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Harz in der Presse

Begonnen von playjam, 04 Jan 2014, 20:42

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playjam

Skisaison im Harz: Hier wird am Wochenende noch einmal geöffnet (Goslarsche.de, 26.2.2026):

KI Zusammenfassung:
ZitatDie Skisaison im Harz geht wegen frühlingshafter Temperaturen vielerorts zu Ende. Die meisten Liftbetreiber haben bereits vergangene Woche geschlossen – nur die Wurmbergseilbahnen in Braunlage planen, die Pisten am kommenden Wochenende voraussichtlich noch ein letztes Mal zu öffnen, weil noch genug Schnee vorhanden sei (wenn auch hart). Betriebsleiter Fabian Brockschmidt rechnet dann mit 45 Betriebstagen insgesamt: weniger als zwischenzeitlich erhofft (Ziel waren mal 80), aber unterm Strich zufrieden – auch weil es mehrfach möglich war, alle 16 Pisten ohne dauerhaften Kunstschnee-Einsatz zu öffnen und Naturschnee an mehreren Tagen ausgereicht habe.

Andere Betreiber ziehen ebenfalls ein positives Fazit:

Bocksberg (Hahnenklee): Heiko Rataj sagt die Gastronomie und Hotels sollen sich im Winter unabhängig vom Bocksberg machen. Er hält eine technische Beschneiung für den Wintersportbetrieb nicht für sinnvoll. Der Bocksberg setzt massiv auf Frühling, Sommer und Herbst.

Torfhaus: Holger Körber schließt nach 25 Betriebstagen (Rodellift). Ferienzeiten hätten geholfen, unter der Woche zu öffnen; gleichzeitig beobachtet er, dass viele weniger Geld ausgeben.

Matthias-Schmidt-Berg (St. Andreasberg): Karsten Otto beendet die Saison wegen milder Witterung, schätzt etwa 30 Betriebstage.

Insgesamt blicken die Betreiber bereits Richtung Oster- und Sommersaison (Sommerrodelbahn, Kartbahn, Berg-Erlebniswelt) – Wintersport bleibt wichtig, ist aber nicht die alleinige Basis.

Max

#2986
Zitat von: playjam in 26 Feb 2026, 13:57Betriebsleiter Fabian Brockschmidt rechnet dann mit 45 Betriebstagen insgesamt: weniger als zwischenzeitlich erhofft (Ziel waren mal 80), aber unterm Strich zufrieden – auch weil es mehrfach möglich war, alle 16 Pisten ohne dauerhaften Kunstschnee-Einsatz zu öffnen und Naturschnee an mehreren Tagen ausgereicht habe.

Das bestätigt für mich leider ein Stück weit den Eindruck, dass man am Wurmberg in diesem Winter insgesamt eher zurückhaltend unterwegs war – was ich persönlich schade finde.

Natürlich muss jeder Betrieb für sich entscheiden, wie er eine Saison gestaltet und wirtschaftlich durchführt. Mit 45 Betriebstagen bleibt man jedoch ein gutes Stück von den ursprünglich angepeilten 80 Tagen entfernt. Auch das ausgefallene Weihnachtsgeschäft und das nur teilweise geöffnete Angebot in der oberen Hälfte des Skigebiets hätten möglicherweise besser verlaufen können.

Gerade vor dem Hintergrund eines insgesamt eigentlich guten Winters wirkt das Ergebnis für mich daher etwas durchwachsen.

In der Vergangenheit haben ab Mitte Februar bis Mitte März oft die schönsten Tage der Skisaison am Wurmberg begonnen – diese ruhigen, schon etwas wärmeren Spätwintertage mit viel Sonne am Berg. Umso bedauerlicher ist es, dass der Betrieb nun schon Ende Februar endet.

Da ich am Wochenende vermutlich nicht extra nur für den Schlepplift nach Braunlage fahren werde, sieht es stark danach aus, als würde dies nach 15 Jahren meine erste Saison ohne Besuch am Wurmberg werden – und das fühlt sich ehrlich gesagt durchaus bitter an.

Die Saison war insgesamt kurz. An den Wochenenden mit guten Bedingungen war es meist sehr voll, an den übrigen Tagen waren Angebot oder Schnee- und Wetterverhältnisse eher wechselhaft, sodass sich der neue Tagestarif für mich häufig nicht ganz stimmig angefühlt hat.

