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Harz in der Presse

Begonnen von playjam, 04 Jan 2014, 20:42

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playjam

Zitat von: Simufan 2202 in 31 Mai 2026, 08:52https://www.goslarsche.de/lokales/diskussion-allwetter-beschneiung-harz-gruene-kritik-745313.html?fbclid=IwdGRjcASIubljbGNrBIi5pGV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDDM1MDY4NTUzMTcyOAABHiDgSwkFuyqb_ZqDjFqDR1lzs7L7yAqe-3NHQVvLQ8HWoEEyJJ5qbsARzlXV_aem_ytYe7aA3_0yIIQ2TKBrEew

Kann jemand den Artikel zusammenfassen? Steht da noch was interessantes drin?

Nur das, was man aus der Ecke sowieso zu erwarten hat:

Grüne gegen Kauf von All-Wetter-Beschneiungsanlage im Harz (Goslarsche.de 31.5.2026), KI-Zusammenfassung:
ZitatDie Grünen im Braunlager Stadtrat lehnen den Kauf einer All-Wetter-Beschneiungsanlage ab. Sie verweisen auf hohe Kosten und ökologische Bedenken. Besonders kritisch sehen sie den Energiebedarf: Nach ihren Angaben würde die Beschneiung einer Abfahrt am Wurmberg rund 34.000 Kilowattstunden Strom pro Tag benötigen. Hinzu kämen weitere Ausgaben für Miete, Installation, Auf- und Abbau sowie Personal.

Aus Sicht der Grünen passt das Vorhaben nicht zu einer nachhaltigen Entwicklung Braunlages. Die Stadt solle sich stärker als Ganzjahresdestination aufstellen, statt auf teure Technik für einzelne Kunstschneestreifen zu setzen.

Hintergrund ist eine Vorführung einer solchen Anlage durch KTI snow Pro auf Initiative der Wurmbergseilbahn. Befürworter hoffen auf eine längere Wintersportsaison und zusätzliche Umsätze im Tourismus. Die Technik arbeitet laut Anbieter mit Wasser und ohne chemische Zusätze.

Meine Meinung:

Beschneiung ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft Braunlages. Der Energieverbrauch ist kein geeignetes Gegenargument, da Strom durch die Energiewende zunehmend erneuerbar und CO₂-neutral erzeugt wird.

Auch Kosten für Aufbau, Betrieb und Personal sind nicht Belastung, sondern schaffen Aufträge, Arbeit und Wertschöpfung vor Ort. Davon profitieren Handwerk, Dienstleister, Gastronomie, Hotellerie, Skischulen und Verleihe.

Zur Ganzjahresdestination gehört außerdem ein funktionierender Winter. Ohne verlässliches Winterangebot bleibt Braunlage bestenfalls eine Drei-Jahreszeiten-Destination. Beschneiung schafft Planbarkeit für Gäste, Betriebe und Beschäftigte, sichert bestehende Infrastruktur und zeigt, dass Braunlage den Wintertourismus nicht aufgibt.


Schneefreund

Zitat von: playjam in 31 Mai 2026, 11:13
Zitat von: Simufan 2202 in 31 Mai 2026, 08:52https://www.goslarsche.de/lokales/diskussion-allwetter-beschneiung-harz-gruene-kritik-745313.html?fbclid=IwdGRjcASIubljbGNrBIi5pGV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDDM1MDY4NTUzMTcyOAABHiDgSwkFuyqb_ZqDjFqDR1lzs7L7yAqe-3NHQVvLQ8HWoEEyJJ5qbsARzlXV_aem_ytYe7aA3_0yIIQ2TKBrEew

Kann jemand den Artikel zusammenfassen? Steht da noch was interessantes drin?

