Autor Thema: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg  (Gelesen 46669 mal)

playjam

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #120 am: Januar 26, 2019, 12:44:50 Nachmittag »
[...] aber bei eingeschränktem Betrieb sollte die MSB mal über Preisnachlässe nachdenken. [...]

Warum? Ich glaube kaum, das mehr Gäste zum MSB kommen, weil man billiger ist als andere. Die Betriebskosten sind auch nicht geringer, nur weil weniger Schnee liegt.

Ein paar Worte zur Liftticketdiskussion:

Das Liftticket nimmt bei mir so einen geringen Anteil an den Gesamtkosten des Hobbies, das ich mich immer wieder wundere, warum andere so fokussiert darauf sind.

Gemessen an der Kaufkraft im Umland vom Fichtelberg sind die Lifttickets dort viel zu teuer. Für nur einen verhältnismäßig geringen Aufpreis an Anfahrtskosten gegenüber Fichtelberg und Keilberg komme ich in die Alpen.

Pistenkilometer pro Euro ist aber für mich keineswegs die maßgebliche Bemessungsgrundlage, eher Spaß und Entspannung pro Stunde. Da gewinnt der MSB bei mir, weil ich mich keinen Anfahrtsstress oder Anstehstress aussetzen muss. Wenn ich bei der blauen Piste einen besonderen Kick haben will, dann fahre ich die halt rückwärts oder mit Pirouetten runter.

Ski-Manni

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #121 am: Januar 26, 2019, 01:17:09 Nachmittag »
[...] aber bei eingeschränktem Betrieb sollte die MSB mal über Preisnachlässe nachdenken. [...]

Warum? Ich glaube kaum, das mehr Gäste zum MSB kommen, weil man billiger ist als andere. Die Betriebskosten sind auch nicht geringer, nur weil weniger Schnee liegt.

Ein paar Worte zur Liftticketdiskussion:

Das Liftticket nimmt bei mir so einen geringen Anteil an den Gesamtkosten des Hobbies, das ich mich immer wieder wundere, warum andere so fokussiert darauf sind.

Gemessen an der Kaufkraft im Umland vom Fichtelberg sind die Lifttickets dort viel zu teuer. Für nur einen verhältnismäßig geringen Aufpreis an Anfahrtskosten gegenüber Fichtelberg und Keilberg komme ich in die Alpen.

Pistenkilometer pro Euro ist aber für mich keineswegs die maßgebliche Bemessungsgrundlage, eher Spaß und Entspannung pro Stunde. Da gewinnt der MSB bei mir, weil ich mich keinen Anfahrtsstress oder Anstehstress aussetzen muss. Wenn ich bei der blauen Piste einen besonderen Kick haben will, dann fahre ich die halt rückwärts oder mit Pirouetten runter.

Wie du Dir immer alles schön redest bewundere ich immer wieder  ;D

Usul

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #122 am: Januar 26, 2019, 01:31:10 Nachmittag »
Da ist er besser drin als ich „duckundrenn“

Max

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #123 am: Januar 26, 2019, 01:36:05 Nachmittag »
Was den Anteil von Liftpässen an den Gesamtkosten angeht, so kommt's bei mir immer drauf an, was das jeweilige Tagesziel ist. ;)

Bin ich unter der Woche alleine für 3 oder 4 Stunden am MSB unterwegs, muss nicht großartig anstehen und schaffe ordentlich viele Abfahrten, dann sind die Kosten für den Liftpass in Relation zum Rest, d.h. Anfahrt und Parken schon recht hoch — die Gegenleistung passt aber trotzdem irgendwie, weil man gut was schafft.

Bin ich allerdings entspannt mit Freunden und Freundin unterwegs, man kehrt zwischendurch mal hier und mal dort ein, isst und trinkt und lässt es sich gut gehen, so ist der Anteil vom Liftpass schon wieder deutlich geringer. Trotz weniger Abfahrten passt es aber auch so irgendwie, weil man einen schönen Tag zusammen hat.

