor kauft die WBS, baut einen gescheiten Westhang + Sessellift, sponsort eine neue Skisprungschanze und die Stadt baut ein Parkhaus in der Nähe Westhang/ Skisprungschanze mit Zufahrt vor dem Ortseingang.

Braunlage hat noch die Chance die Bauwut Fehler der Bürgermeister und Tourismusdirektoren anderer Harzorte in den 70ern nicht zu wiederholen und Betonbunker mitten in den Ort zu setzen. Die komische neue Mitte und z.T. noch geschmacklose Fassaden können  aufgewertet werden - Betonbunker verschandeln dauerhaft das Ortsbild.
« Letzte Änderung: April 13, 2021, 06:56:22 Nachmittag von STS »

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2101 am: April 13, 2021, 07:54:54 Nachmittag »
Ich sehe das ähnlich wie Usul - ich kann jedoch auch Playjam verstehen, der sicherlich not amused sein wird, wenn man ihm vor seine Wohnungen ein Parkhaus hinknallt. Das ginge mir wohl auch so... 

Im Artikel ist Parkplatz beim Eisstadium erwähnt, was auch vom Verkehrsfluss besser wäre, daher mache ich mir deswegen eher weniger Sorgen.

Für mich riecht es stark danach, dass zusätzliche Kapazität für die Winter-Gäste des geplanten Revugia geschaffen werden soll. Bis die mit ihrem Frühstück fertig sind, werden die Parkpaletten aber bereits mit Tagesgästen belegt sein.

Zitat von: manitou
Aus der Perspektive der Stadt ist das jedoch eine der besten praktikablen Lösungen (vielleicht sogar die beste), um die Verkehrsströme meistern zu können, ohne die Hauptkreuzung zu tangieren.  Man könnte weiter oben sogar noch eine weitere Ausfahrt bauen mit einer Grundstücksenteignung, die bei einem solchen Projekt u.u. durchsetzbar wäre.

Dem kann ich nur zustimmen. Ein vierspuriger Ausbau der Landstraße durch Braunlage wäre ebenso wünschenswert.

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2102 am: April 13, 2021, 08:10:19 Nachmittag »
Der große Wurf wär doch: Ein von Schierke frustrierter Investor kauft die WBS, baut einen gescheiten Westhang + Sessellift, sponsort eine neue Skisprungschanze und die Stadt baut ein Parkhaus in der Nähe Westhang/ Skisprungschanze mit Zufahrt vor dem Ortseingang.

Auch ein Parkhaus in der Nähe Westhang/ Skisprungschanze wäre schade um die Natur. Man könnte die ganze Landschaft um Braunlage mit Parkhäusern zupflastern und die würden im Winter trotzdem nicht reichen.

Die umliegenden Orte müssen sich daran gewöhnen, dass sie ihre Gäste mit Bussen nach Braunlage bringen, statt von Braunlage zu verlangen, gigantische Parkplätze für deren Wintergäste bereitzustellen.

Zitat von: STS
Braunlage hat noch die Chance die Bauwut Fehler der Bürgermeister und Tourismusdirektoren anderer Harzorte in den 70ern nicht zu wiederholen und Betonbunker mitten in den Ort zu setzen. Die komische neue Mitte und z.T. noch geschmacklose Fassaden können  aufgewertet werden - Betonbunker verschandeln dauerhaft das Ortsbild.

+1

STS

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2103 am: April 15, 2021, 06:36:37 Nachmittag »

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2104 am: April 15, 2021, 09:23:48 Nachmittag »
Braunlage 50 Mio Investition geplant
https://www.goslarsche.de/lokales/braunlage_artikel,-revugia-zwei-projekte-f%C3%BCr-50-millionen-euro-_arid,2083474.html


Meine Bedenken:

Warum nutzt man nicht zuerst den Leerstand in der Stadt?

Ich schau mir das EchtZeit an und denke knapp vorbei ist auch vorbei. Schaut man sich deren bisheriges Wirken an, dann sind die beiden Hamburger im Vergleich zu den anderen Investoren in Braunlage noch recht juniorig. Warum das Tafelsilber als Spielfeld für Anfänger riskieren?

Im ausliegenden Plan ist für das Revugia ganz klar von 3 Sternen die Rede, in den Presseveröffentlichungen 4 Sterne plus. Welche anderen Unstimmigkeiten gibt es, die mir nicht aufgefallen sind?

Das im Artikel genannte Investitionsvolumen von 50 Millionen auf 10 Jahre beeindruckt mich nicht besonders. Solche Sprüche sind billig, wenn keine Taten folgen. In unsere relativ kleine Bestandsanlage mit 32 Ein- bis Zweizimmerferienwohnung sind innerhalb von 5 Jahren ca. 2,5 Millionen an privaten Investitionen geflossen - ohne Abgreifen von Subventionen. Beauftragt mit den Renovierungen, Ausstattungen und Vermietungen wurden überwiegend lokale Unternehmen. Tidevand will Baufirmen von außerhalb und Bedienstete aus dem Ausland. Was bringen Braunlage Baufirmen und Bedienstete aus dem Ausland? Wo versteuert der entstehende Betrieb seine Einkünfte?

