Autor Thema: Harz in der Presse  (Gelesen 262470 mal)

Usul

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #780 am: Januar 28, 2017, 11:33:16 Vormittag »
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass jeder Braunlager Urlauber sein Auto stehen läßt, wenn er mehr als 200m laufen muss, oder?  ;)
Du müsstest jetzt mit einem Zirkel einen ca. 500m Radius um die WSB einen Kreis ziehen und damit rechnen, dass alle außerhalb dieses Kreises mit dem Auto fahren.
Da wären wir wieder bei einem Skibus angekommen. Braunlage kann ihn nicht finanzieren, die WSB hat kein Interesse ihn zu finanzieren (die Leute kommen ja auch so bis zur Kapazitätsgrenze bei ihnen an, böse, aber die Realität).

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #781 am: Januar 28, 2017, 12:16:15 Nachmittag »
[...]
Da wären wir wieder bei einem Skibus angekommen. Braunlage kann ihn nicht finanzieren, die WSB hat kein Interesse ihn zu finanzieren (die Leute kommen ja auch so bis zur Kapazitätsgrenze bei ihnen an, böse, aber die Realität).

Das hieße, es gäbe einen großen Markt für ein Sammeltaxi-Service, der zwischen 8:15 und 11:00 Uhr im Umkreis ab 500m die Wintersportler zur Talstation bzw. zum Hexenritt und ab 14:00 bis 17:30 von der Talstation bzw. Hexenritt wieder zur Unterkunft bringt.

Pistenbully

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #782 am: Januar 28, 2017, 12:52:53 Nachmittag »
Weder die Schließung des Hallenbaddes noch des Eisstadions sehe ich als sinnvoll an. Es FEHLT doch mit diesen beiden Einrichtungen JETZT SCHON an Möglichkeiten für Indoor-Aktivitäten... Was soll man dann als Touri bei harztypischem Dauerregen machen? Den ganzen Tag in Kneipen und Restaurants rumhocken? Besser wäre es doch das Hallenbad um eine Kinderrutsche zu erweitern. Zusätzlich könnte man die Fühler nach einem Betreiber für eine Soccer-Halle oder ähnlichem ausstrecken, um das Indoor-Angebot auszuweiten.

In Hannover macht im März ein Indoor-Trampolinpark auf — die Dinger liegen z.Z. total im Trend und wären eine echte Bereicherung für Braunlage m.M.n.
[...]
Da wären wir wieder bei einem Skibus angekommen. Braunlage kann ihn nicht finanzieren, die WSB hat kein Interesse ihn zu finanzieren (die Leute kommen ja auch so bis zur Kapazitätsgrenze bei ihnen an, böse, aber die Realität).

Das hieße, es gäbe einen großen Markt für ein Sammeltaxi-Service, der zwischen 8:15 und 11:00 Uhr im Umkreis ab 500m die Wintersportler zur Talstation bzw. zum Hexenritt und ab 14:00 bis 17:30 von der Talstation bzw. Hexenritt wieder zur Unterkunft bringt.

Hallo playjam,
vielleicht wäre das tatsächlich eine provisorische Lösung. Die Kurverwaltung nutzt Ihre personellen und finanziellen Ressourcen um einen Sammeltaxiservice zumindest zu koordinieren. Erbringen tut die Dienstleistung dann ein Taxiunternehmen und bezahlen tut der Fahrgast (der zumindest im Vergleich zum Einzeltaxi Geld spart). Keine optimale Lösung aber besser als nichts.

Ich hatte es ja schon geschrieben: Wenn in Schierke das Harz Resort fertig ist rechne ich fest mit einem hoteleigenen Shuttle. Dann würden die Schierker besser zum Lift kommen als viele Braunlager Ortsgäste.

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #783 am: Januar 28, 2017, 01:11:20 Nachmittag »
Das hieße, es gäbe einen großen Markt für ein Sammeltaxi-Service, der zwischen 8:15 und 11:00 Uhr im Umkreis ab 500m die Wintersportler zur Talstation bzw. zum Hexenritt und ab 14:00 bis 17:30 von der Talstation bzw. Hexenritt wieder zur Unterkunft bringt.

[...] Die Kurverwaltung nutzt Ihre personellen und finanziellen Ressourcen um einen Sammeltaxiservice zumindest zu koordinieren. [...]
[/quote]

Die Kurverwaltung hat keine finanziellen Ressourcen. Mir wäre es lieber, sie würden sich besser um die Gäste kümmern, z.B. an den Anreisetagen (Freitag, Samstag) Öffnungszeiten anbieten, an denen die Gäste die Tourist-Info tatsächlich noch besuchen können.

