Autor Thema: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel  (Gelesen 12760 mal)

Nordharzer

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #30 am: März 05, 2024, 01:17:56 Nachmittag »
Dienstag, 05. März, 19:03 Uhr: Diskussion im Radio
https://www.ndr.de/nachrichten/info/epg/NDR-Info-Redezeit,sendung1425344.html

Vielen Dank für den Hinweis.

In welche Richtung die Sendung sich entwickeln dürfte ist aber vermutlich schon absehbar, fürchte ich:

Zitat
Eine Familie mit zwei Kindern bezahlt demnach für acht Tage, inklusive Ferienwohnung und Skipässen, beispielsweise im Wallis fast 9.000 Euro.

Wenn allein schon argumentiert wird, dass Skifahren demnächst nur noch für Reiche in Frage kommt und dann als Beispiel ausgerechnet angeführt wird, dass alles so teuer geworden ist und man sich als Durchschnittsfamilie den Urlaub in der Schweiz nicht mehr leisten kann, dann weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht.

Mein Tipp: Da es sich um eine Sendung beim NDR handelt und somit sicherlich auch der Harz Thema wird, gibt's erst ordentlich Kritik an der technischen Beschneiung und anschließend sind sich alle einig, dass das Thema Wintersport im Mittelgebirge nach dem jetzigen Winter nun endgültig vorbei ist oder zumindest vorbei sein sollte.

Wenn Knolle dabei ist, erübrigt sich das einschalten, das Ergebnis steht schon fest!


x86

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #31 am: März 05, 2024, 01:52:44 Nachmittag »
Ist er aber gar nicht?

x86

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #32 am: März 05, 2024, 01:59:49 Nachmittag »
Zitat
Eine Familie mit zwei Kindern bezahlt demnach für acht Tage, inklusive Ferienwohnung und Skipässen, beispielsweise im Wallis fast 9.000 Euro.

Wenn allein schon argumentiert wird, dass Skifahren demnächst nur noch für Reiche in Frage kommt und dann als Beispiel ausgerechnet angeführt wird, dass alles so teuer geworden ist und man sich als Durchschnittsfamilie den Urlaub in der Schweiz nicht mehr leisten kann, dann weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht.
Das Beispiel ist sicher überzogen (ich würde eher Tirol/z. B. Zillertal als Referenz nehmen mit Kosten von schätzungsweise 3-4 k€), aber die Tendenz ist schon richtig. Abseits von den wenigen Orten, wo kleinere und preiswertere Skigebiete vor der Haustür liegen, ist Skifahren schon ein Sport für die obere Mittelschicht.
Viele andere Urlaube (am Strand z. B.) oder Hobbys wie Klettern, Wandern, Laufen, u. U. Radfahren sind wesentlich günstiger. Wobei man letztlich in jedem Urlaub die Kosten hochschrauben kann, in dem man a) weit weg fährt oder b) sich ein luxuriöses Hotel nimmt.

Max

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #33 am: März 05, 2024, 02:01:25 Nachmittag »
Ist er aber gar nicht?

Scheint nicht dabei zu sein, aber es ist eine Produktion vom NDR in einem zu warmen und verregneten Winter, von daher kann man auch ohne ihn schon erahnen, was uns erwarten wird.

Schneefuchs

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #34 am: März 05, 2024, 02:05:06 Nachmittag »
Zitat
Eine Familie mit zwei Kindern bezahlt demnach für acht Tage, inklusive Ferienwohnung und Skipässen, beispielsweise im Wallis fast 9.000 Euro.

Wenn allein schon argumentiert wird, dass Skifahren demnächst nur noch für Reiche in Frage kommt und dann als Beispiel ausgerechnet angeführt wird, dass alles so teuer geworden ist und man sich als Durchschnittsfamilie den Urlaub in der Schweiz nicht mehr leisten kann, dann weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht.
[...]


Okay... in der Schweiz Urlaub machen und sich über die Preise aufregen ... dann sollen sie halt nach Aspen fliegen, wenn sie sich St. Moritz nicht mehr leisten können. Problem gelöst.  ;D

Aber selbst in St. Moritz geht es viel günstiger. 1 Woche FeWo für 4 Personen ist auf booking.com für nächste Woche für 1.800 zu finden, die Skipässe gibt es je nach Alter der Kinder für zusammen 1.200 EUR. Wenn man eh ein Auto und Skiausrüstung besitzt und selber kocht (oder die Gefrierkost aufwärmt  ;) ) kommt man doch mit der Hälfte von 9.000 EUR aus.

Aber klar, man kann auch 90.000 EUR ausgeben wenn man es drauf anlegt.