Beides ist soweit in Ordnung — die einzige Konstellation, die gar nicht passt, ist Variante A mit langen Warteschlangen. In dem Fall ist es auch mir zu teuer und ich habe nicht das Gefühl, dass das Preis- / Leistungsverhältnis noch in Ordnung ist. Das weiß man aber im Harz meistens auch schon vorher und kann sich drauf einstellen oder diese Tage komplett meiden, von daher eigentlich kein Problem. ;)

manitou

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #124 am: Januar 26, 2019, 03:55:59 Nachmittag »
Gemessen an der Kaufkraft im Umland vom Fichtelberg sind die Lifttickets dort viel zu teuer. Für nur einen verhältnismäßig geringen Aufpreis an Anfahrtskosten gegenüber Fichtelberg und Keilberg komme ich in die Alpen.
Ich find Playjams Argumente auch immer wieder beeindruckend  ;) - jenes hat aber einen Haken:
In den Alpen sind die Lifttickets dann aber wieder ein vielfaches teurer als am Fichtelberg und die Unterkünfte müssen auch noch bezahlt werden.
Noch ein Fehlschluss: Fichtelberg/Klinovec bieten für 33€ Tagesticket im Verbund eine ganz andere Vielfalt als der Harz - insofern ist das Liftticket im Erzgebirge in Relation zum Harz viel billiger, selbst dann, wenn man die geringere Kaufkraft im Osten einkalkuliert.

Usul

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #125 am: Januar 26, 2019, 04:27:28 Nachmittag »
Letztendlich kann ich dem Argument so weit folgen, dass 5€ mehr oder weniger mich in meiner Entscheidung nicht beinflussen. Skifahren ist nunmal nicht günstig. Aber ich trete mit Ausrüstung im Wert von 2.500-3.000€ an, da ist der letzte 5€ Schein auch nicht mehr relevant. Meine Freizeit ist mir kostbar. Entsprechend ist der Liftpreis ein Kriterium, aber kein primäres.
1. Schnee
2. Wartezeiten
3. Pistenangebot
4. Preis Quartier
5. Preis Ticket / Parken

Sicherlich auch die Sichtweise eines Singles.

Ich habe auch aufgegeben, mich über die Preise für Essen in Skigebieten zu ärgern. Es ist so und wenn es mir zu hoch ist, suche ich mir Alternativen. Wobei mir der Glühweinpreis an einer Bar in Obertauern mit 6,50€ dann doch schon geschockt hat... Die hat uns auch nicht wieder gesehen ;)

Ski-Manni

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #126 am: Januar 26, 2019, 05:47:29 Nachmittag »
Ich muss auch nicht hungern wenn ich ein Tagesticket oder irgendwelche Stundenkarten am Wurmberg nehme aber Preis/Leisttung stimmt da einfach nicht!! Ich vergleiche das immer gern mit Klinovec und Oberwiesenthal und das ist ein ganz andere Liga.
Wenn man wüsste das es Weiterentwicklungen ( neue Piste + neuer Lift) in Zukunft gibt, würde ich auch garnicht meckern und den Preis sehr gern bezahlen. Doch was kommt oder nicht wissen nur ganz wenige......
« Letzte Änderung: Januar 26, 2019, 05:54:29 Nachmittag von Ski-Manni »

playjam

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Re: Ausbau des Skigebietes Matthias-Schmidt-Berg
« Antwort #127 am: Januar 26, 2019, 06:56:05 Nachmittag »
[...] Ausrüstung im Wert von [...] an, da ist der letzte 5€ Schein auch nicht mehr relevant. [...]

1. Schnee
2. Wartezeiten
3. Pistenangebot
4. Preis Quartier
5. Preis Ticket / Parken

So ist es... für mich persönlich wäre die Anfahrtszeit noch an dritter Stelle.

Um zurück zum Thema zu kommen: Der MSB sollte eine ähnliche Unterstützung bekommen, wie Hahnenklee und Wurmberg auch. Um das finanzielle Risiko zu mindern, sollten sich die Gastgeber im Ort an den Beschneiungskosten beteiligen.