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Foren => Skifahren und Snowboarden im Harz => Thema gestartet von: playjam am Januar 04, 2014, 08:42:40 Nachmittag

Titel: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 04, 2014, 08:42:40 Nachmittag
Tourismus-Branche zieht positive Bilanz (ndr.de Niedersachsen 18.00 Uhr - 03.01.2014) (http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/ndsmag13379.html)

Bei 0:54 ein wunderschön weißer Nordhang... "leider nur Kunstschnee"  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 05, 2014, 12:09:07 Nachmittag
Warten auf Winterwetter (weser-kurier.de 05.01.2014) (http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Warten-auf-Winterwetter-_arid,747161.html)
Zitat
[...] Deutlich anders ist die Stimmung im wintersportabhängigen Harz: Dort herrschen zurzeit zwischen drei und elf Grad Celsius bei hoher Regenwahrscheinlichkeit – ungefähr das Gegenteil dessen, was Urlauber erwarten, wenn sie zur Winterfreizeit in den Harz aufbrechen. Der Winter will auch in den höheren Lagen nicht anspringen, von „Ski und Rodel gut“ ist man zurzeit in den einschlägigen Wintersportgebieten des Harzes Welten entfernt.

Eigentlich will die Tourismus-Werbung Ski- und Schlittenfahrer auf Pisten und Loipen locken. Momentan können sie indes nur damit werben, dass der Harz aus allen Richtungen gut erreichbar ist. Temperatur über null, Schneehöhe genau null – abgesehen von ein paar Zentimetern auf dem Brocken. Die Info-Seite zum Wintersport im Harz ist eindeutig: Mangels Schnee ist nicht eine der 51 Skipisten geöffnet, keine der 524 Kilometer Loipen ist gespurt, und auch von den 39 Rodelbahnen ist zurzeit auf dem Wurmberg nur eine einzige präpariert. Wintersportler, die sich in ihrer Verzweiflung aufs Wandern verlegen, werden allerdings bedient: Der allergrößte Teil der Winterwanderwege ist vorbereitet.

Eva-Christin Ramkainen, Sprecherin des Harzer Tourismusverbandes, will aber den Mut nicht verlieren: Die Wetterlage sei ähnlich der im vergangenen Jahr, erinnert sie. Dann habe man noch Schnee bis Ende April gehabt. Allerdings räumt sie ein: „Für die Liftbetreiber muss es jetzt bald losgehen mit dem Schnee.“
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 05, 2014, 12:10:53 Nachmittag
Heute früh hab ich auch im NDR nen Bericht gesehen. Die Besucherlage ist wohl prinzipiell nicht schlecht und die Liftbetreiber hoffen, dass der Winter noch kommt. Die Grundstimmung war vorsichtig optimistisch.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 05, 2014, 12:22:17 Nachmittag
Danke für den Hinweis. Das war wohl dieser Bericht hier:

Tristesse im Winterzauberland Harz (ndr.de 05.01.2014 09:33) (http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/wintersport137.html)

Zitat
[...]
Positive Bilanz über die Festtage
So schwierig die Situation für die Tourismus-Branche in diesen Tagen ist, die Festtags-Bilanz fällt im Harz dennoch positiv aus. Viele Touristen hatten ihren Urlaub schon früh gebucht, und waren trotz des Schneemangels angereist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Januar 05, 2014, 02:19:15 Nachmittag
Und noch ein weiterer Bericht mit traurigen Bildern aus Braunlage, diesmal vom ZDF (04.01.2014)

http://www.heute.de/milder-winter-in-deutschland-gruene-pisten-und-kein-schnee-in-sicht-31355894.html?tabNo=0

Die Info zur Ski-Party am Hexenritt am 11.01. ist unter braunlage.de immer noch im Netz, und so kann man wohl davon ausgehen, dass das Event stattfinden soll, auch wenn schon so gut wie sicher ist, dass die Bezeichnung "Ski-Party" wohl nicht  ganz passen wird....    :'( :(   Vielleicht heißt das Motto deshalb jetzt auch: "Braunlage feiert bis die nächsten Flocken fallen". Nun ja, was bleibt auch anderes übrig.....
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 05, 2014, 07:29:19 Nachmittag
Weiterer Bericht vom NDR - Hallo Niedersachsen "Frust im Harz" vom 04.01.2014 mit Interviews der Betreiber MSB+ Sonnenberg:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds19471.html

Ich hoffe der NDR schaut auch vorbei, wenn dann mal Schnee liegt... ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: ToRRetO am Januar 05, 2014, 07:39:38 Nachmittag
Vielleicht heißt das Motto deshalb jetzt auch: "Braunlage feiert bis die nächsten Flocken fallen".
So steht es bei 89.0RTL auch.
http://www.89.0rtl.de/events/winter-party-braunlage

kaum vorzustellen was da los gewesen wäre wenn...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 07, 2014, 01:26:53 Nachmittag
Da ich kein anderes passendes Topic finde, trage ich dieses Harzer Realsatire-Ereignis hier ein:

Irrfahrt auf dem Brocken: Porsche-Fahrer muss 2500 Euro fürs Abschleppen zahlen
 (http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1204137_Irrfahrt-auf-dem-Brocken-Porsche-Fahrer-muss-2500-Euro-fuers-Abschleppen-zahlen.html)

Ein Artikel aus der Volksstimme vom 7. Januar 2014.
Lesen und kopfschütteln ... oder schmunzeln. Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 10, 2014, 12:49:16 Nachmittag
Bericht über Wintersportmöglichkeiten in deutschen Mittelgebirgen inklusive kurzem Harz-Dossier:

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/harz-winterberg-feldberg-deutsche-skigebiete-a-942670.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 10, 2014, 02:59:03 Nachmittag
Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt.

Ist nicht vor zwei oder drei Jahren in Hahnenklee auch mal jemand mit dem PKW falsch abgebogen und die Piste halb heruntergefahren ?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 10, 2014, 05:27:19 Nachmittag
Ja, das war diese Meldung hier aus 2011 (http://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/21-jaehrige-faehrt-sich-auto-skipiste-fest-1102147.html).  :D  Zuhause habe ich noch das Pressefoto der Polizei Goslar davon, das leider nicht mehr online ist. Die Aktion war auch nicht schlecht, war aber eher ein schnelles Versehen mit größeren Folgen. In ähnlicher Situation ist eine Freundin von mir mal beim Wenden ihres Autos am Elbufer ein Stück weit in den Fluss gefahren ... es passiert also auch anderen.

Aber dass jemand mal eben "versehentlich" mit dem Privat-Pkw bei Schneetreiben auf ungeräumter Straße auf den Brocken fährt, ohne zu bemerken, was er da eigentlich tut und dass daran etwas faul sein muss, habe ich noch nie gehört. Für mich ein gutes Beispiel dafür, dass der Kraftfahrzeugverkehr auf der Brockenstraße dringend eingeschränkt werden muss und dass die Schranke in Schierke grundsätzlich geschlossen zu sein hat. Wenn ein Zug auf diesen Berg fährt, sollte die Straße ausschließlich von Rettungsfahrzeugen und für eilige oder Schwerlast-Gütertransporte benutzt werden dürfen. Für alles Andere ist die Brockenbahn da.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harz-Mountain am Januar 10, 2014, 06:29:16 Nachmittag
Ich bin grade zufällig auf diesen Bericht gestoßen. Jetzt sollte es wohl endlich klappen mit dem 18. Januar.

Zitat
Skigebieten im Harz fehlt der Schnee

Braunlage/dpa.

Keine Kälte, kein Schnee, keine Einnahmen: Wer im Harz üblicherweise vom Wintersport profitiert, braucht momentan viel Geduld und Nerven. Für die Lift- und Seilbahnbetreiber ist dieser Winter bisher eine einzige Enttäuschung. Grund ist das viel zu warme Wetter, dass bisher jeglichen Wintersport verhindert hat. Bereits seit Wochen ist nach Angaben des Harzer Tourismusverbandes (HTV) in Goslar keine der 50 Skipisten geöffnet und kein Meter Langlaufloipe gespurt. Dabei ist das Loipennetz laut HTV 524 Kilometer lang. Auch Rodelbahnen sind nicht präpariert.

[...]

Am nahe gelegenen Wurmberg bei Braunlage hat es noch keinen einzigen Skitag gegeben. Dabei waren im Sommer auf dem mit 971 Metern höchsten Berg Niedersachsens für rund zwölf Millionen Euro neue Pisten und Lifte gebaut worden. Beschneiungsanlagen sollten für Schneesicherheit sorgen. „Wir werden mehr als 100 Skitage im Winter haben“, hatte Investor Dirk Nüsse prognostiziert. „Stattdessen ist es jetzt so gekommen wie befürchtet“, sagt Friedhart Knolle vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Umweltschützer hatten sich gegen den Ausbau des Skigebietes ausgesprochen - wegen des Naturverbrauchs und weil es im Harz wegen des Klimawandels ohnehin zu warm für Wintersport sei.

Hoffnung in Braunlage

In Braunlage gibt es aber weiter Hoffnung. „Hier herrscht noch kein Alarm“, sagt Bürgermeister Stefan Grote (SPD). „Mit den Investitionen im Skigebiet sind wir auf dem richtigen Weg, auch wenn es derzeit wärmer ist als für die Jahreszeit normal.“ Tourismus-Chef Christian Klamt räumt ein: „Der Winter hätte besser anfangen können.“ Von Krisenstimmung will aber auch er nichts wissen. Das Weihnachts- und Neujahrsgeschäft sei gut gewesen - auch ohne Schnee. Und die weiße Pracht werde man ja am Wurmberg bald produzieren können.

Das hofft auch Seilbahnbetreiber Nüsse. Natürlicher Schnee ist vorerst zwar nicht zu erwarten. „Wenn die Voraussagen zutreffen, wird es in der kommenden Woche aber kalt genug, damit wir endlich die Pisten beschneien können.“ Es müsse nur 72 Stunden einige Grade unter Null bleiben. „Dann können wir so viel Kunstschnee machen, dass man auf allen Pisten am Wurmberg fahren kann.“

Keine Fehlinvestition

Ob die aktuelle Saison ein finanzieller Fehlschlag wird, sei trotz der Probleme mit dem Wetter noch offen. „Wenn erstmal Schnee auf den Pisten liegt, wird er bis zum Ende der Osterferien Mitte April halten. Erst dann wird abgerechnet“, sagt Nüsse.

[...]

Quelle: http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/warmes-wetter-skigebieten-im-harz-fehlt-der-schnee,20641266,25844170.html (http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/warmes-wetter-skigebieten-im-harz-fehlt-der-schnee,20641266,25844170.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Januar 10, 2014, 11:04:17 Nachmittag
Als ob es nicht schon X-fach in allen Medien berichtet worden wäre: Der nächste Artikel über die Situation am Wurmberg im T-Online-Portal:

http://www.t-online.de/reisen/skiurlaub/id_67058332/wurmberg-im-harz-weiter-kein-schnee-am-neuen-teuren-sonnenhang-.html

Ich frage mich, wie viel Aufmerksamkeit das Projekt wohl auf sich gezogen hätte, wenn es bis dato ein normaler Winter mit vielleicht schon 20 Skitagen seit Mitte Dezember wäre. Aber wenn etwas (noch) nicht läuft, schreibt man wohl lieber drüber...

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 17, 2014, 04:04:29 Nachmittag
Da ich kein Topic explizit fürs Braunlager Nacktrodel-Event gefunden habe, stelle ich den Link hier ein: Braunlage wirbt bei den Briten: Get naked! (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/get-naked-britische-werbung-fuer-das-nacktschlittenrennen-in-braunlage-a-944040.html) (Spiegel Online 17.1.2014)

Wozu macht man denn ausgerechnet in Großbritannien PR fürs Braunlager Nacktrodel-Event? Dass sich von dort kaum ein Besucher in den Harz verirren wird, steht schon vorher fest. Mittelgebirge mit wackliger Schneesicherheit haben die Briten auf der eigenen Insel.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am Januar 17, 2014, 07:08:10 Nachmittag
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/media/ndraktuell18769.html

der OTon aller Seiten bleibt gleich nur das hier von weiternen Maßnahmen gesprochen wird :-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 18, 2014, 07:32:55 Nachmittag
Grad war im NDR bei Hallo Niedersachsen wieder ein Bericht über den Wurmberg.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Frosty am Januar 19, 2014, 12:36:55 Nachmittag
Hier ist der Link zur Sendung, welche XXLRay oben erwähnt hat:

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds19707.html (http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds19707.html)

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 19, 2014, 12:53:42 Nachmittag
Netter Bericht. Im Bericht wird Schneemann bauen ab Dienstag erwähnt. Wenn ich mir die jetzige Wetterprognose anschaue, dann fallen bis Mittwoch ca. 15cm Schnee.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Frosty am Januar 19, 2014, 07:44:58 Nachmittag
Hoffentlich bleibt es dabei!  :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am Januar 25, 2014, 05:04:57 Nachmittag
Gleich im ZDF Länderspiegel kommt ein Bericht über die deutschen Skigebiete... hab ich eben nur am Rande gehört. Evtl kommt ja etwas über den Wurmberg
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am Januar 25, 2014, 05:10:25 Nachmittag
Nö, Erzgebirge, Usedom, Schwarzwald und Allgäu, schade
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Frosty am Januar 25, 2014, 10:52:01 Nachmittag
Da werden noch Berichte kommen! Habe sowohl RTL, als auch den NDR am Berg gesehen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am Januar 26, 2014, 09:55:50 Vormittag
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds19797.html
Hier der Bericht vom NDR
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 26, 2014, 08:59:24 Nachmittag
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds19797.html
Hier der Bericht vom NDR

... Schnee bleibt dann bis Ostern. Vielleicht sollte man nicht immer solche übertriebenen Versprechungen machen, dann ist am Ende die Enttäuschung nicht so groß. Bin sicher, dass die Wurmberg Seilbahn auch etwas selbst schuld an der "Gigantismus" Debatte ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 13, 2014, 09:48:18 Nachmittag
Fast alle Skipisten auf dem Wurmberg geöffnet (t-online.de 13.02.2014) (http://www.t-online.de/regionales/id_68027238/fast-alle-skipisten-auf-dem-wurmberg-geoeffnet.html)
Zitat
Als einziges Skigebiet im Harz bleibt der Wurmberg bei Braunlage weiter geöffnet. Dank des in dieser Saison erstmals produzierten Kunstschnees seien fast alle Pisten in gutem Zustand, sagte der Chef der Seilbahngesellschaft, Dirk Nüsse, am Donnerstag. Alle anderen Skigebiete im Harz mussten dagegen wegen zu hoher Temperaturen und fehlenden Schnees ihren Betrieb zumindest vorübergehend einstellen. Auch Langlauf geht nicht mal in den Hochlagen.

Auf den Wurmbergpisten liegen nach Angaben des Harzer Tourismusverbandes dagegen derzeit noch bis zu 35 Zentimeter Schnee. An Wochentagen tummelten sich bis zu 1000 Skifahrer auf den Abfahrten, sagte Nüsse. Am Wochenende sollen es deutlich mehr werden.

[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harz-Mountain am Februar 23, 2014, 06:16:54 Nachmittag
Zitat
Die Lift-Betreiber im Harz haben für die aktuelle Winter-Saison nur ein einziges Wort übrig: "Katastrophe". Bisher gab es nur an wenigen Tagen eine so gute Schneelage, dass sie ihre Pisten präparieren konnten. Der Winter ist gelaufen, denken alle und die Stimmung ist merklich getrübt. "Selbst wenn im März nochmal Schnee kommt, dann will doch keiner mehr Skifahren", sagt Holger Körber vom Torfhauslift. Skiverleiher Karsten Pauly hat seine Verleih-Station am Torfhaus Donnerstagmittag dichtgemacht. 20 Euro hatte er am gesamten Vormittag eingenommen, erzählt er. Auch am Sonnenberg bei Sankt Andreasberg schüttelt ein Skiverleiher nur frustriert den Kopf. Er schloss seinen Verleih und musste sogar die Saisonkräfte entlassen, die er extra für den Winter eingestellt hatte. Alle Lifte am Sonnenberg sind dicht, nur am Ponylift hält noch ein Mitarbeiter wacker die Stellung. Es ist allerdings kein einziger Wintersportler ist in Sicht. "Wir schließen auch gleich", sagt er dann doch.

[...]

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Harz des Deutschen Gaststätten- und Hotelverbandes, Michael Klutt, beurteilt die Lage im Harz etwas anders. Die Gästezahlen seien in Ordnung, sagt er. Denn viele Gäste hätten schon lange vorher gebucht und ihre Reise dementsprechend auch angetreten. Aber er fürchtet, dass sich der fehlende Schnee in der nächsten Saison auswirken könnte. "Vielleicht reisen die Leute dann ja lieber gleich in die Alpen", sagt er. Die Tourismusbranche im Harz müsse sich Alternativen einfallen lassen, wie es zum Beispiel am Wurmberg mit der künstlichen Beschneiungsanlage schon geschehen sei. Die beschneiten Pisten am Wurmberg waren heute die einzigen, die geöffnet hatten.

Quelle: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/winter2579.html (http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/winter2579.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 23, 2014, 06:31:31 Nachmittag
Zitat
Die Lift-Betreiber im Harz haben für die aktuelle Winter-Saison nur ein einziges Wort übrig: "Katastrophe". Bisher gab es nur an wenigen Tagen eine so gute Schneelage, dass sie ihre Pisten präparieren konnten. Der Winter ist gelaufen, denken alle und die Stimmung ist merklich getrübt. "Selbst wenn im März nochmal Schnee kommt, dann will doch keiner mehr Skifahren", sagt Holger Körber vom Torfhauslift. Skiverleiher Karsten Pauly hat seine Verleih-Station am Torfhaus Donnerstagmittag dichtgemacht. 20 Euro hatte er am gesamten Vormittag eingenommen, erzählt er. Auch am Sonnenberg bei Sankt Andreasberg schüttelt ein Skiverleiher nur frustriert den Kopf. Er schloss seinen Verleih und musste sogar die Saisonkräfte entlassen, die er extra für den Winter eingestellt hatte. Alle Lifte am Sonnenberg sind dicht, nur am Ponylift hält noch ein Mitarbeiter wacker die Stellung. Es ist allerdings kein einziger Wintersportler ist in Sicht. "Wir schließen auch gleich", sagt er dann doch.

[...]

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Harz des Deutschen Gaststätten- und Hotelverbandes, Michael Klutt, beurteilt die Lage im Harz etwas anders. Die Gästezahlen seien in Ordnung, sagt er. Denn viele Gäste hätten schon lange vorher gebucht und ihre Reise dementsprechend auch angetreten. Aber er fürchtet, dass sich der fehlende Schnee in der nächsten Saison auswirken könnte. "Vielleicht reisen die Leute dann ja lieber gleich in die Alpen", sagt er. Die Tourismusbranche im Harz müsse sich Alternativen einfallen lassen, wie es zum Beispiel am Wurmberg mit der künstlichen Beschneiungsanlage schon geschehen sei. Die beschneiten Pisten am Wurmberg waren heute die einzigen, die geöffnet hatten.

Quelle: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/winter2579.html (http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/winter2579.html)

Tut mir wirklich leid für die Liftbetreiber, aber dieser Winter ist leider einfach verkorkst — am Wurmberg würde wahrscheinlich auch schon lange nichts mehr gehen, wenn sie nicht die neue Beschneiungsanlage installiert hätten. So falsch scheint das Prinzip also gar nicht zu sein!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: RK am Februar 23, 2014, 07:30:48 Nachmittag
Ich würde schon fast einen Schritt weiter gehen und sagen
Das ohne Beschneeiung diesen Winter nur der nordhang und kaffeehorst  mit zusammen geschoben Schnee
geöffnet wären. Für alles andere war es doch viel zu wenig Naturschnee. Die 20-25cm in der 5-6 KW hätten nie für
einen kompletten Ski Betrieb gereich. 

Mfg
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Februar 24, 2014, 08:31:07 Vormittag
Artikel im WESER KURIER von heute, 24.02.2014: '"Enttäuschende Saison"

http://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-Enttaeuschende-Saison-_arid,787765.html

Das haben wir ja alle geahnt bzw. gewussst, was dieser "Winter" bewirkt. Man stelle sich nur mal vor, der Wurmberg hätte die Beschneiungsanlage noch nicht gehabt.....
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 09, 2014, 12:58:59 Nachmittag
Die Top 10 der günstigsten und teuersten Skiorte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz (trivago.com März 2014) (http://imgec.trivago.com/contentimages/press/texts/SkiDestinationRanking_de.pdf)
Zitat
[...]
Braunlage,
das ausgebaute Skiparadies im Harz direkt am Wurmberg ist mit einem Durchschnittspreis
von 83 Euro für eine Nacht in einem Standard Doppelzimmer insgesamt die günstigste
Destination für den Winterurlaub.
[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 09, 2014, 01:18:37 Nachmittag
Die Top 10 der günstigsten und teuersten Skiorte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz (trivago.com März 2014) (http://imgec.trivago.com/contentimages/press/texts/SkiDestinationRanking_de.pdf)

Das scheint das eher schlechte Abschneiden beim Preis-Leistungs-Verhältnis des Wurmbergs dann doch wieder etwas zu relativieren!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am April 01, 2014, 07:30:21 Nachmittag
Aus dem Braunlager Abendblatt:
Zitat
Schierke. Die Harzer Breitspurbahn (HBB) plant ein jährliches Skispektakel in Schierke. Einmal im Jahr soll von der Brockenkuppe eine Skiabfahrt in Richtung Schierke stattfinden, so der Betriebsleiter Karl Rannseier. Die bestehenden Wanderwege sollen für die Skifahrer bei entsprechender Schneelage am 01. April freigegeben werden. Wir wollen damit eine neue Zielgruppe gewinnen und den Umsatz der dampfbetriebenen Bahn im Frühjahr steigern, so Rannseier. Eine Pistenpräparation ist nicht notwendig, da der Schnee durch Fußgänger meistens schon plattgetreten ist, schließt der Betriebsleiter seine umfassenden Erläuterungen ab. Die Harzer Umweltschutzverbände sehen in den Planungen eine Gefahr für den Naturpark und lehnen diese ab.(brl)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am April 02, 2014, 09:03:27 Vormittag
:-) klingt super würd ich auch direkt mitmachen. Allerdings irritiert mich doch stark das Datum ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am April 02, 2014, 11:11:31 Vormittag
Zitat
Pistenpräparation ist nicht notwendig, da der Schnee durch Fußgänger meistens schon plattgetreten ist, schließt der Betriebsleiter seine umfassenden Erläuterungen ab.

Genau. Und die Granitblöcke des Eckerlochstiegs werden als Kicker für die Boarder verwendet. :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am April 11, 2014, 10:56:19 Vormittag
Auf dem Brocken ist wohl ein Kleinflugzeug abgestürzt (http://"http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/18812820-kleinflugzeug-brocken-abgestuerzt-tote.html#.news_spotlight.Absturz%20auf%20dem%20Brocken.162.743").
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 11, 2014, 01:53:20 Nachmittag
Auf dem Brocken ist wohl ein Kleinflugzeug abgestürzt (http://"http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/18812820-kleinflugzeug-brocken-abgestuerzt-tote.html#.news_spotlight.Absturz%20auf%20dem%20Brocken.162.743").

Sehr tragisch auf jeden Fall. :-\

Ich war heute Morgen schon früh oben im Harz, habe davon aber nichts mitbekommen — es war allerdings schon ziemlich nebelig.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am April 11, 2014, 04:00:27 Nachmittag
http://www.sueddeutsche.de/panorama/harz-kleinflugzeug-prallt-gegen-mast-von-brocken-wetterwarte-1.1935434

In der Tat tragisch. Aber damit es zu so einem Unglück kommt, muss vorher im Cockpit schon einiges schief laufen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 08, 2014, 01:55:00 Nachmittag
Aufgrund der Antwort der Grünen auf meine Anfrage vor der Landtagswahl eigentlich nicht verwunderlich, aber hier nochmal schwarz auf weiß:

Grascha (FDP): Touristische Entwickung im Harz ist Landesregierung offenbar gleichgültig (hna.de 7.7.2014) (http://www.hna.de/lokales/northeim/grascha-fdp-touristische-entwickung-harz-landesregierung-offenbar-gleichgueltig-3682764.html?cmp=defrss)
Zitat
[...]
Die rot-grüne Regierung hätten im Wirtschaftsausschuss des Landtages einen FDP-Antrag zur touristischen Entwicklung des Harzes abgelehnt und dabei nur fadenscheinige Argumente vorgebracht, schreibt Grascha. [...] Der FDP-Antrag sah unter anderem die Fortschreibung des vorhandenen Masterplans Harz bis 2020 vor.
[...]

D.h. während in Sachsen-Anhalt der Masterplan bis 2020 gilt, versinkt der West-Harz was Förderung seitens des Landes angeht bis zum nächsten Regierungswechsel wieder im Dornröschenschlaf.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 26, 2014, 06:05:13 Nachmittag
Da verträgt jemand beim NDR die Hitze gerade nicht ...

Unterwegs für Skifahrer und Mountainbiker (ndr.de 13.07.2014) (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Unterwegs-fuer-Skifahrer-und-Mountainbiker,bergwacht116.html)
Zitat
(http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/bergwacht102_v-vierspaltig.jpg)
Egal, ob todesmutiger Mountainbiker, waghalsiger Pistenrowdy oder unglücklicher Wanderer, ...

Richtig heisst es:

Egal, ob freundlicher Mountainbiker, sympathischer Wintersportler oder lebensfroher Wanderer, ... 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am August 25, 2014, 10:20:18 Vormittag
Wie aus der Presse zu entnehmen ist, hat Deutschlands erste vollständig barrierefreie Sternwarte in St. Andreasberg (http://sternwarte-sankt-andreasberg.de/eroeffnung-der-sternwarte/) am Wochenende eröffnet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am August 25, 2014, 11:16:43 Vormittag
Ich hatte sowas irgendwann schonmal erwähnt, aber barrierefreie Skigebiete wären vielleicht auch ne interessante Nische.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am August 25, 2014, 04:56:15 Nachmittag
Wie aus der Presse zu entnehmen ist, hat Deutschlands erste vollständig barrierefreie Sternwarte in St. Andreasberg (http://sternwarte-sankt-andreasberg.de/eroeffnung-der-sternwarte/) am Wochenende eröffnet.

D.h. "eröffnet" wurde publikumswirksam vorerst lediglich das "Projekt" einer Sternwarte am Haus Sonnenberg, die derzeit im Aufbau ist und für deren aktive Inbetriebnahme es noch keinen Termin gibt?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 05, 2014, 04:27:07 Nachmittag
Die Goslarsche hat heute Nachmittag gleich 3 positive Schlagzeilen für Braunlage bzw. den Oberharz im Angebot. Zum einen hat der Landkreis Goslar in den letzten zwei Jahren ca. 1 Million Euro in den Schulstandort investiert, der Oberharz soll insgesamt eine überdurchschnittliche Dichte an Bike-Parks aufweisen (wobei man der Überschrift nicht entnehmen kann, wie genau dieser Vergleich zustande gekommen ist) und die Stadt Braunlage erhält 800.000€ vom Land.

Letzteres ist interessant: Weiß jemand, wofür die Gelder eingeplant sind bzw. welche Vorhaben damit umgesetzt werden sollen?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am September 19, 2014, 05:21:21 Nachmittag
http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/gar-nicht-langweilig-heimaturlaub-im-harz-clip

vorhin von der WSB bei Facebook geposted
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am September 22, 2014, 09:32:40 Vormittag
...super TV-Bericht gegen das angestaubte Image. Davon braucht es mehr...!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am September 22, 2014, 10:12:44 Vormittag
Gleich mal ne Todo-Liste schreiben: Harzdrenalin, Baumhaushotel, ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 22, 2014, 01:50:49 Nachmittag
Das Baumhaushotel kannte ich auch noch nicht — wo soll das denn sein?

Eine kurze Websuche hat leider auch keine Ergebnisse geliefert, wobei dieses hier (http://www.baumhaushotel-solling.de) den Baumhäusern im Video sehr ähnlich sieht. Es befindet sich allerdings nicht im Harz, sondern im Weserbergland.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: JonasWR am September 23, 2014, 08:04:21 Vormittag
Meldung des mdr heute auf mdr.de und im Radio bei mdr Sachsen-Anhalt:

Baustart für Baumwipfelpfad im Harz
Im Harz können sich Touristen künftig in luftiger Höhe durch die Baumwipfel bewegen. Im Kalten Tal an der Grenze zu Niedersachsen ist heute Baubeginn für den ersten Harzer Baumwipfelpfad. Er soll auf knapp einem Kilometer quer durch die Baumkronen führen. Das Projekt kostet vier Millionen Euro.

Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/nachrichten104_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html (http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/nachrichten104_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am September 23, 2014, 09:05:32 Vormittag
Mehr Info hier: http://baumwipfelpfad-harz.de/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 28, 2014, 07:26:03 Nachmittag
Die höchste Sternwarte des Nordens in St. Andreasberg (Sat 1 Regional, 26.09.2014) (http://www.hannover.sat1regional.de/video/article/sternwarte-in-st-andreasberg-lockt-mit-blick-in-den-himmel-154916.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 14, 2014, 09:32:57 Nachmittag
Die Goslarsche hat heute die Schlagzeile "Die Sternengucker stehen Schlange". Anscheinend hat die neue Sternwarte in St. Andreasberg einen so enormen Besucherandrang, dass die Sterneguck-Kapazitäten zu Spitzenzeiten nicht ausreichen und es zu einer erheblichen Schlangenbildung am Guckrohr kommt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Oktober 15, 2014, 10:14:49 Vormittag
...es freut mich immer, wenn im Harz was neues geboten wird und bei Touristen Anklang findet. Die Sternwarte ist zweifellos eine Bereicherung für den Harz. Ich wünsche ihr viel Erfolg und einen Ausbau.
Unschön fand ich allerdings, wie seinerzeit etwas überzogen gegen das geplante Flutlicht-Ski am Wurmberg geschossen wurde.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Oktober 15, 2014, 11:45:20 Vormittag
Von eventuellem Flutlichtbetrieb am Wurmberg sollte am Sternwarten-Standort Haus Sonnenberg weniger zu sehen sein als am ursprünglich geplanten Standort Jordanshöhe, oder?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 15, 2014, 08:04:05 Nachmittag
Auf der Facebookseite vom Erlebnisbocksberg (13. Oktober) gefunden:
Zitat
Sehr geehrte Damen und Herren, für eine Reportage im NDR Fernsehen über den Harz suche ich engagierte Hobby-Wanderer,
die den Harz wandernd wieder entdecken wollen! Vielleicht haben Sie vor langer Zeit den Harz auf einer Klassenreise kennengelernt und hatten nie die Möglichkeit die Erinnerung aufzufrischen. Und planen nun in den Ferien vom 2.- 8.November eine Reise in den Harz? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns einmal unterhalten könnten!
Mein Name ist Christiane Blume.
Sie erreichen mich über 0177_8552935
oder christiane.blume@gmx.de
bzw.
c.blume.fm@ndr.de
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 02, 2014, 01:58:25 Nachmittag
NDR1 Radiosendung:
Zitat
Bergab zum Erfolg
NDR 1 Niedersachsen - Sportland - 28.11.2014 20:05 Uhr Autor/in: Jörg Schimmelpfennig
Skifans in Niedersachsen bereiten sich auf die neue Saison vor: Das Skigebiet am Wurmberg im Harz ist gerade erweitert worden. Zu Gast in der Sendung ist zudem Ski-Idol Marc Girardelli.
Online-Audio:
http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/sendungen/sportland/Bergab-zum-Erfolg,audio224954.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harz-Mountain am Dezember 03, 2014, 04:12:26 Nachmittag
Schaut mal rein ;) Ein Bericht mit Video und Bildergalerie vom Wurmberg.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Schneespass-auf-dem-Wurmberg-beginnt,wurmberg448.html (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Schneespass-auf-dem-Wurmberg-beginnt,wurmberg448.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 04, 2014, 11:50:24 Nachmittag
Hallo Niedersachsen
Ein Thema der Sendung: Live vom Wurmberg - Die Schneekanonen laufen
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Hallo-Niedersachsen,sendung310764.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Dezember 12, 2014, 06:25:58 Vormittag
Ich hab mich gewundert, warum meine YouTube-Videos von den Harzer Skigebieten so wenige Treffer von Suchmaschinen bekommen. Meine Nachforschungen bei Google Trends erklärten dann schnell warum. Ein Begriff wie "ski harz" wird im ganzen Jahr Jahr viellech 30 Mal gesucht. Die Häufigkeite der Suchen nach "Harz" sank von monatlich 100 2004 auf knapp über 20 2014. Willingen, Sauerland oder sogar alpen stehen aber noch schlechter da.

[attach=1]

Quelle für die, die selbst suchen wollen: http://www.google.com/trends/explore#q=ski%20harz%2C%20harz%2C%20willingen%2C%20sauerland%2C%20alpen&cmpt=q (http://www.google.com/trends/explore#q=ski%20harz%2C%20harz%2C%20willingen%2C%20sauerland%2C%20alpen&cmpt=q)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 14, 2014, 09:32:20 Nachmittag
Konkurrenz unter Nachbarn (14.12.2014, deutschlandradiokultur.de): (http://www.deutschlandradiokultur.de/wintersportorte-im-harz-konkurrenz-unter-nachbarn.966.de.html?dram:article_id=306172)
Zitat
Schierke und Braunlage treten gegeneinander an. Die einen verkaufen sich als "Sankt Moritz des Ostens", die anderen wollen als größtes Skigebiet Norddeutschlands Gäste zurückgewinnen. Über zwei Nachbarorte und ihre Träume.

"Wann eröffnen se?"
"Also wir gehen davon aus: Am 20.12 machen wir definitiv eine Eröffnungsfeier."
"Ich warte schon. (lacht) Ich guck schon immer, ob die Dinger da pusten."

Pusten tun sie schon kräftig – die Dinger. Dirk Nüsse schaut an diesem sonnigen Morgen zufrieden zu den Schneekanonen hoch. Neun davon gibt es. Sie sind brandneu – und in den Augen seines Betreibers ein "Alleinstellungsmerkmal" des Braunlager Skigebiets im Harz.

[...]

Gestern Nacht hat es geschneit. Nicht viel, aber immerhin. Mögen ihn die Leute hier auch den "Wintermacher" nennen: Gegen Plusgrade wie im letzten Winter ist selbst seine zehn Millionen-Euro-teure Armada aus Skikanonen und Schneelanzen machtlos. Schlecht für den Geschäftsmann – und Braunlage, die 4500-Einwohner-Gemeinde mit dem 80er-Jahre-Charme.

"Na ja. Das ist sogar der Charme, den ich aus den 70ern kenne. Also wird es aller-allerhöchste Zeit, dass wir endlich nachkarten."

[...]

"Wir improvisieren im Moment in Schierke."

Dem Nachbarort von Braunlage. Schierke – das war früher, zu DDR-Zeiten, Sperrgebiet – und ganz früher, in der Vorkriegszeit, das "Sankt Moritz Norddeutschlands". Daran würde Ortsbürgermeisterin Christiane Hopstock gerne wieder anknüpfen – per Improvisationstalent und "Schierke 2020" - ein 36 Millionen-Euro schweres Investitionsprogramm. Die Betreiberin des rustikalen "Hotel Bodeblick" strahlt. Die Umgehungs-Straße: Schon fertig, genau wie das Parkhaus. Kommendes Jahr ist die "Schierke-Arena" an der Reihe. Und, als krönender Abschluss, in ein paar Jahren: Das neue Skigebiet.

"Wir nehmen uns nichts gegenseitig weg, im Gegenteil: Wir entspannen diese Lage am Wurmberg, in dem wir dieses Gebiet Winterberg: Großer beziehungsweise Kleiner Winterberg dazu nehmen."

Schierke auf dem Weg zum Spaßgebirge: In Braunlage hält sich die Begeisterung darüber in Grenzen. Die Gespräche, die zwei Skigebiete einmal miteinander zu verbinden, stocken. Und so werden sie wohl dies- und jenseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs fürs erste weiter ihr eigenes Ding tun.

[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 24, 2014, 08:39:17 Vormittag
Ein Bericht über die grünen Weihnachten in Schierke:

Schneemangel ärgert Tourismusanbieter (MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE 23.12.2014, 19:00 Uhr) (http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video242792_zc-ea9f5e14_zs-dea15b49.html)
Zitat
[...] In der nach zum ersten Feiertag dreht tatsächlich die Strömung heißt sie bekommen kältere Luft und schon kann es vom Donnerstag zum Freitag Schnee geben. Im Oberharz so um die drei Zentimeter und vorraussichtlich bis Freitag Abend so insgesamt fünf Zentimeter Neuschnee. Das ist schon was.

Und dann könnten die 70 Loipenkilometer schon bald genutzt werden. [...]

Langlauf bei 3 bis 5cm Neuschnee :o
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 24, 2015, 05:48:31 Nachmittag
Netter Bericht der FAZ über den Wurmberg aus Sicht der Reporterin, die seit Jahren mal wieder auf Skiern steht.
http://www.faz.net/aktuell/reise/deutscher-schnee-1-weisser-rausch-am-wurmberg-13381708.html

Außerdem stellt sie fest, dass das Skigebiet am Wurmberg das einzigste ist, was in Braunlage floriert.
In ein paar Jahren wird durch das Skigebiet auch Braunlage einen Aufschwung erfahren, da bin ich mir sicher :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am Januar 27, 2015, 10:18:23 Vormittag
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Hallo-Niedersachsen,sendung332448.html

Und hier noch ein schöner Bericht über das Kinderskirennen vom Wochenende am Hexenritt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 01, 2015, 03:04:11 Vormittag
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Winterfest-in-St-Andreasberg,hallonds25546.html

Hier mal was über St. Andreasberg und den Harz allgemein.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 06, 2015, 04:58:53 Nachmittag
http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article205193861/Skifahren-ist-trotz-Fruehling-im-Harz-weiter-moeglich.html#

Nicht ungeschickt für den Harz, diese Schlagzeile in der lokalen Hamburger Presse inmitten der dort laufenden Frühlingsferien... ;)  Der ganze Artikel ist leider nicht kostenfrei lesbar.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 06, 2015, 05:03:38 Nachmittag
Gleiche Botschaft in der HAZ von gestern

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Skifahren-im-Harz-ist-weiter-moeglich

Könnte also, wenn es wirkt, am nächsten WE nochmals gut voll werden...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am März 07, 2015, 06:13:19 Nachmittag
Heute Abend kommt um 20:15 Uhr auf der ARD der Harzkrimi "Harter Brocken". Der Film wurde letztes Jahr in Sankt Andreasberg gedreht...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 07, 2015, 07:46:56 Nachmittag
Heute Abend kommt um 20:15 Uhr auf der ARD der Harzkrimi "Harter Brocken". Der Film wurde letztes Jahr in Sankt Andreasberg gedreht...

Stimmt, den werde ich mir nach einem sonnigen Tag am MSB auch ansehen!  :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 10, 2015, 07:49:32 Nachmittag
Der "harte Brocken" ist noch bis zum 14.03.2015 zu sehen unter http://mediathek.daserste.de/Fernsehfilme-im-Ersten/Harter-Brocken/Das-Erste/Video?documentId=26925984&topRessort=tv&bcastId=1933898
Ich fand ihn prima. Insbesondere weil die schöne Harzer Bergstadt und seine urigen Bewohner ganz gut wiedergegeben werden.

Für Skifahrer im Harz besonders interessant der Showdown an der besten Skipiste im Harz - der Rebhberg-Schneise! Hoffentlich schafft der Ski Club St. Andreasberg (1896) dort im nächsten Jahr wieder ein Rennen zu veranstalten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 10, 2015, 08:28:57 Nachmittag
Der "harte Brocken" ist noch bis zum 14.03.2015 zu sehen unter http://mediathek.daserste.de/Fernsehfilme-im-Ersten/Harter-Brocken/Das-Erste/Video?documentId=26925984&topRessort=tv&bcastId=1933898
Ich fand ihn prima. Insbesondere weil die schöne Harzer Bergstadt und seine urigen Bewohner ganz gut wiedergegeben werden.

Für Skifahrer im Harz besonders interessant der Showdown an der besten Skipiste im Harz - der Rebhberg-Schneise! Hoffentlich schafft der Ski Club St. Andreasberg (1896) dort im nächsten Jahr wieder ein Rennen zu veranstalten.

Der Krimi war wirklich klasse, wobei man natürlich auch mit den Harzer Klischees nicht unbedingt gegeizt hat und dementsprechend natürlich auch wieder Hexen, Walpurgis usw. vorkommen mussten! ;)

Dass das die Rehberg Schneise war wusste ich ehrlich gesagt gar nicht! Wie verhält es sich dort eigentlich was Freeriden betrifft? Ich gehe einfach mal davon aus, dass das aufgrund des NP nicht erlaubt ist, der Skiverein den Hang jedoch bei Bedarf nutzen kann, ist das richtig?

In dem Fall wäre es interessant, ob aktive Mitglieder des Vereins den Hang auch unabhängig von Veranstaltungen oder Rennen nutzen dürfen ohne Probleme mit dem NP zu bekommen? Was meint Ihr, könnte sich hier vielleicht eine Art Schlupfloch auftun?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 10, 2015, 09:34:13 Nachmittag


Dass das die Rehberg Schneise war wusste ich ehrlich gesagt gar nicht! Wie verhält es sich dort eigentlich was Freeriden betrifft? Ich gehe einfach mal davon aus, dass das aufgrund des NP nicht erlaubt ist, der Skiverein den Hang jedoch bei Bedarf nutzen kann, ist das richtig?

In dem Fall wäre es interessant, ob aktive Mitglieder des Vereins den Hang auch unabhängig von Veranstaltungen oder Rennen nutzen dürfen ohne Probleme mit dem NP zu bekommen? Was meint Ihr, könnte sich hier vielleicht eine Art Schlupfloch auftun?

Also, in Anlage 5 Ziff. 2 des Nds. Nationalparkgesetztes steht:

" Abweichend von den Verboten des § 7 Abs. 1 und 2 Nr. 2 und den Beschränkungen des
Betretensrechts nach § 6 Abs. 1 und 3 sind folgende Handlungen erlaubt:

die Nutzung und Unterhaltung der Rehbergabfahrt entsprechend der am 1. Januar
1994 vorhandenen Ausstattung,"

Ich für mich persönlich interpretiere das nicht als Verbot, dort als privater Freerider abzufahren bzw. aufzusteigen, unabhängig von der Nutzung durch den Andreasberger Skiclub für Rennen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am März 11, 2015, 06:44:48 Nachmittag
Steht heute in der Goslarschen!

http://www.goslarsche.de/lokales/braunlage.html

St. Andreasberg/Braunlage. Die Situation ist ähnlich wie vor der Fusion in Braunlage und St. Andreasberg. Auch die fusionierte neue Stadt steht mittlerweile vor der Pleite.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 11, 2015, 07:39:37 Nachmittag
Das ist leider kaum überraschend, weil die Kommunen in Niedersachsen ein strukturelles Problem (Steuerzahler- bzw. Bevölkerungsschwund) haben. In den nächsten Jahren dürfte Braunlage auf Kosten der anderen Städte im Oberharz von einer erheblichen Zuwanderung profitieren, aber erst muss die finanzielle Talsohle durchschritten werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am März 12, 2015, 08:26:51 Nachmittag
Harz in der Presse:

Habe heute auf NDR Info zufällig eine Art Ski-Wetterbericht/Schneehöhenbericht gehört. Neben den großen Skigebieten in den Alpen wurde tatsächlich auch Braunlage erwähnt !

Wird Zeit, dass der Wurmberg auch bei den 3Sat Panoramabildern aufgenommen wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 12, 2015, 11:13:23 Nachmittag
Wird Zeit, dass der Wurmberg auch bei den 3Sat Panoramabildern aufgenommen wird.
Alpenpanorama ist unter der Regie des ORF mit Koop BR. Wennn man nicht in Bayern ist, hat man quasi keine Chance da rein zu kommen. Außerdem ist das wie ich gehört habe nicht ganz billig. Winterberg hat ne FeratelCam und kommt nicht rein. 3SAT wird vom ORF koordiniert und da haben deutsche Mittelgeirgsskigebiete keine Chance - aber Binz!!!
Im BR kommen nur bayrische Cams rein, allerdings auch viele, die nichts mit Wintersport zu tun haben wie Bad Staffelstein, Wiegands Rodelhügel Pottenstein...etc.
Das ganze ist ne Mauschelveranstaltung. Ich hab diesbezüglich auch mal gehört, dass GAP auch nicht drin ist, weil der ORF die Tiroler Zugspitze featured. 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 13, 2015, 07:22:04 Vormittag
Schön wäre es, wenn der NDR irgendwann vielleicht etwas eigenes auf die Beine stellt und dort dann die norddeutschen Mittelgebirge zeigt. Eher unwahrscheinlich, dass das jemals passieren wird, aber es hätte schon was im Winter Panorama Aufnahmen vom Wurmberg, aus Hahnenklee oder dem MSB im Fernsehen zu sehen! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 13, 2015, 08:15:02 Vormittag
Der einzige 3. Programm, wo hinreichen Motive/Kunden zusammen kommen ist halt der BR. Auch der SWR hat keine Bergsendung. Einzige Chance für die Mittelgebirgsskiorte wäre, wenn sie sich zusammenschließen und gemeinsam an den BR herantreten, dort auch alle deutschen Mittelgebirge aufzunehmen.
Aber allein aus Kostengründen werden wohl nur wenige daran Interesse haben. Hier sehe ich nur Winterberg, Willingen, Feldberg, Wurmberg. Der Arber verzichtet sogar, er war mal drin - jetzt nur noch Bodenmais.

Oberstdorf gibt ne Menge Geld aus und hat als einzige Destination gleich 3-4 Cams drin. Nebelhorn, Fellhorn, Skischanze + Kanzelwand/Kwt
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 13, 2015, 09:11:02 Vormittag
Hier übrigens ein interessanter Bericht über die finanziellen Schwierigkeiten Braunlages in der HAZ Online (http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Trotz-Tourismus-Boom-geht-Braunlage-das-Geld-aus) vom 12.03.2015.

Geschenkt, dass man Braunlage und Hahnenklee bei der Auswahl des Bildes offensichtlich verwechselt hat, aber die Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten sind schon nachvollziehbar. Mir würde aktuell allerdings auch keine Lösung dazu einfallen, wie man wieder vermehrt jüngere Leute oder Familien dort hinlocken könnte.

Ich denke das Problem wäre in erster Linie schon mal, dass es in Braunlage abgesehen vom Gastgewerbe eigentlich keine Arbeit gibt und die Anbindung an die nächst größeren Städte leider auch nicht besonders gut ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am März 13, 2015, 09:59:03 Vormittag
Darüber, dass Braunlage besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein müsste, habe ich mich ja schonmal ausgelassen. Um z.B. von Braunschweig per Bus (Zugverbindung gibt es ja nicht) nach Braunlage zu kommen muss man auch noch in der "Weltstadt" Bad Harzburg umsteigen.
Das nächste Kino (Wernigerode) ist 15 km entfernt. Das fährt man nicht mal eben mit dem Fahrrad. Mit dem Bus kommt man nach der Abendvorstellung auch nicht zurück. Eltern müssen also Taxi für ihre Kinder spielen.
Wenn man gerne ins Theater geht, ist die nächste Bühne, die ich finden konnte sogar 20 km entfernt.
Etwas Abhilfe könnte eine Anbindung an die HSB schaffen, aber das will keiner bezahlen und wäre meiner Meinung nach auch nur das Mindestmaß einer Verkehrsanbindung. Allein schon für den Tourismus und um dem Parkplatzchaos Herr zu werden benötigt man eigentlich eine Bahnverbindung aus Hamburg, Hannover, Braunschweig und evtl. Salzgitter, um den Norden abzudecken. Für den Osten wäre Dresden, Leipzig, Halle, Wernigerode denkbar. Aus dem Westen könnte man über Frankfurt, Kassel, Göttingen kommen. Dortmund (und ggf Holland) wären dann über Hannover oder Frankfurt angeschlossen, Dänemark über Hamburg.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 13, 2015, 11:44:42 Vormittag
Goslar hat ähnliche Probleme. Auch wir sind den Zukunftvertrag mit dem Land eingegangen und konnten nun das dritte Jahr in Folge die geforderte schwarze Null einhalten.
Unser Theater ist wegen Brandschutzauflagen und Baufälligkeit geschlossen und es ist kein Geld für die Sanierung da. Die sonstige angesprochene Infrastruktur haben wir, dennoch verlieren wir schilcht weg die Jugend nach der Schule aufgrund der fehlenden Arbeitsplätze (speziell im gehobenen Bedarf).
Die Probleme kann Braunlage auch mit einer etwas verbesserten Infrastruktur nicht ändern. Industrielle Arbeitsplätze und vor allem qualifizierte Arbeitsstellen fehlen einfach.
Bei uns wurden über 1000 Arbeitsplätze seit der Wende in den Osten verlagert. In Niedersachen gibt es halt nur noch geringeSubventionen, 10km weiter in Sachsen-Anhalt gibt`s deutlich mehr. Wieso sollte also jemand hier neu investieren.
Das beste Beispiel ist die Lose Käserei. Sie wurde von Müllermilch aufgekauft. Ein Jahr später wurde in Sachsen eine neue Fabrik geöffnet, die mit zweistelligem Millionenbetrag gefördert wurde. Es wurden ja Arbeitsplätze geschaffen, nur das Müllermilch die Traditions Herstellungstelle geschlossen hat und deutlich mehr Arbeitsplätze vernichtet wurden sieht keiner. Die ganze westlichen "Grenzgebiete" bluten durch das Fördergefälle massiv aus.
Versteht mich nicht falsch, ich bin ein absoluter Befürworter der Wende, nur die Förderpolitik müsste neu gehandhabt werden. Nicht nach Bundesländern, sondern nach fördernswerten bzw. bedürftigen Regionen...

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am März 13, 2015, 11:51:15 Vormittag
Heute in der Braunschweiger Zeitung.  :)
So erfährt das "Tal", dass es am Wurmberg noch genug Schnee gibt, um Ski zufahren.

http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/harz/skipisten-auf-dem-wurmberg-sind-noch-befahrbar-id1801541.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 13, 2015, 01:02:34 Nachmittag
so`n mist... -)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowmo am März 13, 2015, 05:33:29 Nachmittag
Ich kann den Link nicht öffnen, was schreiben Sie denn in Kurzform?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harz-Mountain am März 13, 2015, 09:50:14 Nachmittag
Hier nochmal ein Bericht über den weiterhin möglichen Skibetrieb am Wurmberg und der finanziellen Lage Braunlages.

http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article205205561/Skipisten-auf-dem-Wurmberg-weiter-befahrbar.html (http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article205205561/Skipisten-auf-dem-Wurmberg-weiter-befahrbar.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am März 13, 2015, 11:24:23 Nachmittag
Braunschweiger Zeitung
13 Std. ·

Wer übrigens noch Wintersport treiben, aber nicht zu weit wegfahren will: Auf dem Wurmberg liegt noch ausreichend Schnee. Bis zum 22. März sind die Pisten auf jeden Fall offen, teilte die Braunlager Tourismus-Gesellschaft mit. Voraussichtlich reiche der Schnee sogar zu den Osterferien, die am 25. März beginnen. Laut Harzer Tourismusverband liegen auf dem 971 Meter hohen Wurmberg noch bis zu 45 Zentimeter Schnee. 11 der 14 Abfahrten sind geöffnet. Die übrigen Skigebiete im Harz haben ihren Wintersportbetrieb eingestellt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowmo am März 14, 2015, 06:42:39 Vormittag
@Raceriger, vielen Dank! Bin echt gespannt ob das Wetter mitspielt (kein Regen).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 16, 2015, 05:17:41 Nachmittag
Noch mal ein Artikel zur Verschuldung in Braunlage:

http://www.taz.de/Nichts-als-Schulden/!156472/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 16, 2015, 06:35:10 Nachmittag
Bis auf die Überschriften "Nichts als Schulden", "Braunlage nicht zu retten" und "AUF SCHNEE GEBAUT" ein erstaunlich sachlicher Bericht der TAZ. Als Grund für die suboptimale finanzielle Situation der Stadt Braunlage wird neben demr Bevölkerungsschwund, die schwierige topografische Lage mitten im Gebirge und der Würgegriff des Nationalparks Harz genannt, der verhindert, dass man Gewerbe ansiedeln könnte.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 16, 2015, 09:17:09 Nachmittag
Die Presse schreibt zu Recht das, was die Leute vor Ort seit Jahren wissen. Die Komunen sind klamm und für uns Skifahrer interessante Investitionen bleiben aus. Ein Teufelskreis. Weder rot/grün noch schwarz/gelb haben etwas Signifikantes für die Region bewirkt. Vermutlich ist eine andere Form der Finanzierung für eine echte Weiterentwicklung erforderlich.  Auch ich gehöre zu den Tagesgästen, die wenig in Gastronomie, Unterkunft oder bei Skilanglauf gar nichts in der Region lassen. Bei attraktiverem Angebot wäre dies anders.

Die Frage ist, ob nach Vorbild der amerikanischen State- oder Nationalparks die Region zu sanieren sist. Ein angemessener Eintritt bei attraktiven Leistungen wie kostenlose Parkplätze/ Sanitäranlagen, renovierte Skianlagen, Skibusse, modernisierte Unterkünfte und gute Gastronomie. Ich waere bereit für Qualität zu zahlen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 17, 2015, 08:19:02 Vormittag
[...] Vermutlich ist eine andere Form der Finanzierung für eine echte Weiterentwicklung erforderlich.  [...]

Das vermute ich auch. Z.B. zahle ich rund 500 Euro Zweitwohnungssteuer an die Stadt Braunlage, aber rund 3000 Euro Kurtaxe an die BTG. Der Parkplatz Hexenritt und an der Talstation hat in diesem Winter vermutlich rund 500.000 Euro generiert, die soweit mir bekannt allerdings nicht an die Stadt sondern an den Betriebshof Braunlage o.ä. gehen.

Zitat von: STS
Auch ich gehöre zu den Tagesgästen, die wenig in Gastronomie, Unterkunft oder bei Skilanglauf gar nichts in der Region lassen. Bei attraktiverem Angebot wäre dies anders.

Hier tut sich ja glücklicherweise durch private Investoren sehr viel: Z.B. sind als empfehlenswerte Gaststätten der Stall (Ras Frites, Baumstriezel) und das "neue" Steakhouse 51 Nord (http://51nord-braunlage.de/) seit kurzem dazugekommen. Die Wiedereröffnung des komplett renovierten Hotel Viktoria (http://viktoria-braunlage.de/) mit Bar und Restaurant in diesem Jahr dürfte die Liste der attraktiven Angebote erweitern.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am März 17, 2015, 02:33:09 Nachmittag
Die stand gestern auf der Facebook Seite vom Ski Bähr!
Sind die Pistenverhältnisse doch nicht mehr so gut?!

Liebe Freunde des Wintersports
Der Zustand der Beläge von Ski und Snowboards bei der Rückgabe treibt uns die eine oder andere Träne ins Auge. Darum kommen wir zu dem Entschluss, daß es jetzt mit dem Verleihbetrieb vorbei sein muss. Außerdem rückt der Frühling auch immer näher und somit schließt der Ski-Bähr heute am 16.03.2015 für diese Saison seine Türen.
Wir bedanken uns bei allen Kunden für ihren Besuch und hoffen auf eine wieder so tolle Saison 2015/16.

Eurer Ski-Bähr Team
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 17, 2015, 02:38:00 Nachmittag
Die stand gestern auf der Facebook Seite vom Ski Bähr!
Sind die Pistenverhältnisse doch nicht mehr so gut?!

Liebe Freunde des Wintersports
Der Zustand der Beläge von Ski und Snowboards bei der Rückgabe treibt uns die eine oder andere Träne ins Auge. Darum kommen wir zu dem Entschluss, daß es jetzt mit dem Verleihbetrieb vorbei sein muss. Außerdem rückt der Frühling auch immer näher und somit schließt der Ski-Bähr heute am 16.03.2015 für diese Saison seine Türen.
Wir bedanken uns bei allen Kunden für ihren Besuch und hoffen auf eine wieder so tolle Saison 2015/16.

Eurer Ski-Bähr Team

Kommt drauf an, wo die Kunden noch mit dem Material unterwegs gewesen sind würde ich sagen! ;D

Am Sonntag auf dem Wurmberg waren alle Pisten noch problemlos befahrbar. Später wurde die eine oder andere Eisplatte sichtbar, aber diese sollten das Material nicht übermäßig strapazieren. Ansonsten sind mir jedoch auf keiner Piste Steine o.ä. aufgefallen, von daher kann ich die Aussage vom Verleih nicht bestätigen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 17, 2015, 03:20:34 Nachmittag
[...]
Kommt drauf an, wo die Kunden noch mit dem Material unterwegs gewesen sind würde ich sagen! ;D

Am Sonntag auf dem Wurmberg waren alle Pisten noch problemlos befahrbar. Später wurde die eine oder andere Eisplatte sichtbar, aber diese sollten das Material nicht übermäßig strapazieren. Ansonsten sind mir jedoch auf keiner Piste Steine o.ä. aufgefallen, von daher kann ich die Aussage vom Verleih nicht bestätigen.

Die Aussage mit den Belägen kann ich auch nicht nachvollziehen. Samstag war höchstens eine kleine Stelle am Rand der Talabfahrt problematisch. Vielleicht sind die Gäste mit den Leihski trotz Sperrung die Obere Große Wurmbergabfahrt oder die Hexenritt-Route heruntergesaust. Eigentlich habe ich selten einen so guten Pistenzustand am Wurmberg wie dieses Jahr erlebt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 17, 2015, 03:35:45 Nachmittag
Ich denke auch, dass Leute mit Leihski über Pisten fahren, die nie jemand mit eigenem Material fahren würde. Schon allein, wie manche auf den letzten Schneeresten unbedingt nah an Auto rutschen wollen... oder wie manche abseite des Sessellift noch "freeriden" wollen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am März 17, 2015, 03:59:04 Nachmittag
Gar keine Steine wurde ich nicht unterschreiben. Zumindest Einstieg Panoramaabfahrt und Hexenritt hatten vereinzelt Steine, welche teilweise faustgroß waren. Ich bin Sonntag den Skiweg Hexenritt gefahren. Vor der Kreuzung hat man längere Zeit immer wieder Steinkontakt gehört, aber mehr wie evtl. ein paar leichte Kratzer, die so oder so auftreten, haben die Ski nicht davon getragen.
Mit etwas Pech/Unachtsamkeit sollten auch größere Macken auftreten können, aber Leute die ihr Material mutwillig misshandeln sieht man am Wurmberg schon desöfteren. Eine Kombination aus beidem dürfte wohl die Ursache sein.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowmo am März 17, 2015, 07:21:19 Nachmittag
Ich war vor kurzem auch noch am WSB und verstehe definitiv nicht wie man sich dieses Jahr über kaputte Beläge beschweren kann. Letztes Jahr war es eine Katastrophe und trotz viel Vorsicht gab es fiese Kratzer. Da war aber die Saison früh um.
Meine Theorie, es lohnt sich jetzt einfach nicht mehr, zumal in den letzten Jahr einige neue Verleiher aufgemacht haben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 19, 2015, 03:51:33 Nachmittag
Lobenswerter Einsatz der ehrenamtlichen Bergwacht und natürlich auch eine (weitere) gute Publicity für den Wurmberg:

http://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/herzinfarkt-helfer-retten-skifahrer-piste-4832994.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: skifreund am März 19, 2015, 04:22:27 Nachmittag
Tolle Nachricht für Arbeit Vorort und ist gleichzeitig beruhigend!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 20, 2015, 08:10:09 Vormittag
Hier noch ein Artikel über einen Einsatz der Bergwacht Thale:
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1445874_Bergwacht-verhindert-Unglueck.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 20, 2015, 02:31:55 Nachmittag
Die Haz hat auch berichtet von der Rettung.

Wenn erst die Skiwelt-Harz mit einem gemeinsamen Harz Skipass diese Aufmerksamkeit bekommen könnte...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 25, 2015, 04:59:39 Nachmittag
Ein Artikel dass die Stadt Braunlage pleite ist, stand auch in der Waldeckischen Landeszwitung (Zeitung auch für Willingen)

http://www.wlz-fz.de/Welt/Buntes/Uebersicht/Trotz-Tourismus-Boom-geht-Braunlage-das-Geld-aus
Allerdings hat man in der WLZ ein Bild der Bocksbergseilbahn+ Sessellift abgebildet und mit Braunlage betitelt.

Offensichtlich ist die Meldung über DPA gegangen und steht wahrscheinlich in sehr vielen Zeitungen in D.
Das ist keine gute Werbung für den Harz, auch wenn dort steht - der Tourismus boomt. 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 25, 2015, 05:10:24 Nachmittag
Erfreulicherweise stehen im Gegensatz zu manch anderen Seilbahnen in Mittelgebirgen die Seilbahngesellschaften am Bocksberg und Wurmberg nicht vor der Pleite.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 29, 2015, 01:25:20 Nachmittag
Laut der Goslarschen hat die CDU wohl den Vorschlag gemacht, dass man mit der Kurkarte künftig kostenlos die Lifte in Hohegeiß nutzen können soll. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es so kommen wird, aber warum eigentlich nicht bzw. warum profitieren von der Kurtaxe bisher nur die Langläufer?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am März 29, 2015, 07:41:20 Nachmittag
@Max: Das wäre eine versteckte Quersubvention. Dann müsste man am MSB und Wurmberg auch die Karten vergünstigt gegen Vorlage der Kurkarte bekommen. Übrigens: Im Februar lief wohl schon der Rodellift in Hohe Geiß für die Gäste kostenlos, das hat die Andreasberger auch etwas geärgert.
Heute war im Deutschlandradio ein Bericht über den boomenden Wandertourismus.
Der Harzer Hexenstieg wurde auch erwähnt.
Auch die unschönen kahlen Berge ohne Fichtenwald sind Thema. Allerdings nicht der Wurmberg, sondern der Quitschenberg. Der Berg liegt zwischen Torfhaus und dem Brocken.
Dort machte sich nach Kyrill und den warmen Sommern der Borkenkäfer breit.
Hier der Bericht von D-Radio, ab ca.18. Min. kommt der Hexenstieg:
http://www.deutschlandradiokultur.de/gut-zu-fuss-wandern-zwischen-trend-und-kommerz.966.de.html?dram:article_id=315121
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am März 31, 2015, 09:20:36 Nachmittag
Info: am Montag, den 13. April 2015, von 22:00 bis 22:45 Uhr sendet der NDR die Reportage "Der Harz - Urlaub im Gestern?"

"Die 45 Min-Autoren Christiane Blume und Michael Cordero begeben sich auf eine Reise durch den Harz. Sie treffen nicht nur die verbliebenen Einheimischen, sondern auch eine Generation von Großstädtern, die den Harz langsam wieder für sich entdeckt."

Da bin ich ja mal gespannt.

weitere Infos:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Der-Harz-Urlaub-im-Gestern,sendung358960.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 08, 2015, 09:38:05 Vormittag
In der Online Ausgabe der Goslarschen vom 7. April steht, dass der Nationalpark offenbar ordentlich dafür kritisiert wurde trotz bis zu 40cm Neuschnee darauf zu verzichten die Langlaufloipen noch einmal zu spuren.

Etwas unverständlich ist diese Entscheidung ja schon, aber der Nationalpark hatte ja noch nie unbedingt viel Verständnis für die Interessen von Wintersportlern. ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am April 08, 2015, 02:13:22 Nachmittag
Welche Loipen? Die am Sonnenberg waren heute morgen gespurt als ich vorbeigefahren bin.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 08, 2015, 02:33:02 Nachmittag
Welche Loipen? Die am Sonnenberg waren heute morgen gespurt als ich vorbeigefahren bin.

Kann ich nicht genau sagen, das gibt der kurze Auszug, den man in der Goslarschen ohne Abo lesen kann, leider nicht her.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 08, 2015, 05:24:54 Nachmittag
Sodele, ich habe nun etwas Zeit und die GZ auf Papier vor mir liegen.
Mal sehen, wie schnell ich tippen kann. Tippfehler sind zufällig, wären in der GZ aber authentisch *duck*

Harz.

Kritik erntete der Nationalpark HArz für seine Entscheidung, über die Osterfeiertage keine Langlaufloipen mehr zu spuren. Zuvor hatte es bis zu 40cm Neuschnee gegeben.
"Ausgerechnet über Ostern, wo tausende von Skifahrern teilweise von sehr weit her angereist waren und mit tueren Hotelbuchungen im Harz nichts anderes wollten, als ein paar Tage gepflegt Ski zu laufen" schreibt etwa GZ Leser Ulrich Krynitz aus Goslar.
Nationalparklieter Andereas Pusch sagt gestern, er verstehe, dass bei den Schneemengen der Eindruck von perfektem Winterwetter entstanden sei. Aber alle Entscheidungsträger von Schierke bis Sonnenber wären sich einig gewesen: Nicht nur der fehlende Untergrund, auch der Windwurf hätte zu viele Probleme beim SPuren verursacht. "Wir versuchen, kommenden Winter bei der ersten ausreichenden Schneelage wieder pünktlich auf der Matte zu stehen" versprcht Pusch. "Als begeistete Wintersportler und Menschen, die Interesse daran haben, dass es im Harz voran geht sind wir enttäuscht über das Verhalten des Nationalparks", entgegnete dem Marianne Schirrmeister, Pressewartin des Skiklubs Oker. Sie verweist darauf, dass die Wettkampfloipe auf Sonnenberg über die Feiertage  sehr gut präpariert wurde. Und im Sauerland und Erzgebirge sei doch auch gespurt worden. Laut Susanne Schulten, Pressesprecherin der Wintersportarena Sauerland, wurden in Winterberg und Umgebung kurzfristig zwei, drei Loipen präpariert, weil die SPurgeräte noch nciht eingesommert waren. "Außerdem hatten wir seit den 80ern keine solche Rutsche Schnee mehr zu Ostern", sagte sie. Wirtschaftlich würde sich die geringe Nachfrage nach Langlauf so spät im Winter allerdings nciht mehr rechnen, Die Touristen würden dann eher rodeln, weswegen über Ostern noch einmal gut 20 Ski- und Rodellifte in der Wintersportarena geöffnet hätten. Im gesamten Erzgebirge sind derzeit noch mehr als 200km Loipen gespurt. Diese liegen meistens auf der tschechischen Seite  oder sind ebenfalls Wettkampfloipen wie Oberwiesenthal oder Altenberg. In den meisten Kammlagen gibt es auf deutscher Seite Vereinbarungen mit der Forst, die kein maschinelles SPuren mehr so spät im Winter erlauben. Der Thüringer Wlad meldet indes keine gespurten Loipen mehr.


Ganz ehrlich? Die Loipen nach  dem Sturm, der reichlich Schaden in den Wäldern hinterlassen hat, für 2-3 Tage wieder herzurichten hätte ich auch für übertrieben gehalten. Es sind nicht hinderte oder tausende interessierte gewesen, sondern sicherlich nur ein paar Dutzend und davon auch keine, die wirklich "teure" Hotels buchen. Wer das macht, guckt vorher im Netz oder schnappt sich das Telefon und fragt einfach nach. Die langen Loipen mit der Wettkampfloipe in Sonnenberg zu vergleichen, hinkt auch. Die ist doch gerade mal 5km lang und dürfte eine deutlich bessere Basis gehabt haben. Und es ist eine kostenpflichtige Loipe! Es hätte schlicht weg hohe Kosten verursacht, die Loipen zu spuren für sehr geringen Nutzen...

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 08, 2015, 05:49:13 Nachmittag
[...]
Ganz ehrlich? Die Loipen nach  dem Sturm, der reichlich Schaden in den Wäldern hinterlassen hat, für 2-3 Tage wieder herzurichten hätte ich auch für übertrieben gehalten. Es sind nicht hinderte oder tausende interessierte gewesen, sondern sicherlich nur ein paar Dutzend und davon auch keine, die wirklich "teure" Hotels buchen.
[...]

Da möchte ich freundlich aber bestimmt widersprechen. Die beiden Häuser Residenz an der Bode waren über die Zeit AUSGEBUCHT, so wie sonst nur zu Weihnachten/Silvester oder den Niedersächsischen Zeugnisferien. In unseren Wohnungen mit gehobener Ausstattung werden auch entsprechende Mieten erzielt.

Auf die Ausreden von Herrn Pusch möchte ich gar nicht erst eingehen. Es ist ein systematischer Fehler eine Hauptattraktionen des Harzes im Winter/Frühling durch eine schwerfällige Behörde wie die Nationalparkverwaltung pflegen zu lassen, für die Tourismusförderung lediglich ein Lippenbekenntnis ist. Die Pflege der Loipen gehört wieder in den Verantwortungsbereich derjenigen zurück, die auch Geld mit den Gästen verdienen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 08, 2015, 05:50:14 Nachmittag
Vielleicht hätte man versuchen können ein begrenztes Angebot zu schaffen, beispielsweise dort, wo die Loipen bspw. durch eine schattige Lage noch halbwegs Grundlage hatten und keine Bäume umgekippt sind. Das hätte man sicherlich noch einigermaßen rüberbringen können, aber so kann ich schon nachvollziehen, warum einige doch etwas enttäuscht waren.

Ob es wirtschaftlich sinnvoll gewesen wäre oder ob Langlauf an sich überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen, aber soweit ich weiß wird die Präparierung der Loipen auch (oder gar ausschließlich?) durch die Kurabgabe finanziert und hier kann man ggf. schon zurecht erwarten, dass man sich die Mühe macht, auch wenn vielleicht der ganz große Ansturm nicht mehr zu erwarten ist.

Was meint Ihr?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 08, 2015, 06:07:13 Nachmittag
Goslar war auch ausgebucht, und bei uns wollte keiner Langlauf fahren ;-).

Aber ich gebe Dir vollkommen recht, das Loipenpflege in die Hand derjenigen gehört, die damit Geld verdienen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 08, 2015, 10:01:08 Nachmittag
Goslar war auch ausgebucht, und bei uns wollte keiner Langlauf fahren ;-).

Zu uns sind noch zwei Familien aus den Niederlanden angereist, um Ski zu fahren. Ich kann mich auf die Wurmberg Seilbahn verlassen, dass die alles tun den alpinen Wintersport aufrechtzuerhalten. Den Sturm mit Baumschäden hatte man ja auch am Wurmberg. An Stelle des Torfhaus-Resort Leiters wäre ich aber ernsthaft verstimmt. Die Gäste dort werden sich regelrecht in den April geschickt gefühlt haben, bei bester Schneelage keine präparierten Loipen vorgefunden zu haben. So gewinnt man sicherlich keine Stammgäste...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am April 09, 2015, 03:17:06 Nachmittag
Langlaufen bekommt im (Nationalpark) Harz dem Umgang nach nicht besonders viel Aufmerksamkeit. Es gibt zwar eine großes Netz an klassischen Loipen. Skatingloipen sind kaum vorhanden und wenn dann nur als Sackgassen. Informationen über Loipen (Zustand, Verlauf, Lauftechnik, ...) sind schlecht, nicht vorhanden oder gar falsch. Dem HTV nach kann die Achtermannloipe, welche auf der Karte ohnehin falsch eingezeichnet ist, nur von Königskrug und nicht von Oderbrück aus laufen. Die Bodebruchloipe ab Oderbrück existiert dem HTV nach erst gar nicht. Zum Zustand und Öffnungsstatus der Wettkampfloipe am Sonnenberg gibt es auch keine brauchbaren Informationen. Die Aufzählung könnte man wohl lange fortsetzen.

Präparierungsfaulheit gab es auch schon früher im Winter. Anfang der ersten Märzwoche gab es zu wenig eisig/harten Schnee zum Präparieren, wobei die Schneelage zum fahren ausreichend war. Unter der Woche gab es Neuschnee, so dass man hätte Präparieren können. Erwartungsgemäß hat man das natürlich nicht gemacht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am April 09, 2015, 04:27:09 Nachmittag
Artikel zum bevorstehenden Saisonende am Wurmberg in der WELT, Online-Ausgabe von heute:

http://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article139318461/Skisaison-im-Harz-geht-Sonntag-zu-Ende.html

Erfreulich klar die Aussage zu den Investitionen der WSB in die Beschneiung: "Nur dadurch waren die Pisten trotz des relativ milden und schneearmen Winters vergleichsweise lange befahrbar."

Hoffen wir, dass nun aufgrund der positiven Erfahrungen im abgelaufenen Winter die Lücken in der Beschneiungsinfrasruktur (Nodhang und Obere Große Wurmbergabfahrt) schon zur nächsten Saison geschlossen werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Watzmann am April 10, 2015, 10:49:47 Vormittag
Als jemand, der oft über den Sonnenberg fährt und jahrelang Loipen gezogen hat, und zwar von Beginn an, erst getreten, dann mit einem Motorschlitten und später mit Loipenmaschinen bzw. Wettkampfskatigstrecken mit Pistenraupen, sag ich nur eines zur Unmöglichkeit der Loipenpräparierung über Ostern:

Blödsinn
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 13, 2015, 07:55:23 Nachmittag
Etwas hinken die Medien noch der neueren Entwicklung hinterher, aber dennoch lesenswert:

Was läuft touristisch schief im West-Harz? (ndr.de  10.04.2015) (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Was-laeuft-touristisch-schief-im-West-Harz,harz708.html)
Zitat
Braunlage galt mal als das St. Moritz des Nordens. In den 70er-Jahren war der West-Harz noch eine Top-Adresse für betuchte Norddeutsche. Mit der Wende fiel der niedersächsische Harz jedoch in einen tiefen Dornröschenschlaf. Was anderswo schon wieder modischer Retro-Chic sein könnte, ist da und dort noch der Originalzustand. Manche Touristen finden das Traditionelle am Harz Niedersachsens ganz schön. Aber grundsätzlich fehle es der Region an Erneuerung.

[...]

Allein in den vergangenen sieben Jahren sind auf der Ostseite des Harzes etwa 117 Millionen Euro in touristische Projekte geflossen. Fast die Hälfte davon kam von der EU.

Zu wenig Investitionen der niedersächsischen Landesregierung?

Auf niedersächsischer Seite wurden im selben Zeitraum nur rund 67 Millionen Euro investiert, mit entsprechend weniger EU-Förderung.

[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 13, 2015, 08:30:20 Nachmittag
Beim NDR gibt es eine Abstimmung:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wie-sinnvoll-ist-Skitourismus-im-Harz,harz712.html

Zitat
Der West-Harz setzt auf den Ausbau des Ski-Tourismus. Wie finden Sie das?

Das ist genau richtig.

Einiges spricht dagegen.

Ich würde mir stattdessen eine Anbindung an die Harzer Schmalspurbahnen wünschen.

Mir egal.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am April 13, 2015, 09:22:02 Nachmittag
@playjam: hoffe, dass möglichst viele Forumsleser und Mitglieder pro Skigebiet abstimmen.
Bei aller Sympathie für die Schmalspurbahn finde ich den möglichen Anschluss Braunlages an die Strecke als Fehlinvestition. Die Betriebs und Zuschusskosten würden für Braunlage steigen.
 Für 12 Mio könnte man schon eine schöne Seilbahn nach Schierke bauen. Lieber eine Lösung über den Wurmberg mittels Seilbahn nach Schierke, wie von User manitou im Schierke-Forum vorgeschlagen.
Die Schmalspurbahn hat 2013 einen Fehlbetrag von 860 TEUR ausgewiesen, 2012 waren es 368 TEUR.
Die Wurmbergseilbahn hat dagegen meistens (bis auf ein Jahr) einen Überschuss von ca.200 TEUR in den vergangenen Jahren ausgewiesen.
Außerdem laufen die Seilbahnen mit Strom und pusten kein CO2 in die Luft!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 13, 2015, 09:40:31 Nachmittag
@playjam: hoffe, dass möglichst viele Forumsleser und Mitglieder pro Skigebiet abstimmen.
Bei aller Sympathie für die Schmalspurbahn finde ich den möglichen Anschluss Braunlages an die Strecke als Fehlinvestition. Die Betriebs und Zuschusskosten würden für Braunlage steigen.
 Für 12 Mio könnte man schon eine schöne Seilbahn nach Schierke bauen. Lieber eine Lösung über den Wurmberg mittels Seilbahn nach Schierke, wie von User manitou im Schierke-Forum vorgeschlagen.
Die Schmalspurbahn hat 2013 einen Fehlbetrag von 860 TEUR ausgewiesen, 2012 waren es 368 TEUR.
Die Wurmbergseilbahn hat dagegen meistens (bis auf ein Jahr) einen Überschuss von ca.200 TEUR in den vergangenen Jahren ausgewiesen.
Außerdem laufen die Seilbahnen mit Strom und pusten kein CO2 in die Luft!

Ich sehe das 100% wie Du und davon abgesehen kann man eine Seilbahn nach Schierke auch im Winter für Skifahrer, Snowboarder und Rodler nutzen was die ganze Sache noch vielseitiger macht.

Ich bin übrigens sehr gespannt, in welche Richtung der NDR Bericht heute Abend geht — die Ausschnitte lassen bisher eher erahnen, dass F. Knolle seine Kontakte hat spielen lassen, aber mal schauen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 13, 2015, 11:02:36 Nachmittag
Die NDR Abstimmung steht bei 35% für Skifahrinfrastruktur. Also fleißig mitstimmen.

Den NDR Film fand ich sehr ausgewogen, sowohl Probleme als auch Potential des Harz Tourismus wurden klar benannt. Es wird auch eindeutig das komplette Desinteresse der niedersächsischen Landespolitiker und dessen Auswirkung relativ zu anderen Bundesländern dargestellt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am April 13, 2015, 11:13:10 Nachmittag
Ich glaube der Bericht vom NDR hat schon ein paar wichtige Punkte aufgegriffen.
Ich frage mich allerdings wie die Harzer Wasserwirtschaft als Touristenmagnet mehr Touristen anziehen soll. Das ist ja die große Idee von Herrn Knolle.
 Die Besucher laufen bestimmt nicht eine ganze Woche um die Wassergräben und Teiche. ;D Die Berkwerke sind auch sehenswert, aber da gibt's ja nichts für eine ganze Woche zu erleben.
Zum Glück hat Herr Knolle und die selbsternannten Naturschützer noch nicht vor 300 Jahren gelebt, denn sonst wäre das Oberharzer Wasseregal nie entstanden.

Die Idee mit der Republik Harz finde ich lustig. Playjam for President und Sonderwirtschaftszone! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 13, 2015, 11:42:27 Nachmittag
Den Bericht fand ich auch recht ausgewogen, wobei die Bilder von Braunlage gezielt den Verfall dargestellt haben und die positiven Entwicklungen nicht dargestellt haben.

[...]
Die Idee mit der Republik Harz finde ich lustig. Playjam for President und Sonderwirtschaftszone! :)

Danke für die Blumen ;D

Meine erste Amtshandlung wäre in der Tat die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone. Das Problem der Überalterung ist gravierend. Wie Herr Grote im Bericht angemerkt hat, ein 60 jähriger investiert(= riskiert) nicht so wie ein junger Mensch. Der Harz braucht Zuwanderung.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am April 14, 2015, 12:30:37 Vormittag
Den Bericht fand ich auch recht ausgewogen, wobei die Bilder von Braunlage gezielt den Verfall dargestellt haben und die positiven Entwicklungen nicht dargestellt haben.

Insgesamt habe ich den Bericht als recht ausgeglichen wahrgenommen. Was ich schade fand, war, dass man sich doch sehr auf Braunlage beschränkt hat. Einen Blick auf ehemals florierende Orte ohne Skigebiet wie Altenau hätte ich gut gefunden. Außerdem hinkte der Vergleich von Braunlage mit Wernigerode sehr. Man hätte WR mit Goslar vergleichen müssen.

Ich frage mich allerdings wie die Harzer Wasserwirtschaft als Touristenmagnet mehr Touristen anziehen soll. Das ist ja die große Idee von Herrn Knolle.
 Die Besucher laufen bestimmt nicht eine ganze Woche um die Wassergräben und Teiche. ;D Die Berkwerke sind auch sehenswert, aber da gibt's ja nichts für eine ganze Woche zu erleben.

Im Sommer könnte man Badeangebote schaffen und die Untertagewanderungen könnte man ausweiten. Ansonsten sehe auch ich das Potetial des Oberharzer Wasserregals als ziemlich ausgeschöpft an.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am April 14, 2015, 07:05:03 Vormittag
Mich nervt total das "Argument", dass sich die Investition in so und so viel Jahren nicht mehr lohne, weil ja der Klimawandel kommt (*damm damm damm*). Soll man jetzt lieber gleich Kamele anschaffen oder lieber doch nicht, weil sich die Investition nicht mehr lohnt sobald sich die Sonne zur Supernova aufbläht?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 14, 2015, 07:45:00 Vormittag
Mich nervt total das "Argument", dass sich die Investition in so und so viel Jahren nicht mehr lohne, weil ja der Klimawandel kommt (*damm damm damm*).[...]

Ich finde es interessant, dass Herr Knolle von seiner Aussage (und die der Koautoren De Jong und Reinboth), "in 5 oder 10 Jahren" (frühestens 2017 oder spätestens 2022) (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,141.msg2646.html#msg2646) würde sich die Investition nicht lohnen, abgerückt ist. Jetzt prognostiziert er maximal 15 Jahre, d.h ab 2030 würde der Klimawandel einen strich durch die Rechnung machen.

Frage aus der Doku: "Was kann Familie Eberhage im Braunlage machen, wenn noch kein Schnee liegt?"

Eislaufen, Schwimmen (mit Kurkarte kostenlos), Seilbahn fahren, Monsterroller fahren, Adventuregolf spielen, Fische im Kurpark füttern (der Hit mit kleinen Kindern) und natürlich Bergsport-Artikel-Shoppen und Wandern, um nur einige  Sachen zu nennen, die man in Braunlage mit Kindern besser erledigen kann, als im Heimatort.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 14, 2015, 07:49:23 Vormittag
Ich fand den Bericht insgesamt auch halbwegs ausgewogen, wobei ich es persönlich interessanter gefunden hätte ggf. noch etwas mehr auf die Chancen und Möglichkeiten einzugehen.

Dass F. Knolle einmal mehr seine allseits bekannten Parolen raushauen konnte war absehbar, aber ich hatte den Eindruck, dass überzogene Schlagwörter wie 'Ballermann Tourismus' insbesondere im Vergleich zu den sehr sachlichen Argumentationen der anderen Interviewpartner etwas untergegangen sind, jedenfalls ging es mir so.

Den schleichenden Verfall des Westharzes in Kontrast zu den 'blühenden Landschaften' im Ostharz zu setzen fand ich hingegen gelungen, zumal auch nicht damit gegeizt wurde die Gründe dafür mehrfach zu erwähnen und somit öffentliches Bewusstsein für die Probleme Südniedersachsens zu schaffen. Natürlich hätte man hier eher Wernigerode mit Goslar oder Braunlage mit Schierke vergleichen können, aber um den Kontrast noch deutlicher zu machen bietet sich Wernigerode vielleicht sogar an, Schierke womöglich in ein paar Jahren.

Marketingtechnisch sind das sicherlich keine schönen Bilder, aber es erhöht vielleicht zumindest etwas den Druck auf die Niedersächsische Landesregierung sich ähnlich wie das Land Sachsen-Anhalt mehr für den Harz zu engagieren und hält unseren Politikern ein wenig den Spiegel vor.

Dass das Torfhaus Harz Resort gut angenommen wird freut mich, ist aber keine wirkliche Überraschung. Kritik an kleineren Gastronomiebetrieben ist durchaus in Ordnung, es hat jedoch nicht jedes kleine Hotel ein finanzkräftiges Investoren-Konsortium im Rücken, welches es ihnen erlaubt eine ganze Siedlung in vielversprechender Lage abzureissen und alles nach ausgiebiger Analyse der Zielgruppe neu zu bauen.

Après-Ski am Hexenritt kann und wird nicht funktionieren, dazu benötigt man zumindest einen Skibus und noch mehr Übernachtungsgäste im Ort. Auch die Schirmbar ist nicht unbedingt ideal für diesen Zweck, besser wäre in jedem Fall eine vernünftige, gemütliche Hütte direkt unten am Ende der Talabfahrt.

Schön hingegen zu sehen, dass viele Familien und jüngere Leute sich wieder für den Harz interessieren und dass Angebote wie der Zipliner von Harzdrenalin so gut angenommen werden. Angebote wie dieses, Hochseilgärten, rasante Sommerrodelbahnen, Freizeitbäder und Thermen, Kletter- und Trampolinhallen, Standup Paddling Touren, usw. — das sind die Erlebnisse und Aktivitäten die benötigt werden, damit man sich in Orten wie Braunlage auch ohne Schnee beschäftigen kann.

Insgesamt ein guter und informativer Beitrag des NDR. Ein paar weitere, positive Beispiele, ggf. auch die eine oder andere Aufnahme aus dem Westharz, wenn es gerade mal nicht regnet oder vernebelt ist (das könnte allerdings auch ganz bewusst als Stilmittel verwendet worden sein) und etwas weniger Kritik am Ausbau des Skigebiets am Wurmberg hätten ihn allerdings noch besser gemacht, zumal es so rüberkam, als wenn man das Skigebiet nur für 4 bis 6 Wochenenden im Winter umgebaut hätte und sonst aus Mangel an Besuchern besser direkt geschlossen lässt. ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 14, 2015, 09:40:57 Vormittag
...auch ich fand den Bericht weitgehend gut!
Problem des Themas ist jedoch, dass der Westharz gegen den Osten so schlecht wegkommt, dass es touristisch starke Negativwerbung ist! Das ist ein schwerer Kollateralschaden, der sich wohl nicht vermeiden lies, wenn man das sensible Thema auf den Punkt bringen will. 

An Hintergrundfakten, warum der Westharz so sehr abgestiegen ist, wurde leider nur der Tourismus thematisiert, doch es gibt zwei weitere wesentliche Faktoren:
1. Das Ende des Bergbaus (Preussag) in den 80er Jahren vor der Wende, was eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Wirtschaftsexistenzen direkt und indirekt vernichtet hat und zu einem gravierenden Wegzug junger Leute führte, was Geschäftesterben, Wohnungsleerstand und Immobilienverfall nach sich zog. Statt dass man im Harz über ein Strukturwandelfond das Problem auffangen konnte (wie vielfach im Ruhrgebiet), kam die Wende und der Wegfall der Zonenrandförderung.
2. Hinzu kam im Immobilienbereich, dass der Westharz nach der Wende für Westberliner nicht mehr interessant war, die zuvor Ihre Ferienimmobilien dort hatten. Nun haben Berliner die Harzer Fewo verkauft und stattdessen ein Domizil im Brandenburger Seen, Spreewald oder Usedom gekauft. Das führte zu einem massiven Preisverfall und Renovierungsstau.

Von solch vielen konzentrierten Schlägen kann sich eine Region ohne massive Strukturhilfe nicht erholen!
Selbst wenn der Tourismus im Harz keine Entwicklungsfehler gemacht hätte, würde es dem Westharz heute nicht gut gehen, denn ohne eine gesunde lokale Einheimischenwirtschaft kann eine Region nicht funktionieren. Auch ein noch so gesunder Tourismus kann das nicht auffangen. Man sieht das sehr gut an der Pleite von Braunlage. Der Ort braucht feste Einwohner, noch schlimmer ist es in Hohegeis, Altenau, Wildemann...etc. Ohne massive Wirtschaftsförderung kommen die nicht. In den 90ern hatte ein Wirtschaftsstrukturwandel im Westharz ohne Investitionshilfe keine Chance zugunsten der massiv geförderten Neubundesländer.

Bezeichnend sind ja auch die Tourismuszahlen, Was der Westharz verloren hat, hat der Ostharz knapp hinzugewonnen. Es ist also nur weitgehend eine Umverteilung von West nach Ost, weil dort die Infrastruktur moderner ist.
Geschlafen hat der Westharz dahingehend, dass man nach den starken Zuwächsen nach der Wende erfolgsbesoffen gewesen ist und nicht weit genug voraus geschaut hat.  Statt sofort vor Auslaufen der Zonenrandförderung zu investieren hat man zusätzliche Gewinne mitgenommen. Ossis haben den Harz nach der Wende überhaupt nicht mehr besucht, die sind komplett in die Alpen gefahren oder in den Süden geflogen. Es waren Wessis, die in den 90ern starkes Interesse am (Ost)Harz hatten und bis 1994 die Belegungszahlen im Westharz noch stabil hielten. Dann kam die große Depression, weil der Westharz auf dem Niveau der 80er stehengeblieben ist.
 
Was mich im Bericht massiv gestört hat ist unsere Knolle (Ballermann) und die einseitig kritische Position des NDR gegen das Skigebiet zugunsten der HSB! Dabei ist letztere ja bekanntermaßen unrentabel und zieht keine nennswerten Touristenzahlen nach Braunlage. Eine Seilbahnverbindung Braunlage-Schierker Bhf. würde die Situation inkl. Wintersport viel besser lösen - wie ich ja seit Jahren bei den Offiziellen ungehört betone. Hier hat der NDR mit Knolle und dem Groller die falschen Berater.
Was daher gefehlt hat ist der Angriff gegen die vielen Blockaden des NP, die kommen immer mit Persilschein davon.

Problem ist ja (wie gut aufgezeigt), dass viele nicht über den Tellerrand hinausschauen können und einseitig ihr Süppchen kochen wollen. Auch unserem "Harzer Groller" fehlt die Weitsicht mit seinem HSB-Engagement. Er kann zwar punktiert kritisieren, aber ich mag keine Kritik ohne brauchbare Vorschläge wie es besser gehen kann.

Knolle hat jedoch richtig aufgezeigt, dass der Harz seine Highlights nicht gut vermarktet. Keine andere Region hat so viel Weltkulturwerbe zu bieten wie der Harz. Die gut vermarktete Summe aller Highlights ist das wirksame Mittel (von Skigebiet, ober Welterbe, Kultur bis NP). Das geht nur in einer übergreifenden Koop und daran hapert in der Praxis gewaltig.

Die Verantwortlichen handeln kleinkariert wie im Kindergarten wofür das Motivationssymbol "Mein Herz schlägt für den Harz" auf der Tagung bezeichnend ist! Vielleicht sollten die Harzer Kommunen und Länder den Bremer Professor als Mentor engagieren mit letztendlicher Entscheidungsbefugnis, wenn man sich nicht einigen kann... dann kommt vielleicht endlich mal was gemeinsam Konstruktives in dem notwendigen Tempo heraus. 

Ich hoffe jedenfalls, dass der Bericht einige Wellen schlägt und was in Bewegung setzt - allerdings befürchte ich, dass sich die Gesamt-Harzer Dickfälligkeit einmal mehr behauptet.
Den Untätigkeitshieb gegen die NDS-Landesregierung fand ich sehr gut!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 14, 2015, 09:44:48 Vormittag
gestern online heute in der GZ:
Nüsse: Mehr als 100 Schneetage realistisch
Seilbahngesellschaft zieht eine positive Bilanz - Jetzt will sich die Stadt mit dem Ausbau der Straße beschäftigen.

verzeiht mir, wenn ich jetzt nciht alles abtippe und nur zusammenfasse...

Nüsse: -haben gezeigt, das mehr als 100 Schneetage realistisch sind
            -positive Bilanz der Wintersaison,  jetzt aber auch Stadt und eingie Grundstückseigentümer in der Pflicht
            -am letzten Tag kam 20 Wintersportler, die meisten mit Saisonkarte
            -insgesamt 105 Schneetage, trotz wetterbedingten späten Starts
            -auch nächstes Jahr Saison bis Ostern
            - Stadt muss Straße zum Hexenritt ausbessern und verbreitern, damit eine bequeme Anfahrt und ein Skibus möglich ist

Grothe: - eine Verbreiterung ist wünschenwert, aber die Finanzierung von ca. 1 Mio unklar. Die Straße ist eine als Privatstraße der Kommune vom Landkreis Goslar übernommen (mit 375000€ für die Ausbesserung). Ausbessung ist zugesagt.

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 14, 2015, 11:23:53 Vormittag
Die NDR Abstimmung steht bei 47% für Skifahrinfrastruktur.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 14, 2015, 11:43:28 Vormittag
Bei 42 Stimmen sind das fast alles wir ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am April 14, 2015, 11:50:43 Vormittag
Ich find die Anbindung an die WSB ja weiterhin gut. Nicht, wegen der Fahrt zum Brocken, sondern wegen der Anbindung an ÖPNV.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 14, 2015, 02:10:00 Nachmittag
Ich war heute kurz zur Zertifizierung in Braunlage und konnte auch einen Blick auf den Artikel werfen. Die wichtigste Botschaft ist für Braunlage folgende:

Goslarsche Zeitung, 14.4.2015, "Nüsse: Mehr als 100 Schneetage realistisch",  von Michael Eggers:
Zitat
[...]
Nüsse unterstreicht, die Saison werde im nächsten Jahr wieder bis Ostern gehen. "Darauf können sich Vermieter und Urlauber schon einmal einstellen", sagt er. 2016 würden die Osterferien in Niedersachsen bis zum 2.April gehen, un so lange sollen die Lifte wieder laufen.
[...]

D.h. in den nächsten Jahren werden sämtliche umliegende Bundesländer daran gewöhnt, dass im Harz zu Ostern nicht nur ab und zu sondern regelmäßig Skibetrieb ist.

Schleswig-Holsteinische Ferien sind 2016 übrigens bis zum 9.4., ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 14, 2015, 03:22:44 Nachmittag
...ich find es sehr mutig eine Skisaison bis Ostern schon jetzt großspurig anzukündigen. Das macht kein anderes Mittelgebirgsskigebiet. Die Witterung im März ist hierfür nicht kalkulierbar, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gegeben ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 14, 2015, 03:41:20 Nachmittag
Die WSB macht derzeit gutes Marketing, und nichts anderes ist diese Ansage. Wenn es nicht klappt, ist das Wetter schuld ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Exilharzer am April 14, 2015, 04:12:31 Nachmittag
Also Ostern 2016 (Ostersonntag 27.03) halte ich auch für realistisch, dafür sollte aber wenn mann das sicher halten will den Schneiteich mindestens drei mal leeren und damit mindesten 50 besser 70cm Kunstschneegrundlage schaffen.
Aber ob Ostern 2017 (Ostersonntag 16.04) und damit Ostern immer zum Skifahren in den Harz realistisch ist wird die Zukunft zeigen...

Was ich schade finde, ist dass es keinen Ausblick auf die Zukunft der Infrastruktur in dem Interview zugeben scheint, z.B. was ist mit der Beschneiung des Nordhangs?

Aber vielleicht kommt ja noch das große Saisonfazitmitausblickindiezukunftstatement von Hexenritt ;)

Viele Grüße aus dem Exil
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 14, 2015, 04:26:26 Nachmittag
...ich find es sehr mutig eine Skisaison bis Ostern schon jetzt großspurig anzukündigen. [...]

Also, ich gebe sogar eine Schneegarantie. Wer bei mir für Ostern 2016 bucht und es ist kein Skibetrieb, darf kostenlos stornieren.

DAS ist großspurig ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 14, 2015, 04:38:41 Nachmittag
 ;D

falls es nicht klappt... hier

http://www.miet24.de/mieten/events-und-messen/entertainment/schneemaschine/schneekanone-schneemaschine-schnee-effekt-auf-fluidbasis-einsatz-bei-jeder-temperatur-1007426 (http://www.miet24.de/mieten/events-und-messen/entertainment/schneemaschine/schneekanone-schneemaschine-schnee-effekt-auf-fluidbasis-einsatz-bei-jeder-temperatur-1007426)

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am April 14, 2015, 06:25:06 Nachmittag
Hallo zusammen. ...melde mich kurz mal von unserer fast fertigen neuen Wohnung.wir haben letzte Woche eine Buchung für Feb. 2016 bekommen...die Gäste kommen direkt aus dem Sauerland!!
Schneesicherheit ist ja nun gegeben :P
 Wenn trotzdem nur Wanderwetter sein sollte, können die Gäste das Harzer Wasserregal bewandern
.....




Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am April 14, 2015, 06:28:12 Nachmittag
Klappentext zu „Oberharzer Wasserregal (Oberharzer Wasserwirtschaft)“Damit dieses einmalige Freilichtmuseum für jeden Wanderer und Besucher der Region gut zugängig ist, haben die Harzwasserwerke 22 Wanderwege auf einer Gesamtstrecke von über 100 km angelegt. Die sogenannten WasserWanderWege führen entlang zahlreicher Teiche, Wasserläufe und Gräben. Eine Vielzahl von Hinweistafeln informiert über die besonderen Vorkommnisse entlang der Wege. In diesem Buch werden alle 22 WasserWanderWege und die sehenswerten Bauwerke ausführlich beschrieben.

Ich habe das Buch für unsere Leseecke in der Wohnung bestellt! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 14, 2015, 08:10:01 Nachmittag
Die NDR Abstimmung steht bei 60,6% (80 Personen) genau richtig für die Skifahrinfrastruktur.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 14, 2015, 08:46:11 Nachmittag
Klappentext zu „Oberharzer Wasserregal (Oberharzer Wasserwirtschaft)“[...]

Ich habe das Buch für unsere Leseecke in der Wohnung bestellt! ;D

Danke für den Hinweis! Ist jetzt auch für unsere Fewos bestellt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 14, 2015, 09:35:53 Nachmittag
Hier ein Bericht über die erfolgreichste Saison aller Zeiten am Wurmberg.


http://www.antenne.com/news-service/nachrichten/1504/mehr-skifahrer-als-je-zuvor-am-wurmberg/ (http://www.antenne.com/news-service/nachrichten/1504/mehr-skifahrer-als-je-zuvor-am-wurmberg/)

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am April 14, 2015, 09:42:32 Nachmittag
" die alpine Infrastruktur auszubauen"

heißt das mehr Pisten, neue Lifte oder heißt das bessere Zufahrten ( Skibus, Parkplätze)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 14, 2015, 09:57:52 Nachmittag
" die alpine Infrastruktur auszubauen"

heißt das mehr Pisten, neue Lifte oder heißt das bessere Zufahrten ( Skibus, Parkplätze)

Im Idealfall natürlich alles!
Vielleicht kann ja mal jemand Karten legen😳?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 14, 2015, 10:05:02 Nachmittag
Hier ein Bericht über die erfolgreichste Saison aller Zeiten am Wurmberg.
http://www.antenne.com/news-service/nachrichten/1504/mehr-skifahrer-als-je-zuvor-am-wurmberg/ (http://www.antenne.com/news-service/nachrichten/1504/mehr-skifahrer-als-je-zuvor-am-wurmberg/)

Mir gefällt die in dem Bericht genannte Zahl von gut 200.000 Skibesuchern. Wenn die Zahl stimmt, deckt sie sich mit meinen Erwartungen. Für diese Zahl sind die Liftkapazitäten jedoch definitiv viel zu gering. Da braucht es eine Liftkap. von mind. 10.000 Pers./Std. Immerhin hat die WSB jetzt Zahlen mit denen Sie weiter planen kann, was sie ja bereits fleissig tut (Westhang + 6KSB Hexenritt).
Man kann also jetzt wirklich sagen, dass der Ausbau ein voller Erfolg ist! Bei diesen Zahlen haben die die bisherigen Investition in max. 5 Jahren wieder drin, weil die Kalkulation um mehr als das Doppelte übertroffen wurde. Jetzt hoffe ich auf Flutlicht und Beschneiung der oberen Bratwurstabfahrt für die kommende Saison. Insbesondere Flutlicht lässt die Einnehmen weiter steigen.

Das Potenial des Skigebietes bei weiterem Ausbau (Westhang+ Schierke) sehe ich in Anbetracht des Einzugsgebietes bei bis zu 400.000 Ersteintritten. Dann wäre der Wurmberg nach Winterberg und Feldberg die Nr. 3 der Mittelgebirge was Besucher angeht.

Weiter so...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am April 14, 2015, 10:29:38 Nachmittag
1,6 Prozent weniger Übernachtungen in Braunlage und Hohegeiß!
http://www.goslarsche.de/lokales/braunlage.html

Bleibt abzuwarten, ob sich die lange Skisaison in 2015 auf die Übernachtungszahlen auswirken, oder ob es überwiegend Tagestouristen waren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 14, 2015, 10:56:01 Nachmittag
@manitou: wie kommst du auf deine Zahlen, dass min. 10.000 Personen/h nötig sind. Bei grob 100 Skitagen sind es 2000 im Schnitt pro Tag (ja, ich weiß, es ist eine Milchmädchenrechnung, dennoch ein Indiz). Man könnte also damit argumentieren, dass im Schnitt 2000/h reichen würden :-). Klar kommt das nicht hin, weil diese Betrachtung Wochenende und Ferien außer Acht lässt, aber wirtschaftlich muss eine möglichst gute durchschnittliche Auslastung angestrebt werden. Rein wirtschaftlich betrachtet ist der Wurmberg schon mit mehr als der Doppelten Kapazität versorgt, als im durchschnittlichen Bedarf.
Amortisation nach 5 Jahren? Bei gering geschätzten 8mio Zusatzinvestitionen wären das Tilgngen von 1,4mio pro Jahr. Bei 200000 Skifahrern rechnen wir mal mit 20 eur im Schnitt. Also 4 Mio Skiumsatz. Rein theoretisch müssten wir jetzt noch den alten Umsatz vorm Umbau abziehen, das lassen wir mal. Dann müssten sie für eine 1,4 Mio Tilgung 40% Cashflow haben. Da würde kein Investor beim Winterberg zögern.
Ich habe bewusst wieder den advocatus diavoli gespielt. Diskussion gestartet :-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 15, 2015, 12:42:15 Vormittag
@manitou: wie kommst du auf deine Zahlen, dass min. 10.000 Personen/h nötig sind.

Ich hab mal in einer Studie gelesen, dass ein Skigebiet dahingehend kalkuliert wird, dass an Spitzentagen die Soll-Liftwartezeit nicht mehr als 15 Min. betragen sollte. Bei 4000 Pers. Wochenendspitze am Wurmberg wäre das sogar eine Liftkap. von mind. 16.000 Pers./Std., Hier ist allerdings abzuziehen, dass nicht alle 4000 Leute den ganzen Tag und gleichzeitig auf der Piste sind. Es sind 25-33% zu bereinigen, was dann rechnerisch 10-12tsd Pers./Std. Liftkapazität ergibt. In den Spitzenstunden zwischen 11 und 14Uhr entsteht dann jedoch meist einen Überhang an Wartezeit von ca. 20 Min.

An Spitzentagen jedoch hat der Wurmberg derzeit eine Wartezeit von 30-50 Min. je nach Lift. Rein rechnerisch kann man an Spitzentagen nur einmal pro Stunde abfahren. Die tatsächliche Liftkap. für Skifahrer wird von der WSB in der Studie mit theoretisch ca. 3900- und praktisch mit 2550 Pers./Std angegeben, wenn man man Rodler und Fußgänger abzieht.

Mein Wissen hinsichtlich Finanzkalkulation will ich nicht öffentlich posten - nur soviel:
Vor dem Ausbau hatte die WSB lt. Studie im 10 Jahresschnitt ca. 35.000 Skifahrer Ersteintritte - saisonal schwankend je nach Schneelage zwischen 3500-84000 Besuchern bei durchschnittlich 67 Skitagen pro Saison. Jetzt zählt man 200000 Skifahrer bei einem sagen wir Schnittpreis von 20€. Den Großteil der Wintereinnahmen machten vor dem Ausbau jedoch im Schnitt 75000 Fußgänger pro Wintersaison aus.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am April 15, 2015, 01:32:41 Vormittag
Klar kommt das nicht hin, weil diese Betrachtung Wochenende und Ferien außer Acht lässt, aber wirtschaftlich muss eine möglichst gute durchschnittliche Auslastung angestrebt werden.
Der Ferien/Wochenendfaktor ist immens und nicht zu unterschätzen. Das Potential was man in der Hauptsaison durch zu geringe Lift- und Parkplatzkapazitäten nicht ausschöpfen kann, das kann man durch eine lange Vor- und Nachsaison in meinen Augen nicht kompensieren. Die durchschnittliche Auslastung dürfte da eher zweitrangig sein. Wir dürfen nicht vergessen dass Skifahren im Harz trotz des Ausbaus unter norddeutschen Skifahrern immer noch ein Geheimtipp ist. Das Potential ist in meinen Augen riesig, aber wenn die ganzen skibegeisterten Hamburger, Braunschweiger und Hannoveraner erst mal auf den Geschmack gekommen sind dann dürfte am Wurmberg absolut Land unter sein was dann im Endeffekt die Leute wieder abschrecken würde wieder zu kommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 15, 2015, 07:02:21 Vormittag
yes ...dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 15, 2015, 07:34:50 Vormittag
Sind in den 200.000 Skibesuchern eigentlich auch Wanderer / Rodler bereits enthalten oder werden die noch separat erfasst?

In jedem Fall ein sehr gutes Ergebnis für die WSB, dass auf jeden Fall Mut machen sollte, insbesondere, wenn man betrachtet, dass es an Spitzenwochenenden sogar eine noch deutlich höhere Nachfrage gab, sie aber nicht befriedigt werden konnte, schlicht weil die Besucher im Stau standen oder keinen Parkplatz mehr bekommen haben.

Es scheint also durchaus so, als ob da noch einiges an Potential nach oben bestehen würde. Der erste, finanziell wahrscheinlich auch nicht allzu aufwändige Schritt, sollte tatsächlich sein die obere Bratwurstabfahrt und den Nordhang zu Beschneien und ein Flutlichtangebot zu schaffen, was den Besucheransturm vor allem an Spitzentagen ggf. noch etwas entzerren könnte.

Auf den auf der Webseite der WSB seit der Neugestaltung beworbenen "Freestyle-Parcours mit zahlreichen Features am Sonnenhang" (http://wurmberg-seilbahn.de/ski-snowboard.html) warte ich im Übrigen auch noch! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 15, 2015, 08:25:59 Vormittag
...der Bericht nennt explizit Skifahrer!
Wenn man auch Fußgänger und Rodler einbezieht können es lt. den Besucherangaben in der Montenius-Studie nicht 3x mehr sein als in vergangenen Wintern sondern nur etwa doppelt so viele.

In guten Wintern (schlechte Winter nicht eingerechnet) hatte die WSB in einer Saison vor dem Ausbau 50-84 tsd Skifahrer, so dass die Angabe von 3x soviel ungefähr hinkommmen kann, wenn man die Aussage nach meiner Lesart versteht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 15, 2015, 08:34:00 Vormittag
Moin,

Ich habe ja gezielt niedrig gerechnet, um eure Rechenemthoden kennen zu lernen. Oder sind die 10.000 leute/h und die 5 Jahre einfach aus der Luft gegriffen? Mich interessieren einfach solche Zahlenspielchen. Derzeit dürfte der Wurmberg 6.500 pers/h haben. Also wollt ihr einen starken oder zwei Lifte mehr haben. Man bräuchte neue Pisten und neue Parkplätze. Das würde locker nochmal 15mio kosten. Ich fände als Skifahrer nicht schlecht, allerdings müssten dann nochmal mindestens die Zahl verdoppelt, oder verdreifacht werden, um die Kredit dann bedienen zu können. Ohne dritte Talfahrt ginge es auch nicht.
Mit anderen Worten: ohne eine Ausweiterung nach Schierke ist ein weiterer Ausbau rein wirtschaftlich gesehen kritisch.
Investitionen rechnen sich nur, wenn wirklich dauerhaft mehr Leute aktiviert werden können und nicht nur zwei Wochenende im Jahr bedient werden.

Freue mich auf weitere Diskussionen :-).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 15, 2015, 09:17:38 Vormittag
@manitou: wie kommst du auf deine Zahlen, dass min. 10.000 Personen/h nötig sind. Bei grob 100 Skitagen sind es 2000 im Schnitt pro Tag (ja, ich weiß, es ist eine Milchmädchenrechnung, dennoch ein Indiz). Man könnte also damit argumentieren, dass im Schnitt 2000/h reichen würden :-).

Wenn man im Schnitt von 2000 Personen / Tag ausgeht (was ja nicht so recht stimmt, da unter der Woche häufig deutlich weniger Besucher dort sind, als an den Wochenenden), so würde eine Kapazität von 2000 Personen / Stunde gerade mal ausreichen um jeden Besucher and durchschnittlichen Tagen exakt 1 Mal nach oben zu befördern.

Nimmt man nun an, dass man für die Hexenwiese zwischen 1 und 10 Min. / Abfahrt benötigt (je nach Können) und für die anderen Abfahrten (Berg — Mitte / Berg — Sessellift) zwischen 3 und 15 Min. / Abfahrt und berücksichtigt Wanderer und Rodler, die sich auch auf die Kapazität der Seilbahn auswirken, so würde man schon auf ziemlich erhebliche Wartezeiten kommen ähnlich denen, wie man sie an einem Wochenende bei guter Schneelage und Sonnenschein am Wurmberg auch vorgefunden hat.

Sicherlich muss sich jede Investition auch wirtschaftlich rechnen, aber es besteht auf jeden Fall noch Luft nach oben und man sollte versuchen die Besucher nicht zu verprellen, was bei rechnerischen Wartezeitkalkulationen von 1 Stunde / Fahrt / Besucher auf jeden Fall passieren würde.

Im letzten Winter gab es einige sagen wir mal kritische Wochenenden, wo sicherlich bei vielen die Schmerzgrenze erreicht oder gar überschritten würde. Sollten noch mehr Besucher den Weg in den Harz finden werden sich die ersten mit Sicherheit direkt wieder andere Alternativen suchen. Die Kalkulationen und Entscheidungen sollte man aber der WSB überlassen — ich denke sie kann anhand der Zahlen schon recht gut einschätzen in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird.

Unabhängig davon wäre ein Ausbau Richtung Schierke natürlich mehr als wünschenswert, keine Frage! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am April 15, 2015, 10:02:24 Vormittag
Die im Bericht genannte Zahl von insgesamt 200.000 Gästen in diesem Winter kann definitiv nicht stimmen.
Entweder wurde hier bei den sog. Skierdays (die sog. Ersteintritte) etwas am System verwechselt, man hat bei/mit den Beförderungsmengen / Drehkreuzzutritten etwas verwechselt oder man hat die Zahl mit Absicht "hochfrisiert".
200.000 Gäste bei einem mittleren Umsatz von ca. 20,- € / Gast wäre eine reine Brutto-Einnahme von 4 Mio.€ - absolut utopisch ...

Das einfachste ist: einfach mal online in die Bilanz 2015 der WBS zu schauen - geht dann allerdings erst Mitte 2016 - und zu vergleichen, welche Umsätze dort angesetzt wurden ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 15, 2015, 10:08:23 Vormittag
Ups, da ist ein Denkfehler bei mir, danke. Genau sowas suche ich bei Diskussionen :-).
Jetzt kann ich mich an die 10.000 sogar anschließen. Die Rentabilitätsberechnung für neue Anlagen bleibt jedoch so lange bestehen, bis das Parkplatzproblem gelöst ist.
Und nein, ein Skibus von Schierke ist nicht reiz- und sinnvoll. Viel zu teuer.
Da bleibt fast nur den Hexenrittsessel auf 6er aufzurüsten und mit dem 4er eine neue (schon im Bebauungsplan genehmigte) Piste zu erschließen, wie schon im Interview vor ein paar Wochen einmal angedacht.
Die sinnvollste Erweiterung? Schierke :-). Aber das liebe Geld...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 15, 2015, 10:17:34 Vormittag
Die im Bericht genannte Zahl von insgesamt 200.000 Gästen in diesem Winter kann definitiv nicht stimmen.
Entweder wurde hier bei den sog. Skierdays (die sog. Ersteintritte) etwas am System verwechselt, man hat bei/mit den Beförderungsmengen / Drehkreuzzutritten etwas verwechselt oder man hat die Zahl mit Absicht "hochfrisiert".
200.000 Gäste bei einem mittleren Umsatz von ca. 20,- € / Gast wäre eine reine Brutto-Einnahme von 4 Mio.€ - absolut utopisch ...

Das einfachste ist: einfach mal online in die Bilanz 2015 der WBS zu schauen - geht dann allerdings erst Mitte 2016 - und zu vergleichen, welche Umsätze dort angesetzt wurden ...

Ich glaube die 4 Mio. Umsatz durch Skifahrer von Usul waren rein hypothetisch und standen in keinem Bericht — auf die Bilanz der WSB bin ich aber auf jeden Fall gespannt. Sollte das mit den 200.000 Wintersportlern verglichen mit 50.000 — 85.000 zuvor hinkommen, dann sollte es eigentlich auch nicht wirklich verwunderlich sein, dass man bereits jetzt darüber nachdenkt weitere Investitionen vorzunehmen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 15, 2015, 10:28:15 Vormittag
Die im Bericht genannte Zahl von insgesamt 200.000 Gästen in diesem Winter kann definitiv nicht stimmen.
200.000 Gäste bei einem mittleren Umsatz von ca. 20,- € / Gast wäre eine reine Brutto-Einnahme von 4 Mio.€ - absolut utopisch ...
Warum? Ich halte diese Zahl für sehr realsitisch im Vergleich zu anderen Mittelgebirgsskigbieten (Oberwiesenthal, Arber ca. 300tsd, Willingen 200, Feldberg 500 Winterberg 500-600) und die Skifahrer am Wurmberg werden steigen, weil das Potential enorm ist - die haben grad erst angefangen als Skigebiet ernst genommen zu werden.

...dann sollte es eigentlich auch nicht wirklich verwunderlich sein, dass man bereits jetzt darüber nachdenkt weitere Investitionen vorzunehmen.

...sehe ich genauso Max! Die Kasse muss geklingelt haben, sonst würde ein Skigebiet nicht so schnell nach dem Ausbau öffentlich weitere Ausbauten ankündigen.  Die haben Blut geleckt, was da rauszuholen ist und was man jahrelang verschlafen hat!

Warum wohl wurde in Winterberg so schnell und viel investiert?! IFT hatten den Winterbergern eine Verachtfachung des Umsatzes mit Beschneiung vorausgesagt - scheint eingetreten zu sein! Wenn in diesem Jahr dort der 8er Poppenberg und die 4SB Käppchen kommen, haben die zumindest im Skiliftkarussell den Endausbauzustand quasi erreicht. Danach werden dort wohl primär Snowmaker angeschafft.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 15, 2015, 10:51:56 Vormittag
Die Zeiten der Auslastung kann man auch gut anhand der Hexenritt Webcam abschätzen:
http://www.bergfex.de/wurmbergseilbahn-braunlage/webcams/c7399/?archive=1

Ich komme auf über 60 Tage an denen der Hexenritt-Parkplatz (Kapazität ca. 600 Autos) in der Saison 2014/15 voll ausgelastet war. Man kann davon ausgehen, dass der Parkplatz an der Talstation (Kapazität ca. 600 Autos) an den gleichen Tagen ebenfalls ausgelastet war. D.h. bei einer Besetzung der Autos mit nur einem Wintersportler ergäbe diese pessimistische Abschätzung schon 72000 Besucher. Die Anzahl der Übernachtungsgäste, die zur Fuß bei der Talstation eingestiegen sind, kann man nur schwer abschätzen, aber mehr als 200.000 Wintersportler insgesamt halte ich für sehr realistisch.

... es wird an der Zeit, dass Mani hier rehabilitiert wird, der genau vor so einem Szenario gewarnt hat.  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 15, 2015, 10:52:38 Vormittag
Die 200.000 kamen nicht von mir, die 20€ schon. Habe einfach einen Wert zwischen den jeweiligen Stundenkarten, Tageskarten und Preisen der Nachsaison genommen. halte ich nicht für unrealistisch. Aber ja, es ist hypothetisch. Genaueres könnte nur der WSB selbst sagen ;-).
Aber den Umsatz brauchen sie doch auch, um die Investition/Kredite innerhalb von 10 Jahren wieder zurückzuführen. Beim NDR Bericht haben sie 8Mio investiert und erwähnt, dass es sich in 10 Jahren gerechnet haben soll (10 Jahre ist ein vollkommen normaler Wert für Investionen). Jede andere Zahl, die ich gehört hatte, war sogar deutlich höher. Das macht immernoch 800.000 Tilgung im Jahr und  wären bei den 4 Mio Winterumsatz immer noch stolze 20% des berechneten Umsatzes (und bitte nicht Umsatz mit Gewinn verwechseln...). Also ja, sie brauchen den Umsatz. Das war schon vorsichtig angenommen.

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am April 15, 2015, 10:55:31 Vormittag
Zitat
Warum wohl wurde in Winterberg so schnell und viel investiert?! IFT hatten den Winterbergern eine Verachtfachung des Umsatzes mit Beschneiung vorausgesagt - scheint eingetreten zu sein! Wenn in diesem Jahr dort der 8er Poppenberg und die 4SB Käppchen kommen, haben die zumindest im Skiliftkarussell den Endausbauzustand quasi erreicht. Danach werden dort wohl primär Snowmaker angeschafft.

Warum wurde so viel investiert? Weil man aus "Verzweifelung" den Schritt nach vorne gehen muss(te) - ganz oder garnicht (ich will nicht sagen "wenn der Karren vor die Wand fährt, dann ist der Schwung dabei egal, weil hinterher sind wir eh platt"). Vor dem letzten Winter sah es bei einigen Winterberger Liftbetreibern äußerst schlecht aus (z.B. Slalomhang an der Kappe). Hätte der nicht stattgefunden, hätte hier eine massive Bankrottwelle die Runde gemacht. Es sieht also nicht alles so rosig aus, wie es immer dargestellt wird. Und das Thema Snowmaker: ein Witz! Wie will ich mit dem Gerätchen die Unterlage für die Unmengen an Wintergästen erzeugen? Für eine Skihalle: kein Thema. Aber in einem freien Gelände? Witzlos ...

Und die Frage wird sein (obwohl uns das ja alle letztlich nichts angeht): ist das Eis, auf das sich die WSB dort begibt, nicht äußerst dünne? Was ist, wenn der nächste Winter schlecht wird oder ausfällt? Wer sagt denn, dass wir zu Ostern 2016 wieder diese glückliche (aber nicht übliche) Schneepracht kriegen? Wie oft ist denn Weihnachten die letzten Jahre schon "ins Wasser / ins Grüne" gefallen?

Letztlich: drücken wir die Daumen und hoffen. Ob's die Hoffnung alleine dann macht? Keine Ahnung. Schlußendlich hat der NDR-Bericht dann doch Recht: armes Niedersachsen! Mit dieser Landesregierung wird's im Harz wohl nix Sinnvolles mehr geben ...

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am April 15, 2015, 11:10:12 Vormittag
Betrachtet man die möglichen Steigerungen, bekommt die Zufahrtsituation neue Aktualität (Kreuzung Puppe, Stau ab Dr. Barner Sanatorium).
Noch mehr Parkplätze? Ich bin kein bekennender Grüner, aber da sträubt sich mir dann doch das Gefieder. Parkhaus - wer kanns bezahlen?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 15, 2015, 11:17:44 Vormittag
Das liegt weniger an der Landesregierung als an der Förderpolitk von EU und Bund. Die Gebiete für die EU Fonds werden in der Regel immer für 6 Jahre festgelegt und machen an Landesgrenzen halt. Das ist das ganze Problem der Region. Bei den reinen Landesförderungen kämpfen alle mit ähnlichen Mitteln, bei EU Förderungen nicht...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am April 15, 2015, 12:34:05 Nachmittag
Der Großteil der für Spitzentage angegebenen 4000 Personen dürfte zwischen 11-12 Uhr gleichzeitig im Skigebiet sein, wenn die Vormittagsgäste noch da sind und die (Mehr-)Tagesgäste sowie einige Nachmittagsgäste schon da sind. Die Parkplätze, die die Vormittagsgäste nach einiger Zeit freigeben, dürften dann sofort wieder besetzt werden. Zeitweise dürften mindestens 3000 Personen gleichzeitig im Gebiet sein. Wenn mehr Parkplätze vorhanden wären, wäre die Zahl noch deutlich höher.

Die Förderleistungsangaben der WSB belaufen sich auf theoretische rund 5000 Pers/h (4SB:1800, Nordhang:1200 , 6EUB:1000, Hexenwiese:1000). Selbst theoretisch könnte so zu Stoßzeiten nicht jeder Gast zweimal pro Stunde fahren. Die theoretischen Förderleistungen werden natürlich nicht erreicht. Wenn man die Fußgänger berücksichtigt (Rodler nutzen nur die erste Sektion und sind bei Betrachtung der 6EUB als eine Anlage irrelevant) sollte die 4000 Pers/h Marke kaum fallen. Obwohl durch den Parkplatzmangel die Zahl der Gäste beschränkt ist, ist die Förderleistung für akzeptable Wartezeiten an den Hauptanlagen deutlich zu gering.

Von den am Wurmberg verfügbaren Hängen ist keiner gut erschlossen. Der Hexenritt ist mittelmäßig erschlossen. Der Nordhang ist auch maximal mittelmäßig erschlossen. Der Westhang ist gar nicht erschlossen. Sowohl der obere als auch der untere Teil des Talabfahrtsbereichs sind schlecht erschlossen. Der Übungsbereich ist ebenfalls nicht gut erschlossen. Man hat also auch ohne Schierke jede menge Potential für Verbesserungen. Das dafür benötigte Geld ist allerdings nur bedingt vorhanden. Wenn es man wollte (und könnte) , könnte man durchaus 50Mio investieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 15, 2015, 09:53:47 Nachmittag
Im Großen und Ganzen kann man sagen das die Herren der WSB mit Sicherheit alle Probleme im Blick haben. Mit einer sehr guten Saison im Rücken und dementsprechenden Zukunftsaussichten, werden die Herren bestimmt alles tun um die aktuellen und zu erwartenden Probleme unter einen Hut zu bekommen. Auch wenn das nicht einfach wird, aber die Chance ist da und der Versuch diese zu ergreifen wird mit Sicherheit unternommen werden. Da bin ich mir ziemlich sicher. Prioritäten heißt dann nur das Zauberwort!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 15, 2015, 10:07:18 Nachmittag
Und hier mal was anderes aus dem Harz
Zwar schon etwas älter aber dennoch Interessant!

Sorry, aber könnte den Link irgendwie nicht kopieren.


Was wächst hier zusammen?
Wiedervereinigung, einmal andersherum: Im Harz, an der früheren Grenze, will sich ein Landkreis aus dem Westen einem im Osten anschließen. Das ist schwieriger als gedacht VON FRIDA THURM

DIE ZEIT Nº 45/2014
31. Oktober 2014  16:02 Uhr  12 Kommentare
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Harz
Bis heute Grenzregion: Der Harz ist immer noch aufgeteilt in Ost und West  |  © Thomas Peter/Reuters
Im Harz hält die Wiedervereinigung wochentags nur bis 12.50 Uhr. Dann läutet die Glocke des Gymnasiums im niedersächsischen Braunlage, und die Jungen und Mädchen machen sich auf den Heimweg. Plötzlich bietet sich wieder ein Bild der Teilung: Die Schüler aus Braunlage laufen zu Fuß nach Hause. Die aus Benneckenstein, Sachsen-Anhalt, hingegen steigen in einen gecharterten Bus; und wenn unter der Landstraße das Flüsschen Warme Bode vorbeirauscht, ziemlich genau nach der Hälfte des Weges, haben sie die ehemalige deutsch-deutsche Grenze überquert.

So geht das, seitdem vor einigen Jahren Eltern aus dem sachsen-anhaltinischen Teil des Harzes sich entschieden, ihre Kinder nicht ins doppelt so weit entfernte Gymnasium in Wernigerode zu schicken. Die 30 Kilometer dorthin führen über den Berg und sind an Wintertagen manchmal unpassierbar. Hinzu kommt: Ohne die Schüler aus dem Osten wären die Klassen des West-Gymnasiums längst zu klein.

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Es ist nicht leicht, sein Kind in einem anderen Bundesland zur Schule anzumelden. Doch dies ist keine Geschichte über mutige Eltern, die sich dem föderalen Schulsystem widersetzen. Es ist eine Geschichte über den Stand der Wiedervereinigung im vielleicht deutschesten aller deutschen Mittelgebirge, das sich über Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und einen Zipfel Thüringens erstreckt und dessen höchster Berg, der Brocken, einst im Sperrgebiet lag. Denn 25 Jahre nach der Grenzöffnung tut sich hier etwas schier Unerhörtes: Der Westen ist auf den Osten angewiesen. Und wagt es, das offen einzugestehen.

Es geht um weit mehr als nur gemischte Schulklassen. Es geht um neue Grenzen, besser gesagt: darum, sie zu verschieben. Oliver Junk, Oberbürgermeister von Goslar in Niedersachsen, möchte den ganzen Harz zu einer Einheit machen – zusammengefügt aus den Landkreisen Goslar im Westen und Teilen des Kreises Harz im Osten, dazu der Kreis Nordhausen in Thüringen.

Er will diesen "Großkreis Harz" nicht aus romantischen Gründen schaffen, sondern weil sein eigener Landkreis zu klein und zu verschuldet ist, um auf Dauer zu überleben. Mit jedem Menschen, der stirbt oder wegzieht, bekommt der Kreis 995 Euro weniger aus dem kommunalen Finanzausgleich. Die Zeit drängt, und im eigenen Bundesland gehen die möglichen Partner aus: Der Kreis Osterode im Süden fusioniert lieber mit dem Kreis Göttingen, Wolfenbüttel im Norden will zu Helmstedt gehören. "Es kann nicht sein, dass der Landkreis Goslar irgendwann ganz allein dasteht", sagt Junk. Bleibt der Blick nach Osten.

Eigentlich könnte der Harz leichter zusammenwachsen als andere Regionen entlang des früheren Grenzstreifens. Die Identität als Harzer eint die Menschen. Gleich nach der Wende lebte der 1886 gegründete Harzklub, ein Heimatverein, auch im Osten wieder auf. Seitdem der Bergbau verschwunden ist, sind beide Seiten gänzlich abhängig vom Tourismus. Und beide kämpfen gegen ein Image, das viel mit röhrenden Hirschen, Wanderstrümpfen und Häkeldeckchen zu tun hat. Vor allem aber müssen die Städte und Landkreise auf beiden Seiten mit ansehen, wie ihre Bevölkerung schrumpft. Wer nicht gerade in der Hotellerie arbeiten will, geht nach der Schule weg, meist für immer.

Alle im Harz sollten ihre Chancen gemeinsam nutzen, ohne "rückwärtsgewandte Neiddebatten", hat Oberbürgermeister Junk vorgeschlagen. Doch die Idee, die da plötzlich im Raum steht, bedeutet eine Umkehr der Verhältnisse. Dass der Westen etwas vom Osten will, das ist neu. Nach der Wende wurden die neuen Bundesländer zwar größtenteils freundlich, aber doch eher mit einem Gefühl der Überlegenheit empfangen. Der östliche Harz holte sich bei den westlichen Nachbarn Tipps, wie mit dem neuen System umzugehen sei. Es ist eine reizvolle Vorstellung, dass sich ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall das Verhältnis von großem und kleinem Bruder umdrehen könnte.]HARZ
Was wächst hier zusammen?
Wiedervereinigung, einmal andersherum: Im Harz, an der früheren Grenze, will sich ein Landkreis aus dem Westen einem im Osten anschließen. Das ist schwieriger als gedacht VON FRIDA THURM
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am April 15, 2015, 10:08:50 Nachmittag
Das Wirtschaftsergebnis ist natürlich nicht bekannt aber...
meiner Meinung nach sollte folgendes passieren ( falls es finanziell möglich ist natürlich)
Vergrößerung der Kapazitäten - ein neuer Lift (Westhang plus Pisten) Grund Verteilung der Skifahrer auf mehr, leistungsstarke, Lifte und natürlich auf mehr Pistenfläche. Ein größeres Skigebiet bei gleicher Parkplatzsituation bedeutet leerer Lifte und Pisten... also glücklichere Skifahrer.
Mehr Pistenkilometer bedeutet mehr Abwechslung also könnten sich wahrscheinlich mehr Menschen vorstellen  längere Zeit in Braunlage zu bleiben- Hotels, FeWo, ... profitieren, also kommen mehr Skifahrer ins Gebiet ohne mehr Parkplätze am Lift zu brauchen.
Und nu Feuer frei :-D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 15, 2015, 10:26:48 Nachmittag
Du darfst die Tagestouristen nicht unterschätzen!
Die werden auch bei einen tollen neuen Westhang kein Zimmer nehmen.
Die werden vielleicht versuchen noch früher am Parkplatz zu sein....
Ich kenne so viele Skifahrer aus der Region die das neue Skigebiet noch nicht einmal gesehen haben. Gehört haben alle schon davon. Für mich ist da noch verdammt viel Potential. Denn wenn das Skigebiet noch größer und bekannter wird, kommt in Norddeutschland bald kein Skifahrer mehr drumherum den Wurmberg mal zu besuchen. Eine Parkplatzlösung muss dann auf jeden Fall her!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 16, 2015, 07:57:26 Vormittag
Du darfst die Tagestouristen nicht unterschätzen!
Die werden auch bei einen tollen neuen Westhang kein Zimmer nehmen.
Die werden vielleicht versuchen noch früher am Parkplatz zu sein....
Ich kenne so viele Skifahrer aus der Region die das neue Skigebiet noch nicht einmal gesehen haben. Gehört haben alle schon davon. Für mich ist da noch verdammt viel Potential. Denn wenn das Skigebiet noch größer und bekannter wird, kommt in Norddeutschland bald kein Skifahrer mehr drumherum den Wurmberg mal zu besuchen. Eine Parkplatzlösung muss dann auf jeden Fall her!

Ich denke auch, dass man sich hier auf jeden Fall etwas einfallen lassen muss. Durchaus möglich, dass es auch mehr Übernachtungsgäste geben wird, aber gleichzeitig wird auch die Anzahl der Tagestouristen wachsen, die einen Parkplatz brauchen.

Ein Shuttlebus vom Parkhaus Schierke halte ich nicht für die Lösung, eine weitere Vergrößerung des Parkplatzes am Hexenritt fände ich rein optisch auch nicht besonders schön, im Ort gibt es eigentlich keinen Platz für weitere Lösungen, was bleibt also übrig, wenn ein Parkhaus oder eine Tiefgarage zu teuer ist?

Die beste Lösung wäre vermutlich schnellstmöglich den Anschluss an Schierke zu schaffen, sodass sich die Besuchermassen etwas entzerren lassen und nicht alle in und um Braunlage parken müssen, das wird allerdings noch eine Weile dauern. Auch der ÖPNV sollte ein neues Konzept bekommen, sodass ggf. zumindest ein Teil der Besucher sich vorstellen kann mit Bus & Bahn anzureisen.

In Winterberg ist es am Wochenende übrigens so, dass jeder, der irgendwie in Liftnähe einen Hof / Platz hat, sich hinstellt und ihn als kostenpflichtigen Parkplatz anbietet, das kann jedoch nicht die Lösung sein und ein vernünftiges Verkehrskonzept muss nicht zuletzt auch aus Sicherheitsgründen bspw. für Notfälle erarbeitet werden.

Auch dass sich teilweise Tagesbesucher auf die Parkplätze der umliegenden Gastronomie / Geschäfte stellen und somit deren Kundenparkplätze blockieren kommt laut einigen Gastronomen häufiger vor, als man denkt, sollte aber auch nicht der Fall sein.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 16, 2015, 08:04:08 Vormittag
Die Umfrage des NDR "Der West-Harz setzt auf den Ausbau des Ski-Tourismus. Wie finden Sie das?" (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wie-sinnvoll-ist-Skitourismus-im-Harz,harz712.html) liegt die Antwort "Das ist genau richtig." jetzt bei 72% mit 144 Stimmen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 16, 2015, 08:47:17 Vormittag
Du darfst die Tagestouristen nicht unterschätzen!
Die werden auch bei einen tollen neuen Westhang kein Zimmer nehmen.
Die werden vielleicht versuchen noch früher am Parkplatz zu sein....
Ich kenne so viele Skifahrer aus der Region die das neue Skigebiet noch nicht einmal gesehen haben. Gehört haben alle schon davon. Für mich ist da noch verdammt viel Potential. Denn wenn das Skigebiet noch größer und bekannter wird, kommt in Norddeutschland bald kein Skifahrer mehr drumherum den Wurmberg mal zu besuchen. Eine Parkplatzlösung muss dann auf jeden Fall her!

Ich denke auch, dass man sich hier auf jeden Fall etwas einfallen lassen muss. Durchaus möglich, dass es auch mehr Übernachtungsgäste geben wird, aber gleichzeitig wird auch die Anzahl der Tagestouristen wachsen, die einen Parkplatz brauchen.

Ein Shuttlebus vom Parkhaus Schierke halte ich nicht für die Lösung, eine weitere Vergrößerung des Parkplatzes am Hexenritt fände ich rein optisch auch nicht besonders schön, im Ort gibt es eigentlich keinen Platz für weitere Lösungen, was bleibt also übrig, wenn ein Parkhaus oder eine Tiefgarage zu teuer ist?

Die beste Lösung wäre vermutlich schnellstmöglich den Anschluss an Schierke zu schaffen, sodass sich die Besuchermassen etwas entzerren lassen und nicht alle in und um Braunlage parken müssen, das wird allerdings noch eine Weile dauern. Auch der ÖPNV sollte ein neues Konzept bekommen, sodass ggf. zumindest ein Teil der Besucher sich vorstellen kann mit Bus & Bahn anzureisen.

In Winterberg ist es am Wochenende übrigens so, dass jeder, der irgendwie in Liftnähe einen Hof / Platz hat, sich hinstellt und ihn als kostenpflichtigen Parkplatz anbietet, das kann jedoch nicht die Lösung sein und ein vernünftiges Verkehrskonzept muss nicht zuletzt auch aus Sicherheitsgründen bspw. für Notfälle erarbeitet werden.

Auch dass sich teilweise Tagesbesucher auf die Parkplätze der umliegenden Gastronomie / Geschäfte stellen und somit deren Kundenparkplätze blockieren kommt laut einigen Gastronomen häufiger vor, als man denkt, sollte aber auch nicht der Fall sein.

Der Anschluss nach Schierke ist sicherlich die beste Lösung. Doch bis dieser kommt, muss eine Zwischenlösung her. Außer wir haben den Anschluss bereits in Saison 15/16, wovon ich jedoch nicht ausgehe. In Braunlage ist die Parklösung wohl kaum zu finden. Das Parkhaus in Schierke ist für mich nach wie vor eine Option. Müsste man nur abklären wer die Parkgebühren trägt und Leute hin und her befördert. Aber was ist wenn man den Anreiseverkehr aus allen Richtungen mit Shuttlebussen vor Braunlage abfängt. Zwischen Elend und Schierke kenne ich mehrere kleine Parkplätze die zusammen einiges abfangen könnten. Auf den anderen Strecken müsste sowas doch auch möglich sein. Da ist organisatorisch zwar einiges zu stemmen, aber wenn es an den schlimmsten Tagen dazu beiträgt das der Großteil der Besucher einen schönen Tag im Harz verbringen, ist der Mehrwert daraus unbezahlbar. Sich die Leute durch nervige Parkplatzsuche und Stau zu verprellen kostet in Zukunft sicherlich mehr.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am April 16, 2015, 09:12:25 Vormittag
Als ich mal in Oberwiesenthal war, hatten die auch nen kostenlosen Shuttlebus von den Parkplätzen im Tal zu den Liften.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 16, 2015, 09:35:33 Vormittag
@ pistenschreck:
Danke für den Artikel, den ich hochinteressant finde.
Eine Fusion zu einem Großharzkreis macht Sinn - aus Sicht von Fördermitteln kommt die Idee jedoch für den Westharz 20 Jahre zu spät!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 16, 2015, 09:56:11 Vormittag
@playjam: Dein Forum hat schon die Macht, eine ganze Abstimmung umzukrempeln :-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 16, 2015, 10:00:50 Vormittag
...die vielen Stimmen seit gestern Nachmittag kommen eher aus dem Alpinforum, wo ich die Umfrage um 12.16h gepostet habe!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 16, 2015, 11:11:51 Vormittag
Ich würde beide Foren nicht überbewerten wollen. Sicherlich ist das hier eine nette kleine Interessengemeinschaft der Wintersportbegeisterten, die hilft die Meinungshoheit nicht der mit Steuergeldern üppig ausgestatteten Lobby im Dunstkreis von BUND/NaBu/Grüne zu überlassen. Mehr als 20 bis 30 Stimmen dürften das aber nicht ergeben, der Rest dürfte von den West-Harzbewohnern selber kommen. Meine Dame vor Ort hatte mich aufgrund der Doku kontaktiert, Braunlage ist wohl "not amused". Braunlage sei zu negativ dargestellt, die positive Entwicklung aufgrund der Wurmberg Modernisierung gar nicht gezeigt. Den Auftritt von Friedhardt "Ballermann" Knolle empfindet man nicht nur hier im Forum als unpassend. Wenn man sich die Kommentare zur Doku auf der NDR Website anschaut, dann hat der NDR sehr viel Staub aufgewirbelt. Vielleicht ist das ganz gut so, dann erkennt man vielleicht auch in Hannover, dass man mit vernünftiger Harz-Politik Wählerstimmen gewinnen kann.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 16, 2015, 11:31:58 Vormittag
@ pistenschreck:
Danke für den Artikel, den ich hochinteressant finde.
Eine Fusion zu einem Großharzkreis macht Sinn - aus Sicht von Fördermitteln kommt die Idee jedoch für den Westharz 20 Jahre zu spät!

Da bin ich ganz bei dir!
Die Region kann nur als Einheit funktionieren! Aber vielleicht kommt ja nach der deutschen Einheit noch die Harzer...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 16, 2015, 11:36:15 Vormittag
vielleicht kommt ja nach der deutschen Einheit noch die Harzer...
Wäre zumindest sehr medienwirksam und das braucht der Harz...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 16, 2015, 11:55:59 Vormittag
vielleicht kommt ja nach der deutschen Einheit noch die Harzer...
Wäre zumindest sehr medienwirksam und das braucht der Harz...

Die Einheit hat begonnen...
http://www.goslar.de/presse/pressemitteilungen/stadtentwicklung-wirtschaft/2640-forderung-nach-harzring-auf-dem-weg-in-die-landeshauptstaedte (http://www.goslar.de/presse/pressemitteilungen/stadtentwicklung-wirtschaft/2640-forderung-nach-harzring-auf-dem-weg-in-die-landeshauptstaedte)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Ypsilon am April 16, 2015, 12:03:13 Nachmittag
...
Meine Dame vor Ort hatte mich aufgrund der Doku kontaktiert, Braunlage ist wohl "not amused". Braunlage sei zu negativ dargestellt, die positive Entwicklung aufgrund der Wurmberg Modernisierung gar nicht gezeigt. Den Auftritt von Friedhardt "Ballermann" Knolle empfindet man nicht nur hier im Forum als unpassend. Wenn man sich die Kommentare zur Doku auf der NDR Website anschaut, dann hat der NDR sehr viel Staub aufgewirbelt. Vielleicht ist das ganz gut so, dann erkennt man vielleicht auch in Hannover, dass man mit vernünftiger Harz-Politik Wählerstimmen gewinnen kann.

Ich habe mir sofort die Frage gestellt wer ein Interesse daran hat die Unternehmer und Betriebe strafen zu wollen die in den vergangenen 2-3 Jahren Mut zur Investition gezeigt haben!
Dieser Beitrag ist doch wieder ein Meisterwerk an einseitiger Berichterstattung und pauschalierten Popolismus.
Von "Mario Bart deckt auf" erwarte ich nichts anderes. Ein öffentlich rechtlicher hat das etwas anders aufzuziehen!
Wo bleiben die neuen Ferienhäuser in Andreasberg? Das neue schicke Resort auf Torfhaus? Die vielen kleinen Ferienwohnungsinhaber die die Zeichen der Zeit erkannt haben und bereits neue gute Angebote geschaffen haben und auch einige Hotles und Gastronomen nicht zuletzt in Braunlage haben in 2014 endlich die Initiative ergriffen.
Da wird mit dem Hintern umgerissen was so müselig grade wieder zu keimen und anzuwachsen scheint, stattdessen massiv Rufschädigung betrieben.
Werbung und das wecken von Aufmerksamkeit für die Strukturprobleme unserer Region und speziell der Oberharzstädte sieht anders aus.
Und immer wieder Mr. Ballermann der da so den Ganzjahrestourismus beschwört und dabei eine ganz wichtige Jahreszeit immer wieder ausklammert und behauptet es gibt nur noch Frühjahr, Sommer, Herbst.
Was muss der tatsächlich für Kontakte haben das er permanent so hofiert wird!?
Schön daran finde ich allerdings wie sehr er mit dieser nun immer wiederkehrenden Frasendräscherei seine eigene Hilflosigkeit dokumentiert - es fällt ihm nichts anderes mehr ein!

 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 16, 2015, 12:29:05 Nachmittag
... selbst das was Ihm da einfällt, ist für mich nur schwer nachvollziebar. Fast schon lächerlich! ???
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am April 17, 2015, 08:52:41 Vormittag
Und immer wieder Mr. Ballermann der da so den Ganzjahrestourismus beschwört und dabei eine ganz wichtige Jahreszeit immer wieder ausklammert und behauptet es gibt nur noch Frühjahr, Sommer, Herbst.
Ich bin mir ganz sicher dass Mr. Ballermann auch auf den Plan treten würde, wenn Braunlage massiv in den Sommertourismus investieren würde, so wie es beispielsweise Thale getan hat. Mit der Art des sanften Tourismus, welche sich Herr K. vorstellt, ist leider kein Geld zu verdienen.
Investitionen in den Sommertourismus sind in Braunlage zusätzlich zum Winterangebot aber tatsächlich dringend nötig.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 20, 2015, 08:53:45 Nachmittag
1,6 Prozent weniger Übernachtungen in Braunlage und Hohegeiß!
http://www.goslarsche.de/lokales/braunlage.html

[...]

Im Artikel "Uwe Peters sieht Braunlage im Aufwind" der Goslarschen vom Samstag, den 18.4.2015,  wird erwähnt, dass der Rückgang in Braunlage nur 0,9% war, aber in Hohegeiss 3,9% betrug. Als weitere Erklärung für den Rückgang wurde angeführt, dass der Winter 2012/13 außergewöhnlich gut und der Winter 2013/14 außergewöhnlich schlecht war.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 23, 2015, 12:41:24 Nachmittag
In der Goslarschen Online steht heute, dass der Krimi 'Harter Brocken' zu einer Serie ausgebaut wird — sieht so aus, als würden wir den Harz demnächst häufiger im TV sehen! :)

Vielleicht wird ja auch eines der Skigebiete als Drehort genutzt! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 24, 2015, 08:49:15 Nachmittag
http://www.myheimat.de/wieda/freizeit/gesucht-die-besten-im-harz-d2682564.html (http://www.myheimat.de/wieda/freizeit/gesucht-die-besten-im-harz-d2682564.html)

Zur Info!
Und mit der Bitte um Abstimmung😉
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am April 24, 2015, 10:33:40 Nachmittag
Tolle Seite....vielen Dank für den Tipp...🎿
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am April 24, 2015, 11:35:02 Nachmittag
Da die Abstimmungs-URL im Artikel falsch verlinkt ist, hier die richtige: http://bestenimharz.harzinfo.de/
Unter den Abstimmungsmöglichkeiten, was man im Harz am besten findet, befindet sich mit dem Wurmberg genau ein Skigebiet.
Der ausgleichenden Gerechtigkeit halber steht auch der Nationalpark Harz nicht zur Auswahl, sondern nur sein Besucherzentrum am Torfhaus.  ;)
 
@HTV: Üüüüüben ...

Vom o.g. Manko abgesehen finde ich die Idee aber gut, um den Harz samt Vorland insgesamt präsenter zu machen und die Vielseitigkeit der touristischen Angebote darzustellen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 25, 2015, 12:14:53 Vormittag
Skifahren/Boarden und Skilanglauf scheint, ggf. jahreszeitlich bedingt, nicht im Fokus zu sein.
Immerhin sind die Seilbahnen von St. Andreasberg und Hahnenklee mit ansprechendem Sommerangebot gut vertreten.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 28, 2015, 07:02:01 Nachmittag
Die Goslarsche.de schreibt heute "Der Harz steht für Spitzensport".
Steht da etwas Interressantes zum Wintersport?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 28, 2015, 07:54:47 Nachmittag
Oh, habe heute den Sportteil nicht gelesen. Aber das dürfte die Sportlerehrung aus Clausthal Zellerfeld gestern gewesen sein. Da geht es "nur" um einen Preis für die besten Leistungen im Sport des letzten Jahres.
Meistens ist es Arndt Peiffer. Es dürfte also nichts für zukünftige Entwicklungen gewesen sein, schon gar nicht für Alpin.

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am April 29, 2015, 10:58:04 Vormittag
Oh, habe heute den Sportteil nicht gelesen. Aber das dürfte die Sportlerehrung aus Clausthal Zellerfeld gestern gewesen sein. Da geht es "nur" um einen Preis für die besten Leistungen im Sport des letzten Jahres.
Meistens ist es Arndt Peiffer. Es dürfte also nichts für zukünftige Entwicklungen gewesen sein, schon gar nicht für Alpin.

Gruß

Dirk

Genau es ging in erster Linie um die drei Biathlonweltmeister. Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld), Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Daniel Böhm (SC Buntenbock).



Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 29, 2015, 11:44:59 Vormittag
Biathlonweltmeister aus dem Harz, das ist doch sensationell für ein Mittelgebirge und Niedersachsen.

Ich frage mich, warum die Tourismus-Verantwortlichen im Harz dies nicht stärker für Ihr Marketing nutzen.
Ein Biathlonrennen im beschneiten Sonnenberg Leistungszentren wäre für Wintertouristen sicher ein weiteres interessantes Event, wie Skispringen oder Huskyschlittenrennen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am April 29, 2015, 11:59:17 Vormittag
Ich kenne es aus dem Ultental, da kommt Dominik Paris her... Er hat wohl einen Sponsorvertrag mit dem Skigebiet auf jedenfall kann man da, sofern man möchte, mit ihm skifahren und seine Siegesfeiern finden oft im Gebiet statt...

http://www.ultental-deutschnonsberg.info/de/ski-und-wandergebiet-schwemmalm/winterparadies-schwemmalm/skifahren-bei-den-skistars.html



Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am April 29, 2015, 12:50:39 Nachmittag
An der A8 Richtung Salzburg wird mit dem Marcus Wasmeier geworben obwohl er nun schon lange out ist und dort gibt es auch das Wasmeier-Museum ::)
In Zauchensee beim Michael Walchofer heisst es "Wohnen beim Weltmeister" . . . ganz zu schweigen vom "Herminator"(hermann Maier) in Flachau
der hat sogar einmal eine eigene Müslischnitte herausgebraucht "herminator-power-riegel"
Ich hatte da mal einen Karton mit 60 Stück bestellt -" lecker-schmecker" aber schneller mit dem Ski gings auch nicht  ;)

Hier kann im Harz wirklich noch viel ausgebaut werden - in CLZ stehen noch die Plakate von Sochi 2014 mit den Teilnehmern der Region Harz! Immerhin war da schon einmal ein Anfang gemacht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am April 29, 2015, 03:02:12 Nachmittag
Biathlonweltmeister aus dem Harz, das ist doch sensationell für ein Mittelgebirge und Niedersachsen.

Ich frage mich, warum die Tourismus-Verantwortlichen im Harz dies nicht stärker für Ihr Marketing nutzen.
Ein Biathlonrennen im beschneiten Sonnenberg Leistungszentren wäre für Wintertouristen sicher ein weiteres interessantes Event, wie Skispringen oder Huskyschlittenrennen.

Das Problem für ein solches Rennen am Sonneberg ist die schlechte Parkplatzsituation. Die wird sich wegen des Nationalparks auch nicht ändern, denke ich.
Man kann sich dort aber selbst am Gewehr versuchen:
http://www.braunlage.de/freizeittipps-braunlage/biathlonschiessen-fuer-gaeste.html

Hier kann im Harz wirklich noch viel ausgebaut werden - in CLZ stehen noch die Plakate von Sochi 2014 mit den Teilnehmern der Region Harz! Immerhin war da schon einmal ein Anfang gemacht.

Ich sehe es auch so, dass man marketingtechnisch noch viel ausbauen kann und sollte. Neue Schilder pünktlich zur Biathlon-WM wären da eigentlich das Mindeste gewesen.
Am 10. Mai sind in CLZ Bürgermeister-Stichwahlen. Vielleicht fällt der neuen Bürgermeisterin/ dem neuen Bürgermeister ja etwas ein. Ich glaube es aber nicht. Stattdessen hat man Hirngespinnste wie den Bau einer Eishalle ins Wahlprogramm aufgenommen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 29, 2015, 07:43:57 Nachmittag
Biathlonweltmeister aus dem Harz, das ist doch sensationell für ein Mittelgebirge und Niedersachsen.

Ich frage mich, warum die Tourismus-Verantwortlichen im Harz dies nicht stärker für Ihr Marketing nutzen.
Ein Biathlonrennen im beschneiten Sonnenberg Leistungszentren wäre für Wintertouristen sicher ein weiteres interessantes Event, wie Skispringen oder Huskyschlittenrennen.

Zum einen wohnen alle schon lange nicht mehr im Harz, zum anderen versuchen sie es doch, durch die regelmäßige Auszeichnung zum Sportler des Jahres.

Es gibt Biathlonrennen, halt "nur" Nachwuchsrennen. Echte Weltcuprennen sind maßlos teuer. Bei mehreren tausend zahlenden Zuschauern könnte es sich lohnen, aber die müssen parken, auf Tribünen sitzen etc.
Interconti Skispringen gab es bis zum Ende der Wurmbergschanze, Huskyrennen jedes Jahr in CLZ.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am April 29, 2015, 08:35:31 Nachmittag
Hab durch Zufall auf Youtube gesehen das in Winterberg der Weltcup im Snowbordslalom ausgetragen wurde dieses Jahr...
Die haben da medial ganz schön aufgefahren aber Zuschauer waren da eher wenige
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 29, 2015, 09:01:38 Nachmittag
In Braunlage wird immer noch heftig über die Sendung diskutiert, Grund genug für mich noch einen Blick auf die NDR-Website zu wagen. Und schau an, der NDR hat wohl die Notwendigkeit gesehen, eine Erklärung im Kommentar-Abschnitt abzugeben:

45 Min Der Harz - Urlaub im Gestern? (Montag, 13. April 2015) (http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Der-Harz-Urlaub-im-Gestern,sendung358960.html)
Zitat
Liebe User,
vielen Dank für Ihre Rückmeldungen zu unserem Film über den Harz!
Wir freuen uns, wenn sich Zuschauerinnen und Zuschauer auch kritisch mit unserem Programm auseinandersetzen. Hiermit möchten wir gern einige Ihrer Kritikpunkte eingehen:

Kern des Films war es, auf die strukturellen touristischen Defizite des Westharzes einzugehen und sie zu zeigen. Viele Interviewpartner im Film, etwa die ortsansässigen Bürgermeister, die Gastronomen, die Einheimischen wie auch Experten und Touristen berichten im Film, welche Fehler in der Vergangenheit aus ihrer Sicht gemacht wurden und dass einige dieser Probleme auch noch nicht behoben wurden. Viele von ihnen bestätigen, dass es noch dringenden Verbesserungsbedarf im Westharz gibt.

Die Autoren behaupten selbstverständlich nicht, dass alle touristischen Angebote im Westharz veraltet sind, das ist auch nicht das Ergebnis unserer langen Recherche. Aber: Es wird klar, dass es im Harz sehr viele schöne Ecken gibt, die nur leider nicht ausreichend beworben werden. Der Film stellt Menschen vor, die jetzt sogar in den Harz investieren und hinterfragt gleichzeitig, welche neuen Anlagen sinnvoll sind und wo noch touristische Angebote fehlen. Und viele Menschen im Harz kritisieren die Subventionspolitik des Landes Niedersachsen und die Verteilung zwischen Ost- und Westharz, das bestätigen auch die Rückmeldungen nach unserer Sendung.

Unsere Sendung "45 Min" ist ein gesellschaftspolitisches Format, das den Finger auch mal in die Wunde legt. Und wir haben nach umfangreichen Recherchen und vielen Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass die Tourismusregion Harz noch nicht so geschlossen und konstruktiv arbeitet, wie es für Einheimische und Touristen wünschenswert wäre.

Beste Grüße
Redaktion 45 Min
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 30, 2015, 09:15:18 Nachmittag
NDR Niedersachsen vom 28.04. Clausthal empfängt Harzer Goldbiathleten

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/Clausthal-empfaengt-Goldbiathleten,ndsmag16158.html

Im Beitrag bewertet Staffelgold Weltmeister Daniel Böhm: "gute Nachwuchsarbeit und Wintersport auf hohem Niveau im Harz".
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Mai 08, 2015, 09:35:02 Vormittag
Ich bin mal in dieses Forum gewechselt, da der Inhalt nicht wirklich zu "Enttäuschungen an der Nationalparkverwaltung" paßt.

Heute in der Print Variante der GZ:
Skibus soll Winterchaos eindämmen

Heiko Rataj (wer ihn nicht kennt, Goslarer Projektentwickler, steckt hinter dem Bocksberg) und Detlef Hahne (Spedition Hahne) planen derzeit ein Skibuss-System mit drei Bussen, dass es "den Wintersportlern schnell und unkompliziert möglich macht, alle SKigebiete im Westharz zu erreichen. Sollten die politischen Entschiedungsträger das Projekt unterstützen, sei es kurzfristig möglich, die entsprechenden Routen einzurichten, so dass die Skibusse bereits kommenden Winter rollen könnten."

Klingt gut, aber wie immer muss man zwischen den Zeilen lesen. Unterstützung der politischen Entscheidungsträger heißt nichts anderes als Geld. Legitim, aber wenn man bedenkt, dass Goslar gerade so die im Zukunftsvertrag vertraglich zugesagte schwarze Null hinkriegt, sit das zu bezweifeln. Die Stadt Goslar sagt folgerichtig auch, dass man einem privaten Skibusverkehr nicht abgeneigt sei. Wieder zwischen den Zeilen gelesen: Könnt ihr gerne machen, aber wir haben kein Geld dafür...

Nett wäre es schon, aber mir fehlt der finanzielle Glaube :-).

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 08, 2015, 10:17:31 Vormittag
Geld ist natürlich auch ein Faktor, politische Zustimmung braucht es auch für die Konzession. Ich kann mir gut vorstellen, dass die etablieren Linienbusbetriebe Bedenken anmelden könnten.

Mit der Braunlager Kurkarte sind die Linienbusse in die Stadtteile kostenfrei. Daher sollte es kein Problem sein, dass ein Teil der Kurtaxe auch für die Skibusfahrten innerhalb des Ortes verwendet werden. Andererseits ist es auch in Skigebieten in den Alpen noch üblich für den Skibus ein separates Tages- oder Wochenticket zu kaufen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Mai 08, 2015, 03:48:03 Nachmittag
Playjam schrieb: "Mit der Braunlager Kurkarte sind die Linienbusse in die Stadtteile kostenfrei."

Das hört sich ja gut an. Ist damit heute auch der Braunlager Ortsteil St. Andreasberg (mit MSB und Sonnenberg)  kostenfrei per Bus erreichbar und Braunlage umgekehrt?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 09, 2015, 04:49:09 Nachmittag
[...] Ist damit heute auch der Braunlager Ortsteil St. Andreasberg (mit MSB und Sonnenberg)  kostenfrei per Bus erreichbar und Braunlage umgekehrt?

Leider nein:
http://www.braunlage.de/service/urlaubsberatung-fuer-braunlage/kurkarte-harz-gastkarte/vorteile-der-kurkarte.html
Zitat
Dank Ihrer Kurkarte und dem Couponheft besuchen und nutzen Sie kostenlos folgende Freizeit- und Kureinrichtungen in Braunlage und Hohegeiß:

- Hallen- und Freizeitbad Braunlage
- Waldschwimmbad Hohegeiß
- Geführte Wanderungen mit dem Harzklub Braunlage
- Diverse Themenwanderungen in Braunlage
- Nutzung von Einrichtungen und Angeboten im Kurpark mit Kurgastzentrum
- Gästebegrüßung mit Ortsführung (montags 10:30 Uhr im Kurgastzentrum)
- Nationalparkinformationsstelle
- Unterhaltungsmusik
- Tischtennisraum
- Fernseh-, Spiel- und Lesezimmer
- Gartenschach, Bocciabahn
- Nutzung der Kneipp-Wassertretbecken
- Kostenlose Fahrt mit dem Bus zwischen Braunlage und Hohegeiß (ausschließlich für die Buslinie 470)
- Gespurte Loipen
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Mai 21, 2015, 06:22:17 Nachmittag
Auf den Online Seite goslarsche.de stand zu Braunlage "Diebe-stehlen-Kupfer-von-der-Schneelanze".
Hoffentlich kein ernsthaftes Problem. Kennt jemand mehr Details?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Mai 21, 2015, 06:45:01 Nachmittag
Braunlage 20.05.2015
 Unbekannte haben laut Polizei zwischen Mittwoch vergangener Woche und diesem Mittwoch an der Skipiste am Hexenritt auf dem Wurmberg ein 25 Meter langes Kupferkabel entwendet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Mai 24, 2015, 03:20:05 Vormittag
Bei Bergfex gibt es eine Abstimmung über die besten deutschen Skigebiete. Der Wurmberg steht garnicht so schlecht da. Die Skigebiete aus dem Sauerland sind nicht mal unter den besten 30...😳

http://www.bergfex.de/deutschland/top10/ (http://www.bergfex.de/deutschland/top10/)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am Mai 24, 2015, 08:49:58 Vormittag
 .... naja, nicht ganz.
Die Liste gibt wider, wieviele Gäste sich ein bestimmtes Skigebiet bei Bergfex angeschaut haben. Ob hier der Begriff "Beliebtheit" passt?? Die Bewertungen sprechen doch hier scheinbar eine ganz andere Sprache.
Die vielen Klicks lassen sich m.E. auch nur erklären durch die übermäßige Presse im vergangenen Jahr durch die Neubauten ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am Juni 24, 2015, 11:22:01 Vormittag
Moin,
grade durch Zufall gefunden

https://www.youtube.com/watch?v=PmVDIATDtWo

grüße
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juni 25, 2015, 01:40:12 Vormittag
Moin,
grade durch Zufall gefunden

https://www.youtube.com/watch?v=PmVDIATDtWo

grüße
...und ein Skibus steht im Film auch schon bereit  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 25, 2015, 09:55:03 Vormittag
Moin,
grade durch Zufall gefunden

https://www.youtube.com/watch?v=PmVDIATDtWo

grüße

Danke! Habe gleich eine DVD für die FeWo bestellt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juni 25, 2015, 06:34:02 Nachmittag
Goslarsche Zeitung zeigt online ein cooles Foto vom neuen frequentierten Bocksberg Sessellift  (leider im Sommer..). Verbirgt sich hinter der Schlagzeile "Hahnenklee-Tourismus-Die-CDU-hakt-sich-unter" auch etwas Positives für den Winter?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 25, 2015, 07:24:27 Nachmittag
Die Einladung zur Veranstaltung gab es schon im Mai:

CDU Goslar lädt zur Podiumsdiskussion ein (regionalgoslar.de, 31. Mai 2015): (http://regionalgoslar.de/cdu-goslar-laedt-zur-podiumsdiskussion-ein/)
Zitat
Goslar. Die Initiative Harz ist in aller Munde. Der Harz zeichnet sich durch ein vielfältiges Erscheinungsbild aus und erlebt als Urlaubsziel eine Renaissance. Dazu ist der Tourismus für Stadt und Region ein Wirtschaftszweig von enormer Bedeutung. Neue Investitionen sind zu verzeichnen und Schwerpunktprojekte zeigen erste Erfolge. Das Spannungsfeld zwischen demographischer Entwicklung, Negativimage und der neuen Aufbruchsstimmung gilt es zu lösen.

Die CDU Goslar möchte dieses Thema näher betrachten und lädt ein zu einer Podiumsdiskussion „Auf geht’s Hahnenklee – Harzer Tourismus im Aufwind“ am 24. Juni 2015 um 19 Uhr.

[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 27, 2015, 08:05:05 Vormittag
Schade, dass das nicht früher gepostet wurde. Da wäre ich hingefahren...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 27, 2015, 07:01:44 Nachmittag
Frisch aus den Schlagzeilen der Goslarschen...

Das soll das neue Maskottchen für Braunlage werden:
(http://live.goslarsche.de/images/thumbs/8f445e73-5c46-4f41-a902-4b67a7507efe.jpeg)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juni 27, 2015, 08:48:14 Nachmittag
Uihhhhh.....das ist wohl der "Jan-Cux" aus Braunlage :-\

Ich hoffe es ist noch in der Entwurfsphase.
P.S. jährlich werden 250.000 Aufkleber von Jan Cux gedruckt und verteilt...der ist seit 1973 Kult. Ob das hier in BRL gelingt?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 27, 2015, 09:05:47 Nachmittag
...das ist einfach nur peinlich!
Hoffentlich kapiert das dort jemand noch rechtzeitig!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juni 27, 2015, 09:45:38 Nachmittag
...ich fürchte es ist zu spät. Ich habe gerade recherchiert...und das hier gefunden:
"Nun wird nach einem Namen gesucht"
"Braunlage. Es ist fertig. Das Maskottchen von Braunlage hat ein Gesicht. Am Donnerstagnachmittag stellte der Marketingbeirat die Figur vor, die von einem Arbeitskreis entwickelt worden ist."

Da ist er wieder der Harzer Geiz...warum nimmt man hier nicht einen Profi mit ins Boot?...."ach, das können wir doch abends selbst mit Buntstiften ist grad eh nix los oder?"
Harzlichen Dank an den Marketingbeirat.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juni 28, 2015, 12:32:29 Vormittag
Frisch aus den Schlagzeilen der Goslarschen...

Das soll das neue Maskottchen für Braunlage werden:
(http://live.goslarsche.de/images/thumbs/8f445e73-5c46-4f41-a902-4b67a7507efe.jpeg)

Gewollt aber nicht gekonnt. Ganz ehrlich, ich habe selten ein solch peinliches und altbacken anmutendes Maskottchen/Logo gesehen, fehlt eigentlich nur noch der obligatorische Hexe im Hintergrund.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juni 28, 2015, 08:25:42 Vormittag
Gerade gefunden aus der HAZ vom 28 . Juni:

HAZ-Redakteur Michael B. Berger mit einem satirischen Rückblick
"Wie jetzt den Übergang finden? Ich hab’s; Auch ohne Peilsender fanden Jahr für Jahr Tausende von Schaulustigen ihren Weg nach Braunlage, wo nackte Menschen sich auf Schlitten zum Vergnügen einiger Privatsender auf abschüssiges Gelände wagten. Die Absage des Nacktrodelns, eines ohnehin fragwürdigen Vergnügens hat auch etwas Gutes, wie der Marketingbeirat des Städtchens vermeldet: Die eingeplanten Zuschüsse von 25.000 Euro konnten gespart werden. Nun suchen die Tourismusverantwortlichen nach einem Maskottchen für Braunlage, das als Plüschtier den Harz weltberühmt machen soll. Wie wäre es mit einem Nacktmull? Ziemlich interessantes Tierchen, das sich mit bis zu 18 verschiedenen Lauten verständigen soll, einem Vogelzwitschern nicht unähnlich."  ;D

http://m.haz.de/Nachrichten/Politik/Podcast-Glosse-Aus-meinem-Papierkorb/Aus-meinem-Papierkorb-Vom-militaerischen-Abschirmdienst-zum-Nacktmull
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 28, 2015, 12:45:08 Nachmittag
...das ist einfach nur peinlich!
Hoffentlich kapiert das dort jemand noch rechtzeitig!

Exakt das habe ich mir auch gedacht, als ich den Entwurf das erste Mal gesehen habe!

Angefangen von den Farben über den Stil bis hin zum Motiv wirkt es, als wenn es schon mindestens 30 Jahre so herumgeistern würde. Es bleibt dabei: im Harz werden Entscheidungen zu häufig von zu alten oder zumindest altbackenen Menschen getroffen!

Das Maskottchen wird in erster Linie mal wieder das unterstreichen, was viele potentielle Urlauber ohnehin schon vom Harz halten, nämlich, dass es als Urlaubsregion angestaubt und wenig zeitgemäß ist. Wenn das das Ziel gewesen ist, dann wurde der Nagel auf den Kopf getroffen! ;)

PS: Schöne Tannenzapfenmütze (so es denn eine sein soll) — trägt man das heute so? ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juni 28, 2015, 01:09:33 Nachmittag
Bei dieser Biersorte aus dem Schwarzwald hält sich das Logo über Jahrzehnte...mit Zapfen ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am Juni 28, 2015, 03:38:45 Nachmittag
Frisch aus den Schlagzeilen der Goslarschen...

Das soll das neue Maskottchen für Braunlage werden:
(http://live.goslarsche.de/images/thumbs/8f445e73-5c46-4f41-a902-4b67a7507efe.jpeg)

...was für ein Schwachsinn >:(. Mensch lass Hirn wachsen, statt Tannenzapfen!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 28, 2015, 04:01:23 Nachmittag
Das sind teilweise sehr heftige - nicht unbedingt nette - Reaktionen. So habe ich aber auch nach einem ersten Blick auf den Entwurf reagiert.

Die Idee an sich, ein Maskottchen für Braunlage zu schaffen, was als Stofftier in Kinderzimmern weiterwirkt, ist sehr gut. Statt dieses depressiv dreinblickenden Waldschrates sollte es dann aber lieber ein Harzer Kuscheltier sein, z.B. eines der "Big Five" (http://www.oberharz.de/bigfive.html). Mein Favorit wäre der Waschbär, da man den auch innerhalb der Stadtgrenzen von Braunlage beobachten kann.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am Juni 28, 2015, 06:53:26 Nachmittag
...mit irgendwas muss man das "Sommerloch" ja ausfüllen ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juni 28, 2015, 09:47:29 Nachmittag
EIn Logo ist schon eine Herausforderung ..
"365 Tage Braunlage" und Skifahren zu verbinden finde ich traumhaft.
Das Sommerskifahren im Harz hatte bisher nur St. Andreasberg realisiert und das ging bereits vor mindestens 40 Jahren auch ohne Tannenzapfen :-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juni 29, 2015, 09:48:36 Vormittag
Kopfschüttelnd überlege ich, wie ein so peinlicher Logo-Unfall es auch nur als Entwurf bis in die Presse schaffen kann, ohne dass sich jemand im letzten Moment schützend dazwischenhechtet und die Sache stoppt. Für mich sieht das aus wie das Ergebnis eines PowerPoint-Kurses für Fünftklässler ... Selbst wenn die genannten 25.000 Euro nun verdampft sind, ist es immer noch besser, ein neues, markttaugliches Logo zu suchen als mit diesem hier einen Imageschaden in Millionenhöhe anzurichten, der über Jahre teuer korrigiert werden muss. Wie schon oben genannt - hallo Braunlage, lasst bitte Profis an das Thema.

Wir sind hier nur ein kleines Wintersportforum. Aber wenn die Reaktionen anderer Interessengruppen ähnlich sind, sollte das Bildchen hoffentlich zügig in der Schublade verschwunden sein. Also jetzt noch schnell herunterladen und die nächsten zehn Jahre zuhause darüber schmunzeln ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sternengucker am Juni 29, 2015, 01:14:15 Nachmittag
Wenn man dieses Logo so sieht, könnte man wirklich fast meinen, der NDR habe es eigens als Symbolbild für die erst neulich ausgestrahlte Sendung "Der Harz: Urlaub im Gestern" in Auftrag gegeben. Bild und Botschaft sind in diesem Fall nahezu perfekt deckungsgleich...

(https://walkenriedernachrichten.files.wordpress.com/2015/04/urlaubimgestern.jpg)

PS: Wer den Beitrag noch nicht kennen sollte, findet ihn unter anderem hier:
http://walkenrieder-nachrichten.com/2015/04/18/der-harz-urlaub-im-gestern/

Nicht immer fair, einige Kritikpunkte sind durchaus aber diskussionswürdig.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 29, 2015, 03:03:26 Nachmittag
Wenn man dieses Logo so sieht, könnte man wirklich fast meinen, der NDR habe es eigens als Symbolbild für die erst neulich ausgestrahlte Sendung "Der Harz: Urlaub im Gestern" in Auftrag gegeben. Bild und Botschaft sind in diesem Fall nahezu perfekt deckungsgleich...

Aua, der hat gesessen ;D

Zitat von: Sternengucker
PS: Wer den Beitrag noch nicht kennen sollte, findet ihn unter anderem hier:
http://walkenrieder-nachrichten.com/2015/04/18/der-harz-urlaub-im-gestern/

Nicht immer fair, einige Kritikpunkte sind durchaus aber diskussionswürdig.

Wir haben den NDR-Beitrag "Urlaub im Gestern" (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,243.msg12061.html#msg12061) hier schon Mitte April angefangen zu diskutieren, aber der Betrag bietet soviel Stoff, dass wir mit weiteren Diskussionen den Sommer verkürzen könnten. Welche Kritikpunkte findest Du zutreffend?



Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juni 29, 2015, 04:50:03 Nachmittag
Zitat
"Pinocchio auf Drogen“

Kaum ist das Maskottchen vorgestellt, da wird es auch schon zerrissen. In den sozialen Netzwerken wird kontrovers über die neue Werbe-Figur für Braunlage diskutiert.

So steht es heute im Trailer der Online-Bezahlausgabe der GZ. Also wird das Thema wohl morgen (30.6.) in der Printausgabe behandelt werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 29, 2015, 05:03:47 Nachmittag
Mittlerweile wird die Kritik am Entwurf in den "sozialen" Medien (was ist sozial daran einsam am Rechner zu hocken?) von den Printmedien thematisiert.

Die Goslarsche schreibt unter dem Thema „Pinocchio auf Drogen“, der Marketingbeirat sei für konstruktive Kritik offen. Es seien noch keine Werbemittel mit diesem Maskottchen hergestellt worden. Der Marketingbeirat merkte an, dass zur Mitarbeit mehrfach öffentlich aufgerufen worden sei. Dass alle, die diese Figur jetzt kritisieren, hätten mitarbeiten können. Mehr als 50 Braunlager hätten bei der Entwicklung mitgewirkt. 20 bis 30 Leute würden diese Arbeit nun kritisieren.

Es ist in der Tat etwas unglücklich, dass ich jetzt erst von diesem Maskottchen erfahre - ich hätte gerne bei der Entwicklung mitgewirkt.

Kritik am Maskottchen gibt es jetzt genug. Unter anderem vom OB Goslar:

https://twitter.com/oliver_junk/status/614848825925218304

und hier:

https://www.facebook.com/bahnanschlussbraunlage/photos/a.379798422152772.1073741828.379618578837423/671427026323242/?type=1

und natürlich bei uns.

Es würde mich freuen, wenn alle die Zeit finden könnten und die Aufforderung des Marketingbeirats folgen, nämlich konstruktive Kritik zu äußern. Joachim Klaeden vom Marketingbeirat kann man sehr wahrscheinlich über die Email-Addresse von Puppe's erreichen: info (ät) puppe-braunlage.de
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sternengucker am Juni 29, 2015, 05:58:51 Nachmittag
Es würde mich freuen, wenn alle die Zeit finden könnten und die Aufforderung des Marketingbeirats folgen, nämlich konstruktive Kritik zu äußern. Joachim Klaeden vom Marketingbeirat kann man sehr wahrscheinlich über die Email-Addresse von Puppe's erreichen: info (ät) puppe-braunlage.de

Da kann man wirklich nur einen einzigen konstruktiven Hinweis geben: Geld (falls denn vorhanden) in die Hand zu nehmen und eine professionelle Designfirma zu beauftragen, die langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Visuals für den Touristikbereich mitbringt. Duch (auch gut gemeinte) Verbesserungsvorschläge von Laien wird sich hier nicht viel retten lassen - die können in der Tat lediglich feststellen, dass das Logo wenig taugt. Es gibt Dinge, an die muss einfach ein Profi ran.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 29, 2015, 07:02:15 Nachmittag
[...]
Da kann man wirklich nur einen einzigen konstruktiven Hinweis geben: Geld (falls denn vorhanden) in die Hand zu nehmen und eine professionelle Designfirma zu beauftragen, die langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Visuals für den Touristikbereich mitbringt.
[...]

Da kann ich Dir nur vollkommen zustimmen. Sollte es am Geld mangeln, kann man da sicherlich auch eine Lösung finden.

Da der Marketingbeirat hier wahrscheinlich nicht mitliest, würde es mich freuen, wenn Du den Hinweis per Email an den Marketingbeirat schickst. Z.Z. habe ich den Eindruck, dass die Notwendigkeit eines Redesigns noch nicht gesehen wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Juni 30, 2015, 12:26:13 Nachmittag
Mein Favorit wäre der Waschbär, da man den auch innerhalb der Stadtgrenzen von Braunlage beobachten kann.

Noch besser fände ich einen Luchs (mit Sonnenbrille und moderner BRL-Mütze/ auf Skiern oder ähnliches). Diese wurden ja im Jahre 2000 im Harz wieder ausgewildert und sind innerhalb Deutschlands nur in sehr wenigen Regionen heimisch. Außerdem können sie bei Wanderungen oder Fütterungen bestaunt werden. 
Aber wie schon angesprochen ist es, denke ich am wichtigsten, Geld in die Hand zu nehmen...
Werde bei Gelegenheit mal eine Email mit konstruktiver Kritik rausschicken  :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 30, 2015, 12:43:42 Nachmittag
Auch heute schreiben die Printmedien wieder über die Kritik, aus den "sozialen" Medien (hiermit ist wohl vor allem Facebook gemeint, z.B.
https://de-de.facebook.com/goslarsche/photos/a.158436490905265.41063.149560811792833/853465224735718/?type=1 ).

Laut Bericht ist der Entwurf unter der professionellen Anleitung einer Agentur entstanden. Für konstruktive Kritik sei man durchaus dankbar. Allerdings gäbe es nicht mehr viel Zeit für Veränderungen. Das Maskottchen soll zum Ende des Jahres auf Werbematerialien an Gäste verteilt und verkauft werden.

Nun habe ich berufsbedingt häufiger mit Designern und Agenturen (auch im Touristikbereich) zu tun. So ein Griff daneben kann schon mal passieren. Es wundert mich, dass man nicht mehrere Entwürfe von verschiedenen Designern frühzeitig einer breiteren Öffentlichkeit zur Wahl gestellt hat.

 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 30, 2015, 01:30:32 Nachmittag
Ohne die dafür verantwortliche Agentur zu kennen, könnte ich mir aus eigener Erfahrung aber auch vorstellen, dass es nicht unbedingt einfach war die Vorstellungen von 50 Menschen zu berücksichtigen und alles in ein Konzept zu packen. Was am Ende eines solchen Prozesses meistens herauskommt ist eine Art fauler Kompromiss mit dem alle Beteiligten irgendwie leben können, allerdings nicht selten auch ein Ergebnis, was deutlich schlechter ist, als es hätte sein können.

Interessant wäre mal zu sehen, wie sich der Entwurf im Laufe des Prozesses entwickelt hat. Durchaus möglich, dass der Ansatz zu Beginn noch deutlich stimmiger war, sowohl was das Konzept als auch die Ausarbeitung betrifft.

Im Übrigen könnte ich mir statt eines Maskottchens, was alle Jahreszeiten und Zielgruppen ansprechen soll, auch gut vorstellen, dass ein Duo gut funktionieren würde. Dies könnte bspw. aus einem älteren Herren oder Wanderer (ggf. auch in Anlehnung an Oberförster Arthur Ulrichs) und einem Waschbären o.ä. bestehen, die auf verschiedene Weise miteinander interagieren.

Der ältere Herr könnte dabei die ruhigere Rolle einnehmen und entspannende / naturverbundene Möglichkeiten im Harz repräsentieren, während sein Gegenüber auf Abbildungen eher jugendlich und evtl. ein wenig frech wirkt und die sportlich / trendorientierte Zielgruppe versucht zu erreichen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 30, 2015, 01:48:28 Nachmittag
Ohne die dafür verantwortliche Agentur zu kennen, könnte ich mir aus eigener Erfahrung aber auch vorstellen, dass es nicht unbedingt einfach war die Vorstellungen von 50 Menschen zu berücksichtigen und alles in ein Konzept zu packen. [...]

Vernehme ich da wieder das Jammern eines Designers? ;D

Ne, im Ernst: Das entspricht auch meine Erfahrung. Gutes Design kann nicht durch ein Komitee erreicht werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sternengucker am Juni 30, 2015, 02:00:59 Nachmittag
Ganz großes Kino in den User-Kommentaren bei Facebook...

(http://www.wortwahlwerk.de/download/braunlage-marge.jpg)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 30, 2015, 03:07:38 Nachmittag
Ohne die dafür verantwortliche Agentur zu kennen, könnte ich mir aus eigener Erfahrung aber auch vorstellen, dass es nicht unbedingt einfach war die Vorstellungen von 50 Menschen zu berücksichtigen und alles in ein Konzept zu packen. [...]

Vernehme ich da wieder das Jammern eines Designers? ;D

Ne, im Ernst: Das entspricht auch meine Erfahrung. Gutes Design kann nicht durch ein Komitee erreicht werden.

Durchaus möglich.. ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juni 30, 2015, 10:55:03 Nachmittag
Die hier geäußerte Idee den im Harz wieder angesiedelten Luchs in Szene zu setzen war mir auch schon in den Sinn gekommen. Es könnte ein comicartig gezeichneter Luchs sein der verschiedene Dinge tut (Skifahren, Mountainbiken, Wandern usw.), je nach Saison. Das Thema müsste dann konsequent in ganz Braunlage umgesetzt werden, also z.B. von der Skischule, der Seilbahn.

Als Inspiration fällt mir z.B. das Olympia 1984 Maskottchen "Vucko" ein:

http://sammlung.sportmuseum.de/wp-content/uploads/2009/12/09-1575.jpg

Oder z.B. das Maskottchen "Burmi" vom Kleinwalsertal (einfach mal in einer Bildersuchmaschine Burmi + Kleinwalstertal eingeben)

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sternengucker am Juli 01, 2015, 09:28:32 Vormittag
Beim Comic-Luchs fällt mir gleich wieder "Don Cato" ein, der ja auch nahe Braunlage sein Unwesen trieb. War eigentlich ein nettes Spiel.

(http://www.feibel.de/uploads/tx_feibeldatabase/doncato3.jpg)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 01, 2015, 09:33:16 Vormittag
Ein Maskottchen-Logo ist eine grundsätzlich schöne und dynamische Idee, bedeutet wegen der erforderlichen immer neuen Übertragung auf die gewünschten Inhalte aber Mehraufwand und regelmäßige Pflege. Braunlage sollte sich überlegen, ob es das mit seinen Mitteln überhaupt stemmen kann.

Die Alternative ist der Verzicht auf ein Maskottchen oder ein Gesicht im Logo. Mittelgebirgs-Mitbewerber wie Oberwiesenthal, Winterberg, Arber oder Feldberg kommen im Hauptauftritt sämtlich ohne Maskottchen aus. Ein paar Skizzenstriche für Berge oder Natur am Namensschriftzug - passt, fertig ist das Logo. Mit Blau oder Grün wird es den Jahreszeiten angepasst.

Oder man setzt auf simples, aber einprägsames Grafikdesign. Mit etwas Glück schafft die beauftragte Agentur ungeplant einen richtig großen Wurf wie hier beim infrastrukturell eigentlich unbedeutenden "Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord".  (http://www.xxdesignpartner.de/component/content/article/25-kunden/naturpark/91-naturpark-logo.html#thumb) Dessen Logo ist so einprägsam und beliebt, dass es jeder Tourismusauftritt in der Region verwenden möchte und dass es z.T. sogar fälschlicherweise für das lokale Nationalpark-Logo gehalten wird. Man hat sogar den Spagat geschafft, den eigentlich öden Begriff "Schwarz"wald mit einer schwarzen Baumreihe positiv zu visualisieren und in den Content einzupassen, Respekt! Das kann also mit "Braun"lage auch gelingen, wenn auch Braunschweig oder die Stadt Braunfels konsequent auf die Farb-Anspielung verzichtet haben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juli 01, 2015, 09:54:07 Vormittag
Das "Schwarz"wald Logo ist cool. Assoziationen mit "Braun" und "Wurm" sind nicht unbedingt positiv, die Wurmberg Siluette reist keinen vom Hocker. => Eine Logo Findung für Braunlage ist nicht einfach.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 01, 2015, 10:00:05 Vormittag
Zitat
"Wurm" [ist] nicht unbedingt positiv,

Wieso? Ein Wurm als Maskottchen wäre eine simpel verwendbare Sache - den kann (und wird!) jedes Kind malen, und ein guter Grafiker bekommt 'nen Wurm frech und modern verpackt. Und: Ein Wurm ist flexibel und kann wirklich alles, siehe Kinderbuch Superwurm (http://www.amazon.de/Superwurm-Vierfarbiges-Bilderbuch-Axel-Scheffler/dp/340779472X). :D

Wenn man einen sehr positiv besetzten Wurm hinbekommt, kann man mit Mut sogar den Slogan "Bei uns ist der Wurm drin" positiv für sich vermarkten und auf diese Wiese den Nörglern und Kritikern entziehen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 01, 2015, 10:09:23 Vormittag
Ein Maskottchen-Logo ist eine grundsätzlich schöne und dynamische Idee, bedeutet wegen der erforderlichen immer neuen Übertragung auf die gewünschten Inhalte aber Mehraufwand und regelmäßige Pflege. Braunlage sollte sich überlegen, ob es das mit seinen Mitteln überhaupt stemmen kann.
[...]

Meiner Tochter hatte ich nach einer Geschäftsreise aus der Schweiz eine Plüschkuh mit Schweizer-Flaggen T-Shirt mitgebracht. Die Kuh war der Renner und erinnert mich heute noch an meinem damaligen Aufenthalt (leider ohne Skifahren). Auf den Londoner Flughäfen wird meist ein Bär (wohl in Anlehnung an Paddington) mit Union Jack T-Shirt angeboten, den hat sie sich selbst gekauft. Ähnlich könnte ein abstraktes Braunlager Logo Kinder-gerecht zusammen mit Waschbär-, Luchs- oder Hirsch-Plüschtieren vermarktet werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sternengucker am Juli 01, 2015, 10:09:29 Vormittag
Ein schönes Logo wäre ja ein stilisierter Sonnenaufgang hinter der Skischanze mit Wurmbergkuppe und Harzer Wald (hier aufgenommen beim Venustransit des Jahres 2012). In diesem Zusammenhang ist es durchaus bedauerlich, dass es die Schanze nicht mehr gibt - und auch noch keine geeignete Ersatz-Silhouette existiert.

(https://c2.staticflickr.com/8/7230/7346250010_5321702b3b_z.jpg) (https://flic.kr/p/ccasbW)Venustransit 2012 (https://flic.kr/p/ccasbW) by Utz Schmidtko (https://www.flickr.com/photos/sternwarte-sankt-andreasberg/), auf Flickr
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juli 01, 2015, 08:32:34 Nachmittag
Ein paar Skizzenstriche für Berge oder Natur am Namensschriftzug - passt, fertig ist das Logo.

Solche Logos sind zwar nicht so schlecht wie das derzeit geplante, richtig gut sind sie aber auch nicht da sie quasi beliebig austauschbar sind. Man kann damit Prospekte und Wegweiser zieren, ab Artikel wie T-Shirts, Andenken, Stofftiere usw. brauchen in meinen Augen da schon mehr Individualität.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Juli 02, 2015, 01:13:51 Vormittag
Zwischen einem Logo und einem Maskottchen muss man differenzieren. Mit der Harzhexe hat man aus meiner Sicht schon ein gutes Logo, was für den gesamten (!) Harz ausreichend, einmalig und zeitlos ist. Über moderne Gestaltungsweisen der Hexe kann man sicher diskutieren. Ein abstraktes Logo wie das des Schwarzwaldes finde ich zwar eine gute Idee, aber für Braunlage als Ort eher überflüssig.
Ein Maskottchen für einen alleinigen Ort hat den Vorteil, dass es neben Aufklebern auch „persönlich“ oder als Plüschtier in Erscheinung treten kann – zum Beispiel an der Skischule, beim Lifteinstieg oder bei Eishockeyspielen im Eisstadion. Ob das jetzt ein Luchs ist, ein Waschbär oder ein frei erfundenes Wesen, sei mal dahingestellt.
Die TU Clausthal hat mit „Claus Thaler“ schon ein Maskottchen, was sie an Stadtfesten, Hochschulmessen und anderen Veranstaltungen vertritt:
http://www.imab.tu-clausthal.de/en/betriebsfestigkeit-und-systemverhalten/aktuelles/
Ähnlich könnte man das in Braunlage halten. 
Als vergleichbare Figur könnte ich mir für St. Andreasberg einen „Andreas“, für Hahnenklee einen Hahn und für Braunlage ein anderes Wesen vorstellen. Diese könnten dann am Tag der Niedersachsen oder anderen Veranstaltungen gemeinsam auftreten…
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juli 02, 2015, 12:34:10 Nachmittag
Nun ist es auch offiziell auf der Website von Braunlage.de - wir müssen uns wohl alle mit dem Zapfenmännchen arrangieren und haben noch die Chance einen coolen Namen zu finden und einen Preis zu bekommen. :P

Zitat
Ein neues Maskottchen für Braunlage

Wir danken allen Braunlagern, die sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen an der Entwicklung unseres neuen Maskottchens beteiligt haben. So konnten wir aus vielen guten Gedanken schöpfen und haben in 4 Monaten intensiver Arbeit die Fassung entwickelt, die Sie hier abgebildet sehen. Wir hoffen, es gefällt Ihnen genauso gut wie uns.
Jetzt braucht unser Maskottchen noch einen Namen! Wir würden uns freuen, wenn sich die Braunlager auch hier wieder aktiv beteiligen.  Schicken Sie uns bitte Ihre Ideen per Email an l.gottlebe(at)harz-tourismus-service.de oder geben Sie einfach in der Touris-Info ab. Die beste Idee wollen wir im Herbst präsentieren und natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen.

Der Marketingbeirat der Stadt Braunlage hat mit der tatkräftigen Unterstützung von Frau Günther (Hotel Hasselhof, Braunlage) und der Werbeagentur design office aus Bad Harzburg in den letzten 4 Monaten ein neues Maskottchen für Braunlage entwickelt. Zahlreiche Ideen wurden eingereicht und begutachtet, verschiedene Versionen erstellt und lange diskutiert, bis es zur finalen Entscheidung kam. Die freundliche, verschmitzt schauende, sportliche Figur wird ab jetzt das neue Gesicht von Braunlage. 

Das Maskottchen mit seinem auffälligen Hut in der Gestalt eines Fichtenzapfens soll ab sofort auf allen Werbematerialien die Gäste begrüßen und zeigen, wie vielfältig ein Urlaub in Braunlage sein kann. Je nach Saison wird es individualisiert, im Sommer mit Wanderstöcken und einer frischen Blume, im Winter mit Pudelmütze und Skiern. Wie auch bereits der Radio-Spot, der seit 01. Juni auf Radio 21 läuft, trägt auch das Maskottchen den neuen Claim „365 Tage Braunlage“.

Im Herbst wird es eine Informationsveranstaltung zum Thema Maskottchen geben. Dazu sind alle Braunlager Unternehmer eingeladen, um sich ein Bild über das Portfolio der neuen Merchandising-Artikel rund um das Maskottchen zu machen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Alle Braunlager sind herzlich dazu eingeladen, Namensvorschläge für das neue Maskottchen einzureichen. Die Vorschläge können an Frau Gottlebe gesendet werden. Der Gewinner wird auf der Informationsveranstaltung im Herbst prämiert.

http://www.braunlage.de/service/live-in-braunlage/aktuelles/ein-neues-maskottchen-fuer-braunlage.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am Juli 02, 2015, 01:35:06 Nachmittag
In Anbetracht der Umstände, dass

1.) es sich um einen "Zapfen" handelt, der das Maskottchen hauptsächlich prägt und man sich
2.) aufgrund dieser massiven Geschmacksverirrung nur noch besorgt vor die Stirn klatschen kann,

kann das Maskottchen nur den Namen

"Der Braunlager Zipfiklatscher"

tragen ...  ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juli 02, 2015, 01:51:16 Nachmittag
"Zapfenhannes" aus Braunlage . . . es gib doch da noch den "alten Holzmichl" aus Thüringen... O'zapft is  ein ost-West Konflikt :'( ;D

P.S. Fichten-, Tannen- und Pinienzapfen galten aufgrund ihrer zahlreichen Samen als Fruchtbarkeitssymbol... hier noch ein Vorschlag: der "Bill Boy aus Braunlage"
Phantasie geht heute durch oder liegt es an den Temperaturen ?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 02, 2015, 02:12:02 Nachmittag
Nach guter Harzer Tradition (https://de.wikipedia.org/wiki/Oberharz_am_Brocken) sollte das Maskottchen den Namen einer gut eingeführten Marke erhalten (z.B. Asterix). Falls jemand klagt, könnte man einen Namenszusatz hinzufügen (z.B. aus Elbingerode).

Alternativ sollte es ein Name sein, der den Machtanspruch auf den ganzen Harz erhebt (https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Harz), weil nur Braunlage ist Harz z.B. "Harzer Fettnäpfchen".

. . . es gib doch da noch den "alten Holzmichl" aus Thüringen

Sehr gut, da kann es doch nur noch der "Harzer Holzmichl" werden!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 02, 2015, 03:08:16 Nachmittag
"Bill Boy aus Braunlage"

Kopfkino... "Liebe Gäste, an der Touri Info könnt ihr euch die Billy Boys abholen" ... passt zum Nackhobeln äh Nackrodeln.

Hitzeschaden...  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 02, 2015, 03:23:07 Nachmittag
Dieser Zapfen sieht für mich eher aus wie eine Knolle. Also schlage ich diesen Namen vor.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juli 04, 2015, 11:52:16 Vormittag
...für eine "Knolle" lexistiert ja sogar ein passenden Gesicht - mit bereits starker Medienpräsenz! Ein Zeichner könnte da sicherlich ne nette Waldschrat- Comedyfigur machen. Kleine schlechte Idee also...  ;D ;D ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 07, 2015, 12:40:37 Vormittag
Da ist man mal ein paar Tage nicht im Forum und dann das....Maskottchen....!
Hab immernoch Schnappatmung und will es noch nicht glauben.

... Sch.... Es ist wahr.
 Ok! Nee nicht ok!!!

Also Leute, echt mal. Hier wurde richtige Scheiße ausgebrütet!(sorry, hab noch Hitze) Und statt diesen Bockmist einzustampfen und sich einzugestehen das es ein absoluter Fehlgriff ist, wird es knallhart durchgezogen ("weil wir das können"). Ich kann mir nicht erklären wie die Verantwortlichen das so durchziehen können. Bei so vielen Gegenstimmen können Sie nicht die Augen veschließen. Ja ok, da macht man mal was und alle meckern wieder... Bla bla. Wenn man es richtig macht, meckern weniger. Klar kostet das Geld, aber wer kauft denn Artikel die mit einem Maskottchen verhässlicht wurden welches an die 80er Jahre erinnert. Wenn man es nicht richtig macht, wird auch nichts richtiges draus. Also habt bitte mal den Arsch in der Hose Braunlages Immage zu retten und setzt euch für ein anderes Maskottchen ein. Professionelle Agenturen sollte es genügend geben. Und wenn es über eine Agentur lief, würde ich die wechseln! Hier geht es schließlich um eine Imageinvestition für mindestens 20/30 Jahre.

So fertsch!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juli 07, 2015, 09:24:20 Vormittag
...auch ich bin grad wieder richtig am Kopfschütteln und frag mich, ob ich mein immer noch vorhandenes - aber mit einer Vielzahl von Zweifeln besetztes Interesse am Fewo Kauf in Braunlage nicht doch wieder ganz nach hinten schieben (oder vielleicht sogar aufgeben) soll!
Ein Destinationsmanagement, was so einen Sch... fabriziert, kann keine Hoffnung für eine bessere Zukunft vermitteln. Da werden von der Stadt alle Ansätze von engagierten zukunftsorientierten Investoren letztlich mit Füßen getreten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur ein einziger der modern hergerichteten Betrieb dieses Maskottchen gut findet?! Wer mit Kritik nach dem Motto "jetzt erst Recht" umgeht, der ist leider in keinster Weise dialogfähig und das braucht es in alle Richtungen, um den Ort nach vorn zu bringen.

