Autor Thema: Energiekrise und Wintersport  (Gelesen 8785 mal)

playjam

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #45 am: September 15, 2022, 11:35:27 Vormittag »
Das was im NDR von Brockschmidt verbreitet wird, ist unqualifiziertes Rumgejammere.
[...]

Keine Ahnung was er sich dadurch erhofft. Wenn man nix Positives zu sagen hat, hält man normalerweise seinen Mund.

Max

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #46 am: September 15, 2022, 12:47:51 Nachmittag »
Das was im NDR von Brockschmidt verbreitet wird, ist unqualifiziertes Rumgejammere.
[...]

Keine Ahnung was er sich dadurch erhofft. Wenn man nix Positives zu sagen hat, hält man normalerweise seinen Mund.

Zumal das NDR Fernsehen in den letzten Jahren eigentlich ohnehin schon immer negativ über die Nutzung von Kunstschnee am Wurmberg bzw. dem Harz insgesamt berichtet hat.

Den Betriebsleiter der WSB da nun so vor die Kamera zu bekommen ist doch ein gefundenes Fressen für deren Berichterstattung.

playjam

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #47 am: September 17, 2022, 08:45:41 Nachmittag »
Fabian Brockschmidt und Wolfgang Langer sorgen weiter für Gäste-vergraulende Schlagzeilen:

Braunlage: „Im schlimmsten Fall“ Eisstadion und Hallenbad schließen (Goslarsche.de, Samstag, 17.09.2022 , 18:30 Uhr)

Auf der positiven Seite denkt man über einen Schnei-Euro nach, mit denen die WSB bei den Stromkosten unterstützt werden soll. Des weiteren haben Hoteliers auch finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.

Weitere Infos aus dem Artikel: Das Hallenbad wird nicht mit Gas sondern mit Hackschnitzeln geheizt. Das Eisstadium benötigt im Winter wegen der ohnehin kalten Temperaturen wenig Strom. Der Bürgermeister Herr Langer ist nicht zuständig für die Entscheidung, ob Hallenbad und Eisstadium geschlossen werden, da diese der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft und nicht der Stadt gehören.

Ich bin ernsthaft verstört.
« Letzte Änderung: September 17, 2022, 10:03:25 Nachmittag von playjam »

Simufan 2202

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #48 am: September 17, 2022, 09:14:35 Nachmittag »
Fabian Brockschmidt und Wolfgang Langer sorgen weiter für Gäste-vergraulende Schlagzeilen:

Braunlage: „Im schlimmsten Fall“ Eisstadion und Hallenbad schließen (Goslarsche.de, Samstag, 17.09.2022 , 18:30 Uhr)

Auf der positiven Seite denkt man über einen Schnei-Euro nach, mit denen die WSB bei den Stromkosten unterstützt werden soll. Des weiteren haben Hoteliers auch finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.

Weitere Infos aus dem Artikel: Das Hallenbad wird nicht mit Gas sondern mit Hackschnitzeln geheizt. Das Eisstadium benötigt im Winter wegen der ohnehin kalten Temperaturen wenig Strom. Der Bürgermeister Herr Langer ist nicht zuständig für die Entscheidung, ob Hallenbad und Eisstadium, da diese der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft und nicht der Stadt gehören.

Ich bin ernsthaft verstört.

Das Problem mit dem "Schnei Euro" ist doch, wer soll den denn noch bezahlen, wenn man vorher 95% der potentiellen Gäste verunsichert/vergrault hat?

Nordharzer

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #49 am: September 17, 2022, 09:58:20 Nachmittag »
Fabian Brockschmidt und Wolfgang Langer sorgen weiter für Gäste-vergraulende Schlagzeilen:

Braunlage: „Im schlimmsten Fall“ Eisstadion und Hallenbad schließen (Goslarsche.de, Samstag, 17.09.2022 , 18:30 Uhr)

Auf der positiven Seite denkt man über einen Schnei-Euro nach, mit denen die WSB bei den Stromkosten unterstützt werden soll. Des weiteren haben Hoteliers auch finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.

