Autor Thema: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2  (Gelesen 605179 mal)

Pistenbully

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2190 am: Januar 04, 2018, 06:45:55 Nachmittag »
Auf Schierke würde ich nicht warten. Wie schon mehrfach diskutiert gibt es  in vielerlei Hinsicht eine interessante Option:
+ Parkplatz/haus beim Ortseingang BRL links und Westhang Ausbau.

Einen Westhang Ausbau wird es so schnell nicht geben. Das ganze Raumordnungs-Umweltverträglichkeits-Planfeststellungs-Moorwaldvermessungs-Klageverfahren wird sich niemand antun wollen.

Ich glaube aktuell passiert erst einmal NICHTS. Die Hängepartie in Schierke bremst in meinen Augen auch den Wurmbergausbau aus. Vor einer Kapazitätssteigerung am Hexenritt wird man sich erst einmal anschauen was in Schierke jetzt letztendlich passiert oder auch nicht passiert. Erst wenn das endgültig (und man ggf. etwas Erfahrungen mit der neuen Situation gesammelt hat) wird man möglicherweise einen Austausch des Hexenritt-Sesselliftes gegen eine kuppelbare 6er Anlage in Erwägung ziehen. Sollte diese dann kommen rechne ich mit einer Umsetzung des jetzigen fixen 4er Sesselliftes als reine Verstärkungsanlage von der Mittelstation hinauf zur großen Pistenabzweigung Panoramaabfahrt/Sonnenhang (ohne Gewinnung einer zusätzlichen Piste). Zusätzlich ggf. noch die eine oder andere Schneekanone am Nordhang und evtl. an der Rodelbahn. Alles andere halte ich derzeit für unrealistisch.


Usul

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2191 am: Januar 04, 2018, 07:00:43 Nachmittag »
Zitat
Einen Westhang Ausbau wird es so schnell nicht geben. Das ganze Raumordnungs-Umweltverträglichkeits-Planfeststellungs-Moorwaldvermessungs-Klageverfahren wird sich niemand antun wollen.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Westhang schon im genehmigten Ausbau enthalten war und nur nicht ausgeführt wurde. Dann würde das alles wegfallen.
Leider habe ich das nur im Kopf und meine das vor Jahren in der GZ gelesen zu haben, kann es aber nicht belegen.
Man müsste mal die GZ`s der letzten 10 Jahre durchforsten ;)

Wenn das so ist, läge es "nur" am Willen, Geld und Wasser.

playjam

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2192 am: Januar 04, 2018, 09:38:48 Nachmittag »
Man müsste mal die GZ`s der letzten 10 Jahre durchforsten ;)

Du hast Post...  ;)

Usul

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2193 am: Januar 04, 2018, 11:44:55 Nachmittag »
Danke...

am Willen, Wasser, Geld und Parkplätzen ;)

snowie

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2194 am: Januar 05, 2018, 01:50:17 Nachmittag »
Lasst uns teilhaben  was damals  die GZ geschrieben  hat.

Usul

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2195 am: Januar 05, 2018, 02:25:12 Nachmittag »
GZ 26.02.2015

Zitat
Nach dem Ansturm der vergangenen Tage und Wochen überlegt das Unternehmen unter anderem, den Vierer-Sessel-Lift am Hexenritt durch einen Sechser-Sessel-Lift auszutauschen, berichtet Betriebsleiter Dirk Nüsse auf Anfrage. „Technisch ist das überhaupt kein Problem“, betont er. Die Seilbahn habe vor zwei Jahren beim Bau des Liftes eine eventuelle Erweiterung auf Sechser-Sessel im Blick gehabt.

Die Vierer-Sessel sollen dann aber nicht verkauft werden, sondern für eine eventuelle Westabfahrt am Schnei-See herunter genutzt werden. Diese Piste habe das Unternehmen bereits vor Jahren in den Bebauungsplan aufnehmen lassen, erklärt der Betriebsleiter. Diese Abfahrt würde helfen, die Wartezeiten an den Pisten zu entzerren, und gleichzeitig mehr Wintersportler am Berg zu haben.