Hiermit zementieren die Ur-Harzer einmal mehr ihr angestaubtes Image aus den 80ern - und zwar nachhaltig.
Auch als Retro kann man das nicht verbuchen, denn für Retro braucht es einen gehörigen Schuss Selbstironie, der hier leider nicht erkennbar ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 07, 2015, 11:24:28 Vormittag
Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur ein einziger der modern hergerichteten Betrieb dieses Maskottchen gut findet?!

Dieser Hotelbetrieb hier ist genau so entsetzt und bittet seine Gäste um Feedback: https://de-de.facebook.com/Dein.Hotel.Braunlage
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 07, 2015, 11:44:09 Vormittag
Es gibt ja beim Bürgerservice Braunlage eine Rubrik Sag`s uns einfach wo man Missstände melden kann
vielleicht sollten da mal alle einen Kommentar hinterlassen unter Allgemein ............
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 07, 2015, 02:17:35 Nachmittag
Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur ein einziger der modern hergerichteten Betrieb dieses Maskottchen gut findet?!

Dieser Hotelbetrieb hier ist genau so entsetzt und bittet seine Gäste um Feedback: https://de-de.facebook.com/Dein.Hotel.Braunlage

Schaut euch da mal die Beiträge von Daniel Beyer an. Er hat zwei sehr interessante Zeichnungen vorgelegt. Das verstehe ich unter Maskottchen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juli 07, 2015, 04:00:40 Nachmittag
...das sind doch coole Tannenmännchen...aber nicht den Zapfenhutentwurf   >:( (ich kauf mir lieber einen Tiroler Hut - der steht mir so gut).
Auf unsere Homepage kommt der nicht drauf!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juli 07, 2015, 07:27:43 Nachmittag
Ein Trauerspiel ohne Ende... Anstelle der Ausgabe für das unsinnige Maskottchen, wäre das Geld sinnvoll investiert in Maßnahmen zur Kundenzufriedenheit wie den Harz Skipass, Ausweichparkplätze mit Shuttlebus oder elektronische Infos zu den aktuell nichtüberfüllten Skigebieten in den Ferien. Was nutzt weitere Werbung, wenn Kunden nach dem Erstbesuch nie wieder kommen?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 07, 2015, 09:59:55 Nachmittag
Steht heute in der GZ!

"Braunlage. Der Bauausschuss votierte einstimmig für die Bereitstellung von Geldern für die Erstellung eines Verkehrskonzepts in der Innenstadt."

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Juli 10, 2015, 09:55:21 Nachmittag
http://www.goslarsche.de/lokales/braunlage.html

Braunlage. Nicht zeitgemäß und altbacken finden viele den Entwurf des Braunlager Maskottchens. Nichts sei in Stein gemeißelt, sagt Joachim Klaeden vom Marketing-Beirat.  :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 10, 2015, 10:45:09 Nachmittag
Dafür einen Steinmetz zu finden wär auch wirklich eine Herrausforderung! :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 11, 2015, 10:18:41 Vormittag
Scheint sich doch alles zum Positiven zu wandeln. Im Artikel erwähnt Herr Klaeden, dass noch nicht viel Geld „versenkt“ worden sei. Es sei zwar für die, die mit Leib und Seele dabei waren, schmerzvoll zu hören, das Ding tauge nichts. Aber sie könnten sagen: Guck mal, Braunlage lebt. Herr Klaeden hofft, dass die Diskussion sachlich und kreativ weiterläuft. Dann hätte das Maskottchen zwar nicht das gebracht, was es sollte, aber es hätte was gebracht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Hostel am Juli 11, 2015, 01:44:36 Nachmittag
So lockt man Städter in die Berge. Eine Aktion

https://www.youtube.com/watch?t=134&v=l8Y5MDVhZDQ

Wo treibst du dich in der Hitze lieber herum: Auf dem pumpevollen Hauptbahnhof in Zürich oder auf einer coolen Alpwiese in Vrin im Bündnerland? In genau diese Kerbe schlägt ein neuer Clip des Bündner Tourismusbüros: Ein digitaler, interaktiver Alpöhi lockt in der Limmatstadt Passanten in die Berge. Für die sehenswerte Kampagne ist die Agentur Jung von Matt verantwortlich. (phi)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Juli 12, 2015, 11:10:16 Vormittag
Der Film wurde hier im Forum ja schon mal kurz angesprochen und war die Tage immer wieder Thema auf Antenne Niedersachsen (dort nannte man St. Andreasberg und Clausthal-Zellerfeld als Drehorte):

Zitat
Harz wird zum Drehort für das Bergbau-Drama „Böse Wetter“

Sankt Andreasberg. Immer mehr TV-Produktionsfirmen entdecken den Harz als Drehort. Und so wird der Harz nach „Die sieben Zwerge – Männer allein im Wald“ und  „The Monuments Men“ wieder Arbeitsort eines Filmteams. Dieses Mal lautet der Filmtitel der ARD-Produktion „Böse Wetter“.

Böse Wetter bezeichnet man ein gefährliches Gasgemisch im Bergbau. Und darum geht es in der ARD-Produktion auch. Ein entdeckter Silberfund sorgt für Wirbel in dem fiktiven Ort Buchenrode. Dort will Geophysiker Leonard Gehra (Matthias Koeberlin) seine Methode zum Silberabbau vorstellen und sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Die Hauptrollen des Bergbau-Dramas wurden mit Charakterkopf Götz George, Matthias Koeberlin (Tatort, Spreewaldkrimi), Catherine Bode (SOKO, Tatort) und der Grand Dame des deutschen Fernsehens, Gudrun Landgrebe, besetzt.

Das bekannte Schauspieler-Trio ist Teil des Bergbau-Dramas, das seit Anfang Juni in der gesamten Harz-Region gedreht wird. Drehorte sind neben dem ehemaligen Eisenerzbergwerk Roter Bär in Sankt Andreasberg, auch die Ortschaften Elend, Elbingerode, Bad Grund und die Stadt Bad Harzburg. Aus all den zusammengestellten Drehorten wird später im Film der fiktive Ort Bucherode.

Rund acht Stunden täglich stehen die Schauspieler vor der Kamera von Tatort-Regisseur Johannes Grieser und Produzent Michael Gebhart. Die Szenenbilder werden erst aufgebaut, dann umgebaut, ausgeleuchtet und ausstaffiert. Dann gibt es kurze Proben, bevor die Klappe fällt und die Szene im Kasten ist. Am alten Stolleneingang in Sankt Andreasberg, der nur einen Teil des späteren Films bilden wird, ist das gesamte Produktionsteam samt Statisten im Einsatz.

„Das Team besteht aus zirka 60 Mitarbeitern. Hinzu kommen noch die Statisten, die wir benötigen. Jeder Film braucht Statisten. Ohne sie würde er leer und nichts sagend wirken. Derzeit drehen Matthias Koeberlin und Catherine Bode am Stollen. Götz ist für heute fertig und genießt seine Freizeit. Die Rolle von Gudrund Landgrebe ist bereits abgedreht“, verrät Produzent Michael Gebhart.

Auf dem Parkplatz direkt neben der Seilbahn ist die Basis aufgebaut. Hier gibt es, auf einfachen Bierzeltgarnituren, die Mittagsverpflegung für die gesamte Crew. Gleich daneben stehen Wohnwagen, in denen sich Catherine Bode und Matthias Koeberlin zurückziehen können. „Schlafen tun sie hier nicht, sondern in Hotels. Die Wohnwagen sind einfach dazu da, damit die Schauspieler ein wenig Privatsphäre haben, wenn sie das möchten. Gegessen wird hier mittags zusammen. Es ist alles sehr einfach gehalten, aber wir brauchen auch keinen großen Aufwand. Hier unten befinden sich außerdem noch die Wagen mit der Garderobe und der Maske. Und es gibt noch einen Imbisswagen, der uns zwischendurch verpflegt“, erklärt Gebhart.

Gedreht wird im Harz noch bis Mitte Juli. Wann genau der Film in die deutschen Wohnzimmer kommt, steht noch nicht fest. Der Film soll Ende Oktober fertig abgedreht sein, bald darauf soll er dann auch ausgestrahlt werden. „Er wird am Samstagabend um 20.15 Uhr in der ARD laufen“, so Gebhart.

Quelle: http://regionalbraunschweig.de/harz-wird-zum-drehort-fuer-das-bergbau-drama-boese-wetter/

Der Film könnte also kurz vor dem Ski-Opening in der ARD laufen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juli 13, 2015, 12:23:09 Nachmittag
Da ist man mal im Urlaub und dann wird einem so ein Logo vorgesetzt. Erst hab ich an nen historischen Fund geglaubt und musste dann das Datum kontrollieren, ob nicht ein alter Beitrag vom 1. April ausgegraben wurde.

Ein peppiger Waldschrat kann als Logo sogar funktionieren. Dafür müsste aber einiges geändert werden und grundsätzlich wäre etwas, das jetzt schon eine Verbindung zu Braunlage hat (Hexe, Wurm, Luchs, ...) zu bevorzugen. Auch kann ich mir vorstellen, das ein putziges Plüschwesen Kinderherzen eher höher schlagen lässt ("Mami ich will aber die süße Kuschelkatze haben" *plärr*) als ein blasser Typ mit Holz auf dem Kopf.

Den Slogan "365 Tage Braunlage" finde ich im grunde schonmal gar nicht so schlimm. Wenn man jedoch an dem riesigen Zapfen festhalten will, wird der auf Grafiken, die in üblicher Größe in Print- und Onlinemedien verwendet werden, nicht zu lesen sein, weil im Grunde der ganze Platz durch die Naturmütze eingenommen wird. Die muss also kleiner sein und am besten setzt man sie dann auch eher nem Luchs auf.

Wenn ich richtig gezählt habe, wurden neun Farben verwendet. Die TU-Braunschweig hat unter anderem das Logo geändert, weil der Druck von drei Farben in Dokumenten teurer war, als der von zwei (bzw. einer bei weißem Hintergrund). Die Reduzierung der Farbanzahl ist also nicht nur günstiger sondern sorgt auch für ein klareres, moderneres Design.
Die Farben in der Wintervariante wirken fade auf mich und die in der Sommervariante grell und unpassend. Da kann ich aber spontan kein Alternativkonzept präsentieren

Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der einen Ziegenbart trägt und auch im Harz ist mir bisher niemand begegnet, der einen getragen hat. Wenn man also auf aktuelles Besucherpotential zielt, warum verpasst man dem Maskottchen dann einen? Dann wäre ein Hipsterbart noch eher vorstellbar.

Insgesamt wünsche ich mir klarere Linien. Die unregelmäßige Dicke wirkt nicht modern.

Aktuell sind Figuren im asiatischen Stil (Yu-Gi-oh, Pokemon, ...) angesagt. Eine Figur mit größeren Augen wäre da vielleicht ansprechender (Wurm (http://www.maskottchen-land.de/fileadmin/maskottchenland/template_daten/launch2012/img/slider/slider_maskottchen01.png), Luchs (http://www.billigstautos.com/wp-content/uploads/2011/05/wm-maskottchen-karla-kick-kia.jpg), Hexe (http://de.123rf.com/photo_14582792_rothaarige-hexe-mit-einem-magicbook-fliegen-auf-ihrem-besen.html)).

TLDR: Kleinere Mütze, größere Augen, weniger Farben, flauschigeres Individuum
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am Juli 13, 2015, 01:41:27 Nachmittag
Ich hab's:

momentan sind doch die Minions voll uptodate (ganz ehrlich: ich find die Klasse!)

Wie wär's wenn man ein ähnliches Männlein entwickelt (Latzhose, Cap, etc.), schreibt auf die Hose "Wurmberg / Braunlage" und nennt den Freak (in Anlehnung an Herrn Nüsse) dann "Dirk vom Wurmberg" - Hammer, oder???  ;D ;)

Und als Gegenpart dann den "Bösen Friedhart" .... Ich schmeiß mich weg!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 16, 2015, 09:14:13 Nachmittag
Zitat
Bad Harzburg. Genau zwei Monate nach der offiziellen Eröffnung des ersten Baumwipfelpfades Harz/Bad Harzburg wurden am Samstag die 50.000 Besucher begrüßt.


 
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Das Ehepaar Barbara und Michael Haß aus Halle und Freundin Gabi Auert, ebenfalls aus Halle, haben am Samstag einen Tagesausflug in das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands gestartet. Damit gehören sie zu den 35 Millionen Tagesgästen aus den direkten Quellmärkten des Harzes.

Nach einem Besuch der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg mit den über 1.300 Fachwerkhäusern sind die Hallenser weiter Richtung Bad Harzburg zur neuen touristischen Attraktion gefahren. Sichtlich überrascht, aber voller Freude haben sie ihren Gewinn, einen freien Eintritt des Baumwipfelpfades, entgegen genommen. Erfahren haben sie über das Internet und einen Zeitungsartikel vom Baumwipfelpfad. Weiter ging es für die Besucher im Anschluss nach Braunlage.

Eva-Christin Ronkainen, Leiterin des Baumwipfelpfades, freut sich über den großen Erfolg nach zwei Monaten Öffnungszeit. „Wir sind stolz, dass der Baumwipfelpfad auf so großes Interesse gestoßen ist und wir bereits jetzt den 50.000 Gast begrüßen konnten. Dabei stehen die Sommerferien noch bevor. Es zeigt sich, dass das Konzept aufgeht und vor allem auch Tagestouristen angesprochen werden. Die Mischung aus Kultur, Natur und Spaß macht den Reiz des Harzes aus. Alles ist auf kurzen Wegen erreichbar. Toll, wie schön sich Kultur am Vormittag mit Natur am Nachmittag verbinden lässt.“

http://regionalbraunschweig.de/baumwipfelpfad-begruesste-50-000-besucher/ (http://regionalbraunschweig.de/baumwipfelpfad-begruesste-50-000-besucher/)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 16, 2015, 09:33:39 Nachmittag
Zitat
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) hat sich am Mittwoch im Harz in die Tiefe gestürzt, um für den Tourismus zu werben. An einer rund 1000 Meter langen Doppelseilrutsche an der Rappbodetalsperre sauste er rund 120 Meter in die Tiefe, wie sein Ministerium am Mittwoch mitteilte. «Man muss in den Ferien nicht unbedingt nach Mallorca oder in die Karibik reisen. Die Harzregion kann ihren Besuchern mit vielfältigen und spannenden Angeboten eine unvergessliche Urlaubszeit bieten», erklärte der Minister in einer Mitteilung. Die 2012 eröffnete Rutsche ist eine der Touristenattraktionen im Harz. Als Wirtschaftsminister ist Möllring auch für den Tourismus zuständig. (dpa/sa)

Möllring stürzt sich für Tourismuswerbung in die Tiefe | Mitteldeutschland - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/moellring-stuerzt-sich-fuer-tourismuswerbung-in-die-tiefe,20641266,31230578.html#plx281468212
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 16, 2015, 09:39:48 Nachmittag
Zitat
Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) hat sich am Mittwoch hautnah über Aktivangebote im Harz informiert. In sein Ressort gehört auch das Thema Tourismus.
Druckenper Mail
RÜBELAND.
„Das Warten, bis es endlich losgeht“, fand Sachsen-Anhalts Tourismusminister Hartmut Möllring (CDU) am schlimmsten bei seinem persönlichen Test von modernen Besucherangeboten im Harz. „Wenn ich schon mal hier bin, muss ich es auch ausprobieren“, sagte der forsche Minister, ließ sich von Maik Berke das Sicherheitsgeschirr anpassen und stürzte sich mutig mit der Mega-Zipline an der Rappbode-Staumauer in die Tiefe.

„Ich bin schon mit einem „Tornado“ geflogen“, beschrieb er vorab seine Luft-Erfahrungen. „Deshalb habe ich keine Angst.“ Trotzdem hoffte er, „dass nichts Gefährliches passiert“. Sein Chef, Landesvater Reiner Haseloff, habe ihm noch die besten Wünsche mitgegeben, erzählte er am Rande. „Vermutlich bin ich der erste Minister, der das macht.“

Danach beschrieb er den Flug über etwa 1 000 Meter als „trotz der Geräusche der Rolle und des Luftzuges als ruhig, angenehm und sehr empfehlenswert“. Auf den Höhenunterschied von rund 120 Metern und das Signal angesprochen, dass es mit dem Minister bergab gehe, fand er eine plausible Antwort: „Danach fahren wir doch wieder bergauf.“ Trotz „Ferienfeeling“, wie es Möllring beschrieb, sei er dienstlich unterwegs. Im Harz traf er sich mit verschiedenen Machern in der Köhlerhütte am Stemberghaus, um sich vor allem über die Aktiv-Angebote zu informieren.

Megazipline lockt zahlreiche Besucher

Bildergalerie (9 Bilder)
„Neben der Kultur spielt die Kombination aus Natur und Spaß eine immer größere Rolle vor allem für jüngere Besucher“, machte Carola Schmidt deutlich, die Chefin des Harzer Tourismusverbandes. Auch Landrat Martin Skiebe (CDU) sprach von einem „modernen Harz“, den es mit weiteren attraktiven Angeboten auszubauen gelte.

Wanderungen auf fast 10 000 Kilometern ausgebauter Wege inklusive bekannter Routen, wie den Harzer Hexenstieg, Mountainbike-Strecken oder Kletterparks sind Garanten für ein abwechslungsreiches und spannendes Ferienprogramm, listete Schmidt auf. Segwaytouren, Wallrunning, Gleitschirmfliegen oder Downhill würden besondere Erlebnisse im Naturschutzgebiet bieten.

Harzer Wandernadel
Den Harz zu Fuß oder mit dem Rad entdecken und dabei Prinz oder Kaiser werden - diese Erfolgsstory wird auch für Einheimische mit der „Harzer Wandernadel“ geschrieben.
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„Beim Bau der Anlage zum Flug übers Wasser haben wir eigentlich an das mittlere Alter gedacht, das noch einmal Kind sein will“, erklärte Maik Berke - und alle schauten auf Möllring. Auch das Lob von Pamela Groll, Chefin der Seilbahnen Erlebniswelt Thale, schien den Gast zu irritieren: „Wann wird schon mal ein Minister gelobt.“ Für dessen nächsten Besuch im Harz hält Schmidt schon die nächste Mutprobe parat: „Mit einem Riesen-Roller den Berg hinab.“ Nur eines will Möllring nicht machen: „Die Staumauer runter laufen.“ (mz)

Seilbahn im Harz: Minister Möllrings Adrenalin-Kick an der Talsperre | Quedlinburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/quedlinburg/seilbahn-im-harz-minister-moellrings-adrenalin-kick-an-der-talsperre,20641064,31229860.html#plx79256957
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 16, 2015, 09:45:36 Nachmittag
Zitat
Auch „Typisch Harz“: die Harzer Kräuterhexe.

(BILD: ARCHIV/CHRIS WOHLFELD)
Der Harzer Tourismusverband (HTV) vergibt seit 2010 das Qualitätssiegel „Typisch Harz“. Zum ersten Mal laden jetzt der HTV und die Produzenten zu einem Sommerfest ein.
Druckenper Mail
HASSELFELDE.
Gemeinsam mit den Produzenten lädt der Harzer Tourismusverband erstmalig zum „Typisch Harz Sommerfest“ in die Harzköhlerei Stemberghaus, Stemberghaus 1 in Hasselfelde, ein. Am Samstag, 18. Juli, haben Interessenten von 12 bis 18 Uhr die Möglichkeit, eine Auswahl an „Typisch Harz“-zertifizierten Produkten kennenzulernen und mit den Produzenten ins Gespräch zu kommen.

Schmorwurst, Honig und Senfkreationen

Neben der Harzer Buchenholzkohle der Harzköhlerei können die Besucher die Harzer Fichteln (Schmorwurst mit Fichtenspitzen), Honig der Wanderimkerei Enrico Kretschmar und Senfkreationen aus der Harzer Naturküche probieren. Zum Durstlöschen stehen das Blankenburger Wiesenquell und die Harzer Kräuterhexe der Harzer Mineralquelle Blankenburg sowie das Harzer Grauhof Mineralwasser von der Harzer Brunnen GmbH bereit. Auf Bier-Freunde wartet außerdem das handgemachte Münzbräu der Brauakademie Zellerfeld und das Altenauer Bier sowie Hochprozentiges aus der Harzer Likörfabrik.

Urkundenübergabe an Wanderimkerei

Für den musikalischen Rahmen sorgen die Heimatgruppe Elbingerode und das Harzwaldecho. Um 14 Uhr wird die offizielle Urkundenübergabe an die Wanderimkerei Enrico Kretschmar stattfinden, deren Honig mit dem „Typisch Harz“-Label ausgezeichnet wird. (mz)

Feier in Hasselfelde: Tourismusverband lädt zum ersten „Typisch Harz“-Fest ein | Quedlinburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/quedlinburg/feier-in-hasselfelde-tourismusverband-laedt-zum-ersten--typisch-harz--fest-ein,20641064,31228342.html#plx1603449912
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juli 17, 2015, 08:41:09 Vormittag
Zitat
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) hat sich am Mittwoch im Harz in die Tiefe gestürzt, um für den Tourismus zu werben...

Schön wäre es, wenn Herr Möllring das Seilbahngesetz in Sachsen-Anhalt um eine Außnahmeverordnung (ähnlich wie VWaSeilb in Österreich) zum Wiederaufstellen gebrauchter Seilbahnen ergänzen würde, dann wäre man in Schierke nämlich deutlich weiter und müsste nicht zig Jahre nach einem Investor suchen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 17, 2015, 11:50:55 Vormittag
Ich dachte immer gebraucht ist im am Ende gleich teuer wie ein Neubau ? Da muss man ja alles den Gegebenheiten vor Ort
anpassen oder gibt es tatsächlich die Möglichkeit das alles günstig hinzu bekommen mit alten Lift und Teilweiser neuer Technik ?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 17, 2015, 01:04:14 Nachmittag
In Ländern, in denen die EU-Seilbahnrichtlinien/-gesetze nicht gelten und in denen die Personalkosten relativ niedrig sind, ist es wesentlich günstiger, eine gebrauchte Seilbahnanlage aufzustellen als eine neue zu kaufen. Aus diesem Grund werden nach wie vor viele Gebrauchtlifte aus EU-Ländern nach Bosnien, Serbien, in die Kaukasus-Anrainerstaaten oder in Nachfolgestaaten der Sowjetunion mit Hochgebirgen (z.B. Kasachstan) verkauft.

Grundsätzlich dürfen auch in EU-Ländern gebrauchte Seilbahnanlagen aufgestellt werden. Die EU-Seilbahngesetzgebung schreibt aber vor, dass sie dann auf den neuesten technischen Sicherheitsstatus nachgerüstet werden müssen. Das ist in den meisten Fällen zu teuer oder technisch nicht möglich und lohnt sich nur, wenn die Gebrauchtanlage noch sehr "jung" und der Nachrüstbedarf somit gering ist oder ganz entfallen kann, z.B. bei zeitlich befristet auf Ausstellungsgeländen betriebenen Anlagen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juli 17, 2015, 11:11:43 Nachmittag
Grundsätzlich dürfen auch in EU-Ländern gebrauchte Seilbahnanlagen aufgestellt werden. Die EU-Seilbahngesetzgebung schreibt aber vor, dass sie dann auf den neuesten technischen Sicherheitsstatus nachgerüstet werden müssen. Das ist in den meisten Fällen zu teuer oder technisch nicht möglich und lohnt sich nur, wenn die Gebrauchtanlage noch sehr "jung" und der Nachrüstbedarf somit gering ist oder ganz entfallen kann, z.B. bei zeitlich befristet auf Ausstellungsgeländen betriebenen Anlagen.
Würde sich das Aufstellen gebrauchter Bahnen nicht lohnen, hätte man in Österreich nicht extra eine Ausnahmeverordnung nachgeschoben (gab es anfangs dort auch nicht). Das hat man dort ja extra für die finanzschwächeren kleineren Skigebiete gemacht. Es ist klar, dass sich das bei uralt Anlagen nicht lohnt. Aber es gibt auch eine ganze Generation von Gebrauchtanlagen, welche die von der EU-Seilbahnrichtlinie geforderten Zertifizierungen zeitlich knapp verpasst haben. Die Wurmbergseilbahn gehört z.B. dazu. Mit einer entsprechenden Ausnahmeverordnung könnte man die Wurmbergseilbahn zum kleinen Winterberg versetzen und auf der alten Trasse eine kapazitätsstärkere Bahn bauen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 30, 2015, 02:05:24 Nachmittag
Beim Parteitag des CDU-Kreisverbandes Goslar ging es um die Entwicklung hin zu einer Region Braunschweig und um die Regiopolregion Harz.
Beim Parteitag des CDU-Kreisverbandes Goslar ging es um die Entwicklung hin zu einer Region Braunschweig und um die Regiopolregion Harz.   (Foto: M. Juhrs)
 
 CDU-Kreisvorsitzender Rudolf Götz (rechts) dankte Gastredner Dr. Klaus Zeh.
CDU-Kreisvorsitzender Rudolf Götz (rechts) dankte Gastredner Dr. Klaus Zeh. (Foto: M. Juhrs)
Zukunftsaufgaben stehen beim Kreisparteitag der CDU im Mittelpunkt

Der CDU-Kreisparteitag im Goslarer Lindenhof stand diesmal ganz im Zeichen der Regionen. Ging es doch darum, einmal die bestehenden und möglichen Zuordnungen anzusprechen und zu diskutieren.

Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Rudolf Götz befasste sich dabei mit der Region Braunschweig und der Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh aus Nordhausen mit der zu schaffenden Regiopolregion Harz.
Rudolf Götz beschrieb die Aufgabenerweiterung des Zweckverbandes Großraum Braunschweig hin zur Region Braunschweig. Er verwies auch auf die historischen Bezüge, ausgehend vom früheren Herzogtum und Land Braunschweig bis hin zur heutigen Verbandsstruktur. Er stellte heraus, dass in Hannover bereits ein Gesetz in Arbeit sei, das auf Grundlage einer Resolution den Gedanken einer Region Braunschweig ausarbeite. Eine Zustimmung der Christdemokraten hierzu sei verbunden mit dem Verzicht auf eine verfasste Region. Danach werden die Landkreise bestehen bleiben und nur einige Bündelungsaufgaben abgeben. Hierauf hätten sich im Zweckverband Braunschweig Christdemokraten, Sozialdemokraten und die Grünen verständigt.
„So werden in Zukunft die verschiedenen Zuständigkeiten bei der Planung und dem Öffentlichen Personennahverkehr besser gebündelt. Auch die mittlerweile unüberschaubaren Wirtschaftsförderungen sollten bald besser koordiniert werden“, hob Rudolf Götz die Vorteile hervor. Das Forschungspotential in Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Salzgitter und Clausthal-Zellerfeld bedürfe einer besseren Vernetzung und soll Schrittmacher und Taktgeber für eine bessere Entwicklung der Wirtschaft werden.
Verbunden mit der Ausweitung des Regionsgedankens sei eine auskömmliche Finanzierung des ÖPNV. Hier bestehe erheblicher Nachholbedarf für das Braunschweiger Land. Rudolf Götz zeigte sich bei seinen Ausführungen optimistisch. Nach seinen Worten könnte es gelingen, die Weichen so zu stellen, dass die Region Braunschweig ihre guten Möglichkeiten nutzt und erweitert.
Gastredner Dr. Klaus Zeh hatte den Part übernommen, für die zu schaffende Regiopolregion Harz zu sprechen. Herzensanliegen war es für den gebürtigen Leipziger auch, von seinem erfüllten Traum zu sprechen, über den gemeinsamen Harz. Gerade die Verbesserungen der Verkehrsbeziehungen wie den vierspurigen Ausbau der Straßen rund um den Harz, sieht er als Klammer und Ziel. Den Landräten und Bürgermeistern aus der Harzregion schwebt vor, neben den Metropolregionen den Harz mit seinen Zentren Goslar, Nordhausen, Sondershausen und Wernigerode den Platz zu sichern, der durch eine Regiopolregion Harz möglich ist. Dabei dürfe man sich nicht scheuen, dafür einen langen beschwerlichen Weg bis zur Umsetzung zu gehen. Beispielhaft beschrieb er den Raum Halle-Leipzig, der mittlerweile boomt, nicht zuletzt durch die guten Verkehrsbeziehungen. Dr. Zeh sieht die Förderung von Wirtschaft und Tourismus für den „einen Harz“ als gemeinsame Aufgabe. Auch er schloss eine Beziehung von Goslar sowohl zur Region Braunschweig als auch zum Harz nicht aus.
Bei der anschließenden Aussprache war erkennbar, dass die Delegierten ein großes Herz für den Harz haben und eher nüchtern die Wege zu einer Region Braunschweig begleiten. „Für die CDU ist durch diesen Parteitag das Bewusstsein für den Regionsgedanken geschärft und der Wunsch bestätigt, diese Themen stärker in den Fokus zu rücken“, sagte der Kreisvorsitzende bilanzierend.
Neben diesen handfesten politischen Themen führte der Kreisparteitag die Wahlen für die Delegierten der CDU Niedersachsen und des Landesverbandes Braunschweig durch. Ebenso wurde dem Kreisvorstand einstimmig Entlastung erteilt.
Als Gäste konnten die Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne und Uwe Lagosky sowie der Vorsitzende des Landesverbandes Braunschweig und Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg begrüßt werden.

http://www.beobachter-online.de/seesen/lokales/bewusstsein-fuer-regionsgedanken-geschaerft-d26663.html (http://www.beobachter-online.de/seesen/lokales/bewusstsein-fuer-regionsgedanken-geschaerft-d26663.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 30, 2015, 02:40:43 Nachmittag
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1513689_Schierker-Campingplatz-unter-zehn-besten-Deutschlands.html (http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1513689_Schierker-Campingplatz-unter-zehn-besten-Deutschlands.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 31, 2015, 10:53:04 Vormittag
     GZ Goslar :Wieder etwas neues schönes              Zitat:     Landhäuser BergWiese: Fünf-Sterne-Komfort mit Blick von Harzer Höhen

St. Andreasberg. Es ist geschafft, die Ferienwohnungs-Anlage „Landhäuser BergWiese“ ist komplett und geht an den Start

http://www.goslarsche.de/lokales/braunlage_artikel,-Landhaeuser-BergWiese-Fuenf-Sterne-Komfort-mit-Blick-von-Harzer-H
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Juli 31, 2015, 03:59:53 Nachmittag
http://www.goslarsche.de/lokales/oberharz_artikel,-Torfhaus-Resort-soll-weiter-wachsen-_arid,1148378.html

Hat jemand von Euch den Artikel in der Goslarschen gelesen und kann berichten um was es geht?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Juli 31, 2015, 04:53:23 Nachmittag
Oh, ist ein paar Tage her.
Mal sehen, was die Erinnerung noch sagt.

Das Resort soll weiter ausgebaut werden, die rechtlichen Vorausetzungen seitens des LK Goslar sind geschaffen. Der NDR hat eine Klage dagegen angekündigt, da sie Eisschlag von den Sendeanlagen befürchten, die Investoren garantierten für eventuelle Rechtskosten aufzukommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Juli 31, 2015, 05:38:19 Nachmittag
Alles klar. Vielen Dank!  :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am August 18, 2015, 07:34:41 Nachmittag
Am Freitag, den 21.08. kommt das Restaurant "Maartens" in Sankt Andreasberg bei Kabel 1 in der Sendung "Mein Lokal, Dein Lokal" um 17:55 Uhr.
Quelle:
http://www.kabeleins.de/tv/mein-lokal-dein-lokal/episoden
Morgen kommt Thale mit dem Restaurant "Zur Unterklippe" und Donnerstag das "Piccolo Mondo" in Osterode.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am August 18, 2015, 09:02:01 Nachmittag
Am Freitag, den 21.08. kommt das Restaurant "Maartens" in Sankt Andreasberg bei Kabel 1 in der Sendung "Mein Lokal, Dein Lokal" um 17:55 Uhr.
Quelle:
http://www.kabeleins.de/tv/mein-lokal-dein-lokal/episoden
Morgen kommt Thale mit dem Restaurant "Zur Unterklippe" und Donnerstag das "Piccolo Mondo" in Osterode.

Super, danke für den Hinweis — ich werde es mir sicherlich mal anschauen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am August 21, 2015, 04:54:39 Nachmittag
Ich war/bin im Einkauf und serzeit nur selten im Büro.

Diese Woche läuft bei Vox unter "Mein himmlisches Hotel" eine Niedersachsen Ausgabe mit dem Plumbohms/Aussichtsreich aus Bad Harzburg und dem Schiefer aus Goslar.

Gleich kommt die letzte Folge, aber sie sind ja die Woche noch online anzusehen.

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Ypsilon am August 22, 2015, 05:15:04 Nachmittag
Ein interessanter Bericht in des NDR
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Punktet-der-Harz-auch-als-Sommer-Reiseziel,hallonds28668.html (https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Punktet-der-Harz-auch-als-Sommer-Reiseziel,hallonds28668.html)
Einer darf natürlich für eine ausgewogene Berichterstattung beim NDR nicht fehlen und beschwört wieder fleißig das Schreckgespenst Mountainbiker und "Roller"
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am August 23, 2015, 12:52:04 Nachmittag
Ob sich Herr Knolle eigentlich dessen bewusst ist, dass er mit seiner permanenten öffentlichen Stimmungsmache gegen bestimmte Personen- / Interessengruppen, dem Tourismus im Harz — den Sanften eingeschlossen — massiv schadet?

Wanderer, die den Bericht im NDR verfolgt haben, könnten annehmen, dass es im ganzen Harz keine Ruhe und Natur mehr gibt, während Mountainbiker und andere Aktivtouristen ggf. aber auch Familien mit Kindern, die etwas erleben wollen, den Eindruck gewinnen könnten, dass sie im Harz nicht erwünscht sind.

Natürlich werden nicht alle direkt so denken (glücklicherweise), aber diese Art Bericht untergräbt in schöner Regelmäßigkeit alle Bemühungen, den Harz zeitgemäßer und attraktiver darzustellen.

Ich finde, dass ein Verantwortlicher des Nationalparks und somit auch in gewisser Hinsicht offizieller Repräsentant des Harz, sich hier anders verhalten kann (muss?) bzw. sich über die Konsequenzen seines Handelns Gedanken machen sollte, unabhängig davon, ob er gerade seinen Feldzug zur Säuberung des Harzes von unliebsamen Mountainbikern führt oder nicht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am September 14, 2015, 07:53:30 Vormittag
Nachdem sich der Trubel um das Maskottchen für Braunlage gelegt hat, will ich heute mal nachfragen ob es bei dem Thema etwas neues gibt???
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: elisa am September 14, 2015, 06:18:25 Nachmittag
Ist zwar schon etwas her als ich das gelesen habe, aber vielleicht wurde es hier noch nicht thematisiert: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/skigebiet-schierke100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 14, 2015, 08:10:11 Nachmittag
Hier noch ein schöner Artikel:

Teurer Flop? Nur jeder vierte Harz-Tourist interessiert sich für den Nationalpark! (http://www.mdr.de/mdr-info/nationalpark-harz108.html)
Zitat
Wer in den Harz fährt, sieht sofort den einen oder anderen braunen Hang – und das hat nichts mit dem nahenden Herbst zu tun. Es sind abgestorbene Fichten, der Borkenkäfer ist schuld. [...] Der eine oder andere Förster würde die befallenen Bäume lieber aus dem Wald nehmen. Aber im Nationalpark heißt es "Natur Natur sein lassen". [...] [Anm.: Um die Nationalparkverwaltung zu bezahlen] gibt Sachsen-Anhalt pro Jahr 3,7 Millionen Euro für den Nationalpark Harz aus. Den größeren Teil übernimmt das Land Niedersachsen, wozu zwei Drittel des Nationalparks gehören. Mit insgesamt 11 Millionen Euro werden 170 Mitarbeiter finanziert. [...]

Tourismus und Natur - geht das?

[...] eine Studie der Uni Würzburg [Anm.: hat] im vergangenen Jahr ergeben: Jeder vierte befragte Besucher war wegen des Nationalparks in den Harz gekommen.
Quelle: mdr.de (11. September 2015)

Im Artikel stehen noch ein paar Bedenken des BUND zum geplanten Ausbau des Wintersports...  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 15, 2015, 08:16:56 Nachmittag
Mein schon nicht allzu netter Zusammenschnitt des MDR Artikels wird noch durch den heutigen Artikel "Noch ein Brockenmythos mehr: Zu hohe Zahlen" der Goslarschen Zeitung getoppt.

Forscher vom Institut für Geografie und Geologie der Uni Würzburg haben ermittelt, dass nur 580.000 Personen jährlich den Brocken besuchen. Das sind 50.000 weniger Gäste als für Torfhaus.

Die Goslarsche Zeitung hat die Forschungergebnisse nun den von Herrn Knolle je nach Lust und Laune erwähnten 1 bis 2 Millionen Touristen gegenübergestellt und verbannt diese übertriebenen Zahlen "ins Reich der bunten Erzählungen, die Fakten nicht standhalten".

Auch die Harzber Schmalspurbahnen (HSB) kriegen ihr Fett weg. So hinterfragt die Goslarsche wie die jährlich 650.000 Brockenbahn-Fahrgäste zustande kommen: "Solche imposanten Zahlen erleichtern die Gespräche mit Gesellschaftern, aber bilden sie die Realität ab?"

Auf Nachfrage räumte die HSB dann auch eine "kleine, aber entscheidende Unsauberkeit ein". Die 650.000 Brockenfahrgäste, von denen die HSB spreche, wären in Wahrheit Fahrten. D.h. Gäste, die mit der Brockenbahn eine Hin- und Rückfahrt buchen werden doppelt gezählt. Eigentlich müsse man die Zahl halbieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am September 16, 2015, 04:07:11 Nachmittag
Der Oberharz hat mit http://www.oberharz.de/start-sommer/ einen neuen, zeitgemäßen Internetauftritt - sehr löblich.
Eine ähnliche auf Touchgeräte angepasste Homepage hätte ich mir auch von der Skiwelt Harz gewünscht ...


Zitat
Die Goslarsche Zeitung hat die Forschungergebnisse nun den von Herrn Knolle je nach Lust und Laune erwähnten 1 bis 2 Millionen Touristen gegenübergestellt und verbannt diese übertriebenen Zahlen "ins Reich der bunten Erzählungen, die Fakten nicht standhalten".

Mal schauen, ob das Herrn Knolle mal etwas Wind unter den Segeln wegnimmt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am September 16, 2015, 08:28:01 Nachmittag
Mal schauen, ob das Herrn Knolle mal etwas Wind unter den Segeln wegnimmt.

Wie heißt es so schön: die ärgerlichste Kritik besteht in der Nennung von Fakten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am September 16, 2015, 09:22:00 Nachmittag
Ich muss ja schmunzeln... (und hinsichtlich unserer Knolle hihihi!!!!), andererseits ist das ein fetter Schlag für den Harz.
Es kommt wieder haufenweise Negativpresse, denn soetwas wird in den nächsten Tagen bundesweit in die Medien gelangen.

Was noch schlimmer ist - es sind mal wieder die "großen Verantwortlichen im Tourismus", die den Sch... fabriziert haben - und leidtragende sind viele Kleinbetriebe die modernisieren und sich den Buckel krum machen, um etwas in Gang zu bringen.

Immer wenn ich ein wenig Hoffnung bekomme, dass der Harz doch noch das Ruder engagiert rumreissen könnte, kommt so ein Rückschlag, "mal dies - mal Maskottchen, mal jenes..."

Da kann ich nur laut rufen "Heiaa Walpurgisnacht", in der Hoffnung das diese bösen Geister endlich aus dem Harz gejagt werden.   

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am September 16, 2015, 09:38:13 Nachmittag
Forscher vom Institut für Geografie und Geologie der Uni Würzburg haben ermittelt, dass nur 580.000 Personen jährlich den Brocken besuchen. Das sind 50.000 weniger Gäste als für Torfhaus.

Die Goslarsche Zeitung hat die Forschungergebnisse nun den von Herrn Knolle je nach Lust und Laune erwähnten 1 bis 2 Millionen Touristen gegenübergestellt und verbannt diese übertriebenen Zahlen "ins Reich der bunten Erzählungen, die Fakten nicht standhalten".

Auch die Harzber Schmalspurbahnen (HSB) kriegen ihr Fett weg. So hinterfragt die Goslarsche wie die jährlich 650.000 Brockenbahn-Fahrgäste zustande kommen: "Solche imposanten Zahlen erleichtern die Gespräche mit Gesellschaftern, aber bilden sie die Realität ab?"

Auf Nachfrage räumte die HSB dann auch eine "kleine, aber entscheidende Unsauberkeit ein". Die 650.000 Brockenfahrgäste, von denen die HSB spreche, wären in Wahrheit Fahrten. D.h. Gäste, die mit der Brockenbahn eine Hin- und Rückfahrt buchen werden doppelt gezählt. Eigentlich müsse man die Zahl halbieren.

So langsam ahne ich, warum meine Idee einer Seilbahn bis zum Schierker-Bahnhof in WR auf komplett taube Ohren gestoßen ist!
Ich habe denen eine Wirtschaftlichkeit in Bezug zu den "gefakten" Brockenbesucherzahlen prognostiziert, dahingehend, dass ich davon ausgegangen bin, das 1/3 der Brockenbesucher bei Kombitickets HSB/Seilbahnen aus Richtung Braunlage über den Wurmberg zum Brocken fahren würden. Damit lässt sich eine solche Seilbahn gut betreiben, wenn dann auch noch Biker, Skifahrer und sonstige hinzukommen.

Möglicherweise wurde meine Idee stillschweigend doch durchgerechnet mit den echten Zahlen... - und mit denen ist meine Kalkulation reif für die Tonne!

 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 17, 2015, 07:06:20 Vormittag
Der Oberharz hat mit http://www.oberharz.de/start-sommer/ einen neuen, zeitgemäßen Internetauftritt - sehr löblich.
Eine ähnliche auf Touchgeräte angepasste Homepage hätte ich mir auch von der Skiwelt Harz gewünscht ...

Stimmt, eine sehr schönes zeitgemäßes Design, welches sich nicht hinter Airbnb und Co verstecken braucht. Der Fokus auf Steigerung der Übernachtungszahlen ist für mich klar erkennbar. So ein Design täte braunlage.de auch gut, zumal Braunlage nicht als Oberharzer Stadt auf der GLC Website auftaucht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am September 17, 2015, 09:30:03 Vormittag
Habe mir mal die Winterseiten angesehen. Entweder sind sie damit noch nicht fertig, oder es haben nicht alle gezahlt. Bei Skigebieten (wie in den Ortsbeschreibungen) fehlt Hahneklee in der Beschreibung, in der Übersichtskarte (die ich sehr schön finde) sind sie enthalten. Oder gilt Hahnenklee als Ortsteil Goslars und damit nicht zum Oberharz?
Auch hat es mich gewundert, dass beim Skialpinum Schulenberg steht, dass Ausrüstung direkt am Hang ausgeliehen werden kann. Davon ist mir nichts bekannt und steht sogar auf Ihrer eigenen (wirklich mangelhaften) Website. Was tun in einem solchen Fall, die Betreiber drauf hinweisen und es überprüfen lassen, bevor beleidigte Touristen ohne Ausrüstung am Lift stehen?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Ypsilon am September 17, 2015, 11:02:06 Vormittag
Habe mir mal die Winterseiten angesehen. Entweder sind sie damit noch nicht fertig, oder es haben nicht alle gezahlt. Bei Skigebieten (wie in den Ortsbeschreibungen) fehlt Hahneklee in der Beschreibung, in der Übersichtskarte (die ich sehr schön finde) sind sie enthalten. Oder gilt Hahnenklee als Ortsteil Goslars und damit nicht zum Oberharz?
...
Hinter der Seite oberharz.de steht ja nicht die Vermarktung des (westlichen) Oberharzes als gemeinsames Gebiet, obwohl alle Welt das logischer Weise annimmt!
Die Seite gilt für die Vermarktung der ehemaligen "5 Oberharzer", der Mitgliedsorte der ehem. Samtgemeinde Oberharz, heute Stadt Clausthal-Zellerfeld mit den Stadtteilen Altenau-Torfhaus-Schulenberg sowie Wildemann und Buntenbock.
Ich bekomme es nicht mehr richtig zusammen, aber ich glaube irgendwann zwischen 2000 und 2005 hat die Agentur GLC (Glücksburg-Consulting) die Vermarktung für diese 5 Orte übernommen.
Kurz danach dann auch die Vermarktung für die damals noch eigenständige Stadt St. Andreasberg.
Mittlerweile sind die Verträge bereits einmal verlängert worden, mit der Stadt St. Andreasberg aber noch vor der Fusion mit Braunlage.
Somit gibt es in der heutigen Stadt Braunlage 2 verschiedene Vermarkter des zentralen Geschäftszweiges Tourismus  ::)
Vollkommen plämmplämm  ;D
Wenn ich das mal richtig verstanden habe reden die beiden aber immerhin miteinander.
Hahnenklee wird wiederum von der Goslarer Marketing Gesellschaft vermarktet und wird damit bei den beiden überhaupt nicht berücksichtigt, denn - und das wissen wir ja leider genau -  bislang hat noch jeder sein eigenes Ding im Harz gemacht.


Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am September 17, 2015, 01:45:49 Nachmittag

Hinter der Seite oberharz.de steht ja nicht die Vermarktung des (westlichen) Oberharzes als gemeinsames Gebiet, obwohl alle Welt das logischer Weise annimmt!
Die Seite gilt für die Vermarktung der ehemaligen "5 Oberharzer", der Mitgliedsorte der ehem. Samtgemeinde Oberharz, heute Stadt Clausthal-Zellerfeld mit den Stadtteilen Altenau-Torfhaus-Schulenberg sowie Wildemann und Buntenbock.
Ich bekomme es nicht mehr richtig zusammen, aber ich glaube irgendwann zwischen 2000 und 2005 hat die Agentur GLC (Glücksburg-Consulting) die Vermarktung für diese 5 Orte übernommen.
Kurz danach dann auch die Vermarktung für die damals noch eigenständige Stadt St. Andreasberg.
[...]

Wirklich konsequent ist das mit den 6 Orten aber auch nicht durchgezogen. So sucht man bei den Skigebietsbeschreibungen den zu St. Andreasberg gehörigen Sonnenberg vergeblich. Ironischerweise ist auf der "Oberharz-Karte" dann aber Braunlage inklusive Skigebietssymbol eingezeichnet und auch am Sonnenberg findet man ein Skisymbol ...
Solch ein schicker Internetauftritt aller oberharzer Orte, inklusive Hahnehnklee und Braunlage (ggf. Hohegeiß) wäre sicher wünschenswert. Wobei sich dann wieder die Frage stellt, was denn nun der Oberharz ist. Ich denke da beispielsweise an die "Stadt Ober(?)harz am(?) Brocken" ...
Und wie Ypsilon schon schrieb
Zitat
und das wissen wir ja leider genau -  bislang hat noch jeder sein eigenes Ding im Harz gemacht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 18, 2015, 08:33:11 Vormittag
Laut der Goslarschen von heute fordert die Dehoga Ortsgruppe Braunlage übrigens ein Eichhörnchen als neues Maskottchen. Keine so schlechte Idee eigentlich und in jedem Fall sympathischer als der Waldschrat. Was meint Ihr?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am September 18, 2015, 10:25:50 Vormittag
Hörnchen sind definitv sympatischer als Schrate. Ich mag die Idee.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am September 18, 2015, 10:35:50 Vormittag
Das sollte unbedingt mit der Wurmbergseilbahn abgesprochen werden. Falls die tatsächlich gerade  einen Wurm als Maskottchen einführt (http://www.wurmberg-seilbahn.de/files/img/nachrichten/Plakat_Bergseefest.jpg) (was ich ja weiter oben schon mal für Braunlage vorgeschlagen habe), macht ein völlig separates Maskottchen für die Stadt aus meiner Sicht wenig Sinn. Man sollte besser das selbe Maskottchen verwenden und variieren, um gegenüber dem Gast ein einheitliches Erscheinungsbild zu bewahren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Oktober 09, 2015, 02:34:05 Nachmittag
Laut der Goslarschen sollen in der ehemaligen Rehberg-Klinik in St. Andreasberg nun etwa 1500 Flüchtlinge untergebracht werden, wobei die ersten 500 schon am heutigen Nachmittag eintreffen werden. Das mit dem angekündigten Kempinski Hotel hat sich damit wohl auf absehbare Zeit erledigt.

Ich halte es persönlich für fragwürdig, ob es sinnvoll ist eine Gemeinde bzw. Region die derart vom Tourismus abhängig ist und der es strukturell und wirtschaftlich nicht besonders gut geht eine solche Aufgabe zu geben. St. Andreasberg hat laut Wikipedia aktuell 1686 Einwohner, d.h. es würde auf einen Einwohner ziemlich genau ein Flüchtling kommen, die — sind wir ehrlich — ziemlich weit ab vom Schuss leben. Schwer vorstellbar, dass das im Hinblick auf Integration gut gehen kann.

Ich denke hier wird die Stadt Braunlage bzw. genau genommen der Ort St. Andreasberg schlicht überfordert während der Eigentümer des Gebäudes sich vermutlich die Hände reiben wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Hostel am Oktober 09, 2015, 03:38:09 Nachmittag
Andererseits gibt es schon seit geraumer Zeit einen Mangel an Hilfskräften, gerade im wachsenden Tourismus in Braunlage. Viele Hoteliers klagen, dass sie niemanden finden. Vielleicht könnten da einige neue Stellen besetzt werden. Ist natürlich sehr optimistisch gedacht..
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am Oktober 09, 2015, 04:08:09 Nachmittag
Ich sehe das wie Max. Die Konstellation ist denkbar ungünstig für einen Ort wie St. Andreasberg. Man hat ja in der Presse vernommen was allein in Hahnenklee los war/ist, nachdem nun dort ca. 300 Asylanten eingetroffen sind. Hier sprechen wir von der 5-fachen (!) Menge .... ich könnte mir vorstellen, dass es dort in Kürze einen "Aufschrei" seitens der Einwohner geben wird ...

@Hostel: das klappt vermutlich nie, allein aufgrund der Sprachbarriere ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Oktober 09, 2015, 05:06:07 Nachmittag
Das Thema gehört eigentlich hierher (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,262.0.html) ...

Gemäß den letzten Pressezitaten hier im Forum sollte schon 2014 mit den Umbaumaßnahmen fürs Kempinski begonnen werden. Wenn dort jetzt Flüchtlinge einziehen, heißt das, dass seitdem nichts gemacht wurde und - wie schon oben angesprochen - das Projekt de facto nicht mehr realisiert wird. Wenn das Projekt irgendwann mal wieder auf den Prüfstein kommt, sind die Rahmenbedingungen für Planungen dieser Art schon wieder anders.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 09, 2015, 05:33:01 Nachmittag
Generell halte ich nichts davon, Asylanten fernab von großen Städten in Massenunterkünften unterzubringen. Was passiert, wenn man einen Haufen junger Männer zusammenpfercht und lange genug zur Untätigkeit verdammt, erleben wir gerade in Braunschweig.

Andererseits geht es jetzt nicht um die optimale Unterbringung. Die Alternative zu solchen Massenunterkünften wäre schlicht, dass die Flüchtlinge in den nahenden Wintermonaten auf den Bahnhöfen erfrieren.

Von daher begrüße ich die Initiative vom Eigner der Rehberg Klinik in dieser Notsituation dort Flüchtlinge unterzubringen.

Selbstverständlich ist es für die Anwohner im Großraum St. Andreasberger eine massive Umstellung. Es wäre auch leichtsinnig aus falsch verstandenem Polical Correctness sich nicht auf den Anstieg an Diebstahlsdelikten und sexueller Gewalt gegen Frauen vorzubereiten. Hier sollten die Verantwortlichen sich mit den anderen Gemeinden kurzschließen, die bereits Erfahrungen mit solchen Massenunterkünften sammeln konnten, um optimal reagieren zu können.

Übrigens ist die Verleihung der Stadtrechte an St. Andreasberg dem massivem Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen aus Sachsen und Tirol zu verdanken. Die Willkommenskultur ist also eine Urharzer Tugend.

@Hostel: das klappt vermutlich nie, allein aufgrund der Sprachbarriere ...

Um zu putzen oder früh morgens Brötchen zu den Ferienwohnungen zu bringen, braucht man keine Deutschkenntnisse. Hinderlich wäre lediglich der Mindestlohn, der solche Arbeiten unrentabel macht.

Zumindest viele der syrischen Flüchtlinge kommen aber nicht nach Deutschland aus Armutsgründen sondern sind teilweise hochqualifiziert. Diese werden im Harz kaum geeignete Arbeitplätze finden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 09, 2015, 05:33:57 Nachmittag
Das Thema gehört eigentlich hierher (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,262.0.html) ...
[...]

Hast recht, verschiebe ich sobald wie möglich.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Hostel am Oktober 09, 2015, 06:52:33 Nachmittag
... aber die hochqualifizierten sprechen Englisch. Und zum Neustart gehen vielleicht 1, 2 Saisons. Ist nur eine Sache des Wollens. Interesse gibt es sicher auf beiden Seiten. Aber das müsste aktiv angegangen werden bevor alle die Region Richtung Großstadt verlassen, nach Anerkenntnis des Flüchtlingsstatus. Die Anzahl ist natürlich heftig mit 1500.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 10, 2015, 01:26:06 Nachmittag
Wie aus der Lokalpresse zu entnehmen ist, hat Kai Bansemir, der Geschäftsführer der Harzer Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH und Co. KG (Hage) bereits einen Vertrag mit dem Land geschlossen. Schon ab heute Mittag sollen bis zu 1500 Flüchtlinge aus Österreich und Bayern in der ehemaligen Rehberg-Klinik untergebracht werden. Die Flüchtlinge werden vom ASB betreut. Die Polizei und eine vom Land engagierte Sicherheitsfirma sollen für Ruhe und Ordnung sorgen.

Herr Bansemir sieht die Nutzung als Erstaufnahmelager als zeitlich begrenzte Hilfe in einer Notlage an (mehr als ein halbes, aber nicht mehrere Jahre). Er wolle mittelfristig immer noch ein Premium-Resort errichten.

Am Montag den 12. Oktober um 19 Uhr lädt Bürgermeister Grote ins Kurhaus St Andreasberg zu einer Informationsveranstaltung für die Einwohner ein.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Oktober 18, 2015, 11:00:45 Vormittag
Ganz interessanter Bericht im WESER KURIER von heute über die Situation in Braunlage (St. Andreasberg) nach Belegung der ehemaligen Rehberg-Klinik mit Flüchtlingen

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Exil-am-Wurmberg-_arid,1232466.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Oktober 18, 2015, 01:38:38 Nachmittag
Hm, schlecht recherchiert hinsichtlich des Vorganges in Hahnenklee.
Im Gerichtsurteil geht es nicht wirklich um Steuern und Kurbeträge, sondern ob der Verwalter des Hotels dieses so umnutzen darf, obwohl sich auch private und privat vermittelte Wohnungen dort befindet.
Die Eigentümer können diese natürlich nur noch schwer vermitteln. In einem Erstaufnahmelager möchte ich auch nicht wohnen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Oktober 18, 2015, 07:47:30 Nachmittag
Der Artikel aus dem Weser-Kurier ist informativ, weil Menschen aus St. Andreasberg zu Wort kommen und nicht anonyme Blogger oder Politiker aus der Hauptstadt. Eine interessante Innenansicht bietet auch http://regionalgoslar.de/gute-stimmung-in-der-rehberg-klinik/. Hoffentlich unterstützt der Bürgermeister von Braunlage und das Land die Bergstadt für die Aufnahmeleistung auch in ihrer wirtschaftlichen Weiterentwicklung.

Meine Familie freut sich jedenfalls auf den Ski Urlaub in St. Andreasberg, wir fahren gerne in einen Ort der Fremde willkommen heißt und nicht ein brauner Sumpf wütet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Oktober 23, 2015, 10:40:23 Nachmittag
Wall Street Journal zeigte Schnee Foto aus St. Andreasberg mit dem Titel "Syrian Refugees Chill Out in German Sanatorium". Das Foto ist zu sehen unter http://m.goslarsche.de/nachrichten/oberharz.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am November 05, 2015, 01:34:08 Nachmittag
Eine Bergstadt kämpft gegen den Verfall     ein Artikel über Altenau sehr interessant mit Video

Zitat:   http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Eine-Bergstadt-kaempft-gegen-Verfall,altenau214.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am November 25, 2015, 07:41:00 Vormittag
Schöööööön... :)

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Winterliche-Maerchenlandschaft-im-Harz-,winter2694.html

http://www.nwzonline.de/region/winter-wunderland-im-harz_a_6,0,673135289.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am November 30, 2015, 08:19:33 Nachmittag
Heute 22.30 Uhr im bayerischen Fernsehen "Schnee von morgen" geht natürlich nicht um den Harz aber generell um das Problem mit dem Schnee.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 01, 2015, 07:48:22 Vormittag
Heute 22.30 Uhr im bayerischen Fernsehen "Schnee von morgen" geht natürlich nicht um den Harz aber generell um das Problem mit dem Schnee.

Danke für den Tipp! Habe mir den Bericht gestern Abend auch mal angesehen und fand ihn recht interessant — insbesondere den direkten Vergleich zwischen den beiden genannten Orten bzw. der Versuch herauszufinden, warum Reit am Winkl in den letzten Jahrzehnten eine andere Entwicklung genommen hat als bspw. Balderschwang.

Einzig der Verweis auf die regionale Landwirtschaft und warum sich diese so sehr auf die Anzahl der Besucher, die Schneetage usw. auswirken soll hat sich mir nicht so ganz erschlossen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Dezember 01, 2015, 08:44:35 Vormittag
Hier ist übrigens der Mediathekenlink: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/vor-ort-die-reportage/schnee-von-morgen-116.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am Dezember 01, 2015, 02:23:09 Nachmittag
Ja bei Käse gegen Handy musste ich auch schmunzeln, denke es sollte damit aufgezeigt werden das vorhandene Strukturen mit in das Tourismusgeschäft integrier werden sollen. Nicht nur Skifahren sondern auch regionale Kultur und oder Delikatessen. Wenn ich jedoch in den Skiurlaub fahren möchte dann nicht weil, sollte kein Schnee liegen, ich dort toll Wellness machen kann. Sondern ich prüfe vorher die schneesicherheit.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Dezember 02, 2015, 07:08:29 Vormittag
Volksstimme 2.12.2015
Pläne zum
Wintersport
sind irreal

Schierke (dl) ● Vor dem Hintergrund
des Pariser Klimagipfels
haben Oliver Wendenkampf,
Landesgeschäftsführer vom
Bund für Umwelt und Naturschutz
(BUND) in Sachsen-
Anhalt, und sein Westharzer
BUND-Kollege Friedhart Knolle
die Wintersportpläne in
Schierke und dem benachbarten
Braunlage scharf kritisiert:
„Während in Paris und der ganzen
Welt über Wege verhandelt
wird, wie man den Irrweg der
globalen Erwärmung beenden
kann, wird im Harz munter
und unter Ausblendung der
Fakten an Wintersportgebieten
geplant“, heißt es in einer von
beiden verbreiteten Presseerklärung.
Dabei sei auch der Harz
von den klimatischen Veränderungen
betroff en, erinnern
sie. Deutlich zu sehen sei dies
gegenwärtig an den schneearmen
Wäldern bei Schierke
und Braunlage. So musste der
Wintersport-Saisonstart am
Wurmberg – wie schon in den
vergangenen Jahren – erneut
verschoben werden.
„Diese klaren Fakten führen
die Wintersportpläne des
Wernigeröder Oberbürgermeisters
Peter Gaff ert immer
mehr ad absurdum“, kritisieren
die Umweltschützer. Millionen
Euro sollen investiert und
rund 40 Hektar Wald abgeholzt
werden für Pläne, für die kalte
Winter benötigt würden. Damit
spielen die BUND-Vertreter
auf die umstrittene Skipiste
zwischen dem Winterberg und
Schierke an. Kritik machen sie
auch an Plänen in Braunlage
fest. Dort sollen nach ihren
Angaben die Wasserentnahmemengen
aus der Warmen
Bode erhöht werden, um den
Wurmberg besser beschneien
zu können. Zudem sollen fünf
Hektar Wald für einen Großparkplatz
geopfert werden. Das
alles mache in Zeiten weltweit
steigender Temperaturen betriebswirtschaftlich
immer
weniger Sinn, so Wendenkampf
und Knolle.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 02, 2015, 07:41:47 Vormittag
Betriebswirtschaftlich - das ich nicht lache. Das können ja die Investoren und Herr Nüsse besser beurteilen?! War ja auch klar, dass der verschobene Saisonstart wieder als Propaganda für den Umweltschutz genutzt wird. Ohne Beschneiung wären kaum Schneetage möglich, nicht mal annähernd  an 100 Tage zu denken!

Interessant finde ich aber den Grossparkplatz. Ist der auf Braunlager Seite geplant? Mehr Parkplatzkapazität, mehr Besucher, mehr Wartezeiten und vollere Pisten? Was sagt ihr dazu?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 02, 2015, 07:55:36 Vormittag
Es war irgendwie absehbar, dass der BUND den Gipfel mal wieder zum Anlass nimmt, alles schlecht zu machen und sich gegen dies und das auszusprechen — ist ja nichts Neues!

Ich kann den Verein für mich persönlich schon länger nicht mehr ernst nehmen, spätestens jedoch seitdem sie an der deutschen Nordseeküste versuchen ein generelles Verbot für Kitesurfer und zwar m.W.n. nur für Kitesurfer zu erwirken, um im Anschluss daran dann gönnerhaft einer immer belieber werdenden und sehr umweltfreundlichen Sportart kleine Zonen zuzugestehen.

Kritisieren, aussperren, anderen Menschen vorschreiben, was gut für sie ist oder nicht und ab und an mal etwas Geld von Konzernen mitnehmen, um dann im Gegenzug bei der Umsetzung von deren Projekten die Füße still zu halten — da nehmen sich BUND, Nabu, die Grünen, etc. nicht viel.

Wenn es nur um den Naturschutz an sich gehen würde und sie versuchen würden vernünftige Kompromisse mit allen anderen Interessengruppen zu erarbeiten, wäre soweit alles in Ordnung — man wird das Gefühl jedoch nicht los, dass es diesen Verbänden / Parteien um deutlich mehr geht als nur das (Geld? Einfluss? Eigene Interessen?).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Dezember 02, 2015, 09:32:25 Vormittag
Zitat
Das alles mache in Zeiten weltweit steigender Temperaturen betriebswirtschaftlich immer weniger Sinn, so Wendenkampf und Knolle.

Leierkasten ... gähn ... schnarch ... hört da überhaupt noch jemand hin?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 02, 2015, 10:49:58 Vormittag
Ich höre die ganze Zeit nur ein Fiepen....*Piiiiiiiiiiiiiep* ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 02, 2015, 02:12:17 Nachmittag
[...] Kritik machen sie
auch an Plänen in Braunlage
fest. Dort sollen nach ihren
Angaben die Wasserentnahmemengen
aus der Warmen
Bode erhöht werden, um den
Wurmberg besser beschneien
zu können. [...]

Dazu passt folgende Meldung ganz gut:
Warme Bode läuft über (volksstimme.de 1.12.2015): (http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20151201/hochwasser-warme-bode-laeuft-ueber)
Zitat
[...] Weiträumig über ihre Ufer getreten ist die Warme Bode [...]

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am Dezember 02, 2015, 03:22:42 Nachmittag
Man sollte den Naturschutzfanatikern mal erklären, dass es im Harz unterschiedliche Höhenlagen mit entsprechenden Zukunftsaussichten gibt. Das Hauptgebiet in Schierke fängt da an wo die meisten anderen Gebiete aufhören. Wurmberg, Sonnenberg und Torfhaus sind etwas höher. Der Bocksberg endet knapp oberhalb der geplanten Mittelstation. Die anderen Skigebiete kommen mit den Bergstationen nicht mal in die Nähe der ~715m. Somit passt sich die Harzer Skigebietsinfrastruktur nur dem Klimawandel an, indem in den hohen Lagen investiert wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Mwiggi am Dezember 02, 2015, 09:47:49 Nachmittag
Trotzdem sollte man mal über die Argumente über der Umweltschützer nachdenken - natürlich nur die, die konstruktiv sind. Gut, ich befasse mich zu wenig mit dem Thema, aber im Thema effektive Beschneiung scheinen sie Recht zu haben. Entweder es ist zu warm oder zu feucht, zu mindestens in den ersten beiden Jahren.

Hoffen wir das es dieses Jahr "besser" läuft, vorallem im Weihnachtsgeschäft.

Gruß Marc
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Dezember 02, 2015, 10:17:35 Nachmittag
Die Beschneiung fand ich beeindruckend. Nach Mitte April war am Wurmberg Skifahren möglich. Auch der Naturschnee am 18.04. reichte am Sonnenberg für eine Skitour. Die Faktenlage ist offensichtlich differenzierter als der Artikel es beschreibt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Dezember 03, 2015, 09:54:26 Vormittag
Nach meinem Empfinden deutlich kritiklastiger Artikel zum geplanten Ausbau in Schierke im Weser-Kurier von heute, 03.12.2015:

http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Skigebiete-im-Harz-ruesten-auf-_arid,1265213.html

und dazu noch ein in Einseitigkeit und Oberflächlichkeit auch kaum noch zu überbietender Kommentar des gleichen Autors:

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Falscher-Weg-_arid,1265637.html

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Dezember 03, 2015, 10:40:28 Vormittag
"100 Schneekanonen errichtet" - das waren überwiegend Lanzen
"Wirtschaftlich rechnet sich der Betrieb nur, wenn die Skikanonen mindestens 100 Tage pro Saison laufen." - Es braucht nicht mindestens 100 Tage Skibetrieb (insbesondere dann nicht wenn die Ferien abgedeckt werden) und erst recht nicht müssen Schneekanonen durchlaufen und ich hoffe doch, dass keine Kanonen aufgestellt werden, die mit Skiern schießen ...
"Vernichtung weiterer fünf Hektar gesunden Waldes" - Für die einen ist es gesunder Wald, für die anderen eine Fichtenmonokultur.
"Die baulichen Maßnahmen seien auf Kosten der Natur durchgezogen worden." - Der Nationalpark ist 247,03 km² groß und man beschwert sich über eine Rodungsfläche von 0,05 km² also 0,02% dieser Fläche für einen Parkplatz außerhalb(!) des Nationalparks. Mit der Argumentation müsste man bei jedem neuen Supermarkt auf die Barrikaden gehen.
"Natur und Landschaft seien die Grundlagen des Harztourismus" - Ein Tourismus, der es seit Jahrzenten nicht schafft, den Bewohnern ein solides Einkommen zu bieten
"obwohl der Winter von Jahr zu Jahr immer öfter ausfällt" - Mir ist kein Winter bekannt, der im Harz ausgefallen wäre
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 03, 2015, 10:46:56 Vormittag
Nach meinem Empfinden deutlich kritiklastiger Artikel zum geplanten Ausbau in Schierke im Weser-Kurier von heute, 03.12.2015:

http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Skigebiete-im-Harz-ruesten-auf-_arid,1265213.html

und dazu noch ein in Einseitigkeit und Oberflächlichkeit auch kaum noch zu überbietender Kommentar des gleichen Autors:

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Falscher-Weg-_arid,1265637.html

Sowohl der Kommentar als auch der Artikel sind ziemlich einseitig, wie ich finde und teilweise — sofern ich mich nicht irre — auch falsch.

Soweit ich mich erinnern kann ist Dirk Nüsse nicht der private Betreiber der Wurmberg Seilbahn, der beim Ausbau des Skigebiets den größten Teil der Investition selber getätigt hat und auch dass sich der Betrieb wirtschaftlich nur lohnt, wenn die 'Skikanonen' mindestens 100 Tage pro Saison laufen, halte ich für ein Gerücht.

Insgesamt ist alles ziemlich schlampig und ungenau formuliert — scheint fast so, als wenn die Naturschutzverbände mal wieder dabei sind ihre Pressearbeit zu intensivieren.

Die kristallklaren Badeseen im Oberharz von denen er spricht sind übrigens nicht selten auch schlicht nicht für das Baden freigegeben, wofür — nicht ausschließlich, aber in gewissem Maße — auch der Nationalpark verantwortlich ist, der das nicht gestattet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Exilharzer am Dezember 03, 2015, 11:22:09 Vormittag
Ist doch eigentlich ganz einfach und irgendwie auch logisch, all diese Artikel zur Zeit. In Paris wird versucht das Weltklima zu retten, draußen ist es frühlingshaft statt tief winterlich und Skifahren im Harz können wir uns wenn es so weitergeht zumindest für das Jahr 2015 abschminken.
Da muss ja einfach so ein Artikel geschrieben werden, wenn man sonst keine Themen hat. War sicher ein Gesprächsansatz des BUND zum Weltklimagipfel, der irgendwo in einer Pressemappe gesteckt hat. Das wir das inhaltlich alle anders sehen ist klar und verständlich. Und dass in den Alpen, im Sauerland oder im Schwarzwald längst solche Investitionen getätigt worden wird nie mit einem Wort erwähnt. Und dass vielerorts dauerhafter Wintersport nur mit dieser Hilfe betrieben werden kann steht auch fest und haben wir häufig genug besprochen. Ändert aber nix am schlampigen Artikel und der wiederum hält keinen Bremer/Nienburger davon ab in den Harz zu fahren...

Und die tollen Badeseen gibt es natürlich wirklich en Masse, die wenigsten davon liegen übrigens im Nationalpark und sind daher frei zugänglich. Allein rund um CLZ gibt es fast 60 davon. Dafür fährt allerdings keiner in den Harz und schon gar nicht im Dezember...

Grüße aus dem Exil
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 03, 2015, 11:44:49 Vormittag
[...] Umweltschützer [...] im Thema effektive Beschneiung scheinen sie Recht zu haben. [...]

Natürlich basiert die Pressearbeit von Bund/Nabu/Freunde des Nationalparks etc. auf von allen Seiten akzeptierten Aussagen, sonst wäre es ja keine effektive Propaganda. Die Kunst ist es stets glaubhaft zu bleiben und die Grenze zur Lüge nicht zu überschreiten. Dennoch handelt es sich nicht um wissenschaftliche Aufklärung mit Fakten sondern um politische Arbeit, bei der mit Aspektbetonung, Auslassung und Emotionen argumentiert wird. Mit Herrn Knolle als Pressesprecher haben die Tourismus-Gegner auch einen erfahrenen Profi, der die Rolle auch vor laufender Kamera hervorragend erfüllt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 03, 2015, 12:55:17 Nachmittag
Ich als Diepholzer/Niemburger fahre weiterhin in den Harz und das schon morgen! Gucke mir ein kleines Häuschen Am Fichtenhang an  ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Dezember 03, 2015, 01:15:19 Nachmittag
Wieder mal so ein bezahlter Artikel eines Autors, der noch nie in einem Harzer Skigebiet gewesen zu sein scheint und sich die "Hintergründe" mutmaßlich nur im Internet angelesen hat. Sicherlich wird sich sein nächster Artikel dagegen richten, dass für Harzer Weihnachtsmärkte Fichten geschlagen werden und dass Harzer Glühweinstände wegen energetischer Mängel für die globale Erwärmung mitverantwortlich sind.

Den Autor des Weserkurier-Artikels möchte ich nur zu gern in einem "normalen" Harzer Sommer mit 18°C Luft- und 12°C Wassertemperatur in einem der "kristallklaren Oberharzer Badeseen" schwimmen sehen ... nachdem er den Uferschlamm durchquert hat.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 03, 2015, 02:03:59 Nachmittag
So, ich habe jetzt einen Kommentar hinterlassen. Es würde mich freuen, wenn auch andere bei den Online-Medien zur Aufklärung mit Fakten beitragen könnten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: koacx am Dezember 04, 2015, 07:23:08 Vormittag
Auch in Bayern diskutiert man über das Thema "Schneesicherheit / Umweltschutz / Zukunftsausrichtung in Wintersportdestinationen".

Ich denke, das Thema ist komplexer als die Formel "Knolle böse - Nüsse gut" ...

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/151203-quer-skizirkus-102.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: skifreund am Dezember 04, 2015, 08:30:56 Vormittag
Nach meinem Empfinden deutlich kritiklastiger Artikel zum geplanten Ausbau in Schierke im Weser-Kurier von heute, 03.12.2015:

http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Skigebiete-im-Harz-ruesten-auf-_arid,1265213.html


Zitat: "Gaffert, selbst begeisterter Skiläufer und lange Zeit Funktionär im Deutschen Skiverband, nannte"

Ist das so? Ich dachte, (wenn überhaupt) würde er Skilanglauf machen?
Und Funktionär?  ???
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 04, 2015, 08:39:11 Vormittag
Ich denke, das Thema ist komplexer als die Formel "Knolle böse - Nüsse gut" ...

Ich denke nicht, dass jemand von uns hier ernsthaft annimmt, dass Friedhart Knolle böse ist — ganz im Gegenteil, er kommt ja im Fernsehen sogar recht sympathisch rüber und das, für dass er beruflich verantwortlich ist, macht er eigentlich auch ziemlich gut, muss man ihm ehrlicherweise schon zugestehen bzw. er kommuniziert die Interessen und Ansichten seines Arbeitgebers recht effektiv.

Würde er auf diverse Halbwahrheiten und Übertreibungen verzichten, konstruktive Vorschläge bringen, statt alles pauschal abzulehnen und auf den 'sanften' Tourismus zu verweisen und ggf. noch versuchen den Harz nicht in gefühlt jedem Fernsehbeitrag als graue und veraltete Region darzustellen, würde man ihm ggf. auch nicht mehr gar so kritisch gegenüberstehen.

Auf einen derartigen Sinneswandel können wir aber lange warten, fürchte ich! ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 04, 2015, 08:44:36 Vormittag
Nach meinem Empfinden deutlich kritiklastiger Artikel zum geplanten Ausbau in Schierke im Weser-Kurier von heute, 03.12.2015:

http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Skigebiete-im-Harz-ruesten-auf-_arid,1265213.html


Zitat: "Gaffert, selbst begeisterter Skiläufer und lange Zeit Funktionär im Deutschen Skiverband, nannte"

Ist das so? Ich dachte, (wenn überhaupt) würde er Skilanglauf machen?
Und Funktionär?  ???

Keine Ahnung, vielleicht verwechselt er Peter Gaffert auch mit Stefan Grote, der sich ja seinerseits schon häufiger zum Skifahren bekannt hat. Ob dieser wiederum im Skiverband als Funktionär tätig war, kann ich aber auch nicht sagen.

Vielleicht bringt der Autor des Artikels da auch einfach etwas durcheinander — kann schon mal passieren, wenn einen die 'Skikanonen' zu häufig erfassen.. ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Dezember 04, 2015, 09:10:19 Vormittag
Auch in Bayern diskutiert man über das Thema "Schneesicherheit / Umweltschutz / Zukunftsausrichtung in Wintersportdestinationen".

Ich denke, das Thema ist komplexer als die Formel "Knolle böse - Nüsse gut" ...

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/151203-quer-skizirkus-102.html

Auch im BR werden wichtige Fakten verdreht. Der Taubenstein gehört zum Skigebiet Spitzingsee und man hat sch dor entschieden, deb Teilbereich Taubenstein nur noch im Sommerbetroeb zu bedienen. Am gegenüberliegenden Seeufer soll ja weiter ausgebaut werden. Das wird nicht erwähnt.

Ebenso war es in GAP. Man hat auf den Wank verzichtet zugunsten des Classik-Skigebietes.
Vernünftige Skigebietskalkulation wägt ab, wo sich Investitionen noch lohnen, doch das lässt der Artikel außen vor. Er besagt vielmehr, dass überall Ausbauwahn herrsche. Auch der BR malt S/W, dass nur Gemeinden gut sind, die total zurückbauen. Das dies am Spitzing nicht der Fall ist, wird nicht erwähnt, damit man im nächsten Schritt das Sudelfeld und Balderschang angreifen kann. Damit wird die differenzierte Abwägung am Spitzingsee vom BR missbraucht.

In Bayern sind mehr Skigebiete aufgegeben worden worden als anderso... Wank, Taubenstein, Immenstadt, Wallberg, Predigtstuhl, Ruhpolding. Weitere werden demnächst aus Vernunft folgen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 04, 2015, 09:23:44 Vormittag
Auch in Bayern diskutiert man über das Thema "Schneesicherheit / Umweltschutz / Zukunftsausrichtung in Wintersportdestinationen".

Ich denke, das Thema ist komplexer als die Formel "Knolle böse - Nüsse gut" ...

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/151203-quer-skizirkus-102.html

Eben weil das Thema so komplex ist, sind die einfachen Formeln von Knolle so böse  ;)

Nein, im Ernst, Herr Knolle ist nicht böse, sondern macht seinen Job, wie es im aufgetragen wurde. Verantwortlich für seine - für touristische Betriebe recht geschäftsschädigende Aussagen - sind seine Arbeitgeber, zu denen auch die Nationalparkverwaltung zählt. Die Nationalparkverwaltung hat neben dem Naturschutz aber auch die Aufgabe der touristischen Entwicklung des Harzes.

Wie mani auch geschrieben hat, der BR Beitrag ist etwas zu vereinfachend ausgefallen: Taubenstein hat den Winterbetrieb nicht aufgegeben, weil man voll auf sanften Tourismus setzen möchte, sondern weil sämtliche Anlagen völlig veraltet waren und das Geld für eine Modernisierung fehlte.

Siehe z.B. hier: http://www.tz.de/bayern/ski-aus-taubenstein-bahn-stellt-betrieb-gondeln-fahren-noch-sommer-tz-4935270.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: skifreund am Dezember 04, 2015, 10:58:59 Vormittag
...
Keine Ahnung, vielleicht verwechselt er Peter Gaffert auch mit Stefan Grote, der sich ja seinerseits schon häufiger zum Skifahren bekannt hat. Ob dieser wiederum im Skiverband als Funktionär tätig war, kann ich aber auch nicht sagen.

Vielleicht bringt der Autor des Artikels da auch einfach etwas durcheinander — kann schon mal passieren, wenn einen die 'Skikanonen' zu häufig erfassen.. ;)

Danke für Deine Bestätigung! Es hätte vermutlich nicht in die Absicht des Artikels gepasst, wenn sie dort die Leitung des NP, die Hr. Gaffert gehabt hatte, erwähnt hätten. Das hätte der werte Leser garnicht verstanden, dass sich ein Ex-NP-Leiter nun auch für den touristischen Ausbau von Winterangeboten einsetzt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Dezember 04, 2015, 11:30:51 Vormittag
Kurzer Klugscheiß-Exkurs zu den genannten Bayerischen Skigebieten:

Der Taubenstein am Spitzingsee - eigentlich ein tolles Skigebiet - wurde nach Übernahme durch die Stümpflingbahnen seit Jahren durch vorsätzlichen Investitionsstau gezielt kaputtgemacht. Es wurde ausschließlich in die Stümpfling-Seite investiert. So hat man die Chance auf ein oberbayerisches Lenzerheide mit Skigebieten auf zwei Seeseiten geschäftspolitisch vergeigt.

Die Liftgesellschaft des Wank in GAP wurde Ende der 1990er Jahre von den Bayerischen Zugspitzbahnen gekauft. Die Zugspitzbahnen stellten den Skibetrieb am Wank (kleines Höhenskigebiet, lange Talabfahrt) als Ausgleichsmaßnahme für Expansionen im Gebiet GAP Classic ein.

Der Skibetrieb in Immenstadt ist nicht eingestellt. Man verzichtet lediglich auf den Weiterbetrieb der beiden Schlepplifte am Berg, die auslastungsseitig nicht gebraucht werden. Fast alle Pisten sind über die beiden Sektionen Sesselbahn erreichbar.

Am Wallberg gibt es immer noch Freeride-Betrieb. Abgesehen von einer in Vereinsbesitz befindlichen Liftanlage wurde der Betrieb des kleinen Höhenskigebiets eingestellt.

Der Predigtstuhl besaß lediglich ein kleines Höhenskigebiet, das nicht rentabel sein konnte. Eine Talabfahrt gab es wegen des steilen Geländes nicht.

Abgesehen vom Taubenstein sind also alle Betriebseinstellungen eigentlich in einem konzeptionellen Missverhältnis begründet: Zu wenige Pistenkilometer und zu viele kurze Liftanlagen im schneesicheren Höhenskigebiet, Hauptanteil der Pistenkilometer lag (außer Predigtstuhl) jeweils bei Talabfahrten bis hinunter auf sehr niedrige Höhenlage mit entsprechend fehlender Schneesicherheit.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Dezember 06, 2015, 04:50:17 Nachmittag
Der Mainstream in den deutschen Medien läuft nach meinem Eindruck weiter in Richtung Zweifel an bzw. Verneinung der Zukunft des alpinen Skisports in Deutschland. Gute Recherche, Differenzierung in der Aussage und intensive Befassung mit anderen Meinungen sind dabei hier wie auch bei anderen Themen nicht mehr regelmäßig anzutreffen, wie einige in diesem Thread schon schön herausgearbeitet haben. 

http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/wettruesten-in-den-alpen-skifahren-um-jeden-preis/12672402.html

Auch in diesem Artikel geht es nicht direkt um den Harz, aber die Aussage "...In ein paar Jahren hat es sich in den Mittelgebirgen ausgecarvt.." meint natürlich auch unser "Hausgebirge".
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 06, 2015, 07:08:01 Nachmittag
[...]
Auch in diesem Artikel geht es nicht direkt um den Harz, aber die Aussage "...In ein paar Jahren hat es sich in den Mittelgebirgen ausgecarvt.." meint natürlich auch unser "Hausgebirge".

Ja, laut der häufig vom BUND/NaBu zitierten Frau de Jong ist hier in zwei Jahren Schluss... ach wie die Zeit doch rennt.  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Dezember 06, 2015, 08:22:30 Nachmittag
Der Taubenstein am Spitzingsee - eigentlich ein tolles Skigebiet - wurde nach Übernahme durch die Stümpflingbahnen seit Jahren durch vorsätzlichen Investitionsstau gezielt kaputtgemacht. Es wurde ausschließlich in die Stümpfling-Seite investiert. So hat man die Chance auf ein oberbayerisches Lenzerheide mit Skigebieten auf zwei Seeseiten geschäftspolitisch vergeigt.
Hallo, ich war selbst noch nie am Taubenstein. Ich bin aber neulich im TV bei einer Wiederholung der "Kochprofis" hängen (Thema "Rettung der Oberen Maxlraineralm") ... es scheint also nicht nur mit der Liftinfrastruktur im argen gelegen zu haben, auch Fuhrpark und gastronomisches Infrastruktur waren desolat
(Wer sich für die Sendung interessiert:  http://www.nowtv.de/vox/die-kuechenchefs/obere-maxlraineralm-am-spitzingsee).
Aus der Sendung geht hervor, dass die Skilifte oben und der Fuhrpark nicht zur Taubensteinbahn selbst sondern zur Alm gehören (nützt aber natürlich nichts, wenn die Taubensteinbahn nicht fährt).

Was bei dem BR Fernsehbeitrag zum Taubenstein auffällt und in meinen Augen bezeichnend für viele Gebiete ist. Es wird zwar ständig von einem neuen Konzept geredet, die einzige bisher getroffene Maßnahme scheint aber zu sein dass eine Seilbahn nicht mehr fährt - dass finde ich als Konzept alleine reichlich dünn. Auch der sanfte Tourismus braucht Infrastruktur, zumindest wenn man Hotels füllen und damit Geld verdienen will. Das gilt auch für den Harz.

Das Konzept von Immenstadt finde ich ganz interessant. Man beschränkt sich auf den Hauptsessellift (also auf die Infrastruktur, welche auch im Sommer genutzt wird) und legt im Winter neben den Skifahrern einen neuen Fokus auf eine neue Zielgruppe, nämlich die Rodler (die im Vergleich zu den Skifahrern mit deutlich weniger Schnee auskommen). Das Konzept bietet sich für Immenstadt auch an: Vom Sessellift sind sämtliche Pisten erreichbar (auch ohne die ehemaligen schlepplifte) und wenn nur in höheren Lagen Schnee liegt profitiert man von einer vorhandenen Mittelstation. Außerdem gibt es kein direkt benachbartes Skigebiet mit dem man sich verbinden könnte um pistenkilometertechnisch mit der Konkurrenz (Oberstorf, Kleinwalsertal usw.) mithalten zu können.

Ein anderes Konzept wird in Nesselwang verfolgt, finde ich auch ganz spannend. Dort hat man kräftig investiert (neue Seilbahnen, Schneekanonen), kann pistenkilometertechnisch aber natürlich trotzdem nicht mit den "Großen" mithalten. Dafür macht man es über den Preis. Für Übernachtungsgäste gibt es die Königscard (eine Art Kurkarte "Deluxe") bei welcher der Skipass im Übernachtungspreis inkludiert ist. Gerade für Familien ein sehr attraktives Angebot.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Dezember 07, 2015, 07:19:36 Vormittag
Volksstimme 07.12.2015
Erster Termin geplatzt !
Seilbahn-Projekt in Schierke: Anhörung verdeutlicht, wie langwierig das Verfahren werden kann
„Ein Seilbahnstart im Dezember 2016?
In meinen Augen ist das definitiv unrealistisches Wunschdenken.“
Katharina Wendland, Leiterin Kreis-Bauordnungsamt
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sternengucker am Dezember 07, 2015, 01:34:44 Nachmittag
Den Artikel kann man auch hier in der Online-Ausgabe der Volksstimme nachlesen:

http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/20151207/seilbahn-in-schierke--erste-vision-bereits-geplatzt

Die Verschiebung um mindestens ein Jahr ist richtig und letztlich absolut unvermeidbar. So schön es grundsätzlich ist, dass es engagierte Investoren gibt - aber man kann nicht einfach mal das Ziel "in sechs Monaten rollen die ersten Bagger" aufstellen und erwarten, dass alle genehmigenden Behörden hier mitziehen. Insofern ist es nur vernünftig, dass die Kreisverwaltung hier die - öffentlichkeitswirksame - Notbremse zieht. Flora und Fauna sind vor einem so großen Eingriff mindestens über eine volle Brut- und Vegetationsperiode von 12 Monaten zu kartieren, außerdem liegt ja offenbar auch noch ein Antrag bezüglich der Verdoppelung der Wasserentnahme in Braunlage vor, über den erst mal entschieden werden sollte, bevor darüber befunden werden kann, welche Entnahmen man dem Gewässersystem der Bode insgesamt zumuten kann. Das hier

"Parallel dazu versucht die Investorengruppe – allen voran Gerhard Bürger – offenbar, Vorarbeit zu leisten und Weichen zu stellen, wo immer es möglich ist. Vorige Woche traf er sich nach Recherchen der Volksstimme vor Ort mit Vertretern von Umweltverbänden. Dem Vernehmen nach agierte Bürger auch dort pragmatisch. Oliver Wendenkampf, seines Zeichens BUND-Geschäftsführer in Sachsen-Anhalt und kritischer Begleiter des Projektes, soll er dabei ein interessantes Angebot gemacht haben. „Herr Bürger hat mir angeboten, gegen Bezahlung in seinem Team mitzuarbeiten“, sagt Wendenkampf. Was Bürger damit genau gemeint habe, sei ihm unklar. Fest stehe aber, dass er und der BUND nicht käuflich seien. Wobei Wendenkampf betont, sich fachlich ins Verfahren einbringen zu wollen – allerdings als Vertreter der Umweltverbände."

war übrigens auch nicht besonders clever. Wendenkampf ist im Umweltschutz in Mitteldeutschland dafür bekannt, gerne mal auf den Tisch zu hauen - hier wäre schon der Hauch einer Andeutung in die im Artikel implizierte Richtung zuviel gewesen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Dezember 07, 2015, 03:42:55 Nachmittag
Flora und Fauna sind vor einem so großen Eingriff mindestens über eine volle Brut- und Vegetationsperiode von 12 Monaten zu kartieren, [...]

Absolut ... insofern wundert es mich, dass selbsternannte Profis sogar nach der Umsetzung des benachbarten Großprojekts (Wurmberg) immer noch solche Anfängerfehler in der Gesamtplanung und ihrer Kommunikation machen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 07, 2015, 05:57:12 Nachmittag
Zitat
[...]
Ein erster Knackpunkt sei besagtes ROV, das Wendenkampf „für geboten hält. Kommt es nicht dazu, wäre das schon der erste Punkt, um das Verfahren rechtlich prüfen zu lassen“, stellt er klar.
[...]

Wie schon beim Wurmberg-Projekt versuchen Wendenkampf und Knolle das Projekt durch Aufblähung zu verteuern und zu verzögern. Wenn das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens lautet, dass das Gebiet für den Wintersport genutzt werden darf, wird es eine Klage geben.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Dezember 07, 2015, 08:13:35 Nachmittag
Und noch so ein "großartiger" aktueller Artikel zur geplanten Erschließung in Schierke...

http://www.deutschlandfunk.de/oberharzer-schneeluege-region-setzt-trotz-erderwaermung-auf.697.de.html?dram:article_id=339056

Diese "Begründung" finde ich besonders genial:

"Dem halten Naturschützer entgegen, dass der Skiwachs, die Chemikalien aus dem Kunstschnee am Ende aus dem Trinkwasser der Bode wieder herausgefiltert werden müssen. Auch die schweren Kettenfahrzeuge zur Präparierung der Skipisten würden die Quellgebiete der Bode nachhaltig zerstören."

Autsch....

 >:( ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Ypsilon am Dezember 07, 2015, 08:29:26 Nachmittag
Ich stelle hiermit den Antrag diese Beiträge der Rubrik " Die Propagandamaschine läuft" zuzuordnen  :o
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 07, 2015, 08:46:46 Nachmittag
Ich stelle hiermit den Antrag diese Beiträge der Rubrik " Die Propagandamaschine läuft" zuzuordnen  :o

Absolut dafür! :)

Manchmal frage ich mich tatsächlich, was etwas besser informierte Naturschützer über derartige Auswüchse aus den eigenen Reihen denken? Auch wenn sich vermutlich nicht viele Leser wirklich die Mühe machen werden sich selber zu informieren und sich ein eigenes Bild zu machen, aber mit Aussagen wie diesen disqualifizieren sich die dafür Verantwortlichen eigentlich schon selber und man kann sie bei allem guten Willen wirklich nicht mehr ernst nehmen! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 07, 2015, 10:00:46 Nachmittag
http://www.deutschlandfunk.de/oberharzer-schneeluege-region-setzt-trotz-erderwaermung-auf.697.de.html?dram:article_id=339056
Zitat
[...]
"Das wird im Harz niemals passieren, da wette ich alles drauf, was ich hab. Das wird nicht gelingen, das Klima wird sich erwärmen. In St. Moritz und in den Alpen gehen die Gletscher zurück, die werden ja nicht größer. Wie kommt man da auf die Idee, dass im Harz mehr Schnee fällt, als in den Alpen. Das ist eine abstruse Vorstellung", sagt Biologe Oliver Wendenkampf vom BUND in Sachsen-Anhalt mit Blick auf die steigenden Temperaturen.
[...]

Allein in der kleinen "Residenz an der Bode" in Braunlage haben Privatleute seit 2011 aufgrund der bevorstehenden oder dann erfolgten Wurmberg-Modernisierung rund 1.400.000 Euro auf Erfolg gewettet.

So Olli nun kommst Du... setz mal einen nennenswerten Betrag dagegen, oder bist du .... feige?  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am Dezember 07, 2015, 11:46:27 Nachmittag
"Der Leiter des Nationalparks Harz Andreas Pusch nennt das geplante Skigebiet am Schierker Winterberg – der den Ost – mit dem Westharz verbinden soll – einen tiefen Eingriff in die Einzigartigkeit des Harzes. 20.000 Hektar Wald müssten für das neue Ski-Gebiet gerodet werden."

War das jetzt Absicht oder Unwissenheit??? Schlimmer geht's nimmer... >:(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 18, 2015, 08:14:26 Nachmittag
Gestern hat die Goslarsche unter dem Titel "Gäste buchen auch ohne Schnee" ein paar Durchhalteparolen gebracht. Laut Goslarschen sei Braunlage auch ohne Schnee zu Silvester ausgebucht. So kann man das auch sehen... Glas ist halbvoll.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Dezember 19, 2015, 01:17:53 Nachmittag
Gestern hat die Goslarsche unter dem Titel "Gäste buchen auch ohne Schnee" ein paar Durchhalteparolen gebracht. Laut Goslarschen sei Braunlage auch ohne Schnee zu Silvester ausgebucht. So kann man das auch sehen... Glas ist halbvoll.

So oder ähnlich auch heute in der Online-Ausgabe der NWZ:

http://www.nwzonline.de/region/still-und-starr-ruht-der-skilift_a_6,0,1580396121.html             

Viele buchen sicher ihren Weihnachts-/Silvesterurlaub mit längerem Vorlauf und stornieren dann auch nicht kurzfristig, wenn klar ist, dass der Schnee ausbleibt. Ganz andere Frage ist IMHO, wie es sich auswirken würde, wenn diese Entwicklung des späten Winterbeginns (erst im Januar) zu einem Dauerzustand würde.....   :'( :(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Dezember 19, 2015, 01:42:12 Nachmittag
Viele buchen sicher ihren Weihnachts-/Silvesterurlaub mit längerem Vorlauf und stornieren dann auch nicht kurzfristig, wenn klar ist, dass der Schnee ausbleibt. Ganz andere Frage ist IMHO, wie es sich auswirken würde, wenn diese Entwicklung des späten Winterbeginns (erst im Januar) zu einem Dauerzustand würde.....   :'( :(

...dergleiche Auswirkungen werden auch schon für den Alpenraum diskutiert, nachdem dort jetzt die dritten Weihnachtsferien in Folge ohne vollen Skibetrieb passieren.
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=7&t=54640
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 19, 2015, 04:18:03 Nachmittag
[...]
So oder ähnlich auch heute in der Online-Ausgabe der NWZ:

http://www.nwzonline.de/region/still-und-starr-ruht-der-skilift_a_6,0,1580396121.html             
[...]

"...am Wurmberg im Oberharz, wo weit und breit kein Schnee in Sicht ist."

[attachimg=1 width=800]

Bild von heute...

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 19, 2015, 04:44:16 Nachmittag
[...]
...dergleiche Auswirkungen werden auch schon für den Alpenraum diskutiert, nachdem dort jetzt die dritten Weihnachtsferien in Folge ohne vollen Skibetrieb passieren.
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=7&t=54640
[...]

Eine interessante Diskussion... laut einem Beitrag im Alpinforum (http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=7&t=54640#p5053220) wird "ungefähr ein Drittel des gesamten Umsatzes der Skisaison zwischen dem 4. Advent und Heilige Drei Könige bzw. dem 10. Januar gemacht". Gefühlt trifft das nicht ganz auf den Harz zu, da Schnee in der Vorweihnachtszeit noch nicht zur Erwartungshaltung der Harzer Gäste gehört.

Wir haben uns nach den letzten Weihnachten - als man am Wurmberg bessere Schneeverhältnisse hatte als in unserem Skiort in Österreich - entschieden, den saftigen Aufpreis für die Unterkunft zu Silvester in den Alpen nicht mehr zu zahlen. Stattdessen fahren wir zu Ostern in die Alpen zum halben Preis und natürlich sooft wie möglich in den Harz.
 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Dezember 19, 2015, 06:21:06 Nachmittag

"...am Wurmberg im Oberharz, wo weit und breit kein Schnee in Sicht ist."

(Dateianhang Link)

Bild von heute...

Bist Du blind - da ist doch deutlich Schnee auf dem Bild erkennbar! ;D ;D ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Dezember 20, 2015, 11:53:48 Vormittag
Kurzer Bericht des NDR vom 15.12.
"Trotz Schneemangels sind die Harzhotels ausgebucht"
Am Matthlas-Schmidt-Berg sind ein paar Aufnahmen entstanden:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/Trotz-Schnee-Flaute-Harz-Hotels-fast-ausgebucht,ndsmag17554.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Dezember 20, 2015, 06:35:25 Nachmittag
..hier ein Link mit News aus Braunlage...
http://braunlage-und-region.blogspot.de/2015/12/puppe.html?m=1
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Dezember 20, 2015, 11:36:18 Nachmittag
"Trotz Schneemangels sind die Harzhotels ausgebucht"
Wie schön für die Hotels. Aber machen wir uns nichts vor. Wenn man einen Skiurlaub plant und dann grüne Wiese vorfindet ist das total besch... - selber schon erlebt, zumal auch die winterlichen Alternativen (Winterspaziergänge, Rodeln usw.) dann ausfallen. Wer grüne Almwiesen sehen will fährt im Sommer dorthin.
Eine Frage an die stolzen Ferienwohnungsbesitzer hier im Forum: Wenn die Winterferiengäste (Weihnachtsgeschäft) keinen Schnee haben, buchen die dann im Folgejahr wieder Eure Ferienwohnung oder sind die dann für immer weg und man muss auf neue "mutige" Gäste hoffen ? Weitere Frage: Wie skiverrückt sind Eure Gäste ? Gehen die genauso gern wandern oder blasen die bei Schneemangel Trübsal.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 21, 2015, 07:17:10 Vormittag
Eine Frage an die stolzen Ferienwohnungsbesitzer hier im Forum: Wenn die Winterferiengäste (Weihnachtsgeschäft) keinen Schnee haben, buchen die dann im Folgejahr wieder Eure Ferienwohnung oder sind die dann für immer weg und man muss auf neue "mutige" Gäste hoffen ?

