Autor Thema: Harz in der Presse  (Gelesen 326990 mal)

nif

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1605 am: September 13, 2019, 10:55:35 Vormittag »
So nun ist es raus die Touristen sollen sich an den kahlen Wald gewöhnen .Sag ich ja schon immer .Der Mensch gewähnt sich an alles

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Das-muss-so-Touristen-auf-kahlen-Harz-vorbereitet,harz1382.html

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1606 am: September 13, 2019, 11:57:45 Vormittag »
So nun ist es raus die Touristen sollen sich an den kahlen Wald gewöhnen .Sag ich ja schon immer .Der Mensch gewähnt sich an alles

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Das-muss-so-Touristen-auf-kahlen-Harz-vorbereitet,harz1382.html

Das Video enthält gute Beispiele für den Dunning Kruger Effekt. Erstaunlich wie selbstsicher manche Leute die Zukunft vorhersagen können - eine besondere Art von Klimawandel-Leugner.

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1607 am: September 13, 2019, 02:15:10 Nachmittag »
So nun ist es raus die Touristen sollen sich an den kahlen Wald gewöhnen .Sag ich ja schon immer .Der Mensch gewähnt sich an alles

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Das-muss-so-Touristen-auf-kahlen-Harz-vorbereitet,harz1382.html

Das Video enthält gute Beispiele für den Dunning Kruger Effekt. Erstaunlich wie selbstsicher manche Leute die Zukunft vorhersagen können - eine besondere Art von Klimawandel-Leugner.

Es gibt inzwischen so einige Themen, bei denen Politik & Medien versuchen die Menschen auf etwas vorzubereiten, was sie ganz offensichtlich nur noch nicht so richtig verstanden haben. Alles eine Sache der Aufklärung und mit einer Broschüre in der Hand ist es allen Besuchern, die zum Wandern durch den Wald in den Harz kommen, dann plötzlich ganz egal, dass im Wald für den sie gekommen sind gar keine Bäume mehr stehen. ::)

PR ist schon eine tolle Sache, aber man sollte die Menschen nicht für so naiv halten, dass sie sich keine eigene Meinung mehr bilden können oder alles nur eine Sache der vermeintlich richtigen Darstellung sei. Wer seinen Urlaub gerne in Wald & Bergen verbringen möchte wird das auch weiterhin tun, nur ob die Wahl dann künftig auf den Harz oder eine andere Destination fällt wird sicherlich nicht maßgeblich durch Berti-Borkenkäfer-Kampagnen beeinflussbar sein.

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1608 am: September 14, 2019, 09:59:26 Vormittag »
Hier ist meine Vision vom Harz im Jahre 2022 (Bildquelle: macsadventure.com):



Ist doch auch ganz nett.
« Letzte Änderung: September 14, 2019, 10:02:05 Vormittag von playjam »

Nordharzer

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1609 am: September 14, 2019, 01:29:47 Nachmittag »
Hier ist meine Vision vom Harz im Jahre 2022 (Bildquelle: macsadventure.com):



Ist doch auch ganz nett.

Und die ganzen Wiesen vom Sommer können im Winter Skipiste werden! 😜

x86

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1610 am: September 15, 2019, 01:14:20 Vormittag »
Bis dahin muss aber noch einiges passieren, da ist Berti Bs Arbeit erst der Anfang.
Entweder aufschütten oder massive Bodenerosion ;)

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1611 am: September 15, 2019, 06:50:04 Nachmittag »
Schierkes Nordrand wohl bald kahl (volksstimme.de 15.09.2019):
Zitat
[...] Die Schierker werden sich vom bisherigen Fichtengürtel im Norden des Ortes verabschieden müssen, jedenfalls für viele Jahre. [...]

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1612 am: September 15, 2019, 06:57:39 Nachmittag »
Bis dahin muss aber noch einiges passieren, da ist Berti Bs Arbeit erst der Anfang.
Entweder aufschütten oder massive Bodenerosion ;)

So abwägig ist das Szenario nicht:
 
Wie der Harzwald stirbt (volksstimme.de 06.08.2019):
Zitat
[...] Den Nationalparkleiter treiben eher andere Sorgen um, vor allem die Frage: Welcher Wald wird künftig in Sachsen-Anhalt wachsen, wenn sich der Klimawandel fortsetzen sollte. Wie sich die Fichte künftig entwickelt, könne niemand sagen. Gleiches gelte für viele Laubbäume. Gerade gepflanzte Setzlinge hat der Park wegen Trockenheit teils schon wieder verloren.

Mediterrane Baumarten kommen wegen der Winterfröste im Harz ebenfalls nicht infrage. „Ein Patentrezept für künftige Arten hat derzeit niemand“, sagt auch Forstexperte Rohde. Pusch sagt: Vor den Dürrejahren 2018 und 2019 hätte er gewettet, die Buche wird sich den Harz zurückerobern. „Jetzt aber wage ich da wirklich keine Prognose mehr.“ [...]