Max

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #35 am: März 05, 2024, 02:15:57 Nachmittag »
Zitat
Eine Familie mit zwei Kindern bezahlt demnach für acht Tage, inklusive Ferienwohnung und Skipässen, beispielsweise im Wallis fast 9.000 Euro.

Wenn allein schon argumentiert wird, dass Skifahren demnächst nur noch für Reiche in Frage kommt und dann als Beispiel ausgerechnet angeführt wird, dass alles so teuer geworden ist und man sich als Durchschnittsfamilie den Urlaub in der Schweiz nicht mehr leisten kann, dann weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht.
Das Beispiel ist sicher überzogen (ich würde eher Tirol/z. B. Zillertal als Referenz nehmen mit Kosten von schätzungsweise 3-4 k€), aber die Tendenz ist schon richtig. Abseits von den wenigen Orten, wo kleinere und preiswertere Skigebiete vor der Haustür liegen, ist Skifahren schon ein Sport für die obere Mittelschicht.
Viele andere Urlaube (am Strand z. B.) oder Hobbys wie Klettern, Wandern, Laufen, u. U. Radfahren sind wesentlich günstiger. Wobei man letztlich in jedem Urlaub die Kosten hochschrauben kann, in dem man a) weit weg fährt oder b) sich ein luxuriöses Hotel nimmt.

Ja, das stimmt schon und günstig war Wintersport eigentlich noch nie, jedenfalls nicht, so lange ich jetzt schon dabei bin.

Bei den anderen Hobbys hingegen täuscht man sich allerdings ein wenig. So wirken Wandern und Radfahren auf den ersten Blick schon günstiger, das kommt aber stark darauf an, wie man das jeweilige Hobby ausübt. Eine Übernachtung auf einer Hütte vom Alpenverein bspw. ist trotz der sehr einfachen Ausstattung alles Andere als günstig und auch bei einer vollständigen Mountainbike-Ausstattung im mittleren Preissegment ist man einiges an Geld los, wobei da auch noch Anreise und Unterkunft hinzukommt.

Wenn man natürlich nur etwas spazieren gehen möchte oder eine entspannte Tour auf Radwegen durchs Tal macht, dann geht's natürlich auch deutlich günstiger. Beides wäre dann aber wohl auch eher vergleichbar mit Skilanglauf, was ebenfalls recht erschwinglich ist.

Insgesamt finde ich es aber auch schade bis bedenklich, in welche Richtung sich das entwickelt und dass Skifahren vermutlich in Zukunft tatsächlich für immer weniger Menschen erschwinglich sein wird, zumal das langfristig ja auch zu weniger Nachwuchs führt.

STS

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #36 am: März 05, 2024, 03:26:57 Nachmittag »
Gerade der Harz bietet hier doch preisgünstige Angebote z.B.
+ Hahnenklee 85€ Tageskarte Familie mit 2 Kids,
+ Sonnenberg Tageskarte 25€, Jugendl. 20€, <6Jahre 0€ keine Parkplatzkosten
+ kostengünstge kurze Anweg zu allen Harzer Skigebieten, ...

Man kann natürlich alles schlecht rechnen...
« Letzte Änderung: März 06, 2024, 11:13:45 Vormittag von STS »

playjam

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #37 am: März 05, 2024, 03:31:39 Nachmittag »
Zitat
Eine Familie mit zwei Kindern bezahlt demnach für acht Tage, inklusive Ferienwohnung und Skipässen, beispielsweise im Wallis fast 9.000 Euro.

Wenn allein schon argumentiert wird, dass Skifahren demnächst nur noch für Reiche in Frage kommt und dann als Beispiel ausgerechnet angeführt wird, dass alles so teuer geworden ist und man sich als Durchschnittsfamilie den Urlaub in der Schweiz nicht mehr leisten kann, dann weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht.
Das Beispiel ist sicher überzogen (ich würde eher Tirol/z. B. Zillertal als Referenz nehmen mit Kosten von schätzungsweise 3-4 k€), aber die Tendenz ist schon richtig. Abseits von den wenigen Orten, wo kleinere und preiswertere Skigebiete vor der Haustür liegen, ist Skifahren schon ein Sport für die obere Mittelschicht.
Viele andere Urlaube (am Strand z. B.) oder Hobbys wie Klettern, Wandern, Laufen, u. U. Radfahren sind wesentlich günstiger. Wobei man letztlich in jedem Urlaub die Kosten hochschrauben kann, in dem man a) weit weg fährt oder b) sich ein luxuriöses Hotel nimmt.

Ja, das stimmt schon und günstig war Wintersport eigentlich noch nie, jedenfalls nicht, so lange ich jetzt schon dabei bin.

[...]

