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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von Nordharzer am Heute um 10:06:07 Nachmittag »
Was passiert denn nun eigentlich mit der Dalbert? Man hört ja nichts mehr, das kann man doch so nicht stehen lassen! Du muss doch mindestens zurücktreten!
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von Doppelmayr am Heute um 09:34:11 Nachmittag »
Sprich es ruhig von der Seele Mani!!!
SCHEISSE!!!!!!
Ich glaube auch das mindestens noch das ganze nächste Jahr für Prüfungs-und Gutachtenfirlefanns drauf gehen wird. Wenn es wirklich konkret werden sollte rechne ich auch so mit Mitte/Ende 2019 oder Anfang 2020. Hoffentlich bleibt uns bis dahin nicht der alte Kratzbesen Dalbert erhalten und hoffentlich wird die Stadt Wernigerode so schlau sein und die von den Grünen angestrebte Ausweisung des ehemaligen Grenzstreifens zum Naturmonument verhindern!!!! Ich hätte ja schon eine Idee wie man die neu kartierten und angeblich schützenswerten Moorflächen umgehen bzw umbauen könnte......
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von manitou am Heute um 07:15:25 Nachmittag »
Bis die Sache endgültig geprüft und durch ist - und dann die Klage des BUND durch alles Instanzen verloren wurde, wird es noch ca. 3 Jahre dauern - Sch.... !  Ich rechne nach dem derzeitigen Sachstand mit Baubeginn nicht vor 2020 >:(
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von playjam am Heute um 03:51:53 Nachmittag »
[...] dann zu allem Übel noch die BUND Kläger mit ihren harten Geschützen.... [...]

Moorwälder unter der Erheblichkeitsschwelle oder außerhalb des FFH durch Ausgleichsflächen zu ersetzen... kein Wunder dass der B.U.N.D. jetzt so laut jault, weil sie gemerkt haben, dass das dritte Gutachten sehr positiv für das Projekt ausgefallen ist. Nicht ohne Grund wirft der B.U.N.D. dem Land Manipulation beim Drittgutachten vor. 

Schierke 2000 kommt, allerdings mit 20 Jahren Verzögerung ;-)
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von Doppelmayr am Heute um 03:25:59 Nachmittag »
Auweia na ob das noch was wird mit der Seilbahn?????
Noch ein halbes Jahr warten und dann zu allem Übel noch die BUND Kläger mit ihren harten Geschützen....das kann ja was geben. Ob es mit so einer weiteren langen Verzögerung mit ungewissem Ausgang überhaupt noch zur Umsetzung des Projektes kommt, da habe ich doch arge Zweifel  :-[
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Harz in der Presse
« Letzter Beitrag von Eumel153 am Heute um 02:47:51 Nachmittag »
Nationalpark bedeutet halt die Natur sich selbst zu überlassen und nur punktuell einzugreifen, wenn Touristen z.B. durch instabile Bäume gefährdet sind. Das passiert im Harz und entspricht dem was man von einem Nationalpark erwartet. Die Erwartungen von Touristen an den Harz sehen wohl eher anders aus. Allerdings ist die Aufgabe des Nationalparks nicht den Erwartungen der Touristen an die Natur zu entsprechen.

Dass die Borkenkäfer tote Bäume hinterlassen und nichts daran verändert wird, sollte bei einem Nationalpark nicht überraschen. Sowas gab es auch schon im bayerischen Wald. Bis wieder große Bäume gewachsen sind, dauert es eine gewisse Zeit. Der aktuelle Umfang mag zwar überrascht haben, aber das Prinzip war klar. Dies ist für den Tourismus wohl nicht förderlich, jedoch hat niemand (politisch) relevantes sich rechtzeitig für eine Abkehr von diesem Vorgehen eingesetzt, was wohl auch eine Abkehr vom Nationalpark gewesen wäre. Das Ganze kann man somit als politisch gewollt, toleriert oder ignoriert betrachten. Jetzt muss man damit leben oder den Nationalpark abschaffen und den Wald künstlich aufforsten.
Dass der Wald sich selbst überlassen wird, ist gar nicht mein eigentliches Problem. Zumindest wenn es zur Aufgabe des NP gehört.

Mich stört die inhaltlich inkosistenten Handlungsweise der Öko Heinis und Entscheidungsträger.
An jeder Stelle wollen die Grünen etwas verbieten. Angeblich zum Schutz von Natur und Bevölkerung.

Der Schutz von Natur und Bevölkerung hört aber ziemlich schnell auf, wenn die Grünen ihre eigene Forderungen nicht befolgen wollen.
Die Grünen fühlen sich berufen, sich in jeden Winkel des menschlichen Lebens einmischen zu dürfen. Wenn es denn Natur und Bevölkerung vor angeblichem Schaden schützt.

Also: Wo ist hier der Aufschrei, dass der NP in diesem Fall nicht untätig sein darf. Ist den Schaden von der Natur an der Natur kein Schaden ?
Ist eine kahle Waldfläche durch den Borkenkäfer besser, als wenn es Kettensägen gewesen wären ?

Vielleicht ist der NP ja nur ein Spezialfall. Aber nein. An anderen Stellen handeln Ökos und Grüne ja ähnlich.
Bsp. off Topic. Ich habe gelesen, dass die Grünen sogar bereit waren, in einem NP Windkraftanlagen aufbauen zu lassen. Ich glaube irgendwo in Hessen.

Wo ist der Aufschrei gegen Windkraftanlagen, wenn die Bevölkerung Vorort aus gesundheitlichen Gründen reihenweise gegen diese Anlagen Sturm läuft.
Zählt hier der Mensch nicht mehr ?

