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#91
Zitat von: Schneefuchs in 28 Feb 2026, 09:22[...]
Und um 50 Frühlingsfahrern noch ein schönes Wochenende zu bieten umfangreich beschneien? Da kann ich schon verstehen dass sie das nicht tun.
[...]

Im Februar schon Schluss zu machen, obwohl Hamburg noch Schulferien hat, verwundert mich. Die umliegenden Universitäten haben auch noch Semesterferien. Als Herr Nüsse die langen Saisons ermöglicht hat, hatten wir bis Mitte März noch eine sehr gute Nachfrage aus Hamburg.
#92
Skisport-Info aus anderen Mittelgebirgen / Oberhof
Letzter Beitrag von Simufan 2202 - 28 Feb 2026, 11:54
Schöne Grüße aus Oberhof, kleiner Bericht folgt später.
#93
Zitat von: Schneefuchs in 28 Feb 2026, 09:22Schauen wir doch mal nach Willingen: Dort stellt man ab Montag den Grossteil des Betriebs ein, ausser Sonnenlift und Ritzhagen. Schnee liegt dort reichlich, man rechnet einfach nicht mehr mit Nachfrage. Die ganze späte Beschneiung diente nur dazu den Betrieb bis jetzt abzusichern, nicht die Saison weiter zu verlängern.

Am Wurmberg könnte die Situation ähnlich sein. Und um 50 Frühlingsfahrern noch ein schönes Wochenende zu bieten umfangreich beschneien? Da kann ich schon verstehen dass sie das nicht tun.

Für die Betreiber geht es halt nicht um die Maximierung der Betriebstage sondern um die Optimierung der wirtschaftlichen Lage. Und das bedeutet heutzutage weniger Gewinnmaximierung, eher Bestandssicherung. Man muss ja auch Reserven für sicherlich wieder kommende "Sturm- und Regenwinter" aufbauen.

Das Problem ist doch aber, dass man sich mit dieser Minmalstrategie die Stammkunden vergrault und diese nicht mehr zum Wurmberg fahren, was langfristig zu weiter sinkenden Gästezahlen und Einnahmen führt. Man muss halt auch diese eigentlich treuen Stammgäste zufriedenstellen, auch wenn das bedeutet, daß man im Frühjahr auch mal für weniger Gäste beschneien muss, um diese quasi als ,,Werbeträger" zu behalten! Ansonsten setzt sich der Teufelskreis aus immer weniger Gästen und dadurch immer weniger Einnahmen weiter und weiter fort.
#94
Schauen wir doch mal nach Willingen: Dort stellt man ab Montag den Grossteil des Betriebs ein, ausser Sonnenlift und Ritzhagen. Schnee liegt dort reichlich, man rechnet einfach nicht mehr mit Nachfrage. Die ganze späte Beschneiung diente nur dazu den Betrieb bis jetzt abzusichern, nicht die Saison weiter zu verlängern.

Am Wurmberg könnte die Situation ähnlich sein. Und um 50 Frühlingsfahrern noch ein schönes Wochenende zu bieten umfangreich beschneien? Da kann ich schon verstehen dass sie das nicht tun.

Für die Betreiber geht es halt nicht um die Maximierung der Betriebstage sondern um die Optimierung der wirtschaftlichen Lage. Und das bedeutet heutzutage weniger Gewinnmaximierung, eher Bestandssicherung. Man muss ja auch Reserven für sicherlich wieder kommende "Sturm- und Regenwinter" aufbauen.
#95
Zitat von: snowie in 27 Feb 2026, 23:07
Zitat von: Schneefuchs in 27 Feb 2026, 14:51Schade...

Zeit für ein persönliches Fazit. 6 Tage sind es für mich geworden, 5 davon gut. Es waren mal wieder alle Abfahrten auf, es gab Sonne, und es gab auch nie extreme Wartezeiten. Nur am letzten Samstag als der Wind nur den Hexenlift übrig gelassen hat und die Wartezeit an dem Liftchen bis 40min hochging war es "speziell". Ich würde sagen es war der beste Winter seit irgendwann vor Corona. Hoffen wir mal dass er gut genug war um den Skibetrieb in heutiger Form am Leben zu halten.

Es war ein Rekordwinter für die WSB, nicht nur vom Wetter sondern auch vom Gästeansturm. Rekordjahr--> Rekordumsatz bei minimalem Risiko und Beschneiung und deutlich weniger als 40 Tagen Skibetrieb, davon unter 30 Tagen, wo Hexenritt + Seilbahn Pisten geöffnet waren. Durch den kalten, schneereichen Winter ist es aufgegangen, ansonsten hätte man bei gleichbleibender Schneemenge und mehr Wärme und Regen/Sturmperioden sicherlich nicht mal die Hälfte an Tagen. Ziel sollte eine konsequentere Beschneiuung sein, insbesondere an den Schwachstellen. Könnte man dokumentieren und dann nächstes Jahr da auch alles geben und zwar, auch wenn offensichtlich gut Schnee liegt. Die Lifttrasse sehe jetzt anders aus, hätte man vor zwei Wochen bei -10 Grad dort die Lanzen nicht ausgelassen, sondern beschneit, entweder für Depots oder um die Liftspur auf 50 cm aufzustocken. Was bringt eine Liftschließung /Pistensperre, wenn die Liftspur/Piste kaum Schneeauflage hat und dafür der Rest der Piste 1 Meter Schnee hat. Das ist leider nicht betriebswirtschaftlich gut beschneit. Zumindest der Hexenritt Bereich hätte bei o.g. Ausführung noch 1-2 Wochen durchgehalten. Im übrigen sehe es auch im Januar oder Februar so aus, wenn dort Starkregen, Sturm und Warmperioden herrschen, das alles blieb (Gott sei Dank) dieses Jahr aussen vor. Dann ist das Geld nächstes Jahr direkt wieder weg oder endlich Mal am Nordhang investiert  ;)