Schade drum. Der alpine Wintersport im Harz war für mich lange ein fester Bestandteil der kalten Jahreszeit. Vielleicht wird mein Snowboard künftig nur noch ein oder zwei Wochen im Jahr Schnee sehen – dann eher in den Alpen oder im Sauerland.

Regelmäßige Preisanpassungen aufgrund steigender Kosten kommen am Ende nicht überraschend. Für inzwischen 45 € pro Tag erwarte ich jedoch – trotz Inflation – zumindest ein gleichbleibendes, wenn nicht verbessertes Angebot. Wenn man berücksichtigt, dass die Talabfahrt nur noch in seltenen Fällen befahrbar ist, der Nordhang nahezu nie geöffnet war und zusätzlich Berichte über schwierige Verhältnisse an den Einstiegen hinzukommen, entsteht bei mir der Eindruck, dass Angebot und Qualität nicht mehr ganz dem entsprechen, was vor fünf oder zehn Jahren am Wurmberg möglich und üblich war.

Wie gesagt, das soll kein Vorwurf sein – andere mögen es durchaus anders bewerten. Für mich persönlich passt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr so ganz. Bei einem Tagesticket in dieser Preisklasse kann man aus meiner Sicht erwarten, dass die technische Beschneiung konsequent eingesetzt wird, um zumindest die geöffneten Pisten und Einstiege in bestmöglichem Zustand anzubieten.

Wenn ohnehin nur zwei oder drei Pisten regelmäßig geöffnet sind, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, diese entsprechend intensiv mit Kunstschnee zu versorgen, um eine verlässliche Qualität sicherzustellen.

STS

#2987
Im GZ Artikel hält Bocksberg Betreiber Rataj die Grundbeschneiung für nicht sinnvoll, anders sei es mir dem Präparieren einer Piste an einigen Stellen. Ohne längere Kälteperiode in Sicht schaltet er die Schneekanonen nicht an. Er bewertet die Winter Saisson als ganz gut, es hat Gastronomie und Hotels geholfen. Aber man sollte sich unabhängig vom Winter machen. So wie Tourismus an der Ostsee...

Sonnenberg, Rathauswiese Braunlage, Schulenberger Ski Alpinum, Hohegeiss, Altenau, Bad Lauterberg erwähnt die GZ nicht. Lerbach war meiner Info nicht in Betrieb.

playjam

Zitat von: Max in 26 Feb 2026, 16:01[...]
Da ich am Wochenende vermutlich nicht extra nur für den Schlepplift nach Braunlage fahren werde, sieht es stark danach aus, als würde dies nach 15 Jahren meine erste Saison ohne Besuch am Wurmberg werden – und das fühlt sich ehrlich gesagt durchaus bitter an.
[...]

Ja, das ist schon ein bisschen Schade. Ich fahre aus bekannten Gründen nicht in den Zeugnisferien und in den ersten drei Februarwochen auf dem Wurmberg Ski. Der Wurmberg interessiert mich besonders, wenn Nordhang und obere Große Wurmbergabfahrt geöffnet sind - leider zu selten, da nicht (mehr) beschneit. D.h. das letzte Mal im Harz Skilaufen für mich war als Herr Nüsse noch Betriebsleiter war. Dieses Jahr habe ich für Alpin-Skifahren eher zu den Alpen geschaut und für 2027 habe ich noch mehr Alpen eingeplant.

Auf der positiven Seite sehe ich aber auch genügend Menschen, die sich freuen, dass sie am Wurmberg zu den Winterferien von Ende Januar bis Mitte/Ende Februar relativ kostengünstig mit kurzer Anfahrt die ersten Schwünge mit Ski oder Snowboard machen können.

Auch schön, das meine Familie vor ein paar Jahren das Langlaufen im Harz entdeckt hat, da das im Harz oft noch bis Mitte April möglich ist. Dieses Jahr war es richtig phantastisch die Braunlager Loipen im gespurten Zustand ausgiebig erkunden zu können.

