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Im Hahnenkleer Revier der Landesforsten macht sich Jörg Schlabitz jeden Tag auf die Suche nach Borkenkäfern in den Bäumen...
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Die sollen sich endlich entscheiden, ob Klimawandel und die daraus resultierende Trockenheit (Nationalparksprecher) oder Borkenkäfer (Landesforsten) für die sterbenden Wälder zuständig ist.

Übrigens: Die Heidelandschaft am Wurmberg schaut im Herbst recht nett aus. 
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Bocksberg-Seilbahn Projekt „Hahnenkleer Erlebnisberg“
« Letzter Beitrag von Nordharzer am Oktober 02, 2022, 09:56:54 Nachmittag »
WALDUMBAU DAUERT NOCH JAHRZEHNTE

Im Hahnenkleer Revier der Landesforsten macht sich Jörg Schlabitz jeden Tag auf die Suche nach Borkenkäfern in den Bäumen...

Der Kreislauf soll durchbrochen werden
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sollen befallene Bäume möglichst schnell entfernt werden. Laut Michael Rudolph, Pressesprecher der Landesforsten, sind dieses Jahr bereits 33.000 Kubikmeter Holz im Hahnenkleer Revier geerntet worden, also etwa dreimal so viel wie im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Jeder Baum, der gefällt wird, habe Käferschäden. In direkter Nachbarschaft herrschen noch dramatischere Zustände: „Hahnenklee ist ein grünes Revier, Altenau ein rotes“, erläutert Rudolph. Das bedeute, dass der Borkenkäfer die Fichtenbestände dort noch wesentlich schlimmer geschädigt hat...

Da kurzfristig der Kampf gegen den Käfer nicht gewonnen werden kann, setzen die Landesforsten auf langfristigen Waldumbau. Wie langfristig, wissen viele gar nicht. „Wir haben mit dem Umbau schon in den 1980er Jahren begonnen. Ursache war damals der saure Regen“, sagt Schlabitz. Die Waldzukunft gehöre alten Baumarten wie Ahorn, Buche, Eiche oder Lärche. Doch so ein Mischwald braucht Zeit. „Im Idealfall entscheidet die Natur selbst, was sich wo einpflanzt. Wir müssen ihr aber Starthilfe dafür geben“, erklärt der Förster.
In der aktuellen Pflanzperiode sollen allein im Hahnenkleer Revier 16.000 Laub- und 29.000 Nadelbäume gesetzt werden, rechnet Landesforsten-Sprecher Rudolph vor. Dieses Jahr haben die vier Harz-Forstämter laut einer Mitteilung 2,3 Millionen Bäume gepflanzt – ein neuer Rekord

https://www.goslarsche.de/lokales/goslar_artikel,-f%C3%B6rster-j%C3%B6rg-schlabitz-k%C3%A4mpft-t%C3%A4glich-gegen-borkenk%C3%A4fer-_arid,2648002.html


In den 80‘ern gab es an jeder Ecke Borkenkäferfallen! Und heute… so gut wie keine! 😡
Rund um den Brocken wird sich eh wieder die Fichte ansiedeln, da aufgrund der Höhenlage dort kaum Laubbäume Fuß fassen.
Dieses ganze Thema macht mich nur noch wütend 😡
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Bocksberg-Seilbahn Projekt „Hahnenkleer Erlebnisberg“
« Letzter Beitrag von STS am Oktober 02, 2022, 01:19:14 Nachmittag »
WALDUMBAU DAUERT NOCH JAHRZEHNTE

Im Hahnenkleer Revier der Landesforsten macht sich Jörg Schlabitz jeden Tag auf die Suche nach Borkenkäfern in den Bäumen...

Der Kreislauf soll durchbrochen werden
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sollen befallene Bäume möglichst schnell entfernt werden. Laut Michael Rudolph, Pressesprecher der Landesforsten, sind dieses Jahr bereits 33.000 Kubikmeter Holz im Hahnenkleer Revier geerntet worden, also etwa dreimal so viel wie im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Jeder Baum, der gefällt wird, habe Käferschäden. In direkter Nachbarschaft herrschen noch dramatischere Zustände: „Hahnenklee ist ein grünes Revier, Altenau ein rotes“, erläutert Rudolph. Das bedeute, dass der Borkenkäfer die Fichtenbestände dort noch wesentlich schlimmer geschädigt hat...

