Autor Thema: Schierke 2000  (Gelesen 734043 mal)

Ski-Manni

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3000 am: Januar 26, 2019, 01:24:40 Nachmittag »
Meine These ist doch, dass sich ein weiterer Ausbau am Wurmberg nicht wirtschaftlich lohnenswert ist. Ich bin Kaufmann. Wieso sollte man viel Geld investieren, wenn die Erträge aufgrund vom derzeitigen Platzangebot nicht deutlich steigerbar sind.
...Am Wurmberg selbst könnte man eigentlich nur noch Westhang bauen. 

1. Ich sehe den Wurmberg noch sehr ertragreich, weil die Leute umso mehr kommen, je mehr Lifte da stehen. Die WSB-Pisten können teilweise doppelt so viele Leute verkraften und es gibt noch Pistenpotential - 2 und 12 etwas verbreitern und beschneien, linke Nordhangabfahrt - dann könnte da sogar ne kurze 4SB hin und die Leute auf dem Gipfel aussteigen lassen. Förderband Hexenwiese - und dann gibt es da diese Idee von Sommerphobie, die ich in leicht modifizierter Form (Bergstation oberhalb des Sonnenhangs, denn dann könnte man es noch rüber zum Westhang ziehen) oben am Berg völlig genial finde um die Liftprobleme zu lösen: Foto siehe hier:
 
http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php?action=dlattach;topic=237.0;attach=2558;image
Zudem kommt BRL m.E. nicht um meine Idee drumrum mit einem weiteren Parkplatz hinterm Relaxa und Lift hoch hinters Rodelhaus. Nur so können die den Verkehr aus dem Ort raushalten, plus elektronischen Leitssystem, um Besucher aus allen Himmelsrichtungen gezielt zu lenken.
 
Das hiesse dann 6KSB Hexenritt, 4SB zum Westhang und Sommerphobies Lift muss eine 8KSB werden. Die Relaxa-Bahn reicht als gebrauchte 2SB, da sie keine interessante Abfahrt bedient, sondern nur einen P-Abzweig von der unteren Sektion der WSB. Mit diesem Maßnahmen hätten die oberhalb von 700m 9000P/Std. + Nordhang und somit hinreichend Pisten und Liftkapazitäten - und die 6EUB wäre massiv entlastet. Da würden nur noch wenige einsteigen, denn abschnallen und die Treppe nerven. Mit einem solchen Angebot + Schierke kommen das 2-3fache an Gästen wie jetzt.

2. Wenn die den Bikepark ausbauen und an die KSBs anbinden, haben die im Sommer Einnahmen. In Winterberg haben die Bikes an der 3-Bikes-6KSB Kappe am WoE 10-20 Min. Wartezeit, weshalb Willingen den 8er gebaut hat (und keinen 6er), wo mit ganz neuen Spezialsesseln (Weltneuheit) 6 Bikes transportiert werden können. Auch im Sommer ist da viel Potential zum Geld verdienen, was die WSB nicht abschöpft.

3. Ich denke, das es ungünstig ist, dass der WSB-Inhaber kein Braunlager ist. Andernorts gehören die Bahnen lokalen Patrioten und Geschäftsleuten, einem Hotelier-Konsortium (Willingen) oder aber den Kommunen selbst (O-Thal, Feldberg), so dass man sehr die kommunalen Interessen berücksichtigt. Man muss als Seilbahner mit Herzblut dem Ort verschrieben sein, denn gerade die Seilbahnen spielen ja einen erheblichen Wertschöpfungsfaktor im Ort.

Ich sehe derzeit die WSB als Blockierer gegenüber Schierke - denn die wollen ihr Monopol behalten. Damit die aus ihrer Trägheit rauskommen brauchen die dringend Konkurrenz - besser wäre jedoch Kooperation. Sollen die doch Bürger als Mitfinanzierer von Sommerphobies 8KSB mit reinnehmen, wenn er keine weiteren Pisten in Schierke schaffen kann. Es liegt nur am Naturschutz, dass die nicht mehr machen können, und das Theater kennt die WSB ja auch zur genüge. Schierke nun den schwarzen Peter zuzuschieben ist nicht fair.

Diese Idee von Sommerphobies Piste und den dazugehörigen Sessellift finde ich auch schon immer genial nur stört mich die Lage der Bergstation. Es wäre genau an den Knick vom Sonnenhang. 

Wenn man zusätzlich unter den Masten der Gondelbahn noch ne Piste zaubern könnte wäre es noch besser. Weiss aber nicht ob das möglich ist wegen diesen unebenen Gelände. Ich habe zumindest noch nie unter den Gondeln ordentlich fahren können solange ich am Wurmberg aktiv bin.

Max

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3001 am: Januar 26, 2019, 01:38:51 Nachmittag »
Meine These ist doch, dass sich ein weiterer Ausbau am Wurmberg nicht wirtschaftlich lohnenswert ist. Ich bin Kaufmann. Wieso sollte man viel Geld investieren, wenn die Erträge aufgrund vom derzeitigen Platzangebot nicht deutlich steigerbar sind.
...Am Wurmberg selbst könnte man eigentlich nur noch Westhang bauen. 