„Wenn wir das alles machen, muss natürlich auch die Zahl der Parkplätze am Hexenritt erhöht werden“, sagt Nüsse.

Doppelmayr

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2196 am: Januar 05, 2018, 05:37:33 Nachmittag »
Wie wäre es, diesen Artikelauszug der WSB einfach mal zu schicken und dadurch das Thema noch mal anzustoßen. Vielleicht käme dann der Stein ins Rollen. Man könnte als Argument für diesen Ausbau anbringen, dass es mit dem Schierker Skigebiet sehr wahrscheinlich nichts werden wird und man durch diese Erweiterungsmaßnahmen eine Qualitätssteigerung erzielen und den Skifahren mehr Komfort bieten könnte und sich damit die Liftwartezeiten erheblich verkürzen. Durch eine weitere Abfahrt am Westhang würden sich die Anzahl der Skifahrer und Snowboarder besser im Skigebiet verteilen....oder halt erstmal nur den 4er Sessel parallel zur oberen Eub Sektion und Hexenritt dann den 6er Sessel und Westhang dann im nächsten Schritt.

Pistenbully

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2197 am: Januar 05, 2018, 06:38:22 Nachmittag »
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Westhang schon im genehmigten Ausbau enthalten war und nur nicht ausgeführt wurde.

Wozu sollte man den Westhang mit Priorität ausbauen, wenn gleuchzeitug eine schöne beschneite Piste (Panorama) aufgrund unzureichender Liftkapazität de facto nicht nutzbar ist und eine weitere schöne Piste (OGW) aufgrund fehlender Beschneiung ebenfalls oft nicht nutzbar ist ... da würde ich die Prioritäten anders sehen und einen Westhang erst an dritter Stelle

Pistenbully

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2198 am: Januar 05, 2018, 06:44:25 Nachmittag »
GZ 26.02.2015

Zitat

„Wenn wir das alles machen, muss natürlich auch die Zahl der Parkplätze am Hexenritt erhöht werden“, sagt Nüsse.

Natürlich sind mehr Parkplätze erforderlich. Dennoch kann ich nicht verstehen, wieso es beim Thema Skibus nicht voran geht, dann wären zumindest die Ortsgäste nicht auf die Parkplätze abgewiesen. Und wenn die Strasse zum Hexenritt keinen Skibus verträgt soll dieser halt zur Seilbahn fahren.

playjam

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2199 am: Januar 05, 2018, 07:27:00 Nachmittag »
[...] Dennoch kann ich nicht verstehen, wieso es beim Thema Skibus nicht voran geht, dann wären zumindest die Ortsgäste nicht auf die Parkplätze abgewiesen. Und wenn die Strasse zum Hexenritt keinen Skibus verträgt soll dieser halt zur Seilbahn fahren.

Aus den Braunlager Ratskreisen war zu hören, dass es keinen Sinn ergab, einen Skibus einzuführen, wenn dieser im innerörtlichen Stau nicht vorrankommt. Daher sollte zuerst das Stauproblem gelöst werden.

playjam

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2200 am: Januar 05, 2018, 07:39:54 Nachmittag »
Wie wäre es, diesen Artikelauszug der WSB einfach mal zu schicken und dadurch das Thema noch mal anzustoßen. [...]

Nordhang runter nach Schierke, Westhang, Kaffeehorst Sessellift etc... das braucht man nicht der WSB zu schicken. Die Ideen haben die selbst entwickelt. Schauen wir mal, was Rot-Schwarz in Hannover so bringt...

manitou

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2201 am: Januar 05, 2018, 11:00:15 Nachmittag »
Der Zeitungsartikel diente m.E. dazu, um die Stadt schon mal in die Spur zuschicken, weitere Parkplätze zu planen. Wir haben hier schon alles über Lifte, Pisten...etc. diskutiert - m.E. gibt es einen sinnvolle staureduzierende P nur hinter dem Relaxa Hotel bei der Brockenwegschanze - oder aber man baut ein großes Parkhaus auf dem gegenwärtigen Busparkplatz bei der WSB.