Ein Weihnachtsgeschäft haben wir eigentlich nicht. Die Gäste reisen kurz nach Weihnachten an und bleiben über Silvester. Das deckt sich mit unserem eigenen Reiseverhalten - Weihnachten feiert man mit der Familie, dem Silvesterrummel daheim entzieht man sich eher.

Bei den Silvestergästen hatte ich noch nie Absagen. Mal schauen, ob das dieses Jahr auch so bleibt. Wenn Skifahren nicht möglich ist, gehen die Gäste Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen  oder Schwimmen.

Bei Gästen, die Anfang Januar angereist sind, gab es hingegen schon absagen, die dann auch nicht wieder kamen. 

Zitat von: Pistenbully
Weitere Frage: Wie skiverrückt sind Eure Gäste ? Gehen die genauso gern wandern oder blasen die bei Schneemangel Trübsal.

Da Mitte Januar keine Schulferien sind werden hauptsächlich Wochenenden spontan von Paaren noch oder wieder ohne Kinder  gebucht. Die "Skiverrückten" kommen zu den Zeugnisferien im Februar, die recht schneesicher sind. Zu den Zeugnisferien gibt es andere Probleme, weswegen Gäste dann auch nicht wiederkommen... deswegen schreibe ich den Gästen auch worauf sie sich einlassen, bevor sie buchen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 28, 2015, 10:49:02 Nachmittag
Schneekanonen für Schierke (taz.de, 28. 12. 2015) (http://www.taz.de/!5260505)/
Zitat
[...]
„Die Natur ist das wichtigste Kapital des Harzes“, warnt auch Friedhart Knolle vor der „Verballermannisierung“ des Erholungsgebietes.
[...]
Die Schierke-Arena wäre nicht das erste fragwürdige Großprojekt, für das Sachsen-Anhalt großzügig Fördermittel spendete. In den Flughafen Cochstedt, der lange keinen Nutzer fand, flossen 45 Millionen Euro. Das Spaßbad in Suderode oder der Ausbau des Saalehafens Halle, den kaum noch ein Schiff erreicht, gelten als ähnliche Pleitenummern. Auch bei der insolventen Solarfirma Q-Cells flossen Millionen ins Leere.
Naturschützer Knolle glaubt angesichts der Klimatrends auch an ein Scheitern der Skiarena: „Ich befürchte den Rückbau der Anlagen schon in wenigen Jahren!“

Die Nationalparkverwaltung wird jedes Jahr mit über 10 Millionen Steuergelder subventioniert...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 29, 2015, 09:27:21 Vormittag
Schneekanonen für Schierke (taz.de, 28. 12. 2015) (http://www.taz.de/!5260505)/
Zitat
[...]
„Die Natur ist das wichtigste Kapital des Harzes“, warnt auch Friedhart Knolle vor der „Verballermannisierung“ des Erholungsgebietes.
[...]
Die Schierke-Arena wäre nicht das erste fragwürdige Großprojekt, für das Sachsen-Anhalt großzügig Fördermittel spendete. In den Flughafen Cochstedt, der lange keinen Nutzer fand, flossen 45 Millionen Euro. Das Spaßbad in Suderode oder der Ausbau des Saalehafens Halle, den kaum noch ein Schiff erreicht, gelten als ähnliche Pleitenummern. Auch bei der insolventen Solarfirma Q-Cells flossen Millionen ins Leere.
Naturschützer Knolle glaubt angesichts der Klimatrends auch an ein Scheitern der Skiarena: „Ich befürchte den Rückbau der Anlagen schon in wenigen Jahren!“

Die Nationalparkverwaltung wird jedes Jahr mit über 10 Millionen Steuergelder subventioniert...

Was ich im Übrigen mehr als schade finde ist, dass sich die MTBler der IG Harz inzwischen offenbar auch vor den Karren von BUND, Nabu und NP spannen lassen, wenn man deren Kommentare auf der Facebook Seite (https://www.facebook.com/igharz) zu oben genanntem Artikel so liest.

Wenn ich Kommentare lese wie "Und für einen Bruchteil dieser Unsummen könnte man ein attraktives Angebot für Mountainbiker schaffen.", "Ach stimmt ja,die Touris brauchen ja Schnee.....kotz kotz kotz." oder "Ist eigentlich schon der 1.April?", dann frage ich mich ernsthaft, warum ich mich als nicht MTBler, den die Schließung der Wege im NP überhaupt nicht betrifft, dazu habe hinreissen lassen mich für "deren" anliegen zu interessieren bzw. sie zu unterstützen!

Es wird wirklich Zeit, dass alle Interessengruppen im Harz begreifen, dass wir mehr oder weniger im selben Boot sitzen und uns in gewisser Weise solidarisch zeigen müssen, wenn der NP oder einer der Verbände versucht die Möglichkeit der Ausübung unserer Freizeitaktivitäten weiter einzuschränken.

Es kann nicht sein, dass es irgendwann so kommt, dass MTBler neidisch auf Investitionen in den Wintersport sind (obwohl dort nebenbei sicherlich auch ein Bikepark entstehen wird), Wintersportler sich über den Energieverbrauch von Thermen beschweren und Wanderer weiterhin fordern möglichst alle MTBler aus dem Harz zu verbannen, damit sie ihre Ruhe haben.

Diese Grabenkämpfe machen es NP, BUND und Nabu sehr leicht mit professioneller Presse- und Lobbyarbeit ihre Ziele zu erreichen — dabei muss F. Knolle nicht einmal kreativ werden und kann weiterhin einfach Begriffe wie "Verballermannisierung" verwenden ohne, dass der Quatsch jemanden großartig stören würde!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 29, 2015, 11:38:38 Vormittag
Du triffst es auf den Punkt! Danke Max!!!
Mich regt es echt so auf diese ganze Anti Skiausbau Haltung.Auf der FB Seite "Dein Harz" sind die Initiatoren jetzt mit dem heutigen Kommentar ganz eindeutig auf der Seite der MTBer...Dann sollten die mal ihre Videos von Hotelbetreibern löschen die sich dringend den Schnee auf dem Wurmberg wünschen und Bilder vom Wurmberg löschen um für diese "Verballermannisierung" *schenkelklopfer* nicht weiterhin Werbung zu machen. Ohne dem Skigebiet hätten Sie viel weniger Follower und viele Kommentare und Diskussionen würde es ebenfalls gar nicht erst geben. Deswegen finde ich die Anti Ausbau Haltung echt mehr als fragwürdig und als Web TV Chanel wünsche ich mir mehr Objektivität und eine ganz neutrale Berichterstattung!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Dezember 30, 2015, 11:10:27 Vormittag
Bericht im NDR von gestern über die aktuelle (trotz Schneemangel positive) Auslastung der Beherbergungsbetriebe im Harz:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Der-Harz-zieht-auch-ohne-Schnee,tourismus520.html

In dem eingebetteten Filmchen (ab 00:48) auch die Aussage der WSB (Hr. Nüsse), dass man an Neujahr mit der Beschneiung beginnen möchte  :D

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 30, 2015, 11:43:20 Vormittag
[...] Mich regt es echt so auf diese ganze Anti Skiausbau Haltung. [...]

Mich regt es auf, dass Knolle und Co es erfolgreich schaffen, die jetzige Planung als gigantischen Skiausbau darzustellen. Es ist lediglich eine Seilbahn zum Anschluss von Schierke an das Skigebiet von Braunlage und eine Piste - also eine kostengünstige Minimallösung. Die FB-Kommentatoren sind lediglich Knolle und Co auf den Leim gegangen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Dezember 30, 2015, 01:31:37 Nachmittag
Diese vermeintlichen Umweltschützer sollten sich anderswo positiv einbringen [Admin: höflicher formuliert]!  Die sind gegen alles!
Aber wenn man die mal braucht .... lässt sich keiner blicken!  (Ich könnte da jetzt richtig ausholen ... aber ist ja ein Forum fürs Skifahren und nicht fürs Angeln  ;) )
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 30, 2015, 05:07:27 Nachmittag
Bin da fleissig am Posten unter dem besagten FB Post...

Knolle hat ja heute sein Interview gegeben...Holt schon mal die Spucktüten raus  ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am Dezember 31, 2015, 12:38:41 Nachmittag
Mich regt es auf, dass Knolle und Co es erfolgreich schaffen, die jetzige Planung als gigantischen Skiausbau darzustellen. Es ist lediglich eine Seilbahn zum Anschluss von Schierke an das Skigebiet von Braunlage und eine Piste - also eine kostengünstige Minimallösung. Die FB-Kommentatoren sind lediglich Knolle und Co auf den Leim gegangen.

Unten hat man 10m Piste + 10m Rodelbahn für 1400 Pers/h Förderleistung. Oben hat man die doppelte Förderleistung, also sollte man mit 40m Piste problemlos klarkommen. ::) Stattdessen wird für eine gigantische Pistebreite von bis zu 120m Natur vernichtet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 31, 2015, 03:06:33 Nachmittag
Unten hat man 10m Piste + 10m Rodelbahn für 1400 Pers/h Förderleistung. Oben hat man die doppelte Förderleistung, also sollte man mit 40m Piste problemlos klarkommen. ::) Stattdessen wird für eine gigantische Pistebreite von bis zu 120m Natur vernichtet.

Ja stimmt, hatte ich fast vergessen... oben zu breit, unten zu schmal. Vielleicht braucht man die Überbreite Oben als Verhandlungsmasse im Planfeststellungsverfahren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Dezember 31, 2015, 04:54:45 Nachmittag
Mich regt es auf, dass Knolle und Co es erfolgreich schaffen, die jetzige Planung als gigantischen Skiausbau darzustellen. Es ist lediglich eine Seilbahn zum Anschluss von Schierke an das Skigebiet von Braunlage und eine Piste - also eine kostengünstige Minimallösung. Die FB-Kommentatoren sind lediglich Knolle und Co auf den Leim gegangen.
Haben Knolle und Co auch schon beim Wurmbergausbau gemacht ... ist halt Ihr Job. Ich glaube aber Knolle und Co täten auch im Sinne der Umwelt besser daran, konstruktiv mitzugestalten. Beispiel Wurmbergausbau. Mit der Blockadehaltung hat sich alles verzögert, am Ende wurde aber 1:1 das gebaut was geplant war. Bei einer konstruktiven Mitarbeit der Umweltschützer hätten viele Fichten am Westhang am Leben bleiben und viele Beschneiungskilowattstunden eingespart werden können, wenn man - der Logik folgend - statt dem Westhang den Nordhang ausgebaut hätte.

Trotzdem glaube ich das der politische Wille in Schierke so groß ist (warten doch schon ewig auf das Projekt "Schierke 2000"), dass Knolle und Co die öffentliche Meinung nicht verändern werden. Vielleicht hätte man das ganze als Sommerprojekt verkaufen sollen, so nach dem Motto "Seilbahn für Wanderer und Monsterrollerpisten (auf denen nebenbei im Winter auch Ski gefahren werden kann)". Natürlich hätte das Knolle und Co auch auf den Plan gerufen, aber die hätten sich mal neue Argumente ausdenken müssen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am Dezember 31, 2015, 06:11:46 Nachmittag
Der Hexenritt ist ein Südosthang. Der Südwesthang ist (noch) nicht erschlossen. Auf Grund der Zubringer-, Finanz- und Grenzsituation (NP + S-A) war der Hexenrittausbau die einzig plausibele Variante. Die Naturschützer hätten höchstens eine sinnvoller und schönere Variante bewirken können. Also Verlegung der Beschneiung am Hexenritt auf die andere Pistenseite und Verringerung der Gesamtfläche bei gleicher Pistenfläche mittels Nutzung der Fläche unter der 4SB. Den Sonnenhang lässt man erst kurz oberhalb der Talstation auf den Hexenritt treffen und als Ausgleich kann der Walpurgishang mit Nutzung der 4SB-Trasse deutlich schmaler ausfallen. Ob das nun Naturschützer befürworten würden, kann ich nicht sagen, aber man hätte schmalere Waldschneisen und ein attraktiveres Skiangebot bei wohl nicht nennenswert höherem Flächenverbrauch. Im Gegenzug hätte man eine größere beschneite Fläche mit entsprechend höheren Anschaffungs- und Betriebskosten. In Schierke könnte man wohl ähnliches machen, wobei fraglich ist, ob das Ergebnis den Naturschützern besser gefällt.


Ja stimmt, hatte ich fast vergessen... oben zu breit, unten zu schmal. Vielleicht braucht man die Überbreite Oben als Verhandlungsmasse im Planfeststellungsverfahren.

Die Breite oben ist aus skifahrersicht schon in Ordnung. Lediglich die Verteilung ist unschön.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Januar 03, 2016, 11:48:48 Vormittag
Auch in diesem Jahr findet, bei ausreichender Schneelage, das Oberharzer Schlittenhunde Adventure in Clausthal-Zellerfeld statt.
Ist immer ein riesen Spaß und auch gut besucht! Vielleicht trifft man ja den ein oder anderen von hier:


http://www.oberharz.de/winter/veranstaltungen-im-winter/oberharzer-schlittenhunde-adventure/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 03, 2016, 12:10:17 Nachmittag
14500 Hektar Wald vom Borkenkäfer gefährdet! (volksstimme.de 01.01.2016) (http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/nationalpark-harz-urwald-waechst-seit-zehn-jahren)
Zitat
[...]
Die Hauptarbeit des Nationalparks [...] auch in den kommenden Jahren darin bestehen, "der Buche gegen die Fichte auf die Sprünge zu helfen", sagt Pusch. [...] "Wir führen dabei keinen Feldzug gegen die in den vergangenen Jahrhunderten von Menschen gepflanzten Fichten. Aber wir lockern die Bestände auf [...]"

Auf anderen Flächen setzt der Borkenkäfer den Fichtenmonokulturen so zu, dass sie absterben. Der Anblick toter Bäume sei sicher gewöhnungsbedürftig, sagt Pusch. Der Nationalpark sehe Borkenkäfer aber als Teil der natürlichen Waldentwicklung.
[...]

Bitte in Erinnerung halten, wenn sich Herr Knolle wieder vor die Kamera stellt und von den besonders schützenswerten Fichten redet...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 03, 2016, 02:06:39 Nachmittag
Ich habe in den letzen beiden Tagen sowohl in der Nähe von Torfhaus, als auch am Erdbeerkopf Spuren von Rodungsarbeiten gesehen. Augenscheinlich werden die als deutlich umweltschonender interpretiert als z.B. eine Beschneiungsanlage am Rinderkopf oder Sonnenberg.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 03, 2016, 05:34:32 Nachmittag
Hier ein Interview mit Herrn Nüsse über den Saisonstart von Dein Harz Web TV:
http://youtu.be/ly7O4hJUb6s
Die Schlepptrasse des Schlepplifts "Hexenwiese" sieht noch etwas grün aus...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Januar 03, 2016, 11:23:51 Nachmittag
Hier eine kurze Reportage aus "Hallo Niedersachsen" mit den laufenden Schneekanonen am Wurmberg, Hr. Nüsse und einigen Rodlern:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Wintersportler-atmen-auf-Schnee-im-Harz,hallonds30752.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 04, 2016, 10:29:17 Vormittag
Heute in der GZ:

Neue Betreiber für die Skilifte der BTG ( ein wenig gekürzt)

Die Skilifte der BTG haben neue Betreiber. Nach dem Tod des Hauptpächters , Peter Greulich, sei das nötig geworden... Bis zum Ende der Saison werden die Lifte in BRL vorerst von dem Unternehmen Ski-Pläschke aus St.Andreasberg, die in Hohegeiß vorerst von Thomas Rust betrieben. "Diese Regelung gilt erst einmal nur für diese Saison". Für die nächste Saison müssten die Lifte neu ausgeschrieben werden, dies sei diese Saison so kruzfristig nicht mehr möglich gewesen.

Nüsse hält es für eine gute Wahl, sagt aber auf Nachfrage, dass die Wurmberggesellschaft nicht gefragt worden wäre.  Mittelfristig sei es sinnvoll, dass es einen gemeinsamen Skipass für die Braunlager Gebiete gebe. Es gebe eine gute Zusammenarbeit unter den Betreibern.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Januar 04, 2016, 10:44:57 Vormittag

Nüsse hält es für eine gute Wahl, sagt aber auf Nachfrage, dass die Wurmberggesellschaft nicht gefragt worden wäre.

Liegt da irgendwas im argen oder ist das nur Taktik der Stadt...was meint oder wisst Ihr?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 04, 2016, 11:50:48 Vormittag
Ich glaube, die haben nur die auf dem kleinen Dienstweg gefragt, die eh schon dort mitgearbeitet hatten und die Anlagen kennen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 04, 2016, 01:56:14 Nachmittag
Hier eine kurze Reportage aus "Hallo Niedersachsen" mit den laufenden Schneekanonen am Wurmberg, Hr. Nüsse und einigen Rodlern:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Wintersportler-atmen-auf-Schnee-im-Harz,hallonds30752.html
Schöner Bericht, Herr Nüsse macht Knolle hinsichtlich seiner Medienpräsenz bald Konkurrenz, Respekt.

(Der NDR kann sich anscheinend auch nicht entscheiden, was er von der künstlichen Beschneiung halten soll, mal dagegen, mal dafür - je nach Stimmungslage das Fähnchen in den Wind)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 04, 2016, 07:03:36 Nachmittag

Nüsse hält es für eine gute Wahl, sagt aber auf Nachfrage, dass die Wurmberggesellschaft nicht gefragt worden wäre.

Liegt da irgendwas im argen oder ist das nur Taktik der Stadt...was meint oder wisst Ihr?

Die Stadt ist an der Wurmberg-Seilbahn beteiligt. Ohne Ausschreibung hätte ich auch erst die anderen gefragt, sonst sieht das nicht gut aus.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Januar 10, 2016, 07:26:59 Nachmittag
Insgesamt in den Medien an diesem WE eine gute Publicity für den Harz und insbesondere den Wurmberg.  :)

Hier als Beispiel das Wochenend-Resumee auf der website des NDR:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Auftakt-geglueckt-Wintersportler-stuermen-den-Harz,wurmberg486.html

Wer aufmerksam liest, erkennt den unbestreitbaren Zusammenhang zwischen maschineller Beschneiung (WSB), Start der Skisaison und Anstieg der Buchungen gem. Harzer Tourismusverband. Mehr muss man zum Sinn der dort getätigten Investitionen gar nicht sagen. Dass auch die geöffneten Rodelbahnen an dem einen oder anderen Ort und das hervorragende Engagement zB am Sonnenberg ihren Beitrag zur touristischen Attraktivität des Harzes in diesen Tagen beigetragen haben, sollte allerdings nicht vergessen werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Januar 10, 2016, 08:16:55 Nachmittag
Und hier auch noch ein Beitrag von RTL


http://rtlnext.rtl.de/cms/winterwetter-zum-saisonstart-der-skilaeufer-im-harz-2632047.html (http://rtlnext.rtl.de/cms/winterwetter-zum-saisonstart-der-skilaeufer-im-harz-2632047.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Januar 10, 2016, 08:22:14 Nachmittag
Wer noch ein paar Bilder sehen will....

Bitteschön...
http://www.goslarsche.de/bilder_galerie,-Wintersport-Saisonstart-am-Wurmberg-_mediagalid,5771.html (http://www.goslarsche.de/bilder_galerie,-Wintersport-Saisonstart-am-Wurmberg-_mediagalid,5771.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 11, 2016, 07:46:31 Vormittag
Auch ich war am Samstag & Sonntag jeweils für ein paar Stunden am Wurmberg! Super Wetter und die Pisten waren auch völlig in Ordnung und insbesondere Sonntag noch deutlich besser, als ich erwartet hatte! Soweit so gut — auf jeden Fall ein gelungener Saisonauftakt! :)

Wobei ich auch dazu sagen muss, dass ich es dieses Wochenende ohnehin habe eher ruhig angehen lassen, weshalb mir persönlich auch die extrem lange Wartezeit von ca. 1.5 Stunden gegen Samstag Mittag unten an der Talstation der Seilbahn nicht so viel ausgemacht hat. Andere Gäste in der Schlange sahen das natürlich ganz anders und nicht selten konnte man hören, dass sich das alles für den Wurmberg nicht lohnen würde und man in Zukunft nicht mehr herkommen wird.

Natürlich muss man an solchen Tagen (Saisoneröffnung, bestes Wetter, etc.) zusehen, dass man möglichst viel Umsatz erwirtschaftet. Die Frage ist halt nur zu welchem Preis bzw. ob man bereit ist die Zufriedenheit der Gäste im Gegenzug ein Stück weit zu 'opfern'. Im Augenblick kann man sich das vielleicht noch erlauben, langfristig wäre man vielleicht besser beraten, wenn man versuchen würde Gäste zu gewinnen, die gerne wiederkommen und regelmäßig den Wurmberg besuchen statt einmal und nie wieder.

Wie man das kurzfristig erreichen könnte kann ich auch nicht genau sagen, aber ggf. wären fixe, im Voraus buchbare Ticketkontingente eine Lösung oder man passt eben die Kapazitäten des Skigebiets entsprechend der Nachfrage an. Ein zusätzlicher Parkplatz und die Minimallösung für Schierke werden die Problematik m.M.n. eher noch verschärfen!

Davon abgesehen sind mir auch zahlreiche Verbesserungen im Detail aufgefallen. Einige wurden bereits genannt, es wurde darauf geachtet, dass Sessel und Gondeln richtig belegt wurden, die Mitarbeiter waren trotz der vielen Besucher freundlich und auch die Durchsagen am Hexenritt fanden nun (teilweise) auf Deutsch und Englisch statt!

Mal schauen, wie sich das Wetter in dieser Woche entwickelt — vermutlich geht es wohl schon sehr bald wieder zur 'Hexen-Area'! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Januar 11, 2016, 09:24:35 Vormittag
Zitat: "... aber ggf. wären fixe, im Voraus buchbare Ticketkontingente eine Lösung..."
Wie soll das laufen? Dann werden Tickets schon im Sommer gebucht und die Tagesgäste schauen in die Röhre, weil es keine Tickets mehr gibt? So wie es jetzt ist,  ist es doch ok, wer zuerst an der Kasse ist,  malt zuerst!  Es wird ja niemand gezwungen,  bei übervollen Pisten zu fahren. Mir war z.b. klar, dass es voll wird und ich warten muss,  deshalb war ich ja auch schon um 8.15 Uhr am Hexenritt.
Das Skigebiet ist nun mal klein und die Bahnen haben halt auch ihre Grenzen!  Es ist nunmal "nur" der Harz und nicht die Alpen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 11, 2016, 11:14:22 Vormittag
Zitat: "... aber ggf. wären fixe, im Voraus buchbare Ticketkontingente eine Lösung..."
Wie soll das laufen? Dann werden Tickets schon im Sommer gebucht und die Tagesgäste schauen in die Röhre, weil es keine Tickets mehr gibt? So wie es jetzt ist,  ist es doch ok, wer zuerst an der Kasse ist,  malt zuerst!  Es wird ja niemand gezwungen,  bei übervollen Pisten zu fahren. Mir war z.b. klar, dass es voll wird und ich warten muss,  deshalb war ich ja auch schon um 8.15 Uhr am Hexenritt.
Das Skigebiet ist nun mal klein und die Bahnen haben halt auch ihre Grenzen!  Es ist nunmal "nur" der Harz und nicht die Alpen.

Schon klar, dass der Vorschlag nicht vermutlich nicht umsetzbar ist bzw. es unrealistisch wäre anzunehmen, dass ein Unternehmen wie die WSB freiwillig auf Einahmen verzichtet, indem sie den Verkauf der Tickets limitiert! Man sollte jedoch unterscheiden zwischen Gästen, die regelmäßig im Harz unterwegs sind, wissen, dass es teils zu erheblichen Wartezeiten kommen kann und damit kein Problem haben bzw. sich entsprechend darauf einstellen (hierzu würde ich die meisten in diesem Forum zählen — mich eingeschlossen).

Gäste von ausserhalb oder Tagesgäste, die sich das Skigebiet zum ersten Mal anschauen, haben jedoch weit weniger Verständnis und kommen höchstwahrscheinlich nie wieder!

Wie gesagt, ich habe die Sonne genossen, ein paar Abfahrten gemacht und mich einfach nur gefreut, dass die Saison nun endlich losgegangen ist. In der Schlange vor der Seilbahn war der Ton aber überwiegend ein anderer und ob diese Gäste jemals wieder den Weg in den Harz suchen werden ist leider mehr als fraglich!

Zugegeben: Das Problem ist kein Neues und besteht eigentlich schon immer am Wurmberg — es zeigt aber auch, wie groß die Nachfrage offensichtlich ist!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 11, 2016, 12:03:59 Nachmittag
als Kaufmann würde ich sagen, dass sich das Problem selbst bereinigt. Übergroße Anfrage zu Spitzenzeiten würde sich dann selbst auf das bei einem Fixkontigent anzustrebene Niveau regulieren. Warum sollte man dringend notwendiges Geld verbrennen, wenn man diesen Prozess selbst startet? Wem nicht klar ist, dass es bei überfülltem Parkplätzen beim ersten Wochenende beim fast einzigen offenen Anbieter zu Wartezeiten kommen muss... Es gibt doch gute Gründe, warum diejenigen den Wurmberg an diesen Terminen meiden, die das wissen.
Genau so wenig fahre ich zu Silvester und Ostern Ski in den Alpen, wenn ich die Wahl  habe. Die habe ich aufgrund eine Gruppe Silvester leider nicht, also musste ich auch dort teilweise 10-15min in der Schlange stehen und die Mitteleinstiege meiden ;-). Das ist normal bei solchen Terminen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowmo am Januar 11, 2016, 12:19:15 Nachmittag
Die Frage ist, ob einige der Pannen und auch die Skilust von uns "Freaks" durch eine Eröffnung am Freitag das Wochenende "entspannt" hätten.
Mir hängen die Worte vom Betreiber (Hr. Nüsse )noch nach aus dem Video nach, dass es am ersten Tag viel zu tun gibt und ihm die ganzen Pannen leid tun -> warum dann nicht vorher mal "proben" und evtl. damit den Andrang "bändigen"?

Bitte jetzt nicht wieder die Diskussion ob der Schnee 24,48, 72h "durchfrieren" muss, es war mehr als genug Zeit vorher da, andere Skigebiete (siehe Erzgebirge) sind hier teilweise in weniger als 24h am "Start" gewesen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Januar 11, 2016, 01:08:46 Nachmittag
Gut,  das Problem am Samstag mit dem eingefrorenen Liftförderband .... Schwamm drüber,  das kann passieren. Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann,  ist die Sache mit der Gondelbahn, die fuhr ja so gegen Mittag kaum, zwei drei Kabinen ... dann stand sie wieder und so ging das fast eine Stunde lang. Die WSB hatte ja nun über einen Monat Zeit,  während der Revision diese Anlage auf vorderman zu bringen!
Mal schauen wie es am nächsten Samstag aussieht,  vielleicht sind dann ja auch noch ein paar Pisten mehr geöffnet (durch den Neuschnee) , dann entzerrt sich der Andrang ja auch wieder.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: BNI am Januar 11, 2016, 03:18:35 Nachmittag
Gut,  das Problem am Samstag mit dem eingefrorenen Liftförderband .... Schwamm drüber,  das kann passieren. Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann,  ist die Sache mit der Gondelbahn, die fuhr ja so gegen Mittag kaum, zwei drei Kabinen ... dann stand sie wieder und so ging das fast eine Stunde lang. Die WSB hatte ja nun über einen Monat Zeit,  während der Revision diese Anlage auf vorderman zu bringen!
Mal schauen wie es am nächsten Samstag aussieht,  vielleicht sind dann ja auch noch ein paar Pisten mehr geöffnet (durch den Neuschnee) , dann entzerrt sich der Andrang ja auch wieder.

Ich war am Freitag da zum Rodeln, da lief die Gondel Einwandfrei, nicht auf 100% aber durchgängig
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 11, 2016, 05:24:22 Nachmittag
[...] In der Schlange vor der Seilbahn war der Ton aber überwiegend ein anderer und ob diese Gäste jemals wieder den Weg in den Harz suchen werden ist leider mehr als fraglich! [...]

Ich habe es einmal miterlebt, was los war, als die Mitarbeiter an der Kasse keine Tickets mehr verkaufen wollten, weil die Schlange länger war als die noch verbleibende Öffnungszeit. Da wurden einige in der Schlange sehr aggressiv. Eine gute Lösung gibt es bei zu hohem Besucheransturm nicht, es gibt nur mehr oder weniger zufriedenstellende Lösungen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Januar 11, 2016, 06:25:42 Nachmittag
Hier noch mal ein Artikel aus der HAZ in der vergangenen Woche, der über die Saisonvorbereitung am Wurmberg berichtet.

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Skisaison-im-Harz-startet-am-Freitag
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Januar 11, 2016, 06:42:31 Nachmittag
Das mit den Kassen war aber dieses Mal gut gemacht,  zumindest am Hexenritt war schon kurz nach 8 Uhr offen!  Ich mag mir gar nicht vvorstellen wollen, was losgewesen wäre,  wenn die erst um 9 Uhr geöffnet hätte.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 11, 2016, 07:38:31 Nachmittag
Das mit den Kassen war aber dieses Mal gut gemacht,  zumindest am Hexenritt war schon kurz nach 8 Uhr offen!  Ich mag mir gar nicht vvorstellen wollen, was losgewesen wäre,  wenn die erst um 9 Uhr geöffnet hätte.
Welche alternativen Ticketerwerbsmöglichkeiten gibt es ? Ich kenne noch die Maritim Rezeption. Sonst noch irgendwo Ticketverkauf ?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 11, 2016, 10:08:57 Nachmittag
[...] Sonst noch irgendwo Ticketverkauf ?

Tagestickets soll es auch beim Skiverleih und anderen größeren Hotels geben. Vielleicht mag jemand das mal verifizieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 12, 2016, 10:23:12 Vormittag
... und ich kann es immer nur wiederholen: Die beste Lösung wäre, wenn der Wurmberg-Stammgast seinen Skipass nicht abgibt, sondern behält und ihn vom Heim-PC aus per Kreditkarte neu auflädt. Das erspart morgens den Gang zur Kasse.

Dies ist mittlerweile eine Standardlösung in vielen Skigebieten, nur am Wurmberg noch nicht implementiert. Aktuell ist bei der Wurmbergseilbahn überhaupt keine Kreditkartenzahlung möglich, was ein ziemlich alter Zopf ist und abgeschafft gehört, weil es moderne Online-Bezahllösungen wie die genannte blockiert.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 12, 2016, 10:46:37 Vormittag
Also so eine Stammkarte wäre in der Tat ziemlich interessant! Für mich müsste es aber möglich sein, damit auch z.B. Dreistundenkarten zu buchen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 12, 2016, 11:42:57 Vormittag
Eine wiederaufladbare Karte würde ich auch sofort nehmen! Einfach am Vorabend spontan per Kreditkarte aufladen und Morgens dann ohne Wartezeit bequem in den Lift steigen!

Netter Nebeneffekt: Man hätte auch die persönlichen Daten von Stammgästen und kann sich gezielt mit Marketingmaßnahmen an sie wenden!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Januar 12, 2016, 12:47:18 Nachmittag
Einfach am Vorabend spontan per Kreditkarte aufladen und Morgens dann ohne Wartezeit bequem in den Lift steigen!

Im Grunde eine schöne Sache. Einfach, bequem und schnell!
Aber dadurch verschiebt sich die Schlange an stark frequentierten Tagen einfach mehr gen Lift.
Da steigt man eben nicht ohne Wartezeit bequem in den Lift ein. Wenn ich mir vorstelle das am letzten Samstag nur ein  Drittel der Leute in der Schlange diese Möglichkeit genutzt hätten, wären auch auf der Außenbahn sicherlich Wartezeiten von 20Min und mehr drin gewesen. So hat sich die Masse noch einiger maßen verteilt. Womit wir wieder bei der Kapazität wären... ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 12, 2016, 01:06:49 Nachmittag
Ich fand während der ersten Stunde (also solange ich aus der Warteschlange nen guten Blick drauf hatte) war auf den Pisten und am Lift vergleichsweise wenig los. Eine Vorbuchmöglichkeit hätte vielleicht eher den Betrieb entzerrt, da jemand, der früher auf der Piste ist auch eher Pause macht oder nach Hause fährt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Januar 12, 2016, 01:13:09 Nachmittag
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege,  aber ich bin der Meinung, an einer Kasse etwas von einer "Pfandkarte" gesehen zu haben.  Oder ist das etwas völlig anderes?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 12, 2016, 01:23:33 Nachmittag
Das sind (Mehr-)Tageskarten, für die man Pfand zurück bekommt. Stundenkarten gibts aus irgendwelchen Gründen als Wegwerfvariante.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Januar 12, 2016, 01:40:31 Nachmittag
Ich stand ca. 9:00 Uhr am Lift und die Piste war wirklich noch sehr leer. Am Lift hab ich ca. 5 Min gestanden. Hab die Zeit allerdings nicht gestoppt. Also gefühlt...
Als ich dann oben war und über den Sonnenhang meine erste Abfahrt machte, war doch schon einiges mehr los. Am Lift stand ich dann bereits schon ca. 8-10 Min. Das müsste dann so gegen 9:20 gewesen sein. Bis ich das zweite mal oben war, hatte sich ein Großteil der Masse bereits überall verteilt und die Wartezeit hat sich in diesem Bereich eingependelt. Allerdings auf der Außenbahn! Also sprechen wir über die erste Stunde in der ich 3 Abfahrten schaffe. Dann Pause zu machen oder wieder zu fahren... Mhh Nee! Jetzt wo man da ist will man auch für sein Geld ein paar Kilometer machen. Also ich!
Auch wenn man warten muss. Man hat es ja so gewollt. Bei so einer Stammkarte hätte ich in der ersten Stunde vielleicht nur eine Abfahrt geschafft. Weil alle am Lift und nicht nicht an der Kasse stehen. Alternativ kommt für mich dann die Saisonkarte wieder ins Spiel. Mit der ist man doch wesentlich flexibler
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowmo am Januar 12, 2016, 02:00:20 Nachmittag
Die Mehrtageskarten sind auch nicht an zusammenhängenden Tagen nutzbar, das ist schonmal prima. Aber wenn ich es Richtig in Erinnerung habe verfällt die Karte/nicht gefahrenen Tage am Ende der Saison. Das hält mich davon ab hier zu investieren da gerade im März schlecht abschätzbar ist ob sich Zeit findet und Pisten noch gehen. Mir würde es helfen wenn die Karte über die Saison hinaus gilt bzw. die Tage sich auszahlen lassen. Dann wären es bestimmt weniger Leute an der Kasse aber evtl. auch weniger in der Kasse da mehr Leute die Rabatte nutzen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 12, 2016, 07:35:03 Nachmittag
... und ich kann es immer nur wiederholen: Die beste Lösung wäre, wenn der Wurmberg-Stammgast seinen Skipass nicht abgibt, sondern behält und ihn vom Heim-PC aus per Kreditkarte neu auflädt. Das erspart morgens den Gang zur Kasse.
[...]

Im Grunde genommen, hat der Gast mit den Mehrtageskarten eine gangbare Lösung, ohne dass die WSB einen geschätzt hohen 5-stelligen Betrag einmalig und ca. 3% vom Umsatz laufend bezahlen muss.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 13, 2016, 02:15:02 Nachmittag
Die Aufnahmen per Drohne von Dein Harz (https://www.youtube.com/watch?v=FMIkHrwIt2E) sind ziemlich spektakulär — gerne mehr davon bitte!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 13, 2016, 02:23:28 Nachmittag
Großartige Bilder, aber mir gefällt nicht, dass sie anscheinend über der Piste geflogen sind. Was dabei passieren könnte, hat man ja neulich beim Skirennen gesehen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: BNI am Januar 13, 2016, 03:14:41 Nachmittag
Ich glaube auch nicht, dass man dort fliegen darf. Ich hatte mich selber mal schlau gemacht, da ich selber son Teil habe.. Eigentlich ist überall im Harz entweder Naturpark, Naturschutz oder Landschaftsschutzgebiet. In in den Verordnungen steht überall was von Modellflug-Verbot drin.. Naja aber für den Harz ist es ne gute Werbung, daher *Daumen hoch*
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 13, 2016, 03:26:31 Nachmittag
Großartige Bilder, aber mir gefällt nicht, dass sie anscheinend über der Piste geflogen sind. Was dabei passieren könnte, hat man ja neulich beim Skirennen gesehen.
Also am Samstag habe ich am Wurmberg so eine Art Mini-Hubschrauber gesehen (Tragschrauber ?), also kein Modell. Seit Ihr sicher dass die Bilder mit einer Drohne gemacht wurden ?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 13, 2016, 04:19:43 Nachmittag
Zumindest steht im Video was von ner DJI und das sind definitv Kameradrohnen
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 13, 2016, 04:28:08 Nachmittag
Man seiht es am Bild, dass es kein Tragschrauber gewesen sein kann. Die Dinger funktionieren nämlich nur, wenn sie Vortrieb haben, sie können also nicht auf der Stelle stehen, und das Stand die Kamera eindeutig...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 13, 2016, 07:27:01 Nachmittag
Gerade auf RTL Aktuell gesehen: Der Boxer Marco Huck trainiert für seinen nächsten Boxkampf im "abgeschiedenen" Oberharz/Braunlage. Dazu kam ein kurzer Film, wie er die Treppen der alten Skisprungschanze am Wurmberg hoch rennt. Tolle Werbung :)
Hier ist der Artikel dazu: http://www.rtl.de/cms/huck-mit-harter-arbeit-zurueck-an-die-spitze-2638643.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 17, 2016, 07:39:53 Nachmittag
NDR-Bericht über Torfhaus und Andreasberg: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Schnee-im-Harz-lockt-Zehntausende-auf-die-Pisten,schnee1892.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harz-Mountain am Januar 17, 2016, 07:54:52 Nachmittag
Ein interessanter Bericht war auch gerade bei Hallo Niedersachen auf NDR zu sehen. Dabei ging es um den Wurmberg und den Test neuer Schneekanonen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 17, 2016, 09:19:32 Nachmittag
@Harz-Mountain: stimmt, guter Bericht! Schön ist auch, dass die WSB Arbeitsplätze in der Region schafft.
Getestet wurden: Demac Lenko und Technoalpin Schneekanonen. Die WSB möchte aufstocken!
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Neue-Harz-Verbindung-Schneekanonen-im-Test,hallonds30976.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Januar 24, 2016, 05:45:47 Nachmittag
Kann mal einer die relevanten Unterschiede der beiden Systeme erklären? Düsen? Arbeitsdruck? Wasserverbrauch? Temperaturbereich?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 24, 2016, 08:59:26 Nachmittag
@Harz-Mountain: stimmt, guter Bericht! Schön ist auch, dass die WSB Arbeitsplätze in der Region schafft.
Getestet wurden: Demac Lenko und Technoalpin Schneekanonen. Die WSB möchte aufstocken!
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Neue-Harz-Verbindung-Schneekanonen-im-Test,hallonds30976.html
... man wird sich bestimmt für die Kanone entscheiden, welche im Temperaturgrenzbereich effektiver beschneien kann.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Snowmen am Januar 26, 2016, 07:47:16 Nachmittag
hier mal ein sehr interessanter Bericht von April 2015 über den Tourismus im Harz...

https://www.youtube.com/watch?v=eriM8fY_aaw

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Januar 28, 2016, 07:32:56 Vormittag
Volksstimme 28.1.16

Reinhold Messner im Volksstimme-Gespräch über den Harz und den Skitourismus

Ein Anliegen, für das Sie stehen,
ist der Umwelt- und Naturschutz.
Vielleicht haben
Sie von den Plänen gehört, am
Winterberg eine Seilbahn sowie
Skipisten mit künstlicher
Beschneiung zu errichten.
Ich kenne die Pläne nicht, aber
ich warne generell davor, viel
Geld in Gebiete unter 1500 Metern
Mindesthöhe zu investieren.
Dort wird es in Zukunft
ganz schwierig sein, Wintertourismus
zu betreiben. In einem
schneereichen Gebiet über
1500 Meter kann man einen
Winter ohne Schnee überbrücken.
Sonst geht das nicht. Die
kleinen Skigebiete im Mittelgebirge
werden nie mehr eine
Chance haben, sich neben den
erfolgreichen großen Gebieten
in der Schweiz, Tirol und Österreich
zu behaupten, weil wir
mit der globalen Erwärmung
im Winter an Schneereichtum
einbüßen.
Die Alpen-Destinationen arbeiten
mit künstlichem Schnee.
Das ist kostspielig, und der Skitourismus
nimmt auch deshalb
ab, weil er so teuer geworden
ist. Die Menschen werden
trotzdem in den Winterurlaub
fahren, aber wir werden uns Alternativen
ausdenken müssen.
Ich habe zum Beispiel in Südtirol
ein Museum aufgebaut.
Dort können Leute, die nicht
Ski fahren oder außerhalb der
Saison Urlaub machen, eine
kulturelle Auseinandersetzung
zwischen Mensch und Berg erleben.
So hat man neben dem
Wandern die Möglichkeit, die
Ferien vernünftig auszufüllen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 28, 2016, 07:49:48 Vormittag
Die kleinen Skigebiete im Mittelgebirge werden nie mehr eine Chance haben, sich neben den erfolgreichen großen Gebieten in der Schweiz, Tirol und Österreich zu behaupten, weil wir mit der globalen Erwärmung im Winter an Schneereichtum einbüßen.

Das würde ich so nicht unbedingt sagen, denn wenn es nur darum gehen würde, dann würde sich auch jetzt schon niemand mehr auf den Weg in die Mittelgebirge machen, sondern direkt in die Alpen fahren. Aktuell wirkt es eher so, dass es sofort voll wird im Harz, sobald genügend Schnee für den Wintersport zur Verfügung steht, von daher mache ich mir weniger Sorgen darum, dass plötzlich alle für ein Wochenende in die Schweiz fahren. Es scheint jedoch so, als wenn sich die Winter allgemein etwas nach hinten verschieben würden (zumindest war es in den letzten Jahren so) und viele Besucher irgendwann ab März bereits damit abgeschlossen haben und sich auf den Frühling freuen, weshalb sich das sicherlich auf die Besucherzahlen auswirkt.

Die Alpen-Destinationen arbeiten mit künstlichem Schnee. Das ist kostspielig, und der Skitourismus nimmt auch deshalb ab, weil er so teuer geworden ist.

In dem Punkt würde ich ihm sogar zustimmen — die Preisspirale dreht sich von Jahr zu Jahr immer weiter nach oben und Winterurlaub wird stetig teurer, sodass sich viele irgendwann eine Alternative suchen. Kunstschnee macht sicherlich einen Teil davon aus, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass die immer größeren Skigebiete mit mehr und mehr Anlagen auch nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung sind, zumal die Investitionskosten ja auch erst einmal wieder reingeholt werden müssen.

Auf der anderen Seite will es der Kunde ja offenbar so und tendiert eher zu den größten und bekanntesten Gebieten, von daher braucht man sich eigentlich nicht wundern, denn man passt sich ja lediglich der Nachfrage an!

Die Menschen werden trotzdem in den Winterurlaub fahren, aber wir werden uns Alternativen ausdenken müssen.

Wenn es soweit ist, dass man sich Wintersport in der Form wirklich nicht mehr leisten kann oder das Angebot einfach nicht mehr passt, dann halte ich es wie ultimate_u mit dem Splitboard — irgendwo liegt doch immer ein wenig Schnee rum, man muss sich die Abfahrt halt nur selber erarbeiten! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Januar 28, 2016, 07:59:00 Vormittag
Lezten Endes entscheiden die Gäste.
Wenn es ein Angebot gibt und ihnen Preis/Leistung recht sind werden sie hinfahren - oder auch nicht.

Persönlich widersetze ich mich entschieden Erziehungsversuchen à la "das paßt nicht mehr in unseren Zeit" oder (noch übler) "das darfst du ab sofort nicht mehr".
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzterix am Januar 28, 2016, 04:04:44 Nachmittag
Leute schafft die Hallenbäder ab!!!
1. brauchen wir sie ja durch die Klimaerwärmung nicht mehr und
2. fressen die Dinger wesentlich mehr Energie als jedes Beschneiungsanlagehttp://skifahren-im-harz.de/forum/Smileys/default/wink.gif
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 28, 2016, 04:20:09 Nachmittag
Er hat sich doch sehr moderat geäußert. Letztendlich hat er nur die Wirtschaftlichkeit angezweifelt. Das hat mich eher überrascht ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 28, 2016, 04:23:55 Nachmittag
Leute schafft die Hallenbäder ab!!!
1. brauchen wir sie ja durch die Klimaerwärmung nicht mehr und
2. fressen die Dinger wesentlich mehr Energie als jedes Beschneiungsanlagehttp://skifahren-im-harz.de/forum/Smileys/default/wink.gif

Bin dafür! Wenn das Wetter es nicht zulässt oder die Temperaturen nicht hoch genug sind, dann ist das halt so und Schwimmsport sollte nur noch dann ausgeübt werden, wenn es die natürlichen Umstände zulassen oder man sehr hart im Nehmen ist!

Alles Andere ist doch — bitte entschuldigt meine Ausdrucksweise — "Ballermanngeplansche" und überhaupt sollte man angesichts der Klimaerwärmung auf diese energieverschwendende künstliche Erwärmung des Wassers verzichten! Wo kommen diese Unmengen an Wasser eigentlich her, die womöglich noch mit Chemikalien versetzt werden? Und dann diese grelle Beleuchtung bis spät in die Nacht — fürchterlich! Haben diese Badegäste denn überhaupt kein ökologisches Gewissen?! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Januar 28, 2016, 05:10:40 Nachmittag
Wieder mal ein kritischer Medienbericht (ARD) zu den Investitionen in deutschen Skigebieten. Ab 02:18 auch ein paar Szenen zum Ausbau Schierke, mit einem kurzen Statement von Hr. Gaffert, das sich für mich nach weniger als 100 % Überzeugung von der Richtigkeit anhört ("...denke, dass man dieses Risiko vielleicht auch eingehen sollte...").
By the way: Von dem Nutzen der Seilbahn für die möglichen Aktivitäten im Sommerhalbjahr ist wie so oft nicht die Rede.

http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Teurer-Schnee-f%C3%BCr-Skigebiete/Das-Erste/Video?documentId=33021058&bcastId=432744
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Februar 06, 2016, 05:42:58 Nachmittag
Gestern in der GZ:

Mehr Wasser für die Schneekanonen

Die Wurmbergseilbahngesellschaft benötigt mehr Wasser aus der warmen Bode für die Schneekanonen. Die Menge, die aus der Bode in den Schneisee bepumpt wird, soll von 66.000 qm pro Jahr auf 130.000 fast verdoppelt werden. DIe bisherige Beschneiungsfläche habe sich als unzureichend erweisen, heißt es im Antrag der Seilbahngesellschaft aus Braunlage. 2014 sei man an die Kapazitätsgrenze gekommen. So eine Situation sollte künftig vermieden werden, sagte Betriebsleiter Dirk Nüsse auf Anfrage. Weil die eingereichten Unterlagen nicht ausreichten, ruht der Antrag derzeit. Dies berichtete der Landrat Brych im Kreistag... Nüsse erklärt, die Seilbahngesellschaft habe bereits viele Unterlagen nachgereicht, es fehlten nur noch wenige Papiere. Gegen den Antrag liegt ein Wiederspruch von Umweltverbänden vor. Dieser gehe von formalen Gründen jedoch ins Leere, heißt es in der Antwort der Kreisverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Kreistagsfraktion. Widerspruch könne nur gegen eine verwaltungsrechtliche Entscheidung erhoben werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Februar 06, 2016, 07:56:33 Nachmittag
Ich versteh immer gar nicht, was diese Ökos wollen? ! Wasser gibt es ohne Ende im Harz! Pumpen an und gut!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Februar 06, 2016, 08:22:49 Nachmittag
Naja, einen Fluß einfach trocken zu legen ist sicherlich nicht gut für Natur und Umwelt. Vielleicht sollte man sich einfach auf Mindestpegelstände einigen und nicht fixe Mengen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Februar 06, 2016, 09:51:06 Nachmittag
http://live.goslarsche.de/post/view/56b5fca60cbd9f4e4aa75d29

Schaut ja echt gruselig aus!
Wollen wir mal auf ein Wunder hoffen. Drei mal Wurmberg für eine Saison ist mir persönlich viel zu wenig!   :-\
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Februar 07, 2016, 09:49:30 Vormittag
Und eine neue Runde in der Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Investitionen in den alpinen Skisport im Harz..... Mit dem üblichen Verdächtigen. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn der aktuelle Verlauf der Wetterlage ohne weitere Kommentare aus dieser Richtung geblieben wäre. Dieser Winter ist ja auch eine Art Steilvorlage für die Skeptiker  :(

Aus dem Online Portal des NDR vom 06.02.:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Wintersport-im-Harz-ohne-Zukunft,harzwinter138.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 07, 2016, 10:10:56 Vormittag
Schön, da wird Mountain-Biking gefordert, aber verschwiegen, dass im Grunde alle nenneswerten Skigebiete im Harz auch Bike-Parks haben und dass der Nationalpark Radfahrer ausschließt. Schöne Doppelmoral. Immer so, wies grad passt  >:(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 07, 2016, 11:26:24 Vormittag
Zitat
Er findet: Gerade weil die Region Harz aber vom Tourismus abhängig ist, sollte man auf ein ganzjähriges Konzept umschwenken. Auch einmal Nordic Walking oder Mountain-Biking, statt nur Rodelpisten und Loipen. Knolle: "Das wäre ein kluger, zukunftsweisender Tourismus."

Bei solchen Aussagen Knolles könnte man als unbefangener Leser ja glatt meinen der Harz sei touristosch hinter dem Mond zurückgeblieben. Was man seiner Meinung nach auch einmal anbieten könnte, ist doch schon lange gängige Praxis im Harz:

- Die Down-Hill Bike-Parks (Wurmberg, MSB, Bocksberg, Schulenberg)

- Exzellente Möglichkeiten zum Mountainbiken gibt es jetzt schon zur Genüge (siehe Volksbank Arena Harz)

- Im neuen Outdoor Center in CLZ werden geführte Mountainbike-Touren angeboten. Es können dort nicht nur konventionelle sondern auch E-Mountainbikes ausgeliehen werden. Das Konzept mit den E-Bikes ist in den Alpen jetzt schon Gang und Gäbe. So können Gruppen mit Teilnehmern, die unterschiedliche Kondition oder Alter haben, trotzdem gemeinsam(!) den Harz beradeln. In den Alpen gibt es zudem noch Akkuaustauschstationen an touristischen Hot-Spots. Das könnte ich mir für den Harz auch gut vorstellen. So könnte man beispielsweise auf dem Brocken seinen leeren Akku in eine Ladestation stecken und sich dafür einen aufgeladene nehmen.

- Sommerrodelbahnen am Bocksberg und MSB

- Hochseilgarten in St. Andreasberg

- Bergwerke und Untertageführungen in Gosar, Wildemann, Lautenthal, Claustha-Zellerfeld, St. Andreasberg

- Führungen durch das Oberharzer Wasserregal

- Wanderungen und Nordic-Walking kann quasi von jedem Harzort aus gestartet werden

- ... (die Liste könnte endlos weitergeführt werden)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 07, 2016, 12:21:50 Nachmittag
Und eine neue Runde in der Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Investitionen in den alpinen Skisport im Harz..... Mit dem üblichen Verdächtigen. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn der aktuelle Verlauf der Wetterlage ohne weitere Kommentare aus dieser Richtung geblieben wäre. Dieser Winter ist ja auch eine Art Steilvorlage für die Skeptiker  :(

Aus dem Online Portal des NDR vom 06.02.:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Wintersport-im-Harz-ohne-Zukunft,harzwinter138.html

Ich finde den Artikel jetzt gar nicht mal so unsachlich. Was mich beim NDR aber ziemlich nervt ist die Tatsache, dass man anscheinend ständig das Fähnchen in den Wind richtet, wenn Schnee liegt gibt es die "Winterwonderland" Berichterstattung, wenn kein Schnee liegt schließt man sich der "grüne Wiese Depression" an. Vielleicht sollte sich der NDR mal entscheiden.
Herr Knolle hat im Grunde ja recht mit dem Klimawandel. Er sollte aber auch akzeptieren dass es letztendlich das Risiko der Orte und Betreiber ist noch eine Weile in den Wintertourismus zu investieren. Und der Klimawandel kann ebenso ein Argument sein jetzt in die Wintersportinfrastruktur zu investieren und nicht erst in 15 Jahren - dann macht es nämlich möglicherweise wirklich keinen Sinn mehr. Was ich in dem Artikel bemerkenswert finde: Herr Knolle schlägt zum ersten Mal "Mountainbiking" vor, bisher war doch immer nur vom "sanften Tourismus" die Rede. Was Herr Knolle nie erwähnt. Um den Winter-Massentourismus zu kompensieren bräuchte es nicht einzelne Mountainbiker sondern gewissermaßen einen Sommer-Massentourismus. Wenn sich statt 2000 Skifahren plötzlich 2000 Mountainbiker pro Tag den Wurmberg runterstürzen möchte ich die Umweltschützer mal sehen.
Ich würde den Schierke-Investoren trotzdem raten bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit mehr auf den Sommer zu setzten, nach dem Motto "Wir bauen die Seilbahn in erster Linie für unsere Sommertouristen". Auch sehe ich in Braunlage durchaus noch Potential den Sommertourismus weiter auszubauen. Sommer oder Winter - das ist in meinen Augen kein "entweder oder" Thema, beides ist wichtig.

Im aktuellen Stern ist auch ein großer Artikel zum Thema "Ski, Beschneiung und Klimawandel" drin. Dort geht es hauptsächlich darum, dass es den niedriger gelegenen Skigebieten in den Alpen klimatechnisch langsam an den Kragen geht. Prognose der Experten: Skifahren wird sich vom Breitensport wieder zu einem elitären Sport zurück entwickeln. Diejenigen welche es sich leisten können fahren in die wenigen hochgelegenen Top-Destinationen in teure Hotels, der Rest bleibt zu Hause - vielleicht aber auch eine Chance für die Mittelgebirge dadurch den einen oder anderen Tages- oder spontanen Übernachtungsgast zu gewinnen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am Februar 07, 2016, 01:23:24 Nachmittag
Gestern in der GZ:

Mehr Wasser für die Schneekanonen

Die Wurmbergseilbahngesellschaft benötigt mehr Wasser aus der warmen Bode für die Schneekanonen. Die Menge, die aus der Bode in den Schneisee bepumpt wird, soll von 66.000 qm pro Jahr auf 130.000 fast verdoppelt werden. DIe bisherige Beschneiungsfläche habe sich als unzureichend erweisen, heißt es im Antrag der Seilbahngesellschaft aus Braunlage. 2014 sei man an die Kapazitätsgrenze gekommen. So eine Situation sollte künftig vermieden werden, sagte Betriebsleiter Dirk Nüsse auf Anfrage. Weil die eingereichten Unterlagen nicht ausreichten, ruht der Antrag derzeit. Dies berichtete der Landrat Brych im Kreistag... Nüsse erklärt, die Seilbahngesellschaft habe bereits viele Unterlagen nachgereicht, es fehlten nur noch wenige Papiere. Gegen den Antrag liegt ein Wiederspruch von Umweltverbänden vor. Dieser gehe von formalen Gründen jedoch ins Leere, heißt es in der Antwort der Kreisverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Kreistagsfraktion. Widerspruch könne nur gegen eine verwaltungsrechtliche Entscheidung erhoben werden.

Der Speicherteich am Wurmberg hat ein Nutzvolumen von 42.000 m³. Die 66.000 m³ entsprechen rund 1,5 Füllungen pro Jahr. Da für die Grundbeschneiung schon fast eine komplette Teichfüllung benötigt wird, bleibt für den restlichen Winter dann nicht mehr viel übrig.
Eine unzureichende bezeichnete Beschneiungsfläche lässt auf eine Erweiterung der Bescheiung hoffen.
Kapazitätsgrenze könnte man auch als zu viel Andrang für die beschneite Fläche interpretieren und die erhöhte Wassermenge wird nur gebraucht um mehr beschneite Fläche zur Verfügung zu haben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 07, 2016, 01:48:26 Nachmittag
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich scheinheilig, dass nun als Alternative zum Wintersport ausgerechnet Mountainbiken als gutes Beispiel gebracht wird und fast noch enttäuschender finde ich, dass die Harzer Mountainbiker sich offensichtlich sogar noch darüber freuen, dass nun beide Sportarten — aktuell zu Gunsten des Mountainbikens — gegeneinander ausgespielt werden!

Es ist doch klar, dass die ganzen Naturschutzorganisationen diesen Winter jetzt als Steilvorlage wahrnehmen, um sich weiter auf den Wintersport einzuschießen. Was die MTBler aber offenbar schon wieder vergessen haben ist zum einen, dass der vorsichtige Ausbau der Skigebiete auch ihnen etwas bringt (Stichwort Downhill-Parks) und dass der Nationalpark den MTBlern alles andere als freundlich gegenüber steht bzw. auch sie am liebsten weitestgehend aussperren würde.

Auch wenn die IG Harz sich via Facebook in einem offiziellen Statement wie folgt äussert, zeigt es dennoch, dass viele MTBler für sich genommen, dieses Spiel offensichtlich gerne mitmachen: "Und um es klarzustellen: Nein, die IG Harz bezieht hier ausdrücklich keine Stellung gegen den Wintersport im Harz!"

Da scheint bei vielen eine gehörige Portion Missgunst vorhanden zu sein, was ich nicht ganz nachvollziehen kann angesichts dessen, dass das MTB Angebot im Harz nun wirklich nicht schlecht ist und jeder Investor selber entscheiden muss, ob er in den Wintersport investiert oder nicht!

Beides ist wichtig und es wird schon seinen Grund haben, warum bspw. der Wurmberg nicht in erster Linie in den MTB Tourismus investiert — vielleicht liegt es auch einfach daran, dass MTBler nicht genug Geld bringen um derartige Investitionen zu refinanzieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: kostja am Februar 07, 2016, 02:12:52 Nachmittag
werden die Schneekanonen überhaupt regelmäßig genutzt? ich habe das gefühl die liefen ein paar Tage anfang bis mitte Januar und dann nicht mehr. ich weiß das man mindestens -2°C braucht damit das funktioniert aber dass war nicht  in den letzten 2 Wochen öffter mal der fall gewesen... ??
weiß da jemand mehr?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Februar 07, 2016, 02:46:25 Nachmittag
werden die Schneekanonen überhaupt regelmäßig genutzt? ich habe das gefühl die liefen ein paar Tage anfang bis mitte Januar und dann nicht mehr. ich weiß das man mindestens -2°C braucht damit das funktioniert aber dass war nicht  in den letzten 2 Wochen öffter mal der fall gewesen... ??
weiß da jemand mehr?

Es hilft ja nicht,  wenn es mal 1-2 Tage kalt genug ist,  um zu beschneien, es muss ja auch liegen bleiben.
Schließlich kostet Kunstschnee zu erzeugen Geld,  da wird keiner beschneien, wenn die Wettervorhersage für die Folgetage kräftige Plusgrade prognostiziert. Das wäre ja Geldverschwendung und,  wie im Falle des WSB, Wasserverschwendung (Entnahmebegrenzung aus der Bode ist das Stichwort).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowmo am Februar 07, 2016, 03:14:47 Nachmittag
Die letzten Wochen war leider kein wirklich gutes Beschneiungsfenster, da -3 grad nur knapp erreicht und wenn dann nur kurz wurde. Daher plädiere ich auch für Kühltürme und Kanonen mit gutem Output im Grenzbereich. Das Problem hatten wir schon die letzten Jahre das aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit und nicht genug minus Temperaturen beschneit werden konnte. Wegen Regen etc. so lange wir noch in der Hauptsaison sind sollte der WSB jede Gelegenheit nutzen. Im März wäre ich als Firma auch zurückhaltender wegen Ende der Saison.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 07, 2016, 09:12:19 Nachmittag
Lies: „Investitionen in den Tourismus zahlen sich aus“ (regionalgoslar.de 5.2.2016) (http://regionalgoslar.de/lies-investitionen-in-den-tourismus-zahlen-sich-aus/)
Zitat
[...]
Wirtschaftsminister Lies: „Ich bin beeindruckt, dass in der letzten Wintersaison trotz schwieriger Wetterbedingungen 105 Betriebstage am Wurmberg erreicht werden konnten. Das zeigt sowohl die Effektivität der Technik als auch den betriebswirtschaftlichen Sinn der Investition und ermöglicht eine gute Auslastung in der für den Harz so wichtigen Wintersaison. Investitionen in den Tourismus zahlen sich aus.“ Von Vorteil sei sicher auch, dass die Wurmbergseilbahn in den letzten Jahren auch stärker auf eine Ganzjahresnutzung des Sportgebietes ausgerichtet worden sei, sagte Lies. Der ‚Bikepark Wurmberg‘ ist mit einer Gesamtstreckenlänge von 18 km einer der größten Bikeparks Deutschlands. Mit Downhill-Fahrten mit Monsterrollen und Spielangeboten für Kinder gebe es auch attraktive Angebote für Familien mit Kindern. Bestätigt wurde die positive Entwicklung von Andreas Lehmberg, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Harzer Tourismusverbandes e.V. So konnte der Westharz im Geschäftsjahr 2015 bei den Gästeankünften mit plus 3,4 Prozentpunkten und den Gästeübernachtungen mit plus 2,9 Prozentpunkten deutlich zulegen. Der Harz zeigt damit noch mehr Dynamik als die ohnehin schon sehr gute durchschnittliche Landesentwicklung (Ankünfte + 2,4 %, Übernachtungen +2,1 %).
[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 07, 2016, 09:58:04 Nachmittag
Zitat
Er findet: Gerade weil die Region Harz aber vom Tourismus abhängig ist, sollte man auf ein ganzjähriges Konzept umschwenken. Auch einmal Nordic Walking oder Mountain-Biking, statt nur Rodelpisten und Loipen. Knolle: "Das wäre ein kluger, zukunftsweisender Tourismus."

Ich find, dass Knolle völlig richtig liegt- die besten Mountain-Bike-Donhill Tracks erschließen sich m.E. an der Nordseite des Wurmbergs bis ganz runter und könnten wunderbar mit einer KSB erschlpssen werden. Ich hoffe diesbezüglich sehr auf die Unterstützung von Knolle und dem NP.
Eine solche Maßnahme wäre sogar ganzjährig, da der Lift in den verbleibenden Wintern noch als SKilift beutzt werden kann, sofern man die Lichtungen für die Trals etwas breiter gestaltet...  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Februar 10, 2016, 06:38:37 Vormittag
Zwar nicht harzspezifisch, aber grüner Wahlkampf: stelle eine Frage deren Antwort du kennst und pushe anschließend deine Agenda.
Klimawandel: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verloren (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schnee-in-deutschland-regierung-gibt-zwei-drittel-der-skigebiete-verloren-a-1076520.html)
Wenigstens wird auf die Unsicherheit der Prognosen hingewiesen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 10, 2016, 06:49:34 Vormittag
Auch nicht harzspezifisch, aber vorgestern kam auf Phoenix die Dokumentation "Auf dem Dach Europas" über verschiedene Zukunftskonzepte ("nachhaltig" bis "Gigantismus") in den Alpen. Vielleicht wird die ja mal wiederholt oder steckt in irgendeiner Mediathek.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2016, 07:55:46 Vormittag
Das Auftreten solcher Artikel zum Saisonanfang und bei Tauwetter ist statistisch signifikant.

Stets gleich: Besorgte Grüne verlangen sofortige Anpassungsmaßnahmen für Auswirkungen des Klimawandels im Jahr 2100.

Auch unter der eher unwahrscheinlichen Annahme, dass die Vorhersagemodelle des IPCC fehlerfrei sind, bin ich entsetzt, dass nur 25 Jahre nach dem Scheitern der letzten Diktatur auf deutschem Boden, die Forderung nach zentralistischer Gängelei und einem 85 Jahresplan scheinbar wieder hoffähig ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 10, 2016, 07:57:45 Vormittag
Zwar nicht harzspezifisch, aber grüner Wahlkampf: stelle eine Frage deren Antwort du kennst und pushe anschließend deine Agenda.
Klimawandel: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verloren (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schnee-in-deutschland-regierung-gibt-zwei-drittel-der-skigebiete-verloren-a-1076520.html)
Wenigstens wird auf die Unsicherheit der Prognosen hingewiesen...

Ganz am Ende des Artikels wird gesagt, dass es in Anbetracht des zu erwartenden Klimawandels nötig sein wird verstärkt alternative Formen des Wintertourismus zu suchen und nicht weiter in eben diesen zu investieren.

Meine Meinung dazu ist, dass es für mich persönlich keine Alternative dazu geben wird bzw. ich mir nicht vorstellen kann in zukünftigen Wintern in die Berge zu fahren um dann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nieselregen durch matschige Landschaften zu wandern oder den ganzen Tag wetterbedingt in einer Therme zu verbringen.

Ich denke genau das wird auch der Grund dafür sein, warum viele Regionen den Wintersport noch nicht aufgegeben haben und vermutlich auch so schnell nicht aufgeben werden. Mir fällt ehrlich gesagt spontan keine wirkliche Alternative ein, die die Einnahmen von Skiorten auch nur halbwegs kompensieren könnten, wenn es mit dem Wetter wirklich derart schlecht aussehen wird, wie in vielen Artikeln beschrieben.

Die Ausweichmöglichkeiten für sich genommen sind natürlich schon nett und man kann mal in eine Therme, eine Runde Tennis in der Halle spielen oder meinetwegen auch klettern o.ä. aber das allein zieht keine Massen an Touristen mehr an, die bereit sind viel Geld für ein Tagesticket zu bezahlen und auch Abends noch einiges im Ort zu unternehmen.

Im Sommer sieht die Sache dann zwar schon wieder anders aus und die Alpen bspw. werden ihren Reiz durchaus behalten, aber Outdooraktivitäten ohne Schnee im Winter werden sicherlich eher nicht zum Besuchermagneten so gerne sich das Umweltverbände und diverse Organisationen vielleicht auch wünschen würden!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 10, 2016, 08:22:56 Vormittag
Im Artikel steht allerdings auch, dass die Anzahl der Tage mit 30 Zentimeter Schneelage und mehr nicht gesunken ist.

ich mir nicht vorstellen kann in zukünftigen Wintern in die Berge zu fahren um dann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nieselregen durch matschige Landschaften zu wandern oder den ganzen Tag wetterbedingt in einer Therme zu verbringen.
Mountenbiken - Du sollst bei solchem Wetter gefälligst mountenbiken ... ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Februar 10, 2016, 08:43:33 Vormittag
Mountenbiken - Du sollst bei solchem Wetter gefälligst mountenbiken ... ;)
Ge-nau! Und zwar gefälligst nur auf den genehmigten Wegen!
...und wehe du machst Reifenspuren...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Februar 10, 2016, 10:08:39 Vormittag
Mountenbiken - Du sollst bei solchem Wetter gefälligst mountenbiken ... ;)
Ge-nau! Und zwar gefälligst nur auf den genehmigten Wegen!
...und wehe du machst Reifenspuren...

 :D und Stollenreifen werden auch verboten,  die könnten die Grasnarbe aufreissen!  :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 10, 2016, 10:14:19 Vormittag
Vielleicht sollte man das MTB dann doch lieber durch den Nationalpark tragen, damit die Forstwege nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Doppelmayr am Februar 10, 2016, 10:16:15 Vormittag
Mountenbiken - Du sollst bei solchem Wetter gefälligst mountenbiken ... ;)
Ge-nau! Und zwar gefälligst nur auf den genehmigten Wegen!
...und wehe du machst Reifenspuren...
Ganz genau weil das ist dann nämlich Naturzerstörung ersten Grades von besonders schützenswerter Grasnarbe. Sonst habt ihr einen sehr schnell abgebrannten Leuchtturm  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzterix am Februar 10, 2016, 10:49:12 Vormittag
Und Thermen könnt ihr gleich vergessen, die stehen als nächstes auf der Blacklist!
Die verbrauchen nämlich mehr Energie als die Beschneiungsan  :-\
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Februar 10, 2016, 02:00:37 Nachmittag
http://dip.bundestag.de/btd/18/073/1807315.pdf
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 10, 2016, 02:25:39 Nachmittag
Meine Meinung dazu ist, dass es für mich persönlich keine Alternative dazu geben wird bzw. ich mir nicht vorstellen kann in zukünftigen Wintern in die Berge zu fahren um dann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nieselregen durch matschige Landschaften zu wandern oder den ganzen Tag wetterbedingt in einer Therme zu verbringen.
Du bringst es genau auf den Punkt: Ski-/Schneetourismus und Wander-/Mountainbiketourismus finden zu ganz verschiedenen Saisonzeiten statt, sie schließen sich in keiner Weise aus. Wenn ich in den Bergen wandern, biken oder Kanu fahren will, dann fahre ich dort im Frühling, im Sommer oder im frühen Herbst hin. Wenn ich Skifahren will fahre ich im Winter. Natürlich gibt es auch Winterwanderer, aber die erwarten ja auch verschneite Landschaften und keine grüne Wiese bei +2 Grad und Nieselregen (sonst würden auch Sie lieber im Sommer wandern). Und es ist genau wie Du schreibst. Kein Mensch fährt nur wegen einer Therme in den Harz, dafür ist Urlaub in Deutschland auch einfach viel zu teuer.  Für das gleiche Geld kann man "all inclusive" ans Mittelmeer fliegen und hört das Meer rauschen. Und selbst wenn man sich auf "Thermen Urlaub" einlassen willl, dann gibt es da ja massiv Konkurrenz (Centerparks usw.), muss man nicht extra in den Harz für fahren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 10, 2016, 02:26:07 Nachmittag
Meine Meinung dazu ist, dass es für mich persönlich keine Alternative dazu geben wird bzw. ich mir nicht vorstellen kann in zukünftigen Wintern in die Berge zu fahren um dann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nieselregen durch matschige Landschaften zu wandern oder den ganzen Tag wetterbedingt in einer Therme zu verbringen.
Du bringst es genau auf den Punkt: Ski-/Schneetourismus und Wander-/Mountainbiketourismus finden zu ganz verschiedenen Saisonzeiten statt, sie schließen sich in keiner Weise aus. Wenn ich in den Bergen wandern, biken oder Kanu fahren will, dann fahre ich dort im Frühling, im Sommer oder im frühen Herbst hin. Wenn ich Skifahren will fahre ich im Winter. Natürlich gibt es auch Winterwanderer, aber die erwarten ja auch verschneite Landschaften und keine grüne Wiese bei +2 Grad und Nieselregen (sonst würden auch Sie lieber im Sommer wandern). Und es ist genau wie Du schreibst. Kein Mensch fährt nur wegen einer Therme in den Harz, dafür ist Urlaub in Deutschland auch einfach viel zu teuer.  Für das gleiche Geld kann man "all inclusive" ans Mittelmeer fliegen und hört das Meer rauschen. Und selbst wenn man sich auf "Thermen Urlaub" einlassen willl, dann gibt es da ja massiv Konkurrenz (Centerparks usw.), muss man nicht extra in den Harz für fahren.
Trotzdem meine dringende Empfehlung an die Schierker Investoren: Ich würde das ganze Projekt schwerpunktmäßig als Sommerprojekt verkaufen, also breite Monsterrollerstrecken auf denen auch Ski gefahren werden kann, Badeseen die auch als Speicherteich taugen, Seilbahn für Wanderer die im Winter zusätzlich auch noch Skifahrer mitnehmen kann usw. - dann dürften es die Ausbaugegner argumentativ deutlich schwerer haben und auch für die Presseberichterstattung wäre es besser.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2016, 03:17:47 Nachmittag
[...]
Trotzdem meine dringende Empfehlung an die Schierker Investoren: Ich würde das ganze Projekt schwerpunktmäßig als Sommerprojekt verkaufen, also breite Monsterrollerstrecken auf denen auch Ski gefahren werden kann, Badeseen die auch als Speicherteich taugen, Seilbahn für Wanderer die im Winter zusätzlich auch noch Skifahrer mitnehmen kann usw. - dann dürften es die Ausbaugegner argumentativ deutlich schwerer haben und auch für die Presseberichterstattung wäre es besser.

Das machen die doch schon. Sie habe das ganze sogar "Natürlich.Schierke" genannt.  ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Februar 11, 2016, 11:32:27 Vormittag
http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20160211/gruene-mahnen-ski-tourismus-bedroht


Immer gegen alles diese Artikel  das nervt genau wie der schlechte Winter
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 11, 2016, 12:15:45 Nachmittag
http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20160211/gruene-mahnen-ski-tourismus-bedroht

Immer gegen alles diese Artikel  das nervt genau wie der schlechte Winter

Sabine Wetzel aus Wernigerode scheint immer noch frustriert zu sein, dass 95% der Wernigeroder Bürger bei der Bürgermeisterwahl nicht ihrer Meinung waren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Olaschir am Februar 11, 2016, 02:57:03 Nachmittag
http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20160211/gruene-mahnen-ski-tourismus-bedroht


Immer gegen alles diese Artikel  das nervt genau wie der schlechte Winter
Zitat aus dem Artikel:
Zitat
Investor plant Ganzjahreskonzept

 In Wernigeröder Rathaus ist die Reaktion auf den Appell von Sabine Wetzel eher gelassen. „Es bleibt klipp und klar dabei, für den Winterberg in Schierke soll ein Ganzjahreskonzept entwickelt werden“, sagt Andreas Meling auf Volksstimme-Nachfrage. Das dieses noch inhaltlich gestärkt werden müsse, sei nun die Aufgabe. Laut Meling, der im Rathaus für die Ortsentwicklung Schierkes als Koordinator verantwortlich ist, habe die Seilbahn-Investorengruppe eine Agentur beauftragt, ein Nuzungskonzept zu erarbeiten. Er rechne damit, dass im Sommer das Ergebnis vorliegt und präsentiert werden kann. „Uns ist klar, dass wir touristische Angebote für das ganze Jahr brauchen - und da gehört der Winter mit dazu“, so Andreas Meling"

Paßt doch.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Februar 11, 2016, 08:18:36 Nachmittag
Antwort der Bundesregierung zu den Folgen des Klimawandels für den Wintersport verärgert Liftbetreiber und Touristiker im Sauerland.

Wintersport: Streit über den Schnee von morgen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/wintersport-streit-ueber-den-schnee-von-morgen-id11554535.html#plx2095401440
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 11, 2016, 09:47:43 Nachmittag
Herrlich.... aus dem genannten WAZ Artikel:
Zitat
[...] Die Bilder hat er noch vor Augen. Bärbel Höhn stapft auf der Postwiese in Neuastenberg durch den Schnee. Es muss irgendwann im Jahr 2003 gewesen sein. Die grüne Umweltministerin des Landes zeigt sich überzeugt von der Anschubfinanzierung über vier Millionen Euro für die Wintersportarena. [...]

Gut, dass das Wahlvolk nur mit Kurzzeitgedächtnis ausgestattet ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 12, 2016, 11:52:58 Vormittag
...Sabine Wetzel in WR übersieht in Ihrer Kritik völlig, dass auch ein Aufschwung des Sommertourismus in Schierke ohne das Seilbahnprojekt nicht eintreten wird. Die Investoren kommen mit dem Seilbahnbau, ohne jenen bleibt Schierke im Dornröschenschlaf.

Von daher muss die verbleibendende Winterzeit ausgenutzt werden, um den Ort so voranzutreiben, dass er auch im Sommer atraktiv wird. Derzeit ist er ja eher wenig attraktiv, außer für nostalgische Nieschenurlauber .
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 12, 2016, 12:38:42 Nachmittag
...Sabine Wetzel in WR übersieht in Ihrer Kritik völlig, dass auch ein Aufschwung des Sommertourismus in Schierke ohne das Seilbahnprojekt nicht eintreten wird. Die Investoren kommen mit dem Seilbahnbau, ohne jenen bleibt Schierke im Dornröschenschlaf.

Von daher muss die verbleibendende Winterzeit ausgenutzt werden, um den Ort so voranzutreiben, dass er auch im Sommer atraktiv wird. Derzeit ist er ja eher wenig attraktiv, außer für nostalgische Nieschenurlauber .

Viel los ist in Schierke z.Z. in der Tat nicht und auch wenn der Ort durchaus schön ist, würde ich als Urlauber vermutlich doch lieber nach Braunlage fahren, einfach da man dort auch ohne Auto ein größeres Angebot hat. Mit der Seilbahn, dem neuen Eisstadion und dem Ortsentwicklungskonzept könnte Schierke wieder zu einem wirklich attraktiven Urlaubsziel werden und das werden vermutlich auch etliche Investoren so sehen, insbesondere, weil die Investitionsmöglichkeiten halbwegs überschaubar sind bzw. man sich allein aufgrund der geographischen Vorraussetzungen nicht vor übermäßig viel Konkurrenz innerhalb des Ortes fürchten muss.

Immobilienscout bietet z.Z. zum Beispiel nur 1 Haus, keine Wohnung und kein Grundstück zum Kauf an und allzu viel wird sich auf dem Markt vermutlich auch nicht mehr tun, von daher sieht die Zukunft für den Ort nach den Umbaumaßnahmen bestimmt nicht schlecht aus!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Februar 13, 2016, 10:42:04 Vormittag
Der Wurmberg - das gallische Dorf...  ;)

http://www.focus.de/regional/wetter-aktuell-wetter-am-valentinstag-paerchen-koennen-zuhause-kuscheln_id_5280838.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Februar 14, 2016, 05:48:18 Nachmittag
Zwar nicht harzspezifisch, aber grüner Wahlkampf: stelle eine Frage deren Antwort du kennst und pushe anschließend deine Agenda.
Klimawandel: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verloren (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schnee-in-deutschland-regierung-gibt-zwei-drittel-der-skigebiete-verloren-a-1076520.html)
Wenigstens wird auf die Unsicherheit der Prognosen hingewiesen...

Die in einigen Medien erwähnte und auszugsweise wiedergegebene Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der BT-Fraktion der Grünen hier in der Langversion (Vorabfassung):

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/074/1807474.pdf

Viel Papier, Zahlenfriedhöfe zur Darstellung der Entwicklung von Besucherzahlen in den Wintersportregionen, wirklich neue Erkenntnisse?: für mich fast nichts gefunden...

Man sollte die Freizeit eher zum Skifahren im Harz nutzen, als sich die Lektüre anzutun...  ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Februar 15, 2016, 04:04:51 Nachmittag
Was neues vom Heine Hotel Projekt Grünes Licht für neue Heine-Häuser

http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20160212/schierke-gruenes-licht-fuer-neue-heine-haeuser
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Februar 15, 2016, 07:42:00 Nachmittag
Zitat
Verschwendetes Geld: Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist die Ruine nicht zu retten.

Na so was. Den Laien war das schon vor Jahren klar ...   >:(

Immerhin macht das Ferienhaus-Konzept optisch einen guten Eindruck.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Februar 19, 2016, 09:39:33 Vormittag
Schon am Mittwoch in der GZ gewesen, muss derzeit nur etwas mehr arbeiten (saisonbedingt ;-) ):

Hexenrittstraße: Staatssekretärin kommt

Kurzform zusammengefaßt:

Konsens in der Stadt, dass Straße auch in Hinblick eines Skibusses zu schmal ist.
-Finanzierung des 1,4 Mio Projektes kritisch
-Grote hofft auf Hilfe des Landes.
"Wirtschaftminister Olaf Wies hatte bei seinem Besuch vor zwei WOchen eine Landesförderung in Höhe on 75% avisiert, als Dirk Nüsse, ..., ihm das Problem schilderte."
-Am 3.03. kommt Staatssekretärin Daniela Behrens nach Braunlage und Grote will das Thema ansprechen
-25% könnte Braunlage sich gerade so leisten

Der Rest des Artikels ist Hintergrund... Straße inzwischen städtisch, neuer Parkplatz etc. den kennen hier alle ;-).
Kurzform: neuer Parkplatz ohn Skibus sinnlos, Skibus ohne Verbreiterung nicht möglich.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 19, 2016, 09:45:05 Vormittag
Schon am Mittwoch in der GZ gewesen, muss derzeit nur etwas mehr arbeiten (saisonbedingt ;-) ):

Hexenrittstraße: Staatssekretärin kommt

Kurzform zusammengefaßt:

Konsens in der Stadt, dass Straße auch in Hinblick eines Skibusses zu schmal ist.
-Finanzierung des 1,4 Mio Projektes kritisch
-Grote hofft auf Hilfe des Landes.
"Wirtschaftminister Olaf Wies hatte bei seinem Besuch vor zwei WOchen eine Landesförderung in Höhe on 75% avisiert, als Dirk Nüsse, ..., ihm das Problem schilderte."
-Am 3.03. kommt Staatssekretärin Daniela Behrens nach Braunlage und Grote will das Thema ansprechen
-25% könnte Braunlage sich gerade so leisten

Der Rest des Artikels ist Hintergrund... Straße inzwischen städtisch, neuer Parkplatz etc. den kennen hier alle ;-).
Kurzform: neuer Parkplatz ohn Skibus sinnlos, Skibus ohne Verbreiterung nicht möglich.

Danke! Es scheint so, als würde man am Wurmberg auf jeden Fall an den richtigen Stellschrauben drehen: Mehr Parkplätze, aber nur mit Skibus, Tests von Schneekanonen vs. Lanzen, eventuelle Erhöhung der Liftkapazität, Umfahrung für Einstiege der Pisten, usw.

Das kostet natürlich alles Geld, von daher dauert es vermutlich ein wenig länger, aber die Ansätze scheinen vielfach richtig zu sein bzw. die dort Verantwortlichen erkennen offensichtlich ganz gut woran es noch hapert!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 19, 2016, 10:57:10 Vormittag
Wir haben hier ja auch schon gut rausgearbeitet, was notwendige Maßnahmen sind ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Februar 19, 2016, 01:46:16 Nachmittag
Wir haben hier ja auch schon gut rausgearbeitet, was notwendige Maßnahmen sind ;)

Genau: Die können froh sein daß sie uns haben, sonst wüßten sie ü-ber-haupt nicht was ansteht. Forums-Consulting sozusagen  ;D ;D ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Februar 19, 2016, 04:10:11 Nachmittag
Hallo hat den Bericht von ZDF Heute schon jemand gesehen ?

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2673916/Seilbahn-zwischen-Ost--und-Westharz
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Ski-Manni am Februar 19, 2016, 07:30:20 Nachmittag
ich bin heute nach schierke gefahren und muss sagen das der ort zwar ' ne art zauber " an sich hat aber als winterort kannste das vergessen. eher hatte ich das gefühl das dieser nicht lebendig ist und wenn die seilbahn nicht kommt stirbt. so richtig verlassen und vergessen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Februar 19, 2016, 07:38:04 Nachmittag
ich bin heute nach schierke gefahren und muss sagen das der ort zwar ' ne art zauber " an sich hat aber als winterort kannste das vergessen. eher hatte ich das gefühl das dieser nicht lebendig ist und wenn die seilbahn nicht kommt stirbt. so richtig verlassen und vergessen.

Wie heißt es so schön:"hinter den sieben Bergen,  bei den sieben Zwergen ..."
Der Ort ist halt ab vom Schuss,  wäre wünschenswert,  wenn da investiert wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 20, 2016, 10:54:54 Vormittag
Wir haben hier ja auch schon gut rausgearbeitet, was notwendige Maßnahmen sind ;)

Genau: Die können froh sein daß sie uns haben, sonst wüßten sie ü-ber-haupt nicht was ansteht. Forums-Consulting sozusagen  ;D ;D ;D
@Playjam - schreib denen mal ne Beratungsrechnung - kann können wir mal mit der Kasse ne schöne Sause veranstalten... ;D ;D ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sibes am Februar 21, 2016, 08:05:33 Nachmittag
ich bin heute nach schierke gefahren und muss sagen das der ort zwar ' ne art zauber " an sich hat aber als winterort kannste das vergessen. eher hatte ich das gefühl das dieser nicht lebendig ist und wenn die seilbahn nicht kommt stirbt. so richtig verlassen und vergessen.

Oh wirklich!? Und wir wollten kommende Woche hin. Freunde von uns kommen ursprünglich aus Wernigerode. Der Vater feiert am Samstag sein Jubiläum. Wollten neben der Feier noch einen kurzen Abstecher nach Schierke machen. Lohnt sich also nicht? Abgesehen vom momentanen bescheidenen Wetter....
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 21, 2016, 08:30:02 Nachmittag
Oh wirklich!? Und wir wollten kommende Woche hin. Freunde von uns kommen ursprünglich aus Wernigerode. Der Vater feiert am Samstag sein Jubiläum. Wollten neben der Feier noch einen kurzen Abstecher nach Schierke machen. Lohnt sich also nicht? Abgesehen vom momentanen bescheidenen Wetter....

Es ist ein Mittelgebirgsort mit 700 Einwohnern, ein paar Ferienwohnung, einer handvoll Gaststätten und jeder Menge Leerstand. Nicht mehr und nicht weniger ...
Falls sich jemand von euch bei dem Wetter eine Erkältung eingefangen hat, könntet ihr euch immerhin in der "Alten Apotheke" mit Hustensaft eindecken ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Februar 21, 2016, 09:51:16 Nachmittag
Im Sommer hat Schierke etwas Restcharme aber bei dem Wetter kannstes stecken lassen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 21, 2016, 09:56:24 Nachmittag
Na na na- es gibt für mich ein absolutes Schierker Highligt - für welches ich bei jedem Harz-Besuch einen Abstecher dorthin mache - es ist die Mohntorte beim Schierker Bäcker. Ich liebe guten Mohnkuchen und die Torte ist genial...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 22, 2016, 07:59:07 Vormittag
Schierke ist für mich in erster Linie Start für nen Brockenaufstieg. Mit dem Dampfzug kann man von da natürlich auch starten. Es gibt noch den "Brockencoaster", eine Sommerrodelbahn, aber ich weiß nicht, ob die beim aktuellen Wetter geöffnet hat. Der Ort selbst zieht mich nicht unbedingt an, aber man Wanderwege drumrum gibts ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 22, 2016, 08:14:11 Vormittag
Na na na- es gibt für mich ein absolutes Schierker Highligt - für welches ich bei jedem Harz-Besuch einen Abstecher dorthin mache - es ist die Mohntorte beim Schierker Bäcker. Ich liebe guten Mohnkuchen und die Torte ist genial...

Für einen kurzen Augenblick dachte ich, dass Du gleich den Schierker Feuerstein erwähnst! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Februar 22, 2016, 08:37:17 Vormittag
... die Mohntorte beim Schierker Bäcker.
OK, die Mohntorte unterschreibe ich.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 22, 2016, 09:03:47 Vormittag
Der Broxkencoaster ist sowas von schlecht...Abriss...Wirklich...Und viiiiiiiel zu teuer für die 200 m.

Wo wir Grad beim Kuchen sind, in BRL gibt es den BESTEN und saftigsten Töpfchen ever. Gerade wieder am Samstag zugeschlagen und gestern dann vor dem Kamin bei dem Regen genossen. Das war mein HarzFeeling  :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 22, 2016, 09:43:47 Vormittag
Der Broxkencoaster ist sodass von schlecht...Abriss...Wirklich...Und viiiiiiiel zu teuer für die 200 m.
Naja, wenn du Kinder dabei hast und Großeltern mit etwas Geld in der Tasche, dann hat zumindest ein Teil der Gruppe Spaß :)
Man kann sich ja vorher Videos bei YouTube ansehen, um zu interpretieren, ob es einem gefällt. Gibt eins mit einem der sich für die Fahrt nen Motoradhelm mit drei Kameras aufgesetzt hat :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 22, 2016, 09:56:49 Vormittag
Ein Zipline-Rollercoaster (https://www.youtube.com/watch?v=exZ2ctyXV8k) hätte doch was.. ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 22, 2016, 10:08:52 Vormittag
Vom Wurmberg Turm hinab! Und die Rodelbahn mit Rodellift am Hasselkopf bauen. Dann entzerrt sich der Ort...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Februar 22, 2016, 10:27:16 Vormittag
Ein Zipline-Rollercoaster (https://www.youtube.com/watch?v=exZ2ctyXV8k) hätte doch was.. ;)
Boah, watt 'n Drahtverhau! Dann lieber Zipline á la Rappbodetalsperre.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Snowmen am Februar 22, 2016, 10:37:26 Vormittag
Ein Zipline-Rollercoaster (https://www.youtube.com/watch?v=exZ2ctyXV8k) hätte doch was.. ;)

Das wäre doch mal was.
Da bekommt man
Bestimmt ordentlich Adrenalin.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sibes am Februar 22, 2016, 11:13:56 Vormittag
Hehe, ein paar kleinere Highlights scheint es ja doch zu geben  ;D danke für die Rückmeldungen. Über die Mohntorte würde sich meine Freundin sehr freuen, ist eine absolute Naschkatze. Aber ich schau mir lieber mal im Vorfeld noch ein paar Youtube Videos an...die Zipline find ich gar nicht mal so schlecht. Wäre wohl aber auch eher was fün Sommer.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 22, 2016, 02:29:55 Nachmittag
Ein Zipline-Rollercoaster (https://www.youtube.com/watch?v=exZ2ctyXV8k) hätte doch was.. ;)
...für die Jugend ja - für mich nein Danke - da bin ich zu alt für.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 22, 2016, 05:37:18 Nachmittag
Die bauen ja auch keinen Freizeitpark für dich! ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 25, 2016, 11:38:03 Vormittag
Am 03.03.2016 beginnt die Biathlon WM 2016 in Oslo.
Der Harz wird dabei vertreten von Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld), Daniel Böhm (SC Buntenbock) und Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld). Hoffen wir, dass sie wie im letzten Jahr alle 3 erneut Gold holen.

http://www.viessmann-sports.com/cms/website.php?id=/de/sportler.htm#cat1
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 25, 2016, 11:11:33 Nachmittag
Goslarsche.de meldet:

"EM-Silber
Biathletin Karolin Horchler hat bei den Europameisterschaften im russischen Tyumen ihre erste Medaille gewonnen: Die 26-Jährige vom WSV Clausthal-Zellerfeld holte im Sprint Silber."
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 27, 2016, 03:59:35 Nachmittag
Konstant gute Leistung aus dem Harz, Goslarsche.de meldet:

"Wieder Silber,
Biathletin Karolin Horchler hat sich die zweite Medaille bei den Europameisterschaften im russischen Tyumen gesichert. Die 26-Jährige vom WSV Clausthal-Zellerfeld belegte wie im Sprint Rang zwei."
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Februar 27, 2016, 04:30:28 Nachmittag
Final countdown für die Ruine des ehemaligen Hotels Heinrich Heine in Schierke...

MDR von gestern:

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/hotel-heinrich-heine-schierke-100_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 03, 2016, 05:42:38 Nachmittag
Gleich am ersten Wettkampftag gabs die ersten Medallien für 2 Harzer Athleten:

Zitat
Erste Silbermedaille in der Mixed-Staffel

Die deutschen Biathleten haben beim ersten Wettbewerb der Weltmeisterschaft gleich die erste Medaille geholt. Franziska Preuß, Franziska Hildebrand, Arnd Peiffer und Schlussläufer Simon Schempp holten in der Mixed-Staffel Silber hinter Frankreich und vor Norwegen.

Grundlage für die Silbermedaille war die hervorragende Teamarbeit: Zu Beginn eine tolle Aufholjagd von Franziska Preuß, die beim ersten Schießen noch gezittert hatte. Franziska Hildebrand brachte die deutsche Staffel durch eine tolle Laufleistung und Nervenstärke beim zweiten Schießen auf Podiumskurs.

Arnd Peiffer bleib fast fehlerfrei und mit hielt mit einem schnellen Ski alles offen. Und Simon Schempp ließ sich auch von Martin Fourcade nicht aus der Ruhe bringen und brachte den zweiten Platz ins Ziel. Weltmeister in der Mixed-Staffel wurden die Franzosen, Rang drei erreichte Norwegen.

http://www.sportschau.de/wintersport/biathlon/biathlon-wm/mixed-staffel-oslo100.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 03, 2016, 08:35:23 Nachmittag
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Harz-liegt-im-Trend-Tourismusverband-zieht-Bilanz,tourismusbilanz120.html

Nochmal vom NDR. Der Harz wird langsam das neue Sylt wie es scheint. Brauch aber wohl dann noch 5 Jahre um komplett mithalten zu können ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 05, 2016, 07:37:43 Nachmittag
Jetzt Beitrag auf Hallo Niedersachsen zum Harz mit der Frage ob weiter in Wintersport investiert werden soll...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am März 08, 2016, 02:10:32 Nachmittag
Okay, ist nicht der Harz, aber ein netter Bericht, wie sich auch kleine Skigebiete durch Spezialisierung rentieren können: http://www.spiegel.de/reise/europa/skiurlaub-in-trafoi-kinder-kinder-a-1081022.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am März 08, 2016, 06:18:24 Nachmittag
Die NDR-Reportage über die Bergwacht am Wurmberg im Winter gibt es jetzt in der Mediathek.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Die-Retter-im-Schnee,dienordreportage652.html (http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Die-Retter-im-Schnee,dienordreportage652.html)

Die Förderleistung der Seilbahn wird mit nur 800 Pers/h angegeben. (bei 10:20)
Die Besucherzahl in der Saison soll 130.000 betragen. (bei 18:10)
Die langen Warteschlangen und die nicht besonders üppige finazielle Ausstattung der Bergwacht sind nun nicht die beste Werbung.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 08, 2016, 11:48:43 Nachmittag
Bergwacht Material ist jetzt bestimmt nicht soo ausschlaggebend für den Urlaub und Buchungskriterium aaaaaber ich hab mit nur so gedacht wie dämlich kann sein in so einem tollen Webebericht zu sagen: "Privilegien haben wir ja auch zum Beispiel müssen wir uns nicht an die elend Lange Schlange anstellen und können sofort vorbei.(Anmerkung des Kollegen das die Wintersportler sich sogar in 3 Reihen angesammelt haben und die Wartezeit 1 1/2 Std. dauern wird -.-)Und wir kriegen den Liftpass umsonst. Dieser kostet ja 31 Euro und das ist schon echt teuer."  ???

Sowas kannst de echt nicht bringen und wenn dann muss man sowas positiv umschreiben. Ouch!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am März 09, 2016, 06:36:37 Vormittag
Ist aber auch wieder so ein typisches Harzding. Da stoffelt jeder vor sich hin und denkt sich seins. In den Alpen weiß jeder worum es geht und wird auf die gemeinsame Linie eingeschworen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am März 09, 2016, 10:29:44 Vormittag
Ein Bericht über die Aktivitäten des Harzer Tourismusverbandes 2015 (http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/20160307/tourismus-harzexperte-gesucht) aus der Volksstimme vom 7. März 2016:

Der HTV wird im Sommer 2016 per Online-Quiz den "ultimativen Harz-Experten" suchen - wir können ja mitmachen, um das Wintersport-Standbein zu stärken. :D

Am Ende des Beitrags wird über den TUI-Sonderkatalog Harz berichtet. Offenbar profitiert der Harzer Tourismus bei 13% Sommer-Buchungszuwachs überdurchschnittlich von der TUI. Bei der TUI liegt der Harz bei den (Mittel-?)Gebirgen auf Platz zwei nach dem Schwarzwald. Im Deutschland-Test der beliebtesten Ferienregionen 2015 des Focus (http://www.bernau-schwarzwald.de/eip/media/focus-sonderbeilage-juni-2015-die-beliebtesten-ferienregionen-und-staedte-in-d.pdf?fl=17386985) sieht das dagegen deutlich anders aus ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 09, 2016, 07:52:09 Nachmittag
Bergwacht Material ist jetzt bestimmt nicht soo ausschlaggebend für den Urlaub und Buchungskriterium aaaaaber ich hab mit nur so gedacht wie dämlich kann sein in so einem tollen Webebericht zu sagen: [...]

