Autor Thema: Harz in der Presse  (Gelesen 662835 mal)

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2295 am: Juni 23, 2022, 10:22:47 Nachmittag »
Bikepark Braunlage: Jetzt mehr Kurven und Nervenkitzel
Quelle: GZ Online

"Noch bis voraussichtlich 24. Juni wird auf dem Wurmberg bei Braunlage repariert und neu gemacht. Was beispielsweise Radliebhaber künftig im Bikepark erwartet und warum die Zukunft des Berges als Freizeitziel dennoch gefährdet ist."

Sehr positiv zunächst, dass am Wurmberg seit Wochen am Bikepark gearbeitet wird und sich dort offenbar einiges tut.
Ich kann den kompletten Artikel nicht lesen, aber was genau ist denn der Grund dafür, dass die Zukunft des Berges als Freizeitziel gefährdet sein soll bzw. worauf genau soll das hinauslaufen?

Aufgrund des fehlenden Waldes hat die Bahn keinen Windschutz mehr, so dass diese so oft nicht fahren kann, dass der Winterbetrieb inklusive Beschneiung sich nicht lohnen könnte.

Naja, im Winter kommen offensichtlich genug Tagesgäste, so dass man es sich leisten kann, die langfristig buchenden Übernachtungsgäste mit solchen Aussagen zu verschrecken. Da hat die Paywall der Goslarschen auch was positives.  ::)

Das mit dem Wald bleibt jetzt die nächsten 20 Jahre so. Es wird Zeit das man mit dem Jammern aufhört und lösungsorientiert denkt.

STS

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2296 am: Juni 23, 2022, 11:51:07 Nachmittag »
Die letzten beiden Jahre mit Corona und Wind waren sicher nicht einfach, also keineswegs normale Saisons. Und ja Wiederaufforstung wäre aus ökologischen, optischen und funktionalen Gründen sehr sinnvoll. Das Skigebiet wurde gut  besucht und befand sich insgesamt in einem guten Zustand. Größter Schwachpunkt bleibt für mich die lange Wartezeit in der Hochsaison. Aus meiner Sicht wäre die Lösung dafür und gegen die Windanfälligkeit robustere Transport Möglichkeiten, ggf. auch ergänzende Schlepplifte, die nicht so windanfällig sind.

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2297 am: Juni 24, 2022, 08:10:35 Vormittag »
Bikepark Braunlage: Jetzt mehr Kurven und Nervenkitzel
Quelle: GZ Online

"Noch bis voraussichtlich 24. Juni wird auf dem Wurmberg bei Braunlage repariert und neu gemacht. Was beispielsweise Radliebhaber künftig im Bikepark erwartet und warum die Zukunft des Berges als Freizeitziel dennoch gefährdet ist."

Sehr positiv zunächst, dass am Wurmberg seit Wochen am Bikepark gearbeitet wird und sich dort offenbar einiges tut.
Ich kann den kompletten Artikel nicht lesen, aber was genau ist denn der Grund dafür, dass die Zukunft des Berges als Freizeitziel gefährdet sein soll bzw. worauf genau soll das hinauslaufen?

Aufgrund des fehlenden Waldes hat die Bahn keinen Windschutz mehr, so dass diese so oft nicht fahren kann, dass der Winterbetrieb inklusive Beschneiung sich nicht lohnen könnte.

Naja, im Winter kommen offensichtlich genug Tagesgäste, so dass man es sich leisten kann, die langfristig buchenden Übernachtungsgäste mit solchen Aussagen zu verschrecken. Da hat die Paywall der Goslarschen auch was positives.  ::)

Das mit dem Wald bleibt jetzt die nächsten 20 Jahre so. Es wird Zeit das man mit dem Jammern aufhört und lösungsorientiert denkt.

Sicherlich sind die fehlenden Bäume in vielerlei Hinsicht ein Problem, allerdings auch eines, auf dass sich andere Bergbahnen / Skigebiete / Bikeparks auch einstellen müssen.

In der Presse quasi nebenbei zu verkünden, dass der komplette Betrieb im Prinzip keinen Sinn mehr macht, halte ich für die Außenwirkung für keine gute Idee. Selbst im Harz gibt es einige Betreiber, die deutlich schlechtere Bedingungen vorfinden und dennoch passende Lösungen finden konnten (bspw. Hahnenklee, die mangels Schnee nahezu komplett auf die Wintersaison verzichten und sich stattdessen voll auf andere Angebote konzentrieren).

Simufan 2202

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2298 am: Juni 24, 2022, 09:14:11 Vormittag »
Bikepark Braunlage: Jetzt mehr Kurven und Nervenkitzel
Quelle: GZ Online

"Noch bis voraussichtlich 24. Juni wird auf dem Wurmberg bei Braunlage repariert und neu gemacht. Was beispielsweise Radliebhaber künftig im Bikepark erwartet und warum die Zukunft des Berges als Freizeitziel dennoch gefährdet ist."

Sehr positiv zunächst, dass am Wurmberg seit Wochen am Bikepark gearbeitet wird und sich dort offenbar einiges tut.
Ich kann den kompletten Artikel nicht lesen, aber was genau ist denn der Grund dafür, dass die Zukunft des Berges als Freizeitziel gefährdet sein soll bzw. worauf genau soll das hinauslaufen?

