Autor Thema: Energiekrise und Wintersport  (Gelesen 4628 mal)

playjam

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #60 am: September 22, 2022, 09:29:48 Nachmittag »
Mir ist es auch nicht ganz klar, was z.Z. abgeht. Unser Lieblings-Biobäcker hat nach 40 Jahren "wegen der Energiekosten" das Handtuch geschmissen. Er könne keine Brote für 10 bis 11 Euro verkaufen. Ich habe die Herstellungskosten der Brote grob überschlagen und komme immer noch zum Ergebnis, dass die Personalkosten der größte Faktor ist. Vieles erscheint mir Panik zu sein. Falls es irgendwo eng wird, sollte man mit seinen Kunden (und im Falle der Skibetriebsbetreiber mit den Gastgebern im Ort) reden. Irgendeine Lösung gibt es immer.

manitou

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #61 am: September 23, 2022, 04:00:04 Vormittag »
Hat jemand eine ungefähre Zahl was die WSB so pro Stunde an Energie verbraucht?

Ich traf mich gestern Abend mit einem leitenden Seilbahner in Willingen. Hier sprachen wir auch über den bevorstehenden Energie-Winter in Bezug auf den Zeitungsartikel.
Er war unglücklich, dass die Zeitung eine Seilbahn als "Energiefresser" betitelt hat, was so nicht stimmt und von der Seilbahn im Wortgebrauch auch nicht verwendet wurde. Natürlich ist auf die ganze Saison gerechnet ein Seilbahnbetrieb energieintensiver als Schneekanonen, doch die reißerische Wortwahl "Energiefresser Seilbahn" birgt die Gefahr, von den Gegnern populistisch als (ungerechtfertigte) Munition verwendet zu werden.

Wieviel Energie eine Seilbahn verbraucht ist technisch sehr komplex und hängt auch vom Typ ab, denn der Energieverbrauch muss u.a. auch in Relation zur Kapazität gemessen werden. Es spielt eine untergeordnete Rolle, wieviel Kabinen am Seil hängen. Er erklärte mir, dass der Energieverbrauch für den Seilantrieb einem Grundumsatz entspricht, da sich die am Seil hängenden Gondeln ohne Insassen in ihrer Dynamik bergauf- bergab ausgleichen. So gesehen verbraucht eine Bahn mit geringer Kapazität als Grundumsatz im Leerlauf mehr Energie als eine Bahn mit hoher Kap.

Je mehr Personen jedoch in Relation zur Kapazität einseitig bergauf in den Gondeln sitzen, je länger die Bahn ist und umso schneller sie fährt, desto höher ist der Energieverbrauch pro Person, da die Insassen ohne Talfahrt die physikalische Last am Seil dann nicht mehr ausgleichen. In Willingen gibt es am WoE bei Hochbetrieb durch die vielen Fußgänger zu Siggis Hütte auch relativ viele Talfahrer, die für etwas Energieausgleich sorgen. In den Alpen ist der Talfahrt-Anteil jedoch meist nur Minimal.

Eine Drosselung der Geschwindigkeit wäre folglich bei Hochbetrieb energietechnisch sinnvoll und effizient, doch da wird paradoxerweise für mehr Kapazität schnelles fahren benötigt. Die Drosselung bei Niedrigbetrieb spielt energetisch eher eine untergeordnete Rolle. Hier geht es primär um Schonung des Rollmaterials.

Übertragen auf die WSB würde dass nach meinem Verständnis bedeuten, dass sie mit ihrer geringen Kapazität (900 P/h) und längerem Seil bei Hochbetrieb einen in Relation höheren Energieverbrauch pro Person hat als die nur halbsolange Ettelsberg-Seilbahn mit ihrer max. Kap. von 2.800P. Wie hoch der ausgleichende WSB-Anteil an Talfahrern ist, kann ich nicht beurteilen.
Die finanziellen Sorgen der WSB hinsichtlich der Energiekosten erscheinen demnach nicht unbegründet, doch die Art der medialen Kummunikation ist übertrieben, unprofessionell und touristisch geschäftsschädigend.

Wir sprachen auch kurz über Windanfälligkeit von Seilbahntypen. Die WSB ist älterens Typs und die 6er Gondeln sind recht leicht, was die Windanfälligkeit erhöht. Die 8er Generation hat ein viel stärkeres Seil und die Kabinen sind deutlich schwerer. Dadurch hängen sie bei Wind stabiler am Seil.