Nun ja... dieses Forum ist ja auch öffentlich und gut gegoogelt. Wenn ein Besucher liest, wie wir uns hier manchmal über das "völlig unprofessionelle Pistenmanagement" von X oder Y auskotzen, weil die Piste nicht glatt wie ein Babypopo war, dürfte es auch nicht gerade förderlich für den Tourismus sein.  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 09, 2016, 10:55:56 Nachmittag
Stimmt. Aber glaube der NDR hat bestimmt eine größere Zuschauermasse als wir hier mit unserem Püppi Forum ;)

Wer sich hier verirrt ist kein "Normalo" sondern interessiert sich für xy. Der klassische Fernsehzuschauer sieht es spontan und spricht bestimmt mehr Leute an und hinterlässt  Dank der Bilder eine sehr starke emotionale Ebene! Was besseres gibt es nicht als Werbung!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 10, 2016, 08:05:23 Vormittag
Ich denke auch, dass man da die Macht der Bilder nicht unterschätzen sollte. Das Fernsehen gibt dem Ganzen immer einen gewissen, etwas förmlicheren Rahmen und so kann es schon sein, dass nicht wenige Zuschauer die unbedarfte Aussage eines Mitarbeiters ernster nehmen, als wenn sie diese bspw. hier im Forum lesen würden.

Ist halt dumm gelaufen in diesem Fall, aber sicherlich kein Beinbruch — kann passieren, sollte es aber nicht unbedingt!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 10, 2016, 01:31:14 Nachmittag
Es war nur kein Mitarbeiter der WSB. Es waren schließlich freiwillige Helfer des DRK / Bergwacht. Sie kriegen kein Geld vom WSB, zumindest nicht offiziell und vielleicht mal eine Spende.
Eigentlich sollte klar sein, wer ein neues Schneemobil sponsorn sollte... ;-).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am März 10, 2016, 01:46:27 Nachmittag
Wie läuft das überhaupt mit der Bergwacht? Muss der Skigebietsbetreiber dafür sorgen oder die Stadt,  daß im Notfall freiwillige Helfer da sind?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 10, 2016, 06:47:06 Nachmittag
Soweit ich es verstanden habe, hat der Staat die Aufgabe der Bergrettung - ebenso wie die Seenotrettung - an Nicht-Regierungs-Organisationen abgegeben (hier DRK). D.h. es gibt zwar staatliche Zuschüsse, aber man ist auch von Spenden und den durch die Einsätze generierte Umsätze abhängig.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Rollmops am März 10, 2016, 09:04:05 Nachmittag
Auch nicht gut verkauft sich die WSB im Videotext N3  im Wintersportbericht Seite 672. Kein Hinweis auf die derzeitigen  Wintersportmoeglichkeiten am Wurmberg.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: DerJan am März 10, 2016, 09:40:04 Nachmittag
Meiner Meinung nach sollte auch bei Facebook offensiver mit den guten Bedingungen umgegangen werden. Gibt es momentan eigentlich noch Radiowerbung vom Wurmberg?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 10, 2016, 09:52:46 Nachmittag
Bitte nicht, ich will leere Pisten  :P
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 10, 2016, 11:48:36 Nachmittag
Du willst doch aber einen Ausbau oder??? Also!

Soziale Medien werden erst in 5 Jahren bei der WSB genutzt wenn das schon wieder Outlook ist. Die Werbung dort ist immens. Fotos, Videos, Schneehöhen, Wetter, ein netter Spruch...Man hat es wohl nicht nötig.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 11, 2016, 07:37:56 Vormittag
Soziale Medien werden erst in 5 Jahren bei der WSB genutzt wenn das schon wieder Outlook ist. Die Werbung dort ist immens. Fotos, Videos, Schneehöhen, Wetter, ein netter Spruch...Man hat es wohl nicht nötig.

Und dabei kann man über soziale Medien mit vergleichsweise wenig Aufwand die Kunden sehr gut an sich binden, zumal es im Falle eines Skigebiets nicht einmal besonders lange dauert Inhalte zu erstellen.

Ein paar Fotos aus dem Cockpit einer Pistenraupe bei Nacht, jemandem beim Fahren mit dem Sessellift eine GoPro in die Hand drücken, die eine oder andere Aufnahme von einem kühlen Bier oder etwas Leckerem zu Essen oben auf der Sonnenterrasse der Alm, etc. — dauert alles nur ein paar Minuten, packt die "Fans" aber direkt auf der emotionalen Schiene und erinnert sie daran, dass es doch vielleicht ganz schön wäre mal wieder einen Tag in den Bergen zu verbringen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am März 11, 2016, 07:47:19 Vormittag
Quark! Dieses Internet ist doch wieder nur so eine Mode, die sich eh nicht durchsetzt ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 11, 2016, 09:18:16 Vormittag
 :D ;D ;D ;D

Max, wir sind uns wieder einmal einig. Es ist wirklich so einfach wie du schreibst. Maßband mit Naturschnee oder wie gut die Piste nach dem Monsun überlebt hat. Die neue Apres Skihütte an der Talstation vorstellen. 2x die Woche Bilder oder Videos posten. Das MEINHARZ Team hat auf die Wurmbergfotos extrem viele likes und Kommentare.

Und dieser einmal im Monat auf 4 Facebook Seiten(Wurmberg Alm, WSB, Hexenrittalm und Skischule) identische veröffentliche Zweizeiler von wegen Ski und Rodel gut( einmal Copy und Paste die gesamte Saison seit gefühlten 5 Jahren) wirkt daher alles andere als aktuell und zeigt das schlechte Kundenmanagment. Dabei ist es wirklich so einfach. Ich würde sogar ohne Geld das machen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 11, 2016, 09:23:35 Vormittag
Dass es geht, sieht man ja auch am Auftritt des MSB ;)

Aber die WSB ist kein Einzelfall. Der ErlebnisBocksberg glänzt ja auch mit seinem stiefmütterlichen FB-Auftritt.

Edit: Hat zwar nichts mit Skifahren zu tun (mit dem Harz aber sehr wohl): Den FB-Auftritt der Altenauer Brauerei finde ich sehr gelungen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am März 11, 2016, 12:44:23 Nachmittag
kam gerade mit dem Newsletter herein:

Hallo liebe Freunde der "Geschichten hinter vergessenen Mauern",
 
es ist soweit. Der zweite Teil von „Vergessen im Harz“ befindet sich in den letzten Zügen der Postproduktion und soll am 20. Mai in Thale Premiere feiern.
Unser Filmteam hat sich erneut in der HARZ-Region herumgetrieben, nach verlassenen Orten und deren Hintergründen gesucht und braucht nun eure Unterstützungum den Film einem breiten Publikum zu präsentieren.


http://www.visionbakery.com/VergessenImHarz2
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 11, 2016, 04:58:48 Nachmittag
[...]  Ich würde sogar ohne Geld das machen.

Melde Dich doch mit dem Angebot per Email bei der Seilbahn bzw. den Seilbahnbetrieben. Ich kann mir vorstellen, dass das zur gemeinsamen Vermarktung gut passt.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am März 12, 2016, 08:14:05 Nachmittag
Das die WSB-Hompage etwas stiefmütterlich behandelt wird, zeigt auch die Tatsache, dass immer noch niemanden aufgefallen ist, dass unter "Skigebiet->Gastronomie" bei der Hexenritt-Alm die falsche Internetadresse und auch Telefonnummer (nämlich die von der Wurmberg-Alm😅) angegeben ist:
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am März 13, 2016, 11:42:14 Vormittag
Und wieder ein tendenziöser Anti-Wintersportbeitrag vom NDR:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Der-Harz-setzt-auf-Wintersport-Touristen,hallonds31868.html

Besonders link finde ich, gleich am Anfang im Bericht über Braunlage einen leeren 4er-Sessellift zu zeigen und dem Zuschauer zu suggerieren, das wäre am Wurmberg. Nur Insider wissen, dass dieser Sessellift (mit den orangen Sitzpolstern) in Hahnenklee läuft...
Wahrscheinlich war es nicht möglich eine leeren Sessellift am Wurmberg zu zeigen, da dort einfach Skibetrieb war!!! Aus dem gleichen Grund wird auch keine einzige Skipiste am Wurmberg gezeigt... Ein Schelm, der böses dabei denkt ;)
Stattdessen werden nur die leeren Pisten in Hahnenklee gezeigt, wo diesen Winter fast gar nicht beschneit wurde...

Aber so schafft es der NDR wiedermal mit "unlauteren Mitteln" Stimmung gegen den Wintersport im Harz zu machen >:(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 13, 2016, 12:14:37 Nachmittag
...zumal Hahnenklee voll auf das Sommergeschäft setzt und den Winter gerne mitnimmt, wenn er da ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 13, 2016, 01:25:24 Nachmittag
@aletsch: Ja, es fällt schon auf, dass alles was irgendwie mit Internet zu tun hat, von der WSB leider nur sehr stiefmütterlich behandelt wird.

Und wieder ein tendenziöser Anti-Wintersportbeitrag vom NDR:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Der-Harz-setzt-auf-Wintersport-Touristen,hallonds31868.html

Besonders link finde ich, gleich am Anfang im Bericht über Braunlage einen leeren 4er-Sessellift zu zeigen und dem Zuschauer zu suggerieren, das wäre am Wurmberg. Nur Insider wissen, dass dieser Sessellift (mit den orangen Sitzpolstern) in Hahnenklee läuft...

Und in Braunlage zeigt man meistens schön den niedrigsten Punkt, sprich Talstation Seilbahn, wo natürich am wenigsten Schnee liegt und immer nur 2 Personen in der Gondel sitzen  ::)

Zitat
Heiko Rataj [...] merkt, dass sich die Pisten am goslarer Bocksberg trotz Schneekanonen immer seltener weiß präsentieren lassen.

Das suggeriet, dass am Bocksberg sämtliche Pisten bei entsprechender Wetterlage beschneien könnte, was man
A) nicht kann und
B) für die beiden blauen Pisten nur tut wenn ohnehin >5cm Naturschnee liegen, da man dann den Bikepark schließt.
Am Bocksberg wäre viel mehr Wintersport und damit auch mehr Umsatz möglich!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am März 13, 2016, 02:01:15 Nachmittag
Am Bocksberg wäre viel mehr Wintersport und damit auch mehr Umsatz möglich!

Genauso sieht es aus!
Ich war letzen Winter ein par Mal mit der Familie in Hahnenklee Skifahren. Das Skigebiet hat uns sehr gut gefallen. Es hat wirklich das Potential dem Wurmberg Konkurrenz zu machen. Anbei ein par Fotos vom Februar 2015!
Ich finde es schade, dass diesen Winter noch nicht einmal die vorhandene  Beschneiungsanlage effektiver eingesetzt wurde. Es wären durchaus mehr Skibetriebstage drin gewesen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 13, 2016, 04:59:34 Nachmittag
Und wieder ein tendenziöser Anti-Wintersportbeitrag vom NDR:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Der-Harz-setzt-auf-Wintersport-Touristen,hallonds31868.html

[...]

Wow!!! Heftiges Zerrbild, was der NDR dort verbreitet. Diesmal auch ohne Kommentarfunktion. Gab Anfang Februar wohl zuviel Kritik.

Ich bin übrigens ganz der Meinung von Herrn Rataj (seit wenigen Jahren Betreiber der Bocksberg Seilbahn), es wäre töricht, ausschließlich auf eine Jahreszeit zu setzen. Nur aufs Sommergeschäft zu setzen ist also keine Option.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 13, 2016, 06:33:12 Nachmittag
Böser Bericht. Es gib am Wurmberg ja überhaupt keine Sommerangebote... Keine Mountainbiketrassen, keine Monsterroller, keinen frisch gebauten Wasserspielplatz, keine Wanderwege... Bei so unausgewogenen Berichten werde ich sauer. Das der Wurmberg wieder die 100 Tage Ski schaffen wird ( in einem schlechten Winter) und dass die hauptinvestition privat war, wird einfach verschwiegen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 13, 2016, 07:36:18 Nachmittag
Böser Bericht. Es gib am Wurmberg ja überhaupt keine Sommerangebote... Keine Mountainbiketrassen, keine Monsterroller, keinen frisch gebauten Wasserspielplatz, keine Wanderwege... Bei so unausgewogenen Berichten werde ich sauer. Das der Wurmberg wieder die 100 Tage Ski schaffen wird ( in einem schlechten Winter) und dass die hauptinvestition privat war, wird einfach verschwiegen.

Sauer bin ich nicht. Ich bin voll und ganz bei der Linie des NDR, da die vorwiegend aus öffentlichen Subventionen finanzierten Ausbauten am Wurmberg keine zusätzlichen Gäste generieren. Dies kann man daran erkennen, dass an den lediglich 5 Wochenenden, an denen die WSB Wintersport anbieten kann, ein Parken am Hexenritt auch um 12:00 Uhr kein Problem darstellt. In Braunlage hat es sich daher für gastronomische Betriebe etabliert den Betriebsurlaub auf die Monate Januar und Februar zu legen.   

Erschwerend kommt hinzu, dass von den Seilbahnen in Braunlage, Hahnenklee und St. Andreasberg nur die alpinen Wintersportler profitieren. Wanderer und Mountainbiker können diese selbstredend nicht benutzen. Von einem ganzjährigen Angebot kann da natürlich nicht die Rede sein.

Außerdem ist man bei Sommerrodelbahnen und Sommertubinganlagen völlig wetterunabhängig. Die zahlreichen Übernachtungsgäste im mediterran-milden Spätherbst erfreuen sich gerade bei Regen und Nebel daran (was ich übrigens nur der Vollständigkeit halber erwähne, da man mit diesen Wetterphänomenen im Westharz quasi nicht rechnen braucht).

Auch gehe ich davon aus, dass die wenigen Gäste, die das Torfhaus-Resort in den Wintermonaten buchen, vorwiegend Wanderer sind und sich von angrenzender Loipe und Rodelbahn belästigt fühlen. Daher sind die Buchungen in diesem Zeitraum bekanntermaßen besonders gering.
Um ein ganzjährig profitables, touristisches Angebot zu schaffen, bleibt wohl als einzige Lösung der Rückbau sämtlicher Wintersportanlagen im Harz. Die Lifttrassen sowie Pisten sind mit Fichtenmonokulturen zu rekultivieren.

*Ironie off*
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am März 14, 2016, 09:18:16 Vormittag
Also ich war dieses Jahr an 6 Wochenenden auf dem Wurmberg Ski fahren. Das eine mal ohne Schnee war wirklich schlimm. Die Pisten ähhhm Wiesen und leer stehenden Lifte waren so voll, dass ich mich gefragt habe was die Leute bei miesen -5 Grad und besten sonnigen Winterwetter dort zu suchen haben. Unerträglich so viele skibegeisterte Wintersportler auf einen Haufen! Aber zum Glück gibt es ja den NDR mit seiner unschlagbar authentischen Berichterstattung. Dadurch werden nicht mehr so viele Gäste den Harz besuchen und auf lange Sicht wird der Tourismus im Westharz abnehmen. Es wird wieder so schön ruhig und verlassen wie in den guten 90igern. Vielen Dank liebes NDR Team!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 14, 2016, 09:19:47 Vormittag
Längste Seilbrücke der Welt im Bodetal geplant

"Wir wollen die  längste Seilbrücke der Welt hier bauen", berichtete Maik Berke (Harzdrenalin)
-Planungen fast abgeschlossen
-Genehmigungsverfahren laufen
- 1000m lange Seilbrücke soll das Bodetal parallel zur Sperrmauer der Rappbodetalsperre überbrücken
-Pläne wurden Siggi präsentiert

Rest sind Daten zur Zip-Line.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 14, 2016, 11:31:24 Vormittag
Viel in der presse am Samstag und heute ;-)

GZ, Montag 14.03.2016

In Hahnenklee haben Hamburger die NAse vorn

Kurort weist für 2015 positiven Trend aus - Werbung in der Hansestadt - Zahl der Bockbergbiker verdoppelt

Hahnenklee.
- 332 332 Übernachtungen (+2,5%), 98 164 Gäste, Verweildauer 3,4 Tage in 2015
- es gab nachweislich nur eine Stornierung wegen der Flüchtlingsunterkunft
- Touristen sind speziell auf ein anderes Haus im Ort ausgewichen
- Modernisierungen zahlten sich aus
- "Gelohnt haben sich zudem eine Kampagne über einen Hamburger Lokalsender, de rüber drei Monate einen 30 Sekunden Spot insgesamt 276 Mal pro Woche ausgestrahlt habe.
- früher kamen mehr Berliner, nun kommen Zuwächse häufig aus Hamburg
- ausländische Gäste sind mit 90% überwiegend aus Dänemark
- Rataj sieht sich für seine Investitionen bestätigt, es fehlten aber immer noch "qualifizierte" Unterkünfte
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 14, 2016, 02:07:53 Nachmittag
...bei 332332 Übernachtungen in Hahnenklee frage ich mich, warum die es nicht schaffen, in Ihrer Fußgängerzone Geschäfte zu betreiben. Hahnenklee hat die schlimmste Geschäfts-Geisterstraße im ganzen Harz!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 14, 2016, 02:20:37 Nachmittag
Ein Bericht über die Aktivitäten des Harzer Tourismusverbandes 2015 (http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/20160307/tourismus-harzexperte-gesucht) aus der Volksstimme vom 7. März 2016:

Am Ende des Beitrags wird über den TUI-Sonderkatalog Harz berichtet. Offenbar profitiert der Harzer Tourismus bei 13% Sommer-Buchungszuwachs überdurchschnittlich von der TUI. Bei der TUI liegt der Harz bei den (Mittel-?)Gebirgen auf Platz zwei nach dem Schwarzwald. Im Deutschland-Test der beliebtesten Ferienregionen 2015 des Focus (http://www.bernau-schwarzwald.de/eip/media/focus-sonderbeilage-juni-2015-die-beliebtesten-ferienregionen-und-staedte-in-d.pdf?fl=17386985) sieht das dagegen deutlich anders aus ...
Danke Harzwinter: Diese Focus-Befragung kannte ich noch nicht!
Da kann ich nur feststellen: traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Die Bewertungskriterien des FOCUS sind sehr fragwürdig. Allein schon die Differenzierung von Allgäu und Oberallgäu, wenn Skigebiete inkludiert werden und dass das Allgäu dabei besser abschneidet als das Oberallgäu ist schon sehr merkwürdig. Es muss daher im Unterallgäu wohl ne Menge gute Skigebiete geben, die mir bislang entgangen sind! Wo sind diese - etwa in Memmingen?! 
Ferner löst auch eine Differenzierung von Bodenseeregion und Insel Reichenau auf Platz 1+2 der beliebtesten Seen- und Flusslandschaften bei mir nur Kopfschütteln aus.

Auch die Ergebnissse von vielen anderen Regionen stehen in sehr fantasiereicher Relation zu den offiziellen Übernachtungszahlen der jeweiligen Feriengebiete und Destinationen.
Das Sauerland taucht im Focus als beliebtes Mittelgebirge gar nicht auf, obwohl es lt. offiziellen Übernachtungszahlen nach dem Schwarzwald das meistbesuchte deutsche Mittelgebirge ist.  Hingegen schafft es der Schwarzwald gleich viermal in die Top10 der Mittelgebirge als Schwarzwald allgemein, als Hochschwarzwald, als Schwarzwaldregion Belchen und als Bernau im Schwarzwald. 

Betrachtet man die dargestellte Fragemethode des Focus, dann muss man mutmaßen, dass die in NRW keine Befragungen durchgeführt haben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 14, 2016, 03:47:45 Nachmittag
Zitat
...bei 332332 Übernachtungen in Hahnenklee frage ich mich, warum die es nicht schaffen, in Ihrer Fußgängerzone Geschäfte zu betreiben. Hahnenklee hat die schlimmste Geschäfts-Geisterstraße im ganzen Harz!

Das sind keine 1000 Leute dauerhaft mehr im Jahr und diese müssten auch alle kaufen wollen. Wie viele Geschäfte findest Du denn in Dörfern mit 1.000 Einwohnern? In der Standortanalyse kann man relativ schnell einen Markt hochrechnen. Es gibt Durchschnittzahlen. Da ich jetzt nicht in mein Archiv springen will, muss ich jetzt schätzen, kann sein, dass ich mich um 20% um den aktuelle Wert verschätze:
statistisch gibt eine Person in Deutschland 220€ im Jahr für Sportartikel aus. Hahnenklee hat ca. 1100 Einwohner. Rechnen wir die Urlauber 1000 (332332/364) hinzu, macht das 2100.
Also gibt es da oben für ein Sportgeschäft ein mögliches Umsatzvolumen von 462.000 €. Ein paar Anbieter gibt es dort direkt bei der Gondel noch, ok, den einen. Wenn er irgendwie überleben will, muss er min 200.000 € im Jahr machen. Bleiben noch 262.000€ ungebunden oder abwandernd. Für einen Laden hast Du Fixkosten. Man sagt, dass diese 8% nicht überschreiten dürfen (zumindest in einer solchen Lage nicht. 21.000 weg, Ware will gezahlt werden. 50% 131.000. Ein Laden muss von min.10-18 Uhr geöffnet sein. Man braucht 2-2.5 Vollzeitkräfte (Urlaub, starke Umsatzschwankungen, Krankheit... also 1 VZ und z.B. 2 TZ Kräfte). Auch in unserer Gegend verdienen Verkäufer 10-12 Euro die Stunde, zzgl. 25% Sozialabgaben, Steuern etc. macht das 300 (Öffnungstage)*2 (Vollzeitkräfte)*8 (Öffnungszeit)* 15 (Lohnkosten)= 72.000 €. Nun sind wir schon bei Kosten von 224.000€. Der Laden ist aber immer noch dunkel, Du brauchst Strom, Versicherungen, Steuern. 5% sicherlich (Steuern steigen exponential, wenn Gewinn da ist, lass ich einfach mal weg ;-) ). Noch mal 13100€ weg.
Das ginge immer noch, unter der Prämisse, dass Du 100% des noch in Hahnenklee abgedeckten Umsatzes abgrasen kannst. Kannst Du aber nicht. Internet und Kaufkraftabflüsse nach Goslar sind hoch. Der Laden wäre immer noch mit 250.000€ Umsatz sehr sehr klein und unattraktiv. Außer einem Rumpfsortiment hätten sie nicht viel. Geschweige denn Auswahl. Also fahren die Leute 15min zu uns nach Goslar. Unsere Analysen haben ergeben, dass wir in Hahnenklee einen Umsatz in Höhe von 25% des möglichen Volumens haben, den wir von Goslar aus decken abziehen. Zieh also vom möglichen Umsatz gleich wieder 100.000€ ab und Du kannst schon nciht mehr genug Umsatz machen, um Deine Kosten auch nur annähernd zu decken.
Das war nur sehr grob, aber ausreichend um mir beruflich überhaupt keine weiteren Gedanken zu machen. Mir wurde in Hahnenklee direkt an der Gondel eines der Ladenlokale für sehr wenig Geld angeboten. Ich habe diesen schnellen Überschlag gemacht. Für 5 Wochen im Jahr könnte ein Laden dort oben reizvoll sein, aber den Rest des Jahres...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 14, 2016, 05:14:30 Nachmittag
"Wir wollen die  längste Seilbrücke der Welt hier bauen", berichtete Maik Berke (Harzdrenalin)
-Planungen fast abgeschlossen
-Genehmigungsverfahren laufen
...na da werden sich die Touristiker in Reutte/Tirol gar nicht freuen, haben die doch erst vor 2 Jahren dieses Superlativ mit der "Highline 179" für sich in Anspruch genommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 14, 2016, 06:20:37 Nachmittag
...danke für die Kalkulation - sehr aufschlussreich!
Wenn man bedenkt, dass Hahnenklee mal mehr als das doppelte an Übernachtungen hatte, dann wäre die Einzelhandelswelt dort noch halbwegs in Ordnung.
Es stellt sich jedoch die wichtige Frage, wie man das Geschäftsleben dort wieder beflügeln kann, denn mit einer "Geisterstraße" bekommen die in Hahnenklee keinen touristischen Aufschwung hin. Da dreht sich offensichtlich ein Teufelskreis und derzeit hilft auch das Mehr an Tagesgästen durch die Sommerrodelbahn nicht.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 16, 2016, 07:28:58 Nachmittag
Aus meiner Braunlager Erfahrung kann ich noch hinzufügen, dass auch  der Bikepark nur Tagesgäste generiert. Als einzige Möglichkeit für Hahnenklee mit dem derzeitigen Konzept in der warmen Jahreszeit Übernachtungsgäste zu gewinnen, fällt mir nur ein, oben am Berg ein paar mehr bunte Kirmesbuden aufzubauen und Flatrate-Saufen anzubieten. Um auch die Doppelzimmer im Ort belegen zu können, sollten Getränke für die Girls gratis sein.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 16, 2016, 08:29:13 Nachmittag
Aus der GZ jetzt die Zahlen für Braunlage:

Braunlage und Hohegeiß:
2014 804.000 Übernachtungen, durchschnittliche Verweildauer 4,1 Tage
2015 841.000 Übernachtungen, durchschnittliche Verweildauer  3,9 Tage

Nur Braunlage Ort
2014 623.000 Übernachtungen
2015 665.000 Übernachtungen

Nur Hohegeiß
2014 181.000 Übernachtungen
2015 176.000 Übernachtungen

D.h. gegenüber 2014 sind die Übernachtungen in Braunlage (Ort) im Jahr 2015 um 6,7 Prozent gestiegen.

Der Januar 2016 hat im Vergleich zum Vorjahr ein plus von 6% (Braunlage + Hohegeiß).

Uwe Peters, der Geschäftsführer der Braunlage Tourismus Marketing GmbH, sieht als Grund für den Anstieg die Investitionen in das Skigebiet und in die Sommeraktivitäten am Wurmberg, sowie die Investitionen der Vermieter in ihre Unterkünfte. Neben dem Februar sei der August der Monat mit den höchsten Übernachtungen gewesen. Braunlage sei ein Ganz-Jahres-Urlaubsgebiet und bei den Aktiv-Urlaubern (Radfahrer und Wanderer) im kommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 16, 2016, 08:49:00 Nachmittag
Aus meiner Braunlager Erfahrung kann ich noch hinzufügen, dass auch  der Bikepark nur Tagesgäste generiert. Als einzige Möglichkeit für Hahnenklee mit dem derzeitigen Konzept in der warmen Jahreszeit Übernachtungsgäste zu gewinnen, fällt mir nur ein, oben am Berg ein paar mehr bunte Kirmesbuden aufzubauen und Flatrate-Saufen anzubieten. Um auch die Doppelzimmer im Ort belegen zu können, sollten Getränke für die Girls gratis sein.

Dann müste man auf dem Bocksberg auch Bockbier ausschenken.  ::)

Anreisetechnisch liegt Hahnenklee für oberharzer Verhältnisse ja wirklich exzellent.
Hahnenklee müsste aus meiner Sicht versuchen, a) Herrn Rataj mehr Bock auf Wintersport zu machen und
b) die vielen umliegenden Seen des Wasserregals irgendwie touristisch zu nutzen (soweit möglich, weil Naturschutz etc.) und
c) das wäre aber etwas für den gesamten Harz: Mal ein ganzheitliches Mountainbike-Tourismus-Konzept zu entwickeln. Dazu zählt auch der Bau von Akku-Tauschstationen für E-Mountainbikes an touristischen Hot Spots wie z.B. dem Bocksberg. Letzteres ist in den Alpen und de Schwarzwald ziemlich im kommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 16, 2016, 08:53:50 Nachmittag
[...]
Dann müste man auf dem Bocksberg auch Bockbier ausschenken.  ::)
[...]

Auf jeden Fall könnte man sich dann die "Geisterstraße" schneller schön trinken. Der Ort an sich ist ganz nett, aber die Wüste im Kern geht für einen touristischen Ort ganz und gar nicht...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am März 16, 2016, 09:40:35 Nachmittag
Hey hey hey... kommt bitte nicht auf dumme Ideen, dass die Hahnenkleer den Willingern am Ende noch Konkurrenz machen wollen!  ;D
Die Sauferei ist ein Willinger Privileg, welches uns außerhalb der Ferien und Urlaubszeiten fast jedes Wochenende füllt.

Na gut, vielleicht liegt playjam sogar richtig, dass es möglichrweise der einzige Weg ist, wie man Hahnenklee noch einmal aufbauen kann. Ich sehe für den Ort nämlich ziemlich dunkel.

Was das Saufpotential angeht, so fehlt denen dafür aber der Bahnanschluss. In Willingen rollen jeden Freitag im stündlichen Wechsel je 6 Direktzüge mit je 6 Wagons aus Dortmund und Hagen/Köln an (+1 Direktzug aus Kassel) und die Züge sind voll (und die Leute im Zug auch schon). Sonntags bringen die gleichen Züge die Leute wieder nach Hause.
Dieser Service ist für Clubwochenende ziemlich wichtig...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 22, 2016, 11:20:17 Vormittag
Meldung in Focus-Online vom 21.03., sowie u.a. im WESER-KURIER von heute, 22.03.


"Winter auf dem Rückzug: Im Harz ist Skilaufen aber noch möglich

Montag, 21. März, 06.05 Uhr: Hannover/Braunlage - Mit dem kalendarischen Frühlingsanfang verabschiedet sich der Winter allmählich aus Niedersachsen und Bremen. Die Temperaturen bleiben nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Bereich von neun bis zehn Grad aber noch im Durchschnittsbereich. Wem der Winter bisher noch nicht lang genug war, kann Ostern nach Braunlage in den Harz fahren. "Wer noch Lust auf Weiß hat, kommt zum Skilaufen", sagte Christin Faust vom Tourismusverband Harz in Goslar. Möglich macht dies die künstliche Beschneiung am Wurmberg. "Ohne die wäre die Saison magerer ausgefallen." Auch für die Streudienste ist der Winter noch nicht vorbei. Seit dem 1. Oktober wurden bislang rund 125.000 Tonnen Streusalz auf den Straßen im Land eingesetzt."

Wäre natürlich schön, wenn die Meldung in Norddeutschland noch mal einen Impuls auslöst und das "Durchhalten" der WSB auch noch von einer Menge Gäste zu Ostern honoriert würde. Wäre ich nicht noch in den Alpen unterwegs  8) würde ich die unverhoffte Chance am Wurmberg sicher noch mal nutzen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: schneeflocki am März 23, 2016, 04:00:48 Nachmittag
Ooh, da kann man jetzt nur die Daumen drücken!  ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 23, 2016, 06:15:25 Nachmittag
Und wieder ein tendenziöser Anti-Wintersportbeitrag vom NDR:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Der-Harz-setzt-auf-Wintersport-Touristen,hallonds31868.html

Der ErlebnisBocksberg hat das Video heute auf seiner Fratzenbuch Seite geteilt, fühlt sich wohl in seinem Sommerkonzept bestätigt und bittet um Kommentare.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am März 23, 2016, 06:56:59 Nachmittag
Ich mag den NDR ja sehr gern sehen, aber die wissen auch nicht was sie wollen oder? Fällt Schnee machen die fleissig tolle Berichte und sind jedes WE am Wurmberg. Ist der Winter eher Mau wird sofort gegen geschossen, obwohl man ja positiv sagen muss, das ohne Beschneiung nicht annähernd so viele Betriebstage möglich gewesen wären. So dick wie die Schneedecke noch ist, denke ich wird bis Anfang April Ski fahren möglich sein. Wir kommen dann auf ca. 90 Schneetage bei einem schlechten Winter mit viel Regen und Wind. Also eigentlich muss das positiv bewertet werden. Auch ist der Harz durch den Wurmberg erst in den Aufwind und aus dem Dornrösschenschlaf geweckt worden. Kaum merkt man den Wandel, ist das alle nicht mehr passiert.
Ich stehe und werde auch in Zukunft den Ausbau als entscheidenden "Boom" Faktor im Harz sehen und es ist wichtig den Winter, aber sicherlich auch den Sommer auszubauen. Aber selbst in dieser Jahreszeit, bietet der Wurmberg unheimlich viel. Der Turm wird bald dazukommen und hoffentlich ein paar coole Neuerungen mit sich bringen. Hinzukommt dann die Sommerrodelbahn aus Schierke und eine tolle Natur mit dem neuen See und den neuen Gaststätten.

Insgesamt kann jeder der sich mit der Thematik schon länger beschäftigt doch was positives aus dem Bericht ziehen, leider ist das Volk nicht so wie wir Freaks und daher eher negativ beeinflusst und wenn jemand dann noch ein Wochenende mit langen Wartezeiten hatte und gesperrten Pisten die hätten offen sein können, dann werden die wohl so schnell nicht mehr wieder kommen.

PS: Wenn am Bocksberg alles so toll sein würde, wieso haben Sie dann so einen langsamen Sessellift gebaut, der anfangs nicht mal Hängevorrichtungen für die Bikes hatte und wieso wurde dann eine neue Piste und die Schlepplifte auf den neusten Stand gebracht? Und mal ehrlich, der Bikepark scheint gut zu sein und auch die Sommerrodelbahn ist echt sehr sehr geil, aber nen Rutschenturm und dieses Bag Jumping ist jetzt kein Anziehungspunkt für den Harz noch eine längerfristige Tagesgestaltung. Da sehe ich den Wurmberg besser aufgestellt (weitere Ausbauten für das Sommergeschäft müssen dennoch folgen) zumal Braunlage lebt und zu einem schmucken Bergdorf wird während hingegen in Hahnenklee Totentanz herrscht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 24, 2016, 07:33:57 Vormittag
PS: Wenn am Bocksberg alles so toll sein würde, wieso haben Sie dann so einen langsamen Sessellift gebaut, der anfangs nicht mal Hängevorrichtungen für die Bikes hatte und wieso wurde dann eine neue Piste und die Schlepplifte auf den neusten Stand gebracht? Und mal ehrlich, der Bikepark scheint gut zu sein und auch die Sommerrodelbahn ist echt sehr sehr geil, aber nen Rutschenturm und dieses Bag Jumping ist jetzt kein Anziehungspunkt für den Harz noch eine längerfristige Tagesgestaltung. Da sehe ich den Wurmberg besser aufgestellt (weitere Ausbauten für das Sommergeschäft müssen dennoch folgen) zumal Braunlage lebt und zu einem schmucken Bergdorf wird während hingegen in Hahnenklee Totentanz herrscht.

Das sehe ich ähnlich wie Du! Klar ist der Bikepark nicht schlecht, aber so einen gibt es bspw. in Braunlage auch und die kleineren Attraktionen oben auf dem Bocksberg sind mit Sicherheit auch nicht verkehrt, aber keine davon beschäftigt Kinder oder Erwachsene über einen längeren Zeitraum und man kann das locker an einem Tag alles ausprobieren und Abends wieder abreisen.

Für den Erlebnisbocksberg mag das reichen um erfolgreich zu sein, Übernachtungsgäste werden damit vermutlich nicht allzu viele in Hahnenklee bleiben, sodass der Ort selber eher wenig von den Maßnahmen haben dürfte, was wiederum in Braunlage anders zu sein scheint und zumindest teilweise auf die Entscheidung Pro Wintersport zurückgeführt werden kann!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am März 24, 2016, 08:43:47 Vormittag
Klar reichen die Attraktionen am Bocksberg momentan nicht aus, um Spaß über mehrere Tage zu bieten, aber man muss den Betreibern vielleicht auch die Möglichkeit geben, das Angebot Stück für Stück zu erweitern. Ne zweite und dritte Sommerrodelbahn mit längerer Streckenführung könnten da evtl. schon nen Unterschied machen. Gerade z.B. ein Kletterpark bietet länger Spaß, als nur für ne kurze Abfahrt. Dazu noch ne Zipline ins Tal und man könnte über Mehrtageskarten, mit denen man alle Angebote nutzen kann, nachdenken.
Ich fänd das auch am Wurmberg nicht verkehrt. Da liegt ne Menge ungenutztes Potential blank.
Sowas lässt sich aber einfacher finanzieren, wenn man die Einnahmen aus dem Wintergeschäft ebenfalls ernsthaft mitnimmt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am März 24, 2016, 09:40:28 Vormittag
[...] man muss den Betreibern vielleicht auch die Möglichkeit geben, das Angebot Stück für Stück zu erweitern. Ne zweite und dritte Sommerrodelbahn mit längerer Streckenführung könnten da evtl. schon nen Unterschied machen. Gerade z.B. ein Kletterpark bietet länger Spaß, als nur für ne kurze Abfahrt. Dazu noch ne Zipline ins Tal und man könnte über Mehrtageskarten, mit denen man alle Angebote nutzen kann, nachdenken. [...]

Ich schätze, Hahnenklee hat mittelfristig kaum eine andere Wahl, als sein Sommerkonzept auf "Fun & Action" auszurichten - von Gegnern als "Disneyland im Harz" bezeichnet. Dass das sommerliche Konzept "Wandern und Natur" nicht aufgegangen ist, ist angesichts des Leerstandes wohl unbestreitbar. Freunde von uns fahren seit Jahren im Sommer (!) nach Serfaus-Fiss-Ladis, weil ihre vier Kids das so wollen. Der Sommer-Funpark Fiss sieht dann so aus ... (https://www.serfaus-fiss-ladis.at/de/sommer/sommer-funpark-fiss) Etwas heftig für den Harz, aber man sieht klar, womit Geld verdient wird und Gäste gebunden werden, wenn man es denn will.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 24, 2016, 10:55:29 Vormittag
Klar reichen die Attraktionen am Bocksberg momentan nicht aus, um Spaß über mehrere Tage zu bieten, aber man muss den Betreibern vielleicht auch die Möglichkeit geben, das Angebot Stück für Stück zu erweitern. Ne zweite und dritte Sommerrodelbahn mit längerer Streckenführung könnten da evtl. schon nen Unterschied machen. Gerade z.B. ein Kletterpark bietet länger Spaß, als nur für ne kurze Abfahrt. Dazu noch ne Zipline ins Tal und man könnte über Mehrtageskarten, mit denen man alle Angebote nutzen kann, nachdenken.
Ich fänd das auch am Wurmberg nicht verkehrt. Da liegt ne Menge ungenutztes Potential blank.
Sowas lässt sich aber einfacher finanzieren, wenn man die Einnahmen aus dem Wintergeschäft ebenfalls ernsthaft mitnimmt.
Eine zweite und dritte Sommerrodelbahn würde ich auch begrüßen. Allerdings scheint mir der Bocksberg dafür schon zu voll. In Richtung Norden und Westen sind Bikepark und die Skipisten, in Richtung Osten ist man wahrscheinlich zu nahe an der B241 und in Richtung Süden (Auerhahn) würde man wahrscheinlich den Liebesbankweg kreuzen. 
Weiß eigentlich jemand, ob die Freestyle-Piste im Sommer auf irgendeine Art und Weise genutzt wird? Vom Bikepark ja offensichtlich nicht. Wenn nicht könnte man da ja irgendwas hinmachen was fährt/rollt, Kinder nutzen können und mit dem man Rennen gegeneinander fahren kann. Sowas kommt doch immer gut an :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 24, 2016, 10:56:09 Vormittag
Was heißt eigentlich "nicht aufgehen". Der Abwärtstrend ist vor 3 Jahren gestoppt worden, seit dem gibt es deutliche Zuwächse über dem Landesdurchschnitt bei Tagesgästen und Übernachtungen.

Auch in Hahnenklee ist viel Geld in Sanierung und Modernisierung von Pensionen und Hotels geflossen. Und eines dürft ihr nicht vergessen: in Hahnenklee übernachten im Vergleich zur Ortgröße 3mal mehr Menschen als in Braunlage ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 24, 2016, 10:59:19 Vormittag
TUC: da war eine Überschneidung. Hast Du Dir das Gefälle der Freestyle mal angesehen? Ok, ich würde mir einen Tisch am Fuß der Piste gönnen, wenn da Kinder mit etwas runter rollen. Aber ich mag Kinder auch nicht sonderlich ;-).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 24, 2016, 11:55:27 Vormittag
Ich schätze, Hahnenklee hat mittelfristig kaum eine andere Wahl, als sein Sommerkonzept auf "Fun & Action" auszurichten - von Gegnern als "Disneyland im Harz" bezeichnet. Dass das sommerliche Konzept "Wandern und Natur" nicht aufgegangen ist, ist angesichts des Leerstandes wohl unbestreitbar. Freunde von uns fahren seit Jahren im Sommer (!) nach Serfaus-Fiss-Ladis, weil ihre vier Kids das so wollen. Der Sommer-Funpark Fiss sieht dann so aus ... (https://www.serfaus-fiss-ladis.at/de/sommer/sommer-funpark-fiss) Etwas heftig für den Harz, aber man sieht klar, womit Geld verdient wird und Gäste gebunden werden, wenn man es denn will.

Nun gut, wenn's denn funktioniert, aber schön ist sicherlich etwas Anderes! :)

Optisch weniger störend wäre es vermutlich, wenn man auf etwas sagen wir mal naturverbundenere Erlebnisse setzen würde, wie beispielsweise eine dezente Kletterwand, kleine Segel- oder Tretboote auf dem Speicherteich, etc. — Slacklines sind da schon ganz passend, aber der knallbunte Rest aus Plastik verschandelt schon ein wenig die ansonsten schöne Landschaft muss man ja ehrlicherweise zugeben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am März 24, 2016, 12:32:56 Nachmittag
TUC: da war eine Überschneidung. Hast Du Dir das Gefälle der Freestyle mal angesehen? Ok, ich würde mir einen Tisch am Fuß der Piste gönnen, wenn da Kinder mit etwas runter rollen. Aber ich mag Kinder auch nicht sonderlich ;-).

Sicher, die bin ich schon runtergefahren und gegangen. Man muss ja nicht die direkte Linie wählen, sondern kann eine Art Parallelslalom aufbauen und das ganze hätte noch einen Vorteil: Die leider etwas (zu) langen Liftfahrten wären deutlich unterhaltsamer ;D .
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am März 24, 2016, 02:13:47 Nachmittag
In Richtung Norden und Westen sind Bikepark und die Skipisten, in Richtung Osten ist man wahrscheinlich zu nahe an der B241 und in Richtung Süden (Auerhahn) würde man wahrscheinlich den Liebesbankweg kreuzen.
Das lässt sich doch durch Stützen/Tunnel lösen. Auch könnte man die existierende Bahn verlängern.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 25, 2016, 08:53:47 Vormittag
Weiterer Bericht im NDR vom 24.03.2016 über die Skisaison im Harz. Im eingebetteten Filmchen die Aussage von D. Nüsse, daß man jetzt bei ca. 80 Betriebstagen am Wurmberg ist, d. h. allein bei Betrieb bis zum Ende der Osterferien in Nds. würde die "100" auch in dieser Saison fast erreicht. Schön!

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Eher-mau-Die-Wintersaison-im-Harz,harz866.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 26, 2016, 09:41:37 Vormittag
Heute steht in der GZ, dass die Pläne von Harzdrenalin, die "größte Hängebrücke der Welt" an der Rappbodetalsperre zu bauen genehmigt sind. Testbohrungen für die genaue Pfeilerposition sind fast abgeschlossen. Die Brücke wird ca. 440m lang und bekommt noch einen GigaSwing. Zusätzlich wird ein neues Empfangshäuschen und ein Mini Harzdrenalin Spielplatz gebaut, wo Kinder alle Sachen für Erwachsene klein nachspielen können. Herbst 2016 wollen sie fertig sein.

Zitat GZ: "Dann werde es an der Rappbodetalsperre heißen: "Wir im Harz besitzen nicht nur die höchste Staumauer Deutschlands, den einzigen Wallrun Deutschlands, die längste Doppelseilrutsche Europas, den größten Pendelsprung Europas, sondern auch die längste Hängebrücke der Welt!".
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am März 26, 2016, 01:21:09 Nachmittag
Wundert mich,  dass die Ökos da nicht schon wieder gegen schießen,  schließlich könnte der Schatten der Brücke ja die Fische im Wasser stören.  Oder noch schlimmer,  es könnte Müll von der Brücke ins Wasser fallen.  ::)

Komischerweise scheint es im Ostharz weniger Probleme bei der Durchsetzung solcher Projekte zu geben.  Warum geht so etwas nicht am wurmberg?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 27, 2016, 09:42:37 Vormittag
Und der Vollständigkeit halber noch eine Bilanz der Skisaison,  aus Sicht des MDR (26.03.2016):

Link zum Audio: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/audio-27482_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html

Mit einem klaren Statement der Schierker Ortsbürgermeisterin zur Bedeutung des dortigen Seilbahnprojekts für den Ort.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 29, 2016, 08:28:30 Vormittag
Die Bocksberg-Beiträge habe ich hier hin (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,62.msg15063.html#msg15063) verschoben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am April 21, 2016, 12:20:43 Nachmittag
Moin, ich sitze grad gelangweilt im ICE, da fällt mir die DB mobil in die Hände. Zu meiner Überraschung ist gefühlt jeder 3 info Artikel über Freizeitbeschäftigung im Harz. Sicher nicht schlecht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 27, 2016, 09:50:28 Vormittag
Heute in der GZ:

Straße wird erstmal nicht verbreitert

Ich fasse nur kurz zusammen.

Die Stadt hat das Projekt erstmal verschoben. Sie hat die nötigen 1,4 Mio. einfach nicht. Die Förderung wird noch geprüft, aber Grote hält den Zuschuß für nicht sehr wahrscheinlich, da es sich offiziell um eine Privatstraße handelt. Damit würde auch der Skibus aus der Stadt erstmal entfallen. Die Marketinggesellschaft hält ihn auch für nicht sehr nützlich, solange die Verkehrsführung und -lage in der Stadt nicht geändert wird. Ein Skibus nutzt nichts, wenn er im Stau steht...
Die Anbindung zum neuen Parkplatz zu Stoßzeiten soll zwar mit einem Bus gelöst werden, aber hierfür soll dann die Straße für die jeweilige Gegenrichtung gesperrt werden, damit der Bus keinen Gegenverkehr bekommt.

Komischerweise wurde im ersten Teil gesagt, dass die Straße die Lasten von Bussen derzeit nicht aufnehmen kann, dennoch wollen sie nun einen Bus einsetzen? Naja, Notlösung eben. Aber spätestens mit dem Winterberganschluß kämen sie wirklich nicht mehr um eine Verbreiterung herum.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am April 27, 2016, 10:40:11 Vormittag
Gegenverkehr sperren stelle ich mir schwierig vor. Es kehren genug Autofahrer mittendrin um wenn sie merken, dass viel los ist. Nicht, dass es da mal kracht. Ich bin mir auch unsicher, wie begeistert diejenigen reagieren, die nur schonmal schnell die Familie zum Hang bringen wollen und dann oben festsitzen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 29, 2016, 02:54:10 Nachmittag
Aus der Lokalpresse ist zu entnehmen, dass Herr Nüsse die Wintersaison mit 2 minus bewertet. Trotz der erst nach Silvester möglichen Eröffnung, wäre es richtig gewesen, dass die Seilbahngesellschaft in die Schnee-Erzeugung investiert hätte. Die meiste Zeit in diesem Winter wäre der Wurmberg der einzige Ort im Harz gewesen, an dem Skifahren möglich war.

Für die nächste Saison sind Optimierungen geplant. Weitere Investitionen hängen davon ab, wie sich das geplante Skigebiet auf Schierker Seite in der Nachbarschaft am Winterberg entwickelt.

Sehr zufrieden wäre man mit der Bergerlebniswelt [Anm: Für die Wassererlebniswelt wurde ein naturnaher Bergsee geschaffen, der im Winter auch von der Beschneiungsanlage genutzt werden kann.],  die ein echter Anziehungspunkt geworden sei.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 30, 2016, 09:20:11 Vormittag
Zitat
Sehr zufrieden wäre man mit der Bergerlebniswelt [Anm: Für die Wassererlebniswelt wurde ein naturnaher Bergsee geschaffen, der im Winter auch von der Beschneiungsanlage genutzt werden kann.],  die ein echter Anziehungspunkt geworden sei.
Naja, das klingt mehr nach Marketing Sprech :-). Schließlich wurde die Wassererlebniswelt erst im Herbst kurz vor dem Winter eröffnet. Da konnte sich noch kein Anziehungspunkt entwickeln... ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 30, 2016, 09:36:16 Vormittag
[...] Schließlich wurde die Wassererlebniswelt erst im Herbst kurz vor dem Winter eröffnet. Da konnte sich noch kein Anziehungspunkt entwickeln... ;-)

Das passt schon. Die "Eröffnung" war erst nach der vollständigen Fertigstellung, vieles für Kinder und Junggebliebene konnte man schon lange vorher benutzen (z.B. zur Geburtstagsfeier meiner Tochter kurz vor den Sommerferien). Unabhängig von dem Zeitpunkt der Eröffnung; die Bergerlebniswelt wird von den Gästen sehr gut angenommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Mai 01, 2016, 08:08:19 Vormittag
Moin...ich hatte für die Wasserwelt oder auch Gipfelerlebnis einen thread eröffnet...http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,313.msg12500.html#msg12500
@playjam...mit dem Kindergeburtstag ist eine coole Idee...haben wir auch schon einmal überlegt...ist aber aufgrund der Menge an Gastkindern gescheitert...viel. nächstes Jahr
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 01, 2016, 05:18:01 Nachmittag
@playjam...mit dem Kindergeburtstag ist eine coole Idee...haben wir auch schon einmal überlegt...ist aber aufgrund der Menge an Gastkindern gescheitert...viel. nächstes Jahr

16 Mädels... und dann das volle Programm (Wurmberg-Seilbahn, Adventure-Golf, Schwimmbad, etc.).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Juni 14, 2016, 04:47:36 Nachmittag
GZ von morgen, deswegen nur gekürzt...

Braunlage. Der Haushalt der Stadt Braunlage weist im Entwurf ein Minus von mehr als zwei Millionen Euro auf. Die Stadtverwaltung rät dem Rat, kräftige Steuererhöhungen zu beschließen.

-Verwaltung schlägt dem Rat für die Sitzung am Donnerstag rückwirkend zum 1. Januar drastische Steuererhöhungen vor.

- Hebesatz von 440 von Hundert angehoben werden. (auf Gewerbe? Grundstücke? Goslar: Grundstücke (Grundsteuer B): 460 %, Gewerbesteuer: 420 %)

- Vorschlag: Erhöhung der Kurtaxe und den Sparkurs beim Personal fortsetzen.

-die CDU-Fraktion ist dagegen

Öffentliche Sitzung im Ratssaal mit Themen:Platz Stadtmitte, Vertrag über die touristische Nutzung des Wurm- und des Winterbergs mit der Stadt Wernigerode sowie Dienstleistungsverträge mit der Braunlage Tourismus Marketing GmbH und Braunlage Tourismus GmbH beginnt am Do. um 18 Uhr.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 14, 2016, 08:08:50 Nachmittag
Aus der Lokalpresse ist heute zu entnehmen, dass das Land Niedersachsen zu keinem Zeitpunkt höhere Grund- und Gewerbesteuern in Braunlage gefordert habe. Die Stadt wäre darum gebeten worden, ihren Haushaltsplanentwurf zu überarbeiten – ohne, dass das Innenministerium einzelne Konsolidierungsmaßnahmen vorgeschrieben hätte. Dies sei allein Sache der Stadt.

Ich frage mich allerdings, was die Stadt Braunlage anderes tun soll als die Kosten zu reduzieren und die Einnahmen zu erhöhen, wenn vom Land keine Geldspritze kommt. Soviel zum Wahlversprechen der jetzigen Landesregierung, man wolle ein Konjunkturprogramm für den Harz Südostniedersachen starten.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juni 16, 2016, 10:18:55 Vormittag
Hotel "Heinrich Heine" weicht für Resort (http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/abriss-heinrich-heine-weicht-fuer-resort) (Quelle: Volksstimme 16. Juni 2016)

Am 28. Juni 2016 beginnen in Schierke (endlich) die Abrissarbeiten an der Ruine des ehemaligen Hotels Heinrich Heine, die 20 Jahre lang das Ortsbild verschandelte. Anstelle des früheren Großhotels soll mit dem "Heinrich Heine Resort" eine Ferienhaussiedlung mit 180 Betten ähnlich der am Torfhaus entstehen.

Für Schierke ist das ein weiterer Schritt nach vorn in die richtige Richtung. Nur hätte man das mit realistischerer Denkhaltung schon 10 Jahre eher haben können.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzterix am Juni 17, 2016, 11:02:01 Vormittag
Das Land darf in die Haushaltshoheit der Stadt BRL  auch nicht eingreifen, nur das Minus muss verringert werden (Zukunftsvertrag).
Wie die Stadt das macht ist ihr Problem, nur wo soll noch gespart werden?? Kindergärten schließen? Schulen schließen? Allein dafür werden ca. 1,2Mio€ im Jahr gebraucht. Also bleibt nur die Einnahmenseite oder eine wahnsinnig gute Idee um aus der Misere herauszukommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 21, 2016, 10:47:56 Nachmittag
Also m.E. ist ds ein Teufelsrad für Brl. Nach wie vor ist die Konjuktur im Ort nicht zufriedenstellend, mit höheren Steuern und Kurtaxe schreckt man Gäste und Investoren ab.
Brl. hat jetzt schon mit 2,20€ eine im Verhältnis zu anderen Mittelgebirgsdestinationen hohen Kurtaxensatz. (Sauerland 2€). Andererseits existiert im Rathaus Not und Ratlosigkeit - da möchte ich nicht Bürgermeister und/oder Kämmerer sein. Andere Kommunen im Harz sind sicherlich nicht besser dran. Ohne kräftiges Konjunkturprogramm vom Land wird die Region nicht aus der Sch.... kommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Juni 29, 2016, 09:44:51 Vormittag
"Grün gegen noch grüner"  ::)

Beitrag auf ndr.de von gestern:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Harz-Gruener-Buergermeister-gegen-Naturschuetzer,badharzburg346.html

Hat zwar im konkreten Fall nichts mit Skigebietsausbau zu tun, ist aber trotzdem interessant....
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juni 29, 2016, 09:55:36 Vormittag
"Knolle ist ein kompromissbereiter Mensch"

Soso ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juli 04, 2016, 02:24:02 Nachmittag
Artikel über Baumwipfelpfade inklusive Erwähnung von Bad Harzburg: http://www.spiegel.de/reise/deutschland/baumwipfelpfade-in-deutschland-wanderwege-auf-stelzen-a-1100557.html#ref=rss
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 05, 2016, 01:10:01 Nachmittag
Und noch ein Artikel in der Welt über Bad Harzburg über die Baumschwebebahn


http://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article156816652/Im-Harz-soll-eine-Baumschwebebahn-entstehen.html

schön das auch in vielen Großen Zeitungen und deren Online Portalen Artikel über den Harz stehen eine super Werbung
für unseren geliebten Harz
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 05, 2016, 01:18:16 Nachmittag
Auch der NDR berichtet



http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Kommt-die-Baumschwebebahn-fuer-den-Burgberg,schwebebahn112.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juli 05, 2016, 01:48:10 Nachmittag
Und nochmal Baumschwebebahn in Bad Harzburg: http://www.spiegel.de/reise/deutschland/harz-plant-baumschwebebahn-am-burgberg-a-1101364.html#ref=rss
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 05, 2016, 07:22:59 Nachmittag
Schade nur, dass die Umweltschützer schon wieder dagegen sind!😡
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juli 06, 2016, 07:04:09 Vormittag
Für die scheint sanfter Tourismus ausschließlich wandern zu sein. Das aber dann bitte auch nur auf einem einzigen Weg im Harz ...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 06, 2016, 09:21:21 Vormittag
Für die scheint sanfter Tourismus ausschließlich wandern zu sein. Das aber dann bitte auch nur auf einem einzigen Weg im Harz ...
Ja leider, wobei wandern auch mal ganz nett ist.
Aber mit dieser "Dagegen-Mentalität " heißt es dann bald wieder in der Presse "... Willkommen im Harz, willkommen im Urlaub in den 70'ern"! 🙈
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juli 06, 2016, 10:17:22 Vormittag
Ehrlich gesagt finde ich eine Baumschwebebahn gar nicht mal besonders 'unsanft', sowohl was den Bau als auch den Betrieb betrifft!

Was man so auf den Bildern erkennen kann, deutet eher darauf hin, dass die Konstruktion eher unauffällig sein wird und man sie vermutlich aus der Entfernung kaum erkennen kann. Zudem wird die bestehende Seilbahn als Zubringer genutzt und die Touristen bekommen ein halbwegs spannendes Erlebnis in der Natur geboten — was will man mehr?

Naturschutz hin oder her, aber pauschal erst einmal gegen alles zu sein, was nicht Wandern ist, halte ich für ziemlich albern!

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 06, 2016, 01:11:41 Nachmittag
Dann musst du dich mal bei einer der Wandergruppen bei Facebook anmelden, da gibt's teilweise richtige Fanatiker, für die ist Wandern das allergrößte und kommt quasi gleich nach Gott und alles andere muss verboten werden! Ganz schlimm solche Leute! 🙈
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juli 06, 2016, 02:16:46 Nachmittag
Fanatiker finde ich auch grässlich.

Bei den Beton-Bausünden in Schierke, Hohe Geiss, Altenau, Bad Lauterberg, Bad Harzburg wäre aber eine kritische Diskussion in den 70igern sicher sinnvoll gewesen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 06, 2016, 05:19:00 Nachmittag
Die Diskussionen z.B. um die Altenauer Betonburg auf dem Glockenberg oder den Ferienpark Hahnenklee gab es in den 1960ern/70ern durchaus (Quelle: Zeitschrift "Unser Harz"), aber die Gegner konnten sich nicht durchsetzen. Hochhausparks verkörperten damals Zeitgeist und Fortschritt.

Der Unterschied zwischen einem Hochhauspark und einem liftbestückten Skihang oder einer Baumschwebebahn ist allerdings, dass man den Hochhauspark quasi nie wieder wegbekommt - einerseits aufgrund der wesentlich längeren geplanten Lebensdauer der Immobilie, andererseits wegen fragmentierter Besitzverhältnisse ... einem Abriss müssten sämtliche Eigentümer zustimmen. Das hat man damals nicht bedacht. Problematische Hochhausparks, die nur einem einzigen Eigentümer gehörten, wurden mancherorts bereits beseitigt, z.B. französische Sozialwohnungskomplexe aus den 1960ern. Skilift oder Baumschwebebahn sind dagegen ruckzuck demontiert, eine Skipiste innerhalb 5 Jahren bis zur "Unkenntlichkeit" renaturiert.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 07, 2016, 09:31:27 Vormittag
Zwei schöne Filme über den Harz Tourismus von den Kollegen des NDR

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Urlaub-im-Harz-Camping-am-Okerstausee,hallonds33730.html

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Der-Okerstausee-Altenau-will-modern-werden,hallonds33742.html

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 07, 2016, 09:34:27 Vormittag
Noch einer


https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Geschichten-vom-Okerstausee-Die-Staumauer,hallonds33716.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 10, 2016, 04:44:00 Nachmittag
Grünes Band: Früherer Grenzstreifen soll besser geschützt werden (thueringen24.de, 07.07.2016) (http://www.thueringen24.de/thueringen/article207802147/Gruenes-Band-Frueherer-Grenzstreifen-soll-besser-geschuetzt-werden.html)

Zitat
Mit einer Wanderkampagne will der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Thüringen für einen besseren Schutz der Natur auf dem früheren deutsch-deutschen Grenzstreifen werben. Dazu schicke der Naturschutzverband den Abenteurer Mario Goldstein auf dem sogenannten Grünen Band auf eine etwa achtwöchige Tour, sagte Landesgeschäftsführer Burkhard Vogel am Donnerstag in Erfurt. Goldstein werde am 13. Juli im Drei-Länder-Eck zwischen Bayern, Sachsen und Thüringen auf eine etwa 760 Kilometer lange Wanderung gehen. Am 5. September soll er im Harz ankommen.

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) hatte bereits angekündigt, dass ein Teil des sogenannten Grünen Bandes „Naturmonument“ werden soll. Es wäre praktisch einem Nationalpark gleichgestellt und das bundesweit erste dieser Art. [...]

Es ist schon ziemlich frech, wenn der BUND und die Grünen mit einer Wanderung entlang Deutschlands längstem Wanderweg (das sogenannte Grüne Band) für dessen Umwandlung in eine Sperrzone ähnlich dem Nationalpark (75% biodynamische Zone mit Betretungsverbot) werben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juli 10, 2016, 07:54:27 Nachmittag
Wenn der BUND zunächst auf eigene Kosten sämtliche Betonplattenwege der DDR-Grenztruppen beseitigt, die den ehemaligen Grenzstreifen seit der deutschen Wiedervereinigung nach wie vor verschandeln, können die Anrainergemeinden entscheiden, ob sie einem erneuten Betretverbot zustimmen wollen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 10, 2016, 08:08:22 Nachmittag
Naja, dann hätten wir ja wieder den Status vor '89! Traurig, wenn das durchkommen sollte!
Ich sag's ja immer wieder: irgendwann steht in Harzburg ein Schild und ein Zaun... "Betreten verboten "! Oder wir dürfen überhaupt nicht mehr in die Natur und nur in der Wohnung hocken!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juli 10, 2016, 09:49:45 Nachmittag
Grünes Band: Früherer Grenzstreifen soll besser geschützt werden (thueringen24.de, 07.07.2016) (http://www.thueringen24.de/thueringen/article207802147/Gruenes-Band-Frueherer-Grenzstreifen-soll-besser-geschuetzt-werden.html)

 Mit einer Wanderkampagne will der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Thüringen für einen besseren Schutz der Natur auf dem früheren deutsch-deutschen Grenzstreifen werben.  (http://[...)

Ergebnis der "Wanderkampagne" wird dann sein, dass auch das Wandern dort verboten wird
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 13, 2016, 09:05:55 Vormittag
Gegenwind für die Baumschwebebahn GZ Goslar das war ja zu erwarten die Umweltschützter mosern los Verrummelung des Berges


http://www.goslarsche.de/lokales/bad-harzburg_artikel,-Gegenwind-fuer-die-Baumschwebebahn-_arid,1231266.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Juli 13, 2016, 08:55:30 Nachmittag
Verrummelung des Harzes ist ganz deutlich in Thale zu beobachten....wir waren gestern das erste Mal dort und waren sehr erschrocken...das wünsche ich mir für den Harz nun wirklich nicht. Cool ist die Kabinenbahn von Doppelmayr die grünen Gondeln haben einen Glasboden  :o

Auf dem Rückweg haben wir noch etwas Wein beim einzigen Weingut des Harzes gekauft
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 13, 2016, 10:19:41 Nachmittag
Verrummelung des Harzes ist ganz deutlich in Thale zu beobachten....wir waren gestern das erste Mal dort und waren sehr erschrocken...das wünsche ich mir für den Harz nun wirklich nicht. Cool ist die Kabinenbahn von Doppelmayr die grünen Gondeln haben einen Glasboden
Es darf ja auch nicht übertrieben sein, aber die Ökos sind doch gegen alles! Und das nervt mich persönlich sehr!
Es kann doch nicht sein, dass es immer nur wandern sein darf, damit lockt man keine Gäste in den Harz! Diese Siebziger-Jahre-Mentalität muss einfach mal beendet werden. Die Gastronomie im Harz muss ja schließlich auch von etwas leben, nur wenn halt keiner kommt ... 😑
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juli 14, 2016, 07:25:57 Vormittag
Eine Verrummelung sehe ich eher am Bocksberg, aber da scheint das kein Problem zu sein. Auf der einen Seite fordert man immer alternative Konzepte zum alpinen Skilauf, aber auf der anderen lehnt mal alles, was neu ist ab. Das kann so nicht funktionieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juli 14, 2016, 07:51:37 Vormittag
Ich finde, es kommt immer etwas darauf an, was man plant und wie man es am Ende umsetzt: Den Gipfel des Bocksbergs beispielsweise finde auch ich inzwischen etwas verbaut, wobei ich mich daran erinnern kann, dass er auch bevor dort umgebaut wurde schon nicht besonders natürlich ausgesehen hat.

Angebote, die sich etwas zurückhalten und besser in die Natur einfügen wie bspw. die Wassererlebniswelt auf dem Wurmberg, der Baumwipfelpfad oder auch die nun geplante Baumschwebebahn hingegen sind — sofern man es nicht völlig übertreibt — eigentlich kein Problem. Auch Bikeparks sind m.M.n. eher ein positives Beispiel, weil sie an sich gut zum Harz und dem, was die Besucher vielleicht von Bergen erwarten, passen.

Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis auch die Letzten einsehen, dass Wandern allein heute nicht mehr ausreicht, um eine ganze Region, die zudem noch so sehr vom Tourismus abhängig ist, zu versorgen! Wenn man ständig nach alternativen Konzepten zum Wintersport ruft, dann sollte man diese Vorschläge nicht immer schon von Beginn an pauschal verteufeln!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Juli 14, 2016, 11:49:25 Vormittag
Ich finde ja das die Umweltschützer mal die Kirche im Dorf lassen sollen. Nicht immer nur dagegen sondern Argumente und
 ein paar Konstruktive Alternativen vorschlagen und nicht nur Wandern.  Zur Verrummelung angenommen ich habe ein paar Stellen im Harz die mehr bieten Aktion Spaß Spannung und vieles mehr dann gehen da die Leute hin und der Rest der Natur
bleibt Natur und der Rest ist groß ein paar Verrummelte Stellen lenken die Leute von Schützenswerter Natur ab hihihihihihi
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzterix am Juli 15, 2016, 09:32:17 Vormittag
Einen Beschneiungsteich auf dem Bocksberg, der ähnlich wie die Wasserwelt auf dem Wurmberg gestaltet und im Sommer genutzt werden sollte, wurde von unserem militaten Umweltschützer abgelehnt!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 15, 2016, 09:49:10 Vormittag
Hauptsache dagegen! 😡 Diese Typen gehen mir so auf den Keks!!
Vielleicht sollten wir auch mal dagegen sein... "Wandern...!? Nein, das geht nicht, der Abrieb der Schuhe erzeugt Feinstaub!" 😂
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 15, 2016, 09:32:07 Nachmittag
http://live.goslarsche.de/post/view/578909b27a26ac37257f9688

Na hoffentlich wettern die Ökos da nicht gleich wieder gegen die WSB ... könnte ja ein Mittelchen für Kunstschnee gewesen sein...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Juli 16, 2016, 06:05:31 Nachmittag
"Nichts mit dem Fischsterben zu tun hat laut Polizei die Wurmbergseilbahn-Gesellschaft. Sie habe hier seit längerem kein Wasser mehr für den Schnei-See entnommen, so Dirk Nüsse, Betriebsleiter der Wurmberg-Seilbahngesellschaft. „Das können wir ausschließen“, meint auch der Angelsportverein Braunlage. Es handele sich um eine Vergiftung, sind sich die Experten sicher."
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 16, 2016, 08:00:54 Nachmittag
"Nichts mit dem Fischsterben zu tun hat laut Polizei die Wurmbergseilbahn-Gesellschaft. Sie habe hier seit längerem kein Wasser mehr für den Schnei-See entnommen, so Dirk Nüsse, Betriebsleiter der Wurmberg-Seilbahngesellschaft. „Das können wir ausschließen“, meint auch der Angelsportverein Braunlage. Es handele sich um eine Vergiftung, sind sich die Experten sicher."
Na Gott sei dank! Das wäre sonst wieder gefundenes Fressen gewesen! 😅
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Constantin am Juli 19, 2016, 02:17:07 Nachmittag
Auf jeden Fall keine nette Aktion, die ganzen Fische zu vergiften. Wozu macht man sowas?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Juli 19, 2016, 03:58:32 Nachmittag
Die Fische dürften eher ein Kollateralschaden einer illegalen Entsorgungsaktion sein. Oder defekte Filter etc. Jetzt muss man "nur" die Quelle finden und zurück verfolgen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Juli 22, 2016, 07:24:20 Vormittag
Volksstimme 22.7.16
Braunlager befürchten Nachteile
Entwicklung Winterberg und Wurmberg / Gegenwind für Kooperationsvertrag mit Wernigerode
Wernigerode und Braunlage
wollen einen Vertrag
über die Entwicklung an
Winterberg und Wurmberg
schließen. Doch in
Niedersachsen wird heft ig
über die Vereinbarung
diskutiert. Im zuständigen
Stadtratsausschuss
sollen nun die Unternehmen
zu Wort kommen.
Von Katrin Schröder
Wernigerode ● Der geplante
Vertrag zwischen Wernigerode
und Braunlage sorgt in der
niedersächsischen Harzstadt
für heftige Diskussionen. Während
der Wernigeröder Stadtrat
bereits im April dem Papier seinen
Segen gegeben hat, steht
der gleichlautende Beschluss
in Braunlage bis heute aus. In
dem Abkommen geht es um die
Zusammenarbeit bei den touristischen
Angeboten an Winterberg
und Wurmberg. Am
Winterberg sind eine Seilbahn,
Skipisten und Ganzjahresangebote
geplant.
Ende Juni hat der Braunlager
Stadtrat die Angelegenheit
wieder an den Ausschuss für
Wirtschaft, Tourismus, Kultur
und Freizeitgestaltung zurückverwiesen.
Der Grund: Dort
sollen die Vertreter der Unternehmen
gehört werden, die am
Wurmberg tätig sind. „Wir sind
der Meinung, dass die Anlieger,
die Gewerbetreibenden, einbezogen
werden sollen“, sagt
Albert Baumann, Vorsitzender
der CDU-Fraktion im Braunlager
Stadtrat, auf Volksstimme-
Nachfrage. Grundsätzlich steht
er der Vereinbarung kritisch
gegenüber. „Wir sind der Meinung,
dass es keinen Sinn hat,
einen Vertrag abzuschließen,
in dem ausschließlich die Vorteile
der anderen Seite geregelt
werden. Braunlage geht dabei
leer aus.“
Kampf bis aufs Messer
In der Stadt am Wurmberg werde
die Entwicklung in Schierke
sehr kritisch verfolgt – besonders
der Bau der Feuerstein-
Arena. Baumann erinnert
daran, dass das Braunlager Eisstadion
seit Jahren sechsstellige
Verluste einfahre. Durch den
Neubau in Schierke werde sich
die Situation nicht verbessern.
„Wir halten das nicht für sehr
nachbarschaftlich. Ein Konkurrenzkampf
bis aufs Messer
kann es nicht sein.“
Im Braunlager Rathaus verteidigt
man das Vorgehen. „Wir
sehen das entspannt“, sagt
Martina Peine, Kämmerin und
während des Urlaubs von Bürgermeister
Stefan Grote (SPD)
seine Vertreterin. Braunlage
entstehe durch den Abschluss
des Vertrags kein Schaden. „Es
ist lediglich eine Vereinbarung,
dass man miteinander spricht,
bevor sich etwas ändert“, so
Martina Peine. Diesen Vorteil
hätten beide Kommunen, betont
sie. „Deshalb verstehen
wir die teils heftigen Vorbehalte
und Reaktionen nicht.“
Zu erklären seien diese womöglich
damit, dass „in den
Vertrag Dinge hineininterpretiert
werden, die nichts
damit zu tun haben“, so Martina
Peine. Dazu gehöre eine
„Unzufriedenheit mit den unterschiedlichen
Fördermöglichkeiten
im einen und im
anderen Bundesland“. Dabei sei
klar, dass der Harz nur gemeinsam
vermarktet werden könne.
Es spreche nichts dagegen, die
Betriebe ins Verfahren einzubinden.
„Wenn konkrete Dinge
zu regeln sind, ist es ohnehin
selbstverständlich, die Akteure
an einen Tisch zu holen.“ Sie
rechnet damit, dass der Vertrag
nach der Sommerpause im
Ausschuss behandelt und im
September im Stadtrat auf die
Tagesordnung kommt.
Dass der Vertrag Sinn habe,
unterstreicht Andreas Meling,
Beauftragter der Wernigeröder
Stadtverwaltung für die Ortsentwicklung
in Schierke. „Die
Städte benötigen einen Vertrag,
um rechtssicher miteinander
verhandeln und Entwicklungen
abstimmen zu können“,
sagt er. Die Erfahrungen der
vergangenen 25 Jahre hätten
gezeigt, dass es eben an dieser
Abstimmung gemangelt habe.
Klare Wünsche an Firmen
Mit dem Vertrag würden die
Kommunen „einen gemeinsamen
Gestaltungswillen zum
Ausdruck bringen“, so Meling,
uns „sie formulieren klare
Wünsche“ in Richtung der
Unternehmen. „Es ist legitim,
dass die Städte, denen die Flächen
gehören, auf denen Geld
verdient wird, eine gewisse
Mitsprache haben, was dort in
welcher Qualität und Quantität
geschieht“, sagt Meling.
Zu den Gewerbetreibenden
am Wurmberg zählt neben den
Gastwirten Dirk Nüsse, Betreiber
der Wurmberg-Seilbahn.
„Für mich ist das ein Fehler der
Stadtverwaltung“, sagt er auf
Volksstimme-Nachfrage. „Der
Fairness halber“ sollten die Betriebe
beteiligt werden. „Das
erwarten wir.“ Am Vertragstext
hat er nichts auszusetzen.
Den Nutzen des Abkommens,
von dem er aus der Zeitung
erfahren hat, stellt er jedoch
in Frage. „Wenn wir eine gut
funktionierende Partnerschaft
haben, dann brauchen wir dafür
keinen Vertrag.“
Dazu müssten sich die Touristiker
auf beiden Seiten zusammensetzen.
Die Devise:
„Man sollte ansatzweise die
gleichen Grundlagen schaff en.“
Dazu gehöre eine einheitliche
Preisgestaltung bei Seilbahnen
und Angeboten am Berg.
„Alles, was wir auf dem Gipfel
anbieten, ist kostenfrei“, sagt
Nüsse zum Beispiel mit Blick
auf die Wassererlebniswelt am
Wurmberg. Er bezweifelt zwar,
dass sich kostenpfl ichtige Angebote
durchsetzen. Doch die
bisherigen Pläne für das Sommerangebot
am Winterberg gefallen
ihm. „Es ist schön, und
es ergänzt. Es ist etwas, was
wir nicht haben“, so sein Urteil.
„Der Vertrag ist eine Sache
der beiden Städte“, lässt Gerhard
Bürger, einer der Investoren
der Winterberg Schierke
GmbH, mitteilen. Die GmbH
lässt die Seilbahn am Winterberg
bauen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Juli 22, 2016, 07:50:09 Vormittag
Man ändert bestimmt nichts an den Problemen im Harz, wenn man wegen Entscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden (egal, wie sinnvoll die sind) mauert. Ich bin aber gann bei Herrn Nüsse wenn er sagt, dass man keinen Vertrag braucht, um miteinander zu kooperieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 22, 2016, 10:03:44 Vormittag
Ist sicherlich nur die Reaktion(Vorsichtsmaßnahme) auf die Probleme der Vergangenheit.
Bei solch einem großen Projekt würde ich mich auch doppelt absichern...bei der Vergangenheit!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 23, 2016, 05:36:15 Nachmittag
[...] die Probleme der Vergangenheit.

Es sind weniger Probleme als der Allmachtsanspruch der Ost-Behörden, der unangenehm auffällt, z.B.:

Hochschule "Harz" statt Hochschule Wernigerode (Beispiel: TU Clausthal)
Landkreis "Harz" statt Landkreis Wernigerode (Beispiel: Landkreis Goslar)
Stadt "Oberharz" am Brocken statt Dörfergemeinschaft Unterharz

und nun

Skiarena "Harz" statt Schierker Skiwiese.

Nachdem 25 Jahre lang jede Anregung aus Braunlage das Wurmberger Skigebiet in Richtung Schierke sinnvoll zu erweitern abgeblockt und nun auf Schierker Seite fast alles schon gebaut (teilweise als Konkurrenzangebot) und fertig geplant wurde, möchte man von Schierker Seite über das weitere Vorgehen mit Braunlage reden. Es bleibt aber nur noch, worüber man noch reden kann, wie man Schierke am besten an das Braunlager Skigebiet anschließt. Die Äußerung von Herrn Baumann kann ich in diesem Kontext gut verstehen. Ein größeres gemeinsames Skigebiet hätte aber für den gesamten Harz so große Vorteile, dass man die Vergangenheit vergessen und nach vorne schauen sollte.


Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 23, 2016, 07:06:01 Nachmittag
[...] die Probleme der Vergangenheit.
Es sind weniger Probleme als der Allmachtsanspruch der Ost-Behörden, der unangenehm auffällt, z.B.:

...das ist nicht dein Ernst!!!?

Jetzt wo die Marke "Harz" so langsam ins rollen kommt, fällt denjenigen die nicht aufgepasst haben etwas unangenehm auf... ??? oder wie?
Ich hätte auch gern das IPhone erfunden, jetzt wo es so gut läuft. Und warum habe ich die runden Köpfe mit Grinsegesicht, die ich immer in meinen Schulblock gemalt habe, damals nicht auch Smiley genannt... :)

Die Hochschule Harz gibt es seit 1991. Die TU Clausthal ca. 200Jahre länger. Sie hätten genug Zeit gehabt!
Den Landkreis Goslar müsste es auch um einige Jahrzehnte länger geben, als den Landkreis Harz.
Die Stadt Oberharz gibt es erst ein paar Jahre. Im Westharz gibt es schon wesentlich länger, mehrere Städte im Oberharz.
Und warum gibt sich Braunlage keinen Zusatz wie "am Wurmberg" der ja über die Region hinaus bekannt ist. "Das Herz im Harz" haben Sie ja schon für sich beansprucht.
Und warum heißt das "Wurmbergseilbahn GmbH" und nicht "Skiarena Harz"? Die Möglichkeit hätten Sie mehrere Jahre lang gehabt. Sie könnten es auch noch "Skizentrum Oberharz" nennen. Hört sich doch zentraler und höher an. Also los...
"Schierker Skiwiese",  ;D am besten Sie hätten sich wohl "Schierker Rutschwiese" genannt oder wie?
Ist doch klar das man hier werbewirksame Namen für eine erfolgreiche Unternehmung haben muss.

Das einzige was man den "Ost Behörden" vorwerfen kann, ist Ihr Einfallsreichtum.
Wie auch immer...

Und zur von dir angesprochenen "25 jährigen Blockade aus Schierke" kann ich nichts mehr sagen.
Nur das...http://www.harzwinter.de/html/schierke2000_frameset_gross.html (http://www.harzwinter.de/html/schierke2000_frameset_gross.html)


Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 23, 2016, 10:24:57 Nachmittag
[...] ...das ist nicht dein Ernst!!!?

Mein voller Ernst. Wenn ein Nachbar einem seit Jahren konsequent bei jeder Gelegenheit ans Bein pinkelt, fängt das irgendwann an, unangenehm zu riechen.

Zitat von: Pistenschreck
[...]
Jetzt wo die Marke "Harz" so langsam ins rollen kommt, fällt denjenigen die nicht aufgepasst haben etwas unangenehm auf... ??? oder wie?
[...]

Die Marke "Harz" rollt schon ein paar Jahrhunderte lang.

Zitat von: Pistenschreck
[...]
Die Stadt Oberharz gibt es erst ein paar Jahre. Im Westharz gibt es schon wesentlich länger, mehrere Städte im Oberharz.
[...]

Schau hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Samtgemeinde_Oberharz#Namensstreit

Zitat von: Pistenschreck
[...]
Und warum heißt das "Wurmbergseilbahn GmbH" und nicht "Skiarena Harz"?
[...]

Ehrlichkeit, Anstand oder Angst davor zum Gespött der anderen Skigebiete im Harz zu werden?

Die Schierker Minimallösung - letztendlich lediglich eine Anbindung ans Braunlager Skigebiet mit überbreiter Skiwiese für Anfänger und eine Talabfahrt - eine Skiarena zu nennen, sehe ich als positives Zeichen, dass irgendwann die alpine Erschließung des Großen Winterbergs und des Brockens folgt.

Zitat von: Pistenschreck
[...]
Und zur von dir angesprochenen "25 jährigen Blockade aus Schierke" kann ich nichts mehr sagen.
[...]

Als Zeitzeuge, der alles Rund um Skifahren im Harz sehr intensiv verfolgt, ist mir das alles bekannt. So auch Dinge, die nicht bei Harzwinter.de stehen, z.B. dass die Wiedererschließung der Piste am Großen Winterberg nach der Grenzöffnung durch das Eingreifen des damaligen Schierker Bürgermeisters verhindert wurde. In Schierke war man jahrelang mehr an Langlaufloipen für den Leistungssport als in alpinen Breitensport interessiert, daher wurden die Loipen erschlossen und die Schierke 2000 Baude gebaut. Für Vorschläge der Wurmberg-Seilbahn, z.B. Nordhangerweiterung, gab es vom Nationalpark Hochharz aber auch von den Schierkern Politikern (weil man lieber Luftschlösser gebaut hat) immer wieder absagen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juli 23, 2016, 11:24:21 Nachmittag
Ob es "Ost Behörden", klevere Investoren aus dem Westen, Westminister, oder Schweizer Beratungsfirmen sind ist egal - Schierke ist gut unterwegs.

Im Westharz sollten wir das mit Respekt zur Kenntnis nehmen und eigene Initiativen ergreifen. Trotzdem finde ich es legitim die Interessen der Orte des Westharzes zu vertreten. Die Orte sind bitter arm und bekommen nur in geringem Umfang Geldsegen von ihrer Landesregierung. 2019 wird hoffentlich der einseitige Soli Ostförderung so modifiziert, dass strukturschwache Westregionen auch wenigstens etwas Unterstützung bekommen.

Der Ostharz sollte sich bei Namensgebung und Aktivitäten mit dem Westharz abstimmen. Das Jagdgebiet ist überschaubar und Wildern beim Nachbarn schafft keine Freunde.

Ein weiteres Eisstadion zu bauen, obwohl ein großes Eisstadion in 7 km zu erreichen ist, halte ich für unsinnig. Denn die Brockenbahn zeigt umgekehrt, dass diese Distanz überwunden werden kann. Hingegen zeigen fehlgeplante Überkapazitäten an Hallenbädern, dass diese abgebaut  wurden. Es besteht also im beiderseitigen Interesse Abstimmungsbedarf für die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Harzes
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juli 24, 2016, 11:12:27 Vormittag
Der scheiss Soli ist doch das Problem: im Westharz verfällt alles, weil kein Geld für die Unterhaltung da ist und im Ostharz wissen sie nicht wohin mit der Kohle! 😠
Abschaffen ist die Lösung!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 24, 2016, 07:34:09 Nachmittag
@Nordharzer
Bitte nicht schon wieder sie "Soli Keule"!
Abschaffung wäre nicht wirklich hilfreich für den Westharz. Eine sinnvollere Verteilung für wirtschaftsschwächere Regionen wäre sehr viel cleverer und besser für den Westharz. Wie STS schon sagt.

@playjam...ans Bein pinkelt oder sich ans Bein gepinkelt fühlen?

Es passiert endlich mal was im Harz. Alle aktiv und passiv Beteiligten im gesamten Harz sollten froh und glücklich darüber sein.
Eine pauschale Verurteilung und allgemeine Unterteilung in "bösen reichen Osten" und "armen armen Westen" finde ich genauso unangemessen und nicht hilfreich wie das Wort "Gespött" oder sich über Entscheidungen eines alten Bürgermeisters aus der Vergangenheit aufzuregen. Wir stehen hier erst am Anfang. Das da bisher nicht alles glatt gelaufen ist und es Abstimmungsprobleme gab, ist richtig. Das muss sich in der Zukunft ändern.
Jeder Versucht hier aber nur das Beste für seine Gemeinde heraus zu holen.
Das Problem ist doch, dass die gemeinsame Region durch eine Ländergrenze in zwei völlig verschiedene Zugehörigkeitsgebiete mit verschiedenen Voraussetzungen getrennt ist.
Da sind viele Probleme schon vorprogrammiert. Es kann aber keiner erwarten das ein Unternehmen vor der Gründung andere Mitbewerber bei der Namensgebung einbezieht. Dann hätten die Scharmützel schon vor der Gründung angefangen. Vielleicht hätten wir heute immer noch den Stand von 2000. Etwas mehr Feingefühl hätte aber sicher nicht geschadet.
Bis jetzt wurden hier aber Tatsachen geschaffen die für die Region gut sind. Und ich glaube nicht das der Tourismus im Westharz einbrechen wird.
Der Westharz muss mitziehen! Nur dann wird eine gemeinsame große Sache daraus. Und ich sehe, das da in den letzten Jahren einiges passiert ist.
Unser Ferienhaus gibt es ja auch erst seit Januar in Braunlage...(Werbung) ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 24, 2016, 07:39:09 Nachmittag
Der scheiss Soli ist doch das Problem [...]

Die "Unzufriedenheit mit den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten" wurde auch im Volksstimme-Artikel erwähnt. Es handelt sich allerdings um EU-Förderung und nicht um den Solidaritätszuschlag, der nicht nur in Ostdeutschland versickert. Zwischen 2014 und 2020 erhält Niedersachsen ca. 700 Millionen und Sachsen Anhalt ca. 1400 Millionen Euro EU-Förderung. Es ist also genug Geld da, nur es kommt zu wenig im Westharz an...

Spätestens 2020 dürfte es mit dem Fördergefälle im Harz vorbei sein: Brexit wirbelt EU-Geld durcheinander (mz-web.de, 24.06.16) (http://www.mz-web.de/politik/ost-bundeslaender-betroffen-brexit-wirbelt-eu-geld-durcheinander-24290606).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 24, 2016, 08:44:16 Nachmittag
Eine pauschale Verurteilung und allgemeine Unterteilung [...]

Ich versuche stets immer sehr spezifisch zu sein, falls es mir nicht immer gelingt, entschuldige ich mich hiermit dafür.

Die Äußerung von Herrn Baumann "dass es keinen Sinn hat, einen Vertrag abzuschließen, in dem ausschließlich die Vorteile der anderen Seite geregelt werden." kann ich bei dem Handeln der Wernigeröder Behörden sehr gut verstehen. Z.B. in jüngster Vergangenheit: Um die Bus-Anbindung vom Schierker Parkhaus an die Wurmberg-Seilbahn zu verbessern, wurde die Bus-Anbindung von Braunlage erheblich verschlechtert. Gäste aus Schierke können seitdem nur noch mit langen Fußwegen in den Braunlager Supermärkten einkaufen. Gäste die mit dem Harz-Berlin-Express anreisen, kommen seitdem mit dem Bus nur noch bis kurz hinter dem Ortseingang. Vor diesem Hintergrund wäre ich sehr vorsichtig, einen Vertrag abzuschließen, aus denen die Wernigeröder irgendwelche Rechte ableiten könnten.

Zitat von: Pistenschreck
Bis jetzt wurden hier aber Tatsachen geschaffen die für die Region gut sind. [...]

Weder der Ausbau der Sandbrink-Strasse, noch der Bau der beiden Brücken oder des Eisstadions schafft irgendetwas für die Region. Von der akzeptablen Skigebiets-Planung ist aus Rücksichtnahme auf die Umweltverbände und des Zeitdrucks nur noch eine Minimallösung übrig geblieben. Falls es bei der Minimallösung bleibt, wird beim Hexenritt mindestens ein 6er-KSB fällig und die Förderkapazität der Wurmberg Seilbahn wird man auch nachbessern müssen. Die Pistenkapazität wäre nur geringfügig größer und nicht ausreichend, um sowohl die Gäste aus Braunlage als auch aus Schierke zufriedenzustellen. Die Schierker hätten also einen günstigen Zugang zum Braunlager Skigebiet und die Braunlager hätten die zusätzlichen Kosten und Ärger mit den Umweltverbänden sowie potentiell weniger Gäste in ihren Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Restaurants.

Dennoch wäre ich für den Kooperationsvertrag, da er nur regelt, dass man miteinander redet. Aus meiner Sicht besteht genügend Redebedarf...

Zitat von: Pistenschreck
Unser Ferienhaus gibt es ja auch erst seit Januar in Braunlage...(Werbung) ;)

Schick und sehr gut gemacht!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juli 30, 2016, 07:32:18 Vormittag
GZ-Live Bericht:
"Minister-Lob fürs Ski-Internat
Minister-Lob für die Lern- und Trainingsbedingungen des Biathlonnachwuchses im Oberharz: Boris Pistorius, Niedersachsens Ressortchef für Inneres und Sport (im Foto rechts), machte heute auf seiner Sommerreise in der Akademie des Sports (Ski-Internat Harz) in Clausthal-Zellerfeld Station. "Es ist beeindruckend, was hier geleistet wird", sagte er vor Repräsentanten des Landessportbundes und des Niedersächsischen Skiverbandes sowie der Berg- und Universitätsstadt und des örtlichen Wintersportvereins. Neben dem Internat besichtigte der SPD-Politiker auch die Skirollerstrecke und den Schießstand des Biathlon-Landesleistungszentrums im Zellerfelder Tal."
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am August 07, 2016, 09:53:15 Vormittag
GZ-Live hat einen Ausflugstip:

"Weitenjagd in Braunlage
Der WSV Braunlage richtet am Sonntag sein Sommer-Skispringen aus. Von 14 Uhr an geht es auf den Brockenwegschanzen rund."
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am August 09, 2016, 11:33:57 Vormittag
Eine pauschale Verurteilung und allgemeine Unterteilung [...]

Ich versuche stets immer sehr spezifisch zu sein, falls es mir nicht immer gelingt, entschuldige ich mich hiermit dafür.

Die Äußerung von Herrn Baumann "dass es keinen Sinn hat, einen Vertrag abzuschließen, in dem ausschließlich die Vorteile der anderen Seite geregelt werden." kann ich bei dem Handeln der Wernigeröder Behörden sehr gut verstehen. Z.B. in jüngster Vergangenheit: Um die Bus-Anbindung vom Schierker Parkhaus an die Wurmberg-Seilbahn zu verbessern, wurde die Bus-Anbindung von Braunlage erheblich verschlechtert. Gäste aus Schierke können seitdem nur noch mit langen Fußwegen in den Braunlager Supermärkten einkaufen. Gäste die mit dem Harz-Berlin-Express anreisen, kommen seitdem mit dem Bus nur noch bis kurz hinter dem Ortseingang. Vor diesem Hintergrund wäre ich sehr vorsichtig, einen Vertrag abzuschließen, aus denen die Wernigeröder irgendwelche Rechte ableiten könnten.

Zitat von: Pistenschreck
Bis jetzt wurden hier aber Tatsachen geschaffen die für die Region gut sind. [...]

Weder der Ausbau der Sandbrink-Strasse, noch der Bau der beiden Brücken oder des Eisstadions schafft irgendetwas für die Region. Von der akzeptablen Skigebiets-Planung ist aus Rücksichtnahme auf die Umweltverbände und des Zeitdrucks nur noch eine Minimallösung übrig geblieben. Falls es bei der Minimallösung bleibt, wird beim Hexenritt mindestens ein 6er-KSB fällig und die Förderkapazität der Wurmberg Seilbahn wird man auch nachbessern müssen. Die Pistenkapazität wäre nur geringfügig größer und nicht ausreichend, um sowohl die Gäste aus Braunlage als auch aus Schierke zufriedenzustellen. Die Schierker hätten also einen günstigen Zugang zum Braunlager Skigebiet und die Braunlager hätten die zusätzlichen Kosten und Ärger mit den Umweltverbänden sowie potentiell weniger Gäste in ihren Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Restaurants.

Dennoch wäre ich für den Kooperationsvertrag, da er nur regelt, dass man miteinander redet. Aus meiner Sicht besteht genügend Redebedarf...

Zitat von: Pistenschreck
Unser Ferienhaus gibt es ja auch erst seit Januar in Braunlage...(Werbung) ;)

Schick und sehr gut gemacht!

Vielen Dank für's Lob!

Also zusammenfassend würde ich sagen das auf jeden Fall zusammen gearbeitet werden muss. Alles Andere wäre Dumm! Die alten Grabenkämpfe müssen begraben und sollten auch nicht bei jeder Gelegenheit wieder ausgebuddelt werden. Auch wenn es für einige nur eine Minimallösung ist, es ist ein Anfang. Ich glaube das wir in zehn Jahren eine gute Lösung für Alle vorfinden werden. Das Ziel sollte es zumindest sein. Und die ganzen Nebenschauplätze dürfen davon nicht ablenken.
Der Weg ist aber noch Lang!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am August 29, 2016, 10:33:18 Nachmittag
GZ Live berichtet zu Hahnenklee: "Ex-Ramada: Hotel startet kurzfristig

Jetzt geht offenbar alles ganz schnell im Kurort: Schon in dieser oder in der nächsten Woche, auf jeden Fall noch Anfang September soll das „Haus Vier Jahreszeiten Hotel am See“ wieder in die touristische Nutzung einsteigen. Sprecherin Iliane Dingel-Padberg bestätigte am Montag, dass jene 40 von insgesamt rund 100 Zimmern, die von den H-Hotels in Bad Arolsen betrieben werden, online bereits wieder zu buchen seien. Allerdings erfolgt der Neustart nach der Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr unter der bisherigen Marke Ramada."
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am August 31, 2016, 10:47:17 Nachmittag
Bad Harzburg: Stadtrat beschließt Schwebebahn-Bau
 
Der Rat der Stadt Bad Harzburg hat sich am Dienstagabend mit großer Mehrheit für den Bau einer sogenannten Baumschwebebahn am Burgberg ausgesprochen. Die Arbeiten können den Angaben zufolge frühestens zum Jahreswechsel beginnen. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus - denn für die Schwebebahn müsste der zu bebauende Teil aus dem bestehenden Naturschutzgebiet herausgelöst werden. Außerdem muss noch der Goslarer Kreistag abstimmen. Doch die Zustimmung des Stadtrats dürfte richtungsweisend sein für den Kreistag. Die Kosten für die Attraktion, von der es vergleichbare im Saarland und in Bayern gibt, werden auf eine Million Euro geschätzt. Der Erfolg des Baumwipfelpfads mit 240.000 Besuchern im ersten Jahr in Bad Harzburg hat die Tourismus-Manager der Stadt beflügelt und auf die Idee gebracht, eine Baumschwebebahn durch die Wälder des Burgbergs zu bauen.
(Quelle NDR.de)
 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 01, 2016, 09:30:54 Vormittag
Na endlich werden die vernünftig! Jetzt noch Westhang am Wurmberg und alle sind glücklich!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 01, 2016, 09:35:24 Vormittag
Sehr gute Entscheidung!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am September 01, 2016, 09:36:57 Vormittag
Westhangausbau sehr gerne, dann aber erstmal Hexenritt neu bepflanzen und die Schierke Abfahrt 2 teilen durch eine Baumallee, ansonsten sieht das nämlich nicht mehr schön aus. Ist jetzt schon grenzwertig mit dem Anblick.

Bad Harzburg macht sich. Der Ort ist immer gut besucht im Vergleich vor 3 Jahren ist das toll anzusehen. Leider habe ich das Gefühl, das in Braunlage nix passiert. Kein Geld im Haushalt mehr da und schaut man sich die neuen Kandidaten der Parteien an, wird es gruselig. Fast alle 65+....neuer Wind kann da meiner Meinung nach nicht kommen. Kann man aber natürlich nicht pauschalisieren....
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am September 04, 2016, 12:00:38 Vormittag
Silber für Daniel Böhm

Zum Auftakt der deutschen Meisterschaften im Biathlon ist für den Niedersächsischen Skiverband eine Medaille hängen geblieben. Daniel Böhm vom SC Buntenbock holte in Altenberg Silber im Sprint (GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am September 04, 2016, 10:15:37 Nachmittag
Peiffers tolle Aufholjagd

Die Biathleten des Niedersächsischen Skiverbandes haben bei den deutschen Meisterschaften in Altenberg ihre zweite Medaille eingefahren. Arnd Peiffer vom WSV Clausthal-Zellerfeld stürmte im Verfolgungsrennen auf Rang drei vor, nachdem er sich im Sprint tags zuvor noch mit Rang 14 hatte begnügen müssen. (GZ-Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 05, 2016, 07:34:16 Vormittag
Peiffers tolle Aufholjagd

Die Biathleten des Niedersächsischen Skiverbandes haben bei den deutschen Meisterschaften in Altenberg ihre zweite Medaille eingefahren. Arnd Peiffer vom WSV Clausthal-Zellerfeld stürmte im Verfolgungsrennen auf Rang drei vor, nachdem er sich im Sprint tags zuvor noch mit Rang 14 hatte begnügen müssen. (GZ-Live)

Glückwunsch — gute Leistung! Biathlon kann man sich im Fernsehen eigentlich auch immer ganz gut anschauen. Wird Zeit, dass wieder Winter wird (allerdings nicht nur wegen der neuen Biathlon-Saison)! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am September 05, 2016, 09:05:21 Nachmittag
Nach dem Sommernachtstraum geht in Hahnenklee die Party im Harz weiter...