Und zuletzt: Es wäre nicht das erste Mal, das wir einen heftigen Wintereinbruch im März kriegen. Der Saison ist erst im April richtig vorbei ;)

Nordharzer

Zitat von: playjam in 26 Feb 2026, 13:57Skisaison im Harz: Hier wird am Wochenende noch einmal geöffnet (Goslarsche.de, 26.2.2026):

KI Zusammenfassung:
ZitatDie Skisaison im Harz geht wegen frühlingshafter Temperaturen vielerorts zu Ende. Die meisten Liftbetreiber haben bereits vergangene Woche geschlossen – nur die Wurmbergseilbahnen in Braunlage planen, die Pisten am kommenden Wochenende voraussichtlich noch ein letztes Mal zu öffnen, weil noch genug Schnee vorhanden sei (wenn auch hart). Betriebsleiter Fabian Brockschmidt rechnet dann mit 45 Betriebstagen insgesamt: weniger als zwischenzeitlich erhofft (Ziel waren mal 80), aber unterm Strich zufrieden – auch weil es mehrfach möglich war, alle 16 Pisten ohne dauerhaften Kunstschnee-Einsatz zu öffnen und Naturschnee an mehreren Tagen ausgereicht habe.

Andere Betreiber ziehen ebenfalls ein positives Fazit:

Bocksberg (Hahnenklee): Heiko Rataj sagt die Gastronomie und Hotels sollen sich im Winter unabhängig vom Bocksberg machen. Er hält eine technische Beschneiung für den Wintersportbetrieb nicht für sinnvoll. Der Bocksberg setzt massiv auf Frühling, Sommer und Herbst.

Torfhaus: Holger Körber schließt nach 25 Betriebstagen (Rodellift). Ferienzeiten hätten geholfen, unter der Woche zu öffnen; gleichzeitig beobachtet er, dass viele weniger Geld ausgeben.

Matthias-Schmidt-Berg (St. Andreasberg): Karsten Otto beendet die Saison wegen milder Witterung, schätzt etwa 30 Betriebstage.

Insgesamt blicken die Betreiber bereits Richtung Oster- und Sommersaison (Sommerrodelbahn, Kartbahn, Berg-Erlebniswelt) – Wintersport bleibt wichtig, ist aber nicht die alleinige Basis.


Wenn man 80 Tage anpeilt und am Ende 45 zu Buche stehen, dann sollte man sich doch selber einmal hinterfragen, ob man nicht etwas falsch gemacht hat!
Mit ordentlicher Grundbeschneiung (schon ab Weihnachten) hätte man das Ziel sicherlich erreicht und auch noch den fetten Weihnachtsumsatz mitgenommen, plus jetzt noch ordentlich Reserven auf den Pisten um auch weiterhin (als einziger Anbieter) Wintersport anbieten zu können! Aber anscheinend will man das ja nicht und das ist enttäuschend!

Ich war gestern am Feldberg, es war sulzig bei 12 Grad Plus, aber gut gefüllt! Da wurde gut beschneid, und das im grünen Baden-Württemberg!

Max

Zitat von: playjam in 26 Feb 2026, 17:38Auch schön, das meine Familie vor ein paar Jahren das Langlaufen im Harz entdeckt hat, da das im Harz oft noch bis Mitte April möglich ist. Dieses Jahr war es richtig phantastisch die Braunlager Loipen im gespurten Zustand ausgiebig erkunden zu können.

Und zuletzt: Es wäre nicht das erste Mal, das wir einen heftigen Wintereinbruch im März kriegen. Der Saison ist erst im April richtig vorbei ;)

Beim Langlauf bin ich da voll bei dir — hier würde es mich auch nicht überraschen, wenn es im März / April noch mal einige Wochen gibt, an denen wir gute Bedingungen bekommen. :)

Simufan 2202

Zitat von: playjam in 26 Feb 2026, 13:57Skisaison im Harz: Hier wird am Wochenende noch einmal geöffnet (Goslarsche.de, 26.2.2026):

KI Zusammenfassung:
ZitatDie Skisaison im Harz geht wegen frühlingshafter Temperaturen vielerorts zu Ende. Die meisten Liftbetreiber haben bereits vergangene Woche geschlossen – nur die Wurmbergseilbahnen in Braunlage planen, die Pisten am kommenden Wochenende voraussichtlich noch ein letztes Mal zu öffnen, weil noch genug Schnee vorhanden sei (wenn auch hart). Betriebsleiter Fabian Brockschmidt rechnet dann mit 45 Betriebstagen insgesamt: weniger als zwischenzeitlich erhofft (Ziel waren mal 80), aber unterm Strich zufrieden – auch weil es mehrfach möglich war, alle 16 Pisten ohne dauerhaften Kunstschnee-Einsatz zu öffnen und Naturschnee an mehreren Tagen ausgereicht habe.