Durch den Baumverlust hat der Wurmberg nun seinen Schutz verloren, was die Windanfälligkeit der leichten Kabinen zusätzlich erhöht.
« Letzte Änderung: September 23, 2022, 05:06:21 Vormittag von manitou »

STS

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #62 am: September 23, 2022, 08:50:26 Vormittag »
Vermutlich kam die Kommunikation wegen des Bermuda Dreieck Kostensteigerung der Energiepreise, schwierige Saison 2021/22 (Corona, Sturm, Tauwetter), Gewinnvorstellung der Eigentümer und der Fehlbewertung vieler Harzer Touristikunternehmer "Gäste kommen im Winter sowieso..").  In vielen Alpenorten dagegen unterstützen lokale Touristikunternehmer beim Beschneien finanziell, andere sind als Teileigentümer motiviert den Betrieb abzusichern und haben selbst Spaß am Wintersport.
« Letzte Änderung: September 23, 2022, 08:56:27 Vormittag von STS »

Nordharzer

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #63 am: September 23, 2022, 09:30:24 Vormittag »
Vermutlich kam die Kommunikation wegen des Bermuda Dreieck Kostensteigerung der Energiepreise, schwierige Saison 2021/22 (Corona, Sturm, Tauwetter), Gewinnvorstellung der Eigentümer und der Fehlbewertung vieler Harzer Touristikunternehmer "Gäste kommen im Winter sowieso..").  In vielen Alpenorten dagegen unterstützen lokale Touristikunternehmer beim Beschneien finanziell, andere sind als Teileigentümer motiviert den Betrieb abzusichern und haben selbst Spaß am Wintersport.

Womit wir wieder beim alten Problem sind:
Identifikation des Betreibers mit dem Harz!

manitou

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #64 am: September 24, 2022, 05:55:20 Vormittag »
Womit wir wieder beim alten Problem sind:
Identifikation des Betreibers mit dem Harz!
M.E. das Hauptproblem der WSB und für einen weiteren Aufschwung von BRL. Ein geiziger Schwabe mit Wohnort Bodensee ist für den Harz wenig hilfreich. In BRL braucht es engagierte finanzstarke Einheimische, die das Zepter in die Hand nehmen - doch die sind leider nicht da.
In diesem Zusammenhang ist dieser Zeitungsartikel interessant, der indirekt viel über Willingens Wirtschaft aussagt:
https://www.wlz-online.de/landknreis/26-millionenverdiener-in-waldeck-frankenberg-91740264.html
« Letzte Änderung: September 24, 2022, 06:06:18 Vormittag von manitou »

Simufan 2202

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #65 am: September 24, 2022, 09:48:18 Vormittag »
Von der Facebook Seite der WSB

Zitat
Ab Freitag, den 23.09. geht die Wurmbergseilbahn und der Bikepark wieder in Betrieb. Aufgrund der aktuellen Energiekrise müssen wir leider die Öffnungszeiten etwas anpassen; am Freitag öffnet die Seilbahn von 09:00 - 16:30 Uhr, ab Samstag von 10:00 - 16:30 Uhr. Bitte achten Sie vor Ort auf eventuelle Änderungen und Hinweise des Personals. Wir wünschen allen Gästen einen schönen Aufenthalt am Wurmberg.

Hat jemand eine ungefähre Zahl was die WSB so pro Stunde an Energie verbraucht?

Wenn die WSB bereits jetzt die Betriebszeiten verkürzt, was machen die dann im Winter? Geöffnet von 10:30 bis 15:30 an nur einem Schlepper für evtl. 42€?
So vergrault man nicht nur Übernachtungsgäste sondern auch die letzten Tagesgäste.

Also entweder übertreibt die WSB nun maßlos, um eventuell Fördergelder zu erhalten oder die WSB ist kurz vor der Insolvenz.

