Autor Thema: Harz in der Presse  (Gelesen 150850 mal)

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #930 am: Mai 16, 2017, 08:20:24 Nachmittag »
Das Gejammer der Harzer nimmt langsam skurrile Züge an. Jetzt hat es ein Harzer Wirt tatsächlich geschafft, eine Headline bei einem der wenigen Nachrichtenportalen zu kriegen, welches für mich wirklich zählt:

Harzer Wirt kann die Rechnung nicht begleichen (golem.de 16.5.2017):
Zitat
Der Wirt der Berghütte The Cabin im Oderbrück (Harz) müsste für einen Glasfaserzugang von der Deutschen Telekom [...]* zahlen. [...] "Ich kann mir den Internetanschluss schlicht nicht leisten", sagte der Wirt Timo Zacher der Goslarschen Zeitung. "Mit dieser Summe habe ich nicht im Entferntesten gerechnet." [...]

Junge, hör auf zu jammern und such Dir einen vernünftigen Job!

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*= 1.001.898,29 Euro laut Schreiben der Telekom.  :o :o :o

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #931 am: Mai 16, 2017, 08:37:57 Nachmittag »
Das Gejammer der Harzer nimmt langsam skurrile Züge an. Jetzt hat es ein Harzer Wirt tatsächlich geschafft, eine Headline bei einem der wenigen Nachrichtenportalen zu kriegen, welches für mich wirklich zählt:

Harzer Wirt kann die Rechnung nicht begleichen (golem.de 16.5.2017):
Zitat
Der Wirt der Berghütte The Cabin im Oderbrück (Harz) müsste für einen Glasfaserzugang von der Deutschen Telekom [...]* zahlen. [...] "Ich kann mir den Internetanschluss schlicht nicht leisten", sagte der Wirt Timo Zacher der Goslarschen Zeitung. "Mit dieser Summe habe ich nicht im Entferntesten gerechnet." [...]

Junge, hör auf zu jammern und such Dir einen vernünftigen Job!

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*= 1.001.898,29 Euro laut Schreiben der Telekom.  :o :o :o

Ich war erst vor ein paar Wochen (zum ersten Mal) dort während einer MTB-Tour durch den Harz und habe mich nett mit dem Wirt unterhalten — zu dem Zeitpunkt ist er allerdings noch von wenigen zehntausend Euro ausgegangen für den Anschluss. Dass es am Ende mehr als 1 Mio. werden würden, finde ich ehrlich gesagt auch ziemlich verrückt, wobei man dazu sagen muss, dass The Cabin das einzig dauerhaft bewohnte Gebäude in Oderbrück ist, daher gibt es vermutlich auch niemanden sonst, der sich an den Kosten beteiligen würde.

Alles in allem ist The Cabin aber wirklich gut geworden — kann ich nur empfehlen! :)

snowcat

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #932 am: Mai 17, 2017, 09:37:34 Vormittag »
Neues zum Skihallen-Projekt in Wernigerode:

http://www.bild.de/regional/leipzig/skifahren/mega-projekt-bei-wernigerode-51776096.bild.html

Wenn die Qualitätspresse es meldet, muss ja was dran sein... ;)  Bei planmäßigem Verlauf (im Sinne des Investors) könnte das Ding noch vor Schierke 2000 fertiggestellt werden.  ;D


Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #933 am: Mai 17, 2017, 09:56:25 Vormittag »
Neues zum Skihallen-Projekt in Wernigerode:

http://www.bild.de/regional/leipzig/skifahren/mega-projekt-bei-wernigerode-51776096.bild.html

Wenn die Qualitätspresse es meldet, muss ja was dran sein... ;)  Bei planmäßigem Verlauf (im Sinne des Investors) könnte das Ding noch vor Schierke 2000 fertiggestellt werden.  ;D

Und ich dachte die ersten Entwürfe waren (mehr oder weniger) nur die Wunschvorstellung eines Skisprung-Fans aus Wernigerode, der seiner Fantasie freien Lauf gelassen hat! ::)

Den 1. April haben wir schon eine ganze Weile hinter uns gelassen, von daher wäre das schon ziemlich verrückt, wenn die Halle tatsächlich kommen würde und RedBull sich in Sachen Wintersport zukünftig im Ostharz engagieren würde! ;D

Simufan 2202

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #934 am: Mai 17, 2017, 02:54:36 Nachmittag »
Ich wäre dafür

Pistenschreck

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #935 am: Mai 17, 2017, 10:16:23 Nachmittag »

Zitat
Bei einer Probeabstimmung im Hauptausschuss haben nach BILD-Informationen bereits drei der vier Fraktionen ihre Zustimmung gegeben./
Zitat

Und jetzt die Preisfrage: (Jeder hat nur eine Chance)
Welche Fraktion hat wohl dagegen gestimmt?

