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Energiekrise und Wintersport

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Pistenbully:
... der Artikel bezieht sich zwar nicht auf den Harz, dürfte für den Harz aber die gleiche Relevanz haben:

https://www.krone.at/2779779

STS:
Ja, für den Winter 22/23 kommt eine Kostenlawine angerollt. Die Skiliftbetreiber in Deutschland kommen sicher nicht in Härtefallfonds. Wer es braucht, sollte sich die Skihallen schnell nochmal anschauen bevor sie schließen...

Die Harzer Naturskigebiete Sonnenberg und Torfhaus haben jetzt in Norddeutschland einen kleinen Standortvorteil mit ihren 800müNN. Für mich persönlich ist Skilanglauf und Tourenskifahren (ohnehin 80% meiner Skiaktivitäten) eine gute Alternative. Für die Anfahrt können wir mit Fahrgemeinschaften und Busse der Skiclubs unseren Ökofootprint verbessern und vielleicht ein paar Tage im Harz Einmieten anstelle häufigen Hinundherfahrens.

playjam:

--- Zitat von: STS am August 09, 2022, 02:19:00 Nachmittag ---Ja, für den Winter 22/23 kommt eine Kostenlawine angerollt. Die Skiliftbetreiber in Deutschland kommen sicher nicht in Härtefallfonds. Wer es braucht, sollte sich die Skihallen schnell nochmal anschauen bevor sie schließen...

Die Harzer Naturskigebiete Sonnenberg und Torfhaus haben jetzt in Norddeutschland einen kleinen Standortvorteil mit ihren 800müNN. Für mich persönlich ist Skilanglauf und Tourenskifahren (ohnehin 80% meiner Skiaktivitäten) eine gute Alternative. Für die Anfahrt können wir mit Fahrgemeinschaften und Busse der Skiclubs unseren Ökofootprint verbessern und vielleicht ein paar Tage im Harz Einmieten anstelle häufigen Hinundherfahrens.

--- Ende Zitat ---

Interessanterweise ist unser Strom gerade günstiger geworden, weil ab 01.07.2022 die EEG-Umlage um
3,723 ct/kWh (netto) gesenkt wurde.

Max:

--- Zitat von: STS am August 09, 2022, 02:19:00 Nachmittag ---Ja, für den Winter 22/23 kommt eine Kostenlawine angerollt. Die Skiliftbetreiber in Deutschland kommen sicher nicht in Härtefallfonds. Wer es braucht, sollte sich die Skihallen schnell nochmal anschauen bevor sie schließen...

Die Harzer Naturskigebiete Sonnenberg und Torfhaus haben jetzt in Norddeutschland einen kleinen Standortvorteil mit ihren 800müNN. Für mich persönlich ist Skilanglauf und Tourenskifahren (ohnehin 80% meiner Skiaktivitäten) eine gute Alternative. Für die Anfahrt können wir mit Fahrgemeinschaften und Busse der Skiclubs unseren Ökofootprint verbessern und vielleicht ein paar Tage im Harz Einmieten anstelle häufigen Hinundherfahrens.

--- Ende Zitat ---

Ich denke auch, dass es diesen Winter nun im dritten Jahr in Folge schwierig werden dürfte, was Wintersport betrifft und dass auch wir schon bald eine Diskussion darüber haben werden, welche Anlagen bei Gas- und Stromknappheit noch betrieben werden sollten und welche nicht.

An der Stelle bin ich dann mal gespannt, wer sich am Besten durchsetzen kann, im Zweifelsfall wird man wohl aber eher darauf drängen, dass Beschneiung & Liftbetrieb eingestellt werden als dass man auf das Flutlicht auf Sportplätzen oder den Betrieb von Hallenbädern verzichtet. Was das Thema Energieverbrauch angeht stehen Skigebiete ja ohnehin bereits seit langem in der Kritik, von daher werden sie es hier schwer haben sich durchsetzen zu können, so jedenfalls meine Befürchtung.

Alles in allem keine guten Vorzeichen für den Winter. Es ist ja nicht nur die Gas- und Stromknappheit, die sich sicherlich noch deutlich verschärfen wird, wir haben ja auch noch einen völlig übereifrigen (nennen wir's mal so) Gesundheitsminister, der keine Ruhe gibt und es Gastronomen, Hoteliers und auch Freizeiteinrichtungen zusätzlich schwer machen wird.

Irgendetwas wird denen schon einfallen, dass die Menschen diesen Winter mit dem Hintern gefälligst Zuhause bleiben (und frieren). ::)

Pistenbully:

--- Zitat von: STS am August 09, 2022, 02:19:00 Nachmittag ---Ja, für den Winter 22/23 kommt eine Kostenlawine angerollt. Die Skiliftbetreiber in Deutschland kommen sicher nicht in Härtefallfonds. Wer es braucht, sollte sich die Skihallen schnell nochmal anschauen bevor sie schließen...

--- Ende Zitat ---

Am Wurmberg könnte es jetzt von Vorteil sein, dass man mit recht wenigen Anlagen (Sessellift und Gondel) im Grunde das gesamte Skigebiet erschließt. Die Kapazitäten sind so gesehen optimal ausgenutzt.
Aber was mit der Beschneiung in diesem Jahr wird ? Zumindest wird man da wahrscheinlich keine Experimente wagen (also keine frühe Beschneiung mit der Gefahr, dass einem alles wieder wegregnet).  Ist die Frage, ob man auch am Wurmberg über alternative Energien nachdenken wird (Solarzellenfeld am Schanzenhang, Windräder auf dem Wurmberg, Wärmerückgewinnung Beschneiungsanlage ... was weiß ich). Die Energie wird nicht billiger werden in den nächsten Jahren.

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