Auch als Geschäftsführer hätte ich ein ganz schlechtes Gefühl dabei, die Kundenakquise Dritten zu überlassen, die keinerlei finanzielles Interesse am Gelingen haben.

Zitat von: Usul
[...]
Wenn in Schierke das Harz Resort fertig ist rechne ich fest mit einem hoteleigenen Shuttle. Dann würden die Schierker besser zum Lift kommen als viele Braunlager Ortsgäste.

Das "Harz Resort" (schon wieder so ein Name, der zum Ostharz passt... wie Stadt Oberharz) ist zum einen nicht ganz Schierke, zum anderen wäre ein hoteleigenen Shuttle auch dringend anzuraten, weil die Unterkünfte sonst für Wintersportler völlig uninteressant sind. Der Großteil von Schierke kann sich aber keinen eigenen Shuttleservice leisten und wird weiterhin sehr viel schlechter ans Skigebiet angebunden sein als Braunlage. Im Gegensatz zu einer älteren sinnvolleren Schierker Planung, gibt es bei der aktuellen Planung keine Unterkünfte in erweiterter Skischuh-Laufnähe.


Falkenstein

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #784 am: Januar 29, 2017, 01:01:25 Vormittag »
Bericht des NDR von gestern:
Angeblich 25.000 (!) Besucher auf dem Wurmberg. Wahnsinn!
Schon gegen 8 Uhr starker Andrang am Skiverleih und fast keine mehr zu bekommen.
Wartezeiten an der Seilbahn bis zu 2:30 Stunden.
Vertreterin des HTV gibt ein Statement ab, auch über die Verbindung nach Schierke.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Der-Harz-ruft-Volle-Loipen-und-Pisten,harz1054.html
« Letzte Änderung: Januar 29, 2017, 04:29:13 Vormittag von Falkenstein »
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Widex

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #785 am: Januar 29, 2017, 06:48:32 Vormittag »
25.000! Da stelle ich mir Skifahren wie Tetris vor...  :o
Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

RK

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #786 am: Januar 29, 2017, 08:29:39 Vormittag »
Wahnsinn die Schlangen sowas habe ich selbst am Wurmberg noch nicht gesehen.
Bei 2,5 Stunden kann man ja hoch laufen und ist bestimmt schneller  ::)
Keine gute Werbung der Beitrag
« Letzte Änderung: Januar 29, 2017, 08:37:45 Vormittag von RK »

Ski-Manni

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #787 am: Januar 29, 2017, 08:40:41 Vormittag »
Wahnsinn die Schlangen sowas habe ich selbst am Wurmberg noch nicht gesehen.
Keine gute Werbung der Beitrag

Es ist sicher kein schöner Zustand aber warum sollte es schlechte Werbung sein? Wenn es ausverkauft ist ist, ist es ausverkauft!! Das deutet auf ein gutes Produkt hin  ;)

Viele meiner Freunde fahren nicht auf den Wurmberg wegen der vielen Leute, würden aber sofort dorthin fahren wenn sich eine nicht ganz so krasse Möglichkeit ergäbe!!
Anders kann ich auch verstehen warum manche Besucher sagen: " Ich stehe lieber ne halbe Stunde am Lift , als die anderen sehr kleinen Pisten in anderen Harzer Gebieten zu fahren" ! Mir geht es nach meinen bisherigen Besuchen in den anderen Gebieten ähnlich vom denken her  ;)
 

RK

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #788 am: Januar 29, 2017, 09:17:25 Vormittag »
2,5 Stunden warten um einmal hochzukommen ist einfach ne Katastrophe und ist meiner
Meinung nach keine gute Werbung. Würde ich den Wurmberg nicht schon kennen mich bekäme bei den anstehzeiten keiner nach Braunlage.

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #789 am: Januar 29, 2017, 09:50:16 Vormittag »
Es ist sicher kein schöner Zustand aber warum sollte es schlechte Werbung sein?
[...]

Die Schlangen waren sehr abturnend. Leider haben es sowohl der Skiverleiher als auch die HTV Pressedame verpasst darauf hinzuweisen, dass es sich um einen Sonderfall handelt, nämlich die Niedersächsischen Zeugnisferien.

Meine Gäste werden auf die Überfüllung zu den Zeugnisferien hingewiesen und wissen worauf sie sich einlassen. Viele kommen trotzdem wieder. Da ich in der bequemen Situation bin nur 45 Minuten vom Wurmberg entfernt zu leben, überlasse ich während der Zeugnisferien den Wurmberg anderen. Andere die weiter entfernten Teilen Niedersachsens kommen haben kaum eine andere Möglichkeit für Wintersport als den Harz.