Weitere Infos aus dem Artikel: Das Hallenbad wird nicht mit Gas sondern mit Hackschnitzeln geheizt. Das Eisstadium benötigt im Winter wegen der ohnehin kalten Temperaturen wenig Strom. Der Bürgermeister Herr Langer ist nicht zuständig für die Entscheidung, ob Hallenbad und Eisstadium, da diese der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft und nicht der Stadt gehören.

Ich bin ernsthaft verstört.

Das Problem mit dem "Schnei Euro" ist doch, wer soll den denn noch bezahlen, wenn man vorher 95% der potentiellen Gäste verunsichert/vergrault hat?

So ist es! Die Aussage von Brockschmidt ist ein fatales Zeichen nach außen! Da denkt sich doch jeder sofort: „ok, da wird’s nix, buchen wir gleich woanders!“
Das kann man doch nicht machen! Das ist doch absolut geschäftsschädigend für jeden Hotelier!

playjam

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #50 am: September 17, 2022, 10:01:37 Nachmittag »
Fabian Brockschmidt und Wolfgang Langer sorgen weiter für Gäste-vergraulende Schlagzeilen:

Braunlage: „Im schlimmsten Fall“ Eisstadion und Hallenbad schließen (Goslarsche.de, Samstag, 17.09.2022 , 18:30 Uhr)

Auf der positiven Seite denkt man über einen Schnei-Euro nach, mit denen die WSB bei den Stromkosten unterstützt werden soll. Des weiteren haben Hoteliers auch finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.

Weitere Infos aus dem Artikel: Das Hallenbad wird nicht mit Gas sondern mit Hackschnitzeln geheizt. Das Eisstadium benötigt im Winter wegen der ohnehin kalten Temperaturen wenig Strom. Der Bürgermeister Herr Langer ist nicht zuständig für die Entscheidung, ob Hallenbad und Eisstadium, da diese der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft und nicht der Stadt gehören.

Ich bin ernsthaft verstört.

Das Problem mit dem "Schnei Euro" ist doch, wer soll den denn noch bezahlen, wenn man vorher 95% der potentiellen Gäste verunsichert/vergrault hat?

Danke für den Satz, den habe ich mir gleich für diesen Kommentar bei der Goslarschen geklaut:

Zitat
Das Problem mit dem "Schnei-Euro" ist doch, wer soll den denn noch bezahlen, wenn man vorher 95% der potentiellen Gäste verunsichert/vergrault hat? Prinzipiell befürworte ich als Gastgeber, das wir über einen Schnei-Euro oder besser Energie-Solidaritäts-Euro das finanzielle Risiko der Braunlager Skigebietsbetreiber bei der für uns Gastgeber sehr wichtigen technischen Beschneiung vermindern. Dieser kann zeitnah zusätzlich mit der Kurtaxe eingezogen werden. Weitere Spekulationen über einen eher unwahrscheinlichen äußersten Fall sind geschäftsschädigende Panikmache und hintertreiben die Bemühungen der BTMG Gäste nach Braunlage zu locken.

manitou

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #51 am: September 21, 2022, 02:44:12 Vormittag »
Hier ein Beispiel aus Willingen, wie man konstruktiv mit der schwierigen Energiesituation gegenüber der Öffentlichkeit argumentieren kann, ohne Weltuntergangsstimmung zu verbreiten:
https://www.wlz-online.de/waldeck/willingen/hessen-skigebiete-energie-sparen-piste-willingen-rhoen-fra-91768500.html


STS

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #52 am: September 21, 2022, 11:41:30 Vormittag »
Hier ein Beispiel aus Willingen, wie man konstruktiv mit der schwierigen Energiesituation gegenüber der Öffentlichkeit argumentieren kann, ohne Weltuntergangsstimmung zu verbreiten:
https://www.wlz-online.de/waldeck/willingen/hessen-skigebiete-energie-sparen-piste-willingen-rhoen-fra-91768500.html

Die Kommunikation wirkt in der Tat professioneller. Auf der anderen Seite ist auch das Kostenproblem auf Grund der Dimension und niedrigen Lage viel größer als am Wurmberg. Die Hoffnung, dass "nur" ein Winter kritisch wird, erscheint nach den neuesten Entwicklungen leider unrealistisch.