Aufgrund des fehlenden Waldes hat die Bahn keinen Windschutz mehr, so dass diese so oft nicht fahren kann, dass der Winterbetrieb inklusive Beschneiung sich nicht lohnen könnte.

Naja, im Winter kommen offensichtlich genug Tagesgäste, so dass man es sich leisten kann, die langfristig buchenden Übernachtungsgäste mit solchen Aussagen zu verschrecken. Da hat die Paywall der Goslarschen auch was positives.  ::)

Das mit dem Wald bleibt jetzt die nächsten 20 Jahre so. Es wird Zeit das man mit dem Jammern aufhört und lösungsorientiert denkt.

Sicherlich sind die fehlenden Bäume in vielerlei Hinsicht ein Problem, allerdings auch eines, auf dass sich andere Bergbahnen / Skigebiete / Bikeparks auch einstellen müssen.

In der Presse quasi nebenbei zu verkünden, dass der komplette Betrieb im Prinzip keinen Sinn mehr macht, halte ich für die Außenwirkung für keine gute Idee. Selbst im Harz gibt es einige Betreiber, die deutlich schlechtere Bedingungen vorfinden und dennoch passende Lösungen finden konnten (bspw. Hahnenklee, die mangels Schnee nahezu komplett auf die Wintersaison verzichten und sich stattdessen voll auf andere Angebote konzentrieren).

Ich frage mich jetzt wie das Skigebiete oberhalb der Baumgrenze machen, die haben doch in den meisten Fällen auch keine groß anderen Bahnen.
Wobei... vielleicht rächt es sich jetzt doppelt, das man beim Neubau der EUB die Stationen nicht auch mit neu gebaut hat. Evtl. Hat das ja auch einen Einfluss auf den Wind.

Gletscherfirn

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2299 am: Juni 24, 2022, 11:23:01 Vormittag »
Ich frage mich jetzt wie das Skigebiete oberhalb der Baumgrenze machen, die haben doch in den meisten Fällen auch keine groß anderen Bahnen.
Wobei... vielleicht rächt es sich jetzt doppelt, das man beim Neubau der EUB die Stationen nicht auch mit neu gebaut hat. Evtl. Hat das ja auch einen Einfluss auf den Wind.

Ich vermute, dass das kleine aber feiner Unterschiede sind die man nicht auf den ersten Blick sieht. Ich habe schon an Stelle mal ein paar Vermutungen über die Eigenfrequenz (die Frequenz mit der die Seilbahn frei schwingt) von Seilbahnen angestellt. Lange Rede kurzer Sinn und natürlich auch wieder etwas Vermutung. Das Problem ist nicht direkt die Stärke des Windes sondern mit welcher Frequenz die Seilbahn zum Schwingen angeregt wird. Doof ist es wenn die Anregungsfrequenz durch Wind usw. in den Bereich der Eigenfrequenz. Dann hat man den berühmt berüchtigten Resonanzfall. Die Anregungsfrequenz kann man nicht beeinflussen aber auf die Eigenfrequenz kann mit Abstand der Stützen, Gewicht von Seil, Gondeln usw. deutlich Einfluss nehmen. Mal abgesehen von der ganzen anderen Auslegung der Stützen, Seile usw...

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2300 am: Juni 24, 2022, 01:01:15 Nachmittag »
Ich frage mich jetzt wie das Skigebiete oberhalb der Baumgrenze machen, die haben doch in den meisten Fällen auch keine groß anderen Bahnen.
Wobei... vielleicht rächt es sich jetzt doppelt, das man beim Neubau der EUB die Stationen nicht auch mit neu gebaut hat. Evtl. Hat das ja auch einen Einfluss auf den Wind.

Ich vermute, dass das kleine aber feiner Unterschiede sind die man nicht auf den ersten Blick sieht. Ich habe schon an Stelle mal ein paar Vermutungen über die Eigenfrequenz [...]

Ich vermute, dass die eigentliche Hürde durch die Gesetzgebung gegeben ist. Vielleicht mag ja sich einer der mitlesenden Seilbahner äußern...

Gletscherfirn

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2301 am: Juni 28, 2022, 09:10:45 Vormittag »
Ich vermute, dass die eigentliche Hürde durch die Gesetzgebung gegeben ist. Vielleicht mag ja sich einer der mitlesenden Seilbahner äußern...

Wo meinst Du, dass der Gesetzgeber dort einen Strich durch die Rechnung macht?

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #2302 am: Juni 30, 2022, 07:20:30 Vormittag »
Ich vermute, dass die eigentliche Hürde durch die Gesetzgebung gegeben ist. Vielleicht mag ja sich einer der mitlesenden Seilbahner äußern...

Wo meinst Du, dass der Gesetzgeber dort einen Strich durch die Rechnung macht?

Ich halte es für möglich, dass die Bestimmungen für die Betriebserlaubnis von Seilbahnen in Niedersachsen schärfer ausgelegt als in den Alpen sind.