Wie ich mal aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, ist der WSB-Eigentümer eher schwäbische Mentalität, d.h. solang die G+V keine Investitionen unbedingt erfordern, verhält man sich eher zurüchaltend. Und ich glaube, das ist gegenwärtig Programm.

Die Kasse sprudelt bei der WSB wie noch nie - warum sollen die folglich eine 6KSB und einen Westhang bauen, solange die Leute nicht wegbleiben - oder aber +100Tsd weitere Skifahrer Pro Saison sicher kommen, damit sich die Investition mit zusätzlichem Gewinn rentiert. Die Investition 6KSB + Westhang + dann zwingend notwendiger Beschneiungsausbau wird >10Mi€ kosten

Ich mutmaße immer mehr, dass die in diese Richtung kalkulieren - leisten können die es sich im konkurrenzlosen Zustand.
Die werden sich m.E. erst bewegen, wenn in Schierke was passiert, das ist meine Meinung. Wenn die allein beim Flutlicht so knauserig rangehen, obwohl das wirklich wenig kostet...

Max

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2202 am: Januar 05, 2018, 11:59:30 Nachmittag »
Der Zeitungsartikel diente m.E. dazu, um die Stadt schon mal in die Spur zuschicken, weitere Parkplätze zu planen. Wir haben hier schon alles über Lifte, Pisten...etc. diskutiert - m.E. gibt es einen sinnvolle staureduzierende P nur hinter dem Relaxa Hotel bei der Brockenwegschanze - oder aber man baut ein großes Parkhaus auf dem gegenwärtigen Busparkplatz bei der WSB.

Wie ich mal aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, ist der WSB-Eigentümer eher schwäbische Mentalität, d.h. solang die G+V keine Investitionen unbedingt erfordern, verhält man sich eher zurüchaltend. Und ich glaube, das ist gegenwärtig Programm.

Die Kasse sprudelt bei der WSB wie noch nie - warum sollen die folglich eine 6KSB und einen Westhang bauen, solange die Leute nicht wegbleiben - oder aber +100Tsd weitere Skifahrer Pro Saison sicher kommen, damit sich die Investition mit zusätzlichem Gewinn rentiert. Die Investition 6KSB + Westhang + dann zwingend notwendiger Beschneiungsausbau wird >10Mi€ kosten

Ich mutmaße immer mehr, dass die in diese Richtung kalkulieren - leisten können die es sich im konkurrenzlosen Zustand.
Die werden sich m.E. erst bewegen, wenn in Schierke was passiert, das ist meine Meinung. Wenn die allein beim Flutlicht so knauserig rangehen, obwohl das wirklich wenig kostet...

Was genau die Eigentümer der WSB da planen kann ich natürlich nicht sagen und es erscheint auch durchaus plausibel, dass man zunächst abwarten möchte, was in Schierke passiert oder eben auch nicht passiert.

Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass der Wurmberg alleine die Nachfrage nach alpinem Wintersport im Harz ohnehin nicht schultern kann. 4er, 6er oder gar 8er KSB + Westhang oder neue Seilbahn — es würde (genügend Parkplätze vorausgesetzt) nur dazu führen, dass an Tagen mit Skibetrieb bei ähnlichen Wartezeiten mehr Menschen auf dem Berg verteilt unterwegs wären.

Die genauen Besucherzahlen kenne ich nicht, aber seit dem Ausbau am Wurmberg wird es gefühlt von Jahr zu Jahr mehr. Waren die Wartezeiten dank Sessellift in der ersten Saison nach dem Ausbau erfreulicherweise noch kürzer als zuvor, wurde es sukzessive mehr, sodass man heute bereits nicht selten an einem Tag mit eher mäßig gutem Wetter, durchschnittlichen Bedingungen und außerhalb der Ferienzeiten Wartezeiten an Sessellift und Seilbahn hat, bei denen ich inzwischen lieber darauf verzichte noch hinzufahren oder ausweiche, zumal die Preise trotzdem von Jahr zu Jahr deutlich gestiegen sind.