Aber man sieht ja auch dass diesen Winter ihre Beschneiungsstrategie aufgegangen ist. Also wieso sollten Sie investieren und was ändern? (So werden Sie denken...)

Wenn man es so nimmt, war sämtliche Beschneiung seit Anfang Februar Sinnfrei, denn der Schnee den man seitdem erzeugt hat taut nun ungenutzt weg. Hätte man vermeiden können,  wenn man die mobilen Schneekanonen konsequent an den kritischen Stellen genutzt hätte.
Die mobilen Kanonen haben zwar den Vorteil das sie auch bei Wind gut Schnee machen aber sie machen halt viel Arbeit und manchmal hätte ich das Gefühl, auf die Arbeit hatte die WSB kein Bock und hat einfach nur die Lanzen angestellt.
#96
Zitat von: Schneefuchs in 27 Feb 2026, 14:51Schade...

Zeit für ein persönliches Fazit. 6 Tage sind es für mich geworden, 5 davon gut. Es waren mal wieder alle Abfahrten auf, es gab Sonne, und es gab auch nie extreme Wartezeiten. Nur am letzten Samstag als der Wind nur den Hexenlift übrig gelassen hat und die Wartezeit an dem Liftchen bis 40min hochging war es "speziell". Ich würde sagen es war der beste Winter seit irgendwann vor Corona. Hoffen wir mal dass er gut genug war um den Skibetrieb in heutiger Form am Leben zu halten.

Es war ein Rekordwinter für die WSB, nicht nur vom Wetter sondern auch vom Gästeansturm. Rekordjahr--> Rekordumsatz bei minimalem Risiko und Beschneiung und deutlich weniger als 40 Tagen Skibetrieb, davon unter 30 Tagen, wo Hexenritt + Seilbahn Pisten geöffnet waren. Durch den kalten, schneereichen Winter ist es aufgegangen, ansonsten hätte man bei gleichbleibender Schneemenge und mehr Wärme und Regen/Sturmperioden sicherlich nicht mal die Hälfte an Tagen. Ziel sollte eine konsequentere Beschneiuung sein, insbesondere an den Schwachstellen. Könnte man dokumentieren und dann nächstes Jahr da auch alles geben und zwar, auch wenn offensichtlich gut Schnee liegt. Die Lifttrasse sehe jetzt anders aus, hätte man vor zwei Wochen bei -10 Grad dort die Lanzen nicht ausgelassen, sondern beschneit, entweder für Depots oder um die Liftspur auf 50 cm aufzustocken. Was bringt eine Liftschließung /Pistensperre, wenn die Liftspur/Piste kaum Schneeauflage hat und dafür der Rest der Piste 1 Meter Schnee hat. Das ist leider nicht betriebswirtschaftlich gut beschneit. Zumindest der Hexenritt Bereich hätte bei o.g. Ausführung noch 1-2 Wochen durchgehalten. Im übrigen sehe es auch im Januar oder Februar so aus, wenn dort Starkregen, Sturm und Warmperioden herrschen, das alles blieb (Gott sei Dank) dieses Jahr aussen vor. Dann ist das Geld nächstes Jahr direkt wieder weg oder endlich Mal am Nordhang investiert  ;)
#97
Skifahren und Snowboarden im Harz / Aw: Harz in der Presse
Letzter Beitrag von Nordharzer - 27 Feb 2026, 21:27
Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 07:45
Zitat von: playjam in 26 Feb 2026, 13:57Skisaison im Harz: Hier wird am Wochenende noch einmal geöffnet (Goslarsche.de, 26.2.2026):

KI Zusammenfassung:
ZitatDie Skisaison im Harz geht wegen frühlingshafter Temperaturen vielerorts zu Ende. Die meisten Liftbetreiber haben bereits vergangene Woche geschlossen – nur die Wurmbergseilbahnen in Braunlage planen, die Pisten am kommenden Wochenende voraussichtlich noch ein letztes Mal zu öffnen, weil noch genug Schnee vorhanden sei (wenn auch hart). Betriebsleiter Fabian Brockschmidt rechnet dann mit 45 Betriebstagen insgesamt: weniger als zwischenzeitlich erhofft (Ziel waren mal 80), aber unterm Strich zufrieden – auch weil es mehrfach möglich war, alle 16 Pisten ohne dauerhaften Kunstschnee-Einsatz zu öffnen und Naturschnee an mehreren Tagen ausgereicht habe.