Suchen die Grünen und Ökos mit gleicher Inbrünstigkeit nach irgendwelchen nie gesehenen und vom Aussterben betrohnten Vogelarten, wie es beim Straßenbau praktiziert wird ? Ist der Schaden durch Windkraftanlagen (Vögel -> Rotorblätter / Bautätigkeit) tollerabel aber beim Straßenbau nicht ?

Ich will nur darauf hinaus, das die Grünen sich auch in NP Belange sofort und lautstark einmsichen würden, wenn sie es denn wollten.
Aber hier spiegelt sich die Schizophrene Haltung der Grünen wieder.
 In der Praxis zählt für mich nur, wie sieht das Ergebnis aus.
Und hier sollen große vom Borkenkäfer kahlgefressen Waldbereiche Ok sein aber eine kleine Schneise für eine Piste/Bahn gilt es mit aller Kraft zu bekämpfen ?
(Morrwälder und ähnliche Details mal ausgenommen)

Hier ist der Mensch plötzlich nicht mehr schützenswert, denn der Harz ist nicht irgendein unberührter Flecken Natur, sondern auch ein Nah-/Fernerholungsgebiet ?

VG



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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von playjam am Heute um 11:35:50 Vormittag »
Wie geht es weiter am Winterberg neuer Artikel in der Volksstimme


https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/schierke-winterberg---wie-gehts-weiter

Aus dem Artikel:
Zitat
[...]
Die Eingriffe in das FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) spielen in dem neuen Gutachten nicht mehr die „herausgehobene Rolle“, schätzt Andreas Meling nach Sichtung der Ergebnisse ein. Zwar hätten die Biotope in dem Bereich höchsten Schutzstatus. „Die Beeinträchtigungen liegen aber unterhalb der von der EU festgelegten Erheblichkeitsschwelle von 500 Quadratmetern.“ Problematisch sind laut Meling die Moorwaldflächen, die sich außerhalb des FFH-Gebiets und etwa in Höhe der geplanten Mittelstation befinden. „Sie unterliegen dem Bundesnaturschutzgesetz. Sie dürfen nur beeinträchtigt werden, wenn öffentliches Interesse überwiegt und Ersatz- und Ausgleichsflächen geschaffen werden können.“ Für letzteres gebe es zwar bereits ein Konzept. Doch die Stadt müsse nacharbeiten, „um die Ausgleichsflächen anhand des Drittgutachtens zu konkretisieren.“
[...]

Das bestätigt meine Lesart der Gesetze, dass Moorwald entgegen der Aussagen von BUND und Frau Dalbert außerhalb eines FFH-Bereiches eben nicht höchsten Schutzstatus genießt. Die für mich neue und erfreuliche Information, dass es innerhalb des FFH-Gebietes zudem eine Erheblichkeitsschwelle von 500m² gibt, lässt mich vermuten, dass die angekündigte Klage vom BUND kaum Erfolgschancen hat.
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Harz in der Presse
« Letzter Beitrag von playjam am Heute um 09:13:41 Vormittag »
Nationalpark bedeutet halt die Natur sich selbst zu überlassen und nur punktuell einzugreifen, wenn Touristen z.B. durch instabile Bäume gefährdet sind. Das passiert im Harz und entspricht dem was man von einem Nationalpark erwartet. Die Erwartungen von Touristen an den Harz sehen wohl eher anders aus. Allerdings ist die Aufgabe des Nationalparks nicht den Erwartungen der Touristen an die Natur zu entsprechen.

Prinzipiell sehe ich das genauso. Allerdings haben die Nationalparkgründer mit dem Argument für den Nationalpark geworben, es würde aufgrund des Nationalparks einen Anstieg an Tourismus geben. Folglich ist der touristische Auftrag auch im Nationalparkgesetz Harz festgeschrieben (nachrangig zur Umweltschutzaufgabe).

Die Idee, dass man ein IUCN zertifizierter Nationalpark sein möchte, entspringt den Köpfen der Nationalparkverwalter und wird weder als Ziel im Nationalparkgesetz gefordert noch erwähnt. Dieses selbst ausgewählte Ziel und eigenständig festgelegter Zeitplan haben negative Auswirkungen auf den Tourismus zum einen durch die toten Wälder, zum anderen durch die Sperrung von Wander- und Fahrradwegen in der "Kernzone" (die 75% des Parks ausmachen).   

Zitat von: sommerphobie
In Schierke ist nunmal auch Moorwald und der ist schützenswert. Für einen künstlich angelegten Fichtenforst gilt das nicht. Natürlich gewachsener Fichtenwald ist wieder was anderes und den dürften Menschen hierzulande wohl kaum legal zerstören.

Es handelt sich bei den vom Winterbergprojekt betroffenen Flächen um Kulturlandschaft, welche lange Zeit forstwirtschaftlich genutzt wurde. Im Nationalpark fallen sehr viel größere Flächen natürlich gewachsene Fichtenwälder und Moorwälder (siehe Artikel "unzugängliche Gebiete" = forstwirtschaftlich niemals genutzte Gebiete) durch Unterlassung der Waldpflege dem Borkenkäufer zum Opfer.

Nun ist es zu spät für den toten Wald noch etwas zu tun. Das Desaster sollte dennoch Konsequenzen haben, damit nicht noch andere Nationalparks in Deutschland auf die Idee kommen, derartiges Vorgehen sei legal und wünschenswert. Imho sollten solche Vorhaben genau wie die touristischen Projekte auch einem Planfeststellungsverfahren unterliegen.
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Schierke 2000
« Letzter Beitrag von nif am Heute um 08:51:25 Vormittag »
.........Die Entscheidung für oder dagegen fällt wohl erst im Sommer 2018 und dann kann der BUND endlich  klagen. In tausend Jahren liest man diese Geschichte in dem Märchenbuch
von Nif Skifahren im Harz ein unerfüllter Traum von Schierke
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