Für Lösungskonzepten war die HTV Dame die falsche Ansprechpartnerin.

Die Gäste, die für die zugeparkte B4  usw. gesorgt haben, waren Nationalparkbesucher. Hier hätte ich gerne den Nationalparksprecher Herrn Knolle vor der Kamera gesehen, der dazu Stellung nehmen sollte, warum der Nationalpark nicht endlich ausreichend Parkmöglichkeiten für seine Besucher zur Verfügung stellt. Hier rächt sich wieder der von der NPV betriebene Abbau der Parkplätze im Harz. Imho sollte der Landkreis Goslar den Polizeieinsatz in großen Teilen der Nationalparkverwaltung in Rechnung stellen.

Das Kultusministerium in Hannover sind aber die Hauptverantwortlichen für den überfüllten Harz. Würde man die Zeugnisferien zu vernünftigen Winterferien wie in anderen Bundesländern zu einer Woche verlängern, würden noch genügend Familien den Weg in den Harz finden und der Rest hätte in den Alpen eine Alternative.

snowie

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #790 am: Januar 29, 2017, 09:54:15 Vormittag »
2,5 Stunden warten um einmal hochzukommen ist einfach ne Katastrophe und ist meiner
Meinung nach keine gute Werbung. Würde ich den Wurmberg nicht schon kennen mich bekäme bei den anstehzeiten keiner nach Braunlage.

Stimme ich dir voll und ganz zu. Sicherlich zeigt das in den Medien, dass der Ausbau läuft und es sich um ein tolles Skigebiet ist, welches zudem noch schnell zu erreichen ist. Als ich den Bericht gesehen habe, war mein erster Gedanke   trotzdem:"Warum tut man sich das an?". Mit dem Ausbau wollte man die Wartezeiten verringern was auch an normalen Wochenenden gelungen ist, trotzdem muss weiterhin an eine Kapazitätserweiterung gearbeitet werden. Auch wenn das schlechte Werbung ist, werden noch mehr Menschen kommen sodass es trotzdem Werbung bleibt. Klingt jetzt komisch ich weiss ;)

Schneefuchs

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #791 am: Januar 29, 2017, 10:02:22 Vormittag »
25000 Besucher? Den Beitrag habe ich auch gesehen, aber das kann nicht sein. Rechnet mal nach, das könnte die Gesamtzahl der Beförderungsfälle an allen Liften zusammen sein.

Zum Vergleich: Ischgl-Samnaun (ist ja schon "etwas" grösser) hat an ganz heissen Tagen gute 20000.

Ansonsten: Ich war gestern da. So schlimm war es gar nicht, immer so 20min, sogar an der Seilbahn-Talstation gegen Mittag. Nur an den Kassen sah es schlimm aus, aber der frühe Vogel fing den Wurm.

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #792 am: Januar 29, 2017, 10:25:47 Vormittag »
[...]
Ansonsten: Ich war gestern da. So schlimm war es gar nicht, immer so 20min, sogar an der Seilbahn-Talstation gegen Mittag. Nur an den Kassen sah es schlimm aus, aber der frühe Vogel fing den Wurm.

Danke für die Info! Das sah für mich gestern durch die Webcams auf den Pisten nämlich auch noch OK aus.

Olaschir

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #793 am: Januar 29, 2017, 01:57:08 Nachmittag »
die 2 1/2 Stunden würde ich nicht überbewerten. Dazu ist die Aussage in der Sendung zu ungenau. Zählt das mit ausleihen, Kasse bis man oben ist?
Ein Kumpel von mir berichtete gestern auch von ca. 20min am Hexenlift.

Ich habe übers Inet die Stauungen angeschaut und war überrascht, da gar nicht soo viel los ist wie ich erwartet hatte.
Das Wochenende davor wars viel voller / stauiger.

Ich denke, so oft (im Jahr) kommt es ja nicht vor, das es dermaßen voll ist. Da groß etwas zu ändern...
Würde da an extra Busspuren, P+R vor dem Ort + die benötigten Flächen denken. Aber ob/wo dafür Platz wäre, k.A.
Nur ändert das nicht so viel, weil irgendwo wird es sich immer stauen. Hat die Bahn mehr Kapazität und damit weniger Warteschlangen, wirds auf den Pisten voller, wenn diese nicht auch erweitert werden.

Nordharzer

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #794 am: Januar 29, 2017, 09:35:18 Nachmittag »
Da hab ich wohl alles richtig gemacht und bin in die Alpen gefahren. Aber auf der Anreise war es auch voll (Berlin muss entvölkert sein!).