Andere Betreiber ziehen ebenfalls ein positives Fazit:

Bocksberg (Hahnenklee): Heiko Rataj sagt die Gastronomie und Hotels sollen sich im Winter unabhängig vom Bocksberg machen. Er hält eine technische Beschneiung für den Wintersportbetrieb nicht für sinnvoll. Der Bocksberg setzt massiv auf Frühling, Sommer und Herbst.

Torfhaus: Holger Körber schließt nach 25 Betriebstagen (Rodellift). Ferienzeiten hätten geholfen, unter der Woche zu öffnen; gleichzeitig beobachtet er, dass viele weniger Geld ausgeben.

Matthias-Schmidt-Berg (St. Andreasberg): Karsten Otto beendet die Saison wegen milder Witterung, schätzt etwa 30 Betriebstage.

Insgesamt blicken die Betreiber bereits Richtung Oster- und Sommersaison (Sommerrodelbahn, Kartbahn, Berg-Erlebniswelt) – Wintersport bleibt wichtig, ist aber nicht die alleinige Basis.

Traurig das mittlerweile 45 Skitage am Wurmberg eine gute Saison sind. Nüsse hätte aus dem Winter warscheinlich das doppelte an Betriebstagen rausgeholt...

Auch traurig das es jedes Jahr die gleichen Schwachstellen auf der Piste sind die die Saison beenden (Einstiege, Kreuzung Sonnenhang/Hexenritt, Talstation Sessellift) und man daraus für die nächste Saison absulut nichts lernt und diese stellen besser beschneit.

Bekräftigt mich stark in der Annahme das, das Saison Ziel der WSB von Anfang/Mitte Januar bis Mitte Februar liegt. Mehr will man warscheinlich garnicht.

Traurig das durch dieser Politik die besten Skitage der Saison Anfang März wegfallen.

Aber am meisten stört mich am Wurmberg diese Selbsbeweihreucherung von Brockschmidt. "Wir sind so gut, wir sind so toll, wir haben 1m Schnee am Gipfel, auf 1000m herrschen beste Bedingungen" Dabei hatte das was sie zu 75% der Zeit an Pisten angeboten haben einfach nichts mit guten Bedingungen zu tun.

Aber gut die Saison ist am Wurmberg mehr oder weniger vorbei, es war vom Wetter her die Beste Saison der letzten drei Winter. Nur schade das man am Wurmberg ein Min/Max Prinzip fährt und auch weiter fahren wird.
Also noch die nächsten 5 Winter genießen, danach wird man wenn man so wie jetzt weitermacht wohl den Skibetrieb einstellen (vielleicht auch besser so, dann braucht man sich wenigstens keine Hoffnung auf Skifahren am Wurmberg zu machen).

Schneefuchs

Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 07:45Auch traurig das es jedes Jahr die gleichen Schwachstellen auf der Piste sind die die Saison beenden (Einstiege, Kreuzung Sonnenhang/Hexenritt, Talstation Sessellift) und man daraus für die nächste Saison absulut nichts lernt und diese stellen besser beschneit.

Dem kann ich nur zustimmen. Man hat inzwischen über 10 Jahre Erfahrung mit der Beschneiung, und man produziert jedes Jahr an den selben Stellen zu wenig und auch zu viel. Da wäre auch kostnneutral Luft nach oben.

Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 07:45Traurig das durch dieser Politik die besten Skitage der Saison Anfang März wegfallen.

Oh ja...  :(

Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 07:45Also noch die nächsten 5 Winter genießen, danach wird man wenn man so wie jetzt weitermacht wohl den Skibetrieb einstellen (vielleicht auch besser so, dann braucht man sich wenigstens keine Hoffnung auf Skifahren am Wurmberg zu machen).