In meiner Kindheit war Skifahren sicherlich relativ am Durchschnittseinkommen noch exklusiver als heute. Man kann aber immer seinen Urlaub entsprechend seinem Geldbeutel planen und gestalten. Gerne erinnere ich mich noch, wie meine Mutter als Alleinerziehende in den 70er Jahren mit uns vier Kindern zum Skifahren nach Rohrmoos gefahren ist. Auf der Skipiste haben wir tagsüber ernorm viel Spaß gehabt. Da haben wir Mittags auf der Hütte eine Tomatensuppe oder Backerbsensuppe und in der Pension Abends Griesbrei gegessen und danach "Mensch Ärgere Dich Nicht" gespielt. So viel anders handhabe ich das heutzutage auch nicht. Beim Winterurlaub geht es mir um den Sport und das Naturerlebnis.

Wer mag, kann meinetwegen aber gerne nach St. Moritz, Kitzbühel oder Cortina fahren und seinen finanziellen Erfolg öffentlich abfeiern. Das hat aber wenig mit "Durchschnittsfamilie" oder "Wintersport" zu tun.


Rollmops

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #38 am: März 05, 2024, 05:47:33 Nachmittag »
Bin in den anstehenden Ferien in der Provence in Urlaub . in erreichbarer Nähe liegt le Devoluy mit 100 Pistenkilometen zwischen 1500 und 2500 Meter.
Dort kostet Tagespass 42€. Kennt nur niemand in Deutschland .

x86

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #39 am: März 05, 2024, 10:04:09 Nachmittag »
Ich glaube, in Frankreich gibt es einige nicht zu kleine Skigebiete mit um die 100 km Piste für vergleichsweise wenig Geld. Das ist durchaus bemerkenswert. Im Urlaub Französisch oder Englisch zu sprechen, scheint für die meisten aber auch keine Option zu sein. Noch dazu ist es oft etwas weiter zu fahren, als in Schweiz oder nach Österreich. Das sollte aber zu verschmerzen sein.

Max

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #40 am: März 06, 2024, 06:37:24 Vormittag »
Ich glaube, in Frankreich gibt es einige nicht zu kleine Skigebiete mit um die 100 km Piste für vergleichsweise wenig Geld. Das ist durchaus bemerkenswert. Im Urlaub Französisch oder Englisch zu sprechen, scheint für die meisten aber auch keine Option zu sein. Noch dazu ist es oft etwas weiter zu fahren, als in Schweiz oder nach Österreich. Das sollte aber zu verschmerzen sein.

Das stimmt, die Preise in Frankreich sind tatsächlich noch vergleichsweise niedrig. Es wird immer gesagt, dass die Skiorte dort nicht besonders schön sind und man das somit auch nicht direkt mit Österreich und der Schweiz vergleichen sollte. Ich war vor Jahren mal für eine Woche in Val Thorens und kann bestätigen, dass die Orte dort völlig anders aussehen als wir es ansonsten gewohnt waren aufgrund der Wohnblocks und Hochhäuser und weil man schon merkt, dass die Orte irgendwann mal aus dem Boden gestampft wurden.

Dadurch, dass die Orte aber autofrei sind und im Prinzip für das Skifahren gebaut wurden inkl. der Option Mitten durch den Ort fahren zu können und direkt ab der Haustür zu starten fand ich das aber gar nicht schlecht. Anders schon, aber nicht unbedingt schlechter als in AT und CH.

Um zurück zum Artikel zu kommen: Im Wallis wird auch überwiegend französisch gesprochen und mit englisch oder gar deutsch kommt man nicht weit. Das scheint unsere vierköpfige Beispielfamilie vom Autor des Textes aber nicht davon abzuhalten dennoch unbedingt dorthin fahren zu wollen. ;D

Davon abgesehen kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Unterkunft und auch der Liftpass in einem mittelgroßen Skigebiet in der Schweiz gar nicht so viel teurer sind als in Österreich. Bei einer Woche Liftpass reden wir hier von knapp 50€ p.P. beispielsweise und auch der Eintritt in eine Therme oder die Fahrten mit Bus und Bahn unterscheiden sich kaum. Was jedoch enorm zu Buche schlägt sind Essen und Trinken, da ist man schnell mal 8 bis 10€ für ein 0,33L Getränk aus der Dose oder 25 bis 30€ für eine mäßig gute Pizza los.