Haut der Helge in die Tasten?

Ob Helge Schneider, wenn er am Donnerstag in Hahnenklee den Paul-Lincke-Ring erhält, auch ein Konzert gibt, steht noch nicht endgültig fest. Schlecht stehen die Chancen aber nicht.
Die Stadt will auf jeden Fall die Rahmenbedingungen schaffen, damit der Improvisationskünstler spontan in die Tasten oder Saiten hauen kann. „Bei der Verleihung wird in jedem Fall ein Klavier bereitstehen“, sagte Stadtsprecherin Vanessa Nöhr. Und da Helge Schneider im Interview mit der GZ erklärt hat, dass er für spontane Einlagen immer zu haben sei, stünde ein paar musikalischen Einlagen im Kurort nicht im Wege. (GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am September 07, 2016, 09:26:26 Vormittag

Nun Bekommt wohl Bad Lauterberg einen riesigen Ferienpark über 1000 Betten wow




http://www.harzkurier.de/lokales/bad-lauterberg/bad-lauterberg-soll-ferienpark-erhalten-id2421843.html

http://www.lauterneues.de/index.php/nachrichten/wirtschaft/5647-schickertgelaende-soll-ferienpark-werden
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 07, 2016, 11:19:58 Vormittag

Nun Bekommt wohl Bad Lauterberg einen riesigen Ferienpark über 1000 Betten wow




http://www.harzkurier.de/lokales/bad-lauterberg/bad-lauterberg-soll-ferienpark-erhalten-id2421843.html

http://www.lauterneues.de/index.php/nachrichten/wirtschaft/5647-schickertgelaende-soll-ferienpark-werden

Für Bad Lauterberg sicher nicht verkehrt! Schön übrigens, dass die Holländer nach dem Sauerland nun so langsam auch den Harz für sich entdecken! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 07, 2016, 01:35:47 Nachmittag
Schön übrigens, dass die Holländer nach dem Sauerland nun so langsam auch den Harz für sich entdecken! :)
[/quote]

Mir wäre es lieber, die blieben im Sauerland!
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen die Oranjes, eigentlich ein nettes Völkchen,
Nur erscheinen die dann immer so überfallartig in den Skigebieten, wenn sie ihre Krokus-Ferien haben! 🙈
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am September 07, 2016, 01:53:38 Nachmittag
Besser 'nen Ferienpark als die alte U-Boot und Raketen Treibstoffabrik oder Beton-Bunker der 70er. Trotzdem wirken diese montonen Architekturfremdkörper auf mich wie Bausünden unserer Convenience Retorten Epoche. Den Leerstand der Innenstädte werden sie bestenfalls bei der Gastronomie verkleinern, sicher nicht bei den Wohnhäusern mit potentiellen Ferienwohnungen.

Infos zu Fabrik http://www.karstwanderweg.de/schickert.htm
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am September 14, 2016, 10:03:01 Vormittag
Jetzt bekommt auch Thale einen Ferienpark 72 Gebäude  Empfangshaus, Hotelzimmer, Shops sowie Freizeitanlagen
Downhill Strecken usw GZ LiVe 09.09.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 14, 2016, 11:50:03 Vormittag
Jetzt bekommt auch Thale einen Ferienpark 72 Gebäude  Empfangshaus, Hotelzimmer, Shops sowie Freizeitanlagen
Downhill Strecken usw GZ LiVe 09.09.

Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Ferienpark 10,5 Millionen Euro kosten soll und mit 3,5 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt gefördert wird. Zu den Investoren gehört Pamela Groll.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: skiborder am September 15, 2016, 12:43:34 Nachmittag
Schade, hätte mich über eine 30% Förderung für meine Wohnung auch gefreut :-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am September 15, 2016, 01:33:29 Nachmittag
Und ich mich über einen Ausbau der Beschneiung am Bocksberg für den Frau Groll ja kein Geld hat.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am September 15, 2016, 02:29:09 Nachmittag
Zum bisherigen Bocksberg Ausbau hatte ich gehört, dass  Frau Groll im Westen die gleichen "Geschenke" erwartet und vermutlich auch bekommen hat wie im Osten. Hoffentlich hört der Subventionsunsinn 2019 auf. Insbesondere, wenn damit langweilige Architektur Monokulturen entstehen, kleine Liftbetreiber und Vermieter benachteiligt werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am September 17, 2016, 11:00:59 Vormittag
Nordtrasse für Schierke wieder Thema (volksstimme.de, 17.9.2016) (http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/verkehrsplanung-nordtrasse-fuer-schierke-wieder-thema)
Zitat
[...]

Es ist die Vision, die sich viele herbei sehnen – das einstige St. Moritz des Nordens wachgeküsst. Tritt dieser Fall wirklich ein, müssen die vielen Autofahrer aus Hamburg, Berlin und dem Ruhrpott durch den schlauchförmigen Ort geführt werden. Doch wo entlang? Und wie verhindert man Staus? Mit diesen Fragen hat sich ein Ingenieurbüro im Auftrag der Wernigeröder Stadtverwaltung beschäftigt.

[...]

Heiko Jähnig stellte drei Szenarien für Schierke vor (siehe Infokasten). Im Planfall A, der aktuellen Situation, geht er künftig von einer sehr starken Belastung der Straße Am Winterbergtor (ehemals Sandbrinkstraße) aus. Besonders problematisch sei die Kreuzung Hagenstraße/Alte Dorfstraße am Ortseingang. Dort empfiehlt er, einen Kreisverkehr zu bauen, um den Bereich zu entlasten. Generell rät er davon ab, die Verkehrsführung so zu belassen.

Im Szenario B ist die Nordtrasse (eine Strecke im Wald, hinter dem Wohngebiet am Hermann-Löns-Weg) im Zweirichtungsverkehr ausgebaut. Der Verkehr fließt über die neue Strecke in den Ort hinein und wieder hinaus. Auch die Südumfahrung Am Winterbergtor bleibt in beiden Richtungen befahrbar. Diese Variante empfehlen die Planer. „Zusätzlich sollte die Kapazität des Parkhauses auf 900 Stellplätze gesteigert werden“, so Jähnig. Aktuell sind 712 Plätze im Parkhaus verfügbar. Mit Shuttlebussen werden die Besucher aus Drei Annen Hohne und vom Parkhaus Am Winterbergtor befördert. Von einem Einbahnstraßenringsystem (Planfall C) rät Jähnig ab.

[...]

Der Wernigeröder Peter Günnel erinnerte daran, dass der Weg hinter dem Hermann-Löns-Weg im Nationalparkgebiet liegt. „Habt ihr daran gedacht?“, sagte der Skisportler, der als Gast die Sitzung besuchte.

[...]

Ein wichtiger Aspekt sei die Auswirkung des Skimassentourismus auf die Westerntorkreuzung, sagte Thomas Schatz. „Das ist ein wirklich neuralgischer Punkt“, so der Linke-Fraktionschef. Er warnte davor, dass Touristen der Region den Rücken kehren, wenn sie stundenlang in der Friedrichstraße im Stau stünden. Stadtratspräsident Uwe-Friedrich Albrecht (CDU) forderte die Verwaltung auf, zum nächsten Ausschuss die Infrastruktur außerhalb Schierkes zu betrachten. „Wenn wir Schierke beleben, beeinflusst das auch das Drumherm“, so Albrecht.

[...]

[Admin: Quellenangabe hinzugefügt. Vollzitat in Teilzitat gekürzt]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 17, 2016, 12:48:47 Nachmittag
Nordtrasse für Schierke wieder Thema (volksstimme.de, 17.9.2016) (http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/verkehrsplanung-nordtrasse-fuer-schierke-wieder-thema)
Zitat
[...] die Auswirkung des Skimassentourismus [...]

Eine einzige Piste mit dem Gefälle, der Breite und ca. 4-fachen Länge der Braunlager Rathauswiese verursacht keinen Skimassentourismus. Dennoch werden mit üppigen Fördergeldern überdimensionierte Kapazitäten für Übernachtungs- und Tagesgäste geschaffen.

Auf Braunlager Seite sollte man jetzt ganz schnell wach werden. Ohne ausreichend dimensionierter Wintersportinfrastruktur auf Schierker Seite sollte es kein gemeinsames Skigebiet geben, sonst wird der Wurmberg mit Schierker Gästen überschwemmt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am September 18, 2016, 12:38:17 Nachmittag
re. Nordtrasse Schierke

...die spinnen! Es wird ein weiteres Luftschloss produziert (dazu auch noch Nordtrasse auf NP-Gelände) und schon jetzt ein Ausbau des Parkhauses vorgeschlagen. Sollen die doch erstmal anfangen, die Seilbahn bauen und dann schauen, wie sich das ganze entwickelt. Die Aktuelle Planung beinhaltet in der Koordination mit Brl bereits genug ungeklärte Aspekte.

Wenn die auf die reale Praxis nach Fertigstellung der Seilbahn dann jedoch erneut 20 Jahre für eine adäquate Reaktion brauchen, dann... (will ich hier derzeit nicht näher ausführen) 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am September 18, 2016, 12:48:24 Nachmittag
Jetzt bekommt auch Thale einen Ferienpark 72 Gebäude  Empfangshaus, Hotelzimmer, Shops sowie Freizeitanlagen
Downhill Strecken usw GZ LiVe 09.09.

Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Ferienpark 10,5 Millionen Euro kosten soll und mit 3,5 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt gefördert wird. Zu den Investoren gehört Pamela Groll.

Bevor die wieder einen Neubau starten, sollte man lieber in die schönen alten Hotels um den Park in Thale investieren, damit die nicht weiter verfallen und zum nächsten Heinrich-Heine-Dilemma werden. Mit Kreativität lassen sich auch in den alten Hotels moderne Ferienwohnungskonzepte integrieren. Die historische Substanz zwischen Thaler Bahnhof und Seilbahn ist einfach zu schön um den weiteren Verfall preisgegeben zu werden. Wenn das Land Fördergelder bereitstellt, dann bitte vorrangig dafür, statt für einen weiteren Ferienhauspark nach mutmaßlich 0815 Manier.
Davon hat es in D genug und der Erfolg ist 50/50 fraglich wie eine Studie im Aufrtag des Hochsauerlandes belegt, da dort ebenso zig solcher Projekte angefragt wurden.
http://www.sundern.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Aktuelles/HSK-Bericht_22-04-08.pdf
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am September 20, 2016, 04:09:29 Nachmittag
Mal etwas Positives vielleicht kommt die Baumschwebebahn ja doch GZ

GZ Goslar
BAD HARZBURG
20.09.2016
Wieder ist eine Weiche für die Baumschwebebahn gestellt

http://www.goslarsche.de/lokales/bad-harzburg_artikel,-Wieder-ist-eine-Weiche-fuer-die-Baumschwebebahn-gestellt-_arid,1246981.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am September 21, 2016, 11:08:14 Vormittag
Nun was von den Kollegen des NDR

Auch Kreistag stimmt für Schwebebahn im Harz

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Auch-Kreistag-stimmt-fuer-Schwebebahn-im-Harz,baumschwebebahn102.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 21, 2016, 11:55:05 Vormittag
Aus dem NDR Beitrag (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Auch-Kreistag-stimmt-fuer-Schwebebahn-im-Harz,baumschwebebahn102.html):
Zitat
[...]
Ihr Sprecher, Friedhart Knolle, greift die Pläne für eine Baumschwebebahn am Burgberg harsch an. "Das ist eine Teilzestörung eines geschlossenen Landschaftsschutzgebiets, wo sozusagen ein Loch hinein geplant wird für eine touristische Spaßanlage, die auch woanders entstehen könnte. Der bösartige Begriff dafür ist die 'Verballermannisierung'. Und dagegen wehren wir uns."
[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 21, 2016, 01:07:51 Nachmittag
Aus dem NDR Beitrag (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Auch-Kreistag-stimmt-fuer-Schwebebahn-im-Harz,baumschwebebahn102.html):
Zitat
[...]
Ihr Sprecher, Friedhart Knolle, greift die Pläne für eine Baumschwebebahn am Burgberg harsch an. "Das ist eine Teilzestörung eines geschlossenen Landschaftsschutzgebiets, wo sozusagen ein Loch hinein geplant wird für eine touristische Spaßanlage, die auch woanders entstehen könnte. Der bösartige Begriff dafür ist die 'Verballermannisierung'. Und dagegen wehren wir uns."
[...]

Der Herr Knolle kann bitte auch woanders hingehen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am September 21, 2016, 03:06:07 Nachmittag
Lasst uns Herrn Knolle per Crowdfunding einen Urlaub am Ballermann (https://www.youtube.com/watch?v=JzYlyMBeCP0) ermöglichen, damit er den Unterschied zu einer Baumschwebebahn kennen lernt ... das Argumentationsniveau empfinde ich aktuell als bedrückend.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am September 21, 2016, 08:21:27 Nachmittag
...aber bitte ohne Rückflugticktet!  ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 21, 2016, 08:49:52 Nachmittag
Das schlimme daran, manche leichtgläubige, dem Umweltschutz zugewandte Personen glauben ja solchen stark engagierten Persönlichkeiten, auch wenn sie sich in ihrem Eifer mit ihren Übertreibungen weit von der objektiven Wahrheit entfernen! [Admin: Formulierung leicht angepasst]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am September 22, 2016, 11:24:24 Vormittag
Das Heine Hotel ist Jetzt Geschichte in 4 Wochen ist alles Weg:       Schierke Volkstimme

http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/abriss-das-heine-liegt-in-truemmern
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am September 22, 2016, 06:19:29 Nachmittag
Bin heute 20 km auf den Brocken gewandert mit meinen Füchsen. Bin dann durch Schierke gelaufen. Der Ort hat Potential, und das Heine ist komplett weg. Nur bisschen Bauschutt noch da.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am September 30, 2016, 01:31:42 Nachmittag
Ich habe einen recht interessanten Bericht über Herrn Rataj gefunden, der unter anderem den Maltermeister Turm in Goslar betreibt und gemeinsam mit Frau Groll derzeit Geschäftsführer bei der Bocksbergseilbahn ist: http://www.meine-region.de/der-macher-vom-maltermeister-turm/

Unter anderem plant er nun erneut ein Hotel auf der Staumauer der Okertalsperre zu errichten:

Zitat
Mindestens ebenso spektakulär ist sein Plan, auf der Staumauer der Okertalsperre ein Hotel zu bauen. „Ein erster Anlauf scheiterte vor fünf Jahren an den Harzwasserwerken“, erzählt Rataj. Doch nun gebe es eine neue Chance. „Derzeit finden durch Vermittlung der Landesregierung neue Gespräche statt, um einen Kompromiss zu finden“, so der Unternehmer. Die Baupläne sind fertig. Gutachten liegen vor. Rataj plant ein dreigeschossiges Gebäude mit 100 Betten, das sich auf der Staumauer entlang erstrecken soll. „Das wäre ein spektakuläres Projekt für den Harz. Etwas Vergleichbares gibt es nirgends auf der Welt“, stellt er fest.

Was haltet ihr davon?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 30, 2016, 05:43:59 Nachmittag
Ich habe einen recht interessanten Bericht über Herrn Rataj gefunden, der unter anderem den Maltermeister Turm in Goslar betreibt und gemeinsam mit Frau Groll derzeit Geschäftsführer bei der Bocksbergseilbahn ist: http://www.meine-region.de/der-macher-vom-maltermeister-turm/

Unter anderem plant er nun erneut ein Hotel auf der Staumauer der Okertalsperre zu errichten:

Zitat
Mindestens ebenso spektakulär ist sein Plan, auf der Staumauer der Okertalsperre ein Hotel zu bauen. „Ein erster Anlauf scheiterte vor fünf Jahren an den Harzwasserwerken“, erzählt Rataj. Doch nun gebe es eine neue Chance. „Derzeit finden durch Vermittlung der Landesregierung neue Gespräche statt, um einen Kompromiss zu finden“, so der Unternehmer. Die Baupläne sind fertig. Gutachten liegen vor. Rataj plant ein dreigeschossiges Gebäude mit 100 Betten, das sich auf der Staumauer entlang erstrecken soll. „Das wäre ein spektakuläres Projekt für den Harz. Etwas Vergleichbares gibt es nirgends auf der Welt“, stellt er fest.

Was haltet ihr davon?

Ich glaube, dass es dafür keine Genehmigung geben wird. Die Staumauer ist zwar bestimmt stabil geplant und gebaut worden, für eine weitere Belastung durch Aufbauten wird es wohl kein ok geben. Zweiter Faktor ist der Trinkwasserschutz, es müssten ja Abwässer über/durch/neben der Staumauer entlang abgeleitet werden. Was wäre bei einem Rohrbruch!?
Ich glaube, dass ist wieder nur ein Hirngespinst.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am September 30, 2016, 06:40:55 Nachmittag
Dieses Projekt wurde doch vor 4 Monaten beerdigt, oder gibt es eine Neuauflage?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 02, 2016, 09:08:28 Nachmittag
Is this the world's greatest steam train? (telegraph.co.uk, 2.9.2016) (http://www.telegraph.co.uk/travel/rail-journeys/harz-railway-germany-most-beautiful-steam-train-in-the-world/)
Zitat
[...]
My 09.47 train this morning will take me along the Brockenbahn section of the line to the snowy peak of Brocken mountain – at 1,142 metres the highest in northern Germany. If the legends are to be believed, this will be one of the most thrilling steam rides on the planet.
[...]

Schade, das es bis heute noch nicht mit einer  West-Harz Anbindung geklappt hat... Bad-Harzburg -  Altenau - Braunlage  - Brocken wäre eine schöne Route.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Oktober 03, 2016, 01:05:24 Vormittag
Wir können von Glück reden, sollte jemals die Anbindung an Braunlage realisiert werden! Es wäre wünschenswert.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Oktober 05, 2016, 08:21:50 Nachmittag
Biathlon-Nachwuchs räumt ab
So erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr war der Biathlonnachwuchs des Niedersächischen Skiverbandes beim Nordcup in Willingen: Für die Harzer sprangen in der Gesamtwertung unter anderem ein Sieg und ein dritter Platz heraus, außerdem gab es fünf Tagessiege zu feiern. (Quelle GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Oktober 09, 2016, 02:08:22 Nachmittag
Wie aus der Lokalpresse zu entnehmen ist, scheint der Fortbestand des Skigebietes Ravensberg akut bedroht zu sein. Die Stadt Bad Sachsa - inbesonders der Bürgermeister, Dr. Axel Hartmann, und der Geschäftsführer der Städtischen Gesellschaften, Martin Völz, habe es laut Thomas Herdam, dem Vorsitzenden des WSV Bad Sachsa, versäumt einen Nachfolgebetreiber für die Liftanlage zu suchen. Sollte die Anlage in diesem Jahr nicht in Betrieb gehen, erlischt die Konzession. Ausserdem sei der Eindruck entstanden, sämtliche Bemühungen seitens Privatpersonen und einigen Ratsherren den Winterpsortbetrieb weiter anbieten zu können, würden im Rathaus und bei den Städtischen Gesellschaften torpediert.

[Admin: Zitat entfernt, da von hinter einer Paywall]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 09, 2016, 06:43:25 Nachmittag
Das sind besorgniserregende Nachrichten aus Bad Sachsa. Es wäre sehr schade, wenn uns der Ravensberg als Wintersportgebiet verloren gehen würde.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Oktober 10, 2016, 08:53:35 Vormittag
Die Situation besteht so nicht zum ersten Mal - das gab es auch schon vor ca. 15 Jahren. Damals fand sich dann ein neuer Betreiber im November, die Abfahrten wurden Anfang/Mitte Dezember gemäht, und in den Weihnachtsferien war Skibetrieb. Die Stadt Bad Sachsa sollte sich nun also ranhalten - ich drücke die Daumen. Für Harzer Verhältnisse ist der Ravensberg ein prima Skigebiet und hat guten Rückhalt in der Region.

Wurde das Getriebe des Ankerlifts auf dem Ravensberg eigentlich Ende 2015 tatsächlich repariert? Zuletzt lag nur die Foreninfo (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,320.msg13067.html#msg13067) vor, dass die Finanzierung gesichert sei.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Oktober 10, 2016, 06:29:58 Nachmittag
@harzwinter: Am 16.01.2016 lief der Schlepplift. Ich gehe davon aus, dass der Schaden repariert wurde. Ich hoffe, dass das Skigebiet weiterhin bestehen bleibt, da die Abfahrten wirklich schön sind.
Bericht vom 16.01.:
http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,315.120.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Oktober 10, 2016, 10:22:56 Nachmittag
Sehr gut - damit wäre das einfachste Argument gegen eine Neuverpachtung und für eine Stilllegung schon mal vom Tisch.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Oktober 11, 2016, 07:47:12 Vormittag
Ich war leider noch nie dort, hatte es mir jedoch für die bevorstehende Saison auf jeden Fall vorgenommen! Hoffentlich findet der Skibetrieb dann auch statt! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Oktober 11, 2016, 10:23:44 Vormittag
Den Hang hab ich im Sommer angeschaut, hat ordentlich Steigung. Bad Sachsa ist für mich noch Skineuland, ich würde gern diese Saisson dort Skifahren. Die Aussicht Richtung St. Andreasberg vom Ravensbergrestaurant ist wirklich Klasse. Die Anfahrt durch den Bergwald ist fast schon alpin. Posìtiv überraschend war auch die erstaunlich schnelle Anreise vom Norden über die Harzautobahn. Hoffentlich kommt Bad Sachsa kurzfristig zu einer praktikabelen Lösung.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Oktober 14, 2016, 08:49:20 Vormittag
Auf der Facebook Seite vom Harzkurier steht das zwei neue Betreiber für den Ravensberg gefunden wurden

Zitat:Auf dem Bad Sachsaer Ravensberg wird es - sofern Schnee fällt - auch in diesem Winter wieder alpinen Wintersport geben. Auf der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt informierte Bürgermeister Dr. Axel Hartmann über die beiden neuen Betreiber.
Facebook vor 18 Stunden
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Oktober 27, 2016, 07:27:42 Vormittag
Harzer Volksstimme 27.10.16 (http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/20161027/alpiner-wintersport-bode-soll-fuer-schneelanzen-bluten)

Zitat
Bode soll für Schneelanzen bluten
Wurmberg-Bahn will Wasserentnahme verdoppeln / BUND kritisiert Pläne / Staatsanwalt ermittelt

[...]

Braunlage/Schierke l Der Fakt ist alles andere als neu: Ohne künstliche Beschneiung wird das alpine Skivergnügen immer ungewisser. Deshalb haben die Verantwortlichen der Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG (WSG) parallel zur Pistenerweiterung am Hexenritt im Jahr 2012 auch eine umfangreiche Beschneiungsanlage in Betrieb genommen. Damit soll zwischen Dezember und März für etwa 90 Tage Schneesicherheit im Skigebiet „Wurmberg“ garantiert werden.

Das Wasser für diesen „technischen Schnee“ stammt letztlich vor allem aus der Warmen Bode. Die WSG darf mit behördlicher Genehmigung bis zu 66 000 Kubikmeter Wasser aus dem Fließgewässer abzweigen, um damit ihre Schneekanonen und -lanzen zu versorgen. Eine Menge, die allerdings nicht ausreicht, um die nötigen Kunstschneemengen zu produzieren. Deshalb strebt die WSG nun eine Verdoppelung dieser Menge an.

Tauwetter erschwert Kunstschnee-Produktion

Im aktuell laufenden Genehmigungsverfahren wird das Dilemma der Seilbahnbetreiber deutlich: Seit 2012/2013 habe sich gezeigt, dass die zur Verfügung stehende Wassermenge nicht für alle Wetterszenarien ausreiche, um die Zielvorgabe von 90 Tagen Schneesicherheit zu garantieren, heißt es.

[...]

Deshalb das Ansinnen der WSG, die maximale jährliche Entnahmemenge von bislang 66 000 Kubikmetern pro Jahr auf 130 000 Kubikmetern quasi zu verdoppeln. Der entsprechende Antrag liegt seit Sommer 2015 bei der zuständigen Genehmigungsbehörde in der Kreisverwaltung Goslar. Bislang ohne Ergebnis.

Womöglich auch, weil die Umwelt- und Naturschützer – allen voran der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) – dagegen Sturm laufen. Sie hätten Ende vorigen Jahres nach eigenen Angaben eher zufällig von den WSG-Plänen erfahren und befürchten massive Auswirkungen auf die Dynamik des Fließgewässers Warme Bode, so Friedhart Knolle vom BUND Westharz.

„Wir sehen hier große Gefahren, denn eine Verdoppelung der Wasserentnahmemenge wäre ein massiver Eingriff in ein besonders sensibles Gewässer“, so Knolle. „Wir hatten schon 2012 mit der letztlich genehmigten Entnahme von 66 000 Kubikmetern massive Probleme.“ Wenn diese Menge nun verdoppelt werden soll, rieche das nach Salamitaktik – erst ein Stück und dann noch ein weiteres.

Letztlich, so Knolle, werde die Bode mit dieser Wasserentnahme ein Stück ihrer natürliche Dynamik beraubt. „Ein solches Fließgewässer braucht eine Mindestwassermenge, aber auch Hochwassersituationen, die einen reinigenden Effekt haben und Sediment abführen.“ Dieses reinigende Moment mit hohen Pegelständen werde mit derartigen Wasserentnahmen geschwächt, so Knolle.

[...]

Die bislang genehmigten Entnahmemengen nun zu verdoppeln, ist nur ein Aspekt. Auch im benachbarten Schierke ist mit Blick auf das dort geplante Skigebiet Winterberg eine Beschneiung mit Wasser-entnahme aus der Kalten Bode geplant.

Andreas Meling, in der Stadtverwaltung Wernigerode zuständiger Mitarbeiter für die Entwicklung im Ortsteil Schierke, bestätigt derartige Pläne. Die genauen Entnahmemengen seien noch völlig offen. Im Moment würden die Pegel und Wasserlinien der Kalten Bode im Jahresverlauf an mehreren Messpunkten erfasst, um Basisdaten zu bekommen.

Ein Grundproblem, das die Verantwortlichen am Wurmberg mit einer höheren Entnahmemenge nun offenbar zu kompensieren versuchen, wollen die Schierker von Anfang an verhindern, lässt Meling durchblicken: „Unser geplanter Speichersee soll 75 000 Kubikmeter Wasser für 20 Hektar Abfahrtsfläche fassen.“ Vergleicht man dies mit dem Wurmberg – 42 000 Kubikmeter für rund 40 Pistenhektar – wird das Missverhältnis deutlich.
Auswirken auf Trinkwasser-Talsperre sind unklar

Ob die Wasserentnahme aus Kalter und Warmer Bode in Summe letztlich auch Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung in Sachsen-Anhalt haben könnte, bleibt derweil offen.

[...] Das müssten die zuständigen Wasserbehörden prüfen.

Apropos prüfen: Im Moment prüft auch die Staatsanwaltschaft in Braunlage genauer. Anlass ist die Strafanzeige eines Mannes, der den WSG-Verantwortlichen vorwirft, in der Vergangenheit „erheblich mehr“ als nur 66 000 Kubikmeter Wasser pro Jahre aus der Bode entnommen zu haben.
Gab es im Lauf der Warmen Bode Manipulationen?

Dies, so der Vorwurf, sei mithilfe einer Manipulation am Lauf der Warmen Bode ermöglicht worden. Man habe die Bode oberhalb des Abschlagbauwerks (Tiroler Wehr) zunächst angestaut und dann mittels Zerstören dieses Damms eine künstliche Flutwelle erzeugt, um Wasser ins Pumpwerk abzuleiten.

„Uns liegt diese Anzeige seit April vor, die Ermittlungen der Polizei laufen noch“, so die Braunschweiger Oberstaatsanwältin Birgit Seel.

Was WSG-Geschäftsführer Dirk Nüsse zu diesem Vorwurf sagt, bleibt derweil offen. Nüsse war am Mittwoch für eine Stellungnahme trotz mehrfacher Versuche nicht erreichbar.

Der WSG-Chef soll in den nächsten Wochen zumindest Klarheit über seinen vor knapp anderthalb Jahren gestellten Antrag zur Verdoppelung der Wasserentnahmemenge bekommen. „Aktuell läuft die Auswertung der Stellungnahmen. Wir rechnen Mitte November mit einem Ergebnis, das wir vor einem Bescheid zunächst mit dem Antragsteller besprechen werden“, kündigt Maximilian Strache, Sprecher der Kreisverwaltung Goslar, an.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Oktober 27, 2016, 09:34:03 Vormittag
Unglaublich, die Ökos versuchen aber auch alles, um der WSB an's Bein zu pinkeln! Ich könnte an die Decke gehen! 😡 Als ob es im Harz zu wenig Wasser gäbe...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Oktober 27, 2016, 10:48:32 Vormittag
Es ist schon erstaunlich, dass jeder Baum und jedes Gewässer 'besonders sensibel' ist und auf gar keinen Fall verändert werden darf. Ich denke, dass die bisherige Entnahmemenge von vorn herein zu gering war und man vermutlich einfach nur der Konfrontation mit BUND & Co. im Vorfeld des Ausbaus aus dem Weg gehen wollte — es ist ja bekannt, wie unangenehm die werden können — und mit Argumenten braucht man ihnen ohnehin nicht zu kommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Oktober 27, 2016, 11:35:19 Vormittag
Es ist schon erstaunlich, dass jeder Baum und jedes Gewässer 'besonders sensibel' ist und auf gar keinen Fall verändert werden darf. [...]

... gerade an der Wasserentnahmestelle bauen die Kinder der Feriengäste unseres Hauses häufiger Dämme mit den Steinen.

Das nächste mal wenn ich dort Kinder spielen sehe, rufe ich lieber gleich die Polizei.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Oktober 27, 2016, 11:43:14 Vormittag
Es ist schon erstaunlich, dass jeder Baum und jedes Gewässer 'besonders sensibel' ist und auf gar keinen Fall verändert werden darf. [...]

... gerade an der Wasserentnahmestelle bauen die Kinder der Feriengäste unseres Hauses häufiger Dämme mit den Steinen.

Das nächste mal wenn ich dort Kinder spielen sehe, rufe ich lieber gleich die Polizei.

Vielleicht wollen die Kinder auch einfach nur mit anpacken, damit die Skisaison möglichst früh beginnen kann! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am November 22, 2016, 04:06:55 Nachmittag
Morgen in der GZ:

„Bahn frei“ künftig auch unter Flutlicht

Zusammenfassung:

Thomas Rust ist nun auch offiziell der neue Betreiber der Lifte am im Ski-Centrum Am Brand sowie im Hasental (für 5 Jahre von der BTG gepachtet).
Rust: „Ich will an die Stützen des Rodelliftes im Hasental Flutlicht-Lampen anbringen lassen“ und die Sichtbarkeit der Piste für die Mitarbeiter verbessern und deshalb Kontrollhütten versetzen.

- die Anlage muss noch durch den TÜV, deswegen sind noch keine Anker gesetzt. Das kommt in den nächsten Tagen.
„Wenn es dann schneit und genug liegen bleibt, fangen wir auch an“
- eine Vollbeschneiung wird es nicht geben
-Preise leicht erhöht
Tageskarte 22 Euro
Einzelfahrt 1,50
Zehnerkarte 10
Halbtageskarte 13
Flutlichtkarte (Mi, Fr, Sa 19-21 Uhr am Brand) 10 Euro

Gruß

Dirk
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am November 23, 2016, 02:19:04 Nachmittag
Der aktuelle 'Globetrotter' Katalog widmet dem Harz ein paar Seiten: Wanderung mit Schneeschuhen zum Brocken. Auf einem Bild siehts aus als ob die pöhsen Purchen die Wanderwege verlassen haben! Der Herr lasse Feuer und Schwefel auf sie herabregnen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am November 23, 2016, 02:59:24 Nachmittag
Tatsächlich - guckst Du hier (https://www.globetrotter.de/assets/download/13_novosales/4044__GM4_Magazin_doppel.pdf) - "Winter wie früher", S. 50-56. Da läuft der pöhse Purche in der Tat nicht auf dem Weg. Sicherlich wird der Autor des Artikels nun eine Zahlungsaufforderung des NP Harz wegen Begehens einer Ordnungswidrigkeit erhalten ...  :)

Den Text hätte übrigens selbst ein Schneekanonenhersteller nicht euphorischer gestalten können - zu schön:

Zitat
[...] Oder gibt es vielleicht sogar in Norddeutschland einen Ort, wo man noch echte Winter erleben kann? Gibt es! Denn ein kleines Mittelgebirge, ganz in der Nähe des geografischen Mittelpunkts der Republik, widersetzt sich den immer wärmer werdenden Wintern: der Harz. [...] Im Harz bestimmen in der kalten Jahreszeit Schnee, Eis und Kälte das Gesamtbild. [...]

Toll - das hab' ich gar nicht gewusst!! Ob es zwischen dem überaus positiven Gesamteindruck des Autors und dem Fehlen des Wortes "Nationalpark" im Artikel wohl einen Zusammenhang gibt ... ?  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am November 23, 2016, 05:12:31 Nachmittag
Ob es daran liegen mag?

Zitat
Einkaufen: In Torfhaus befindet
sich auf 800 Metern über dem
Meeresspiegel die kleinste und
gleichzeitig höchstgelegene
Globetrotter-Filiale (Alte Torfhaus
Straße 1, 38667 Torfhaus). Dort
gibt es neben OutdoorBekleidung,
Rucksäcken,
Wanderschuhen und Messern
auch Bücher und Landkarten
über den Harzer Hexenstieg
und den Harz allegemein.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am November 23, 2016, 05:22:07 Nachmittag
Egal, es ist positive Promotion - mit beachtlicher Reichweite.
Angesichts Herrn Knolles Dauerpräsenz genau das Richtige. Wenn ich's recht bedenke taucht er meist nur in Regionalmedien auf.

So gesehen ist der Artikel ein gesundes und willkommenes Gegengewicht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am November 23, 2016, 07:33:08 Nachmittag
Da merkt man, wie lange im vorraus der Katalog angelegt ist. Die Filiale hat Globetrotter aufgrund des extremen Erfolges an die Glücksburg Consulting abgetreten und sich selbst rausgezogen.
Die Ladenfläche ist um 50% reduziert worden und es gibt nur noch Sportreste und "harztypische" Lebensmittel und Kinkerlitzchen zu kaufen... Mal sehen, wie lange Globetrotter den Namen dafür noch hergeben.
Ursprünglich war dort oben noch ein Schulungs- und Eventzentrum von Globetrotter geplant, das wegrationalisiert wurde...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am November 23, 2016, 08:14:57 Nachmittag
Da merkt man, wie lange im vorraus der Katalog angelegt ist. Die Filiale hat Globetrotter aufgrund des extremen Erfolges an die Glücksburg Consulting abgetreten und sich selbst rausgezogen.
Die Ladenfläche ist um 50% reduziert worden und es gibt nur noch Sportreste und "harztypische" Lebensmittel und Kinkerlitzchen zu kaufen... Mal sehen, wie lange Globetrotter den Namen dafür noch hergeben.
Ursprünglich war dort oben noch ein Schulungs- und Eventzentrum von Globetrotter geplant, das wegrationalisiert wurde...

Wie lange ist das schon so? War da zuletzt im Februar 2015 drin...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am November 23, 2016, 08:32:06 Nachmittag
ca. 6 Monate
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am November 26, 2016, 02:08:39 Nachmittag
Der Wurmberg hat es nun auch geschafft, in der Zeitschrift "DSV aktiv - Ski&Sportmagazin (gleichzeitig Mitgliederzeitschrift des Deutschen Skiverbandes) Ausgabe 06/2016 erwähnt zu werden. Als Nr. 5 in einem Artikel mit der Überschrift: "Ganz Gross-Die Kleinen, 10 Mikro-Skigebiete in Deutschland" auf S. 87 der Print-Ausgabe. Kein Online-Link.

Zitat
5Wurmberg
Braunlage/Niedersachsen
Der Wurmberg ist mit seinen 971 Metern der höchste Berg Niedersachsens. Die öer-
Gondeln der 2001 komplett erneuerten Wurmbergseilbahn führen aus Braunlage in
2 Sektionen auf den Gipfel. Vom Hexenritt aus zielt seit Dezember 2013 eine 4er -Ses-
selhahn, der Hexenexpress. ebenfalls auf den Gipfel. 1 Schlepplift und 2 Tellerlifte
komplettieren das Angebot mit insgesamt II Kilometer Pisten. Highlight: Die längs-
te Abfahrt ist knapp 3 Kilometer lang. was bei 406 Metern Höhenunterschied zwi-
schen Tal- und Bergstation durchaus beachtlich ist. So hat das Skifahren am Wurm-
berg auch eine lange Tradition. Seit 1963 wedelt man hier zu Tal. Eingekehrt wird
auf dem Gipfel in der Wurmberg-Alrn, wo früher eine imposante Sprungschanze in
den Himmel ragte. Bei gutem Wetter hat man von der Sonnenterrasse aus einen
wunderbaren Blick auf den benachbarten Brocken in Sachsen-Anhalt. Anspruchs-
voller verbringt man seine Pause im Rodelhaus an der Mittelstation. wo der Wirt
auf biologische Vielfalt und Slow Food setzt. Serviert werden u. a. mit Gemüse be-
legte und mit Mandelmus überbackene Brotfladen oder Fleischkäse vom Wild-
schwein mit Bratkartoffeln und Spiegelei.
wwwwurmberg-seilbahn.de
WOW-FAKTOR
•   Tageskarte 31.00 {für Erwachsene (16.00 {für Kinder). Familienkarte 53.00 {.
Kinder bis 5 Jahre frei
•   Sachen gibt's: Almdöner auf der Gipfelhütte (Gebratener Leberkäse und
Kraut-Gurken-Salat im Fladeribrot mit Honigsenfsauce für 8.50 {)
•   Rekordschneehöhe am Gipfel. gemessen im Jahr 1970: 3 Meter!
•   Miteiner durchschnittlichen Jahrestemperatur von 3.90C entspricht das Klima
auf dem Wurmberg dem eines 1600 Meter hohen Bergs in den Alpen
•   Durchschnittlich liegt - ähnlich wie am Brocken - an 120 Tagen im Jahr
Schnee auf dem Wurmberg

Immerhin....  :)  Allerdings noch getopt durch Winterberg, dem man im gleichen Magazin einen bebilderten 5-seitigen, eigenen Artikel gegönnt hat.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am November 26, 2016, 10:17:52 Nachmittag
Zitat
[...] So hat das Skifahren am Wurmberg auch eine lange Tradition. Seit 1963 wedelt man hier zu Tal. [...]

Seit 1963 werden die Skifahrer am Wurmberg mit einer Aufstiegshilfe verwöhnt. Ins Tal wedelt man am Wurmberg schon sehr viel länger - das sollte der DSV eigentlich wissen (z.B. die Deutschen Meisterschaften des DSV fand 1909 in Braunlage statt).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am November 26, 2016, 10:27:22 Nachmittag
Zitat
[...] So hat das Skifahren am Wurmberg auch eine lange Tradition. Seit 1963 wedelt man hier zu Tal. [...]

Seit 1963 werden die Skifahrer am Wurmberg mit einer Aufstiegshilfe verwöhnt. Ins Tal wedelt man am Wurmberg schon sehr viel länger - das sollte der DSV eigentlich wissen (z.B. die Deutschen Meisterschaften des DSV fand 1909 in Braunlage statt).

Historischer Grund und Boden, auf dem wir dort zu Tal gleiten. 😎
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am November 27, 2016, 10:30:47 Vormittag
Allein aus historischen Gründen sollte es am Wurmberg möglich sein, dass das Skigebiet sich in Zukunft noch etwas ausbreiten darf! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am November 27, 2016, 11:12:23 Vormittag
Allein aus historischen Gründen sollte es am Wurmberg möglich sein, dass das Skigebiet sich in Zukunft noch etwas ausbreiten darf! ;)

Ich wollte es auch schon schreiben!
😂😂😂
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am November 27, 2016, 12:41:31 Nachmittag
Allein aus historischen Gründen sollte es am Wurmberg möglich sein, dass das Skigebiet sich in Zukunft noch etwas ausbreiten darf! ;)

Aus diesem kulturhistorischem Vermächtnis besteht geradezu eine Pflicht das Skigebiet weiter auszubreiten.  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Doppelmayr am November 27, 2016, 04:32:30 Nachmittag
Stichwort Westhang. Gerade jetzt mit der genehmigten Erhöhung der Wasseentnahme müsste man diesen doch wieder ins Gespräch bringen. Auch um dem zu erwartenden zukünftigen Besucheransturm aus Schierker Seite gerecht zu werden
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am November 27, 2016, 05:39:45 Nachmittag
Erst einmal wäre die Beschneiung der oberen Großen Wurmbergabfahrt wichtig, damit Übernachtungsgäste mit ihren Kindern zur Skischule kommen bzw. Anfänger den Schlepplift erreichen können, ohne das Auto bewegen zu müssen. Damit hätte man wahrscheinlich eine signifikante Menge an Parkplätzen am Hexenritt für Tagesgäste frei gemacht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nils am November 27, 2016, 07:26:50 Nachmittag
Erst mal "Hallo", ich bin der neue :)

Wie groß/breit sind eigentlich die obere große Wurmbergabfahrt und die Talabfahrt? Vom Lift sieht das eher wie ein schmaler weg aus...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am November 27, 2016, 07:37:41 Nachmittag
Herzlich Willkommen Nils in unserem online Stammtisch für Schneeverrückte  ;)
In der Tat ist die Breite beider Pisten nicht breit. Es sind auch mehr oder wenig halbe Pisten. Je nachdem schätze ich die Breite zwischen 5-10 Metern. Mir gefällt die obere grosse Wurmbergabfahrt ganz gut wegen dem Blick. Vom Loipenhaus bis zum Hexenritt eher flach und schmal aber mal laufen lassen und die Landschaft und Blick geniessen ists gabz nett. Das ist aber sicherlich geschmackssache..
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am November 27, 2016, 07:42:45 Nachmittag
Herzlich Willkommen Nils in unserem online Stammtisch für Schneeverrückte  ;)
In der Tat ist die Breite beider Pisten nicht breit. Es sind auch mehr oder wenig halbe Pisten. Je nachdem schätze ich die Breite zwischen 5-10 Metern. Mir gefällt die obere grosse Wurmbergabfahrt ganz gut wegen dem Blick. Vom Loipenhaus bis zum Hexenritt eher flach und schmal aber mal laufen lassen und die Landschaft und Blick geniessen ists gabz nett. Das ist aber sicherlich geschmackssache..

Nach dem Schanzenauslauf ist es eigentlich ja nur noch ein Ziehweg bis zum Ausstieg des Schleppers am Hexenritt. Persönlich finde ich den Weg ätzend und fahre da eigentlich nur, um vom Nordhang wieder zum Hexenritt zu kommen. Wobei der obere Teil, vom Nordhang bis zum Schanzenauslauf ganz nett ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nils am November 27, 2016, 07:44:12 Nachmittag
OK, danke...also für Snowboarder eher ungeeignet :)
Merke gerade das ich Offtopic bin, sorry  :(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am November 27, 2016, 08:03:56 Nachmittag
OK, danke...also für Snowboarder eher ungeeignet :)
Merke gerade das ich Offtopic bin, sorry  :(

Willkommen auch von mir!

Ja, für Snowboarder ist die Piste tatsächlich eher ungeeignet, vor allem wenn wenig Schnee liegt, sie vereist ist und / oder viel los ist am Wurmberg. Ich selber fahre sie auch eher ungern — nur ab und zu mal, wenn genügend Naturschnee liegt und mal etwas Abwechslung angesagt ist! :)

Die Talabfahrten sehen ähnlich aus, sind aber m.M.n. zumindest stellenweise etwas interessanter und auch steiler. Allzu häufig würde ich sie zwar auch nicht nehmen, aber zum Ende des Tages ist sie immer ganz nett, weil die komplette Abfahrt von oben dann noch einmal recht lang ist!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am November 27, 2016, 08:15:17 Nachmittag
@Nils Auch vom mir Herzlich Willkommen im Forum!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am November 28, 2016, 07:27:37 Vormittag
Die Abfahrt kannst du dir in diesem Video ab 02:30 ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=BjLaDsuipZQ
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am November 28, 2016, 09:19:41 Vormittag
Gute Idee Ray, darauf bin ich nciht gekommen. Hier gleich noch eines von mir^^. Die große Wurmebrgrunde. Allerdings auf Skiern :-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am November 28, 2016, 03:18:26 Nachmittag
In Torfhaus geht das gute Konzept ja super auf und die Erweiterung  wird auch vom Land Bund EU kräftig gefördert

http://live.goslarsche.de/post/view/583c22e4c4d6122706321cee
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am November 28, 2016, 03:39:34 Nachmittag
Ich hab mir gestern grad nochmal die Anlage und die Häuser angesehen. Schon echt toll was da oben entstanden ist. Abgesehen von der Gemütlichkeit der Häuser, wäre es mir da zu laut und zu touristisch....Aber das ist ja so gewollt und die Fläche gibt ja nun nicht mehr her.

Jede Investition ist gut für den Imagewandel im Harz
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am November 28, 2016, 03:41:05 Nachmittag
Geld zieht Geld an, von mir gibt es dafür auch ein +1
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am November 30, 2016, 10:43:47 Vormittag
Nun wollen auch die linken die Wasserentnahme prüfen


http://www.goslarsche.de/lokales/region_artikel,-Linke-will-Wasserentnahme-ueberpruefen-lassen-_arid,1262532.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am November 30, 2016, 10:46:39 Vormittag
und noch ein Artikel

http://regionalgoslar.de/linke-befuerchten-niedrigwasser-bei-hoeherer-wasserentnahme/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am November 30, 2016, 11:30:01 Vormittag
Die Stellungnahme der Linken im Wortlaut ist sehr interessant:

Die Linke ist also der Meinung, dass Beschneiungsanlagen im Harz kontraproduktiv sind und Frau de Jong prophezeit, dass die wirtschaftlichen Kosten in 10 Jahren so hoch sind, dass sich die künstliche Beschneiung nicht mehr lohnt.

Alles klar, schön die Meinung von der Linken und Frau de Jong zu kennen — die WSB und deren Eigentümer scheint da anderer Meinung zu sein und hat sich deshalb dazu entschlossen in das Skigebiet zu investieren. So hat eben jeder eine andere Meinung, mit dem Unterschied, dass die WSB bereit war für ihre Ansicht ein finanzielles Risiko einzugehen.

Die Förderung des Projekts nun zu kritisieren finde ich ehrlich gesagt ziemlich frech, denn auch der geforderte Sommertourismus am Wurmberg (Stichwort Bergerlebniswelt, Mountainbikepark, etc.) hat von der Investition durchaus profitiert. Davon abgesehen möchte ich gar nicht wissen, wie viel Geld jedes Jahr verbrannt wird, um es Fischarten wie der allseits beliebten Groppe möglichst bequem zu machen. ;)

Es hört sich ehrlich gesagt stark nach Rundumschlag an: Wintersport wirtschaftlich nicht sinnvoll, Fördergelder für den Bau rausgeschmissenes Geld, akut gefährdetes Ökosystem mit bedrohter Tierart, übermäßige Lärmemission und zu hoher Energieverbrauch und — man höre und staune — Lichtverschmutzung durch beleuchtete Pisten, die es bis heute noch gar nicht gibt und von denen man schon lange nichts mehr gehört hat.

Fehlen nur noch Begriffe wie 'Ballermanntourismus' und 'Gigantonomie' und man könnte meinen F. Knolle hat eine neue Stelle als Pressesprecher gefunden! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Doppelmayr am November 30, 2016, 01:16:58 Nachmittag
@ Max: Und nicht zu vergessen, den von FK vielzitierten "sehr schnell abgebrannten Leuchtturm"! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am November 30, 2016, 01:30:03 Nachmittag
Die Stellungnahme der Linken im Wortlaut ist sehr interessant:

Die Linke ist also der Meinung, dass Beschneiungsanlagen im Harz kontraproduktiv sind und Frau de Jong prophezeit, dass die wirtschaftlichen Kosten in 10 Jahren so hoch sind, dass sich die künstliche Beschneiung nicht mehr lohnt.

Alles klar, schön die Meinung von der Linken und Frau de Jong zu kennen — die WSB und deren Eigentümer scheint da anderer Meinung zu sein und hat sich deshalb dazu entschlossen in das Skigebiet zu investieren. So hat eben jeder eine andere Meinung, mit dem Unterschied, dass die WSB bereit war für ihre Ansicht ein finanzielles Risiko einzugehen.

Die Förderung des Projekts nun zu kritisieren finde ich ehrlich gesagt ziemlich frech, denn auch der geforderte Sommertourismus am Wurmberg (Stichwort Bergerlebniswelt, Mountainbikepark, etc.) hat von der Investition durchaus profitiert. Davon abgesehen möchte ich gar nicht wissen, wie viel Geld jedes Jahr verbrannt wird, um es Fischarten wie der allseits beliebten Groppe möglichst bequem zu machen. ;)

Es hört sich ehrlich gesagt stark nach Rundumschlag an: Wintersport wirtschaftlich nicht sinnvoll, Fördergelder für den Bau rausgeschmissenes Geld, akut gefährdetes Ökosystem mit bedrohter Tierart, übermäßige Lärmemission und zu hoher Energieverbrauch und — man höre und staune — Lichtverschmutzung durch beleuchtete Pisten, die es bis heute noch gar nicht gibt und von denen man schon lange nichts mehr gehört hat.

Fehlen nur noch Begriffe wie 'Ballermanntourismus' und 'Gigantonomie' und man könnte meinen F. Knolle hat eine neue Stelle als Pressesprecher gefunden! ;D

Die können auch keine Ruhe geben! 😡 Es ist doch nun alles entschieden, was wollen diese "wir sind dagegen "-Knalltüten noch?!
Kostet nur wieder Steuergelder! Abschaffen diese beiden politischen Lager! Wer die wählt, ist eh nicht ganz richtig im Kopf!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Snowmen am November 30, 2016, 02:05:18 Nachmittag
Bericht vom NDR...

der Harz wartet auf den ersten Schnee.

( mit Kurzbericht vom MSB )

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Harzer-warten-auf-Schnee,hallonds36176.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Dezember 01, 2016, 09:13:32 Vormittag
Gestern gab es auch auf Antenne Niedersachsen eine Meldung, dass im Harz beschneit wird. Den Anfang hab ich nicht mitbekommen, aber der MSB wurde namentlich erwähnt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Dezember 03, 2016, 11:36:22 Nachmittag
Guter Saisonstart für Harzer Biathleten, GZ-Live berichtet:

Peiffer ganz stark
Gegen den übermächtigen Martin Fourcade hatte Arnd Peiffer keine Chance. Aber dank eines fehlerfreien Schießens und einer guten Laufzeit sicherte sich der 29-Jährige im Biathlon-Sprint von Östersund Rang drei.
«Ich bin sehr zufrieden und besonders glücklich über mein fehlerfreies Schießen», sagte der frühere Sprint-Weltmeister, der im Vorjahr Zweiter geworden war. Für einen Angriff auf die Spitze reichte es aber nicht, da der fünfmalige Weltcupgesamtsieger Martin Fourcade schon zu Saisonbeginn in einer eigenen Liga fährt. «Er ist schon wieder in einer überragenden Verfassung und nur schwer zu schlagen», sagte Peiffer.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Dezember 04, 2016, 12:45:27 Vormittag
Hier ein aktueller Bericht vom Wurmberg.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Harz-Vorbereitungen-fuer-Winter,dasx9144.html (https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Harz-Vorbereitungen-fuer-Winter,dasx9144.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nils am Dezember 04, 2016, 08:32:12 Vormittag
sieht doch vielversprechend aus :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Dezember 05, 2016, 02:41:12 Nachmittag
Guten Artikel in ganz kurz:

Schneisee leer
"Wenn alles gut geht, können wir wohl zum vierten Advent in die Saison starten"
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Dezember 11, 2016, 10:38:01 Vormittag
Artikel über Strukturprobleme im Harz. Leider hinter Bezahlschranke:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/zorge-im-harz-deutschland-altert-ein-dorf-kaempft-ums-ueberleben-a-1120656.html#ref=rss
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am Dezember 11, 2016, 01:34:59 Nachmittag
Der kleine Film dazu sagt alles ein eigentlich schöner Ort stirbt aus keine Perspektive für Junge Leute wie soll man das aufhalten?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Dezember 11, 2016, 02:02:46 Nachmittag
Da kommt halt wieder das Problem zu Tage, dass alles was Tourismus und Arbeitsplätze bringen würde (durch den Bau von touristischen "Attraktionen" z.B.), durch Umweltverbände blockiert wird! (siehe Schierke, Bad Harzburg, Braunlage, ...)
Wer möchte denn in einem Ort wohnen, wo es zwar schön und ruhig ist und auch tolle Natur, man aber zur nächsten Arbeitsstelle 100 km fahren muss?! Das ganze zieht sich ja weiter... wo keine Jobs, da auch kaum Infrastruktur (Ärzte, Bäcker, Supermarkt....)
Wir sehen es doch am Beispiel des Baumwipfelpfads, der läuft!
Man muss einfach von dieser starren Haltung der Ökos weg! Es muss möglich sein, auch Gebiete im Nationalpark für den Tourismus baulich nutzen zu können! (Westhang Braunlage, Skianbindung Schierke, Seilrutsche Bad Harzburg)
Es können ja dafür auch Ausgleichflächen geschaffen werden.
Nur mit Wanderern kann man kein Geld verdienen und somit werden auch weiter die kleinen Orte im Harz verfallen. 😕
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Dezember 11, 2016, 03:05:58 Nachmittag
Artikel über Strukturprobleme im Harz. Leider hinter Bezahlschranke:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/zorge-im-harz-deutschland-altert-ein-dorf-kaempft-ums-ueberleben-a-1120656.html#ref=rss

Das sind ja erschreckende Bilder: da fällt es wirklich schwer, an eine Kehrtwende zu glauben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 11, 2016, 05:51:40 Nachmittag
Erschreckend und traurig zugleich, aber da sich alles mehr und mehr auf die Ballungsgebiete konzentriert, lässt sich die Entwicklung vermutlich auch nicht mehr aufhalten. Ich persönlich verstehe nicht, warum es so viele Menschen freiwillig in die Großstadt zieht (Arbeitsplatzsituation mal ausgenommen, aber nicht alle ziehen allein deshalb weg). Dabei könnte es in Orten wie bspw. Zorge doch wirklich schön sein — wenn es denn nur Arbeit in der Nähe geben würde, was in einer Gegend wie dem Harz größtenteils aber nur durch Tourismus möglich wäre.

Ein Teufelskreis, aber Angebote wie das von Harzdrenalin, der Baumwipfelpfad usw. zeigen doch, dass es durchaus möglich ist ganz neue, feste Arbeitsplätze zu schaffen. Schade, dass es nicht möglich ist, dass betroffene Gemeinden im Harz über ihr eigenes Schicksal bestimmen können — wenn der Nationalparktourismus eben nicht zum Leben ausreicht, dann sollte man den Menschen dort doch zumindest die Chance geben andere Möglichkeiten auszuprobieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Sommerski am Dezember 12, 2016, 04:32:45 Nachmittag
https://www.youtube.com/watch?v=NYPVqxui6cM
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Dezember 12, 2016, 07:11:53 Nachmittag
https://www.youtube.com/watch?v=NYPVqxui6cM

So ein 💩, "gründlich vorbereitet!" Da hatte die ja nun genug Zeit für!
Meine Meinung: keine Anbindung an den Wurmberg, ohne Vollausbau der Pisten auf Schierker Seite!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 12, 2016, 09:51:49 Nachmittag
So ein 💩, "gründlich vorbereitet!" Da hatte die ja nun genug Zeit für!

Naja, das beste ist noch, dass Sie mit Bildern des Wurmbergs (Wassererlebniswelt) für ihr Projekt werben, aber steif und fest behaupten sie würden kein Konkurrenzangebot aufbauen.

Zitat von: Nordharzer
Meine Meinung: keine Anbindung an den Wurmberg, ohne Vollausbau der Pisten auf Schierker Seite!

Meine Meinung: keine Anbindung an den Wurmberg, ohne dass sie das Heinrich Heine wiederaufgebaut haben!  ;)

Außerdem sollen sie aufhören, solche Videos zu machen, wo sie mir stolz zeigen, wie sie mit meinen hart erarbeiteten Steuergeldern herumsauen. Andere machen das zwar auch nicht besser, die prahlen aber nicht so sehr damit herum, dass sie zu 90% von der Stütze anderer leben. Ein Danke habe ich auch noch nicht gehört.  >:(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Dezember 12, 2016, 10:08:55 Nachmittag
Die wissen doch im Osten schon nicht mehr, wohin mit dem Geld, deshalb wird das doch so verpulvert!
Es wird dringend Zeit, den Soli abzuschaffen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 12, 2016, 10:28:46 Nachmittag
Die wissen doch im Osten schon nicht mehr, wohin mit dem Geld, deshalb wird das doch so verpulvert!

Das "Verpulvern" hat für den Fördergeldnehmer Vorteile, daher wird es gemacht, unabhängig ob Nord oder Süd. Das wie die Geissens überall das Preisschild vorlesen und zu betonen, das haben andere bezahlt, empfinde ich als extrem unangenehm.

Zitat von: Nordharzer
Es wird dringend Zeit, den Soli abzuschaffen!

Träum weiter... abgesehen davon sind das EU-Fördergelder und nach dem Brexit gilt Sachsen-Anhalt wahrscheinlich nicht mehr als bedürftig.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 13, 2016, 09:02:50 Vormittag
Die lokale Presse berichtet vom Candle-Light-Shopping am vergangenen Samstag. Die Resonanz sei größer als erwartet gewesen. Da ich auch da war, kann ich bestätigen, dass es trotz Nieselregens eine wirklich nette Atmosphäre war. Sämtliche Geschäfte und Gaststätten der Innenstadt hatten sich weihnachtlich geschmückt und waren geöffnet. Bei Puppe's war zudem ein DJ aktiv. Die Kirche wurde von Lichtkünstlern beleuchtet und eine Sängerin auf der Eingangstreppe der Kirche sorgte für den musikalischen Rahmen.

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Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 13, 2016, 09:30:56 Vormittag
Ich war am Wochenende zwar leider anderweitig unterwegs und konnte mir kein eigenes Bild machen, finde die Arbeit vom Ideenwerk 971 aber klasse bisher.

Sicherlich eine Bereicherung für den Ort — so viel Einsatz hat auf jeden Fall Lob verdient!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 13, 2016, 09:56:40 Vormittag
Ich fand es auch klasse. Schon ab 15/16 Uhr hab ivh vom Balkon schöne Musik gehört und hab mich dann nach einem sehr gutem Gänseessen im Forsthaus (sehr zu empfehlen) in die Stadt gemacht. Es gab dort dann eine Liveband, Glühwein und die Atmosphäre war nett. Die Baumanstrahlung von "Jasper's" sah toll aus und so blöd es klingt, hatte der leichte Nieselregen einen tollen Effekt und die Stimmung war irgendwie schöner noch.
Fürs nächste Jahr müssten sie noch eine Bühne oder Attraktion in der Nähe von Grimbarths schaffen damit man so durch den Ort gelenkt wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Dezember 13, 2016, 12:26:59 Nachmittag
Sehr schön! Und nächstes Jahr bei jedem Schritt: [wunschzeit]"knirsch...knirsch...knirsch" [/wunschzeit]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 15, 2016, 10:41:12 Vormittag
Die Polizeistation in Braunlage soll ja nur noch tagsüber besetzt sein.  >:( Es gibt eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der 24h Besetzung. Jeder der in nächster Zeit in Braunlage ist oder einen Scanner hat, bitte unterschreibt!!! Dies kann in Gaststätten und Hotels erfolgen. Und damit meinte ich nicht nur alle die eine FeWo besitzen, denn die Sicherheit sollte allen 24h in Brl gegeben sein. In der heutigen Zeit der Buchungsportale mit einer detaillierten Auflistung der  Inneneinrichtung sowie wunderbaren Fotos, kann es Verbrechern nicht so einfach gemacht werden!!! Hinzukommt der genaue öffentliche Buchungskalender - ein Kinderspiel hier Wohnungen nachts leer zu räumen. Die Transparenz ist halt nicht immer förderlich...Und wer fährt schon gerne dorthin wo es eine vermehrte Kriminalität und Einbrüche gibt....???
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 15, 2016, 11:08:37 Vormittag
[...] Es gibt eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der 24h Besetzung. Jeder der in nächster Zeit in Braunlage ist oder einen Scanner hat, bitte unterschreibt!!! [...]

Schon geschehen.

Zitat von: snowie
[...] In der heutigen Zeit der Buchungsportale mit einer detaillierten Auflistung der  Inneneinrichtung sowie wunderbaren Fotos, kann es Verbrechern nicht so einfach gemacht werden!!! Hinzukommt der genaue öffentliche Buchungskalender - ein Kinderspiel hier Wohnungen nachts leer zu räumen. [...]

Leere Ferienwohnungen sind für Einbrecher wenig attraktiv, da dort nichts zu holen ist (der Fernseher als teuerstes Elektrospielzeug in der Wohnung hat kurz nach dem Kauf eh nur Schrottwert).

Gerade für Braunlage ist aber der nächtliche Vandalismus und Fahrraddiebstahl (MTBs der Gäste für Tausende Euros) sehr viel relevanter.

Wie es schon auf dem Unterschriftenzettel steht: Gerade erholt sich Braunlage und dann kommt sowas...  >:(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 15, 2016, 11:13:29 Vormittag
Völlig unverständlich, warum man gerade beim Thema Sicherheit mit dem Sparen anfangen will! >:(

Man muss doch nur die Berichte in der Goslarschen verfolgen um zu wissen, dass es in Braunlage auch unter der Woche nicht gerade selten zu Auseinandersetzungen kommt. Insbesondere Übernachtungsgäste sollten sich nach Anbruch der Dunkelheit im Ort sicher fühlen können, von daher macht es überhaupt keinen Sinn jedem Mitzuteilen, dass man Abends quasi machen kann, was man will, weil die Polizei ohnehin erst eine halbe Stunde oder mehr braucht, um vor Ort einzutreffen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 15, 2016, 11:39:07 Vormittag
Es geht gar nich mal um Fernseher. Jeder Einbruch hinterlässt Spuren die mal eben so schnell nicht beseitigt werden können. Mal abgesehen vom persönlichen Eckelgefühl. 3x hat es mich schon getroffen. Bei den Nachbarn kamen die gleich mit nem LKW und haben alles (wirklich alles) mitgenommen. Motorrad, Sofa, Bilder, Geld, Segel etc...

Man darf an der Basis nicht anfangen zu sparen, dann überlegen die nicht erst in Brl gross einzubrechen. Übrigens gibt es bei uns bereits Hebelspuren...versucht haben Sie es... >:( >:( >:(
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 15, 2016, 01:18:00 Nachmittag
[...] 3x hat es mich schon getroffen. [...] Übrigens gibt es bei uns bereits Hebelspuren...versucht haben Sie es... >:( >:( >:(

 :o!

Deine Fewo in BRL?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Dezember 15, 2016, 01:39:32 Nachmittag
Hauptsache die Bonzen in der Stadt sind sicher... 😡
Auf dem Land wird gespart, wo es nur geht. Bei uns braucht die Polizei auch 20 Minuten von Wolfenbüttel, wenn sie sich nicht schon am Telefon versuchen rauszureden!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 15, 2016, 06:02:39 Nachmittag
Hebelspuren in Brl ja, zu Hause waren sie schon 3 x zu Gast und das natürlich ohne Einladung.

@Nordharzer zu mir haben sie 35 Min gebraucht und selbst als ich einmal Nachts einen Einbruch bei den Nachbarn bemerkt habe, wurden 5 Minuten lang Fragen gestellt ob ich mich nicht irren würde und ob ich getrunken hätte.  >:( Als die blauen Männchen kamen, waren die schon über alle Berge...Trauriges Deutschland!!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Dezember 15, 2016, 06:28:11 Nachmittag
In unserem "Fewo"-Haus haben wir noch echte Mieter und es ist eigentlich immer jemand im Haus, entweder die Gäste, der Hausmeister oder unsere jeweiligen "Damen vor Ort" die sich untereinander gut kennen. Früher, vor meiner Zeit, als das nicht so war, wurde die Sauna wohl von Jugendlichen als Partyraum genutzt...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Dezember 15, 2016, 07:20:16 Nachmittag
Zitat
http://www.focus.de/regional/niedersachsen/braunlage-presseportal-blaulicht-sachbeschaedigung-an-vetrinenschaukasten_id_6322631.html

Genau so geht es los...Das ist nur der Anfang ohne jetzt Panik zu schieben. Hoffen wir, dass die Unterschriftenaktion etwas zum Guten bewirkt!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 17, 2016, 08:19:49 Vormittag
Das Problem mit den Einbrechern ist m.M.n. auch, dass die Strafen für die wenigen Fälle, in denen sie tatsächlich mal erwischt werden, auch viel zu gering ausfallen, meistens nur kurz die Personalien aufgenommen werden und sie dann wieder entlassen werden. Das schreckt doch nun wirklich niemanden ab und direkt im Anschluss daran hebeln diese Banden vermutlich sofort die nächste Wohnung auf, so wie hier bspw. am Donnerstagmittag in Braunlage (http://www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/menschen/braunlage-auf-frischer-tat-erwischt-d18639.html) (Mittag!).

Harte Strafen und ggf. ein paar Jahre Gefängnis für diejenigen, die erwischt werden, wären sicherlich nicht verkehrt, allein schon aus Gründen der Abschreckung. Die Polizeidienststelle in Braunlage hingegen Nachts nicht mehr zu besetzen ist das völlig falsche Signal!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Dezember 26, 2016, 03:24:03 Nachmittag
Die Jahresdurchschnittstemperatur entwickelt sich in die korrekte Richtung, GZ live berichtet:
"Legt man Goslar die Temperatur-Zone der Wetterstation Seesen zu Grunde, so zeigen sich niedrigere Zahlen als noch in den Vorjahren. Der gemessene Jahresdurchschnitt für die Region:

2014 = 10,5 Grad Celsius
2015 = 10,0 Grad Celsius
2016 = 9,7 Grad Celsius"
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Dezember 26, 2016, 03:43:41 Nachmittag
Interessanter Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung von Freitag:

"Machtlose Schneekanonen: Braunlage fehlt der Schnee "

"Allmählich wird Nüsse sogar abergläubisch. "Es ist merkwürdig", sagt er und schaut mit zusammengekniffenen Augen den Hang der Hexenritt-Abfahrt hinauf, an dem zwei Pistenbullys an den Abfahrten arbeiten. "Seitdem unsere Anlage hier steht, müssen wir fast ausschließlich beschneien." Drei Jahre wartet Nüsse schon auf einen ergiebigen Winter mit natürlichem Schneefall im Harz. "

[...]

https://t.co/I7SDdyWDwO (https://t.co/I7SDdyWDwO)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Dezember 27, 2016, 08:00:13 Vormittag
Interessanter Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung von Freitag:

"Machtlose Schneekanonen: Braunlage fehlt der Schnee "

"Allmählich wird Nüsse sogar abergläubisch. "Es ist merkwürdig", sagt er und schaut mit zusammengekniffenen Augen den Hang der Hexenritt-Abfahrt hinauf, an dem zwei Pistenbullys an den Abfahrten arbeiten. "Seitdem unsere Anlage hier steht, müssen wir fast ausschließlich beschneien." Drei Jahre wartet Nüsse schon auf einen ergiebigen Winter mit natürlichem Schneefall im Harz. "

[...]

https://t.co/I7SDdyWDwO (https://t.co/I7SDdyWDwO)

Interessanter als die Aussage von Dirk Nüsse finde ich eigentlich eher, dass man nach 10 Jahren im Schnitt nur auf 65 Tage pro Saison kommen muss, damit sich die Investition lohnt. Selbst bei einigen ziemlich unterdurchschnittlichen Wintern wäre die Entscheidung für die Investition so absolut nachvollziehbar — 65 + x Tage sollten eigentlich immer drin sein mit Kunstschnee.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Dezember 27, 2016, 08:38:27 Vormittag
...das ist einegentlich die Standardkalkulation für Beschneiungskosten und weitere Ausbauten in den Mittelgebirgen. Mit 60-70 Tagen muss sich die Investition in 10 Jahren rechnen (d.h. inkl. Kapitalverzinsung). So kenne ich das zumindest aus Willingen.

 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Dezember 27, 2016, 09:34:57 Vormittag
Damit wurde uns rechnerisch ganz grob ein Rahmen gegeben, ab wann sich eine Öffnung für die lohnt
615. OK, das war Rechenspielerei mit sehr vielen von mir angenommenen Variablen ;-). Aber ein Anhaltspunkt.
Allerdings heißt das auch, dass sie in den letzten beiden Jahren 2/3 des Winterumsatzes in den Kapitaldienst stecken. Da bleibt nicht mehr so schrecklich viel für Energie, Personal, Versicherungen, Steuern... Das erklärt einiges. Sie müssen einfach mal ein paar Jahre keine schwarze Null schreiben, sondern Gewinn einfahren, um die Kriegskasse wieder zu füllen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Januar 09, 2017, 11:17:05 Vormittag
Es gab einen Bericht über Schierke bei "Hallo Niedersachsen"

siehe: http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,7.msg17418.html#msg17418 (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,7.msg17418.html#msg17418)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 17, 2017, 01:49:25 Nachmittag
Knolle wieder in der Presse ... er hat die Loipen schlecht gespurt

http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/wintersport-getruebter-winterspass-in-schierke
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 17, 2017, 02:22:27 Nachmittag
Knolle wieder in der Presse ... er hat die Loipen schlecht gespurt

http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/wintersport-getruebter-winterspass-in-schierke

Wer hätte gedacht das F. Knolle und sein Nationalpark diesen Winter ausnahmsweise mal aufgrund von zu viel Schnee kritisiert werden würden! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 17, 2017, 08:32:54 Nachmittag
Immerhin glauben wenigstens die NP-Mitarbeiter der NP-Propaganda ... und sind logischerweise nur auf schneearme Winter im Harz vorbereitet.  :P
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 17, 2017, 09:22:20 Nachmittag
Leider wird die Nationalparkverwaltung jedes Jahr durch den unerwartet und plötzlich eintretenden Winter überrascht. Die Diskussion hatten wir hier im Forum schon mindestens einmal. Die Nationalparkverwaltung hat bei touristischen Themen einfach keine finanzielle Motivation, mehr als nur Dienst nach Vorschrift zu machen. Man vergleiche die Performance einfach mal mit einem Liftbetreiber wie Herrn Otto vom MSB, der es schafft mit seinem Team im heftigsten Sturm Skibetrieb auf präparierten Pisten anzubieten, selbst wenn die Zufahrtsstrassen noch meterhoch unter Schnee begraben sind. Aus Eigeninteresse sollten die Orte, die von der touristischen Nutzung der Loipen profitieren, die Pflege übernehmen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 17, 2017, 10:38:34 Nachmittag
Aus Eigeninteresse sollten die Orte, die von der touristischen Nutzung der Loipen profitieren, die Pflege übernehmen.

... genau, denn sonst wird der Bock zum Gärtner gemacht
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 18, 2017, 07:30:30 Vormittag
Auch wenn ich die Loipen selber nicht nutze, so finanziere ich diesen Service indirekt durch den Kurbeitrag dennoch mit und kann durchaus erwarten, dass der NP seine Aufgabe gewissenhaft erledigt! Finanzielles Interesse hin oder her — alle FeWo Besitzer und Übernachtungsgäste zahlen (sofern ich weiß) für diesen Service und können durchaus erwarten, dass der NP dem nachkommt, auch unter erschwerten Bedingungen und bei unerwartetem Personalmangel. Die Kritik muss sich der NP durchaus gefallen lassen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Januar 18, 2017, 08:00:23 Vormittag
...ich merke, wie lieb wir alle hier den NP haben!  ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 18, 2017, 09:58:32 Vormittag
...ich merke, wie lieb wir alle hier den NP haben!  ;D

den Unmut auf ganz normales NPV Bashing zu reduzieren würde vom Kernproblem ablenken. So wie die NPV geantwortet hat, muss man davon ausgehen, dass die Loipen weiterhin nicht der Erwartungshaltung entsprechend gepflegt werden. Schau mal in den Artikel was da steht:

Zitat
[...] Erst gegen Mittag sei gespurt worden [...]

bitte den Zeitpunkt genau merken...

Zitat
[...] Vor allen in der stürmischen Nacht zum Sonntag sei das Präparieren der Loipen schwierig gewesen, so Knolle. [...]

= ich möchte davon ablenken, dass die Loipen erst im Laufe des Vormittags angegangen wurden

Zitat
[...] „Schnee und Wind waren so stark, dass die gespurte Loipe nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen war“, [...]

= mein Hund hat meine Hausaufgaben aufgefressen

Zitat
[...] Dabei seien sie während des Sturms sogar ein erhöhtes Sicherheitsrisiko eingegangen, um den Skifahrern ihren Freizeitspaß zu ermöglichen. [...]

= wir haben nicht begriffen, dass es um die einzige Einkunftsquelle des Ortes geht.

Zitat
[...] Erschwerend kam hinzu, dass sich ein Kollege am Wochenende krank gemeldet hatte. [...]

= wir halten nicht genügend Personal vor

Zitat
[...] „Sie versuchen, auch unter schwierigen Wetterbedingungen, nachts die Loipen herzustellen.“ [...]

= wir meinen, dass wir es besonders schwer hatten, im Vergleich zu den anderen Orten, die es unter denselben Bedingungen geschafft haben, ihre Loipen rechtzeitig zu spuren.

Zitat
[...] „Die Sicht ist eingeschränkt, der Schnee reflektiert in den Scheinwerfern, [...]

= wir können nachts nicht arbeiten,  insbesondere nicht wenn Schnee liegt

Zitat
[...] Aus versicherungstechnischen Gründen müsse das Spuren um 9 Uhr beendet sein, [...]

= ich behaupte das einfach mal so und hoffe, keiner bemerkt, dass die Loipen mittags plötzlich gespurt waren.

Nirgends im Artikel steht, man hätte den Fehler erkannt und Maßnahmen getroffen, dass der Fehler nicht noch einmal passieren kann.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 18, 2017, 10:12:45 Vormittag
[...]
Nirgends im Artikel steht, man hätte den Fehler erkannt und Maßnahmen getroffen, dass der Fehler nicht noch einmal passieren kann.

Da war ich zu vorschnell... vielleicht tut sich doch was:

http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/wintersport-manoeverkritik-nach-schnee-fiasko
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Januar 18, 2017, 10:52:56 Vormittag
Wo war denn der NDR? Das kann man doch auch mal berichten! Nicht immer nur das negative bei anderen zeigen, auch mal bei der NPV schnüffeln! 😄
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 18, 2017, 05:06:22 Nachmittag
Wo war denn der NDR? Das kann man doch auch mal berichten! Nicht immer nur das negative bei anderen zeigen, auch mal bei der NPV schnüffeln! 😄
Der macht derzeit wieder "Winter Wonderland" Reportagen, der Knolle ist erst wieder bei Tauwetter angesagt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Januar 21, 2017, 04:11:17 Nachmittag
Hmm. Scheint ja wirklich sehr voll gewesen zu sein:

"An mehreren Stellen brach unter dem Ansturm der Autofahrer der Verkehr zusammen."

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Riesenansturm-im-Harz-bei-schoenstem-Winterwetter (http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Riesenansturm-im-Harz-bei-schoenstem-Winterwetter)

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Januar 21, 2017, 04:37:29 Nachmittag
Und noch ein ähnlicher Bericht:

"Grundsätzlich müssten sich die Touristen auf erhebliche Verzögerungen bei der Anreise und eine fast unmögliche Parkplatzsuche einstellen"

http://www.ndr.de/Wintersport-Fans-sorgen-fuer-Verkehrschaos-im-Harz,winter3184.html (http://www.ndr.de/Wintersport-Fans-sorgen-fuer-Verkehrschaos-im-Harz,winter3184.html)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: RK am Januar 21, 2017, 04:42:17 Nachmittag
Na das kann ja was werden in der Ferienzeit  :-\
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 21, 2017, 09:20:24 Nachmittag
Na das kann ja was werden in der Ferienzeit  :-\

Skibusse und ein vernünftig ausgebauter ÖPNV ggf. ergänzt durch Sonderfahrten an bestimmten Wochenenden könnten dem sicherlich etwas entgegenwirken, aber ehrlicherweise muss man sagen, dass man hier oben im Harz schon ein wenig aufgeschmissen ist, wenn man tatsächlich darauf angewiesen ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Januar 23, 2017, 11:53:31 Nachmittag
Skibusse und ein vernünftig ausgebauter ÖPNV [...] aber ehrlicherweise muss man sagen, dass man hier oben im Harz schon ein wenig aufgeschmissen ist, wenn man tatsächlich darauf angewiesen ist.

Jupp, heute erst wieder mit Kommilitonen gesprochen, die diese Woche eigentlich Skifahren/Boarden wollen, aber aufgrund eines fehlenden Autos von CLZ allenfalls nach Hahnenklee mit den Öffis kommen - und das auch eher schlecht als recht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Januar 25, 2017, 06:50:14 Nachmittag
Der Harz ist bei den diesjährigen Biathon-Weltmeisterschaften wieder mit dem dreimaligen Weltmeister Arnd Peiffer und der Staffel-Weltmeisterin von 2015, Franziksa Hildebrand, vertreten.
Zitat
Das Aufgebot für die Weltmeisterschaften im österreichischen Hochfilzen steht. Elf Athletinnen und Athleten hat der Deutsche Skiverband nominiert.
Die Herrenstaffel sollte fix sein

Wenn keiner der vier besten deutschen Athleten krank wird, ist die Aufstellung für die Herrenstaffel absehbar. Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp sind momentan die stärksten Biathleten im deutschen Team. Jene Vier sind höchstwahrscheinlich in den Einzelbewerben ebenfalls erste Wahl. Ob und in welcher Disziplin Florian Graf starten darf werden die Trainer vor Ort entscheiden.
Wer kann eine Individualmedaille aus dem Herrenteam gewinnen?

Florian Graf müsste läuferisch noch einen enormen Sprung machen, um die zuletzt schwachen Leistungen in der Spur zu kompensieren. Die vier weiteren Athleten können Medaillen gewinnen auch wenn man sagen muss, dass es dafür auch neben Martin Fourcade einen Menge Anwärter geben wird.
Nadine Horchler live dabei. Ob Sie einen Einsatz bekommt ist fraglich.

Nadine Horchler ist nach ihrem Sieg im Massenstart in Antholz die sechste im Bunde des Damenteams. Heute steht Wahl-Mittenwalderin bereits bei den Europameisterschaften am Start. Für einen Einsatz bei der WM heißt es von Gerald Hönig, "sie werde als Ersatzfrau mit einem eventuellen Einsatz in der zweiten Woche" zur Verfügung stehen. (Quelle: dpa)

Für Nadine geht es also vorwiegend im Rahmen des IBU-Cup weiter und trotz des Sensationssieges ist sie nicht fix im Team. Nadine kann also nur hoffen, dass die eine oder andere Dame schwächelt und sie nachträglich noch nach Hochfilzen gerufen wird.
Die Damenstaffel ist Top Favorit

Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier sind wohl die fünf Anwärterinnen auf einen Staffelplatz. Eine deutsche Damenstaffel kann in Hochfilzen definitiv auch Gold holen. Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass die Trainer nach Möglichkeit in den Einzelbewerben auf die genannten Fünf setzen.
Alles dreht sich dennoch um Laura Dahlmeier

Die Dame in Gelb hat schon im vergangenen Jahr bei der WM in Oslo fünf Medaillen abgeräumt. Auf ihr ruhen sicherlich die meisten Hoffnungen auf Individualmedaillen.

Aufstellung Deutscher Skiverband WM Hochfilzen

Damen
- Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)
- Maren Hammerschmidt (SK Winterberg)
- Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)
- Vanessa Hinz (SC Schliersee)
- Nadine Horchler (SC Willingen)
- Franziska Preuß (SC Haag)

Herren
- Benedikt Doll (SZ Breitnau)
- Florian Graf (WSV Eppenschlag)
- Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
- Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)
- Simon Schempp (SZ Uhingen)


http://www.biathlon-online.de/62179/dsv-aufgebot-fuer-die-wm-in-hochfilzen/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 25, 2017, 06:52:51 Nachmittag
Der Harz ist bei den diesjährigen Biathon-Weltmeisterschaften wieder mit dem dreimaligen Weltmeister Arnd Peiffer und der Staffel-Weltmeisterin von 2015, Franziksa Hildebrand, vertreten.

Wirklich gute Bilanz für den WSV Clausthal-Zellerfeld muss man sagen — freut mich sehr!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 25, 2017, 07:39:46 Nachmittag
Aus der Lokalzeitung kann man entnehmen, dass in Braunlage darüber diskutiert wird, das Hallenbad zu schließen und das Eisstadion durch ein Parkhaus zu ersetzen. Die Braunlage Tourismus GmbH könnte dadurch jährlich mehrere Hunderttausend Euro sparen. Man stellt sich vor, dass die Feriengäste stattdessen auf die kleinen Hallenbäder der Hotels Relaxa, Maritim und Hohenzollern ausweichen würden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 25, 2017, 08:12:45 Nachmittag
Aus der Lokalzeitung kann man entnehmen, dass in Braunlage darüber diskutiert wird, das Hallenbad zu schließen und das Eisstadion durch ein Parkhaus zu ersetzen. Die Braunlage Tourismus GmbH könnte dadurch jährlich mehrere Hunderttausend Euro sparen. Man stellt sich vor, dass die Feriengäste stattdessen auf die kleinen Hallenbäder der Hotels Relaxa, Maritim und Hohenzollern ausweichen würden.

Tut mir leid für die Ausdrucksweise, aber was für eine selten dämliche Idee!

Klar kosten Eisstadion und Schwimmbad Geld, aber das sind in Braunlage auch so ziemlich die einzigen beiden Freizeitmöglichkeiten, die man bei schlechtem Wetter als Urlaubsgast nutzen kann! Zudem würde das bedeuten, dass der Wintersportort Braunlage neben dem professionellen Skispringen nun auch das halbwegs professionelle Eishockey verlieren würde und das alles für ein Parkhaus und noch mehr Autos im Ort!

Die Braunlage Tourismus GmbH sollte sich mal ihren Job machen und sich besser etwas einfallen lassen, wie man Einsparungen vornehmen kann ohne, dass man das Freizeitangebot für Touristen derart massiv einschränkt!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 26, 2017, 12:59:35 Nachmittag
Sicherlich hat man sich in Braunlage im Kalender geirrt und wähnt sich schon am 1. April, eine andere Erklärung habe ich nicht. Hier kommt noch so einer:

Aus der Lokalzeitung kann man entnehmen, dass in Braunlage darüber diskutiert wird, den Kindergarten zu schließen und den Kurpark durch eine Weihnachtsbaumplantage zu ersetzen. Die Braunlage Tourismus GmbH könnte dadurch jährlich mehrere Hunderttausend Euro sparen. Man stellt sich vor, dass die Feriengäste stattdessen die Kleinkinder betreuen und die Weihnachtsbäume verkaufen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Januar 26, 2017, 04:12:44 Nachmittag
Aus der Lokalzeitung kann man entnehmen, dass in Braunlage darüber diskutiert wird, das Hallenbad zu schließen und das Eisstadion durch ein Parkhaus zu ersetzen. Die Braunlage Tourismus GmbH könnte dadurch jährlich mehrere Hunderttausend Euro sparen. Man stellt sich vor, dass die Feriengäste stattdessen auf die kleinen Hallenbäder der Hotels Relaxa, Maritim und Hohenzollern ausweichen würden.
Wer auch immer so eine Aussage trift, hat von Tourismus wohl wenig Ahnung. Klar kosten Eisstadion und Hallenbad ordentlich Geld, aber genau deswegen kommen die Touristen nach Braunlage/Hohegeiß.
Auch tragen die Harzer Falken dazu bei, dass die Eishockeymanschaft Werbung für Braunlage in Norddeutschland macht. Zudem gehen doch einige Urlauber, gerade zur Weihnachtszeit/Silvester zu den Spielen der Falken!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 26, 2017, 04:15:58 Nachmittag
Aus der Lokalzeitung kann man entnehmen, dass in Braunlage darüber diskutiert wird, das Hallenbad zu schließen und das Eisstadion durch ein Parkhaus zu ersetzen. Die Braunlage Tourismus GmbH könnte dadurch jährlich mehrere Hunderttausend Euro sparen. Man stellt sich vor, dass die Feriengäste stattdessen auf die kleinen Hallenbäder der Hotels Relaxa, Maritim und Hohenzollern ausweichen würden.
Wer auch immer so eine Aussage trift, hat von Tourismus wohl wenig Ahnung. Klar kosten Eisstadion und Hallenbad ordentlich Geld, aber genau deswegen kommen die Touristen nach Braunlage/Hohegeiß.
Auch tragen die Harzer Falken dazu bei, dass die Eishockeymanschaft Werbung für Braunlage in Norddeutschland macht. Zudem gehen doch einige Urlauber, gerade zur Weihnachtszeit/Silvester zu den Spielen der Falken!

Sonntag Abend könnte auch einiges los sein im Stadion — der Termin ist auf jeden Fall nicht schlecht und mitten in den Zeugnisferien!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Januar 26, 2017, 04:55:09 Nachmittag
Ich wette sie denken dass diein Schierke ihre Spiele austragen. Somit lassen die Gäste dort ihr Geld. Dann soll die Sadt lieberan Investoren verkaufen. Es gab ja bereits Interessenten für Orte. Zu Schließen wäre ein absoluter Rückschlag! Abgesehen davon sieht der Platzbso zubetoniert nicht schön aus...
Parkplätze sollten doch beim ehemaligen Forsthaus gebaut werden. Von dort dann kurzen Skibus nach oben und man würde 3 Parkplätze auf kurzer Strecke verbinden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Januar 26, 2017, 05:05:54 Nachmittag
Weder die Schließung des Hallenbaddes noch des Eisstadions sehe ich als sinnvoll an. Es FEHLT doch mit diesen beiden Einrichtungen JETZT SCHON an Möglichkeiten für Indoor-Aktivitäten... Was soll man dann als Touri bei harztypischem Dauerregen machen? Den ganzen Tag in Kneipen und Restaurants rumhocken? Besser wäre es doch das Hallenbad um eine Kinderrutsche zu erweitern. Zusätzlich könnte man die Fühler nach einem Betreiber für eine Soccer-Halle oder ähnlichem ausstrecken, um das Indoor-Angebot auszuweiten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 26, 2017, 05:13:49 Nachmittag
Weder die Schließung des Hallenbaddes noch des Eisstadions sehe ich als sinnvoll an. Es FEHLT doch mit diesen beiden Einrichtungen JETZT SCHON an Möglichkeiten für Indoor-Aktivitäten... Was soll man dann als Touri bei harztypischem Dauerregen machen? Den ganzen Tag in Kneipen und Restaurants rumhocken? Besser wäre es doch das Hallenbad um eine Kinderrutsche zu erweitern. Zusätzlich könnte man die Fühler nach einem Betreiber für eine Soccer-Halle oder ähnlichem ausstrecken, um das Indoor-Angebot auszuweiten.

In Hannover macht im März ein Indoor-Trampolinpark (https://hannover.superfly.de) auf — die Dinger liegen z.Z. total im Trend und wären eine echte Bereicherung für Braunlage m.M.n.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Januar 26, 2017, 05:38:02 Nachmittag
Ein Indoor-Kletterpark wäre auch was.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 26, 2017, 05:52:58 Nachmittag
Ein Indoor-Kletterpark wäre auch was.

Gibt es in / um Braunlage irgendwo eine leerstehende Halle, die für eine solche Nutzung in Frage kommen würde? Im Prinzip fehlt es in der Region m.M.n. schon an Schlechtwetter-Angeboten — allzu viel fällt mir meistens auch nicht ein, wenn es regnet. Klar, Thermen, Bergwerke besichtigen, sich Höhlen anschauen oder einfach Zeit in der Gastronomie verbringen geht immer, aber das ist ja nicht allzu viel Auswahl. ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Januar 26, 2017, 06:18:06 Nachmittag
Gibt es in / um Braunlage irgendwo eine leerstehende Halle, die für eine solche Nutzung in Frage kommen würde? Im Prinzip fehlt es in der Region m.M.n. schon an Schlechtwetter-Angeboten — allzu viel fällt mir meistens auch nicht ein, wenn es regnet. Klar, Thermen, Bergwerke besichtigen, sich Höhlen anschauen oder einfach Zeit in der Gastronomie verbringen geht immer, aber das ist ja nicht allzu viel Auswahl. ::)

Was ganz spaßig ist, ist die Glow-Golf Anlage in Wildemann (http://www.glowgolfharz.de/) sowie Untertage-Erlebnistouren in CLZ und Andreasberg. Es gibt dort wirklich anspruchsvolle Touren, die auch einiges an Geschick und Kondition erfordern (http://www.ohwr.de/erlebnisfuehrungen/oeffentliche-fuehrungen.html). Das kann dann auch mal in Richtung Grenzerfahrung gehen. Wäre aber wieder was zum Thema Bergbau, im erweiterten Sinne. Die Klöster in Wöltingerode und Walkenried sollen ja auch ganz gut sein. Insgesamt empfinde ich die Auswahl auch als begrenzt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Januar 26, 2017, 08:30:17 Nachmittag
Ich habe schon lange eine Whiskyverkostung in Zorge (https://www.glenels.de/whiskytastings-lounge) vor.
Nur: was trinken die Kinder ?  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: bungeesports am Januar 26, 2017, 08:31:57 Nachmittag
Ich fahre seit 9 Jahren in den Zeungisferien für fünf Tage nach Braunlage. Ein zusätzlicher Höhepunkt zum Skifahren waren für meine Kinder immer die Besuche im Schwimmbad und Eisstadion. Wenn sich die Überlegungen bewarheiten, dann lohnen sich für uns nur noch Tagestouren nach Braunlage und in den Zeugnisferien geht es dann nach Oberwiesentahl.

Ich war die letzten beiden Sonntage mit meiner Tochter am Berg und habe dort je 60 Euro für Tageskarten, Bratwurst und Getränke ausgegeben. Direkt im Ort bleibt davon nichts hängen.
Bei Mehrtagesgästen profitieren alle im Ort. Vermieter, Hotels, Gastronomie, Händler, Kurverwaltung...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 26, 2017, 08:39:30 Nachmittag
Ich habe schon lange eine Whiskyverkostung in Zorge (https://www.glenels.de/whiskytastings-lounge) vor.
Nur: was trinken die Kinder ?  ;)

Nichts — die müssen dann das Auto zurück fahren! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 26, 2017, 08:47:27 Nachmittag
@bungeesports Herzlich Willkommen Forum, bzw. Gratulationen zum ersten Beitrag! ;-)

GENAU das war meine Sorge. Solche Zeitungsmeldungen sind Gift für uns Gastgeber. Die Gäste möchten Urlaub in einer heilen Welt machen. Wer bucht denn langfristig für das nächste Jahr, wenn er annehmen muss, dass das Eisstadion und das Schwimmbad dann nicht mehr existiert?

Ich kann Entwarnung geben: Von gut unterrichteten Kreisen wurde mir versichert, dass man davon ausgeht, dass auch zukünftig das Hallenbad und das Eisstadion für Gäste und Einwohner zur Verfügung stehen.

Also liebe Gäste, die hier mitlesen: Bitte weiterhin nach Braunlage kommen.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: bungeesports am Januar 26, 2017, 10:00:43 Nachmittag
@bungeesports Herzlich Willkommen Forum, bzw. Gratulationen zum ersten Beitrag! ;-)

GENAU das war meine Sorge. Solche Zeitungsmeldungen sind Gift für uns Gastgeber. Die Gäste möchten Urlaub in einer heilen Welt machen. Wer bucht denn langfristig für das nächste Jahr, wenn er annehmen muss, dass das Eisstadion und das Schwimmbad dann nicht mehr existiert?

Ich kann Entwarnung geben: Von gut unterrichteten Kreisen wurde mir versichert, dass man davon ausgeht, dass auch zukünftig das Hallenbad und das Eisstadion für Gäste und Einwohner zur Verfügung stehen.

Also liebe Gäste, die hier mitlesen: Bitte weiterhin nach Braunlage kommen.


Die Meldung habt ihr doch nur gebracht, um mich nach all den nur lesenden Jahren hier im Forum hinterm Ofen vorzulocken ;)
Bleibt zu hoffen, dass alles gut wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Januar 26, 2017, 11:35:46 Nachmittag
Infos aus Bad Sachsa/ Ravensberg

http://m.harzkurier.de/lokales/bad-sachsa/article209403845/Wintersaison-verlaeuft-bislang-sehr-erfolgreich.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 27, 2017, 07:28:54 Vormittag
Infos aus Bad Sachsa/ Ravensberg

http://m.harzkurier.de/lokales/bad-sachsa/article209403845/Wintersaison-verlaeuft-bislang-sehr-erfolgreich.html

Freut mich sehr für das Skigebiet und die Betreiber!

Ich habe es in dieser Saison zum ersten Mal überhaupt dorthin geschafft und fand es wirklich gut — vor allem wenn es mal wieder ordentlich Neuschnee geben sollte, kann man dort bestimmt eine Menge Spaß haben!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 28, 2017, 10:32:16 Vormittag
GZ hat heute einen Artikel:
Harz ist auf den nächsten Ansturm gerüstet

aus urheberlichen Gründen wie gewohnt schnell zusammengefaßt:

Polizei setzt mehr Kräfte zur Ordnung ein. Verkehrshinweise und Ausweichstrecken werden im Radio und Internet kund getan.

Der Harzer Tourismusverband  empfiehlt (wie wir) auf die kleineren Gebiete auszuweichen und "nicht immer über die B4 zu fahren“.

Nüsse erwartet 4.000 Besucher (damit kennen wir die Obergrenze ;-) ) und mahnt ein Verkehrskonzept der Stadt an, mit Skibus, Ausbau der Zufahrtstraße, Ausweichparkplätzen, da das Skigebiet sich etabliert hat und endlich viel los sei.

Braunlage hat den Schützenplatz vom Schnee geräumt, um Platz für Autos zu schaffen.
Straßen wurden geräumt, um mehr Parkraum zu schaffen, die Ampelanlage wird an den Wochenenden abgestellt.

Hahnenklee setzt einen Ordnungsdienst ein, die Einfallstraße wurde frei geräumt, Parkraum zu schaffen. Parkstraße und Hindenburgplatz bis zum Ferienpark ist eine temporäre Einbahnstraße.

Für mich heißt das, Frühstück einpacken, früh am Skialpinum sein, dort frühstücken, hinlaufen, 2h fahren und flüchten ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 28, 2017, 10:50:07 Vormittag
[...]
Nüsse erwartet 4.000 Besucher (damit kennen wir die Obergrenze ;-) )
[...]

Parkplatz Seilbahn Talstation 700 Autos a 2 Personen = 1400 Gäste.
Parkplatz Hexenritt 600 Autos a 2 Personen =1200 Gäste.
Bettenkapazität im Ort: ca. 7000 Gäste. (anhand der Übernachtungsstatistik geschätzt)

D.h. nur 1400 Übernachtungsgäste sollen heute auf dem Wurmberg unterwegs sein?

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 28, 2017, 11:33:16 Vormittag
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass jeder Braunlager Urlauber sein Auto stehen läßt, wenn er mehr als 200m laufen muss, oder?  ;)
Du müsstest jetzt mit einem Zirkel einen ca. 500m Radius um die WSB einen Kreis ziehen und damit rechnen, dass alle außerhalb dieses Kreises mit dem Auto fahren.
Da wären wir wieder bei einem Skibus angekommen. Braunlage kann ihn nicht finanzieren, die WSB hat kein Interesse ihn zu finanzieren (die Leute kommen ja auch so bis zur Kapazitätsgrenze bei ihnen an, böse, aber die Realität).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 28, 2017, 12:16:15 Nachmittag
[...]
Da wären wir wieder bei einem Skibus angekommen. Braunlage kann ihn nicht finanzieren, die WSB hat kein Interesse ihn zu finanzieren (die Leute kommen ja auch so bis zur Kapazitätsgrenze bei ihnen an, böse, aber die Realität).