Anders ausgedrückt: Ich denke es würde am Wurmberg noch einiges gehen, sofern sowohl Lifte als auch Parkplatzsituation verbessert bzw. erweitert werden (rein finanziell durch mehr Besucher vor Ort — kürzere Wartezeiten halte ich für unwahrscheinlich). Auf der anderen Seite deutet nicht nur das aktuell schon vorhandene Verkehrschaos an jedem Winterwochenende mit Schnee darauf hin, dass es nicht allzu lange dauern würde, bis trotz eines möglichen Ausbaus die Kapazitäten wieder an ihre Grenzen geraten.

Die Nachfrage nach Wintersport im Harz scheint subjektiv auf jeden Fall da zu sein und wenn ich von Kunden und Geschäftspartnern aus Hamburg, Berlin und dem Ruhrgebiet regelmäßig höre, dass sie gar nicht wussten, dass im Harz überhaupt Schnee liegt und es gar Skigebiete gibt, dann ist das obere Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. :)

Was mir persönlich fehlt ist, dass insbesondere die WSB (die muss ich da besonders in die Pflicht nehmen aufgrund ihrer doch etwas herausragenden Stellung im Harz) m.M.n. zu wenig dafür tut, dass die Besucher einen gelungenen Aufenthalt haben, gerne selber wiederkommen oder Braunlage und den Harz idealerweise weiterempfehlen.

Ob das Geld nun da ist oder nicht kann ich nicht sagen und es geht mich auch nichts an, aber es wirkt auf mich schon so, als wenn man sich auf dem Erfolg ein wenig ausruht und die Kuh melkt, so gut es geht — die Gäste rennen der WSB ohnehin die Türen ein und aufgrund der relativen Schneesicherheit kann man sich sogar ein minimales Flutlichtangebot zu Höchstpreisen leisten.

Schade, dass die Möglichkeiten auf Schierker Grund offenbar so eingeschränkt sind — ich denke es wäre sehr interessant, wenn ein finanzstarker, regionaler Investor mit persönlichem Interesse am Wintersport im Harz in direkte Konkurrenz mit der WSB treten könnte und würde.

Und wenn es nur dazu führen würde, dass die Kassen immer rechtzeitig vor 9 Uhr geöffnet werden und die Sessel enteist sind, wäre es schon viel wert. ;)

Pistenbully

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2203 am: Januar 07, 2018, 01:51:57 Vormittag »
[...] Dennoch kann ich nicht verstehen, wieso es beim Thema Skibus nicht voran geht, dann wären zumindest die Ortsgäste nicht auf die Parkplätze abgewiesen. Und wenn die Strasse zum Hexenritt keinen Skibus verträgt soll dieser halt zur Seilbahn fahren.

Aus den Braunlager Ratskreisen war zu hören, dass es keinen Sinn ergab, einen Skibus einzuführen, wenn dieser im innerörtlichen Stau nicht vorrankommt. Daher sollte zuerst das Stauproblem gelöst werden.

Von Seiten des Rates ist das eine lächerliche Argumentation:

1. Der Stau bildet sich meist erst nach 10.00 Uhr, die frühen Busse würden also  problemlos durchkommen

2. Auch anderenorts stehen Busse mal im Stau, man könnte das im Fahrplan berücksichtigen. Auch im Stau geht es voran, wenn auch langsamer

3. Man könnte ggf. durch eine spezielle Routenführung und ggf. Ampelvorrangschaltung zusätzlich das Vorankommen eines Skibusses verbessern.

snowie

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Re: Ausbau des Skigebietes Wurmberg 2
« Antwort #2204 am: Januar 07, 2018, 09:35:54 Vormittag »
Lösung: alten Polizibus mit Blaulicht einsetzen. Schneller ist keiner aufm Berg dann ;D