Dass man den Skibetrieb ganz aufgibt glaube ich eher nicht. Der Hexenlift bleibt sicher. Vielleicht gibt man irgendwann den Sessel und die Beschneiung am Gipfel auf und öffnet da oben ein paar Tage auf Naturschnee. Das Modell Bocksberg halt. Und irgendwie wäre man dann immer noch die Nummer 1 im Harz.

manitou

#2993
Zitat von: STS in 26 Feb 2026, 16:05Im GZ Artikel hält Bocksberg Betreiber Rataj die Grundbeschneiung für nicht sinnvoll, anders sei es mir dem Präparieren einer Piste an einigen Stellen. Ohne längere Kälteperiode in Sicht schaltet er die Schneekanonen nicht an. Er bewertet die Winter Saisson als ganz gut, es hat Gastronomie und Hotels geholfen. Aber man sollte sich unabhängig vom Winter machen. So wie Tourismus an der Ostsee...

Die Haltung von Rataj ist für mich unverständlich und sie ist für Hahnenklee im Winter nicht hilfereich. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den nachgewiesen enormen Wirtschaftsfaktor von Seilbahnen. An die Ostsee fährt zwischen Nov.-Ostern (außer Silvester) kaum jemand hin.

Gerade die seichte Bocksberg-Abfahrt ist m.E. schneetechnisch relativ einfach zu pflegen und daher prädestiniert, um sie im Winter kontinuierlich anzubieten - zudem haben die eine 4SB. BLAU verdient Geld, sagen die Sauerländer. Mit etwas mehr Engagement und ein paar zusätzlichen Kanonen kann der Bocksberg die beliebteste Familienabfahrt im Harz sein. Die Sonnenlage ist auch relativ geschützt und die haben (anders als der Wurmberg) noch ein paar Bäume auf dem Berg.
Wenn das gut vermarktet wird, dann wäre das im Winter ein wirksames Buchungsargument für Familien zugunsten von Hahnenklee und bringt allen Akteuren im Ort gutes Geld.

playjam

Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 07:45Traurig das mittlerweile 45 Skitage am Wurmberg eine gute Saison sind. Nüsse hätte aus dem Winter warscheinlich das doppelte an Betriebstagen rausgeholt...
[...]

Als wir diesen Winter auf den Braunlager Loipen unterwegs waren, ist mir zum ersten Mal richtig klar geworden, was für ein Ei uns der Nationalpark mit seiner Entwaldungsmaßnahme gelegt hat. Durch die fehlenden Bäume blies der Wind so stark, dass wir den Ausflug abgebrochen haben. Ich war dann an anderen Tagen auch oben am Hexenritt und habe mir die Medusa und Tridusa an den Lanzen in Aktion angeschaut. Die haben ganz schön Schnee produziert, aber der landete nicht auf der Piste sondern wurde weggeblasen. Nur die Schneekanonen konnten den Schnee dorthin platzieren, wo er hin sollte.

Herr Brockschmidt hat es ja schon im Interview erwähnt: Die aktuelle Beschneiungsanlage mit überwiegend Lanzen ist nicht für die aktuellen waldfreien Verhältnisse mit ständig Wind geeignet.

Die WSB müßte überwiegend auf Schneekanonen umstellen. Das wären nicht unerhebliche Kosten. Ich kann nicht abschätzen, ob die WSB das einfach mal so aus der Portokasse finanzieren kann. Für mich sieht das eher wie ein pragmatisch iterativer Optimierungsprozess nach Kassenlage aus. Das man an den Lanzen Medusa und Tridusa ausprobiert ist doch schon sehr positiv. Daraus wird man für die nächste Saison gelernt haben.

Ein viel größeres Unverständnis habe ich bei der Rathauswiese, dass da immer noch keine Snowfaktory für frühzeitige Öffnung sorgt. Im Ort benötigt man einen niedrigschwelligen Einstieg für den Nachwuchs, sonst ist das Skigebiet am Wurmberg mangels Kunden irgendwann überflüssig.

playjam

Zitat von: manitou in 27 Feb 2026, 09:48[...] Die Haltung von Rataj ist für mich unverständlich [...]

Du hattest bei dem Verkauf des Bocksbergs vorhergesagt, dass die sich nur für das Sommergeschäft interessieren. Die Haltung von Herr Rataj war in diesem Sinne stets konsistent.