Nur das, was man aus der Ecke sowieso zu erwarten hat:

Grüne gegen Kauf von All-Wetter-Beschneiungsanlage im Harz (Goslarsche.de 31.5.2026), KI-Zusammenfassung:
ZitatDie Grünen im Braunlager Stadtrat lehnen den Kauf einer All-Wetter-Beschneiungsanlage ab. Sie verweisen auf hohe Kosten und ökologische Bedenken. Besonders kritisch sehen sie den Energiebedarf: Nach ihren Angaben würde die Beschneiung einer Abfahrt am Wurmberg rund 34.000 Kilowattstunden Strom pro Tag benötigen. Hinzu kämen weitere Ausgaben für Miete, Installation, Auf- und Abbau sowie Personal.

Aus Sicht der Grünen passt das Vorhaben nicht zu einer nachhaltigen Entwicklung Braunlages. Die Stadt solle sich stärker als Ganzjahresdestination aufstellen, statt auf teure Technik für einzelne Kunstschneestreifen zu setzen.

Hintergrund ist eine Vorführung einer solchen Anlage durch KTI snow Pro auf Initiative der Wurmbergseilbahn. Befürworter hoffen auf eine längere Wintersportsaison und zusätzliche Umsätze im Tourismus. Die Technik arbeitet laut Anbieter mit Wasser und ohne chemische Zusätze.

Meine Meinung:

Beschneiung ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft Braunlages. Der Energieverbrauch ist kein geeignetes Gegenargument, da Strom durch die Energiewende zunehmend erneuerbar und CO₂-neutral erzeugt wird.

Auch Kosten für Aufbau, Betrieb und Personal sind nicht Belastung, sondern schaffen Aufträge, Arbeit und Wertschöpfung vor Ort. Davon profitieren Handwerk, Dienstleister, Gastronomie, Hotellerie, Skischulen und Verleihe.

Zur Ganzjahresdestination gehört außerdem ein funktionierender Winter. Ohne verlässliches Winterangebot bleibt Braunlage bestenfalls eine Drei-Jahreszeiten-Destination. Beschneiung schafft Planbarkeit für Gäste, Betriebe und Beschäftigte, sichert bestehende Infrastruktur und zeigt, dass Braunlage den Wintertourismus nicht aufgibt.


@playjam Sehe ich auch so.

Interessante Zahlen von den Grünen, 34.000 kWh pro Tag. Also eine SF400 braucht ja 17kWh pro m2 Schnee. Das wären ja 2.000 m2 Schnee am Tag. Eine SF 400 produziert 400m2 Schnee am Tag. Sagen uns die Grünen jetzt, dass etwa 5 SF400 in Planung sind?

Oder wurden die Zahlen etwas "unglücklich" in den Raum geworde?
Wenn der Wurmberg auf einmal wie Winterberg mit Snow Factories beschneit wird, dann gäbe es jedes ne Lange Saison, inklusive Weihnachten.

Und keiner sagen, dass es nicht geht. Geht ja in Winterberg. 8) 
Die Nummer mit Wintersport im Harz ist ausgeschlossen wäre dann beendet...

playjam

Zitat von: Schneefreund in 31 Mai 2026, 21:37Interessante Zahlen von den Grünen, 34.000 kWh pro Tag. Also eine SF400 braucht ja 17kWh pro m2 Schnee. Das wären ja 2.000 m2 Schnee am Tag. Eine SF 400 produziert 400m2 Schnee am Tag. Sagen uns die Grünen jetzt, dass etwa 5 SF400 in Planung sind?

::) Das sind dieselben Wintersportgegner, die im Zusammenhang mit der Wurmbergmodernisierung von "hunderttausenden wertvollen Bäumen" gesprochen haben, die dafür gefällt worden seien. Für Skipisten und Speicherteich mussten tatsächlich rund 12,5 Hektar Fichtenmonokultur gerodet werden. Bei einer üblichen Pflanzdichte entspricht das grob 30.000 bis 40.000 Fichten. Setzt man "hunderttausende" konservativ mit 200.000 an, ergibt sich daraus ein Übertreibungsfaktor von etwa 5 bis 7.