1. Ich sehe den Wurmberg noch sehr ertragreich, weil die Leute umso mehr kommen, je mehr Lifte da stehen. Die WSB-Pisten können teilweise doppelt so viele Leute verkraften und es gibt noch Pistenpotential - 2 und 12 etwas verbreitern und beschneien, linke Nordhangabfahrt - dann könnte da sogar ne kurze 4SB hin und die Leute auf dem Gipfel aussteigen lassen. Förderband Hexenwiese - und dann gibt es da diese Idee von Sommerphobie, die ich in leicht modifizierter Form (Bergstation oberhalb des Sonnenhangs, denn dann könnte man es noch rüber zum Westhang ziehen) oben am Berg völlig genial finde um die Liftprobleme zu lösen: Foto siehe hier:
 
http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php?action=dlattach;topic=237.0;attach=2558;image
Zudem kommt BRL m.E. nicht um meine Idee drumrum mit einem weiteren Parkplatz hinterm Relaxa und Lift hoch hinters Rodelhaus. Nur so können die den Verkehr aus dem Ort raushalten, plus elektronischen Leitssystem, um Besucher aus allen Himmelsrichtungen gezielt zu lenken.
 
Das hiesse dann 6KSB Hexenritt, 4SB zum Westhang und Sommerphobies Lift muss eine 8KSB werden. Die Relaxa-Bahn reicht als gebrauchte 2SB, da sie keine interessante Abfahrt bedient, sondern nur einen P-Abzweig von der unteren Sektion der WSB. Mit diesem Maßnahmen hätten die oberhalb von 700m 9000P/Std. + Nordhang und somit hinreichend Pisten und Liftkapazitäten - und die 6EUB wäre massiv entlastet. Da würden nur noch wenige einsteigen, denn abschnallen und die Treppe nerven. Mit einem solchen Angebot + Schierke kommen das 2-3fache an Gästen wie jetzt.

2. Wenn die den Bikepark ausbauen und an die KSBs anbinden, haben die im Sommer Einnahmen. In Winterberg haben die Bikes an der 3-Bikes-6KSB Kappe am WoE 10-20 Min. Wartezeit, weshalb Willingen den 8er gebaut hat (und keinen 6er), wo mit ganz neuen Spezialsesseln (Weltneuheit) 6 Bikes transportiert werden können. Auch im Sommer ist da viel Potential zum Geld verdienen, was die WSB nicht abschöpft.

3. Ich denke, das es ungünstig ist, dass der WSB-Inhaber kein Braunlager ist. Andernorts gehören die Bahnen lokalen Patrioten und Geschäftsleuten, einem Hotelier-Konsortium (Willingen) oder aber den Kommunen selbst (O-Thal, Feldberg), so dass man sehr die kommunalen Interessen berücksichtigt. Man muss als Seilbahner mit Herzblut dem Ort verschrieben sein, denn gerade die Seilbahnen spielen ja einen erheblichen Wertschöpfungsfaktor im Ort.

Ich sehe derzeit die WSB als Blockierer gegenüber Schierke - denn die wollen ihr Monopol behalten. Damit die aus ihrer Trägheit rauskommen brauchen die dringend Konkurrenz - besser wäre jedoch Kooperation. Sollen die doch Bürger als Mitfinanzierer von Sommerphobies 8KSB mit reinnehmen, wenn er keine weiteren Pisten in Schierke schaffen kann. Es liegt nur am Naturschutz, dass die nicht mehr machen können, und das Theater kennt die WSB ja auch zur genüge. Schierke nun den schwarzen Peter zuzuschieben ist nicht fair.

Diese Idee von Sommerphobies Piste und den dazugehörigen Sessellift finde ich auch schon immer genial nur stört mich die Lage der Bergstation. Es wäre genau an den Knick vom Sonnenhang. 

Wenn man zusätzlich unter den Masten der Gondelbahn noch ne Piste zaubern könnte wäre es noch besser. Weiss aber nicht ob das möglich ist wegen diesen unebenen Gelände. Ich habe zumindest noch nie unter den Gondeln ordentlich fahren können solange ich am Wurmberg aktiv bin.

So verkehrt finde ich die Platzierung der Bergstation eigentlich gar nicht. Man spart etwas Platz oben auf dem Gipfel und weniger geübte Skifahrer müssen sich nicht mit dem etwas steileren Einstieg oben abmühen, haben aber dennoch eine halbwegs lange und recht attraktive Piste.

Wie sieht es denn bei der Variante eigentlich in Sachen Schutzzone o.ä. aus? Gibt es dort irgendetwas, was beachtet werden müsste oder wäre das theoretisch möglich dort etwas zu bauen?

manitou

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3002 am: Januar 26, 2019, 03:44:56 Nachmittag »
Ich denke, man sollte die Bergstation vielleicht bis ganz auf den Gipfel hoch ziehen. Dafür müsste man jedoch ein paar Geländearbeiten vornehmen und das Terrain vor dem Ziehweg von der 4SB um ca. 10m vorschütten (wäre ja der Ausstiegsbereich der neuen Bahn) und den Einstiegsbereich in die Piste etwas anders modelllieren. Der gesamte Bereich unter der WSB muss weggeroded werden, so, dass die Leute dann etwas schräg da in den Hang reinfahren können. Auf diese Weise kann man mit der neuen Bahn auch den West- und Nordhang erreichen, was wichtig ist - auch im Zusammenhang mit Schierke. Es wird dann allerdings gemütlich auf dem Gipfel - aber das ist es auf machem Alpengipfel auch.

P.S. wir diskutieren diese Bahn eigentlich im falschen Topic!

Usul

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3003 am: Januar 26, 2019, 04:35:53 Nachmittag »
Hoffen wir, dass wir der Zukunft einfach voraus sind, und es dann ein Gebiet ist ;)