Nordharzer

Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 07:45
Zitat von: playjam in 26 Feb 2026, 13:57Skisaison im Harz: Hier wird am Wochenende noch einmal geöffnet (Goslarsche.de, 26.2.2026):

KI Zusammenfassung:
ZitatDie Skisaison im Harz geht wegen frühlingshafter Temperaturen vielerorts zu Ende. Die meisten Liftbetreiber haben bereits vergangene Woche geschlossen – nur die Wurmbergseilbahnen in Braunlage planen, die Pisten am kommenden Wochenende voraussichtlich noch ein letztes Mal zu öffnen, weil noch genug Schnee vorhanden sei (wenn auch hart). Betriebsleiter Fabian Brockschmidt rechnet dann mit 45 Betriebstagen insgesamt: weniger als zwischenzeitlich erhofft (Ziel waren mal 80), aber unterm Strich zufrieden – auch weil es mehrfach möglich war, alle 16 Pisten ohne dauerhaften Kunstschnee-Einsatz zu öffnen und Naturschnee an mehreren Tagen ausgereicht habe.

Andere Betreiber ziehen ebenfalls ein positives Fazit:

Bocksberg (Hahnenklee): Heiko Rataj sagt die Gastronomie und Hotels sollen sich im Winter unabhängig vom Bocksberg machen. Er hält eine technische Beschneiung für den Wintersportbetrieb nicht für sinnvoll. Der Bocksberg setzt massiv auf Frühling, Sommer und Herbst.

Torfhaus: Holger Körber schließt nach 25 Betriebstagen (Rodellift). Ferienzeiten hätten geholfen, unter der Woche zu öffnen; gleichzeitig beobachtet er, dass viele weniger Geld ausgeben.

Matthias-Schmidt-Berg (St. Andreasberg): Karsten Otto beendet die Saison wegen milder Witterung, schätzt etwa 30 Betriebstage.

Insgesamt blicken die Betreiber bereits Richtung Oster- und Sommersaison (Sommerrodelbahn, Kartbahn, Berg-Erlebniswelt) – Wintersport bleibt wichtig, ist aber nicht die alleinige Basis.

Traurig das mittlerweile 45 Skitage am Wurmberg eine gute Saison sind. Nüsse hätte aus dem Winter warscheinlich das doppelte an Betriebstagen rausgeholt...

Auch traurig das es jedes Jahr die gleichen Schwachstellen auf der Piste sind die die Saison beenden (Einstiege, Kreuzung Sonnenhang/Hexenritt, Talstation Sessellift) und man daraus für die nächste Saison absulut nichts lernt und diese stellen besser beschneit.

Bekräftigt mich stark in der Annahme das, das Saison Ziel der WSB von Anfang/Mitte Januar bis Mitte Februar liegt. Mehr will man warscheinlich garnicht.

Traurig das durch dieser Politik die besten Skitage der Saison Anfang März wegfallen.

Aber am meisten stört mich am Wurmberg diese Selbsbeweihreucherung von Brockschmidt. "Wir sind so gut, wir sind so toll, wir haben 1m Schnee am Gipfel, auf 1000m herrschen beste Bedingungen" Dabei hatte das was sie zu 75% der Zeit an Pisten angeboten haben einfach nichts mit guten Bedingungen zu tun.

Aber gut die Saison ist am Wurmberg mehr oder weniger vorbei, es war vom Wetter her die Beste Saison der letzten drei Winter. Nur schade das man am Wurmberg ein Min/Max Prinzip fährt und auch weiter fahren wird.
Also noch die nächsten 5 Winter genießen, danach wird man wenn man so wie jetzt weitermacht wohl den Skibetrieb einstellen (vielleicht auch besser so, dann braucht man sich wenigstens keine Hoffnung auf Skifahren am Wurmberg zu machen).

Da kann ich nur zustimmen! Diese Selbstbeweihräucherung geht mir ebenfalls gewaltig auf den Keks. Ich gehe fast soweit und würde das sogar schon als Täuschung der Gäste betrachten.
Wenn das so weitergeht, ist in ein paar Jahren Ende, weil keine Gäste mehr kommen werden, obwohl es Schnee gibt.

playjam

Wurmberg-Seilbahn: Gondeln fahren bis zu den Osterferien nicht (goslarsche.de, 04.03.2026), KI Zusammenfassung:
ZitatFür die Frühjahrsrevision hat die Wurmberg-Seilbahn-Gesellschaft Anfang März mit Wartungsarbeiten an der Kabinenbahn begonnen. Nach dem abrupten Saisonende durch frühlingshafte Temperaturen wurde der Start der turnusmäßigen Arbeiten vorgezogen. Bis zu den Osterferien sollen die Gondeln nicht fahren – ab Samstag, 21. März, ist die Wiederinbetriebnahme geplant.