Das hieße, es gäbe einen großen Markt für ein Sammeltaxi-Service, der zwischen 8:15 und 11:00 Uhr im Umkreis ab 500m die Wintersportler zur Talstation bzw. zum Hexenritt und ab 14:00 bis 17:30 von der Talstation bzw. Hexenritt wieder zur Unterkunft bringt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 28, 2017, 12:52:53 Nachmittag
Weder die Schließung des Hallenbaddes noch des Eisstadions sehe ich als sinnvoll an. Es FEHLT doch mit diesen beiden Einrichtungen JETZT SCHON an Möglichkeiten für Indoor-Aktivitäten... Was soll man dann als Touri bei harztypischem Dauerregen machen? Den ganzen Tag in Kneipen und Restaurants rumhocken? Besser wäre es doch das Hallenbad um eine Kinderrutsche zu erweitern. Zusätzlich könnte man die Fühler nach einem Betreiber für eine Soccer-Halle oder ähnlichem ausstrecken, um das Indoor-Angebot auszuweiten.

In Hannover macht im März ein Indoor-Trampolinpark (https://hannover.superfly.de) auf — die Dinger liegen z.Z. total im Trend und wären eine echte Bereicherung für Braunlage m.M.n.
[...]
Da wären wir wieder bei einem Skibus angekommen. Braunlage kann ihn nicht finanzieren, die WSB hat kein Interesse ihn zu finanzieren (die Leute kommen ja auch so bis zur Kapazitätsgrenze bei ihnen an, böse, aber die Realität).

Das hieße, es gäbe einen großen Markt für ein Sammeltaxi-Service, der zwischen 8:15 und 11:00 Uhr im Umkreis ab 500m die Wintersportler zur Talstation bzw. zum Hexenritt und ab 14:00 bis 17:30 von der Talstation bzw. Hexenritt wieder zur Unterkunft bringt.

Hallo playjam,
vielleicht wäre das tatsächlich eine provisorische Lösung. Die Kurverwaltung nutzt Ihre personellen und finanziellen Ressourcen um einen Sammeltaxiservice zumindest zu koordinieren. Erbringen tut die Dienstleistung dann ein Taxiunternehmen und bezahlen tut der Fahrgast (der zumindest im Vergleich zum Einzeltaxi Geld spart). Keine optimale Lösung aber besser als nichts.

Ich hatte es ja schon geschrieben: Wenn in Schierke das Harz Resort fertig ist rechne ich fest mit einem hoteleigenen Shuttle. Dann würden die Schierker besser zum Lift kommen als viele Braunlager Ortsgäste.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 28, 2017, 01:11:20 Nachmittag
Das hieße, es gäbe einen großen Markt für ein Sammeltaxi-Service, der zwischen 8:15 und 11:00 Uhr im Umkreis ab 500m die Wintersportler zur Talstation bzw. zum Hexenritt und ab 14:00 bis 17:30 von der Talstation bzw. Hexenritt wieder zur Unterkunft bringt.

[...] Die Kurverwaltung nutzt Ihre personellen und finanziellen Ressourcen um einen Sammeltaxiservice zumindest zu koordinieren. [...]
[/quote]

Die Kurverwaltung hat keine finanziellen Ressourcen. Mir wäre es lieber, sie würden sich besser um die Gäste kümmern, z.B. an den Anreisetagen (Freitag, Samstag) Öffnungszeiten anbieten, an denen die Gäste die Tourist-Info tatsächlich noch besuchen können.

Auch als Geschäftsführer hätte ich ein ganz schlechtes Gefühl dabei, die Kundenakquise Dritten zu überlassen, die keinerlei finanzielles Interesse am Gelingen haben.

Zitat von: Usul
[...]
Wenn in Schierke das Harz Resort fertig ist rechne ich fest mit einem hoteleigenen Shuttle. Dann würden die Schierker besser zum Lift kommen als viele Braunlager Ortsgäste.

Das "Harz Resort" (schon wieder so ein Name, der zum Ostharz passt... wie Stadt Oberharz) ist zum einen nicht ganz Schierke, zum anderen wäre ein hoteleigenen Shuttle auch dringend anzuraten, weil die Unterkünfte sonst für Wintersportler völlig uninteressant sind. Der Großteil von Schierke kann sich aber keinen eigenen Shuttleservice leisten und wird weiterhin sehr viel schlechter ans Skigebiet angebunden sein als Braunlage. Im Gegensatz zu einer älteren sinnvolleren Schierker Planung, gibt es bei der aktuellen Planung keine Unterkünfte in erweiterter Skischuh-Laufnähe.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 29, 2017, 01:01:25 Vormittag
Bericht des NDR von gestern:
Angeblich 25.000 (!) Besucher auf dem Wurmberg. Wahnsinn!
Schon gegen 8 Uhr starker Andrang am Skiverleih und fast keine mehr zu bekommen.
Wartezeiten an der Seilbahn bis zu 2:30 Stunden.
Vertreterin des HTV gibt ein Statement ab, auch über die Verbindung nach Schierke.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Der-Harz-ruft-Volle-Loipen-und-Pisten,harz1054.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am Januar 29, 2017, 06:48:32 Vormittag
25.000! Da stelle ich mir Skifahren wie Tetris vor...  :o
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: RK am Januar 29, 2017, 08:29:39 Vormittag
Wahnsinn die Schlangen sowas habe ich selbst am Wurmberg noch nicht gesehen.
Bei 2,5 Stunden kann man ja hoch laufen und ist bestimmt schneller  ::)
Keine gute Werbung der Beitrag
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Ski-Manni am Januar 29, 2017, 08:40:41 Vormittag
Wahnsinn die Schlangen sowas habe ich selbst am Wurmberg noch nicht gesehen.
Keine gute Werbung der Beitrag

Es ist sicher kein schöner Zustand aber warum sollte es schlechte Werbung sein? Wenn es ausverkauft ist ist, ist es ausverkauft!! Das deutet auf ein gutes Produkt hin  ;)

Viele meiner Freunde fahren nicht auf den Wurmberg wegen der vielen Leute, würden aber sofort dorthin fahren wenn sich eine nicht ganz so krasse Möglichkeit ergäbe!!
Anders kann ich auch verstehen warum manche Besucher sagen: " Ich stehe lieber ne halbe Stunde am Lift , als die anderen sehr kleinen Pisten in anderen Harzer Gebieten zu fahren" ! Mir geht es nach meinen bisherigen Besuchen in den anderen Gebieten ähnlich vom denken her  ;)
 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: RK am Januar 29, 2017, 09:17:25 Vormittag
2,5 Stunden warten um einmal hochzukommen ist einfach ne Katastrophe und ist meiner
Meinung nach keine gute Werbung. Würde ich den Wurmberg nicht schon kennen mich bekäme bei den anstehzeiten keiner nach Braunlage.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 29, 2017, 09:50:16 Vormittag
Es ist sicher kein schöner Zustand aber warum sollte es schlechte Werbung sein?
[...]

Die Schlangen waren sehr abturnend. Leider haben es sowohl der Skiverleiher als auch die HTV Pressedame verpasst darauf hinzuweisen, dass es sich um einen Sonderfall handelt, nämlich die Niedersächsischen Zeugnisferien.

Meine Gäste werden auf die Überfüllung zu den Zeugnisferien hingewiesen und wissen worauf sie sich einlassen. Viele kommen trotzdem wieder. Da ich in der bequemen Situation bin nur 45 Minuten vom Wurmberg entfernt zu leben, überlasse ich während der Zeugnisferien den Wurmberg anderen. Andere die weiter entfernten Teilen Niedersachsens kommen haben kaum eine andere Möglichkeit für Wintersport als den Harz.

Für Lösungskonzepten war die HTV Dame die falsche Ansprechpartnerin.

Die Gäste, die für die zugeparkte B4  usw. gesorgt haben, waren Nationalparkbesucher. Hier hätte ich gerne den Nationalparksprecher Herrn Knolle vor der Kamera gesehen, der dazu Stellung nehmen sollte, warum der Nationalpark nicht endlich ausreichend Parkmöglichkeiten für seine Besucher zur Verfügung stellt. Hier rächt sich wieder der von der NPV betriebene Abbau der Parkplätze im Harz. Imho sollte der Landkreis Goslar den Polizeieinsatz in großen Teilen der Nationalparkverwaltung in Rechnung stellen.

Das Kultusministerium in Hannover sind aber die Hauptverantwortlichen für den überfüllten Harz. Würde man die Zeugnisferien zu vernünftigen Winterferien wie in anderen Bundesländern zu einer Woche verlängern, würden noch genügend Familien den Weg in den Harz finden und der Rest hätte in den Alpen eine Alternative.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Januar 29, 2017, 09:54:15 Vormittag
2,5 Stunden warten um einmal hochzukommen ist einfach ne Katastrophe und ist meiner
Meinung nach keine gute Werbung. Würde ich den Wurmberg nicht schon kennen mich bekäme bei den anstehzeiten keiner nach Braunlage.

Stimme ich dir voll und ganz zu. Sicherlich zeigt das in den Medien, dass der Ausbau läuft und es sich um ein tolles Skigebiet ist, welches zudem noch schnell zu erreichen ist. Als ich den Bericht gesehen habe, war mein erster Gedanke   trotzdem:"Warum tut man sich das an?". Mit dem Ausbau wollte man die Wartezeiten verringern was auch an normalen Wochenenden gelungen ist, trotzdem muss weiterhin an eine Kapazitätserweiterung gearbeitet werden. Auch wenn das schlechte Werbung ist, werden noch mehr Menschen kommen sodass es trotzdem Werbung bleibt. Klingt jetzt komisch ich weiss ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefuchs am Januar 29, 2017, 10:02:22 Vormittag
25000 Besucher? Den Beitrag habe ich auch gesehen, aber das kann nicht sein. Rechnet mal nach, das könnte die Gesamtzahl der Beförderungsfälle an allen Liften zusammen sein.

Zum Vergleich: Ischgl-Samnaun (ist ja schon "etwas" grösser) hat an ganz heissen Tagen gute 20000.

Ansonsten: Ich war gestern da. So schlimm war es gar nicht, immer so 20min, sogar an der Seilbahn-Talstation gegen Mittag. Nur an den Kassen sah es schlimm aus, aber der frühe Vogel fing den Wurm.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 29, 2017, 10:25:47 Vormittag
[...]
Ansonsten: Ich war gestern da. So schlimm war es gar nicht, immer so 20min, sogar an der Seilbahn-Talstation gegen Mittag. Nur an den Kassen sah es schlimm aus, aber der frühe Vogel fing den Wurm.

Danke für die Info! Das sah für mich gestern durch die Webcams auf den Pisten nämlich auch noch OK aus.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Olaschir am Januar 29, 2017, 01:57:08 Nachmittag
die 2 1/2 Stunden würde ich nicht überbewerten. Dazu ist die Aussage in der Sendung zu ungenau. Zählt das mit ausleihen, Kasse bis man oben ist?
Ein Kumpel von mir berichtete gestern auch von ca. 20min am Hexenlift.

Ich habe übers Inet die Stauungen angeschaut und war überrascht, da gar nicht soo viel los ist wie ich erwartet hatte.
Das Wochenende davor wars viel voller / stauiger.

Ich denke, so oft (im Jahr) kommt es ja nicht vor, das es dermaßen voll ist. Da groß etwas zu ändern...
Würde da an extra Busspuren, P+R vor dem Ort + die benötigten Flächen denken. Aber ob/wo dafür Platz wäre, k.A.
Nur ändert das nicht so viel, weil irgendwo wird es sich immer stauen. Hat die Bahn mehr Kapazität und damit weniger Warteschlangen, wirds auf den Pisten voller, wenn diese nicht auch erweitert werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Januar 29, 2017, 09:35:18 Nachmittag
Da hab ich wohl alles richtig gemacht und bin in die Alpen gefahren. Aber auf der Anreise war es auch voll (Berlin muss entvölkert sein!).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Januar 29, 2017, 10:20:25 Nachmittag
Das Kultusministerium in Hannover sind aber die Hauptverantwortlichen für den überfüllten Harz. Würde man die Zeugnisferien zu vernünftigen Winterferien wie in anderen Bundesländern zu einer Woche verlängern, würden noch genügend Familien den Weg in den Harz finden und der Rest hätte in den Alpen eine Alternative.
... wie in manchen anderen Bundesländern. Lehrer-, Eltern- und Schülervertretungen haben sich jüngst gegen eine Verlängerung der Zeugnisferien ausgesprochen. In Schleswig Holstein hoffe ich seit Jahren auf Skiferien, dort gibt es überhaupt keine. Das Thema Skiferien artet schnell zu einer Grundsatzdebatte "Establishment vs. Proletariat" aus - in der heutigen Zeit kein günstiger Zeitpunkt. Seid froh, dass Ihr überhaupt die kurzen Zeugnisferien habt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 29, 2017, 10:22:32 Nachmittag
Die Ferientage für Schüler sind festgeschrieben. Dafür sind Oster- und oder Herbstferien länger. Da Ostern auch zum Skifahren genutzt wird, kommt es aufs selbe raus. Nur dass halt nicht alle zum selben Termin Ferien haben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Januar 29, 2017, 10:58:12 Nachmittag
... und man an so späten Ostern wie 2017 im Harz trotz Beschneiung sicherlich nicht mehr "vor der Haustür" Ski fahren kann. Alle norddeutschen Skifans müssen dann wieder den langen Weg in die Alpen antreten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefuchs am Januar 30, 2017, 07:24:42 Nachmittag
Nun ja...

- 2013: Wurmberg (noch auf Naturschnschnee) bis 12.04., Bocksberg 14.04.
- 2015: Wurmberg bis 12.04.. Dann waren die Osterferien vorbei, es wäre schon noch ein paar Tage länger gegangen.
- 2016: Wurmberg bis 04.04.. Auch da waren die Osterferien vorbei, die Seilbahn in der Revision. Der Hexenritt-Bereich war am Ende, die Panoramaabfahrt wäre noch gegangen.

Zumindest der Ferienanfang (08.04.2017) scheint also erreichbar.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 30, 2017, 07:30:07 Nachmittag
Nun ja...

- 2013: Wurmberg (noch auf Naturschnschnee) bis 12.04., Bocksberg 14.04.
- 2015: Wurmberg bis 12.04.. Dann waren die Osterferien vorbei, es wäre schon noch ein paar Tage länger gegangen.
- 2016: Wurmberg bis 04.04.. Auch da waren die Osterferien vorbei, die Seilbahn in der Revision. Der Hexenritt-Bereich war am Ende, die Panoramaabfahrt wäre noch gegangen.

Zumindest der Ferienanfang (08.04.2017) scheint also erreichbar.

Hinzu kommt, dass es in den letzten Wochen ausnahmsweise mal einiges an Naturschnee gegeben hat und diese Saison zum ersten Mal mehr Kunstschnee produziert werden kann. Sofern das Wetter uns nicht vollkommene einen Strich durch die Rechnung machen sollte, könnte ich mir Skibetrieb bis in die Osterferien durchaus vorstellen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Januar 30, 2017, 07:39:05 Nachmittag
Deswegen grase ich erstmal alle anderen Gebiete ab, Wurmberg ist noch ein Weilchen möglich^^
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Januar 30, 2017, 10:26:18 Nachmittag
Deswegen grase ich erstmal alle anderen Gebiete ab, Wurmberg ist noch ein Weilchen möglich^^
Exakt, im letzten Jahr mit Tourenski auf recht großen Resten bis zum 29.04.2016. Topic "Skifahren im Harz nach Ostern":
Schönes Foto übrigens gerade bei der Goslarschen 'Live' (http://live.goslarsche.de/post/view/57235550eaf92b3e11b3d2e8) — Mountainbiker & Skifahrer in gleichzeitig am Wurmberg! :D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Januar 31, 2017, 10:48:02 Vormittag
Deswegen grase ich erstmal alle anderen Gebiete ab, Wurmberg ist noch ein Weilchen möglich^^

Geht mir auch so — zum Wurmberg komme ich schon noch oft genug im späteren Verlauf der Saison. Dann ist es ggf. auch nicht mehr ganz so voll! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Svenske am Januar 31, 2017, 01:39:56 Nachmittag
Ich war die letzten beiden Jahre immer am letzten Saisontag da und ich könnte schwören das war deutlich nach Ostern.
Im letzten Jahr hatten Panorama und Nordhang noch geöffnet. 2015 waren super Verhältnisse an Ostern und es war wenig los auf den Pisten. Mit Playjam's Schneegarantie würde ich buchen ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am Januar 31, 2017, 08:20:35 Nachmittag
Wie Racetiger bereits geschrieben hat, war der NDR heute im Harz unterwegs und es gibt einen kleinen Bericht über Andreasberg + MSB ab ca. 15 Min.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/Mein-Nachmittag,sendung608320.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Januar 31, 2017, 10:01:22 Nachmittag
[...] der NDR heute im Harz unterwegs [...]

Tolle Werbung für den Harz. Und diesmal hat sogar Herr Knolle richtig positiv für den Tourismus gewirkt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 01, 2017, 07:23:32 Vormittag
[...] der NDR heute im Harz unterwegs [...]

Tolle Werbung für den Harz. Und diesmal hat sogar Herr Knolle richtig positiv für den Tourismus gewirkt.

Ähnlich wie am Montag bereits ein wirklich guter und vor allem sehr positiver und informativer Bericht! Schön übrigens auch, dass St. Andreasberg dort tatsächlich mal die Gelegenheit bekommen hat zu zeigen, dass es nicht immer Braunlage und der Wurmberg sein muss, sondern dass der Ort durchaus auch etwas zu bieten hat!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 01, 2017, 01:55:51 Nachmittag
Winterfest brachte Besucherrekord
Über ein durchweg positives Fazit freut sich Hahnenklee nach dem Winterfest, das über das lange Zeugniswochenende unzählige Übernachtungs- und Tagesgäste in den Ort gelockt hatte.
(Info und Foto aus GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 02, 2017, 01:45:34 Nachmittag
Nationalpark Harz - Abwägen und ausdiskutieren (volksstimme.de 02.02.2017): (http://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/nationalpark-harz-abwaegen-und-ausdiskutieren)
Zitat
Wernigeröder Uwe Wegener ist neuer Vorsitzender des Nationalparkbeirates Harz
[...]
Beim Punkt Schierke und den dortigen Plänen für ganzjährigen Tourismus am Winterberg zeigt sich Uwe Wegener zurückhaltend. Er sei 2000 im Dienst als stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung gewesen und als solcher dafür, einen Teil der Fläche für einen Gebietstausch herauszulösen. Deshalb könne er jetzt nicht dagegen sein. Und: „Ich wünsche mir, das es für Schierke gut ausgeht und für uns auch.“

Sanft solle der Fremdenverkehr allerdings auf alle Fälle bleiben. In den letzten zwei, drei Wochen habe er bisweilen leider „harte Züge“ angenommen. Der passionierte Skilangläufer: „Zum Beispiel am Torfhaus. Da hatten wir vier Reihen Verkehr. Zwei ruhenden und zwei, der eigentlich fließen sollte.“
[...]

Da sämtlich Gäste bei Torfhaus Nationalparkbesucher sind, freue ich mich auf die sanfte Lösungen, die Herr Wegener vorschlägt. Ich erwarte z.B. ein vom Nationalpark finanzierten P&R Service für die vielen Skilangläufer, die die Straßen zwischen Torfhaus und Oderbrück jeden Winter oft verkehrswidrig zuparken.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 03, 2017, 12:03:27 Nachmittag
Da sämtlich Gäste bei Torfhaus Nationalparkbesucher sind, freue ich mich auf die sanfte Lösungen, die Herr Wegener vorschlägt. Ich erwarte z.B. ein vom Nationalpark finanzierten P&R Service für die vielen Skilangläufer, die die Straßen zwischen Torfhaus und Oderbrück jeden Winter oft verkehrswidrig zuparken.
Genauso sieht es aus ! Vielleicht sollte man genau das dem Herrn Wegener mal direkt schreiben. Ich würde Langlauf auf ausgewiesenen Loipen nämlich durchaus als sanften Tourismus bezeichnen. Hier zeigt sich wieder die in meinen Augen vollkommen falsche Haltung des Nationalparks, welche "sanften Tourismus" ganz offensichtlich mit "wenig Tourismus" verwechselt, für welchen keine Infrastrukturmaßnahmen erforderlich sind. Gleichzeitig betont man aber immer wieder, dass im "sanften Tourismus" die Zukunft für die Region liegen würde, was sich inhaltlich eigentlich ausschließt.
Deshalb halte ich auch viele Aussagen der sog. Umweltschützer gegen den Wintersport im Harz für vorgeschoben. Würden sich größere Menschenmassen für den Sommertourismus im Harz interessieren als bisher, würden die Umweltschützer diese Angebote ebenfalls stark kritisieren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 04, 2017, 10:35:56 Vormittag
GZ-Live berichtet:
Winter bringt Rekordumsätze
Nicht alle, aber viele Lifte sind in Betrieb und die meisten Loipen gespurt: Der Harz steht in dieser Wintersaison vor seinem fünften Wintersportwochenende in Folge (Foto: Sowa). Einen Winter mit solcher Kontinuität hat es lange nicht gegeben. Der Harzer Tourismusverband schwärmt mit Blick auf die Übernachtungen von einem gelungenen Auftakt ins neue Jahr. Es sei schwer, noch freie Zimmer zu vermitteln. Liftbetreiber wie Heiko Rataj vom Bocksberg berichtet von "Rekordumsätzen". Aller Voraussicht nach kommen auch an diesem Wochenende wieder Zehntausende Ausflügler und Kurzurlauber in den Harz, zumal in Sachsen-Anhalt und Thüringen die Winterferien beginnen
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 04, 2017, 04:33:22 Nachmittag
Grand-Hotel im Sperrgebiet - Das Heine-Hotel in Schierke (mdr.de/mediathek 4.2.2017): (http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-75564_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html)
Zitat
Zuletzt waren die Wände des einstigen Luxus-Hotels verschimmelt. Früher wurden hier elitäre Gäste beherbergt. Ein Film über die Geschichte eines großen Hauses. (nur in D abrufbar)
DER OSTEN - ENTDECKE WO DU LEBST
Sa 04.02. 11:45Uhr 29:48 min
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Februar 04, 2017, 06:51:59 Nachmittag
Grand-Hotel im Sperrgebiet - Das Heine-Hotel in Schierke (mdr.de/mediathek 4.2.2017): (http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-75564_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html)
Zitat
Zuletzt waren die Wände des einstigen Luxus-Hotels verschimmelt. Früher wurden hier elitäre Gäste beherbergt. Ein Film über die Geschichte eines großen Hauses. (nur in D abrufbar)
DER OSTEN - ENTDECKE WO DU LEBST
Sa 04.02. 11:45Uhr 29:48 min
Danke playjam! Sehr interessant für mich als Wessi  :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 04, 2017, 08:15:29 Nachmittag
[...]
Danke playjam! Sehr interessant für mich als Wessi  :)

Naja, mittlerweile wirst Du ja gelernt haben, das Rumgejammere über die Intellektuellen und Eliten des Bürgertums und die völlige Unempflindlichkeit gegenüber den Stasi- und SED-Eliten auszublenden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Februar 04, 2017, 09:20:06 Nachmittag
[...]
Danke playjam! Sehr interessant für mich als Wessi  :)

Naja, mittlerweile wirst Du ja gelernt haben, das Rumgejammere über die Intellektuellen und Eliten des Bürgertums und die völlige Unempflindlichkeit gegenüber den Stasi- und SED-Eliten auszublenden.
hmmm, es war für mich sehr interessant wie die geschichtliche Entwicklung von Schierke war.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 04, 2017, 10:26:59 Nachmittag
[...]
hmmm, es war für mich sehr interessant wie die geschichtliche Entwicklung von Schierke war.

Oh, sorry. Ich dachte, Du hattest mit "wessi" auf die recht "ossi"-typische Darstellung angespielt.

Meine Großmutter wurde übrigens vom damaligen Regime aufgrund von Wehr-versetzenden Äußerungen in die Bombenzone ins Arbeitslager bei Magdeburg verlagert. Da fragt man sich natürlich, wer gegen Ende des Krieges das Privileg und Geld hat, sich als Schwangere in ein 5 Sterne plus Hotel abzusetzen. Ähnlich kommt bei mir die Frage auf, wie verniedlichend die Aussage ist, dass nur Linientreue das Hotel zur Zeit der Sperrzone besuchen durften. Bloß nicht zuviel an der Oberfläche kratzen. Friede Freude Eierkuchen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 04, 2017, 10:55:35 Nachmittag
Es war auch kein Unrechtsstaat ... das behaupten nur Leute die Bautzen eingesessen haben, Bürgerrechtler und wir Wessis die mit Kalaschnikow an der Grenze gefiltzt wurden und unseren Zwangsumtausch abdrücken mussten,

Ende 1989 war die DDR so am Ende, dass uns der Kellner in einem Harz Restaurant zwar die Forelle aber nicht mehr den Nachtisch servieren konnte "Der Apfel is aus", obwohl im Harz Vorland die Alleen voller Äpfel hingen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 04, 2017, 11:08:51 Nachmittag
Schönes Filmdokument!
Hätte es Mauer und DDR nicht gegeben, dann wäre Schierke heute ein exklusiver und teurer Urlaubsort und das größte Wintersportzentrum nördlich der Alpen mit 50km Skipisten zwischen Brocken und Wurmberg.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: harzsnow am Februar 05, 2017, 03:43:12 Nachmittag
Folgender Artikel ist auf der Seite der taz zu lesen:

"Schneekanonen im Harz
Kunstschnee trotzt dem Klimawandel

Gemeinden im Harz rüsten für Millionenbeträge ihre Skigebiete auf. Umweltschützer beklagen Naturzerstörung."

http://www.taz.de/Schneekanonen-im-Harz/!5373067/ (http://www.taz.de/Schneekanonen-im-Harz/!5373067/)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Februar 05, 2017, 03:58:59 Nachmittag
Hm, was haben eigentlich die Naturschützer im Mittelalter gesagt, als die jetzt ganzen erwähnten Seen und Teiche überwiegend künstlich angelegt wurden?^^

Hat jemand eigentlich schon mal den %-tualen Wert der Harzer Skipisten am Gesamtgelände der so schützendwerten Monokulturen im Harz berechnet? Sind wir schon bei einem Promill?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: XXLRay am Februar 05, 2017, 07:09:57 Nachmittag
Ich hab das tatsächlich mal hier im Forum aufgeschrieben. Da der Wert aber so lächerlich gering war, hab ich ihn wieder vergessen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Februar 06, 2017, 10:51:28 Vormittag
Folgender Artikel ist auf der Seite der taz zu lesen: "Schneekanonen im Harz - Kunstschnee trotzt dem Klimawandel.
Gemeinden im Harz rüsten für Millionenbeträge ihre Skigebiete auf. Umweltschützer beklagen Naturzerstörung."
http://www.taz.de/Schneekanonen-im-Harz/!5373067/ (http://www.taz.de/Schneekanonen-im-Harz/!5373067/)

Erstaunlich, dass dieser Artikel in der TAZ von keinem Leser kommentiert wurde. Er ist relativ sachlich geschrieben, dadurch erfüllt er wohl die Klischees der TAZ-typischen Klientel nicht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 06, 2017, 11:00:50 Vormittag
Die Taz verlangt zum Kommentieren eine Registrierung. Das könnte einige abschrecken...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 06, 2017, 03:19:31 Nachmittag
Die TAZ hat sich ja regelrecht bemüht, zumindest ansatzweise beide Positionen zu beleuchten ...

Zitat
Heiße Hunde-Rennen im Schnee

Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen) – Winterspass der besonderen Art im Harz!

Am Wochenende trafen sich im Oberharz wieder mehr als 60 Hundeschlitten-Gespanne zum traditionsreichen Schlittenhunderennen.
Mit dabei: Teams aus Deutschland, den Niederlanden und Hobby-Fahrer aus Dänemark. Rund 10 000 Zuschauer verfolgten das Winter-Spektakel.
Bei bestem Winterwetter sausten die Gespanne während der Rennen (8 und 14 km Distanz) mit mehr als 30 km/h beim „36. Internationalen Schlittenhunden Adventure 2017“ über die Bockswieser Höhe bei Clausthal-Zellerfeld (Kreis Goslar). [...]
http://www.bild.de/regional/hannover/harz/mit-schlittenhunden-spass-50119294.bild.html


Zitat
Rekordbesuch beim Schlittenhunderennen

Das 36. Schlittenhunderennen in Clausthal-Zellerfeld ist zu Ende - und alle sind begeistert: Teilnehmer, Organisatoren, Zuschauer, und auch die Standbetreiber auf der Marktmeile zeigten sich zufrieden. Die Gesamtbesucherzahl beider Tage könnte an der 10.000er Marke gekratzt haben, wagt Ulrike Mastmann von der veranstaltenden Glücksburg Consulting AG/Tourist-Information Oberharz eine erste Schätzung. Auch wenn sich die Sonne heute rar machte, feuerten gefühlt noch mehr Besucher entlang der Strecke die Musher an als am gestrigen Samstag. Heute wurden sieben Kilometer Wertungsstrecke gefahren. Gesamt-Schnellster unter den rund 60 Startern war der Niederländer Arie Verschoor mit seinem Achtergespann, Internationaler Deutscher Meister (Kat. B/5-6 Hunde) ist sein Landsmann Jan Groot Kormeling. Lokalmatador Manfred Gromann aus Clausthal-Zellerfeld schaffte es auf Rang 9 in seiner Kategorie 3-4 Hunde. Rennleiter Wolfgang Polz freute sich über einen unfallfreien Verlauf beider Tage und dankte den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern vor Ort.
http://live.goslarsche.de/post/view/589740d87fdff69e04bb5459
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 07, 2017, 11:04:09 Nachmittag
NDR.de wird immer differenzierter zum Thema Wintersport, es gibt einen kurzen Film zu:
"Niedersachsen fordern Ski-Ferien
Hallo Niedersachsen - 30.01.2017 19:30 Uhr
Anders als in anderen Bundesländern haben die Niedersachsen nur zwei Tage frei, um Skifahren zu gehen. Dabei ist der Harz direkt vor der Tür. Das wollen einige Eltern ändern."

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 08, 2017, 07:28:20 Vormittag
NDR.de wird immer differenzierter zum Thema Wintersport, es gibt einen kurzen Film zu:
"Niedersachsen fordern Ski-Ferien
Hallo Niedersachsen - 30.01.2017 19:30 Uhr
Anders als in anderen Bundesländern haben die Niedersachsen nur zwei Tage frei, um Skifahren zu gehen. Dabei ist der Harz direkt vor der Tür. Das wollen einige Eltern ändern."

Ich finde die Idee ehrlich gesagt auch nicht schlecht! Man würde sein eigenes Mittelgebirge etwas stärken und ggf. einige längere Fahrten in die Alpen während der Osterferien vermeiden. Warum eigentlich nicht?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Februar 08, 2017, 08:11:45 Vormittag
Auch wenn ich ebenfalls Winterferien aus Vermieterinterese befürworte, muss ich ganz realistisch sagen, dass das Winterferieninterese in der Bevölkerungsmehrheit gegenüber Ferien in der warmen Jahrenzeit eine erhebliche Minderheit darstellt.

Es stellt sich zudemdie Frage, wann die Winterferien stattfinden sollen?!
Im Feb. würden die Herbergen in Brl kaum mehr verkraften, da ist die Buchungslage durch die Ostbundesläner und DK/NL eh recht gut. Auch unsere Fewo in Willingen sind im Feb. zu 85% belegt.
HH im März merken wir im Sauerland kaum, da das Buchungsverhalten nur spontan kommt wg. unsicherer Schneelage. In Oberstdorf hingegen gibt es sichere und langfristige Buchungen aus HH.
Fazit: Von Winterferien im März würde eher der Alpenraum profitieren, der Harz nur bedingt. Im Feb wäre es für die Herbergen in Brl eher kein Vorteil, proftieren würden die anderen Harz-Orte, wenn Brl dicht ist. In der letzten Januarwoche wären Winterferien zu dicht an den Weihnachtsferien.

Betrachtet man jedoch die Tendenz, das die Weihnachten hinsichtlich Schneelage auch in den Alpen in letzter Zeit immer unsicherer wird, so wäre es (primär für Skifahrer eine gute) Option die Weihnachtsferien zu verkürzen zugunsten von Winterferien. Allerdings fliegen viele in den Weihnachtsferien in den Süden und diese Leute haben kein Interesse an Schnee.

In NRW gab es ähnliche Diskussionen schon vor vielen Jahren mit ungefähr diesem Ergebnis. Hessen und NRW haben nicht mal Zeugnisferien.

Interessant finde ich die Sommer/Winterferienregelung der Nordsee-Insulaner. Das war mir bislang nicht bekannt. Macht Sinn...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 08, 2017, 08:35:22 Vormittag
Betrachtet man jedoch die Tendenz, das die Weihnachten hinsichtlich Schneelage auch in den Alpen in letzter Zeit immer unsicherer wird, so wäre es (primär für Skifahrer eine gute) Option die Weihnachtsferien zu verkürzen zugunsten von Winterferien. Allerdings fliegen viele in den Weihnachtsferien in den Süden und diese Leute haben kein Interesse an Schnee.

Nun gut, aber wenn viele ohnehin in den Süden fliegen, dann könnten sie das 4 Wochen später auch problemlos noch machen.

Aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich selber, dass viele lieber in den Sommerurlaub fahren, aber auch hierfür gibt es jedes Jahr 6 Wochen am Stück, in denen man das problemlos tun kann, von daher könnte man ggf. auch den Familien, die lieber mal den Schnee sehen wollen, etwas entgegenkommen. Ende Januar wäre sicherlich kein schlechter Termin — zu der Zeit dürfte sowohl im Harz als auch in den Alpen noch eher wenig los sein, vergleichen mit der Hauptferienzeit anderer (Bundes-)Länder.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Februar 08, 2017, 11:31:57 Vormittag
NDR.de wird immer differenzierter zum Thema Wintersport, es gibt einen kurzen Film zu:
"Niedersachsen fordern Ski-Ferien
Hallo Niedersachsen - 30.01.2017 19:30 Uhr
Anders als in anderen Bundesländern haben die Niedersachsen nur zwei Tage frei, um Skifahren zu gehen. Dabei ist der Harz direkt vor der Tür. Das wollen einige Eltern ändern."

Ich finde die Idee ehrlich gesagt auch nicht schlecht! Man würde sein eigenes Mittelgebirge etwas stärken und ggf. einige längere Fahrten in die Alpen während der Osterferien vermeiden. Warum eigentlich nicht?

Das glaube ich nun kaum! Sollte es eine Woche Winterferien geben, werden die Leute wohl kaum in den Harz fahren, sonder in die Alpen! Für ein verlängertes Wochenende, so wie die Regelung jetzt ist, weicht man dann doch auf den Harz aus.

Zum Beitrag "Ende Januar ist in den Alpen weniger los...":
Ich war die letzte Woche unten: 10 Stunden Hinfahrt, 10,5 Stunden zurück, laut Navi sollen es nur 7 Stunden sein!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 08, 2017, 12:52:08 Nachmittag
[...] Sollte es eine Woche Winterferien geben, werden die Leute wohl kaum in den Harz fahren, sonder in die Alpen! Für ein verlängertes Wochenende, so wie die Regelung jetzt ist, weicht man dann doch auf den Harz aus. [...]

Im alten Harz mag das noch gestimmt haben. Der neue Harz mit coolen Wintersportgebieten ist als Urlaubsort sehr gefragt.

Schau mal auf unsere Belegungskalender... es gibt genügend Familien, die für mehr als ein verlängertes Wochenende in den Harz statt in die Alpen zum Skifahren kommen. Die erste Woche Februar ist fest in Berliner Hand. Wir haben auch Gäste aus dem Süden, da wären die Alpen näher dran... die kommen auch in den Harz zum Skifahren.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: aletsch am Februar 08, 2017, 01:53:50 Nachmittag
Und hier der Link dazu:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Niedersachsen-fordern-Ski-Ferien,hallonds37154.html

Ich bin auch dafür!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Olaschir am Februar 08, 2017, 02:24:34 Nachmittag
Die Ferien sollte man nicht aus Sicht der Vermieter machen, sondern auf Sicht der Schulkinder.

Wir hatten damals 2 Wochen Ferien. Wir konnten auf kleinen Hügeln rodeln, in Eis einbrechen usw. Ich fands schön, auch ohne große Berge erreichen zu können.

NDS hat ja 2 Wochen Herbstferien, davon könnte man 1 Woche in den Winter verschieben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 08, 2017, 03:26:45 Nachmittag
[...]
NDS hat ja 2 Wochen Herbstferien, davon könnte man 1 Woche in den Winter verschieben.

Man benötigt doch nur 3 zusätzliche Tage um die Winterferien auf eine Woche aufzustocken. Da kann man gerne von den ellenlangen Sommerferien zwei Tage nehmen und ein Tag findet sich schon irgendwie.

Aber es ist müssig darüber zu sprechen. Ein mit Egoisten besetzter Elternverband hat eine Verbesserung der Situation auf Jahre hin verbockt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am Februar 08, 2017, 04:05:11 Nachmittag
...viel. gibt es noch einmal Bewegung im nächsten Jahr mit einer anderen Regierungspartei in NDS...wenn nicht, sind die Osterferien Mitte März...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 09, 2017, 07:06:36 Nachmittag
Gleich am ersten Wettkampftag die erste Goldmedaille für "den Harz" bei der Biathlon-Weltmeisterschaft:

Zitat
Goldener Auftakt für deutsche Biathleten

Erstes Rennen und gleich ganz oben. Die deutschen Biathleten haben bei der Weltmeisterschaft im österreichischen Hochfilzen einen Traumstart gefeiert und in der Mixed-Staffel den Titel geholt. Simon Schempp brachte das Team endgültig auf Siegkurs.
[...]
Mit einer fantastischen Laufleistung schob sich die 23-jährige Dahlmeier auf Position eins und schickte Arnd Peiffer ins Rennen, der sich einen heißen Fight mit dem Italiener Lukas Hofer und Quentin Fillon Maillet aus Frankreich liefert. Das Trio kam gleichermaßen am Schießstand an, wo sich Peiffer nach einer astreinen Serie von seinen Konkurrenten absetzen konnte. Auch die zweite Schießeinlage meisterte er fehlerlos. "Ich habe bewusst geschossen, damit ich keine Nachlader brauche", so der Athlet aus Clausthal-Zellerfeld, der Siegläufer Simon Schempp einen ordentlichen Vorsprung mit auf den Weg gab.   
[...]
http://www.sportschau.de/biathlon-wm/biathlon-mixedstaffel-wm-hochfilzen-100.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 10, 2017, 12:40:22 Vormittag
Braunlage wächst um eine weitere 4****+ Unterkunft am oberen Kurpark wie der GZ zu entnehmen ist. Es wird ein Haupthaus mit bis zu 15 Apartments geben und zudem 6-7 Lodges auf insgesamt 2000qm. Das Vorhaben wurde in einer nicht öffentlichen Sitzung dem Rat vorgestellt und es soll wohl noch so wenig wie möglich nach aussen dringen wie und wo genau gebaut wird. Der Investor wird in dieser Größenordnung nur einen Neubau finanzieren und im Gespräch waren neben dem Sauerland, Schwarzwald auch das Allgäu.

Hier mal eine Info von der Homepage des Investors:
 http://www.tidevand.com/projekte-immobilien/ferienimmobilie-braunlage-geldanlage/index.html (http://www.tidevand.com/projekte-immobilien/ferienimmobilie-braunlage-geldanlage/index.html) 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 10, 2017, 07:43:32 Vormittag
Braunlage wächst um eine weitere 4****+ Unterkunft am oberen Kurpark wie der GZ zu entnehmen ist. Es wird ein Haupthaus mit bis zu 15 Apartments geben und zudem 6-7 Lodges auf insgesamt 2000qm. Das Vorhaben wurde in einer nicht öffentlichen Sitzung dem Rat vorgestellt und es soll wohl noch so wenig wie möglich nach aussen dringen wie und wo genau gebaut wird. Der Investor wird in dieser Größenordnung nur einen Neubau finanzieren und im Gespräch waren neben dem Sauerland, Schwarzwald auch das Allgäu.

Hier mal eine Info von der Homepage des Investors:
 http://www.tidevand.com/projekte-immobilien/ferienimmobilie-braunlage-geldanlage/index.html (http://www.tidevand.com/projekte-immobilien/ferienimmobilie-braunlage-geldanlage/index.html)

Ich habe es nur kurz aus der GZ mitbekommen, aber das Grundstück soll wohl irgendwo oberhalb des Kurparks sein. In jedem Fall eine gute Entwicklung — ich bin gespannt auf die Lodges!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 10, 2017, 09:07:55 Vormittag
Zitat
...,aber das Grundstück soll wohl irgendwo oberhalb des Kurparks sein.

Wieso aber? Stand doch so auch von mir im Text? Oberer Kurpark = oberhalb des Kurparks.  ;)
Eigentlich gehts ja dann nur in der Nähe der Tennisplätze. In dem Bereich gab es doch schon mal Überlegungen einen Ferienpark zu errichten.
Zwischen Omas Kaffeestübchen und Akropolis sollen wohl auch noch gute Apartments gebaut werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 10, 2017, 09:13:15 Vormittag
Zitat
...,aber das Grundstück soll wohl irgendwo oberhalb des Kurparks sein.

Das habe ich wohl überlesen — kann passieren, vor dem ersten Kaffee am Morgen! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Genesis am Februar 10, 2017, 11:16:48 Vormittag
Fazit: Von Winterferien im März würde eher der Alpenraum profitieren, der Harz nur bedingt. Im Feb wäre es für die Herbergen in Brl eher kein Vorteil, proftieren würden die anderen Harz-Orte, wenn Brl dicht ist. In der letzten Januarwoche wären Winterferien zu dicht an den Weihnachtsferien.

Das ist jetzt aber sehr einseitig aus Braunlager Sicht geschrieben ;)
"Die anderen Harz-Orte" würden sich sicher freuen, wenn mehr Gäste kommen und davon würde der gesamte Harz profitieren. Ich selbst mit meiner Ferienwohnung kann mich in einem dieser anderen Harz-Orte zwar absolut nicht über eine schlechte Auslastung beschweren, aber gerade im Februar und März - wenn dann nicht grad Ostern ist - ist die Nachfrage eher gering. Wobei der Februar in diesem Jahr dank des tollen Winters auch bei mir fast ausgebucht ist.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2017, 11:51:55 Vormittag
[...] aber gerade im Februar und März - wenn dann nicht grad Ostern ist - ist die Nachfrage eher gering. Wobei der Februar in diesem Jahr dank des tollen Winters auch bei mir fast ausgebucht ist.

Altenau sollte sein Skigebiet besser bewerben und beschneien. Für eine wichtige Zielgruppe die in den Harz fährt - junge Familien mit kleinen Kindern - ist ein schneesicherer Ski- und Rodel-Hang in Orts-nähe ideal.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: TUCler am Februar 10, 2017, 12:15:31 Nachmittag
Altenaus Hauptproblem ist die Therme, die jährlich hohe sechsstellige Beträge verschlingt. Leider geraten dadurch andere eigentlich wichtige Projekte in den Hintergrund. Nicht nur das Skigebiet, sondern auch die Okertalsperre und die umliegenden Seen böten Potential für touristische Attraktionen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 10, 2017, 12:56:12 Nachmittag
Da der Schnee-Winter sich verschiebt in Richtung Januar/Februar würden sich viele Niedersachsen (Schüler, Eltern= Wähler) sehr freuen über Schneeferien.

Wenn ich die Harzbesucher Massen der letzten Wochen anschaue, waren es in der Mehrzahl Wanderer, Rodler, Wintergenießer, Schlittenhunderennen Besucher und natürlich auch LL- und Alpinskifahrer. Die Bildungspolitik ist hier einfach nicht bürgernah.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 10, 2017, 01:33:29 Nachmittag
Da der Schnee-Winter sich verschiebt in Richtung Januar/Februar würden sich viele Niedersachsen (Schüler, Eltern= Wähler) sehr freuen über Schneeferien.

Wenn ich die Harzbesucher Massen der letzten Wochen anschaue, waren es in der Mehrzahl Wanderer, Rodler, Wintergenießer, Schlittenhunderennen Besucher und natürlich auch LL- und Alpinskifahrer. Die Bildungspolitik ist hier einfach nicht bürgernah.

Laut Presseberichten haben sich vor rund drei Jahren Lehrerverbände, Landeselternrat, Landesschülerrat und Tourismusverbände für die Beibehaltung der bisherigen Ferienregelung ausgesprochen ... die Politik ist also nicht an allem Schuld
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 10, 2017, 01:40:49 Nachmittag
Altenaus Hauptproblem ist die Therme, die jährlich hohe sechsstellige Beträge verschlingt. Leider geraten dadurch andere eigentlich wichtige Projekte in den Hintergrund. Nicht nur das Skigebiet, sondern auch die Okertalsperre und die umliegenden Seen böten Potential für touristische Attraktionen.

Ich kann mich zwar auch täuschen, finde die Therme in Altenau aber auch nicht unbedingt familientauglich bzw. mir war bei meinem ersten (und bis dato auch letzten) Besuch nicht klar, dass die deutliche Mehrheit der Besucher dort textilfrei unterwegs ist.

An sich natürlich kein Problem und völlig i.O. — es gibt ja genügend Leute, die das mögen — aber für mich ist das nichts und ich könnte mir vorstellen, dass viele unbedarfte Besucher dort auch erstmal große Augen bekommen, wenn sie die Therme betreten. Man muss es halt mögen! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: FreX am Februar 10, 2017, 01:41:45 Nachmittag
Das Problem in Altenau ist vllt auch das der Skihang garnicht der Stadt Altenau gehört und deswegen Investitionen wie eine Beschneiungsanlage schwierig umzusetzen sind wenn der Eigentümer kein Interesse daran hat.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 10, 2017, 01:42:41 Nachmittag
Altenaus Hauptproblem ist die Therme, die jährlich hohe sechsstellige Beträge verschlingt. Leider geraten dadurch andere eigentlich wichtige Projekte in den Hintergrund. Nicht nur das Skigebiet, sondern auch die Okertalsperre und die umliegenden Seen böten Potential für touristische Attraktionen.
Altenau hat eine tolle Therme, Braunlage ein super Skigebiet, Schierke die Brockenbahn und tolle Langlaufmöglichkeiten, Wernigerode eine ansprechende Innenstadt, Bad Harzburg den Baumwipfelpfad, Thale eine tolle Schlucht  etc. etc.

Was keiner hat: Ein touristisches Gesamtkonzept

... das kann doch nicht so schwer sein. Man müsste das Rad noch nicht einmal neu erfinden. Schaut Euch die Königscard im Allgäu und deren Erfolg an ... so geht moderner Tourismus im 21. Jahrhundert ... müsste man einfach nachmachen.

https://www.kreisbote.de/lokales/kaufbeuren/koenigscard-belegungszahlen-sprechen-sich-geschaeft-wird-kalkulierbar-6277745.html

http://www.koenigscard.com/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Februar 10, 2017, 01:50:12 Nachmittag
@Pistenbully: Da gebe ich Dir völlig recht und vor allem sind die Orte auch jeweils gar nicht so weit voneinander entfernt, sodass eine gemeinsame Vermarktung des Harzes wirklich wünschenswert und für Besucher deutlich attraktiver wäre!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2017, 02:53:17 Nachmittag
[...] Schierke die Brockenbahn und tolle Langlaufmöglichkeiten [...]

Die Brockenbahn lass ich noch gelten, aber im Vergleich zum Braunlager Loipennetz sind die Schierker Loipen nicht so toll und werden leider auch nicht so toll von der Nationalparkverwaltung gepflegt.

Zitat von: Pistenbully
[...] Wernigerode eine ansprechende Innenstadt [...]

Der Einzelhandel und die Gastronomie erscheint mir selbst mehr als 25 Jahre nach der Eingliederung immer noch nicht "organisch" gewachsen zu sein. Die Burg ist enttäuschend. Die Straßenregulierungen sind Besucher-feindlich (man will wohl den Durchgangsverkehr aus dem Harz schikanieren). Eine touristisch ansprechende Innenstadt sieht für mich anders aus. Die Baumärkte in Wernigerode sind ganz OK. Mich zieht es als Ausflugsziel nicht unbedingt nach Wernigerode.

Zitat von: Pistenbully
[...] Schaut Euch die Königscard im Allgäu und deren Erfolg an ... so geht moderner Tourismus im 21. Jahrhundert ... müsste man einfach nachmachen. [...]

Alls Gastgeber soll ich einen Pauschalbetrag pro Gast abdrücken, damit dieser eine fremde Infrastruktur finanziert, bei der ich kein Mitspracherecht habe, die der Gast für lau angeboten kriegt, weil der Gast die Angebote sonst nicht nutzen würde? Gut, dass man mich dazu nicht zwingen kann... oh Mist, da war ja was... Kurtaxe...  ;)

Aber mal im Ernst, so etwas wie die Königscard gibt es auch im Harz:
http://www.harzcard.info

Das wäre vielleicht ein nette Idee für unsere Gäste während der warmen Jahreszeit als zubuchbare Option. Für die meisten Gäste dürfte die Braunlager Kurkarte ausreichen.



Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Februar 10, 2017, 03:08:36 Nachmittag
Da der Schnee-Winter sich verschiebt in Richtung Januar/Februar würden sich viele Niedersachsen (Schüler, Eltern= Wähler) sehr freuen über Schneeferien.

Wenn ich die Harzbesucher Massen der letzten Wochen anschaue, waren es in der Mehrzahl Wanderer, Rodler, Wintergenießer, Schlittenhunderennen Besucher und natürlich auch LL- und Alpinskifahrer. Die Bildungspolitik ist hier einfach nicht bürgernah.

Laut Presseberichten haben sich vor rund drei Jahren Lehrerverbände, Landeselternrat, Landesschülerrat und Tourismusverbände für die Beibehaltung der bisherigen Ferienregelung ausgesprochen ... die Politik ist also nicht an allem Schuld

Den alte Bericht ist bekannt.
Der Landesschülerrat im NDR Beitrag klang ganz anders.
Ob der Tourismusverband Harz etwas gegen verlängerte Zeugnisferien kann ich mir nicht vorstellen.
Hat jemand eigentlich mal neben den Interessenverbänden die Wähler gefragt, ob sie Schnee/Skiferien/anständige Zeugnisferien haben wollen?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2017, 03:18:26 Nachmittag
[...]
Hat jemand eigentlich mal neben den Interessenverbänden die Wähler gefragt, ob sie Schnee/Skiferien/anständige Zeugnisferien haben wollen?

Nein. Weder die Klassensprecher (also die genannten Schülervertreter) noch die Elternvertreter der Klassen wurden an unserer Schule gefragt. Das war eine einsame Entscheidung ganz weniger Egoisten.

Kannst Du hier nachlesen:
http://www.ler-nds.de/pm_13/pm_2015-03-11_kleine_ferien.php
Zitat
Pressemitteilung vom 11.03.2015

Zur Regelung der "Kleinen Ferien" hat die Landesregierung zwei neue Varianten in ein Dialogverfahren gegeben. Die Pläne sehen vor, die Herbstferien zu kürzen und dafür die Halbjahresferien auf Winterferien zu verlängern bzw. eine Ferienordnung mit Winter- oder Pfingstferien zu erstellen und dafür entsprechend bei den Oster- und/oder Herbstferien zu kürzen. Als Gründe hierfür werden Wünsche von Eltern zur Einführung von Pfingstferien sowie Vorteile für die niedersächsischen Tourismusorte genannt.

Dem Landeselternrat Niedersachsen wurden bisher nur gelegentlich Anfragen der Eltern nach längeren Winterferien vorgelegt, eine Initiative zur Einführung von Pfingstferien ist uns nicht bekannt.

Nach intensiver Diskussion sieht der Landeselternrat das Anliegen außerordentlich kritisch. Primär wurde offensichtlich die Begründung der Tourismusverbände zum Anlass genommen, die „kleinen Ferien“ neu zu regeln; für die Bestimmung von Ferien sollten aber allein pädagogische Argumente gelten und auch weiterhin Lerneinheiten von sinnvoller Dauer bereithalten.

Aus derzeitiger Sicht des Landeselternrates sollte die Ferienregelung besser wie bisher belassen werden. Während des Anhörungsverfahrens wird sich der Landeselternrat Niedersachsen dazu umfassend mit den Kreis- und Stadtelternräten abstimmen, insbesondere um sich mit der Gewissheit zu positionieren, dass diesem Beschluss ein breites Meinungsbild der Elternvertreter zugrunde liegen wird.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 10, 2017, 04:00:22 Nachmittag
[...]
Hat jemand eigentlich mal neben den Interessenverbänden die Wähler gefragt, ob sie Schnee/Skiferien/anständige Zeugnisferien haben wollen?

Nein. Weder die Klassensprecher (also die genannten Schülervertreter) noch die Elternvertreter der Klassen wurden an unserer Schule gefragt. Das war eine einsame Entscheidung ganz weniger Egoisten.
Zitat

Natürlich wurden Sie das nicht. Die Klassenelternvertreter wählen die Schulelternvertretung, diese dann die Landeselternvertretung (ggf. noch Kreisebene dazwischen), bei den Schülern analog.  In dieser Entscheidungsstruktur haben es Einzelthemen immer schwer.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Februar 10, 2017, 04:06:48 Nachmittag
Aber mal im Ernst, so etwas wie die Königscard gibt es auch im Harz:
http://www.harzcard.info

Die kannte ich tatsächlich noch nicht. Das Angebot scheint in die richtige Richtung zu gehen, wenngleich die meisten Bergbahnen (außer Bad Harzburg) nicht dabei sind.
Zum Vergleich (Königscard: Skipass 3 h tgl. inklusive; Bad Hindelang plus: Skipass inklusive; Schwarzwald Plus: Skipass inklusive; Oberstaufen: Skipass inklusive).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2017, 04:58:28 Nachmittag
die meisten Bergbahnen (außer Bad Harzburg) nicht dabei sind.

Andersherum wird ein Schuh draus: Ausser der Wurmbergseilbahn sind alle Bergbahnen dabei.

Zitat von: Pistenbully
Zum Vergleich (Königscard: Skipass 3 h tgl. inklusive; Bad Hindelang plus: Skipass inklusive; Schwarzwald Plus: Skipass inklusive; Oberstaufen: Skipass inklusive).

Der Wurmberg leidet im Winter nicht unter mangelnden Gästen. Wir haben zwischen Weihnachten und Anfang März auch so schon kaum Kapazitäten für noch mehr Übernachtungsgäste frei. Skipass inklusive kann ich mir nur für den März und April vorstellen, sonst wird der Ort noch mehr von Tagesgästen überrannt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 10, 2017, 05:33:09 Nachmittag
Mit Skipass dürfte die Karte nur für Übernachtungsgäste erwerbbar sein. Dann müssten die Gäste aus Brl sich morgens nicht anstellen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2017, 07:16:36 Nachmittag
@snowie Das könnte ich als Braunlager Gastgeber anbieten, indem ich die Wurmberg-Seilbahn um Erlaubnis bitte wie die anderen Pensionen und Hotels Liftkarten verkaufen zu dürfen. Im Moment haben wir noch andere Prioritäten, aber das kommt bestimmt irgendwann, da die Nachfrage da ist.

Bei der Harzcard stört mich, dass ich die Nationalparkverwaltung mitfinanzieren müsste. Ich bin da aber ganz pragmatisch, falls es mir nützen würde, die Harzcard anzubieten.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 10, 2017, 07:39:29 Nachmittag
Natürlich wurden Sie das nicht. Die Klassenelternvertreter wählen die Schulelternvertretung, diese dann die Landeselternvertretung (ggf. noch Kreisebene dazwischen), bei den Schülern analog.  [...]

Wie ich schon schrieb: Ein ganz kleiner Kreis Egoisten. Tendenziell ist man in den jungen Jahren eher weltfremd eingestellt, da mache ich den SchülervertreterInnen keine Vorwürfe, die wissen es nicht besser. Bei den Elternvertretern hat das alles bisher stets in eine unglaubliche Neiddebatte geendet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: David am Februar 11, 2017, 11:31:09 Vormittag
Zitat
Schierker machen Druck am Winterberg

Mit einer Bürgerinitiative wollen die Schierker die Entwicklung am Kleinen Winterberg voranbringen und das Seilbahnprojekt unterstützen.
 
Schierke l Die Schierker machen mobil. In Sachen Erholungsgebiet Winterberg soll nicht mehr von außen über sie und ihre Köpfe hinweg entschieden werden – so der Tenor am Dienstagabend. Fast 70 Interessierte hatten sich zum ersten Treffen der Bürgerinitiative „Pro Winterberg“ im Café Winkler eingefunden – unter ihnen auch etliche Wernigeröder und namhafte Vertreter der Grünen.

[...]

Warten auf Zustimmung

Das Projekt steckt aktuell mitten im Raumordnungsverfahren. Planer und Investoren hoffen praktisch täglich auf die Zustimmung aus Magdeburg, die Voraussetzung für alle folgenden Genehmigungsverfahren und damit für die Umsetzung des Projektes ist. Ein Nein würde das Aus bedeuten.

Kritik gibt es vor allem von Seiten der Umweltschützer, die vor massiven Eingriffen in die Natur – wie der Rodung von 20 Hektar Wald und der Wasserentnahme aus der Bode – warnen. Knackpunkt ist die Frage, ob Seilbahn- und Pistentrasse einen Moorwald tangieren und die Fläche als Vogelschutz- und FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) ausgewiesen ist. Die Entscheidung der Behörden lässt auf sich warten.

Vielen Schierkern reißt inzwischen der Geduldsfaden. „Es ist genug. Es wird Zeit“, so Werner Vesterling, der die Gründung der Bürgerinitiative maßgeblich angeschoben hat. „Die Entwicklung am Winterberg ist für das Überleben des Ortes notwendig.“ Die betreffende Fläche sei 2001 aus dem Nationalpark herausgelöst worden, um sie als Erholungsgebiet ausbauen zu können, blickte Vesterling zurück. „Für diese 70 Hektar hat der Nationalpark 3000 Hektar Ausgleichsfläche bekommen.“

Glänzende Vergangenheit

Ortschronistin Ingrid Hintze erinnerte an die glänzende Vergangenheit Schierkes als Wintersport-Mekka. Es habe eine Bobbahn, Rodelbahnen, eine Schanze, einen Abfahrtshang am Eckerloch, einen Slalomhang am Großen Winterberg gegeben. Zu DDR-Zeiten konnten viele der Anlagen nicht mehr genutzt werden. Sie lagen im Sperrgebiet. „Es wurden neue Möglichkeiten geschaffen wie die Abfahrt vom Erdbeerkopf“, so Ingrid Hintze. „Aber das war kein Ersatz. Nach der Wende dachten wir, es geht wieder los. Dann hat sich der Nationalpark gegründet. Uns wurden wieder Stolpersteine in den Weg gelegt.“

Mit dem Umweltschutz sollte es nicht übertrieben werden, meldete sich Michael Gebbert zu Wort. Eine Schneise durch den „dunklen schattigen Wald dort“ zu ziehen, wäre sogar eine Bereicherung für die Umwelt. „Wenn wir die Natur öffnen, ist das gut für die Lurche und Insekten. Und die Vögel brüten auch woanders“, so der Schierker. Es stimme nicht, dass für die Seilbahn 20 Hektar Wald verschwinden, merkte Mike Hopstock an. „Der Wald wird andernorts durch Ausgleichsflächen wieder aufgeforstet.“ Er wolle die Naturschützer nicht angreifen, so Hopstock, aber es gebe auch andere Meinungen.

[...]

Debatte um Moorwald

Zudem zweifeln viele Schierker die Existenz jenes Moorwaldes an. „Schon meine Großmutter stammte aus Schierke. Wir kennen keinen Moorwald“, sagte Ingrid Hintze. Die Vorfahren von Werner Vesterling lebten seit 1595 in Schierke. „Von einem Moorwald habe ich noch nie gehört.“

Ludwig Hoffmann (SPD), Wernigerodes Ex-Oberbürgermeister, riet den Schierkern, sich Verbündet

[...]

Andreas Meling, der im Wernigeröder Rathaus das Winterberg-Projekt koordiniert, wertet das Engagement der Schierker als Rückendeckung. „Das tut auch Oberbürgermeister Peter Gaffert gut, der die Investitionen in den Ortsteil gegenüber 35 000 Wernigerödern verteidigen muss.“ Die Themen Moorwald und FFH-Gebiet seien „äußerst komplex“, so Meling. „Aber wir sind der Meinung, dass nun genug Unterlagen für eine Entscheidung vorliegen.“

Ganze Artikel: http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/tourismus-schierker-machen-druck-am-winterberg Datum 9.02.2017
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 11, 2017, 11:47:06 Vormittag
@David Danke für den Artikel! Beim Zitieren bitte darauf achten, dass nicht die ganze Quelle kopiert wird (Großezitate), sondern nur Ausschnitte (Kleinzitate), siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Zitat. Ich habe das entsprechend angepasst.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 11, 2017, 11:48:17 Vormittag
[...]
Fast 70 Interessierte hatten sich zum ersten Treffen der Bürgerinitiative „Pro Winterberg“ im Café Winkler eingefunden – unter ihnen auch etliche Wernigeröder und namhafte Vertreter der Grünen.
[...]

Das ist ja erfreulich, dass selbst namhafte Vertreter der Grünen sich für das Winterbergprojekt einsetzen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Februar 11, 2017, 02:18:52 Nachmittag
Touristenströme dank Schnee (volksstimme.de 11.2.2017 (http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/wintersport-touristenstroeme-dank-schnee)
Zitat

Schierke l An diesem Wochenende enden die Schierker Wintersportwochen mit 13 Angeboten von Bergrettung bis Winterwanderung. Bislang haben rund 1000 Besucher die Angebote genutzt, informiert Erdmute Clemens. Wie die Chefin der Wernigerode Tourismus GmbH (WTG) in der jüngsten Sitzung Schierke-Ausschusses informierte, haben das Iglusfest zum Auftakt der Wintersportwochen 280 Gäste besucht. Weitere Publikumsfavoriten seien die Après-Ski-Partys auf der Plaza am Winterbergtor-Parkhaus mit 200 bis 250 Besuchern sowie der vom Kulturmotor Wernigerode organisierte „Bastelspaß mit der Eiskönigin“ gewesen.

„Der Januar hat klar gezeigt, wie wichtig der Winter für Tourismus im Harz ist“, resümiert Erdmute Clemens. Schierke profitiere davon, dass der Oberharz bislang reichlich Schnee bieten konnte, während im Flachland keiner lag. Das Tourismus-Potenzial lasse sich an den Zugriffszahlen der Webcam vom Loipeneinstieg „Am Winterbergtor“ ablesen: Allein am 4. Januar, dem Donnerstag vor dem verlängerten Dreikönigswochenende, hätten 10.000 Nutzer die Kamera-Ansicht angeklickt. Eine Woche später wurden täglich 5000 bis 6000 Nutzer registriert. „Das sind alles potenzielle Gäste“, sagt die Chefin der Tourist-Information. So seien Pensionen und Hotels in Schierke an den meisten Januar-Wochenenden beinahe komplett ausgebucht gewesen. „Unter der Woche war die Situation entspannter.“

Mehr Winterwanderwege gewünscht

Nach anfänglichem Chaos auf den Langlaufloipen durch Winterwanderer habe die Ausschilderung der Ski- und Wanderwege Besserung gebracht, sagte Rüdiger Ganske. Der Präsident des Skiverbandes Sachsen-Anhalt (SVSA) erläuterte, das gemeinsam mit dem Nationalpark Harz erarbeitete Konzept trage zur Trennung von Fußgängern und Langläufern bei. „Wir verfügen teilweise über Premiumloipen – für nächstes Jahr planen wir eine neue Beschilderung“, so Ganske. Der Deutsche Skiverband wolle das Schierker Loipennetz zertifizieren und vermarkten. Dafür werde die rund 30 Kilometer Langlaufloipen neu vermessen und überprüft.

[...]

Für das letzte Wochenende der Wintersportwochen biete Schierke gute Bedingungen, berichtet Ilona Baxmann von der Tourist-Information der Brockengemeinde. Im Ort liegen 37 Zentimeter, im Skigebiet 57 Zentimeter Schnee. Die vier Loipen mit Einstieg am Parkhaus „Am Winterbergtor“ seien ebenso in gutem Zustand wie die von den Bahnhöfen Schierke und Drei Annen Hohne erreichbaren Routen. Die WTG-Mitarbeiterin warnt ungeübte Langläufer allerdings vor glatten Teilstücken.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Februar 11, 2017, 02:45:23 Nachmittag
Von was für einem Skigebiet redet die Dame? Haloziniert Sie vom nicht vorhandenen Anschluss an Brl oder meint sie den Wurmberg? Dachte dort liegen, mindest auf den Pisten 90cm?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 02, 2017, 11:47:19 Nachmittag
Hahnenklee. FDP-Ortsratsmitglied Hans Heinrich Wiebe beantragt eine Einrichtung eines Auffangparkplatzes am Hahnenkleer Ortseingang mit Parkraumbewirtschaftung.

Wiebe schickt seiner Begründung voraus, dass er bereits vor 20 Jahren die zwingende Bauleitplanung zur Umsetzung dieses Projektes beantragt habe. Drei Jahre später habe dann der Rat die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes „Bockswieser Straße“ beschlossen. Grundlage hierfür habe der Stadtteilentwicklungsplan von 1998 gebildet. Somit sei die Forderung nach Errichtung eines bewirtschafteten Auffangparkplatzes für Autos und Reisebusse einschließlich Kiosk und öffentlichem WC am Hahnenkleer Ortseingang nicht neu, aber „aktueller und dringender denn je, zumal sich die Rahmenbedingungen grundhaft geändert haben.“

So hätten die Investitionen am Bocksberg die Zahl der Tagestouristen in die Höhe schnellen lassen. Daher hätten Investoren 2014 wegen der Erstellung des Sessellifts den sogenannten Schützenplatz als weiteren Parkplatz erworben, doch seien auf Grund von Rechtsstreitigkeiten mit angrenzenden Nachbarn derzeit etwa 50 Stellplätze nicht nutzbar, was an der Betriebsgenehmigung rütteln könne. Dies führe dazu, dass der Verkehr in den Ort gezogen würde. Dies würde der Klassifizierung „Heilklimatischer Kurort“ mit seinen Lärm- und Abgasemissionen nicht gerecht werden. Da kürzlich eine begehrte Waldfläche von 22.624 Quadratmetern vom Landschaftsschutz zu Verhandlungen freigegeben wurde, habe man nun eine Gelegenheit, der Problematik Herr zu werden.
(Regionalgoslar.de)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am März 03, 2017, 07:32:43 Nachmittag
Gästezahlen steigen im Harz. Hier der Bericht dazu:
http://www.harzinfo.de/harzer-tourismusverband/presseportal/pressemitteilungen/spass-pur/detailansicht/news/detail/News/gaestezahlen-steigen-erneut.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am März 06, 2017, 03:06:49 Nachmittag
Hier ein Artikel über Hahnenklee durch die Investitionen am Bocksberg steigt das Touristenaufkommen

http://regionalgoslar.de/fdp-beantragt-auffangparkplatz-am-hahnenkleer-ortseingang/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 07, 2017, 07:22:51 Nachmittag
SC Buntenbock überragt bei Landesmeisterschaft
Der SC Buntenbock ist bei den Landesmeisterschaften über die „Lange Strecke“ der erfolgreichste Verein aus dem Bereich des Niedersächsischen Skiverbandes gewesen. Aber auch der WSV Clausthal-Zellerfeld, SK Oker, SC St. Andreasberg, MTK Bad Harzburg und MTV Seesen gingen bei den Rennen im Landesleistungszentrum Sonnenberg nicht leer aus. Für den ehemaligen Weltcup-Biathleten Daniel Böhm reichte es bei frühlingshafte Temperaturen zum dritten Platz über die 30 Kilometer. Die kompletten Ergebnisse sind im Internet unter dem Menüpunkt Ergebnisse auf der Homepage www.nds-skiverband.de einzusehen.
(GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am März 10, 2017, 03:50:47 Nachmittag
Weitere Infos zum Schierker Projekt (über die Ski-Infrastruktur hinaus) aus der MZ (Online-Ausgabe) von heute:

http://www.mz-web.de/kultur/themenpark--schierker-bergwelten--attraktion-luchs-26161952
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 11, 2017, 07:23:47 Nachmittag
Gratulation an unseren Harzer Weltcupsieger:
Peiffer gewinnt Verfolgung von Kontiolahti
Perfektes Rennen: Beim Biathlon-Weltcup im finnischen Kontiolahti hat Arnd Peiffer die Verfolgung gewonnen. Der Skijäger des WSV Clausthal-Zellerfeld setzte sich nach 12,5 Kilometern ohne Schießfehler vor Simon Eder (2 Fehler) aus Österreich und dem Norweger Emil Hegle Svendsen (2) durch. Nach dem Zielsprint hatte Peiffer einen Vorsprung von lediglich 0,3 Sekunden. Für den 29-Jährigen war es der dritte Podestplatz des Winters und der insgesamt achte Weltcupsieg seiner Karriere.
(GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Leeraner am März 12, 2017, 11:22:08 Vormittag
Eigentlich passt nur Presse 😁 hier in der Presse gefunden für den einen oder anderen interessant obwohl weit weg 😅.  https://skinachrichten.de/kurs-schnee-herstellen-und-skipisten-praeparieren-lernen-am-kronplatz
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Skichris am März 12, 2017, 11:22:40 Nachmittag
Pachtangebot für das Eisstadion Braunlage/Oberharz

Pachtgegenstand ist das Eisstadion Braunlage (halboffene Bauweise) mit integrierter Gastronomie (ca. 100 Sitzplätze), ggf. ist auch eine separate Verpachtung der Gastronomie möglich. Das Eisstadion befindet sich zentral gelegen im Ortskern von Braunlage direkt am Großparkplatz. Das Eisstadion verfügt über eine 30 x 60 m große Eisfläche sowie je 1.270 Sitz- und Stehplätze. Neben dem öffentlichen Eislaufbetrieb trägt der ESC „Harzer Falken“

(Oberliga-Eishockey) hier seine Punktspiele aus. Im Sommer steht das Stadion für Trainingscamps im Eishockey- und Eiskunstlaufbereich zur Verfügung. Als Multifunktionshalle kann das Stadion auch für sonstige Veranstaltungen, z.B. Konzerte genutzt werden. Weitere Infos zum Eisstadion und zum Urlaubsort Braunlage unter: www.eisstadion-braunlage.de und www.braunlage.de.

Ein Verkauf des Eisstadions zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen.

Bewerbungen mit Betriebskonzept sind bis zum 31.März 2017 zu richten an:

Braunlage Tourismus GmbH, Geschäftsführer Uwe Peters, Elbingeröder Str. 17, 38700 Braunlage, Telefon 05520 /93070, e-mail Sekretariat.Tourismus(at)Braunlage.de
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: David am März 14, 2017, 09:54:13 Nachmittag
Zitat
Hütte zugunsten von Hotel abgerissen
Schneller als zunächst geplant ist die kleine Hütte auf dem ehemaligen Tankstellengelände in der Elbingeröder Straße abgerissen worden. Auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern soll dort ein Vier-Sterne-Garni-Hotel mit dem Namen „Echtzeit – Dein Hotelquartier“ entstehen, hat am Montag auf Anfrage Investor Kai Seela mitgeteilt. Eigentlich sollte das kleine Gebäude erst Montagmorgen dem Erdboden gleichgemacht werden, doch der Abrissbagger kam bereits am Samstag, nachdem am Freitag einige Bäume auf dem Gelände gefällt wurden. Ende Mai/Anfang Juni soll dann mit den Bauarbeiten des Hotels begonnen werden.

Quelle: GZ
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am März 16, 2017, 03:33:17 Nachmittag
Morgen in der GZ: Skigebiet wird wegen Revision kleiner

Aus rechtlichen Gründen schnell zusammengefaßt.

-auf den Pisten liegt noch ausreichend Schnee
-dennoch geht die Seilbahn ab Montag in Revision, damit diese bis zu den Osterferien abgeschlossen ist
-die Panorama zur Mittelstation wird erst mal nicht mehr präpariert
-Sessellift und Schlepper laufen weiter, wenn das Wetter mitspielt
-Preis der Tageskarte wird vergünstigt
-Dauer der Saison. Aufgrund der Frühlingshaften Temperaturen: „Es kann deshalb sein, dass wir schon nächste Woche schließen, es kann aber auch sein, dass bei entsprechender Witterung noch während der Osterferien Wintersport möglich ist“, erklärt Nüsse.
-wenn Revision der Seilbahn abgeschlossen und die Schneelage noch ausreichend ist, wird auch Panorama wieder geöffnet
-Saisonfazit: positives Fazit, Besucherzahlen seien gut gewesen
-nach Ostern alle Kraft in Sommersaison
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 16, 2017, 07:49:29 Nachmittag
Morgen in der GZ: Skigebiet wird wegen Revision kleiner

Aus rechtlichen Gründen schnell zusammengefaßt.

-auf den Pisten liegt noch ausreichend Schnee
-dennoch geht die Seilbahn ab Montag in Revision, damit diese bis zu den Osterferien abgeschlossen ist
-die Panorama zur Mittelstation wird erst mal nicht mehr präpariert
-Sessellift und Schlepper laufen weiter, wenn das Wetter mitspielt
-Preis der Tageskarte wird vergünstigt
-Dauer der Saison. Aufgrund der Frühlingshaften Temperaturen: „Es kann deshalb sein, dass wir schon nächste Woche schließen, es kann aber auch sein, dass bei entsprechender Witterung noch während der Osterferien Wintersport möglich ist“, erklärt Nüsse.
-wenn Revision der Seilbahn abgeschlossen und die Schneelage noch ausreichend ist, wird auch Panorama wieder geöffnet
-Saisonfazit: positives Fazit, Besucherzahlen seien gut gewesen
-nach Ostern alle Kraft in Sommersaison

Hört sich soweit ganz vernünftig an würde ich sagen. Schön, dass die WSB die Saison nicht vorzeitig beendet! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am März 16, 2017, 09:41:40 Nachmittag
Ja, aber ganz ehrlich: wer glaubt noch, dass wir Ostern Skifahren können?!?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am März 16, 2017, 10:49:46 Nachmittag
Ja, aber ganz ehrlich: wer glaubt noch, dass wir Ostern Skifahren können?!?

Was ist denn das für ein Pessimismus hier... ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 17, 2017, 07:10:15 Vormittag
Ja, aber ganz ehrlich: wer glaubt noch, dass wir Ostern Skifahren können?!?

Es wäre nicht das erste mal, das fast der ganze Schnee weg ist und Ende März/Anfang April kübelt es mehr als 50cm Schnee.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 17, 2017, 07:14:20 Vormittag
Ja, aber ganz ehrlich: wer glaubt noch, dass wir Ostern Skifahren können?!?

Was ist denn das für ein Pessimismus hier... ;D

Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist! ;)

Ich gebe da Playjam völlig recht — es würde mich nicht wundern, wenn noch mal ordentlich was runterkommen würde. Die Grundlage auf den Pisten ist vorhanden und auch die Bereitschaft der WSB weiterhin zu öffnen oder gar wieder zu öffnen. Wird schon! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am März 17, 2017, 10:12:22 Vormittag
Na dann.... wir sehen uns am Lift! 😉
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 17, 2017, 05:11:38 Nachmittag
.. oder auf Tourenski!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 17, 2017, 05:21:24 Nachmittag
.. oder Splitboard! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Widex am März 18, 2017, 06:44:09 Vormittag
Kurzes Update zur Hängebrücke an der Rappbodetalsperre: http://www.mz-web.de/landkreis-harz/rappbodetalsperre-besuch-auf-der-baustelle-der-weltrekord-seilbruecke-26207114 (http://www.mz-web.de/landkreis-harz/rappbodetalsperre-besuch-auf-der-baustelle-der-weltrekord-seilbruecke-26207114)

Quelle: MZ Web
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 22, 2017, 09:12:15 Nachmittag
Arnd Peiffer konstant erfolgreich wie nie
Gold bei der WM, Verfolgungssieg in Kontiolahti und mit Platz vier bester Deutscher im Gesamtweltcup: Für Biathlet Arnd Peiffer hätte die vergangene Saison kaum erfolgreicher sein können. Dank seiner unglaublichen Konstanz, er punktete in jedem Einzelrennen, war der Clausthal-Zellerfelder auch an einem weiteren Titel maßgeblich beteiligt. Denn zum ersten Mal seit der Saison 2005/06 gewannen die deutschen Herren wieder die Nationenwertung. „Das ist ein sehr großer Erfolg. Das war auch unser erklärtes Ziel über viele Jahre. Und jetzt haben wir es mal geschafft, und da sind wir auch sehr stolz drauf“, sagte Peiffer.
(GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am März 22, 2017, 09:19:23 Nachmittag
[...] da sind wir auch sehr stolz drauf“, sagte Peiffer.
(GZ Live)

Zu recht! Hoffentlich klappt es reibungslos mit der Modernisierung der Biathlon-Wettkampfanlagen am Sonnenberg.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am März 22, 2017, 10:36:40 Nachmittag
Tolle Leistung von Arnd Peiffer!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am März 28, 2017, 06:48:56 Nachmittag
Harz 7000 müNN, kuriose Meldung in GZ-Live:

Fenster in die Harzer Erdgeschichte
Am Parkplatz Windberg an der B 79 zwischen Athenstedt und Dardesheim schweift der Blick über das Harzvorland bis zum Brocken. Hier ist die Entstehung des Harzes besonders gut nachzuvollziehen. Auskunft geben jetzt zwei neue Informationstafeln des UNESCO-Geoparks.
Bei guter Sicht ist der Brocken vom Parkplatz Windberg aus zum Greifen nah. Vor über 100 Mio. Jahren war die Gegend jedoch noch relativ flach. Erst in der Kreidezeit (vor ca. 145 Mio. Jahren) wurde die Harzscholle um ca. 7 km empor gehoben. Abtragungsprozesse hinterließen immerhin ein heute gut 1.000 m hohes Gebirge.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 05, 2017, 09:47:29 Nachmittag
Umwidmung der B6 zur Autobahn auch in Niedersachsen ungewiss
Fachleute sind sich einig: Dass das Bundesverkehrsministerium nur die Bundesstraße 6 in Sachsen-Anhalt aufgewertet hat, von einer Umwidmung des kleinen Teilstücks im Westharz aber keine Rede ist, erscheint mehr als unverständlich. ... Für Thomas Webel, Verkehrsminister in Sachsen-Anhalt, ist es, als würde eine Demarkationslinie errichtet, wenn die B 6 in Sachsen-Anhalt als Autobahn ausgewiesen wird, sie in Niedersachsen aber Bundesstraße bliebe. (GZ Live)

Erschreckend wieder die Benachteiligung des Westharzes, mal ganz abgesehen vom notwendigen  Autobahnanschluss Goslars an die A7 bzw. Hildesheim.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 05, 2017, 09:59:11 Nachmittag
Braunlage: Minus liegt bei 2,3 Millionen Euro
Die finanzielle Lage der Stadt Braunlage ist offenkundig desaströs. Bürgermeister Stefan Grote und die Vertreter der Fraktionen versuchten denn auch in der Ratssitzung gar nicht erst, das Zahlenwerk schön zu reden. Es weist ein Minus von 2,3 Millionen Euro auf. Dennoch hat der Rat den Etat einstimmig beschlossen... Grote will in den nächsten Wochen mit dem Land einen neuen Zukunftsvertrag aushandeln, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt wieder herzustellen. (GZ Live)

Ohne Landeszuschüsse oder einen gerechten Soli für arme Regione kommt der Westharz nie auf eine stabile finanzielle Basis.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 06, 2017, 07:49:18 Vormittag
Ohne dort nun eine Neiddebatte anstoßen zu wollen, aber es erscheint mir ohnehin teilweise äusserst fragwürdig, wie die Fördergelder innerhalb Deutschlands verteilt werden und vor allem wie sie teilweise regelrecht verpulvert werden, einfach weil das Geld zur Verfügung steht.

Dem Westharz würde etwas mehr Unterstützung vom Land Niedersachsen äusserst gut tun — angekündigt wurde das ja bereits einige Male, aber viel passiert leider nicht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am April 06, 2017, 05:11:14 Nachmittag
Ohne dort nun eine Neiddebatte anstoßen zu wollen, aber es erscheint mir ohnehin teilweise äusserst fragwürdig, wie die Fördergelder innerhalb Deutschlands verteilt werden und vor allem wie sie teilweise regelrecht verpulvert werden, einfach weil das Geld zur Verfügung steht.

Dem Westharz würde etwas mehr Unterstützung vom Land Niedersachsen äusserst gut tun — angekündigt wurde das ja bereits einige Male, aber viel passiert leider nicht.

Sieht man doch immer wieder, im Osten wird das Geld verpulvert, weil die schon nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld aus dem Soli!
Der Soli gehört ganz einfach abgeschafft!!! Und das lieber heute als morgen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefreund am April 06, 2017, 06:14:41 Nachmittag
Umwidmung der B6 zur Autobahn auch in Niedersachsen ungewiss
Fachleute sind sich einig: Dass das Bundesverkehrsministerium nur die Bundesstraße 6 in Sachsen-Anhalt aufgewertet hat, von einer Umwidmung des kleinen Teilstücks im Westharz aber keine Rede ist, erscheint mehr als unverständlich. Das Ministerium in Berlin erläutert trotz einer Rückrufbitte seine fragwürdige Entscheidung nicht. Für Thomas Webel, Verkehrsminister in Sachsen-Anhalt, ist es, als würde eine Demarkationslinie errichtet, wenn die B 6 in Sachsen-Anhalt als Autobahn ausgewiesen wird, sie in Niedersachsen aber Bundesstraße bliebe. (GZ Live)

Erschreckend wieder die Benachteiligung des Westharzes, mal ganz abgesehen vom notwendigen  Autobahnanschluss Goslars an die A7 bzw. Hildesheim.

Da bin ich echt auf die Begründung gespannt, warum das passiert ist!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 06, 2017, 06:35:47 Nachmittag
[...]

Da bin ich echt auf die Begründung gespannt, warum das passiert ist!!!

Einspruch vom BUND Goslar: Durch die Umwidmung der B6 zur Autobahn entsteht in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark eine hohe Belastung der Umwelt mit Abgasen und Geräuschen. Die Autoscheinwerfer würden zudem die Nachtbrüter empfindlich stören. In Sachsen Anhalt gilt (noch) das Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz, so dass die Umwidmung ohne langwieriges Anhörungsverfahren umgesetzt werden konnte.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 06, 2017, 06:37:26 Nachmittag
Äh, die Straße ist längst da, wird nicht um- oder ausgebaut... Die Schilder werden blau statt gelb... Das muss die Umwelt sehr stören.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am April 06, 2017, 07:01:21 Nachmittag
Diese BUND und wie sie alle heißen, machen sich doch nur noch lächerlich! Das die Leute das nicht erkennen....!!!! 😠
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 06, 2017, 09:07:07 Nachmittag
BUND = Bande Unheimlich Narzistischer Dissidenten
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 06, 2017, 09:08:37 Nachmittag
[...]

Da kann man nur noch den Kopf schütteln... :(
Da bin ich echt auf die Begründung gespannt, warum das passiert ist!!!

Einspruch vom BUND Goslar: Durch die Umwidmung der B6 zur Autobahn entsteht in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark eine hohe Belastung der Umwelt mit Abgasen und Geräuschen. Die Autoscheinwerfer würden zudem die Nachtbrüter empfindlich stören. In Sachsen Anhalt gilt (noch) das Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz, so dass die Umwidmung ohne langwieriges Anhörungsverfahren umgesetzt werden konnte.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 06, 2017, 09:10:25 Nachmittag
Unglaublich!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 06, 2017, 11:03:11 Nachmittag
Die Begründung ist von mir ironisch gemeint... werde es demnächst besser kennzeichnen...  ;)

Ich gehe davon aus, dass die Umwidmung für den kleinen Restabschnitt bald folgen wird und die in Berlin ihren Stempel nicht schnell genug finden können.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am April 06, 2017, 11:42:26 Nachmittag
Trotzdem >:(
 ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 07, 2017, 07:21:40 Vormittag
@Playjam: Irgendwie traurig, aber die ausgedachte Begründung hätte ich Dir zu 100% abgekauft — sie klingt einfach zu plausibel bzw. nach BUND! ;)

Ansonsten, wo wir gerade bei Umwidmungen sind: vielleicht könnte man BUND in dem Zuge auch direkt in NEIN umbenennen. Klingt doch viel schneidiger und ist sicherlich etwas einprägsamer! ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 12, 2017, 02:22:07 Nachmittag
Auch dieses Jahr hat das Portal Snowplaza wieder eine Abstimmung über das beste Skigebiet Deutschlands 2017 (https://www.snowplaza.de/weblog/9529-beste-skigebiete-deutschland-2017/) durchgeführt. Als einziges Skigebiet im Harz ist der Wurmberg auf Platz 15 dort vertreten (im Vorjahr noch Platz 14 (https://www.snowplaza.de/weblog/6986-die-besten-skigebiete-in-deutschland-2016/)).

Interessant bei den Ergebnissen ist — abgesehen davon, dass Winterberg auf Platz 1 steht — u.a. auch, dass alle bekannteren Mittelgebirgsskigebiete (Großer Arber, Feldberg, Willingen und Oberwiesenthal) vor Braunlage gelandet sind. Da ist sicherlich noch Luft nach oben, aber erst einmal herzlichen Glückwunsch zu einem Platz unter den Top 15!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 12, 2017, 03:56:38 Nachmittag
Interessant bei den Ergebnissen ist — abgesehen davon, dass Winterberg auf Platz 1 steht — u.a. auch, dass alle bekannteren Mittelgebirgsskigebiete (Großer Arber, Feldberg, Willingen und Oberwiesenthal) vor Braunlage gelandet sind.

Was wundert Dich daran?
Wenn ich mir da Ranking anschaue, dann hat es auch viel damit zu tun, wieviele Leute das jeweilige Skigebiet bevölkern, denn nicht selten entspricht das Ranking ungefähr der Besuchermenge. h.d. wer viel in Reit i.W. fährt, der wählt auch Reit. Die Abstimmung ist ja in keinster Weise repräsentativ, sondern rein subjektiv.

Unabhängig davon bin ich doch sehr erstaunt, was für einen Sch.... sich der Redaktur da teilweise zurecht geschrieben hat. Faktenwissen = mangelhaft!
Bsp. gefällig: Rothausabfahrt am Feldberg 4,2km lang; Baithlon-Weltcup in Willingen...alles klar  ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefreund am April 12, 2017, 05:06:44 Nachmittag
Naja, wird noch ein langer Weg weiter nach oben...

Aber immerhin eben in der gz-live:

Die Monsterroller sind wieder in Betrieb. Allerdings nur von der Mittelstation zur Talstation. Der Grund sind

BAUMFÄLLARBEITEN.

Vielleicht gibt es ja ein paar schöne Neuigkeiten!!!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am April 12, 2017, 06:08:36 Nachmittag
Interessant bei den Ergebnissen ist — abgesehen davon, dass Winterberg auf Platz 1 steht — u.a. auch, dass alle bekannteren Mittelgebirgsskigebiete (Großer Arber, Feldberg, Willingen und Oberwiesenthal) vor Braunlage gelandet sind.

Was wundert Dich daran?
Wenn ich mir da Ranking anschaue, dann hat es auch viel damit zu tun, wieviele Leute das jeweilige Skigebiet bevölkern, denn nicht selten entspricht das Ranking ungefähr der Besuchermenge. h.d. wer viel in Reit i.W. fährt, der wählt auch Reit. Die Abstimmung ist ja in keinster Weise repräsentativ, sondern rein subjektiv.

Unabhängig davon bin ich doch sehr erstaunt, was für einen Sch.... sich der Redaktur da teilweise zurecht geschrieben hat. Faktenwissen = mangelhaft!
Bsp. gefällig: Rothausabfahrt am Feldberg 4,2km lang; Baithlon-Weltcup in Willingen...alles klar  ::)

Stimmt schon, aber dass bspw. Winterberg ganz oben landet verwundert mich zumindest ein wenig und auch der 4. Platz von Oberwiesenthal wäre so nicht unbedingt absehbar gewesen. Klar, die Abstimmung ist natürlich rein subjektiv und Winterberg hat schon viele Besucher und unheimlich moderne Anlagen zu bieten. Aber als das beste Skigebiets Deutschlands würde ich das dort nicht bezeichnen wollen — dafür sind die Pisten schlicht zu kurz und das Drumherum nicht annähernd so schön, wie in einem Alpenskigebiet wie bspw. Garmisch, aber das ist vermutlich Geschmackssache. :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am April 13, 2017, 09:20:00 Vormittag
Mich wundert weit mehr, dass der Feldberg von Rang 7 in 2016 nur auf Rang 8 in 2017 abgerutscht ist. Trotz neuer Zeigerbahn hat das Gebiet in der Saison 2016/17 nämlich so richtig verrissen, weil es wegen völlig unzureichender Beschneiungstechnik und mangelnden entsprechenden Knowhows zum zweiten Mal in Folge kein Weihnachtsgeschäft anbieten konnte (0 Anlagen/Abfahrten). An Fasching hat nur eine Zufallsladung Neuschnee ein Desaster verhindert, und erstmals seit ca. 10 Jahren musste der Feldberg bereits vor Ende März den Skibetrieb vollständig einstellen. Während im Dezember Skibetrieb auf Kunstschnee im Nordschwarzwald (1 Gebiet) und in den benachbarten Vogesen (2 Gebiete mit längeren Abfahrten, identische Inversions-Wetterbedingungen wie Südschwarzwald) sehr wohl möglich war, verteilten die Schneekanonen am Feldberg ohne konsequente Nutzung der Frostfenster sichtbar konzeptlos weiße Kleckse in der Landschaft, die schnell wieder abtauten. Im Sommer 2017 muss der Feldberg bei der Beschneiung schnell viel verbessern, sonst sind dort viele Ski-Stammgäste final vergrault.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 13, 2017, 09:39:08 Vormittag
Hmmm, echte Skifahrer waren bei der Abstimmung wohl nicht am Werk?
Winterberg auf Platz 1? Das in einem Skigebiet, in dem 70% der Pisten für echte Skifahrer kaum gewertet werden können, da sie viel zu kurz und flach sind?
Ich würde jederzeit Willingen Winterberg vorziehen, zumindest von den Pisten her. Und die sind bei mir in der Priorität auf Platz 1.
Wo ist Oberstdorf, speziell mit dem Fellhorn? Rausgeflogen, weil es eine Verbindung ins Kleinwalsertal nach Österreich gibt? Selbst, wenn man nur die Pisten auf der deuschen Seite zählt, wäre es mein persönlicher derzeitiger Favorit (zugegebenermaßen fehlen mir im Allgäu sehr sehr viele Erfahrungen. Ich kenne Österreich besser als die deutschen Gebiete ;) ).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am April 13, 2017, 09:44:58 Vormittag
Hm - ich finde Oberstdorf im 2017er Ranking auf Platz 2 ... (?)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am April 13, 2017, 12:06:33 Nachmittag
Ups, habe es komplett übersehen. War ich so auf Fellhorn konzentriert?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am April 13, 2017, 01:36:20 Nachmittag
Für Winterberg haben wahrscheinlich vorwiegend viele Ski-Anfänger aus NL gestimmt, denn Winterberg gilt mit seinen teils superseichten Pisten und KSBs ja auch unter Skilehrern als das wahrscheinlich beste Anfänger-Skigebiet in D.

@Harzwinter: volle Zustimmung, was Du über den Feldberg schreibst.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am April 25, 2017, 01:42:54 Vormittag
http://live.goslarsche.de/post/view/58fdee7804a238ed4d21c6c0

Der erste Spatenstich ist heute getan. Bis zum Herbst 2018 soll für 1 Million Euro die neue Mitte in Braunlage entstehen, die bis zu je 1/3 vom Bund und Land gefördert wird. Ich habe zwar im Oktober das Model gesehen, dort gab es aber noch einige Änderungen. Die Einbindung eines Kreisels war ja zuletzt doch wieder Thema. Vielleicht weiss jemand mehr?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am April 25, 2017, 07:06:55 Vormittag
Nordharzautobahn doch bis Vienenburg
Die Nordharzautobahn wird wohl doch bis in den Landkreis Goslar reichen. Wie das Bundesverkehrsministerium auf mehrfache Nachfrage mitteilt, wird eine Umstufung der Bundesstraße 6 auch für den kleinen Streckenabschnitt bis zum Vienenburger Dreieck geprüft.
(GZ Live)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 25, 2017, 01:25:40 Nachmittag
[...] Die Einbindung eines Kreisels war ja zuletzt doch wieder Thema. Vielleicht weiss jemand mehr?

Im Gespräch war zunächst der Deutsche "Standardkreisel mit Goldkante"(tm), der meine Meinugn nach viel zu groß und ganz und gar nicht in die neue Mitte passt. Der Brunnen vor Puppe's hätte dran glauben müssen und große Teile der Grünfläche wären dem Straßenverkehr geopfert worden. Das wäre ein riesiger Raumteiler an einer Stelle geworden, die man zum Zentrum der Stadt und Sammelpunkt umgestalten möchte:

http://regional-newsletter.blogspot.de/2017/03/kreisel-braunlage-teil-2.html
(https://1.bp.blogspot.com/-jRg-h8wRFt0/WLmKDxReXLI/AAAAAAAAAAo/znhfdMxZLz0KU5uFgjywmrd7qBfed_RNACLcB/s1600/Kreisel.JPG)

Dann kam der Vorschlag einen Mini-Kreisel auf der Fläche der jetzigen Kreuzung zu "bauen" (etwas Farbe, Ampel abbauen, Schilder auswechseln). In der Zwischenzeit hat die Stadt Braunlage aber mit der Abschaltung der Ampelanlage zu den vollen Winterwochenenden eine funktionierende und kostengünstige Lösung gefunden.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am April 25, 2017, 01:48:43 Nachmittag
Ich habe den Artikel in der Goslarschen von heute zur neuen Mitte jetzt gelesen. Dort heißt es, in das Projekt sei vom Projektplaner Herr Krupka auch die eventuelle Schaffung eines kleinen Kreisels an der Kreuzung mit eingeplant. Dieser Kreisel sei unter anderem von der Polizei gefordert.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: David am Mai 06, 2017, 09:35:37 Vormittag
Die Brandruine Rögener wird abgerissen
Das Thema beschäftigt die politischen Gremien seit dem Brand im Februar 2009. Die Ruine des ehemaligen Kurhotels Rögener ist ein Schandfleck, der aber nun beseitigt wird. Rainer de Groot hat die Immobilie gekauft und will sie künftig touristisch nutzen, hat er am Freitag auf GZ-Anfrage mitgeteilt. Demnächst soll der Abriss der restlichen Brandruinen beginnen.
De Groot ist als Investor in Braunlage kein Unbekannter. Unter anderem hat er die ehemalige Post gekauft und in dem Gebäude Fünf-Sterne-Ferienwohnungen untergebracht. Er hat das Hotel Viktoria gekauft und komplett saniert. Zudem gehört ihm mittlerweile auch das Hotel zur Tanne und ein ehemaliges Seniorenheim in der Herzog-Johann-Albrecht-Straße.

Quelle: GZ Live
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Mai 06, 2017, 03:04:54 Nachmittag
Endlich!!! Dieser Schandfleck hat mich schon immer gestört.  Schön das Herr de Grot etwas schönes entstehen lässt, zugleich aber zunehhmend unheimlich und langsam grosse Konkurrenz zu uns privaten Investoren. Wenn der Ort nur noch aus Ferienwohnungen besteht, fehlen weitere touristische Angebote. Es kommt ja noch das neue Hotel bei Puppe' hin und eventuell am Kurpark das Feriendorf mit eigener touristischer Infrastruktur.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 06, 2017, 04:02:39 Nachmittag
[...] zugleich aber zunehhmend unheimlich und langsam grosse Konkurrenz zu uns privaten Investoren. [...]