Mit Kindern oder der Absicht es sich beim Après-Ski gut gehen zu lassen also keine gute Idee. Für das Naturerlebnis und die wirklich erstklassigen Skigebiete geht der Aufpreis beim Liftpass aber völlig in Ordnung.

playjam

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #41 am: März 06, 2024, 09:40:00 Vormittag »
[...]
Um zurück zum Artikel zu kommen: Im Wallis wird auch überwiegend französisch gesprochen und mit englisch oder gar deutsch kommt man nicht weit. Das scheint unsere vierköpfige Beispielfamilie vom Autor des Textes aber nicht davon abzuhalten dennoch unbedingt dorthin fahren zu wollen. ;D

Davon abgesehen kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Unterkunft und auch der Liftpass in einem mittelgroßen Skigebiet in der Schweiz gar nicht so viel teurer sind als in Österreich. Bei einer Woche Liftpass reden wir hier von knapp 50€ p.P. beispielsweise und auch der Eintritt in eine Therme oder die Fahrten mit Bus und Bahn unterscheiden sich kaum. Was jedoch enorm zu Buche schlägt sind Essen und Trinken, da ist man schnell mal 8 bis 10€ für ein 0,33L Getränk aus der Dose oder 25 bis 30€ für eine mäßig gute Pizza los.

Mit Kindern oder der Absicht es sich beim Après-Ski gut gehen zu lassen also keine gute Idee. Für das Naturerlebnis und die wirklich erstklassigen Skigebiete geht der Aufpreis beim Liftpass aber völlig in Ordnung.

In der Schweiz kommt noch der Aufpreis für Skischule, Skiverleih, etc. dazu.

Das Problem ist weniger, dass die Schweiz insgesamt teuer ist, sondern dass der Euro einen ständigen Sinkflug gegenüber dem Schweizer Franken in den letzten 20 Jahre hingelegt hat. Es ist eigentlich egal, ob man die Schweiz im Sommer oder im Winter besucht, man kann dort sehr schnell sehr viel Geld für normale Tätigkeiten ausgeben.

Es ist kaum vorstellbar, dass dem Autor der extreme Preisunterschied der Schweiz zum Euro-Raum nicht bekannt ist, daher stimme ich Dir zu, dass es sich um tendenziöse Berichterstattung handelt.

snowie

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #42 am: März 26, 2024, 03:01:40 Nachmittag »
Bisschen Off Topic:

weiss jemand wie lange der Pachtvertrag auf dem Brocken noch geht? Die Brockenwirt "Gaststätte" geht gar nicht. Unfreundlich hoch 10 ( DDR Stasi Ton), altbacken, dreckige Toiletten, kein gescheiter Außenbereich (ja Nationalpark Gelände aber Bierbänke hinstellen und drei Abfallbehälter ist für mich ein No Go) sowie Charme der 80er nach wie vor. Auf DEM touristischen Berg verstehe ich nicht, wieso man 30 Jahre die Kuh melkt und dann nicht investiert. Corona und Personalmangel hin oder her. Es herrscht dort absolutes Chaos Mittags...

Max

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #43 am: März 26, 2024, 04:51:53 Nachmittag »
Bisschen Off Topic:

weiss jemand wie lange der Pachtvertrag auf dem Brocken noch geht? Die Brockenwirt "Gaststätte" geht gar nicht. Unfreundlich hoch 10 ( DDR Stasi Ton), altbacken, dreckige Toiletten, kein gescheiter Außenbereich (ja Nationalpark Gelände aber Bierbänke hinstellen und drei Abfallbehälter ist für mich ein No Go) sowie Charme der 80er nach wie vor. Auf DEM touristischen Berg verstehe ich nicht, wieso man 30 Jahre die Kuh melkt und dann nicht investiert. Corona und Personalmangel hin oder her. Es herrscht dort absolutes Chaos Mittags...

Ich will nichts falsches sagen, meine aber mal gelesen zu haben, dass der Brockenwirt hier recht zügig nach der Wende bereits einen super langfristigen Pachtvertrag erhalten hat und uns dort oben noch sehr lange erhalten bleiben wird.

Der Brocken selber ist immer eine Wanderung wert, beim Brockenwirt hingegen kehren wir schon lange nicht mehr ein und empfehlen es auch niemandem, der uns danach fragt.

Meine jetzigen Schwiegereltern aus Bayern waren mal alleine im Harz unterwegs und sind, wie so viele Besucher des Harzes, ganz unbedarft dort eingekehrt. Sie waren auf jeden Fall einigermaßen entsetzt, was sie dort geboten bekamen und haben uns berichtet, dass dieses besondere Erlebnis dort ihr Bild vom Harz als Reiseziel insgesamt ein ganzes Stück weit negativ beeinflusst hat — bis Heute.

STS

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Re: Wintersport und Tourismus mit Blick auf den Klimawandel
« Antwort #44 am: März 26, 2024, 06:40:00 Nachmittag »
Immerhin ist es für den höchsten Berg Norddeuschlands preislich nicht völlig überteuert, wie manche Berg"restaurants" (eher Imbissbuden mit bescheidener Qualität) in der Schweiz.