Autor Thema: Unternehmungen im Harz in der Schneefreien Zeit  (Gelesen 141752 mal)

STS

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Re: Unternehmungen im Harz in der Schneefreien Zeit
« Antwort #270 am: Mai 04, 2023, 12:04:43 Vormittag »
Laut Maik Zedschack (https://www.facebook.com/zedschack), Bürgermeister von Thale waren es 28.000 Besucher, statt 15.000.
Ist auch egal, da war viel los im Harz!
Beeindruckender Besucherandrang im Harz, offensichtlich waren die ersten Zahlen nicht vollständig.

So berichtet auch die HTG Chefin in der GZ, dass nach vorsichtiger Schätzung über den Tag verteilt 13.000 Menschen in Hahnenklee gewesen seien. Insbesondere der Kinderwalpurgis Umzug mit jungen Familien übertraf die kühnsten Prognosen, am Nachmittag riegelte die Polizei die Zufahrtsstrassen ab, da auch diese zugeparkt waren.

https://www.goslarsche.de/lokales/goslar_artikel,-alle-walpurgis-hexen-in-hahnenklee-mit-vollem-einsatz-_arid,2840648.html
« Letzte Änderung: Mai 04, 2023, 08:06:02 Vormittag von STS »

Max

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Re: Unternehmungen im Harz in der Schneefreien Zeit
« Antwort #271 am: Mai 08, 2023, 01:00:15 Vormittag »
Ich war Heute seit etwas längerer Abwesenheit mal wieder am Wurmberg unterwegs und bin bei leichtem Nebel zunächst entlang der Bode und dann über den Ulmer- und anschließend Kuhlager-Weg nach oben gewandert (aktuell meiner Meinung nach der schönste Wanderweg dorthin).

Der Kahlschlag nach Borkenkäferbefall prägt natürlich noch immer die Landschaft, dennoch scheint es so als wenn insbesondere die jungen Fichten sehr schnell nachwachsen und sich das Bodetal schon wieder einigermaßen erholen würde. Einen dichten, dunklen Wald darf man freilich noch nicht erwarten, aber wenn man sich gedanklich etwas davon verabschiedet, wie man es vielleicht vor fünf bis zehn Jahren noch gewohnt war, so sieht es dennoch halb so schlimm aus. Gerade als etwas Nebel aufgezogen ist ergaben sich bisweilen sogar ziemlich schöne Aussichten und Fotomotive.

Ebenso aufgefallen ist, dass offenbar wirklich überall etwas dafür getan wird, den Berg für Besucher attraktiver zu gestalten. Nur einige Dinge, die wir bei unserem Kurzbesuch wahrnehmen konnten waren die neue Softeis-Maschine (und diverse Umbauten) beim Gipfelstürmer, den Anbau vor dem Kiosk (statt Zelte) an der Wurmberg-Alm, den deutlichen Umbauten am Bikepark (welche ich allerdings nicht beurteilen mag), den komplett neuen Aussenbereich vom Rodelhaus (sehr gelungen) sowie dem super gepflegten Bereich um die Talstation Wurmberg Seilbahn inkl. der renovierten kleinen Hütte und der neuen Sitzecke dort.

Zudem scheint es so, als wenn neben Neupflanzungen auch das alte, vertrocknete Holz zu Haufen zusammengeschoben wird und vermutlich demnächst abtransportiert wird.

Mein Eindruck ist, dass der Berg insgesamt und auch gezwungenermaßen sein Erscheinungsbild verändern wird / muss / hat. Ich selber habe mich lange schwer damit getan mich damit abfinden zu können (Gewohnheitssache vermute ich), aber rein optisch wird es nicht lange dauern den Wurmberg in neuem Gewand annehmen zu können und irgendwie mag ich ihn auch jetzt schon wieder.

Was bleibt ist leider die Windproblematik der Seilbahn, welche schwierig werden könnte — ansonsten habe ich durchaus das Gefühl, dass sich am Wurmberg einiges tut und man durchaus auch um die optische Wirkung weiß.

PS: Ganz besonders ist mir hier das Rodelhaus aufgefallen, deren neuer Aussenbereich großartig ausschaut. 👍

playjam

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Re: Unternehmungen im Harz in der Schneefreien Zeit
« Antwort #272 am: Mai 08, 2023, 08:17:56 Vormittag »
Ich war Heute seit etwas längerer Abwesenheit mal wieder am Wurmberg unterwegs und bin bei leichtem Nebel zunächst entlang der Bode und dann über den Ulmer- und anschließend Kuhlager-Weg nach oben gewandert (aktuell meiner Meinung nach der schönste Wanderweg dorthin).

Danke für die Anregung. Wir waren am Sonntag vom "Ehrenfriedhof" zum "Skidenkmal" und zurück unterwegs.

Zitat von: Max
Der Kahlschlag nach Borkenkäferbefall prägt natürlich noch immer die Landschaft, dennoch scheint es so als wenn insbesondere die jungen Fichten sehr schnell nachwachsen und sich das Bodetal schon wieder einigermaßen erholen würde.

Ähnlich war es im Nationalpark (erstaunlich kalt im Nebel). Dort wo noch ein paar grüne Inseln zu finden sind, tummelten sich die Tannenmaisen. Ein Schwarzspecht war auch zu finden. Ansonsten vereinzelt junge Fichten im abgestorbenen Wald.

Am Wurmberg macht sich interessanterweise Heidegewächse auf der Stadt zugewandten Seite breit. Das sieht auch schön aus, fast schottischer Highland-Flair.