In Braunlage sind bereits Investitionen in ähnlicher und größerer Höhe erfolgreich getätigt worden, die sich viel besser einfügen und deren Businessplan schlüssiger ist. Mein Bauchgefühl sagt mir, lass das sein, ich habe keinen Vertrauen in die Investoren und auch nicht in das Projekt. Gut für Tidevand, dass andere als ich die Entscheidung treffen.

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2105 am: April 16, 2021, 09:51:42 Vormittag »
Braunlage 50 Mio Investition geplant
https://www.goslarsche.de/lokales/braunlage_artikel,-revugia-zwei-projekte-f%C3%BCr-50-millionen-euro-_arid,2083474.html


Meine Bedenken:

Warum nutzt man nicht zuerst den Leerstand in der Stadt?

Ich schau mir das EchtZeit an und denke knapp vorbei ist auch vorbei. Schaut man sich deren bisheriges Wirken an, dann sind die beiden Hamburger im Vergleich zu den anderen Investoren in Braunlage noch recht juniorig. Warum das Tafelsilber als Spielfeld für Anfänger riskieren?

Im ausliegenden Plan ist für das Revugia ganz klar von 3 Sternen die Rede, in den Presseveröffentlichungen 4 Sterne plus. Welche anderen Unstimmigkeiten gibt es, die mir nicht aufgefallen sind?

Das im Artikel genannte Investitionsvolumen von 50 Millionen auf 10 Jahre beeindruckt mich nicht besonders. Solche Sprüche sind billig, wenn keine Taten folgen. In unsere relativ kleine Bestandsanlage mit 32 Ein- bis Zweizimmerferienwohnung sind innerhalb von 5 Jahren ca. 2,5 Millionen an privaten Investitionen geflossen - ohne Abgreifen von Subventionen. Beauftragt mit den Renovierungen, Ausstattungen und Vermietungen wurden überwiegend lokale Unternehmen. Tidevand will Baufirmen von außerhalb und Bedienstete aus dem Ausland. Was bringen Braunlage Baufirmen und Bedienstete aus dem Ausland? Wo versteuert der entstehende Betrieb seine Einkünfte?

In Braunlage sind bereits Investitionen in ähnlicher und größerer Höhe erfolgreich getätigt worden, die sich viel besser einfügen und deren Businessplan schlüssiger ist. Mein Bauchgefühl sagt mir, lass das sein, ich habe keinen Vertrauen in die Investoren und auch nicht in das Projekt. Gut für Tidevand, dass andere als ich die Entscheidung treffen.

Ich könnte mir vorstellen, dass es für die Investoren einfach interessanter ist ihre Idee auf der "grünen Wiese" (oder im Wald) zu verwirklichen statt Stück für Stück sanierungsbedürftige Häuser im Zentrum zu kaufen und zu modernisieren.

Mir persönlich würde es aber auch besser gefallen, wenn Investoren eher dazu angehalten wären ihr Geld im Zentrum zu investieren und somit auch das Ortsbild zu verbessern statt sich ihre eigenen Trabantenstädte am Ortsrand zu schaffen.

Das mag zwar für Architekten etc. spannender sein, aber der Ort selber dürfte davon reichlich wenig profitieren, zumal die Wellness-Anlagen usw. in erster Linie vermutlich ihren eigenen Gästen zur Verfügung stehen werden.

STS

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2106 am: April 18, 2021, 11:34:25 Nachmittag »
« Letzte Änderung: April 19, 2021, 08:10:45 Vormittag von STS »

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2107 am: April 19, 2021, 09:39:13 Nachmittag »
Maritim kündigt Notverkäufe an
https://www.goslarsche.de/lokales/braunlage_artikel,-maritim-kette-k%C3%BCndigt-notverk%C3%A4ufe-an-_arid,2086327.html


Im Artikel steht, dass für die Maritim Kette die staatliche Nothilfe bisher größtenteils ausgeblieben ist Sie bisher nur 2 Millionen erhalten haben.

Der Deutsche Tourismusverband macht gerade eine neue Gastgeberumfrage. Zitat aus der Email: "Die Umfrage adressiert private und gewerbliche Vermieter von Ferienunterkünften, die sich seit nunmehr einem halben Jahr im Lockdown befinden und für die die Corona-Pandemie zur echten Zerreißprobe geworden ist. Mit der Umfrage wollen wir Fakten schaffen und die Sorgen und Nöte der Branche erfassen." U. a. wird auch nach der staatlichen Hilfe gefragt.

Anfang April dürfte die Auswertung veröffentlicht werden. Das Ergebnis dürfte bzgl. der staatlichen Hilfe nicht allzu positiv ausfallen.