Da kurzfristig der Kampf gegen den Käfer nicht gewonnen werden kann, setzen die Landesforsten auf langfristigen Waldumbau. Wie langfristig, wissen viele gar nicht. „Wir haben mit dem Umbau schon in den 1980er Jahren begonnen. Ursache war damals der saure Regen“, sagt Schlabitz. Die Waldzukunft gehöre alten Baumarten wie Ahorn, Buche, Eiche oder Lärche. Doch so ein Mischwald braucht Zeit. „Im Idealfall entscheidet die Natur selbst, was sich wo einpflanzt. Wir müssen ihr aber Starthilfe dafür geben“, erklärt der Förster.
In der aktuellen Pflanzperiode sollen allein im Hahnenkleer Revier 16.000 Laub- und 29.000 Nadelbäume gesetzt werden, rechnet Landesforsten-Sprecher Rudolph vor. Dieses Jahr haben die vier Harz-Forstämter laut einer Mitteilung 2,3 Millionen Bäume gepflanzt – ein neuer Rekord

https://www.goslarsche.de/lokales/goslar_artikel,-f%C3%B6rster-j%C3%B6rg-schlabitz-k%C3%A4mpft-t%C3%A4glich-gegen-borkenk%C3%A4fer-_arid,2648002.html
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Bocksberg-Seilbahn Projekt „Hahnenkleer Erlebnisberg“
« Letzter Beitrag von x86 am September 30, 2022, 06:38:51 Nachmittag »
Ja, ist ein Zauberteppich. Den kurzen Schlepper hatten die Bocksberg-Besitzer bereits abgebaut.
Also am 11.09.2022 stand der kurze SL noch. Sah aber nicht so aus, als wäre er in den letzten Jahren gelaufen oder als wäre geplant, ihn wieder laufen zu lassen.

Wenn man tatsächlich das Förderband abbaut (das nebenbei auch fürs Tubing genutzt wird), könnte man die Lifte erst recht schleifen.

Diese Erlebnisparks gibt es ja zum Teil auch in den Alpen. Am Grünten wird sowas gebaut. Furchtbar! Ich denke das ist eine rein betriebswirtschaftliche Rechnung womit man im betrachteten Zeitraum mehr ROI bekommt. Eine Zip-Line ist denke ich halbwegs ausgelastet eine sehr sichere Einnahmequelle. Also gibt es dafür auch gut Geld von der Bank usw.
Naja, noch wird da nichts gebaut, die hängen doch immer noch in der Genehmigungsphase fest. Der Winterbetrieb war aber dort nur auf Wunsch der Gemeinde geplant.
Die Zip-Line in Altastenberg bei Winterberg scheint auch ganz passabel zu laufen.

Der Grund für die Attraktionen am Gipfel ist sicher, dass so fast alle die Seilbahnen fahren müssen, das bringt ja nochmal mehr Umsatz.
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Energiekrise und Wintersport
« Letzter Beitrag von x86 am September 30, 2022, 06:18:51 Nachmittag »
Vielleicht hat sich die WSB den Strom zu Sonderkonditionen gesichert ;-)
https://www.zfk.de/energie/strom/deutsche-bahn-energie-strompreis-740-prozent
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Energiekrise und Wintersport
« Letzter Beitrag von playjam am September 29, 2022, 08:40:45 Nachmittag »
Energiekrise: Wie hart werden die Einschnitte?

in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel schlug vor zwei Jahren die Beschneiung des gesamten Skigebiets mit 300.000 Kubikmetern bereits mit 1,35 Millionen Euro zu Buche.

Klingt als Zahl sehr hoch - ist es aber nicht. Es entspricht bei 500.000 Ersteintritten 2,70€ Energieanteil pro Person/Skipass. Wenn die Skipässe dieses Jahr um 4€ steigen, hat man 150% Energiepreissteigerung kompensiert.