Simufan 2202

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #53 am: September 21, 2022, 07:57:20 Nachmittag »
Wenn ich mir den Beitrag  https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=12&t=595&p=5369962#p5369920 im Alpinforum anschaue, dann scheint es so als ob auch der Kühlturm und einige Schneelanzen nur gemietet sind bzw. waren.
Wenn diese wegfallen, ist das wohl das Ende des halbwegs planbaren Wintersportes im Harz.

Aber immerhin, aktuell werden die Pisten abgemäht.
« Letzte Änderung: September 21, 2022, 07:58:56 Nachmittag von Simufan 2202 »

Gletscherfirn

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #54 am: September 21, 2022, 08:01:25 Nachmittag »
Naja, um ehrlich zu sein, interessieren mich die Tagesgäste gar nicht (die WSB wird es vielleicht anders sehen). Damit meine Übernachtungsgäste für den Winter langfristiger buchen ist es schon wichtig, das am Wurmberggletscher verlässlich Wintersport betrieben werden kann. Wie man im letzten Winter gesehen hat, freuen sich die Familien mit Kids, wenn man wenigsten am Schlepper Snowboarden, Ski- und Schlittenfahren kann. Dass so ein geringes Angebot nicht optimal ist, dürfte jedem klar sein.

Wenn ich mir angucke oft die WSB in den letzten zwei Wochen aus war so ist da sowieso nicht viel mit Zuverlässigkeit zu erwarten.

Gletscherfirn

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #55 am: September 22, 2022, 01:14:10 Nachmittag »
Von der Facebook Seite der WSB

Zitat
Ab Freitag, den 23.09. geht die Wurmbergseilbahn und der Bikepark wieder in Betrieb. Aufgrund der aktuellen Energiekrise müssen wir leider die Öffnungszeiten etwas anpassen; am Freitag öffnet die Seilbahn von 09:00 - 16:30 Uhr, ab Samstag von 10:00 - 16:30 Uhr. Bitte achten Sie vor Ort auf eventuelle Änderungen und Hinweise des Personals. Wir wünschen allen Gästen einen schönen Aufenthalt am Wurmberg.

Hat jemand eine ungefähre Zahl was die WSB so pro Stunde an Energie verbraucht?

Max

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #56 am: September 22, 2022, 01:28:50 Nachmittag »
Hat jemand eine ungefähre Zahl was die WSB so pro Stunde an Energie verbraucht?

Das nicht, aber die WSB scheint nun aufgrund der Energiekrise die Betriebszeiten ab Freitag bereits angepasst / eingeschränkt zu haben.

Gletscherfirn

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #57 am: September 22, 2022, 01:42:00 Nachmittag »
Mal als Größenordnung:

Wenn man eine Person 80 kg um 350 m (soviel hat die WSB in etwa) hoch hebt so beträgt die Änderung der Lageenergie E = 80 kg * 9,81 m/s^2 * 350 m = 274680 J = 0,0763 kWh.

Ich meine die WSB kann etwa 800 personen pro Stunde hochbringen, oder? Macht also E = 800 * 0,0763 kWh = 61 kWh. Das ist die Energie wie benötigt wird um 800 Personen mit jeweils 80 kg nach oben zu heben.

Und da muss man jetzt wissen was der Wirkungsgrad der ganzen Anlage ist. Ehrlich gesagt keine Ahnung wieviel das wirklich. Da kann jeder selbst weiterrechnen. Mit 50 % Wirkunsgrad hätte man 120 kWh und mit 0,5 € pro kWh Stromkosten von etwa 60 € pro Stunde. Das nur als ganz grobe Richtung mit geratenen Zahlen.

« Letzte Änderung: September 22, 2022, 01:44:25 Nachmittag von Gletscherfirn »

Schneefuchs

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #58 am: September 22, 2022, 07:32:58 Nachmittag »
Mit 2 verkauften Bergfahrten hätte man die Stromkosten für 1h drin.

Gletscherfirn

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #59 am: September 22, 2022, 08:18:22 Nachmittag »
Ja wobei man da jetzt erstmal gucken muss wie gut meine Zahlen stimmen. Da kann durchaus noch ein Faktor zwei oder so daneben sein. Deswegen schrieb ich ja "Größenordnung". Dazu kommen noch Personalkosten und man muss überlegen ob man dadurch insgesamt weniger Fahrten verkauft oder die Leute dann halt später fahren.