34.000 kWh / 5 = 6.800 kWh. Das entspricht leider nur einer SF400. Schade.

Zitat von: SchneefreundWenn der Wurmberg auf einmal wie Winterberg mit Snow Factories beschneit wird, dann gäbe es jedes ne Lange Saison, inklusive Weihnachten.

Es wundert mich, dass es sich für die Winterberger lohnt, mit so vielen Snow Factories zu beschneien.

Max

Zitat von: playjam in 31 Mai 2026, 22:46Es wundert mich, dass es sich für die Winterberger lohnt, mit so vielen Snow Factories zu beschneien.

Man weiß halt inzwischen, dass Winterberg von Anfang Dezember bis mindestens Ende März (meisten sogar länger) ein gutes Wintersportangebot sicherstellen kann. Ein Blick auf die Webcams oder irgendwelche Prognosen oder Ankündigungen ist da gar nicht mehr nötig und man kann jederzeit einfach hinfahren.

Das sieht im Harz ja leider ganz anders aus, nicht nur was den Schnee selber angeht, sondern auch die Anfälligkeit der Lifte bei Wind und Sturm.

APO Snow

Ja, mit Winterberg kann man planen.Wochen im vorraus eine gute Unterkunft buchen, und vier Lift laufen minimum.
Dieses Jahr/letzte Saison waren es ja sogar mehr.
Das mit dem Lift bei WIND , das der abgestellt wird, versteh ich bis heute nicht.
Siehe Östereich ,da gibts auch in 2500 Meter keine Bäume die vor Wind schützen und das Teil fährt den ganzen Tag.

playjam

Zitat von: Max in 01 Jun 2026, 07:17[...]
Das sieht im Harz ja leider ganz anders aus, nicht nur was den Schnee selber angeht, sondern auch die Anfälligkeit der Lifte bei Wind und Sturm.

Zumindest für die All-Wetter-Beschneiungsanlage wäre Wind und Sturm kein Thema mehr.

snowie

Und mit dem neuen SL bis zur Stütze (22?) hätte man halbwegs sturmunanfällige Liftanlagen, die den Bereich Hexenritt abdecken. Ggfs bei Schneelage noch die Panoramaabfahrt. Man kommt dann von der Talstation da halt bloss nicht mehr weg  ;D

Simufan 2202

Zitat von: snowie in 03 Jun 2026, 16:33Und mit dem neuen SL bis zur Stütze (22?) hätte man halbwegs sturmunanfällige Liftanlagen, die den Bereich Hexenritt abdecken. Ggfs bei Schneelage noch die Panoramaabfahrt. Man kommt dann von der Talstation da halt bloss nicht mehr weg  ;D

Über den Ziehweg Hexenritt würde man wieder zurück zum Schlepper kommen.

Ich bleibe dabei, eine Snowfaktory würde sich direkt am Hexenritt nicht lohnen. Dafür fehlt einfach die Förderleistung. Mit dem Schlepper dort lockt man niemanden dauerhaft zum Skifahren an den Wurmberg. Es bräuchte bei einer Snowfaktory dort mindestens einen parallelen Schlepper zum Bestehenden, besser den Schlepper durch einen 4clf mit niedriger Trasse ersetzen. So das der Hang/Lift dort mehr Personen aufnehmen kann.