Sollte das letzte der Fall sein, wäre das eine Katastrophe für Braunlage und Umgebung.
(Aber auch interessant, wie "abhängig" Braunlage von einem kleinen  mittelständischen Unternehmen ist)

Nordharzer

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #66 am: September 24, 2022, 10:06:33 Vormittag »
Ich hab gerade mal die Preise vom Zillertal rausgesucht. Im ersten Moment tut es schon weh im Portemonnaie, aber eigentlich hab ich mit mehr gerechnet. Für 6 Tage sind es dann rund 30€ mehr. Das waren sonst die letzten Jahre so zwischen 5-10€.

https://www.hochzillertal.com/de/preise/skipass-preise/

playjam

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #67 am: September 24, 2022, 10:24:49 Nachmittag »
Womit wir wieder beim alten Problem sind:
Identifikation des Betreibers mit dem Harz!
M.E. das Hauptproblem der WSB und für einen weiteren Aufschwung von BRL. Ein geiziger Schwabe mit Wohnort Bodensee ist für den Harz wenig hilfreich. In BRL braucht es engagierte finanzstarke Einheimische, die das Zepter in die Hand nehmen - doch die sind leider nicht da.
In diesem Zusammenhang ist dieser Zeitungsartikel interessant, der indirekt viel über Willingens Wirtschaft aussagt:
https://www.wlz-online.de/landknreis/26-millionenverdiener-in-waldeck-frankenberg-91740264.html

Es gibt durchaus finanzstarke Einheimische. Abgesehen von den echten Einheimischen, sind viele Zweitwohnungs-Einheimische auch recht finanzstark. Und damit meine ich nicht die "Wurmberg Gruppe" (mit 6 Wohnungen zählen wir zu den ganz kleinen Fischen). Dann gibt es noch Investoren wie Rainer de Groot, der fast im Alleingang die ganzen Problemgebäude der Stadt saniert hat, allesamt echte Perlen (z.B. das Hotel Viktoria ist eine Glanzleistung). Aber auch andere wie Meik Lindberg und Ralph Hesse, die das "The Hearts Hotel" für kreativen Köpfe der Digital-Branche ersonnen haben (falls Du noch nicht da warst, schau es Dir an) würde ich ohne zu zögern als sehr engagiert bezeichnen. Und nicht vergessen darf man die vielen kleinen Investoren, die in der Summe sehr viel mehr in Braunlage investiert haben, als die paar großen Investoren.

Daher ist es schade - und so verstehe ich Deine Anregung - dass die Wurmbergseilbahn nicht mehr aus dieser Gruppe als weitere Gesellschafter ins Boot holt. Dann wäre so manche Investition in die Seilbahn einfacher und schneller zu bewerkstelligen.

x86

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #68 am: September 25, 2022, 01:17:56 Vormittag »
Das was im NDR von Brockschmidt verbreitet wird, ist unqualifiziertes Rumgejammere.
Er "sendet die Schneekanonen an den Vermieter zurück" suggeriert, es gibt keine Beschneiung. Skiticket 100€ bei Vierfachem Strompreis - eine Lachnummer - als ob das Skiticke nur aus Stromkosten besteht. Usul hat hier bereits über die wahren Stromkosten gepostet.
Naja, es könnte sein, dass sich das aktuelle Ticket für 38 € aus 20,67 € Strom und 17,33 € sonstigen Kosten zusammensetzt (Diesel, Personal, Gas, Gewinn usw.) Bei vierfachem Strompreis wären es 82,68 € für Strom und 17,33 € für die anderen Kosten.

Wobei ich da von der - unrealistischen - Annahme ausgehe, dass alle anderen Kosten gleich geblieben sind.

Brockschmidt hat aber Recht, unter den Bedingungen macht der Winterbetrieb am Wurmberg wirtschaftlich keinen Sinn mehr. Entweder würde er für 100 € Skipässe anbieten und dann durch die Billig-Konkurrenz aus dem Sauerland (Winterberg 45, Willingen 36 €) aus dem Markt gedrängt oder er  verkauft direkt alle Schneeerzeuger, schleift die Winteranlagen und hat so noch etwas finanzielle Reserve.
Ich fände es grandios, wenn die 4SB Hexenexpress in BRL abgebaut und in Winterberg wiederaufgestellt werden würde.  ;) :D

STS

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #69 am: September 25, 2022, 10:10:47 Vormittag »
.
Ich fände es grandios, wenn die 4SB Hexenexpress in BRL abgebaut und in Winterberg wiederaufgestellt werden würde.  ;) :D
Man könnte auch die Beschneiungskosten am Winterberg reduzieren durch Versetzen des höheren Wurmbergs. ;)
« Letzte Änderung: September 25, 2022, 10:13:32 Vormittag von STS »

x86

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #70 am: September 25, 2022, 08:30:16 Nachmittag »
Meinst du nun den Winterberg als Berg im Harz oder Stadt im Sauerland (einen entsprechenden Berg gibt es dort meines Wissens nicht)? ;)