Geld zieht Geld an. Laut Handtaschenstatistik kommen deutlich mehr zahlungskräftige Urlaubsgäste als noch vor 5 Jahren als wir in Braunlage angefangen haben zu vermieten. Braunlage hat mit dem Wurmberg, der Seilbahn, dem Skigebiet, dem Bikepark, dem Hallenbad, dem Eisstadion, der Tennishalle, dem Kurpark, der vielfältigen Gastronomie, den Boutiquen und Geschäften usw. mehr zu bieten als viele andere Urlaubsorte. Wenn Herr de Groot für ein paar Tausend mehr Urlaubsgäste im Jahr sorgt, dann hilft das, diese vorhandene Infrastruktur besser auszulasten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Mai 06, 2017, 05:08:36 Nachmittag
Die Gastronomie finde ich nicht gut in Brl. Es gibt wenig Auswahl an Restaurants, zumindest wenig moderne bzw. geschmacklich gute mit frischer, abwechslungsreiher Küche. Das Hallenbad wird langfristig zu klein sein. Ich war gestern mal im Tourismusbüro mit dem Tipp, moderene neue Fotos vom Bad/Sauna ins Netz zu stellen. Der Kurpark vergammelt leider. Mein Eindruck gestern war erschreckend. Lieblos und im Vergleich leider verwahrlost. Aber schlimmer geht noch aber besser auch! Mir persönlich fehlt zu wenig Angebot bei Schlechtwetter.
Positiv ist natürlich die Entwicklung im Hinblick auf die neue Mitte etc. und ohne Herrn de Groot sehe der Ort nicht so aus.
Insgesamt ist aber trotz deutlichem "Boom" noch ein gutes Stück zu tun, aber ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Tagestrip nach Brl  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 06, 2017, 08:42:52 Nachmittag
Die Gastronomie finde ich nicht gut in Brl. Es gibt wenig Auswahl an Restaurants, zumindest wenig moderne bzw. geschmacklich gute mit frischer, abwechslungsreiher Küche.

Es ist natürlich Geschmackssache und eine Frage wieviel Geld man bereit ist auszugeben.

Wenn Du frisch zubereitetes Essen suchst, also nicht Tüte im Wasserbad oder Friteuse, dann wären meine Favoriten Kleine Auszeit, Rodelhaus (Bio, Slowfood), Rialto (Wein!), 51° Nord,  Viktoria (Restaurant) und Hohenzollern (Restaurant). Schmerzlich vermissen werde ich die Bierstube im Hotel "zur Tanne".

Es gibt viele Restaurants in Braunlage, die wir noch nicht besuchen konnten, die sicherlich sehr interessant sind, z.B. das surinamesische Restaurant Paramaribo (http://www.landhausirmgard.de/restaurant-paramaribo/unsere-speisekarte.php).

Zitat von: snowie
Das Hallenbad wird langfristig zu klein sein.

Braunlage ist keine Großstadt, die sich ein riesen Spaßbad leisten kann. Das Hallenbad in St. Urich (Grödner Tal) ist nicht größer bei bedeutend mehr Touristen. Das Wernigeroder Hallenbad scheint eine ähnliche Größe aber nicht so nettes Ambiente zu haben. Ich vermute, Braunlage wird auch langfristig kein größeres Hallenbad kriegen.

Zitat von: snowie
Ich war gestern mal im Tourismusbüro mit dem Tipp, moderene neue Fotos vom Bad/Sauna ins Netz zu stellen.

Hast Du die Sauna schon einmal gesehen? Neue Fotos werden nicht helfen, es sei denn, man hat die heimlich modernisiert.

Zitat von: snowie
Mir persönlich fehlt zu wenig Angebot bei Schlechtwetter.

Schwimmen, Eislaufen, Tennis sind natürlich sehr traditionelle Indoor-Angebote. Ich kann mir vorstellen, dass eine Lasertag-Halle auch in Braunlage gut funktionieren würde.

Zitat von: snowie
[...] ohne Herrn de Groot sehe der Ort nicht so aus. [...]

Zumindest nicht so gut aus. Herr de Groot bescheinige ich gerne ein gutes Auge dafür zu haben, etwas schönes aus Altem zu machen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Mai 06, 2017, 11:45:43 Nachmittag
Das Wernigeroder Hallenbad scheint eine ähnliche Größe aber nicht so nettes Ambiente zu haben.

... das spielt touristisch aber nur noch eine untergeordnete Rolle, die Musik spielt im Erlebnisbad des Ferienparks
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Mai 07, 2017, 01:49:28 Vormittag
Danke für die Tipps. Alle aufgeführten Restaurants kenne ich natürlich und mir persönlich gefällt es sehr gut im Steak House, Bergquell, Kleine Auszeit  (wobei man da für meinen Geschmack sehr 'kalt' eingerichtet hat), Grimbarts, Forellenteich (bei fast jedem Besuch Pflichtprogramm, Rinderstall (bei Wanderungen) und Marc's. Memory und das surinamesische Restaurant habe ich voll vergessen vlt auch durch die Lage. Überhaupt nicht vom Service und Qualität gefällt mir Viktoria, Rialto (noch nie so schlechte Fertiggerichte serviert bekommen), die beiden Griechen (Fertiggerichte und total versalzen bei zu grosser Auswahl und dementsprechend geringer Frische), und der Stall. Ich habe den beden 2 bzw. 3x ne Chance gegeben. Jedes Mal ein Reinfall aber Geschmäcker sind verschieden.
An deutscher Küche gibts genug. Rodelhaus steht auch auf meiner Liste, auch wenn wir im Harz sind vermisse ich schmerzlich als Alternative nen guten Thai, Italiener und Griechen. Die Eisdiele hat gutes Eis aber die Einrichtung....ich steh ja so gar nicht auf Gold 🙈
War jemand schon in der Vielfalt wo wir schon bei de Groot sind?

Zum Schwimmbad Playjam....Das Aussenbecken is toll, hier kann aber eventuell vergrössert werden. Nen Sprungturm und Rutsche für Kinder wäre noch klasse. Und schau dir mal die Fotos an...geht gar nicht. Absolut indiskutabel für einen aufstrebenden Ort-Größe hin oder her und ja die Realität kann auf Fotos auch besser rübergebracht werden (vor allem in guter Auflösung und tollen Farben) Die Sauna...ok...ich schweige aber das Hallenbad braucht keine Werbung aus den 90ern mehr. Bin gespannt ob sich da was tut.
Eine Jump Halle mit Trampolin, Klettermöglichkeiten und Action Parcour fände ich gut und würde sicherlich gut angenommen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 07, 2017, 07:41:05 Vormittag
[...] auch wenn wir im Harz sind vermisse ich schmerzlich als Alternative nen guten Thai, [...]

Einen guten Thai haben wir noch nicht einmal in Braunschweig. Dafür müssen wir nach Berlin fahren.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 07, 2017, 10:21:34 Vormittag
...ach ja, die Griechen! [...]

als Alternative zu den beiden Griechen, sei das Piano genannt, von dem man (nicht nur von Max) Gutes hört.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 07, 2017, 10:30:31 Vormittag
[...] Und schau dir mal die Fotos an...geht gar nicht. Absolut indiskutabel für einen aufstrebenden Ort-Größe hin oder her und ja die Realität kann auf Fotos auch besser rübergebracht werden (vor allem in guter Auflösung und tollen Farben) [...]

Ich habe gedacht, Du hast einen schlechten Tag, aber dann habe ich die Bilder gesehen:

(http://www.braunlage.de/typo3temp/GB/DSC_0158_09_327a8556b3_73c0596df0.jpg)

(http://www.braunlage.de/typo3temp/GB/Hallen_Und_Freizeitbad_Braunlage_Badespa_fe0bc2025a.jpg)

(http://www.braunlage.de/typo3temp/GB/Hallen-_und_Freizeitbad_Braunlage_Badesp_e921542436.jpg)

Verlinkt von: http://www.braunlage.de/sommer/badespass/hallen-und-freizeitbad.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Mai 07, 2017, 11:24:29 Vormittag
Das Winterfoto macht jedenfalls Lust auf mehr, aber die zwei anderen 🙈🙈🙈🙃

Genau das ist es ja....du fährst nach Berlin für n guten Thai. Ein guter Thai in Brl bspw. hätte ja auch ein grosses Einzugsgebiet. Die Tanne war ja auch über die Ländergrenzen ein bekannter Name. Ich esse super gerne Deutsch, aber es darf gerne auch Abwechslung gebotenen werden von daher ist n guter Italiener, Grieche, Spanier  gern gesehen.
Doofe Frage gibts eig für die Hand sowas wie n Döner?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 07, 2017, 01:37:52 Nachmittag
Das Paramaribo & Hotel Memory kannte ich auch noch nicht — danke für die Tipps! :)

Ansonsten finde ich, dass es in Braunlage schon gute und abwechslungsreiche Gastronomie gibt. Beim Rialto kenne ich bisher nur die Pizza (in verschiedensten Sorten) und die ist wirklich gut — bei Sefa bekommt man einen m.M.n. wirklich guten Döner und kann bspw. auch ganz gut Bundesliga schauen.

Über das Piano habe ich schon genug geschrieben glaube ich (bin immer wieder gerne zu Gast bei Verica & Goran), der Stall bietet in erster Linie Snacks und einfache Gerichte und was mir ehrlich gesagt wirklich gut gefällt ist das Rodelhaus mit dem Slow-Food-Ansatz, den sie dort schon seit einer ganzen Weile konsequent verfolgen — regional, frisch und sehr lecker!

Ein Spanier wäre wirklich interessant, aber ich weiß nicht so recht, ob das Durchschnittspublikum das so annehmen würde. Empfehlenswert ist übrigens der Harzer Roller mitten in Braunlage — zwar mehr Kneipe als Restaurant, aber die deutsche Küche dort hat mich schon das eine oder andere Mal überrascht!

Ansonsten gebe ich Euch soweit recht und es fehlen tatsächlich einige Indoor-Angebote die über Museen, Höhlen & Bergwerke und Hallenbäder hinausgehen. Lasertag, eine Kletterhalle oder ein Trampolinpark wären super oder insgesamt einfach mehr Dinge, bei denen man auch im strömenden Regen aktiv sein kann.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 07, 2017, 02:03:55 Nachmittag
Das Winterfoto macht jedenfalls Lust auf mehr, aber die zwei anderen 🙈🙈🙈🙃
[...]

Für Amateuraufnahmen waren die bestimmt mal ganz gut, aber die heutige Technik in der Hand eines Profis erlaubt wesentlich bessere Bilder. Auch dem Winterbild kann ich nicht viel abgewinnen. Man hat vom Aussenbecken so einen tollen Blick auf die Stadt und die Rathauswiese. Der Aufnahmewinkel (von Oben statt auf "Augenhöhe" mit dem Motiv) stimmt bei den Photos nicht. Für die Innenaufnahmen ist ein Ultraweitwinkel Pflicht. Mit ein oder zwei hübschen Models als Eye-Candy könnte man viel mehr herausholen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Mai 07, 2017, 02:44:17 Nachmittag
Die Bilder vom Bad hatten mich immer abgeschreckt dieses mal zu Besuchen. Nachdem wir dann mit unserer Kleinen doch mal da waren, war ich positiv überrascht. Mit besseren Bildern hätten wir es sicherlich schon früher mal besucht. Danke für die Tips, memory und Surinamese kannte ich auch nicht. Was haltet Ihr vom Schätzchen? Die Einrichtung ist Geschmackssache. Als wir aber mal da waren, hat uns die gute Harzer Hausmannskost verblüfft. Es war sehr lecker! Die kleine Auszeit hat uns noch nie enttäuscht und im Grimbarts passt uns das Gesamtkonzept sehr gut. Die Griechen meiden wir nun nach mehreren Versuchen.

Das touristische Angeboten in Braunlage könnte natürlich besser sein, ist aber auch nicht schlecht. Wenn man den Kreis noch weiter um Braunlage zieht, kann man mit verschiedensten Tätigkeiten locker ne Woche mit Programm voll kriegen. Hatten erst Gäste aus dem Ruhrgebiet die von den vielen Angeboten im Harz überrascht waren...kannten die aus dem Sauerland nicht so. Wenn man flexibel ist und kein Problem mit einer viertel- oder halben Stunde Autofahrt hat, kann man sehr viel unternehmen im Harz.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Mai 07, 2017, 08:46:18 Nachmittag
. Was haltet Ihr vom Schätzchen?

Ich meinte Schwätzchen ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Mai 08, 2017, 09:20:49 Vormittag
Das rufe ich selten:

Bitte entweder den Thread wechseln oder BTT gehen ;)


Über die Restaurantdiskussion ist die Eröffnung der neuen Hängebrücke in Bad Harzburg und natürlich die längste der Welt an der Rappbodetalsperre ganz untergegangen.

Die Rappbodetalsperre war in allen Medien, Zeitung, Internet, Fernsehen (habe jeweils Berichte bei n-tv und n24 gesehen...)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 08, 2017, 09:39:02 Vormittag
Für einen kurzen Augenblick hatte ich tatsächlich überlegt mir die Eröffnung der Brücke am Sonntag vor Ort anzuschauen, aber nachdem ich von einem Shuttlebus-Service usw. gelesen habe war schon klar, dass dort enorm viel los sein würde, allein schon aufgrund der großen Medienresonanz.

Es freut mich sehr für die Initiatoren von Harzdrenalin, dass ihre Idee offenbar so gut ankommt! Eine Hängebrücke selber finde ich an sich nicht so spannend, zumal sie unmittelbar parallel zur Staumauer verläuft — der Pendelsprung ist da schon deutlich interessanter! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: David am Mai 08, 2017, 03:43:41 Nachmittag
Also, wir waren am Sonntag vor Ort bei der Eröffnung der Brücke.
Haben den Wagen bei Pullman City geparkt und von dort mit dem Bus zur Talsperre.

Auf der Sperre gab es verschiedene Ess- und Trinkmöglichkeiten, da war (schreckliche) Musik und geschätz durch die Organisation 20.000 Leuten. So ja, das war voll.

Habe 1 Stunde in Schlange gestanden um ein Ticket zu kaufen und auf der Brücke zu gehen.
Aber das war wirklich toll!!

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie einige Bilder: https://www.facebook.com/pension.haus.christa.braunlage/
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 16, 2017, 08:20:24 Nachmittag
Das Gejammer der Harzer nimmt langsam skurrile Züge an. Jetzt hat es ein Harzer Wirt tatsächlich geschafft, eine Headline bei einem der wenigen Nachrichtenportalen zu kriegen, welches für mich wirklich zählt:

Harzer Wirt kann die Rechnung nicht begleichen (golem.de 16.5.2017): (https://www.golem.de/news/deutsche-telekom-ftth-in-der-berghuette-kostet-ueber-eine-million-euro-1705-127858.html)
Zitat
Der Wirt der Berghütte The Cabin im Oderbrück (Harz) müsste für einen Glasfaserzugang von der Deutschen Telekom [...]* zahlen. [...] "Ich kann mir den Internetanschluss schlicht nicht leisten", sagte der Wirt Timo Zacher der Goslarschen Zeitung. "Mit dieser Summe habe ich nicht im Entferntesten gerechnet." [...]

Junge, hör auf zu jammern und such Dir einen vernünftigen Job!

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*= 1.001.898,29 Euro laut Schreiben der Telekom.  :o :o :o
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 16, 2017, 08:37:57 Nachmittag
Das Gejammer der Harzer nimmt langsam skurrile Züge an. Jetzt hat es ein Harzer Wirt tatsächlich geschafft, eine Headline bei einem der wenigen Nachrichtenportalen zu kriegen, welches für mich wirklich zählt:

Harzer Wirt kann die Rechnung nicht begleichen (golem.de 16.5.2017): (https://www.golem.de/news/deutsche-telekom-ftth-in-der-berghuette-kostet-ueber-eine-million-euro-1705-127858.html)
Zitat
Der Wirt der Berghütte The Cabin im Oderbrück (Harz) müsste für einen Glasfaserzugang von der Deutschen Telekom [...]* zahlen. [...] "Ich kann mir den Internetanschluss schlicht nicht leisten", sagte der Wirt Timo Zacher der Goslarschen Zeitung. "Mit dieser Summe habe ich nicht im Entferntesten gerechnet." [...]

Junge, hör auf zu jammern und such Dir einen vernünftigen Job!

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*= 1.001.898,29 Euro laut Schreiben der Telekom.  :o :o :o

Ich war erst vor ein paar Wochen (zum ersten Mal) dort während einer MTB-Tour durch den Harz und habe mich nett mit dem Wirt unterhalten — zu dem Zeitpunkt ist er allerdings noch von wenigen zehntausend Euro ausgegangen für den Anschluss. Dass es am Ende mehr als 1 Mio. werden würden, finde ich ehrlich gesagt auch ziemlich verrückt, wobei man dazu sagen muss, dass The Cabin das einzig dauerhaft bewohnte Gebäude in Oderbrück ist, daher gibt es vermutlich auch niemanden sonst, der sich an den Kosten beteiligen würde.

Alles in allem ist The Cabin aber wirklich gut geworden — kann ich nur empfehlen! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowcat am Mai 17, 2017, 09:37:34 Vormittag
Neues zum Skihallen-Projekt in Wernigerode:

http://www.bild.de/regional/leipzig/skifahren/mega-projekt-bei-wernigerode-51776096.bild.html

Wenn die Qualitätspresse es meldet, muss ja was dran sein... ;)  Bei planmäßigem Verlauf (im Sinne des Investors) könnte das Ding noch vor Schierke 2000 fertiggestellt werden.  ;D

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 17, 2017, 09:56:25 Vormittag
Neues zum Skihallen-Projekt in Wernigerode:

http://www.bild.de/regional/leipzig/skifahren/mega-projekt-bei-wernigerode-51776096.bild.html

Wenn die Qualitätspresse es meldet, muss ja was dran sein... ;)  Bei planmäßigem Verlauf (im Sinne des Investors) könnte das Ding noch vor Schierke 2000 fertiggestellt werden.  ;D

Und ich dachte die ersten Entwürfe waren (mehr oder weniger) nur die Wunschvorstellung eines Skisprung-Fans aus Wernigerode, der seiner Fantasie freien Lauf gelassen hat! ::)

Den 1. April haben wir schon eine ganze Weile hinter uns gelassen, von daher wäre das schon ziemlich verrückt, wenn die Halle tatsächlich kommen würde und RedBull sich in Sachen Wintersport zukünftig im Ostharz engagieren würde! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Simufan 2202 am Mai 17, 2017, 02:54:36 Nachmittag
Ich wäre dafür
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Mai 17, 2017, 10:16:23 Nachmittag

Zitat
Bei einer Probeabstimmung im Hauptausschuss haben nach BILD-Informationen bereits drei der vier Fraktionen ihre Zustimmung gegeben./
Zitat

Und jetzt die Preisfrage: (Jeder hat nur eine Chance)
Welche Fraktion hat wohl dagegen gestimmt?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 18, 2017, 07:28:50 Vormittag
Vermutlich wäre das die Fraktion, die sich auf gar keinen Fall als Wirtschaftsverhinderer-Partei sieht! ;D

Sofern die Halle tatsächlich gebaut werden würde (was für den Wintersport in der Region mit Sicherheit einen Riesenschub bedeuten würde), sollte es aber auch zwangsläufig einen gemeinsamen Skipass aller oder zumindest der meisten Skigebiete im Harz geben — in dem Fall dann wahrscheinlich nicht nur als Saison- sondern direkt als Ganzjahreskarte! ;)

Davon abgesehen haben alle Beteiligten aber schon wieder dementiert (http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/wintersport-mega-skihalle-im-harz-vorerst-luftschloss), dass es konkretes Interesse gibt oder am Dienstag eine Abstimmung stattfinden würde.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 18, 2017, 08:23:34 Vormittag
[...]
Davon abgesehen haben alle Beteiligten aber schon wieder dementiert (http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/wintersport-mega-skihalle-im-harz-vorerst-luftschloss), dass es konkretes Interesse gibt oder am Dienstag eine Abstimmung stattfinden würde.

Ein offizielles Dementi... das ist eine Zusage!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: David am Mai 26, 2017, 06:20:14 Nachmittag
Quelle: live.goslarsche.de (http://live.goslarsche.de/)

Zitat
Ein Resort im Wald bei Braunlage für 22 Millionen Euro
22 Millionen Euro wollen die Hamburger Unternehmer Kai Seela und Peter Menne in der Kollie in Braunlage investieren. Im Bereich des oberen Kurparks und des benachbarten Waldes wollen sie eine Art Hotelanlage im Vier- bis Fünf-Sterne-Segment mit zunächst
80 Einheiten errichten lassen. Am Montag, 29. Mai, wollen die Investoren ihr Projekt um 17.30 Uhr in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Verkehr, Wirtschaft und Tourismus im großen Saal des Rathauses vorstellen. „Der Wald ist bei uns der Star“, sagt Seela. Gestresste Großstädter sollen sich in der Ruhe, die von den Bäumen ausgestrahlt wird, erholen können. Dazu soll natürlich auch ein hochwertiger Wellness- und Spa-Bereich beitragen, „wie man ihn sonst nur aus Österreich kennt“, erklärt er. Der Kuchen an Urlaubern, die nach Braunlage kommen, soll denn aus Sicht Seelas größer werden. „Wir konkurrieren direkt mit Betrieben aus Österreich“, sagt er.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Mai 28, 2017, 11:30:07 Vormittag
Schafft es jemand sich das morgen anzuhören? Das wird bestimmt sehr interessant. Mich würde interessieren wo genau oberhalb des Kurparks das "Dorf im Dorf" entstehen soll.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 28, 2017, 08:02:58 Nachmittag
Neues zur Skihalle:

http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/grossprojekt-skihalle-chance-einraeumen
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Mai 28, 2017, 10:09:06 Nachmittag
Wahnsinn. In Brl hat man die Wurmberg Schanze verrotten lassen (und die Brockenwegschanzen sind auch in keinem guten Zustand) und dort baut man neue Schanzen. Sicherlich ein touristischer Magnet bloss schade dass die Tradition im Oberharz langsam verkommt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 29, 2017, 09:08:10 Vormittag
Die Wintersportgegner haben schon vor einem Jahr beim Thema Skihalle  Schnappatmungen gekriegt:

Wernigerode plant weltgrößte Skihalle (mdr.de 7.6.2016): (http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/wernigerode-plant-weltgroesste-skihalle-100.html)
Zitat
[...]
08.06.2016 07:01 Sr.Raul 18
[...] Es existieren bereits heute wissenschaftlich gestützte Prognosen, wo zukünftig Wintersport in DT klimatechnisch noch möglich sein wird. Also der Harz ist nicht dabei, da kannze Lifte und Schneekanonen aufstellen wie de willst. Die für den Einsatz von Schneekanonen erforderlichen Temperaturen, werden hier weit übertroffen werden.
[...]
07.06.2016 21:30 Valentino 16
Wie bescheuert sind wir eigentlich, dass wir erst für die Erderwärmung sorgen, dann uns über mangelnden Schnee beklagen und jetzt als Lösung fossile Brennstoffe einsetzen, um mit einem BHKW eine Mega-Skihalle zu betreiben?
[...]
07.06.2016 14:40 Chemnitzer 10
Wieder so ein sinnfreies Bauvorhaben um den Wintersport unter allen Umständen in den deutschen Mittelgebirgen zu ermöglichen. Am Ende wird der Ruf nach Fördergeldern laut und Millionen von Euro verschwinden in diesen Investruinen!
[...]
07.06.2016 12:13 martin 2
Pleite mit Ansage :
dazu öffentliche Grundtücke
und Fördergelder!

Für mich wirken die Wintersportgegner-Kommentare mittlerweile abgenutzt und wie aus einer Schablone. Viele der Argumente der Wintersportgegner bei der Ganzjahreserlebnishalle sind nicht zutreffend.

Alle die eine Skihalle aufgrund des Energiebedarfs ablehnen, mögen ihren Kühlschrank ausschalten. Die Kühlschränke in den Wernigeroder Privathaushalten benötigen insgesamt doppelt soviel Energie wie die Skihalle Snowdome in Bispingen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Mai 29, 2017, 09:23:20 Vormittag
Wenn sie es 100% privat finanzieren wie im Artikel angekündigt, haben sie meinen Segen.

Wenn man ehrlich ist, sind Sprungschanzen nur für eine sehr sehr kleine Minderheit wirklich sportlich gesehen nutzbar.
Sie kosten sehr viel im Unterhalt und die größeren, für Publikums interessanten, lassen sich nicht mal annähernd kostendeckend betreiben.

Wettkämpfe mit guten Springern kosten viel Startgeld und können nur aus Marketingsicht finanziert werden.

Dies ist der Weg, den Winterberg geht. Millionen in Marketing stecken, um ein Wintersportimage zu kreieren und damit halb Holland und das Ruhrgebiet anzulocken.
Um die Gegenfinanzierung hinzukriegen braucht es Kapazität und eben diese enormen Anlagen auf flachen Hügeln (ja, es gibt auch 2-3 echte Pisten, aber die meisten sind echt flach ;). Aber gut zum Wachstesten, um zu sehen, ob der Ski wirklich gut läuft^^ ).

Das dies im Harz aus Natur- und Wasserschutzgründen nicht geht, haben wir shon oft diskutiert.

Ich habe Respekt vom Winterberger Mut und Konsequenz, halte es aber nicht für den Harz übertragbar.

Wenn sie in Wernigerode also genug Privatkaptial zusammenkriegen, um ähnliches mit der Skihalle aufzubauen, würde es mich freuen. Das wäre für die ganze Region gut.
Selbst in das Vorhaben zu investieren würde mir jedoch nie einfallen, dazu bin ich wohl doch nicht risikobereit genug ;).

Bei der Größe hätten sie in mir einen Kunden, der ab und zu mal dort fährt, mehr aber nicht ;).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 29, 2017, 09:48:42 Vormittag
Auf die Kommentare kann man ohnehin immer nicht allzu viel geben bzw. nicht unbedingt Sachlichkeit erwarten:

Zitat von: http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/grossprojekt-skihalle-chance-einraeumen
[…]das der Osten langsam aber sicher immer mehr vertrocknet, das stört auch niemanden, das liegt übrigens am immer weniger vorhandenen Wald im Harz, mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen, das aber nicht so wichtig...

Ich bin am Wochenende seit längerer Zeit mal wieder über Torfhaus nach Bad Harzburg zum Street Food Festival gefahren (übrigens sehr empfehlenswert) und man kann im Nationalpark quasi dabei zuschauen, wie der Wald in rasantem Tempo nach und nach abstirbt, von daher könnte der Benutzer 'HauRuck' seine Kritik auch genauso an den NP richten.

In dem Zusammenhang noch eine andere Frage und zwar ist mir bei der genau der Fahrt aufgefallen, dass der NP oben rund um Torfhaus schon ziemlich kahlgefressen ist. Sobald man das Schild 'Auf Wiedersehen im Nationalpark Harz' o.ä. aber passiert hat, sieht der Wald bis Bad Harzburg aber durchweg gut aus. Wird der Wald außerhalb des NP bewirtschaftet oder dort nach wie vor gegen den Borkenkäfer vorgegangen oder ist das eher Zufall, dass er bis dahin noch nicht gekommen ist?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 29, 2017, 11:23:40 Vormittag
[...]
In dem Zusammenhang noch eine andere Frage und zwar ist mir bei der genau der Fahrt aufgefallen, dass der NP oben rund um Torfhaus schon ziemlich kahlgefressen ist. Sobald man das Schild 'Auf Wiedersehen im Nationalpark Harz' o.ä. aber passiert hat, sieht der Wald bis Bad Harzburg aber durchweg gut aus. Wird der Wald außerhalb des NP bewirtschaftet oder dort nach wie vor gegen den Borkenkäfer vorgegangen oder ist das eher Zufall, dass er bis dahin noch nicht gekommen ist?

Der Wald außerhalb des Nationalparks wird bewirtschaftet, d.h. dort werden mit Borkenkäfer befallene Bäume sofort entfernt und die Ausbreitung damit behindert. Mittlerweile dürfte der überwiegende Teil der Bäume im Nationalpark krank oder tot sein. Zwischen Torfhaus und Braunlage kann man seit kurzem durch die toten Wälder hindurch das Tal sehen. Schau Dir auch mal vom Wurmberggipfel den Brocken an: Die braunen Bereiche werden immer größer. Bald sieht der auch so tot wie der Achtermann aus.


Wegen Borkenkäfern Am Brocken müssen 2.000 Bäume gefällt werden (mz-web.de 12.10.16): (http://www.mz-web.de/landkreis-harz/wegen-borkenkaefern-am-brocken-muessen-2-000-baeume-gefaellt-werden-24903410)
Zitat
[...]
Entlang der Brockenstraße und der Bahnlinie der Harzer Schmalspurbahnen sollen rund 2.000 Fichten gefällt werden. „Es geht dabei um die Verkehrssicherungspflicht“, sagt Olaf Eggert, der als Leiter des Forstreviers Schierke für die Aktion verantwortlich ist, der MZ. Die Bäume seien durch eine „massive Zunahme“ des Borkenkäferbefalls geschwächt und könnten bei Sturm auf die Straße oder die Bahnlinie stürzen.
[...]

Die Nationalparkverwaltung nennt nur die Bäume die aufgrund der Verkehrssicherungspflicht am Wegesrand gefällt werden müssen. Es würde mich nicht wundern, wenn die erkrankten und getöteten Bäume mittlerweile die Millionengrenze gesprengt haben. Jetzt ist es zu spät das Ruder noch herumzureißen, also muss man der Nationalparkverwaltung glauben, dass irgendwann neuer gesunder Wald nachwächst.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Eumel153 am Mai 29, 2017, 11:24:27 Vormittag
In dem Zusammenhang noch eine andere Frage und zwar ist mir bei der genau der Fahrt aufgefallen, dass der NP oben rund um Torfhaus schon ziemlich kahlgefressen ist. Sobald man das Schild 'Auf Wiedersehen im Nationalpark Harz' o.ä. aber passiert hat, sieht der Wald bis Bad Harzburg aber durchweg gut aus. Wird der Wald außerhalb des NP bewirtschaftet oder dort nach wie vor gegen den Borkenkäfer vorgegangen oder ist das eher Zufall, dass er bis dahin noch nicht gekommen ist?
Die Grünen / Ökos / BUND würden daraus jetzt einen Zusammenhang zwischen Waldvernichtung und NP herstellen. Als Konsequenz bleibt nur die Abschaffung des NP. Dann kann sich der Wald auch wieder erholen. :) ;)

Aber das ist mir auch schon aufgefallen. Die Brockenstraße mitten im NP war mal schon schön gelegen. Jetzt sind weite Teile abgefressen. Auch sonst gibt es in letzer Zeit viel absterbenden Wald im Brockengebiet. Bis vor 3 Jahren waren es eigentlich nur einzelne Flecken. Aber in den letzten ca. 3 Jahren ist das schon ziemlich deutlich geworden. Mich würde interessieren, was sich mitten im NP so dramatisch verändert hat ? Vielleicht fehlt wirklich die vorsorgliche Waldbewirtschaftung ?

VG

 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Eumel153 am Mai 29, 2017, 11:30:42 Vormittag
Die Nationalparkverwaltung nennt nur die Bäume die aufgrund der Verkehrssicherungspflicht am Wegesrand gefällt werden müssen. Es würde mich nicht wundern, wenn die erkrankten und getöteten Bäume mittlerweile die Millionengrenze gesprengt haben. Jetzt ist es zu spät das Ruder noch herumzureißen, also muss man der Nationalparkverwaltung glauben, dass irgendwann neuer gesunder Wald nachwächst.
Das wird er auch.

Es gab letztens einen Bericht, wo genau das gemacht wurde. Aus ökologisch korrekter Sicht.  :-\

Ich weiß leider nicht mehr, wo das war. Harz ? Schwarzwald ? Jedenfalls wurde der Wald sich selbst überlassen. Irgendwann waren alle Bäume tot und alles kahl. Dann entwickelte sich zaghaft ein neuer Wald. Es hat also einen "guten" Ausgang genommen.

Leider hat das wohl 30 Jahre gedauert und von wirklichem Wald sind sie dort noch weit entfernt (Absterben -> Ruhephase -> neue Setzlinge -> Wald).

VG
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Mai 29, 2017, 01:35:33 Nachmittag
Oha! Da kann man ja nur hoffen, dass es im Bereich Schierke nicht befallene Bäume gibt! Nachher müssen die sonst auch noch gefällt werden.... könnten ja sonst auf die wertvollen Moorflächen stürzen! 😜
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 29, 2017, 03:14:44 Nachmittag
[...]
Ich weiß leider nicht mehr, wo das war. Harz ? Schwarzwald ? Jedenfalls wurde der Wald sich selbst überlassen. Irgendwann waren alle Bäume tot und alles kahl. Dann entwickelte sich zaghaft ein neuer Wald. Es hat also einen "guten" Ausgang genommen.
[...]

Bayrischer Wald.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Mai 30, 2017, 07:11:10 Nachmittag
Täter wurden auf frischer Tat nach einem Einbruch in ein Ausflugsgaststätte vorläufig festgenommen, Polizeibeamte leicht verletzt. (presseportal.de 30.05.2017) (http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/3648132)
Zitat
Goslar (ots) - Braunlage. Dem Einsatz zweier Polizeibeamte der Polizeistation Braunlage ist es zu verdanken, dass zwei männliche Tatverdächtige, es handelt sich dabei um einen 32-Jährigen aus dem Kreis Nordhausen und einen 29-Jährigen aus Sangerhausen, nach einem Einbruch in eine Ausflugsgaststätte auf dem Wurmberg, bei dem sie Widerstand leisteten und die beiden Beamten verletzten, vorläufig festgenommen werden konnten.

[...]

Gut, dass die Polizeistation Braunlage ständig besetzt ist!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Mai 30, 2017, 07:22:51 Nachmittag
Täter wurden auf frischer Tat nach einem Einbruch in ein Ausflugsgaststätte vorläufig festgenommen, Polizeibeamte leicht verletzt. (presseportal.de 30.05.2017) (http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/3648132)
Zitat
Goslar (ots) - Braunlage. Dem Einsatz zweier Polizeibeamte der Polizeistation Braunlage ist es zu verdanken, dass zwei männliche Tatverdächtige, es handelt sich dabei um einen 32-Jährigen aus dem Kreis Nordhausen und einen 29-Jährigen aus Sangerhausen, nach einem Einbruch in eine Ausflugsgaststätte auf dem Wurmberg, bei dem sie Widerstand leisteten und die beiden Beamten verletzten, vorläufig festgenommen werden konnten.

[...]

Gut, dass die Polizeistation Braunlage ständig besetzt ist!

Stimmt, da war ja etwas...

Dachte eigentlich, dass die Alm täglich geöffnet hat?!
Wann sind die denn eingestiegen?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Mai 30, 2017, 09:59:45 Nachmittag
Täter wurden auf frischer Tat nach einem Einbruch in ein Ausflugsgaststätte vorläufig festgenommen, Polizeibeamte leicht verletzt. (presseportal.de 30.05.2017) (http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/3648132)
Zitat
Goslar (ots) - Braunlage. Dem Einsatz zweier Polizeibeamte der Polizeistation Braunlage ist es zu verdanken, dass zwei männliche Tatverdächtige, es handelt sich dabei um einen 32-Jährigen aus dem Kreis Nordhausen und einen 29-Jährigen aus Sangerhausen, nach einem Einbruch in eine Ausflugsgaststätte auf dem Wurmberg, bei dem sie Widerstand leisteten und die beiden Beamten verletzten, vorläufig festgenommen werden konnten.

[...]

Gut, dass die Polizeistation Braunlage ständig besetzt ist!

Stimmt, da war ja etwas...

Dachte eigentlich, dass die Alm täglich geöffnet hat?!
Wann sind die denn eingestiegen?

Mitten in der Nacht, so wie es scheint. Hört sich nach ziemlicher Action an auf dem Wurmberg — manchmal schon erstaunlich, was in so einer kleinen Stadt wie Braunlage alles passiert!

Ansonsten: Gute Besserung insbesondere an den verletzten Polizisten — man sollte die Wache so oder so fortbestehen lassen. Die Polizei in Braunlage macht ihre Arbeit (aus eigener Erfahrung) wirklich gut und wird vor Ort gebraucht!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 01, 2017, 07:21:36 Vormittag
Ich find die Ausdünnung der Polizeireviere bedenklich. Doch dieser Trend ist ja in allen Branchen zu finden BMW, Mercedes und Audi haben es vorgemacht. Niederlassung nur noch in größren Städten. Doch die Politik sollte das für die Polizei nicht nachahmen.

In Willingen gibt es schon seit 15 Jahren kein Polizeirevier mehr - und das bei all den Partyexzessen am Woe. Die Gemeinde muss ständig um Polizipräsenz aus dem 22km entfernten Korbach kämpfen und hat im letzten Jahr begonnen Ordnungsamstmitarbeiter als Hilfs/orstpolizisten auszubilden - flankiert von Security, denn Ortspolizisten sind unbewaffnet.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 01, 2017, 07:52:52 Vormittag
Ich find die Ausdünnung der Polizeireviere bedenklich. Doch dieser Trend ist ja in allen Branchen zu finden BMW, Mercedes und Audi haben es vorgemacht. Niederlassung nur noch in größren Städten. Doch die Politik sollte das für die Polizei nicht nachahmen.

In Willingen gibt es schon seit 15 Jahren kein Polizeirevier mehr - und das bei all den Partyexzessen am Woe. Die Gemeinde muss ständig um Polizipräsenz aus dem 22km entfernten Korbach kämpfen und hat im letzten Jahr begonnen Ordnungsamstmitarbeiter als Hilfs/orstpolizisten auszubilden - flankiert von Security, denn Ortspolizisten sind unbewaffnet.

Ich halte so ein Modell für ziemlich fragwürdig ehrlich gesagt, denn zum Einen sollte das Gewaltmonopol tatsächlich weiterhin beim Staat und nicht bei privaten Security-Unternehmen bleiben und zum Anderen halte ich es für wichtig, dass Gäste sich in einem Urlaubsort wie Braunlage oder Willingen sicher fühlen können, von daher sollte die Stadt alles tun, um die Station irgendwie halten zu können.

Bis bspw. die Polizei aus Goslar oder Bad Harzburg auf dem Wurmberg angekommen wäre, wären die beiden Einbrecher — im wahrsten Sinne des Wortes — schon über alle Berge gewesen!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juni 01, 2017, 09:19:54 Vormittag
Zitat von: Pressenotiz Polizeiinspektion Goslar
Beide Personen machten vor der Polizei keine Angaben zur Sache. Sie wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die mangels Haftgründen keinen Antrag auf Erlass von Haftbefehlen stellte, wieder entlassen.

Mehrfacher Einbruch, Einbruchdiebstahl, Widerstand gegen Polizeibeamte im Dienst mit Körperverletzung, sich der Festnahme durch Flucht entziehen, Diebstahl von Autokennzeichen und somit Urkundenfälschung, mehrfache Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung - dies alles innerhalb kürzester Zeit - sind also keine Haftgründe? Habe ich da etwas falsch verstanden?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 01, 2017, 09:45:13 Vormittag
Zitat von: Pressenotiz Polizeiinspektion Goslar
Beide Personen machten vor der Polizei keine Angaben zur Sache. Sie wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die mangels Haftgründen keinen Antrag auf Erlass von Haftbefehlen stellte, wieder entlassen.

Mehrfacher Einbruch, Einbruchdiebstahl, Widerstand gegen Polizeibeamte im Dienst mit Körperverletzung, sich der Festnahme durch Flucht entziehen, Diebstahl von Autokennzeichen und somit Urkundenfälschung, mehrfache Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung - dies alles innerhalb kürzester Zeit - sind also keine Haftgründe? Habe ich da etwas falsch verstanden?

Die Toleranzgrenze der Justiz scheint überaus hoch zu sein bei uns. Da fragt man sich schon, was erst passieren muss, damit jemand tatsächlich in Haft genommen wird. Aber vermutlich hatten die beiden nur eine schwere Kindheit oder ihre Lebensumstände rechtfertigen dieses Verhalten in irgendeiner Form… ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: kybernaut am Juni 01, 2017, 11:20:01 Vormittag
Die Haftgründe für eine Untersuchungshaft sind in der StPO § 112 normiert. Liegen diese nicht vor, kann man auch nicht in U-Haft genommen werden. Die U-Haft dient der Sicherstellung des Strafverfahrens, das auf die Täter sich noch zukommen wird. Was dabei dann raus kommt, keine Ahnung.
Haftgründe für U-Haft sind nicht die von Harzwinter aufgeführten Straftaten die die beiden Täter begangen haben.

LG
Jo 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 02, 2017, 02:04:02 Nachmittag
Aus den lokalen Medien ist zu entnehmen, dass die Stadt Braunlage das Biathlonstation in Sonnenberg für 860.000 Euro modernisieren möchte.

Um im Winter den Skilanglauf für ihre Urlauber schneesicherer zu gestalten sollen vor allem mehrere Schnee-Erzeuger angeschafft werden. Desweiteren soll eine Beleuchtungsanlage und eine öffentliche Toilettenanlage erreichtet werden. Laut Bürgermeiste Grote seien diese Investitionen vor allem aus touristische Sicht dringend notwendig. Es habe genügen Nachfragen gegeben, die den Bedarf nach einem schneesicheren Gebiet für Ski-Langläufer aufgezeigt hätten. Die geplante Modernisierung seien das Ergebnis einen vor Ort-Termins mit Vertretern des Landkreises Goslar, des Niedersächsischen Skiverbandes und des Wintersportvereins Clausthal-Zellerfeld .Das Projekt könnte vom Land Niedersachen zu mindestens 90% bezuschusst werden. Ohne diese Förderung könne das Projekt allerdings nicht umgesetzt werden.

Auf der nächsten Ratssitzung am Dienstag den 13. Juni sollen diese Investitionen beschlossen werden.

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juni 02, 2017, 05:45:16 Nachmittag
Eine gute Nachricht, hoffentlich wird das versteckte Biathlon Landesleistungszentrum aus dem touristschen Dornröschenschlaf geweckt. Der Sonnenberg ist auf 800 müNN recht schneesicher, Ende März 2017 lag da noch ordentlich Schnee
 http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,131.msg19179.html#msg19179 (http://skifahren-im-harz.de/forum/index.php/topic,131.msg19179.html#msg19179)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 02, 2017, 06:59:33 Nachmittag
Das wäre auch für mich etwas. Ich finde es etwas Schade nur zwei oder dreimal pro Winter Langlauf zu machen, weil nicht genügend Schnee liegt.

Über eine Beschneiung der Loipen sollte man auch in Schierke nachdenken, dort war es mit Langlauf die letzten Jahre auch recht mau.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juni 02, 2017, 08:15:42 Nachmittag
Eine beleuchtete Piste würde auch dem Wurmberg gut stehen! Da ist die Nachfrage auch vorhanden und es würde den Freitag Abend touristisch aufwerten. (man könnte Freitag nach der Arbeit noch ein paar Stunden fahren und die freitags Anreisenden hätten auch noch ein paar Stunden zum Skifahren)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefreund am Juni 02, 2017, 10:21:59 Nachmittag
Laut GZ-Live hat der Borkenkäfer im Mai ca. 500 Fichten auf dem Wurmberg totgefressen. Die müssen jetzt gefällt werden.
Sieht bestimmt toll aus, so ein kahlgefressener Berg. Wie gut, dass der Nationalpark alles tut, damit der Borkenkäfer nicht über die Bäume herfällt :'(
Ist eine echte Schande....
Man kann nur hoffen, dass der Borkenkäfer wenigstens so frist, dass man da vielleicht ne Piste hinlegen könnte...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am Juni 03, 2017, 05:50:23 Nachmittag
Das wäre doch mal eine nette Aktion: gezielt Borkenkäfer am Westhang einsetzen ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juni 03, 2017, 08:03:05 Nachmittag
Das wäre doch mal eine nette Aktion: gezielt Borkenkäfer am Westhang einsetzen ;)

Das wäre dann ja sogar eine ökologische Baumfällaktion! .... ohne Einsatz von schweren Maschinen und ohne Verdichtung des Bodens! Das muss den Ökos doch gefallen! 😜
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefreund am Juni 04, 2017, 10:50:31 Vormittag
Das wäre doch mal eine nette Aktion: gezielt Borkenkäfer am Westhang einsetzen ;)

Das wäre dann ja sogar eine ökologische Baumfällaktion! .... ohne Einsatz von schweren Maschinen und ohne Verdichtung des Bodens! Das muss den Ökos doch gefallen! 😜

Die Ökosystem wären dann aber total entsetzt, wenn da leider ein Sessellift, Schneekanonen und ein oder zwei Pisten, statt neuer Bäumen wachsen würden ;-).
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juni 04, 2017, 11:08:56 Vormittag
Das wäre doch mal eine nette Aktion: gezielt Borkenkäfer am Westhang einsetzen ;)

Das wäre dann ja sogar eine ökologische Baumfällaktion! .... ohne Einsatz von schweren Maschinen und ohne Verdichtung des Bodens! Das muss den Ökos doch gefallen! 😜

Die Ökosystem wären dann aber total entsetzt, wenn da leider ein Sessellift, Schneekanonen und ein oder zwei Pisten, statt neuer Bäumen wachsen würden ;-).

Das wären dann Fortschrittsbäume! 😂
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 04, 2017, 12:06:15 Nachmittag
Eine beleuchtete Piste würde auch dem Wurmberg gut stehen! Da ist die Nachfrage auch vorhanden und es würde den Freitag Abend touristisch aufwerten. (man könnte Freitag nach der Arbeit noch ein paar Stunden fahren und die freitags Anreisenden hätten auch noch ein paar Stunden zum Skifahren)

Da stimme ich Dir vollkommen zu übrigens und es würde gerade an den gut besuchten Wochenenden / Ferien im Winter für die Übernachtungsgäste eine zusätzliche Möglichkeit bieten auf die Abendstunden auszuweichen, wenn es tagsüber zu voll werden sollte. Für Gäste, die ich dazu entschließen in Braunlage und Umgebung eine Unterkunft zu buchen statt nur morgens an- und abends wieder abzureisen sicherlich eine schöne Sache!

Ich denke aber, dass aus der Fläche mit den gefällten Bäumen keine neuen Pisten entstehen werden. Auch so ist es am Wurmberg ja so, dass neben den Pisten bei Bedarf zwar Bäume gefällt aber die Wurzeln nicht mit entfernt werden (sofern denn bspw. durch Sturm umgeknickte Bäume überhaupt weggeschafft werden). Von daher erwartet uns da wohl eher eine kahle Fläche mit vielen Baumstümpfe — nicht schön anzusehen, aber vermutlich auch bei ausreichend Naturschnee nicht wirklich fahrbar.

Weiß jemand ungefähr, wo sich die betroffene Fläche befindet?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Doppelmayr am Juni 04, 2017, 02:18:39 Nachmittag
Es sei denn, die abgestorbenen Bäume stehen direkt angrenzend neben einer Piste, dann könnte man das für eine abschnittsweise Verbreiterung nutzen und die verbleibenden Stuken bräuchten einfach nur abgefräst zu werden. Ich hoffe es vergehen nun nicht erst wieder 10-15 Jahre bis man sich bereit erklärt den Westhang zu erschließen und/oder für eine  Entlastung der oberen Seilbahnsektion im Winter zu sorgen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am Juni 06, 2017, 11:02:28 Vormittag
Laut GZ-Live hat der Borkenkäfer im Mai ca. 500 Fichten auf dem Wurmberg totgefressen. Die müssen jetzt gefällt werden.
Sieht bestimmt toll aus, so ein kahlgefressener Berg. Wie gut, dass der Nationalpark alles tut, damit der Borkenkäfer nicht über die Bäume herfällt :'(
Ist eine echte Schande....

Auch wenn ich die Meinung grundsätzlich teile sollte man in diesem Fall beachten, dass der Wurmberg gar nicht im Nationalpark liegt, der Borkenkäfer anscheinend aber trotzdem nicht bekämpft wird, zumindest nicht erfolgreich. Gerade das Herumliegenlassen von umgestürzten Bäumen (und dass kann man auch am Wurmberg sehen) begünstigt die Borkenkäferpopulation.

Guckst Du hier: https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/069225/index.php?layer=rss
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefreund am Juni 06, 2017, 08:43:10 Nachmittag
Laut GZ-Live hat der Borkenkäfer im Mai ca. 500 Fichten auf dem Wurmberg totgefressen. Die müssen jetzt gefällt werden.
Sieht bestimmt toll aus, so ein kahlgefressener Berg. Wie gut, dass der Nationalpark alles tut, damit der Borkenkäfer nicht über die Bäume herfällt :'(
Ist eine echte Schande....

Auch wenn ich die Meinung grundsätzlich teile sollte man in diesem Fall beachten, dass der Wurmberg gar nicht im Nationalpark liegt, der Borkenkäfer anscheinend aber trotzdem nicht bekämpft wird, zumindest nicht erfolgreich. Gerade das Herumliegenlassen von umgestürzten Bäumen (und dass kann man auch am Wurmberg sehen) begünstigt die Borkenkäferpopulation.

Guckst Du hier: https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/069225/index.php?layer=rss

@ Pistenbully
Da hätte ich vielleicht drauf hinweisen sollen, da hast Du Recht.

Der Wurmberg gehört - bis auf Randteile - nicht in den Nationalpark. Er ist davon umgeben. Bei der Baumfällung am Hexenritt im letzten Jahr habe ich gelesen, dass der Borkenkäfer dort zuschlagen konnte, da der Nationalpark in seinen angrenzenden Randzonen den Borkenkäfer nicht bekämpft. Soweit ich mich erinnere, darf der Borkenkäfer aber in den Randgebieten bekämpft werden. Man könnte, wenn man wollte...
Leider kümmert sich der Borkenkäfer aber nicht um die Grenze Nationalpark/Landesforst. Und damit schlägt er dann auch dort zu.
Allerdings könnte man schon die rumliegenden Bäume entfernen. Zu einfach sollte man es den Borkenkäfern nicht machen...

Können sich alsl alle an die Nase fassen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 13, 2017, 09:40:24 Vormittag
Hier übrigens eine interessante 3D-Visualisierung (https://vimeo.com/220597441) vom geplanten Astberg Wintersport Zentrum in Wernigerode. Mit so einer Anlage wäre Wernigerode mit Sicherheit in der Lage Weltcups in diversen Sportarten zu veranstalten oder?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: kybernaut am Juni 13, 2017, 05:26:07 Nachmittag
Sieht nett aus. Wäre auf die technische Umsetzung eines Sessellifts in langgezogener Kurve gespannt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 13, 2017, 09:46:03 Nachmittag
Sieht nett aus. Wäre auf die technische Umsetzung eines Sessellifts in langgezogener Kurve gespannt.
Ich auch  ;D ich nehme mal stark an, dass die Lifttrasse noch korrigiert wird hin zu einem geraden Lift - eigentlich können wir wir wetten darauf abschließen...  ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Schneefreund am Juni 13, 2017, 10:19:25 Nachmittag
Sieht nett aus. Wäre auf die technische Umsetzung eines Sessellifts in langgezogener Kurve gespannt.
Ich auch  ;D ich nehme mal stark an, dass die Lifttrasse noch korrigiert wird hin zu einem geraden Lift - eigentlich können wir wir wetten darauf abschließen...  ;)
Einfach mal richtig groß denken. So ein Looping wäre es doch ;-). Mal im Ernst. Es ist ein Promovideo. Da sieht man aber, wie man es richtig macht.  Erstmal die Monsterlösung in den Raum stellen. Dann gibt es ne Menge Genörgeln und Verhandlungen. Zum Schluss bekommt man, was man möchte. Einfach mal von einer österreichischen Baugesellschaft lernen...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 13, 2017, 10:54:42 Nachmittag
Sieht nett aus. Wäre auf die technische Umsetzung eines Sessellifts in langgezogener Kurve gespannt.
Ich auch  ;D ich nehme mal stark an, dass die Lifttrasse noch korrigiert wird hin zu einem geraden Lift - eigentlich können wir wir wetten darauf abschließen...  ;)
Einfach mal richtig groß denken. So ein Looping wäre es doch ;-). Mal im Ernst. Es ist ein Promovideo. Da sieht man aber, wie man es richtig macht.  Erstmal die Monsterlösung in den Raum stellen. Dann gibt es ne Menge Genörgeln und Verhandlungen. Zum Schluss bekommt man, was man möchte. Einfach mal von einer österreichischen Baugesellschaft lernen...

So oder so, eine überdachte, wenn auch nur annähernd so groß dimensionierte Multi-Wintersport-Arena (gibt es so etwas überhaupt schon irgendwo?) wäre ein ziemlicher Knaller für Wernigerode, den Harz und vor allem die Wintersportambitionen dort in der Gegend.

Davon abgesehen stände der Harz damit recht unerwartet wieder im Zentrum der Skisprungwelt, allein schon weil man aufgrund der konstant guten Bedingungen und absoluter Windstille innerhalb der Halle nahezu perfekte Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten könnte.

Ich tue mich immer noch etwas schwer damit zu glauben, dass so ein Projekt jemals Realität werden könnte, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren! :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 14, 2017, 09:18:16 Nachmittag
@Max:
das sehe ich ebenso - das Ding würde den Harz schlagartig in eine andere Liga katapultieren und in WR explodieren die Immobilienpreise. Die müssen im Hintergrund schon irgendetwas konkretes mit den Skisprungverbänden verhandeln - denn zwei solche Schanzen kann man nur dann Indoor bauen, wenn da den ganzen Sommer über alle Nationalitäten trainieren. Die Idee wäre nicht verkehrt - in Oberhof geben sich im Sommer auch die Langlaufteams die Klinke in die Hand - nur - ob Skisprung oder Langlauf - damit kann der normale Tourist nichts anfangen. Unterschied wäre nur, das über das Harzer Projekt halb Europa sprechen wird, während nach der Oberhofer Langlaufhalle bislang kein Hahn kräht.

Interessant fand ich auch die Multifunktionshalle mit Bühne. Da kann sich die Schierker Arena schon mal die Adressenlisten von Insolvenzverwaltern ausdrucken... ;D  :P

Was mir nicht ganz klar war im Video - soll da auch ein Eiskanal gebaut werden?!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juni 14, 2017, 11:03:49 Nachmittag
100 Prozent für Seilbahnprojekt vom LSB Präsident...

http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/wintersport-landessportchef-erntet-im-harz-kritik (http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/wintersport-landessportchef-erntet-im-harz-kritik)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 16, 2017, 02:51:47 Nachmittag
Laut Goslarsche hat der Borkenkäfer mehr als 700 Bäume auf dem Wurmberg befallen. Besonders betroffen sind die Bereiche, die am Nationalpark angrenzen. Die 500-Meter-Schutzzone im Nationalpark Harz, in dem der Borkenkäfer von der Nationalparkverwaltung bekämpft wird, reicht offensichtlich nicht aus, um den Borkenkäfer aus Nachbargrundstücken fernzuhalten.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 18, 2017, 10:06:58 Vormittag
Wäre schön, wenn der Borkenkäfer mal den Nordhang des Wurmbergs bis ganz runter wegfressen würde...   ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 21, 2017, 03:50:59 Nachmittag
F. Knolle & Co. haben neben den Wintersportlern nun offenbar auch die Mountainbiker als neues Feindbild (http://www.mz-web.de/landkreis-harz/schussfahrt-am-brocken-warum-mountainbiker-auf-einer-regelrechten-waffe-sitzen-27751168) ausgemacht. DIMB IG Harz spricht sogar bereits davon, dass sich die Anzeichen dazu verdichten, dass zumindest darüber nachgedacht wird ab 2020/2022 den NP komplett für Radfahrer zu sperren. >:(

Hier übrigens noch das eine oder andere Zitat von F. Knolle — neben Wanderern, Langläufern und eventuell noch Vogelkundlern hat er offenbar nicht allzu viel übrig für Menschen, die auf ihre Art Erholung im Harz suchen:

[…]„Vielen Mountainbikern ist gar nicht bewusst, dass sie auf einer Waffe sitzen.“ Wenn so ein Gerät in den Rücken eines Wanderers krache, könne das am Ende eine Querschnittslähmung bedeuten. Doch solche möglichen Folgen würden, wie sich immer wieder zeige, regelrecht ausgeblendet.[…]

oder

[…]„Gerade auf den schmalen, kuschligen Wanderwegen kann ein aggressiver Mountainbiker die Welt auf den Kopf stellen.“ Dann gelte einfach nur noch die Parole: Rette sich, wer kann. „Aber es können sich eben nicht alle retten.“[…]

Quelle: http://www.mz-web.de/27751168 (http://www.mz-web.de/27751168) ©2017

Ich bin erst heute Morgen (zum ersten Mal) mit dem MTB auf dem Brocken gewesen — als wenn alle MTBler Idioten sind, die mit Vorliebe Menschen verletzen und die Natur zerstören wollen… ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 21, 2017, 06:27:36 Nachmittag
Ich bin leider schon von anderer Seite darauf aufmerksam gemacht worden. Das ist Gift für den Wander- und Fahrrad-Tourismus.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: RK am Juni 21, 2017, 06:43:04 Nachmittag
Ich war jetzt schon 5 mal oben seit letzten Jahr und bin zugegebenermaßen auch die gesperrten Wege hinunter weil das für mich einfach Willkür ist.
Und mit etwas gegenseitiger Rücksichtnahme war es immer ein super Erlebnis. 98% der Wanderer haben auch immer zurück bzw zuerst gegrüßt.


mfg
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: manitou am Juni 21, 2017, 08:51:49 Nachmittag
Jawohl!!! Radfahrer müssten generell aus dem Verkehr gezogen werden - was kann da alles passieren, wenn Radfahrer im Alltag direkt neben den Fußgängern auf Rad/Fußwegen fahren - lebensgefährlich diese Biker und ich bin wahrscheinlich der allerschlimmste.

Knolle sollte Verkehrsminister werden!  :o
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: sommerphobie am Juni 21, 2017, 09:56:43 Nachmittag
Als nächstes werden dann die Straßen im Nationalpark für Autofahrer gesperrt. Diese sind sich schließlich grundsätzlich nicht bewusst, was sie für eine Waffe bewegen und wie gefährlich das für Fahrradfahrer ist. Also autofreie B4 sofort! ::)
Von den lärmenden Motorradrowdys spricht man besser erst gar nicht. ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juni 21, 2017, 10:33:45 Nachmittag
@ Knolle... gääääääähn
 Panikmache = unglaubwürdig hoch 1000
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juni 21, 2017, 10:35:19 Nachmittag
Als Versicherungsvertreter hätte er es sicherlich leichter!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am Juni 21, 2017, 11:26:58 Nachmittag
Ist der Mann überhaupt noch klaren Verstandes?!?
Ich kenne da gute Kliniken, wo er hingehen kann, da wird ihm geholfen! 😜

Wenn es so weiter geht, laufen bald nur noch Senioren durch den Harz und singen "schwarz-braun ist die Haselnuss " 😱
Oder es gibt einen großen Zaun um den Harz, betreten verboten!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Rollmops am Juni 22, 2017, 08:23:56 Vormittag
Wenn wir unsere Pisten noch mit Wanderern teilen müssten hätten wir die gleichen Probleme.
Da hilft nur gegenseitige Rücksichtnahme wenn man auf gemeinsam genutzten Wegen unterwegs ist.
Ich bin noch viel mehr Radsportler als Skiläufer und häufig in Gruppen unterwegs, gerade bei jüngeren Fahrern
oder in Trainingsgruppen fehlt ab und an mal diese Einsicht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 22, 2017, 11:04:51 Vormittag
Gegenseitige Rücksichtnahme sollte ohnehin selbstverständlich sein, so wie es bspw. im Straßenverkehr auch der Fall sein sollte. Wenn sich einzelne daneben benehmen und meinen andere Menschen gefährden zu müssen, dann müssen sie halt im Fall der Fälle mit den rechtlichen Konsequenzen leben und dafür gerade stehen.

Einzelne Gruppen aus dem NP auszusperren halte ich allerdings für völlig verkehrt — als Nächstes könnte man dann damit argumentieren, dass Motorradfahrer den Harz bei gutem Wetter häufig als Rennstrecke betrachten, zu schnell und riskant unterwegs sind und eine nicht unerhebliche Lärmbelästigung von ihnen ausgeht. Soll man sie also als Nächstes aussperren?

Idioten gibt's immer — sowohl bei den MTBlern als auch auf Seiten der Wanderer. Um alle möglichen Konflikte zu vermeiden müsste man konsequenterweise eigentlich allen Menschen den Zutritt zum NP verbieten. ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 22, 2017, 12:14:41 Nachmittag
Wenn wir unsere Pisten noch mit Wanderern teilen müssten hätten wir die gleichen Probleme.
[...]

Snowboarder und Skifahrer müssen sich die Piste teilen. Als die Snowboards aufkamen, hat man die auch argwöhnisch beäugt.


Zitat von: Rollmops
[...], gerade bei jüngeren Fahrern oder in Trainingsgruppen fehlt ab und an mal diese Einsicht.

Das mag sein, ich muss meiner Tochter auch noch beibringen, mit respektvollem Abstand und in langsamer Geschwindigkeit an Passanten vorbeizufahren. Die häufigen Prügeleien zwischen Wanderern und Fahrradfahrern, von denen Herr Knolle berichtet, habe ich noch nie gesehen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Harzwinter am Juni 27, 2017, 10:22:13 Vormittag
Mit https://www.piste.io/ gibt es im Internet einen neuen Pistenkartendienst, der sich derzeit noch im Betastadium befindet. Trotzdem erzielt der Service in meinen Augen bereits beachtliche Ergebnisse. Er kombiniert Daten aus OpenStreetMap mit denen der NASA und anderer Dienste und fügt eigene Grafik und natürlich die Einträge von Liften und Pisten dazu.

Das i-Tüpfelchen: Per Klick auf eine Piste im Plan kann man diese virtuell befahren!

Natürlich ist der Dienst alpenorientiert, aber es werden auch Mittelgebirgsskigebiete gelistet - im Harz sind bereits Braunlage und St. Andreasberg vertreten. Man hat sich sogar die Mühe gemacht, in Braunlage den Rathauswiesen- und den Hasselkopflift einzutragen und in St. Andreasberg die Sonnenberglifte. Andere Harzer Skigebiete werden vorläufig noch ignoriert und sind nicht auffindbar. Außerdem gibt es noch einige Navigationsschwächen. Aber ich bin sicher, dass es nur eine Frage der Zeit  ist, bis sich beides ändert.

Gegenüber Google Maps hat der Dienst einen Vorteil: Auf seinen Skigebietskarten ist wenigstens immer Winter. :D  Und schön ist, dass der Dienst hilft, die tatsächliche Größe eines Skigebiets besser auffassen zu können. Wenn die guten Ansätze so weiterentwickelt und verbessert werden und die Ästhetik der Seite nicht durch sinnlose Features und übermäßigen, animierten Werbemüll zunichte gemacht wird, kann das ein richtig gutes Portal werden.

[Edit: Zugrunde liegende Geo-Dienste korrigiert.]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 27, 2017, 10:37:48 Vormittag
Mit https://www.piste.io/ gibt es im Internet einen neuen Pistenkartendienst, der sich derzeit noch im Betastadium befindet. Trotzdem erzielt der Service in meinen Augen bereits beachtliche Ergebnisse. Wahrscheinlich kombiniert er Daten aus Google Maps mit denen anderer Dienste und mit Luftbildern und fügt eigene Zeichnungen und natürlich die Einträge von Liften und Pisten dazu.

Sieht tatsächlich vielversprechend aus! Die virtuelle Abfahrt scheint eine nette Funktion zu sein — würde sie allerdings tatsächlich einer Abfahrt bspw. am MSB entsprechen, so würde ich dort vermutlich nicht mehr hinfahren, da es den Eindruck erweckt, als wenn man innerhalb von max. 10 Sekunden und einer Hand voll Schwünge den Berg hinunter kommen würde! Ganz so kurz sind die Pisten dann doch nicht im Harz! ;D
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 27, 2017, 12:31:37 Nachmittag
Mit https://www.piste.io/ gibt es im Internet einen neuen Pistenkartendienst, der sich derzeit noch im Betastadium befindet. [...]

Beeindruckendes Mash-Up! Bei der Pistenabfahrt hätte ich jetzt gerne noch StreetView ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Juni 27, 2017, 11:22:21 Nachmittag
Es ist ja reichlich Still geworden um den Neubau des Aussichtsturms auf dem Wurmberg. Hat hier jmd mal etwas gehört?

Und mich würde eure Meinung zum 22 Mio. geplanten Resorts interessieren, das ja im oberen Kurpark in Brl eventuell entstehen soll. In Brl ist das zur Zeit das Thema schlecht hin und ich würde mich auf eine nette Diskussion hier freuen, wie ihr das Projekt seht und wie ihr die Chancen einer Realisierung bzw Nichtrealisierung seht.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 28, 2017, 12:10:42 Vormittag
[...]
Und mich würde eure Meinung zum 22 Mio. geplanten Resorts interessieren, das ja im oberen Kurpark in Brl eventuell entstehen soll.
[...]

Das Resort finde ich gut - es soll ein Hotelbetrieb mit 4 Sterne Premium Zertifizierung entstehen.

Den Verkauf von 4ha Kurpark halte ich für einen Fehler - zum einen weil die Preise jetzt gerade noch immer im Keller sind und man damit weit unter Preis verkauft, zum anderen weil sämtliche Gastgeber vom Kurpark profitieren.

Bisher habe ich kein Hinweis gefunden, dass die beiden Investoren erfolgreich ein Hotel gebaut und betrieben haben. Laut LinkedIn ist Kai Seela gelernter Diplom Kaufmann und war die überwiegende Zeit seines Beruflebens bei Vattenfall angestellt. Zu Peter Menne habe z.Z. nur die Information, dass er vorher bei der Deutschen Bank tätig war. Die TIDEVAND Invest GmbH existiert seit Oktober 2014. Die beiden machen einen netten Eindruck auf mich, aber mit noch nicht einmal 3 Jahren Selbstständigkeit, hätte ich gesagt, zeigt erst einmal an der Echtzeit (das neu entstehende Hotel neben Puppe's), dass ihr es könnt.

Falls die Hamburger Investoren ihren Hotelbetrieb nicht ohne die 4ha Kurpark bauen können, wäre meine Meinung, dass sie besser weiter ziehen sollen. Der Aufschwung von Braunlage ist nachhaltig. Es wird genügend andere Investoren geben, die mit "nur" 14ha glücklich werden.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juni 28, 2017, 07:46:29 Vormittag
Vom Turm habe ich auch lange nichts mehr gehört — hoffentlich wird das noch etwas.

In Sachen Resort bin ich da eher bei Playjam: An sich eine gute Sache, vor allem, weil die geplanten Baumhäuser im Wald im Oberharz etwas Neues und (im Augenblick) offenbar schwer gefragt sind bzw. inzwischen häufiger solche Anlagen entstehen. Was den oberen Kurpark oder dessen Verkauf betrifft bin ich auch skeptisch.

Nicht, dass ich mit dem oberen Kurpark viel anfangen könnte (ich war zuletzt vor ein paar Jahren zum Swinggolf dort oben — ansonsten sah es da teilweise recht verwildert aus und es haben sich kaum Menschen dorthin verirrt), aber ich denke auch, dass Braunlage ein sehr attraktives Grundstück für einen zu geringen Preis abgeben würde.

Allzu viele mögliche Bauplätze gibt es im Zentrum der Stadt nicht, von daher sollte man sich überlegen, ob man das erstbeste Angebot direkt akzeptiert oder eventuell auf ein besseres Konzept wartet, von dem vielleicht auch alle anderen Besucher der Stadt etwas hätten bzw. vielleicht sogar etwas, was öffentlich zugänglich wäre und die Attraktivität der Stadt weiter steigern könnte.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juni 28, 2017, 06:12:16 Nachmittag
Es ist schade, das die kleinen Gastgeber von außerhalb bei solchen Entscheidungen keine Stimme haben.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 02, 2017, 08:56:18 Vormittag
Attraktion sorgt für Park-Chaos (volksstimme.de 02.07.2017) (http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/rappbodetalsperre-attraktion-sorgt-fuer-park-chaos)
Zitat
Rübeland l Seit sechs Wochen nun lockt die Fußgängerhängebrücke an der Rappbodetalsperre mit den anderen Attraktionen ringsum die Gäste an, und die Besucherströme reißen nicht ab.

[...]

Zugleich sorgt ebenfalls seit sechs Wochen die zu geringe Zahl an Parkplätzen immer wieder für Diskussionen - und zeitweise auch für Chaos und Empörung.

[...]
Neuer Parkplatz erst im Herbst 2018

Denn derzeit laufen alle Bemühungen auf Hochtouren, erstmal Platz für die täglich anrollenden Fahrzeuge zu schaffen. Der Talsperrenbetrieb und das Team vom „Hotel und Reiterhof an der Talsperre“ haben bereits ihre verfügbaren Plätze für die mal weniger, mal mehr und mal in Massen ankommenden Autos freigegeben.

Langfristig ist die Verdoppelung der angestammten Parkplätze am Tunnelausgang nach Rübeland geplant. Doch Bauverfahren und Bau werden sich voraussichtlich bis in den Spätsommer 2018 hinziehen. Die Autoschlangen aber kommen bereits jetzt - und werden nicht abreißen, so Tourismuskenner vor Ort.
[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am Juli 11, 2017, 09:51:55 Vormittag
Investition ins Eisstadion

..Während der Schließzeit erhielt die Einrichtung der Braunlage Tourismus GmbH (BTG) eine neue Kältetechnik, eine neue Beleuchtung und neue Schalensitze für die Tribüne. Insgesamt investierte das kommunale Unternehmen mehr als 300.000 Euro. (GZ Live )
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Juli 13, 2017, 10:53:24 Vormittag
http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/neue-eis-arena-land-dreht-schierke-geldhahn-zu (http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/neue-eis-arena-land-dreht-schierke-geldhahn-zu)

Die letzten 720.000 Euro muss Wernigerode anders auftreiben. Das Land hat die letzte Summe an Fördergeld nicht genehmigt. Ich finds gut. Es kann nicht sein, dass wegen einem Eisstadion 1,3 Millionen mehr bezahlt werden müssen und andere Regionen gehen leer aus. Das Falken Stadion hat ja nun neue Sitze etc. Ich hoffe, dass auch neu gestrichen wurde. Die Relation stimmt halt nicht und macht mich sauer. Da fehlen vlt 5000 Euro zum Streichen in der Halle und in Schierke reden wir von 1,3 Millionen mehr. Mal abgesehen von der Aussenfassade in Braunlage. Und nein ich hab kein Ost-West Denken, bin selber im Osten geboren und hätte die gleich Auffassung wenns nur im Westen wäre.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juli 13, 2017, 11:33:48 Vormittag
http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/neue-eis-arena-land-dreht-schierke-geldhahn-zu (http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/neue-eis-arena-land-dreht-schierke-geldhahn-zu)

Die letzten 720.000 Euro muss Wernigerode anders auftreiben. Das Land hat die letzte Summe an Fördergeld nicht genehmigt. Ich finds gut. Es kann nicht sein, dass wegen einem Eisstadion 1,3 Millionen mehr bezahlt werden müssen und andere Regionen gehen leer aus. Das Falken Stadion hat ja nun neue Sitze etc. Ich hoffe, dass auch neu gestrichen wurde. Die Relation stimmt halt nicht und macht mich sauer. Da fehlen vlt 5000 Euro zum Streichen in der Halle und in Schierke reden wir von 1,3 Millionen mehr. Mal abgesehen von der Aussenfassade in Braunlage. Und nein ich hab kein Ost-West Denken, bin selber im Osten geboren und hätte die gleich Auffassung wenns nur im Westen wäre.

Es kann halt wirklich nicht sein, dass inzwischen gefühlt die Kosten bei jedem Bauprojekt am Ende aus dem Ruder laufen, vor allem wenn dabei großzügig mit öffentlichen Geldern umgegangen wird — da bin ich ganz bei Dir!

Das Eisstadion in Schierke wird mit Sicherheit ein hübsches Bauwerk, aber gewinnbringend wird der Betrieb für sich genommen vermutlich nicht sein, von daher sollte man schon irgendwann auch mal auf die Kosten achten und dem eventuell auch einen Riegel vorschieben. Aber es hilft ja alles nichts. Ob es nun tatsächlich sinnvoll ist ein paar Kilometer von der Eishalle in Braunlage entfernt eine weitere Eislaufbahn zu bauen ist eher fraglich, aber das Stadion befindet sich nun schon im Bau und muss ja irgendwie fertig werden. Schauen wir mal, welche Lösung die Stadt Wernigerode dafür findet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Eumel153 am Juli 13, 2017, 02:02:27 Nachmittag
http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/neue-eis-arena-land-dreht-schierke-geldhahn-zu (http://m.volksstimme.de/lokal/wernigerode/neue-eis-arena-land-dreht-schierke-geldhahn-zu)

Die letzten 720.000 Euro muss Wernigerode anders auftreiben. Das Land hat die letzte Summe an Fördergeld nicht genehmigt. Ich finds gut. Es kann nicht sein, dass wegen einem Eisstadion 1,3 Millionen mehr bezahlt werden müssen und andere Regionen gehen leer aus. Das Falken Stadion hat ja nun neue Sitze etc. Ich hoffe, dass auch neu gestrichen wurde. Die Relation stimmt halt nicht und macht mich sauer. Da fehlen vlt 5000 Euro zum Streichen in der Halle und in Schierke reden wir von 1,3 Millionen mehr. Mal abgesehen von der Aussenfassade in Braunlage. Und nein ich hab kein Ost-West Denken, bin selber im Osten geboren und hätte die gleich Auffassung wenns nur im Westen wäre.

Es kann halt wirklich nicht sein, dass inzwischen gefühlt die Kosten bei jedem Bauprojekt am Ende aus dem Ruder laufen, vor allem wenn dabei großzügig mit öffentlichen Geldern umgegangen wird — da bin ich ganz bei Dir!
Laufen die Kosten aus dem Ruder ?

Es war doch schon einige Male zu lesen, dass Kosten für Großprojekte (Stadt, Land, Bund) "bewusst" eng kalkuliert werden, damit sie überhaupt genehmigt werden.
Mitten im Bau sind die Kostensteigerungen dann eher zu realisieren.

Na ja.

VG
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Juli 14, 2017, 12:38:05 Nachmittag
http://mobil.mz-web.de/landkreis-harz/geplante-feuerstein-arena-platzt-in-schierke-ein-traum--27968834?originalReferrer=https://www.google.de/ (http://mobil.mz-web.de/landkreis-harz/geplante-feuerstein-arena-platzt-in-schierke-ein-traum--27968834?originalReferrer=https://www.google.de/)

Eine Steigerung von 270% ist schon echt heftig! Max, du hast schon Recht, dass an sich jedes Bauprojekt am Ende teurer wird (siehe Elbphilarmonie, Stuttgart 21, BER etc.), aber Wernigerode hat keinen Pächter, muss die angestrebten 100.000 Besucher erstmal packen und kostendeckend operieren. Und in Braunlage kratzt man mit 300.000 Euro jeden Euro zusammen und hat ne 70er Jahre Betonhalle stehen. Die Feuersteinarena ist für mich ne Totgeburt und eine Investitionsruine auf Kosten der Steuerzahler. Das Geld hätte man anders ausgeben können.  ::)

9,3 Millionen Euro - damit würde Niedersachsen fast schon den Anschluss der HSB realisieren können. Der touristische Effekt wäre für den Westharz und die HSB deutlich mehr. Ab wann bekommt denn der Westen mal derartige Unterstützung?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am Juli 14, 2017, 06:04:42 Nachmittag
[...] Ab wann bekommt denn der Westen mal derartige Unterstützung?

Andersherum wird ein Schuh daraus. Auch der Osten wird bald ohne Unterstützung auskommen (müssen).

Um den Ort touristisch attraktiv zu machen, braucht Schierke die Eishalle (und andere touristische Infrastruktur, z.B. eine Schwimmhalle). Die Eintrittsgelder werden vermutlich nie die Kosten decken, aber durch die resultierende Gesamtwertschöpfung durch mehr Touristen (d.h. Kurtaxe, Gewerbesteuer, weniger Arbeitslosengelder auszahlen etc.) lässt die Bilanz der Eishalle für die Stadt Wernigerode nach wenigen Jahren positiv ausfallen.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Racetiger am Juli 18, 2017, 09:35:14 Nachmittag
Na da bin ich ja mal gespannt wo das sein könnte?

http://www.news38.de/welt/article211293073/Schwanz-eroeffnet-Disco-im-Harz.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juli 19, 2017, 12:16:30 Vormittag
Na da bin ich ja mal gespannt wo das sein könnte?

http://www.news38.de/welt/article211293073/Schwanz-eroeffnet-Disco-im-Harz.html

Ich tippe mal auf's Jasper's — hab ihn dort in der Gegend schon häufiger rumlaufen sehen, er hat vor kurzem für den Radiosender in Braunlage auf der Terrasse vom Jasper's über seine Pläne und die mögliche Location gesprochen und sonst gibt es eigentlich auch nicht allzu viele Möglichkeiten, die in Frage kommen könnten (der Keller ist vermutlich zu speziell).

Ohnehin schade, dass der Clubraum unten im Jasper's in letzter Zeit nur so selten geöffnet war. Eigentlich ist der wirklich gut geworden und auch nicht zu groß, sodass selbst an durchschnittlichen Abenden ordentlich was los sein könnte — leider ist er aber auch etwas zu versteckt und kaum jemand kennt / findet ihn. Das könnte man durchaus ändern. :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenschreck am Juli 19, 2017, 08:01:27 Vormittag
Ja schade um den Keller im Jaspers. Aber das der so selten genutzt wurde lag laut Betreiber am fehlenden Personal (Thekenkräfte und DJ's)

Nun kommt endlich der Ballerman-Tourismus den Herr Knolle sich so wünscht 😂
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juli 19, 2017, 08:53:46 Vormittag
Nun kommt endlich der Ballerman-Tourismus den Herr Knolle sich so wünscht 😂

Die ausgezeichnete Pressearbeit und überregionale Wahrnehmung von ihm scheint nun also erste Früchte zu tragen, sehr gut!

Vielleicht haben ja noch andere 'Künstler' auf Mallorca das eine oder andere Interview im NDR gesehen und kommen nun auf die Idee, dass in Braunlage in Sachen Ballermann gerade einiges geht und sie unbedingt dabei sein müssen — wenn immerhin der Sprecher der Nationalparkverwaltung sagt, dass die Ballermanntouris nun alle im Harz unterwegs sind, dann wird das schon stimmen… :)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Juli 19, 2017, 03:59:24 Nachmittag
Also wenn er das vernünftig aufzieht, finde ich das gut. Hab ihn selber letztes Wochenende an der Seilbahn gesehen. Sympathischer Kerl. Der ist ja auch dicke mit dem Andi von RWB971. Wurde das Brokers verkauft bzw. geschlossen oder beteiligt er sich daran vlt? Oder die Intensiv Station?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am Juli 19, 2017, 04:10:37 Nachmittag
Also wenn er das vernünftig aufzieht, finde ich das gut. Hab ihn selber letztes Wochenende an der Seilbahn gesehen. Sympathischer Kerl. Der ist ja auch dicke mit dem Andi von RWB971. Wurde das Broksers verkauft bzw. geschlossen oder beteiligt er sich daran vlt? Oder die Intensiv Station?

Finde ich im Übrigen auch bzw. er macht einen vernünftigen Eindruck und scheint irgendwie einen Bezug zu Braunlage zu haben — zumindest hat er schon eine ganze Weile regelmäßig mit Andi von RWB971 zusammen moderiert und scheint seit geraumer Zeit häufig vor Ort zu sein. Von daher kann etwas positive Presse nicht schaden und eine neue Bar / Disco ist an sich auch erst einmal nicht verkehrt.

Vom Brokers habe ich lange nichts gehört, aber beim Keller kann ich mir nicht vorstellen, dass er daran Interesse hat. Das Gebäude scheint massiv baufällig zu sein, ist etwas weit ab vom Schuss und meistens für viele ohnehin nur am frühen Morgen interessant, wenn sonst nichts mehr geöffnet hat.

Jasper's oder Brokers könnte ich mir beides vorstellen — etwas ganz Neues wird es wohl nicht geben oder zumindest fällt mir dazu gerade kein passendes Gebäude ein. Wobei die Après-Ski-Hütte (die aussieht wie ein Supermarkt) unten am Großparkplatz eventuell noch eine Möglichkeit wäre, allerdings halte ich das für eher unwahrscheinlich.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Juli 19, 2017, 05:41:58 Nachmittag
Soll der Keller nicht abgerissen werden? Ich mein son Neubau kostet, aber eine bereits bestehende Räumlichkeit muss ja dem Lärmschutz gerecht werden. Daher wäre tatsächlich das Jasper's bzw. das Broker's DIE Variante. Das Broker's wäre toll und sofern der 'Schwanz zum Tanz' professionell einläd, freu ich mich über gute Presse und eine hoffentliche Bereicherung für den Ort.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: snowie am Juli 19, 2017, 06:39:12 Nachmittag
Nachtrag: Gesamtes Haus - ehemals Cafe Junker - wird für 335 000 Euro verkauft  8) ::) Der neue Schwanz-Tanz Palast?

Und gerade findet der Spatenstich vom Echtzeit Hotel statt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am August 22, 2017, 01:18:37 Nachmittag
Netter Film vom NDR über den Bergmarathon im Harz


https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Hitze-Harz-und-Hoehenmeter,dienordreportage802.html

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am August 22, 2017, 01:41:58 Nachmittag
Netter Film vom NDR über den Bergmarathon im Harz


https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Hitze-Harz-und-Hoehenmeter,dienordreportage802.html

Als Teilnehmer hat man nichts von dem Stress und dem kurzfristigen Einspringen des ehrenamtlichen Organisators gemerkt — vieles richtig gemacht würde ich sagen! Ansonsten ein sehr schöner Lauf, nur als es ziemlich genau am höchsten Punkt der Strecke heftig angefangen hat zu gewittern habe ich auch schon überlegt, ob es nicht doch sinnvoller gewesen wäre den Lauf abzubrechen. Alles in allem aber ein super Lauf dort in Bad Harzburg — hoffentlich findet er auch im nächsten Jahr wieder statt!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Falkenstein am August 23, 2017, 09:12:32 Nachmittag
Schön, dass es noch so sympathische Leute wie den Nils gibt, die so eine Laufveranstaltung ehrenamtlich organisieren. Weiter so!

Die Stadt Braunlage liegt übrigens in den TOP 10 der Städte mit der reinsten Luft in Deutschland.
Dort gibt es eine der niedrigsten Feinstaubbelastungen und in Schierke sind die Stickoxidwerte mit am besten... Der Harz ist die grüne Lunge Mitteldeutschlands.
Quelle: http://www.focus.de/wissen/natur/wer-wo-was-einatmet-der-deutsche-luft-atlas_id_7460739.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am August 24, 2017, 01:07:20 Vormittag
Schön, dass es noch so sympathische Leute wie den Nils gibt, die so eine Laufveranstaltung ehrenamtlich organisieren. Weiter so!

Die Stadt Braunlage liegt übrigens in den TOP 10 der Städte mit der reinsten Luft in Deutschland.
Dort gibt es eine der niedrigsten Feinstaubbelastungen und in Schierke sind die Stickoxidwerte mit am besten... Der Harz ist die grüne Lunge Mitteldeutschlands.
Quelle: http://www.focus.de/wissen/natur/wer-wo-was-einatmet-der-deutsche-luft-atlas_id_7460739.html

Du meinst sicher Bad Braunlage oder? ::)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: nif am August 29, 2017, 11:56:14 Vormittag
Was neues aus Bad Harzburg


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Abriss-startet-Harzburger-Hof-bald-Geschichte,harzburgerhof338.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am August 29, 2017, 02:13:44 Nachmittag
Was neues aus Bad Harzburg


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Abriss-startet-Harzburger-Hof-bald-Geschichte,harzburgerhof338.html

Schade, dass es soweit kommen (musste)! Ich hatte vor Kurzem erst die Gelegenheit mit dem MTB mal ein paar andere Ecken von Bad Harzburg zu sehen und diese großen alten Gebäude sind (in gutem Zustand) schon sehr schick — schade drum!
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am August 31, 2017, 06:57:20 Nachmittag
Morgen in der GZ ;) (aus Rechtegründe zusammengefaßt):

Biathlonanlage auf dem Sonnenberg soll ausgebaut werden. Dies hat der Kreistag mit Stimmen von CDU, SPD, Grünen, AfD und FDP entschlossen.
Investitionshöhe 305.000€ für 2 weitere Schneekanonen, 12 zusätzliche Lampen, eine öffentliche Toilette und ein Unterstellgebäude.
Der Landkreis soll helfen, Fördergeld zu beantragen.

Bürgerliste und Linke aus Naturschutzgründen, Klimawandel etc. dagegen („Wir halten das für überflüssig wie einen Kropf“ /„knallharten und umweltzerstörenden Tourismus“) und bemängeln, dass der Nationalpark sich nicht gegen das Projekt ausgesprochen haben...

Grüne und AfD dafür, kein Veto des Nationalparks? Ich bin erstaunt...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am August 31, 2017, 07:43:26 Nachmittag
Morgen in der GZ ;) (aus Rechtegründe zusammengefaßt):

Biathlonanlage auf dem Sonnenberg soll ausgebaut werden. Dies hat der Kreistag mit Stimmen von CDU, SPD, Grünen, AfD und FDP entschlossen.
Investitionshöhe 305.000€ für 2 weitere Schneekanonen, 12 zusätzliche Lampen, eine öffentliche Toilette und ein Unterstellgebäude.
Der Landkreis soll helfen, Fördergeld zu beantragen.

Bürgerliste und Linke aus Naturschutzgründen, Klimawandel etc. dagegen („Wir halten das für überflüssig wie einen Kropf“ /„knallharten und umweltzerstörenden Tourismus“) und bemängeln, dass der Nationalpark sich nicht gegen das Projekt ausgesprochen haben...

Grüne und AfD dafür, kein Veto des Nationalparks? Ich bin erstaunt...

Ist die Anlage am Sonnenberg eigentlich überhaupt für die breite Masse an Sportlern (= Touristen) gedacht oder ist das eher eine Trainingsmöglichkeit für Wettkampfsportler?
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Usul am August 31, 2017, 09:44:54 Nachmittag
Da kann jeder (zumindest auf die Loipe) drauf, der bezahlt...
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: STS am August 31, 2017, 10:00:44 Nachmittag
"Biathlonanlage auf dem Sonnenberg soll ausgebaut werden."
Sehr erfreulich, eine gute Nachricht für den Skisport im Harz und St. Andreasberg.
Das verlängert die Skisaison:-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 02, 2017, 08:00:55 Nachmittag
Wie aus den Lokalmedien zu entnehmen, hat die Nationalparkverwaltung 60% des gesamten Fichtenbestandes im Nationalpark dem Borkenkäfer preisgegeben. Mittlerweile stellt die Nationalparkverwaltung diese Untätigkeit nicht mehr als Waldumbau vom Nadel- zum Laubwald dar, sondern stellt diese hausgemachte Borkenkäfer-Kalamität nun als "Prozess der Waldumwandlung vom Fichtenforst zum Fichtenwald". Die Nationalpark Fachbereichsleiterin Sabine Bauling räumt ein, dass die toten Bäume überall im Oberharz viele Menschen erschrecken würden. Zudem könne der Boden der angegriffenen Wälder den Gewitterregen nicht mehr aufnehmen. So läuft der Niederschlag "einfach weg" ... vom Oberharz in die Täler. Noch rätselt man: Um eine Erklärung für den starken Befall zu kriegen, sollen Luftbilder der betroffenen Gebiete gemacht und ausgewertet werden. Bis der Borkenkäfer witterungsbedingt aufgehalten wird, dauert es noch einige Monate, so dass man mit einer Verschlimmerung der derzeitigen Situation rechnet.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 02, 2017, 08:04:02 Nachmittag
Mehr Raum für Skipisten! 😜 Dann kann ja jetzt auch keiner der Ökos plärren, die Bäume sind halt krank und müssen weg!
Zeit für den Westhang. 😊
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 03, 2017, 01:27:48 Nachmittag
Die Nationalpark Fachbereichsleiterin Sabine Bauling räumt ein, dass die toten Bäume überall im Oberharz viele Menschen erschrecken würden.

Das ist nicht wirklich eine Überraschung und wird sich kurz- bis mittelfristig sicherlich auch auf die Besucherzahlen auswirken — dass, obwohl sich der Harz in den letzten Jahren gerade begonnen hat etwas zu erholen und kontinuierlich mehr Übernachtungen verzeichnen kann. Die wirtschaftlichen Folgen sind m.M.n. kaum absehbar, wenn erst noch größere Flächen tot sind.

Zudem könne der Boden der angegriffenen Wälder den Gewitterregen nicht mehr aufnehmen. So läuft der Niederschlag "einfach weg" ... vom Oberharz in die Täler.

Um die Orte im Harzvorland einigermaßen schützen zu können damit Unwetter und deren Auswirkungen wie dieses Jahr nicht zur Gewohnheit werden, führt vermutlich kein Weg daran vorbei neue Talsperren bauen zu müssen. Aber auch das hätte die NP-Verwaltung bei ihrer Entscheidung ja nicht absehen können und kommt nun völlig überraschend.

Noch rätselt man: Um eine Erklärung für den starken Befall zu kriegen, sollen Luftbilder der betroffenen Gebiete gemacht und ausgewertet werden. Bis der Borkenkäfer witterungsbedingt aufgehalten wird, dauert es noch einige Monate, so dass man mit einer Verschlimmerung der derzeitigen Situation rechnet.

Warum rätselt man? Ist doch eigentlich egal ob der Borkenkäfer jetzt innerhalb von kurzer Zeit alles vernichtet oder sich das über mehrere Jahre hinzieht — das Ergebnis ist doch das Selbe und genau so gewollt. Auch hier sollte man nicht so tun, als wenn das den NP in irgendeiner Form überrascht. Sie haben die Entscheidung genau so getroffen und wollen, dass es so kommt. Ich bin allerdings gespannt was passiert, wenn es in Zukunft dann tatsächlich hier im Harzvorland häufiger Hochwasser gibt und die Touristen oben im Harz ausbleiben — die Reaktionen, die der NP dann ernten wird, werde ich mit allergrößter Freude verfolgen und hoffe, dass sich dann auch die handelnden Personen ihrer Verantwortung stellen müssen und es keine Ausflüchte gibt.
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am September 03, 2017, 07:13:49 Nachmittag
Ich bin allerdings gespannt was passiert, wenn es in Zukunft dann tatsächlich hier im Harzvorland häufiger Hochwasser gibt und die Touristen oben im Harz ausbleiben — die Reaktionen, die der NP dann ernten wird, werde ich mit allergrößter Freude verfolgen und hoffe, dass sich dann auch die handelnden Personen ihrer Verantwortung stellen müssen und es keine Ausflüchte gibt.

... es wird so kommen, dass die von Knolle & Co viel umworbenen "sanften Touristen" lieber in Harzgebiete außerhalb des Nationalparks fahren werden (oder gleich in andere Regionen), weil Sie dort zumindest mehr das Gefühl haben "intakte Natur" zu erleben (auch wenn dies aus biologischer Sicht möglicherweise in einer Fichtenmonokultur auch nicht der Fall ist)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am September 03, 2017, 07:18:09 Nachmittag
NDR Nordstory am Donnerstag aus dem Harz  (Protagonist u.a. Herr Nüsse)

http://live.goslarsche.de/post/view/59a4dd35917efc0e4bcb0a32

Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 03, 2017, 08:15:33 Nachmittag
Mehr zur Sendung:

https://www.nordmedia.de/pages/presse/sendetermine/subpages/-der_harz_-_von_talfahrten_und_hoehenfluegen-/index.html
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Pistenbully am September 04, 2017, 09:13:38 Vormittag
Mehr Raum für Skipisten! 😜 Dann kann ja jetzt auch keiner der Ökos plärren, die Bäume sind halt krank und müssen weg!
Zeit für den Westhang. 😊

... Abholzung der Pistenflächen als "Schutzzone", um den Nicht-Nationalpark-Wald vor dem Borkenkäfer-Nationalpark zu schützen ... als Naturschutzmaßnahme sozusagen  ;-)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Eumel153 am September 04, 2017, 10:41:35 Vormittag
Ich bin allerdings gespannt was passiert, wenn es in Zukunft dann tatsächlich hier im Harzvorland häufiger Hochwasser gibt und die Touristen oben im Harz ausbleiben — die Reaktionen, die der NP dann ernten wird, werde ich mit allergrößter Freude verfolgen und hoffe, dass sich dann auch die handelnden Personen ihrer Verantwortung stellen müssen und es keine Ausflüchte gibt.
Der NP wird jede Verantwortung weit von sich weisen. Es wird viele Ausreden geben und dann ist am Hochwasser und wohl auch dem Borgenkäfer doch wieder der Klimawandel schuld. Verursacht durch die vielen Autos, Diesel und die unnötigen Touristen. Das ganze wird dann natürlich unterstützt von Ökos und Grünen.

Da können die Reaktionen noch so deutlich sein. Ökos, Grüne und NP lassen sich auf keinen Fall die Deutungshoheit nehmen.

VG
 
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Nordharzer am September 04, 2017, 10:50:36 Vormittag
Und wenn's ganz eng wird, tritt man einfach von seinem Posten zurück und kassiert trotzdem! Siehe z.B. BER 😡
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: playjam am September 04, 2017, 07:31:36 Nachmittag
[...]
Der NP wird jede Verantwortung weit von sich weisen.

[...]

Da können die Reaktionen noch so deutlich sein. Ökos, Grüne und NP lassen sich auf keinen Fall die Deutungshoheit nehmen.

schon passiert:
06./17 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des zeitweiligen Ausschusses "Ortsentwicklung Schierke" vom 9.8.2017, Niederschrift zu Ö5: (http://www.ratsinfo-online.de/wernigerode-bicms/to020.asp?TOLFDNR=26807)
Zitat
[...]
Herr Richter mahnt das massive Borkenkäferproblem in Schierke an. Die Folgen des Hochwassers sind gerade auf Grund der geringen Wasseraufnahme in den betroffenen Gebieten enorm.
Frau Wetzel [Anm.: Die Grünen] warnt davor, die Schuld beim Nationalpark zu suchen. Die Gründe sind mehrfach erläutert worden. Der Nationalpark ist nicht für die Auswirkungen des Hochwassers verantwortlich.
[...]
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 05, 2017, 07:39:43 Vormittag
[...]
Der NP wird jede Verantwortung weit von sich weisen.

[...]

Da können die Reaktionen noch so deutlich sein. Ökos, Grüne und NP lassen sich auf keinen Fall die Deutungshoheit nehmen.

schon passiert:
06./17 öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des zeitweiligen Ausschusses "Ortsentwicklung Schierke" vom 9.8.2017, Niederschrift zu Ö5: (http://www.ratsinfo-online.de/wernigerode-bicms/to020.asp?TOLFDNR=26807)
Zitat
[...]
Herr Richter mahnt das massive Borkenkäferproblem in Schierke an. Die Folgen des Hochwassers sind gerade auf Grund der geringen Wasseraufnahme in den betroffenen Gebieten enorm.
Frau Wetzel [Anm.: Die Grünen] warnt davor, die Schuld beim Nationalpark zu suchen. Die Gründe sind mehrfach erläutert worden. Der Nationalpark ist nicht für die Auswirkungen des Hochwassers verantwortlich.
[...]

Das ging ja schneller aus gedacht… ::)

Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf — davon abgesehen sind ja ohnehin die Skigebiete mit ihren bösen künstlich beschneiten Pisten dafür verantwortlich, dass nicht mehr genügend Regenwasser versickern kann und es infolgedessen nun immer mal wieder Hochwasser geben wird. Das liegt doch quasi auf der Hand. ;)
Titel: Re: Harz in der Presse
Beitrag von: Max am September 06, 2017, 11:40:04 Vormittag
Im Harz sollen innerhalb der kommenden 3 Jahre ca. 25% der Wanderwege verschwinden (Quelle: Kreiszeitung.de vom 30. August 2017 (https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/harz-sollen-ueberfluessige-wanderwege-verschwinden-8638794.html)).

Die organisierte MTB-Community im Harz (DIMB IG Harz) sieht die Entscheidung offenbar mit Sorge, da auf den verbleibenden Wegen mehr Besucher gleichzeitig unterwegs sein werden und es som