snowie

Auf dem kurzen Stück noch mehr Leute? Schon jetzt ist es am Ausstieg und auf der Piste mit Anfängern, Skischulen und normalen Skifahrern teilweise recht voll. Eine Anbindung Richtung kl. Winterberg wäre natürlich interessant, dürfte aber kaum realistisch sein.
Wenn man sich die Ausbaugeschichte der WSB anschaut, wurde das Gebiet über Jahre immer sehr vorsichtig erweitert. Die Infrastruktur ist auf ein Minimalangebot ausgelegt und meist nur so groß gebaut worden, wie unbedingt nötig. Deshalb glaube ich nicht, dass dort plötzlich massiv investiert wird. Wahrscheinlicher ist doch, dass am Ende eine einzelne Factory-Anlage kommt und die Piste vielleicht 10 Meter breit ausfällt, weil das aus Betreibersicht bereits ausreichend erscheint.
Selbst wenn später noch eine zweite Anlage folgt, bleibt die Frage, ob das den Charakter des Gebiets wirklich verändert. Alleine das sie sich das selber nicht Fragen, zeigt, dass die Kundenbindung und das gesamte nicht im Mittelpunkt steht. Braunlage müsste sich natürlich hier auch viel mehr einbringen und auf die WSB zugehen.

Aber statt halbherzig Winterberg kopieren zu wollen, fände ich es sinnvoller, gezielt in den Nordhang und die bestehenden Stärken des Gebiets zu investieren. Seilbahn, Lift, Beschneiung, Cooler Coaster etc pp.

playjam

Zitat von: snowie in 04 Jun 2026, 15:31Auf dem kurzen Stück noch mehr Leute? Schon jetzt ist es am Ausstieg und auf der Piste mit Anfängern, Skischulen und normalen Skifahrern teilweise recht voll. Eine Anbindung Richtung kl. Winterberg wäre natürlich interessant, dürfte aber kaum realistisch sein.

Der ehemalige Todesstreifen wurde zum Nationalen Naturmonument ausgerufen.

Falls jemand vorhat, da eine Skipiste queren zu lassen, wird dort von den Wintersportgegnern wieder scharf geschossen.

Zitat von: snowie[...]
Aber statt halbherzig Winterberg kopieren zu wollen, fände ich es sinnvoller, gezielt in den Nordhang und die bestehenden Stärken des Gebiets zu investieren. Seilbahn, Lift, Beschneiung, Cooler Coaster etc pp.

Ich sehe die verlässliche Beschneiung der Rathauswiese als viel wichtiger als am Wurmberg.
Eine ideale Übungswiese innerorts mit der Infrastruktur, umgeben von Ferienhäusern, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. The Hearts Hotel ist auch nebenan.

snowie

Mit den zwei Kanonen ist es ja schon Mal besser als vorher gänzlich ohne Beschneiung nachdem Abbau der Lanzen. Allerdings wäre es wichtig, eine kleine Raupe zu haben für die Lifttrasse. Das war diesen Winter echt nicht gut präpariert eben insbesondere für Anfänger.

Ich selber halte den Ausbau oben für sinnvoller. Für die Rathauswiese ist die Stadt in der Verantwortung m M n.

playjam

Zitat von: snowie in 04 Jun 2026, 23:34Mit den zwei Kanonen ist es ja schon Mal besser als vorher gänzlich ohne Beschneiung nachdem Abbau der Lanzen.

Die zwei Kanonen haben schon ganz ordentlich Schnee produziert. Auf der Rathauswiese hat man kein Windproblem, daher sollte man es dort auch mal mit der Tridusa probieren. Eine Allwetter-Beschneiungsanlage wäre aber weiterhin wichtig für die Sicherung von Dezember und Januar.

Zitat von: snowieAllerdings wäre es wichtig, eine kleine Raupe zu haben für die Lifttrasse. Das war diesen Winter echt nicht gut präpariert eben insbesondere für Anfänger.

Soweit ich mich erinnern kann, hatte die Rathauswiese eine kleine Raupe. Zu alt und kaputt?

Zitat von: snowieIch selber halte den Ausbau oben für sinnvoller. Für die Rathauswiese ist die Stadt in der Verantwortung m M n.

Für mein Skifahren wäre der Ausbau oben auch sinnvoller. Ich denke eher daran, dass der Skifahr-Nachwuchs auch irgendwo entstehen muss. Die Rathausewiese ist für viele kleine und große AnfängerInnen in vieler Hinsicht ideal für die ersten Schwünge.