STS

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #71 am: September 25, 2022, 08:43:27 Nachmittag »
Das war ironisch gemeint, wenn kein Interesse am Wintersport im Harz besteht, "einfach" den ganzen Wurmberg ins Sauerland transportieren, dort würde ein 971 m hoher Berg sinnvoll genutzt werden.
« Letzte Änderung: September 26, 2022, 12:23:50 Nachmittag von STS »

Svenske

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #72 am: September 25, 2022, 10:29:12 Nachmittag »
Ich meine mal gelesen zu haben, dass Lift Betreiber ca. 1/3 für die Beschneiung verwenden, in normalen Zeiten. Ich fand es generell in der Vergangenheit fragwürdig, wie früh selbst im Gletscherskigebiet die Erzeuger laufen, nur weil es die zahlungskräftige Kundschaft mitmacht. Hoffen wir mal auf viel Naturschnee früh in der Saison und konstanten Frost, dann stellt sich garnicht die Frage. Wenn man mit den ganzen US Gebieten vergleicht, sollte man froh sein, unter 100 Euro fahren zu können 😉 alles eine Frage des Blickwinkels.

STS

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #73 am: September 28, 2022, 01:18:04 Nachmittag »
Energiekrise: Wie hart werden die Einschnitte?

Slalom in Garmisch, Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf, Bobrennen in Winterberg. Dafür braucht es auch viel Energie. Doch die ist nun extrem teuer. Wie hart werden die Einschnitte für den Wintersport?
...
So braucht man für die Vereisung der Bobbahnen pro Saison jeweils etwa eine Million Kilowattstunden, so viel wie 250 Vierpersonenhaushalte im Jahr. Für das Eis machen in der Erfurter Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle sind es gut 3,2 Millionen Kilowattstunden, Kosten jährlich zuletzt rund 150.000 Euro. Diesmal wurde unter anderem das Innenfeld nicht vereist und steht weder dem Eissport noch der Öffentlichkeit zur Verfügung.

„Wir sind ganz massiv von der Explosion der Energiekosten betroffen und haben deshalb Maßnahmen zur Abfederung der Kosten getroffen”, sagte der für den Erfurter Sportbetrieb zuständige Sachgebietsleiter Kai Martin. Und in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel schlug vor zwei Jahren die Beschneiung des gesamten Skigebiets mit 300.000 Kubikmetern bereits mit 1,35 Millionen Euro zu Buche.
...

In Oberhof steht im Februar die Biathlon-WM an. Bei der Sanierung der Arena hat man bereits auf das Thema Energie geschaut. Der Standort sei bei der klimaneutralen Energieversorgung gegenwärtig Vorreiter, sagte Hartmut Schubert, Vorsitzender des Zweckverbandes Thüringer Wintersportzentrum sowie WM- und Oberhof-Beauftragter der Thüringer Landesregierung. Man setze auf effiziente Photovoltaik-Technik, Abwärmenutzung und den Bau eines Blockheizkraftwerkes - so werden schon 60 Prozent der eigenen Energieversorgung produziert. Ein Schneedepot sichert das kostbare Weiß.

Aber für Biathlon-Arena, die Rodelbahn und die Skihalle fallen jährlich rund fünf Millionen Kilowattstunden Strom an. In der Skihalle sind die Biathleten und Langläufer - auch ausländische - häufig zum Training. Dafür muss ganzjährig Schnee produziert werden, die Kosten derzeit noch gut 300.000 Euro

https://www.goslarsche.de/sport/welt-sport_artikel,-energiekrise-wie-hart-werden-die-einschnitte-_arid,2645221.html

manitou

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Re: Energiekrise und Wintersport
« Antwort #74 am: September 29, 2022, 01:51:15 Nachmittag »
Energiekrise: Wie hart werden die Einschnitte?

in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel schlug vor zwei Jahren die Beschneiung des gesamten Skigebiets mit 300.000 Kubikmetern bereits mit 1,35 Millionen Euro zu Buche.

Klingt als Zahl sehr hoch - ist es aber nicht. Es entspricht bei 500.000 Ersteintritten 2,70€ Energieanteil pro Person/Skipass. Wenn die Skipässe dieses Jahr um 4€ steigen, hat man 150% Energiepreissteigerung kompensiert.

Nun erinnern wir uns noch einmal an das Gejammer von Brockschmidt und Skipasspreise von 100€ in der NDR-Meldung - einfach lächerlich!