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1613 am: September 16, 2019, 07:44:05 Vormittag »
Umso weitsichtiger war ja damals die Entscheidung den Nationalpark von den Fichtenmonokulturen "befreien" zu müssen, weil man sich sicher war, dass der anschließend dort entstehende Mischwald so viel besser sein wird. ::)

Würde mich nicht wundern, wenn man in ein paar Jahren feststellt, dass die Fichte womöglich doch gar nicht so verkehrt gewesen ist und sich Buche & Co. nicht durchsetzen können.

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint und man sollte vorsichtig sein mit Entscheidungen, die hauptsächlich aufgrund einer bestimmten Ideologie getroffen werden.

x86

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1614 am: September 16, 2019, 03:04:39 Nachmittag »
Ich finde ja schon die Annahme, dass aus einer quadratkilometergroßen Fichtenmonokultur ohne größere Eingriffe ein Mischwald wird, fragwürdig..

Andererseits ist das Ganze doch auch ein interessantes Experiment: Zunächst war der Fichtenwald da, dieser wird/wurde nun dem Verfall preisgegeben. Eigentlich wollte man einen Misch-/Laubwald haben, aber das ist nun auch nicht mehr sicher und so wartet man vielleicht einfach was kommt...

Eine offene Landschaft wie auf dem Bild aus Irland (?) wäre zumindest für Wintersportler auch nicht das Schlechteste...
(Wobei dann natürlich auch sämtliche Stümpfe, stehendes Totholz etc. entfernt werden müsste.)

Nordharzer

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1615 am: September 16, 2019, 07:41:05 Nachmittag »
Ich finde ja schon die Annahme, dass aus einer quadratkilometergroßen Fichtenmonokultur ohne größere Eingriffe ein Mischwald wird, fragwürdig..

Andererseits ist das Ganze doch auch ein interessantes Experiment: Zunächst war der Fichtenwald da, dieser wird/wurde nun dem Verfall preisgegeben. Eigentlich wollte man einen Misch-/Laubwald haben, aber das ist nun auch nicht mehr sicher und so wartet man vielleicht einfach was kommt...

Eine offene Landschaft wie auf dem Bild aus Irland (?) wäre zumindest für Wintersportler auch nicht das Schlechteste...
(Wobei dann natürlich auch sämtliche Stümpfe, stehendes Totholz etc. entfernt werden müsste.)

Für ein Experiment finde ich das zu gewagt! Allein schon der Imageschaden und die dadurch wahrscheinlich entstehenden finanziellen Schäden, durch wegbleiben der Touristen, für die Hoteliers und Gastwirte! Eigentlich unverantwortlich, wenn man bedenkt, dass im Harz ja fast alles über den Tourismus läuft...
 

nif

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1616 am: September 17, 2019, 03:08:26 Nachmittag »
Wie war das eigentlich im Bayerischen Wald ? Da hat der Borkenkäfer ja auch ordentlich Forstwald umgebaut
sicherlich noch mit einem besserem Klima. Sind da die Touristen weggeblieben? Weiß das jemand.Ich denke die sind da ja
auch mit klar gekommen so wird es wohl im Harz auch passieren müssen.Die Natur regelt sich seit Millionen von Jahren
und auch hier wird es so sein wir Menschen nehmen uns zu wichtig  8) 8) 8) 8) 8)

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1617 am: September 21, 2019, 08:43:25 Vormittag »
"Skibus fährt noch vor Weihnachten" Quelle: Goslarsche Online 21.09.2019

Soweit schon mal gut. Bleibt nur zu hoffen, dass der Bus auch täglich fährt (und nicht nur am Wochenende) und Abends das Flutlichtfahren bzw. Après-Ski am Hexenritt bedacht wurde. Abends müsste der Fahrplan dann nicht mehr so dicht getaktet sein, aber für die Übernachtungsgäste wäre ein Après-Ski-Bus gegen 19 oder 20 Uhr sicherlich eine schöne Sache und sie könnten ihre Autos bequem bei der Unterkunft stehenlassen.

Nordharzer

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1618 am: September 21, 2019, 08:47:28 Vormittag »
"Skibus fährt noch vor Weihnachten" Quelle: Goslarsche Online 21.09.2019

Soweit schon mal gut. Bleibt nur zu hoffen, dass der Bus auch täglich fährt (und nicht nur am Wochenende) und Abends das Flutlichtfahren bzw. Après-Ski am Hexenritt bedacht wurde. Abends müsste der Fahrplan dann nicht mehr so dicht getaktet sein, aber für die Übernachtungsgäste wäre ein Après-Ski-Bus gegen 19 oder 20 Uhr sicherlich eine schöne Sache und sie könnten ihre Autos bequem bei der Unterkunft stehenlassen.

Schön und gut, aber soll das ein richtiger Bus werden oder so eine Gurke wie auf dem Foto?!
Ich dachte immer, die Straße zum Hexenritt sei nicht für große Busse ausgelegt?

Usul

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #1619 am: September 21, 2019, 09:25:16 Vormittag »
Wenn nur zwei Kurven verbreitert werden, gibt das Chaos. Viele sind bei etwas Schnee auf den Straßen oder schon überfordert, sauber an einem entgegen kommenen PKW vorbeizufahren  8) . Wie reagieren die auf einen Bus?