Nun erinnern wir uns noch einmal an das Gejammer von Brockschmidt und Skipasspreise von 100€ in der NDR-Meldung - einfach lächerlich!

In den meisten Betrieben sind die Personalkosten der größte Posten. Bei Skigebieten mag das anders sein. Eine unangenehmer Wahrheit ist aber, dass eine Steigerung des Mindestlohns von 9,82 auf 12 Euro auch Auswirkungen auf Löhne hat, die in der Nähe der 12 Euro angesiedelt waren (wer verdient denn schon gerne Mindestlohn?). Die Lohnkosten dürften im unteren Bereich daher häufiger um 30% gestiegen sein.

Das macht aus einem 40 Euro Tagesskipass aber immer noch kein 100 Euro Tagesskipass.
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Energiekrise und Wintersport
« Letzter Beitrag von Nordharzer am September 29, 2022, 07:58:00 Nachmittag »
Wir erinnern uns aber auch an das Bermuda Dreieck: Kostensteigerung der Energiepreise, schwierige Saison 2021/22 (Corona, Sturm, Tauwetter), Gewinnvorstellung der Eigentümer und der Fehlbewertung vieler Harzer Touristikunternehmer "Gäste kommen im Winter sowieso.."). Kapitän Brockschmidt ist unterwegs
auf rauer See.

Das will ich ja auch nicht abstreiten, aber wenn man die Kostenrechnung von manitou mal als Beispiel nimmt und dann die Preissteigerung der letzten Saison danebenlegt, dann ist das jammern auf hohem Niveau von der WSB! An Besuchermangel bzw. schlechter Auslastung im Winter kann es nicht liegen.
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Energiekrise und Wintersport
« Letzter Beitrag von STS am September 29, 2022, 05:24:32 Nachmittag »
Wir erinnern uns aber auch an das Bermuda Dreieck: Kostensteigerung der Energiepreise, schwierige Saison 2021/22 (Corona, Sturm, Tauwetter), Gewinnvorstellung der Eigentümer und der Fehlbewertung vieler Harzer Touristikunternehmer "Gäste kommen im Winter sowieso.."). Kapitän Brockschmidt ist unterwegs
auf rauer See.
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Energiekrise und Wintersport
« Letzter Beitrag von Nordharzer am September 29, 2022, 03:49:54 Nachmittag »
Energiekrise: Wie hart werden die Einschnitte?

in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel schlug vor zwei Jahren die Beschneiung des gesamten Skigebiets mit 300.000 Kubikmetern bereits mit 1,35 Millionen Euro zu Buche.

Klingt als Zahl sehr hoch - ist es aber nicht. Es entspricht bei 500.000 Ersteintritten 2,70€ Energieanteil pro Person/Skipass. Wenn die Skipässe dieses Jahr um 4€ steigen, hat man 150% Energiepreissteigerung kompensiert.

Nun erinnern wir uns noch einmal an das Gejammer von Brockschmidt und Skipasspreise von 100€ in der NDR-Meldung - einfach lächerlich!

So sieht’s aus!
Und erinnern wir uns doch mal an die Preiserhöhung am Wurmberg mitten in der letzten Saison! 😡
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Skifahren und Snowboarden im Harz / Re: Energiekrise und Wintersport
« Letzter Beitrag von manitou am September 29, 2022, 01:51:15 Nachmittag »
Energiekrise: Wie hart werden die Einschnitte?

in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel schlug vor zwei Jahren die Beschneiung des gesamten Skigebiets mit 300.000 Kubikmetern bereits mit 1,35 Millionen Euro zu Buche.

Klingt als Zahl sehr hoch - ist es aber nicht. Es entspricht bei 500.000 Ersteintritten 2,70€ Energieanteil pro Person/Skipass. Wenn die Skipässe dieses Jahr um 4€ steigen, hat man 150% Energiepreissteigerung kompensiert.

Nun erinnern wir uns noch einmal an das Gejammer von Brockschmidt und Skipasspreise von 100€ in der NDR-Meldung - einfach lächerlich!
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