Neben den üblichen Wartungsarbeiten müssen diesmal auch die Gummibeschichtungen an acht Antriebsrädern erneuert werden, weil vereiste Förderseile das Material stark beschädigt haben. Als Ursache wird die lange Frostperiode genannt – verstärkt durch die fehlende Bewaldung am Wurmberg, wodurch die Anlage stärker dem Wind ausgesetzt ist.

Sobald die Kabinenbahn Ende März wieder läuft, kümmern sich die Mitarbeiter um den Hexenritt. Die Anlagen am Hexenritt stehen derzeit still, könnten bei passender Witterung aber kurzfristig nochmal öffnen. Nach Ostern startet dort die Revision.

Nordharzer

Zitat von: playjam in 04 Mär 2026, 12:17Wurmberg-Seilbahn: Gondeln fahren bis zu den Osterferien nicht (goslarsche.de, 04.03.2026), KI Zusammenfassung:
ZitatFür die Frühjahrsrevision hat die Wurmberg-Seilbahn-Gesellschaft Anfang März mit Wartungsarbeiten an der Kabinenbahn begonnen. Nach dem abrupten Saisonende durch frühlingshafte Temperaturen wurde der Start der turnusmäßigen Arbeiten vorgezogen. Bis zu den Osterferien sollen die Gondeln nicht fahren – ab Samstag, 21. März, ist die Wiederinbetriebnahme geplant.

Neben den üblichen Wartungsarbeiten müssen diesmal auch die Gummibeschichtungen an acht Antriebsrädern erneuert werden, weil vereiste Förderseile das Material stark beschädigt haben. Als Ursache wird die lange Frostperiode genannt – verstärkt durch die fehlende Bewaldung am Wurmberg, wodurch die Anlage stärker dem Wind ausgesetzt ist.

Sobald die Kabinenbahn Ende März wieder läuft, kümmern sich die Mitarbeiter um den Hexenritt. Die Anlagen am Hexenritt stehen derzeit still, könnten bei passender Witterung aber kurzfristig nochmal öffnen. Nach Ostern startet dort die Revision.


Oha, im Winter ist neuerdings mit Frost zu rechnen?!? Unglaublich!
Stellt sich mir die Frage, wie die Betreiber in den Alpen das machen und dann auch noch auf den Gletschern...?!

Simufan 2202

Zitat von: Nordharzer in 04 Mär 2026, 12:53
Zitat von: playjam in 04 Mär 2026, 12:17Wurmberg-Seilbahn: Gondeln fahren bis zu den Osterferien nicht (goslarsche.de, 04.03.2026), KI Zusammenfassung:
ZitatFür die Frühjahrsrevision hat die Wurmberg-Seilbahn-Gesellschaft Anfang März mit Wartungsarbeiten an der Kabinenbahn begonnen. Nach dem abrupten Saisonende durch frühlingshafte Temperaturen wurde der Start der turnusmäßigen Arbeiten vorgezogen. Bis zu den Osterferien sollen die Gondeln nicht fahren – ab Samstag, 21. März, ist die Wiederinbetriebnahme geplant.

Neben den üblichen Wartungsarbeiten müssen diesmal auch die Gummibeschichtungen an acht Antriebsrädern erneuert werden, weil vereiste Förderseile das Material stark beschädigt haben. Als Ursache wird die lange Frostperiode genannt – verstärkt durch die fehlende Bewaldung am Wurmberg, wodurch die Anlage stärker dem Wind ausgesetzt ist.

Sobald die Kabinenbahn Ende März wieder läuft, kümmern sich die Mitarbeiter um den Hexenritt. Die Anlagen am Hexenritt stehen derzeit still, könnten bei passender Witterung aber kurzfristig nochmal öffnen. Nach Ostern startet dort die Revision.


Oha, im Winter ist neuerdings mit Frost zu rechnen?!? Unglaublich!
Stellt sich mir die Frage, wie die Betreiber in den Alpen das machen und dann auch noch auf den Gletschern...?!
Sowas einfach nicht mehr hinterfragen... einfach akzeptieren! Herr Brockschmidt wird schon wissen was er macht.