Andere Betreiber ziehen ebenfalls ein positives Fazit:

Bocksberg (Hahnenklee): Heiko Rataj sagt die Gastronomie und Hotels sollen sich im Winter unabhängig vom Bocksberg machen. Er hält eine technische Beschneiung für den Wintersportbetrieb nicht für sinnvoll. Der Bocksberg setzt massiv auf Frühling, Sommer und Herbst.

Torfhaus: Holger Körber schließt nach 25 Betriebstagen (Rodellift). Ferienzeiten hätten geholfen, unter der Woche zu öffnen; gleichzeitig beobachtet er, dass viele weniger Geld ausgeben.

Matthias-Schmidt-Berg (St. Andreasberg): Karsten Otto beendet die Saison wegen milder Witterung, schätzt etwa 30 Betriebstage.

Insgesamt blicken die Betreiber bereits Richtung Oster- und Sommersaison (Sommerrodelbahn, Kartbahn, Berg-Erlebniswelt) – Wintersport bleibt wichtig, ist aber nicht die alleinige Basis.

Traurig das mittlerweile 45 Skitage am Wurmberg eine gute Saison sind. Nüsse hätte aus dem Winter warscheinlich das doppelte an Betriebstagen rausgeholt...

Auch traurig das es jedes Jahr die gleichen Schwachstellen auf der Piste sind die die Saison beenden (Einstiege, Kreuzung Sonnenhang/Hexenritt, Talstation Sessellift) und man daraus für die nächste Saison absulut nichts lernt und diese stellen besser beschneit.

Bekräftigt mich stark in der Annahme das, das Saison Ziel der WSB von Anfang/Mitte Januar bis Mitte Februar liegt. Mehr will man warscheinlich garnicht.

Traurig das durch dieser Politik die besten Skitage der Saison Anfang März wegfallen.

Aber am meisten stört mich am Wurmberg diese Selbsbeweihreucherung von Brockschmidt. "Wir sind so gut, wir sind so toll, wir haben 1m Schnee am Gipfel, auf 1000m herrschen beste Bedingungen" Dabei hatte das was sie zu 75% der Zeit an Pisten angeboten haben einfach nichts mit guten Bedingungen zu tun.

Aber gut die Saison ist am Wurmberg mehr oder weniger vorbei, es war vom Wetter her die Beste Saison der letzten drei Winter. Nur schade das man am Wurmberg ein Min/Max Prinzip fährt und auch weiter fahren wird.
Also noch die nächsten 5 Winter genießen, danach wird man wenn man so wie jetzt weitermacht wohl den Skibetrieb einstellen (vielleicht auch besser so, dann braucht man sich wenigstens keine Hoffnung auf Skifahren am Wurmberg zu machen).

Da kann ich nur zustimmen! Diese Selbstbeweihräucherung geht mir ebenfalls gewaltig auf den Keks. Ich gehe fast soweit und würde das sogar schon als Täuschung der Gäste betrachten.
Wenn das so weitergeht, ist in ein paar Jahren Ende, weil keine Gäste mehr kommen werden, obwohl es Schnee gibt.
#98
Zitat von: Simufan 2202 in 27 Feb 2026, 14:24
Zitat von: Schneefuchs in 27 Feb 2026, 08:23Wenn man es denn angehen will müsste man jedenfalls Schnee in die Lifttrasse schieben, und wenn es bis Sonntag halten soll eigentlich auf der gesamten Länge. Den Walpurgishang könnte man einfach walzen. Die Hexenwiese hat sanierbar wirkende Schwachstellen.

Bisher tut sich nichts. Ein interessanter Tag an der Webcam.  ;)

Es wird auch nichts mehr passieren, in der Instagram Story vom Wurmberg hat man bekanntgegeben, "aufgrund von Tauwetter, kein Skibetrieb am Wochenende".
#99
Schade...

Zeit für ein persönliches Fazit. 6 Tage sind es für mich geworden, 5 davon gut. Es waren mal wieder alle Abfahrten auf, es gab Sonne, und es gab auch nie extreme Wartezeiten. Nur am letzten Samstag als der Wind nur den Hexenlift übrig gelassen hat und die Wartezeit an dem Liftchen bis 40min hochging war es "speziell". Ich würde sagen es war der beste Winter seit irgendwann vor Corona. Hoffen wir mal dass er gut genug war um den Skibetrieb in heutiger Form am Leben zu halten.
#100
Zitat von: Schneefuchs in 27 Feb 2026, 08:23Wenn man es denn angehen will müsste man jedenfalls Schnee in die Lifttrasse schieben, und wenn es bis Sonntag halten soll eigentlich auf der gesamten Länge. Den Walpurgishang könnte man einfach walzen. Die Hexenwiese hat sanierbar wirkende Schwachstellen.

Bisher tut sich nichts. Ein interessanter Tag an der Webcam.  ;)

Es wird auch nichts mehr passieren, in der Instagram Story vom Wurmberg hat man bekanntgegeben, "aufgrund von Tauwetter, kein Skibetrieb am Wochenende".