Autor Thema: Schierke 2000  (Gelesen 868244 mal)

playjam

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3285 am: März 02, 2020, 10:00:19 Nachmittag »
[...] Dieser Irrsinn muss aufhören, es muss mal wieder voran gehen und „gemacht“ werden!

Nicht ganz so plakativ aber im selben Sinne argumentiert auch OB Gaffert:

Bündnisgrüne Verhinderer und Nein-Sager (Volksstimme.de, 02.03.2020):
Zitat
[...]
Gaffert hatte in seiner Neujahrsansprache im Januar Kritik an einigen Stadträten geübt. Mit ständigem Nein-sagen gebe es keine Entwicklung, so der OB unter anderem. Diese Kritik hatte schon damals für Unmut unter einigen anwesenden Lokalpolitikern gesorgt.
[...]
Mit ständigem Nein-sagen gebe es nun mal keine Entwicklung. Dazu stehe der Oberbürgermeister nach wie vor, so sein Sprecher. „Und: Getroffene Hunde bellen.“

Falkenstein

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3286 am: März 08, 2020, 07:56:49 Vormittag »
Herr Bürger kämpft weiter um die Seilbahn. Schön, dass es noch so engagierte Menschen gibt, auch wenn Grüne/Linke nur Steine in den Weg legen...
https://m.youtube.com/watch?v=2VGbHrn4As8
Ferienwohnungen in Sankt Andreasberg
www.haus-liftblick.de

playjam

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3287 am: März 08, 2020, 07:39:10 Nachmittag »
Herr Bürger kämpft weiter um die Seilbahn. Schön, dass es noch so engagierte Menschen gibt, auch wenn Grüne/Linke nur Steine in den Weg legen...
https://m.youtube.com/watch?v=2VGbHrn4As8

Ein schöner schwenk über die Totflächen im MDR-Bericht: Die Bilder der abgeholzten Flächen am kleinen und großen Winterberg lassen den Protest der Projektgegner absurd erscheinen. Niemand kann ernsthaft leugnen, dass der Eingriff für die Touristische Nutzung erheblich geringer wäre als der Amok gelaufene Waldumbau der Nationalparkverwaltung.

Max

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3288 am: März 09, 2020, 08:07:37 Vormittag »
Herr Bürger kämpft weiter um die Seilbahn. Schön, dass es noch so engagierte Menschen gibt, auch wenn Grüne/Linke nur Steine in den Weg legen...
https://m.youtube.com/watch?v=2VGbHrn4As8

Ein schöner schwenk über die Totflächen im MDR-Bericht: Die Bilder der abgeholzten Flächen am kleinen und großen Winterberg lassen den Protest der Projektgegner absurd erscheinen. Niemand kann ernsthaft leugnen, dass der Eingriff für die Touristische Nutzung erheblich geringer wäre als der Amok gelaufene Waldumbau der Nationalparkverwaltung.

Sehe ich auch so, zumal die Flächen dort ja auch nicht sich selbst überlassen, sondern ganz klassisch abgeholzt wurden. Aber wer weiß, vielleicht finden sich ja an den vielen Baumstümpfen demnächst bestimmte Pilzsporen, die natürlich absolut schützenswert sind, nur dort vorkommen und Touristen in Scharen anlocken werden (die sich jedoch — wie wir nun alle dank Frau Wetzel wissen — nur noch im Ort aufhalten und kaum Interesse daran haben die umliegenden Wälder zu betreten). ::)

Respekt auf jeden Fall für Herrn Bürger, dass er trotz oder gerade wegen seines fortgeschrittenen Lebensalters hartnäckig dranbleibt (er sagt ja selber, dass man inzwischen um jedes noch so kleine Projekt kämpfen muss). Das ist schon stark und Investoren von seinem Schlag braucht der Harz unbedingt, eben Leute, die sich auch persönlich mit der Region verbunden fühlen und nicht ausschließlich auf die Rendite schauen.

Die Vorstellung der Grünen hingegen sind einmal mehr weltfremd — vielleicht sollten sie sich bei den Gästen in Schierke mal umhören, warum sie einen Urlaub dort gebucht haben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wenigsten sich vorstellen könnten, ihren ganzen Urlaub im Ortskern zu verbringen. Auch wenn der Ort inzwischen ganz hübsch geworden ist, dürften eine Handvoll Restaurants & Cafés, eine kurze Sommerrodelbahn und die Schierke Arena kaum ausreichen, um Übernachtungsgäste im Ort zu halten.

Da müsste schon deutlich mehr geboten werden (eine Therme, mehr Einkaufsmöglichkeiten, etc.), wobei selbst das vermutlich nicht dazu führen würde, dass die Gäste im Ort bleiben und nicht doch lieber das umliegende Freizeitangebot nutzen würden.

playjam

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3289 am: März 09, 2020, 04:26:27 Nachmittag »
[...]
Die Vorstellung der Grünen hingegen sind einmal mehr weltfremd
[...]

So pauschal würde ich das gar nicht mal behaupten wollen. Die Frau Wetzel scheint ganz speziell im ehemals real existierenden Sozialismus verhaftet zu sein. Sie möchte den Ortskern von Schierke für touristische Zwecke ausbauen, d.h. Einkaufspromenade, Hallenbad, Theater, Kino, Spielbank und so weiter. Ohne Seilbahn wird man dafür keine Investoren finden. Nach der Vorstellung von Frau Wetzel soll das alles durch Planwirtschaft entstehen.

Max

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3290 am: März 09, 2020, 04:41:57 Nachmittag »
[...]
Die Vorstellung der Grünen hingegen sind einmal mehr weltfremd
[...]

So pauschal würde ich das gar nicht mal behaupten wollen. Die Frau Wetzel scheint ganz speziell im ehemals real existierenden Sozialismus verhaftet zu sein. Sie möchte den Ortskern von Schierke für touristische Zwecke ausbauen, d.h. Einkaufspromenade, Hallenbad, Theater, Kino, Spielbank und so weiter. Ohne Seilbahn wird man dafür keine Investoren finden. Nach der Vorstellung von Frau Wetzel soll das alles durch Planwirtschaft entstehen.

Gut möglich, aber realistisch betrachtet haben selbst deutlich größere Städte arge Probleme damit die von Dir genannten Einrichtungen einigermaßen wirtschaftlich betreiben zu können. In Schierke wäre das wahrscheinlich nur durch erhebliche Zuschüsse realisierbar und ob sich dafür im Wernigeröder Stadtrat eine Mehrheit finden würde ist fraglich.

playjam

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3291 am: März 09, 2020, 09:30:41 Nachmittag »
[...] In Schierke wäre das wahrscheinlich nur durch erhebliche Zuschüsse realisierbar und ob sich dafür im Wernigeröder Stadtrat eine Mehrheit finden würde ist fraglich.

Das sollte offensichtlich sein und trotzdem stellt Frau Wetzel das ernsthaft als Alternative dar... vielleicht denken wir nur zu spießig.

Harzterix

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Re: Schierke 2000
« Antwort #3292 am: März 29, 2020, 10:58:48 Vormittag »
https://www.seilbahnen.de/wertschoepfung

Mal so zur Info was Seilbahnen für eine Wertschöpfung für die Region bedeuten