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #936 am: Mai 18, 2017, 07:28:50 Vormittag »
Vermutlich wäre das die Fraktion, die sich auf gar keinen Fall als Wirtschaftsverhinderer-Partei sieht! ;D

Sofern die Halle tatsächlich gebaut werden würde (was für den Wintersport in der Region mit Sicherheit einen Riesenschub bedeuten würde), sollte es aber auch zwangsläufig einen gemeinsamen Skipass aller oder zumindest der meisten Skigebiete im Harz geben — in dem Fall dann wahrscheinlich nicht nur als Saison- sondern direkt als Ganzjahreskarte! ;)

Davon abgesehen haben alle Beteiligten aber schon wieder dementiert, dass es konkretes Interesse gibt oder am Dienstag eine Abstimmung stattfinden würde.
« Letzte Änderung: Mai 18, 2017, 07:40:55 Vormittag von Max »

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #937 am: Mai 18, 2017, 08:23:34 Vormittag »
[...]
Davon abgesehen haben alle Beteiligten aber schon wieder dementiert, dass es konkretes Interesse gibt oder am Dienstag eine Abstimmung stattfinden würde.

Ein offizielles Dementi... das ist eine Zusage!

David

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #938 am: Mai 26, 2017, 06:20:14 Nachmittag »
Quelle: live.goslarsche.de

Zitat
Ein Resort im Wald bei Braunlage für 22 Millionen Euro
22 Millionen Euro wollen die Hamburger Unternehmer Kai Seela und Peter Menne in der Kollie in Braunlage investieren. Im Bereich des oberen Kurparks und des benachbarten Waldes wollen sie eine Art Hotelanlage im Vier- bis Fünf-Sterne-Segment mit zunächst
80 Einheiten errichten lassen. Am Montag, 29. Mai, wollen die Investoren ihr Projekt um 17.30 Uhr in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Verkehr, Wirtschaft und Tourismus im großen Saal des Rathauses vorstellen. „Der Wald ist bei uns der Star“, sagt Seela. Gestresste Großstädter sollen sich in der Ruhe, die von den Bäumen ausgestrahlt wird, erholen können. Dazu soll natürlich auch ein hochwertiger Wellness- und Spa-Bereich beitragen, „wie man ihn sonst nur aus Österreich kennt“, erklärt er. Der Kuchen an Urlaubern, die nach Braunlage kommen, soll denn aus Sicht Seelas größer werden. „Wir konkurrieren direkt mit Betrieben aus Österreich“, sagt er.
Ein Aufenthalt zum entspannen: www.haus-christa-braunlage.com
Für Joomla!-Homepages: www.twinfish-webdesign.com

snowie

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #939 am: Mai 28, 2017, 11:30:07 Vormittag »
Schafft es jemand sich das morgen anzuhören? Das wird bestimmt sehr interessant. Mich würde interessieren wo genau oberhalb des Kurparks das "Dorf im Dorf" entstehen soll.

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #940 am: Mai 28, 2017, 08:02:58 Nachmittag »

snowie

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #941 am: Mai 28, 2017, 10:09:06 Nachmittag »
Wahnsinn. In Brl hat man die Wurmberg Schanze verrotten lassen (und die Brockenwegschanzen sind auch in keinem guten Zustand) und dort baut man neue Schanzen. Sicherlich ein touristischer Magnet bloss schade dass die Tradition im Oberharz langsam verkommt.
« Letzte Änderung: Mai 28, 2017, 11:30:31 Nachmittag von snowie »

playjam

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #942 am: Mai 29, 2017, 09:08:10 Vormittag »
Die Wintersportgegner haben schon vor einem Jahr beim Thema Skihalle  Schnappatmungen gekriegt:

Wernigerode plant weltgrößte Skihalle (mdr.de 7.6.2016):
Zitat
[...]
08.06.2016 07:01 Sr.Raul 18
[...] Es existieren bereits heute wissenschaftlich gestützte Prognosen, wo zukünftig Wintersport in DT klimatechnisch noch möglich sein wird. Also der Harz ist nicht dabei, da kannze Lifte und Schneekanonen aufstellen wie de willst. Die für den Einsatz von Schneekanonen erforderlichen Temperaturen, werden hier weit übertroffen werden.
[...]
07.06.2016 21:30 Valentino 16
Wie bescheuert sind wir eigentlich, dass wir erst für die Erderwärmung sorgen, dann uns über mangelnden Schnee beklagen und jetzt als Lösung fossile Brennstoffe einsetzen, um mit einem BHKW eine Mega-Skihalle zu betreiben?
[...]
07.06.2016 14:40 Chemnitzer 10
Wieder so ein sinnfreies Bauvorhaben um den Wintersport unter allen Umständen in den deutschen Mittelgebirgen zu ermöglichen. Am Ende wird der Ruf nach Fördergeldern laut und Millionen von Euro verschwinden in diesen Investruinen!
[...]
07.06.2016 12:13 martin 2
Pleite mit Ansage :
dazu öffentliche Grundtücke
und Fördergelder!

Für mich wirken die Wintersportgegner-Kommentare mittlerweile abgenutzt und wie aus einer Schablone. Viele der Argumente der Wintersportgegner bei der Ganzjahreserlebnishalle sind nicht zutreffend.

Alle die eine Skihalle aufgrund des Energiebedarfs ablehnen, mögen ihren Kühlschrank ausschalten. Die Kühlschränke in den Wernigeroder Privathaushalten benötigen insgesamt doppelt soviel Energie wie die Skihalle Snowdome in Bispingen.
« Letzte Änderung: Mai 29, 2017, 09:52:43 Vormittag von playjam »

Usul

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #943 am: Mai 29, 2017, 09:23:20 Vormittag »
Wenn sie es 100% privat finanzieren wie im Artikel angekündigt, haben sie meinen Segen.

Wenn man ehrlich ist, sind Sprungschanzen nur für eine sehr sehr kleine Minderheit wirklich sportlich gesehen nutzbar.
Sie kosten sehr viel im Unterhalt und die größeren, für Publikums interessanten, lassen sich nicht mal annähernd kostendeckend betreiben.

Wettkämpfe mit guten Springern kosten viel Startgeld und können nur aus Marketingsicht finanziert werden.

Dies ist der Weg, den Winterberg geht. Millionen in Marketing stecken, um ein Wintersportimage zu kreieren und damit halb Holland und das Ruhrgebiet anzulocken.
Um die Gegenfinanzierung hinzukriegen braucht es Kapazität und eben diese enormen Anlagen auf flachen Hügeln (ja, es gibt auch 2-3 echte Pisten, aber die meisten sind echt flach ;). Aber gut zum Wachstesten, um zu sehen, ob der Ski wirklich gut läuft^^ ).

Das dies im Harz aus Natur- und Wasserschutzgründen nicht geht, haben wir shon oft diskutiert.

Ich habe Respekt vom Winterberger Mut und Konsequenz, halte es aber nicht für den Harz übertragbar.

Wenn sie in Wernigerode also genug Privatkaptial zusammenkriegen, um ähnliches mit der Skihalle aufzubauen, würde es mich freuen. Das wäre für die ganze Region gut.
Selbst in das Vorhaben zu investieren würde mir jedoch nie einfallen, dazu bin ich wohl doch nicht risikobereit genug ;).

Bei der Größe hätten sie in mir einen Kunden, der ab und zu mal dort fährt, mehr aber nicht ;).

Max

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Re: Harz in der Presse
« Antwort #944 am: Mai 29, 2017, 09:48:42 Vormittag »
Auf die Kommentare kann man ohnehin immer nicht allzu viel geben bzw. nicht unbedingt Sachlichkeit erwarten:

[…]das der Osten langsam aber sicher immer mehr vertrocknet, das stört auch niemanden, das liegt übrigens am immer weniger vorhandenen Wald im Harz, mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen, das aber nicht so wichtig...

Ich bin am Wochenende seit längerer Zeit mal wieder über Torfhaus nach Bad Harzburg zum Street Food Festival gefahren (übrigens sehr empfehlenswert) und man kann im Nationalpark quasi dabei zuschauen, wie der Wald in rasantem Tempo nach und nach abstirbt, von daher könnte der Benutzer 'HauRuck' seine Kritik auch genauso an den NP richten.

In dem Zusammenhang noch eine andere Frage und zwar ist mir bei der genau der Fahrt aufgefallen, dass der NP oben rund um Torfhaus schon ziemlich kahlgefressen ist. Sobald man das Schild 'Auf Wiedersehen im Nationalpark Harz' o.ä. aber passiert hat, sieht der Wald bis Bad Harzburg aber durchweg gut aus. Wird der Wald außerhalb des NP bewirtschaftet oder dort nach wie vor gegen den Borkenkäfer vorgegangen oder ist das eher Zufall, dass er bis dahin noch nicht gekommen ist?